Für die Tampa Bay Rowdies beginnt das nächste große Kapitel ihrer internationalen Saison: Der Verein geht in der Copa Libertadores an den Start und wurde der Gruppe D zugelost. Damit wartet auf Tampa Bay eine besondere Herausforderung, denn die Mannschaft trifft auf internationale Konkurrenz und muss sich auf höchstem Niveau beweisen.
Nach dem starken bisherigen Saisonverlauf und der Tabellenführung nach sieben Spieltagen kommt die Teilnahme für die Rowdies zur richtigen Zeit. Das Team hat Selbstvertrauen gesammelt und möchte diesen Schwung nun auch auf die internationale
Bühne mitnehmen. Die Spiele in der Gruppenphase werden dabei nicht nur sportlich, sondern auch taktisch eine anspruchsvolle Aufgabe. Unterschiedliche Spielstile, lange Reisen und der enorme Druck jedes einzelnen Punktspiels verlangen der Mannschaft einiges ab.
Für die Fans ist die Copa Libertadores zudem ein echtes Highlight. Heimspiele gegen internationale Gegner versprechen eine besondere Atmosphäre, während die Auswärtspartien Tampa Bay vor neue Herausforderungen stellen. In Gruppe D geht es nun darum, sich eine gute Ausgangsposition für den weiteren Wettbewerb zu erarbeiten.
In Mataderos wächst die Spannung vor dem Debüt von Nueva Chicago in der Copa Libertadores. Die Vorfreude ist riesig, doch die bisherigen internationalen Auftritte des Vereins in der Copa Americana verliefen für die Grün-Schwarzen meist enttäuschend. Trainer Geordie will sich davon nicht beirren lassen und fordert volle Konzentration. „Wir müssen auf allen Ebenen erfolgreich sein und in jedem Wettbewerb unser Bestes geben“, erklärte der Coach. Die Fans hoffen nun auf eine historische internationale Saison.
Nächste Woche geht sie wieder los - die Copa Libertadores. Der Pokal steht nun für ein Jahr in Rochester am schönen Ontario-See. Als Titelverteidiger freut man sich in Rochester, unweit des Lake Ontario, ganz besonders auf die Gäste aus ganz Nord-, Mittel- und Südamerika. Im Fußball waren die Rochester Raging Rhinos lange Zeit ein unbeschriebenes Blatt auf dem Doppelkontinent. Mit dem Cupsieg ist der Anfang für größere Prominenz jedenfalls gemacht. Vielleicht kommen jetzt mehr Schlachtenbummler mit, um sich den Club, die kleine Stadt und den schönen Lake Ontario einmal selbst anzusehen.
Kaum steht die Gruppenphase vor der Tür, sollte man sich als gewiefter Trainer bereits einen Plan zurechtlegen, wie die Dinge laufen könnten. Für Don Limòn scheint diese Regel jedoch aus den Angeln gehoben zu sein. Er geht trotz seines Status als absoluter Weltklassetrainer als krasser Aussenseiter in die Gruppenphase der Copa Libertadores.
"Bei dieser Qualität wird mir zwar nicht Angst und Bange, aber die beiden vorderen Plätze sind klar verteilt. Ich rechne nicht mit mehr als 6 Spielen für uns.", so die fröhliche Zitrone, die eigentlich für angriffigere Statements bekannt ist.
Für den Paysandu FC ist die Copa Libertadores durchaus kein Neuland. Allerdings waren alle bisherigen Teilnahmen in vergangenen Jahren mit einem anderen Trainer.Für Tor-Fan ist das internationale Geschehen absolutes Neuland. Und auch die Gegner in Gruppe D (Sporting Cristal, CD Guadalajara und die Tampa Bay Rowdies) sind sicher attraktive Reiseziele, aber halt auch komplett uneinschätzbar. Deswegen sind die Erwartungen im Umfeld niedrig und der Trainer drückt sie noch ein wenig mehr, wenn er sagt: „Für uns geht es jetzt iner ster Linie mal darum, Erfahrung in diesem Wettbewerb zu sammeln!“
#955, Copa Libertadores, temporada 44 – ZAT 3 Speedy Gonzales, Rímac/Lima
Periodista: „Wir begrüßen Señor Gonzales zur heutigen Pressekonferenz. Nachdem du den berechtigt kritisierten Best-of-Modus siegreich gegen Senor Eigenrauch abschließen konntest, folgt jetzt die Kür?“ Gonzales: „Mit renommierten Gegnern aus Mexico, Uruguay und den USA in eine Gruppe gewürfelt zu sein, das kann man beim besten willen nicht als Kür bezeichnen, eher als bitterer Ernst.” Periodista: „Wobei wir es hier mit keinem einzigen Meisterseines Fachs zu tun haben … Mit Paysandu und Tampa Bay treten Vizemeister an, und mit Guadalajara sogar der Dritte der vergangenen Saison.?“ Gonzales: „Das ist auch wieder wahr. Doch Entrenador Maverick blickt auf eine 22jährige Erfahrung zurück (und zusätzliche 67 Jahre auf anderen Kontinenten) sowie auf 3
Meisterschaften und 2 Pokalerfolgen …” Periodista: „Auch wieder wahr.“ Gonzales: „Und Entrenador Tor-Fan auf 10+35 Jahre sowie Entrenador Newheart auf 6+14 Jahre.” Periodista: „Und Entrenador Maverick ist dir besonders bekannt, oder?“ Gonzales: „Weniger aus gemeinsamen Copa-Tagen, damals kam er als Meinewenigkeit ging, Überschneidungen gab es nur kurz, sondern eher unter dem alias aus Torrausch-Tagen, wo er gerade zuletzt sein Fachwissen über den globalen Fußball unter Beweis gestellt hat.” Periodista: „Ich verstehe, das macht ihn besonders gefährlich.“ Gonzales: „Und zum eindeutigen Favoriten auf die ersten beiden Plätze dieser Gruppe. Kein Wettbewerb liegt ihm so gut wie die beiden auf amerikanischem Grund.” Periodista: „Zweifellos. Und mit dieser fruchtbaren (oder furchtbaren? Anm. d. Red.) Erkenntnis beschließen wir die heutige Pressekonferenz.“
Es hat noch gar nicht richtig angefangen und schon ist es wieder vorbei. John Taylor wird der Favoritenrolle gerecht, überrascht uns zu Hause und verpasst uns damit schon im zweiten Spiel den Gnadenstoß. Aus in der Qualifikation. Vorgezogene Glückwünsche gehen an dieser Stelle nach Peñarol. Wir selber werden uns Gedanken machen wie wir diese Best-Of Spiele zukünftig angehen wollen. Unsere bisherige Taktik hat uns weder letzte, noch diese Saison sehr weit gebracht. Bevor man also wieder auf Internationalem Parkett auftritt wird man seine Hausaufgaben erledigen müssen.
CA Peñarol ist ein wahrer Traumstart in den Wettbewerb Copa Libertadores gelungen. Im ersten Heimspiel gelang ein knapper 1:0 Sieg. Dies schien die Mannschaft von John Taylor richtiggehend zu beflügeln. Im darauf folgenden Auswärtsspiel bei José Gálvez FBC zeigte die Mannschaft richtig Zähne und bezwang den Vertreter aus Peru mit 4:3. Damit steht es im best of five Modus 2:0 für die Mannschaft aus Uruguay. Es fehlt jetzt nur noch ein Erfolg, um in die nächste Runde einzuziehen. Aber so einfach ist die ganze Geschichte natürlich nicht. Denn José Gálvez FBC hat jetzt noch einige Törchen mehr zur Verfügung. Es bleibt damit weiter spannend.
Maverick muss liefern! Zum Auftakt der neuen Saison hat er das Stadtderby in Guadalajara verloren. Ein internationales Scheitern würde frühen Druck aufbauen, den der Coach aktuell nicht gebrauchen kann.
Hat er doch innerhalb seines ramponierten Körpers bereits einen gewissen Druck. Schönheitsreparaturen brachten zuletzt nicht das gewünschte Ergebnis. Außer Spesen und Juckreiz ist nix gewesen. Wenigstens durfte Maverick in die USA ein- und noch wichtiger wieder ausreisen.
Die nötige Entspannung findet er in der Musik, die Red Hot Chili Peppers haben es ihm aktuell angetan.
#952, Copa Libertadores, temporada 44 – ZAT xx Speedy Gonzales, Rímac/Lima
Das Neuland ist bestellt, die Saat gut verteilt, gewässert, nur noch wenige Tage vergehen bis zur Ernte. Dennoch bleibt das Ganze ein Rätsel: warum 5x gegen denselben Verein antreten,? Welchen Mehrwert hat dies für den Wettbewerb, den Mitspieler, die Zuschauer? Außer, dass das Erreichen der nächsten Runde um eine Woche in die Länge gezogen wird? Dieser Artikel übrigens auch, denn die magische Zahl von 500 Zeichen will einfach noch nicht fallen. 501, um genauer zu sein. Noch 26 Zeichen fehlen. Noch 2 ... Geschafft!
Gonzales betritt Neuland. In seiner aktiven Zeit hat er noch nie im Best of Modus spielen müssen. Mit Ausnahme des Copa Mundial, das El Grande einmalig auszragen ließ.
So ist es nicht verwunderlich, dass dem Emtrenador aus Peru dieser internationale Wettbewerb ungelegen kommt. Nicht nur wegen der für ihn neuen Regelung des Spielprinzipes, sondern weil er diesem Modus nichts abgewinnen kann, und keine Zeit bleibt für Widerspruch und Alternativlösung. Also bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich dem Wettbewerb zu stellen. Peru erwartet das von ihm, also würd er nachgeben.
Die Freude über die Qualifikation zum Wettbewerb Copa Libertadores war bei den Mannen von John Taylor nur von kurzer Dauer. Denn aus der Lostrommel wurde mit José Gálvez FBC ein äusserst unangenehmer Gegner gezogen. In der letzten Saison wurden die Peruaner in einer umstrittenen Liga beachtenswerter dritter und unterstreichen nur schon damit die Ambitionen, sich auch international zu beweisen. Da John Taylor eher kein Freund dieses Qualifikationsmodus ist, da er nur sehr schwer einzuschätzen ist, verspricht das eine enge Kiste zu werden.
Nun mal ganz langsam, Frau Löw, die Euphorie in allen Ehren aber erst einmal steht die Qualifikation für die Copa Libertadores an. Und auch wenn der mexikanische Verband ganz heftig mit Südamerika flirtet, noch gehört er der CONCAF an. Und die erste Reise der Texaner ist gar nicht weit, es geht nach Mexiko. Irgendwie fast Derby. Und als wäre das noch nicht genug kommt auch die Tatsache hinzu, dass Maverick immer mal wieder heftig mit einem Engagement in Dallas flirtete. Das er jetzt als Gast kommt muss nix heißen. Also Frau Löw, passen sie nicht nur auf taktische Kniffe auf, nicht das der Mann mit Sombrero unverhohlen an ihrem Stuhl zu sägen beginnt.
Dallas. Damit hat wirklich niemand gerechnet: Der FC Dallas sorgt für eine der größten Überraschungen der Fußballwelt und darf völlig unerwartet in der Copa Libertadores antreten. In Dallas herrscht seit Bekanntwerden der Nachricht Ausnahmezustand.
Spieler, Verantwortliche und Fans sind gleichermaßen aus dem Häuschen. Was zunächst wie ein Gerücht klang, ist plötzlich Realität: Der FC Dallas bekommt die einmalige Gelegenheit, sich auf der großen südamerikanischen Bühne zu beweisen.
Für die Fans ist klar: Diese Reise wird etwas ganz Besonderes. Neue Stadien, ungewohnte Gegner und die einzigartige Atmosphäre der Copa Libertadores warten auf den FC Dallas.
Uff, das ist nicht gerade ein Freilos das man da in der Quali zur Copa Libertadores bekommen hat. John Taylor, auch noch mit Heimvorteil, heißt der Gegner aus Uruguay. Aber da weiß man wenigstens womit man es zu tun hat und läuft nicht Gefahr den Gegner zu unterschätzen. Letzte Saison haben wir die Quali gegen einen eher griesgrämigen, mexikanischen Gegner geschafft, das bleibt auch in dieser Saison das Ziel. Egal wie der Gegner heißt und ob er griesgrämig oder nicht ist.
Es geht also in eine neue Libertadores-Saison und für einen wird sie bald auch schon wieder zu Ende sein. Wir werden versuchen, dass wir das nicht sind.
Das Finale in der Copa Libertatores könnte zur Nervenschlacht werden. Nach zwei Spielen steht es eins zu eins nach Siegen. Für beide Clubs wäre es der erste Sieg in diesem Wettbewerb, für beide Trainer ebenfalls. Für Magica2 wäre es der erste Titel überhaupt. Ruud Gullit war immerhin schon Meister in Brasilien. Wer weiß also, wann es mal wieder die große Chance auf diesen Titel gibt. Da will man es jetzt unbedingt schaffen und deshalb ist es eine große Nervenschlacht. Wer hat das bessere Ende für sich?