Totalversagen in der Fremde, anders kann man das Auftreten der Jungs um Tor-Fan nicht erklären oder gar schönreden. 0-5 im ersten Spiel bei Guadalajara und sogar die Höchststrafe 06- im zweiten Spiel bei Sporting Cristal. Damit steht Paysandu nach vier Spielen am Tabellenende. Weil alle 4 Teams punktgleich sind, weil alle Heimspiele gewonnen wurden, aber halt kein anderer 11 Gegentore kassiert hat. Alles andere als ein Ausscheiden wäre jetzt ein kleines Fussballwunder, geht es doch im letzten Auswärtsspiel zu den Tampa Bay Rowdies, die noch aus dem Vollen schöpfen können!
Vor der letzten Runde in der Gruppenphase in der Copa Libertadores sieht es für CA Peñarol vielversprechend aus. Man liegt auf dem ersten Platz und man kann sich aus eigener Kraft für die nächste Runde qualifizieren. Noch ist aber nichts entschieden und alle vier Mannschaften können sich noch Hoffnungen auf einen der ersten beiden Plätze machen. Im letzten Heimspiel empfängt CA Peñarol Argentinos Juniors. Die Gäste wollen sicherlich Revanche nehmen für den Punktverlust in der Startrunde. Die Mannen von John Taylor müssen also auf der Hut sein.
Während sich in manch einer Gruppe die Ausgangslage noch total offen präsentiert, sind in anderen Gruppen der Copa Libertadores die Würfel bereits geworfen, bzw. der Mist ist geführt.
"Bueno, ich will mich nicht weiter in Taktikgeplänkel vertiefen, habe doch bereits mit meiner wöchentlichen Doppelbelastung genug zu tun. Hoffentlich ist das bald vorbei!",
so Weltklassetrainer Don Limon. De facto ist die fröhliche Zitrone zwar gern unter Bettlaken wegs, doch die Reisestrapazen zehren an seiner Energie.
So bleibt wenig Raum für Taktik, was auch das Rumballern in der Gruppenphase relativiert. Zugleich ist er lange genug bei Copa um zu wissen, wie wichtig das Torverhältnis in einer Gruppenphase jeweils ist. Arriba Limòn!
Die Rampla Juniors haben sich am zweiten ZAT in eine Situation gebracht, in der sie das Weiterkommen definitiv in der eigenen Hand haben. Ein Sieg oder ein Remis gegen Nueva Chicago bringt sie definitiv in die nächste Runde. Und dieses Ergebnis können sie mit ihrem TK erzwingen. Also Glückwunsch nach Uruguay. Damit wurde die Gruppe gleichzeitig sehr dramatisch gemacht, denn Unsereins muss um die nächste Runde noch bangen. Alle drei anderen Teams haben noch theoretische Chancen unterschiedlicher Gewichtung. Es könnte dramatisch werden.
Pepeke Guevara ist weit weg vom Vereins- und Trainingsgelände – und offenbar auch vom Fußball. Seit Tagen wartet sein Assistent auf die obligatorische Presseerklärung. Eine SMS erinnert Guevara an seine Pflicht. Die Reaktion: ein Achselzucken. Statt Statements gibt es offenbar Tequila, Lethargie und Träumereien. Mama serviert Tacos mit grünscharfer Soße und streichelt den Sohnemann. Kurz vor Redaktionsschluss dann doch eine Nachricht: „Andale Tigres.“ Das war’s. Die Öffentlichkeit darf weiter warten.
Montevideo. Die Gruppe A hat nach zwei Spieltagen eine bemerkenswerte Eigenschaft: Sie sagt überhaupt nichts aus. Vier Mannschaften, vier mal drei Punkte, dazwischen ein Tor Unterschied hier, ein Tor Unterschied dort.
Wir haben Rochester daheim mit 2:0 geschlagen und uns bei Nueva Chicago mit einem 0:1 dafür bedankt. Unterm Strich stehen wir damit genau dort, wo alle anderen auch stehen.
Diese Woche kommt Club Deportivo Wanka gleich zweimal. Wer Buchstaben sammelt, sollte wissen: Wir haben immer noch nur einen, und der ist weiterhin nicht zu haben.
Nach den ersten beiden Spielen in der diesjährigen Gruppenphase der Copa Libertadores ziehen die Andenkicker eine Zwischenbilanz: Diese fällt allerdings nur so semi positiv aus. Nachdem es in der vergangenen Saison in der Copa Americana bis ins Finale rund durchlief, scheint diese Saison ein bisschen mehr Sand im Getriebe zu sein. Obwohl eigentlich alles erst einmal sehr klassisch ablief, betrübt der Blick auf die Kondition. Und das obwohl die Mannschaft aus Peru doch durch die dünne Höhenluft zuhause besser an die Gegebenheiten angepasst sein sollte als die Gegner.
OSP ist es tatsächlich erneut gelungen, einen sechs Punkt Start in der Copa Libertadores hinzulegen. Wie schon in der letzten Saison gewannen die Olympischen beide Auftakt-Spiele . Was kann es Schöneres geben als in einer schwierigen Vorrunden-Gruppe mit zwei Siegen zu starten? Ja, vielleicht nebenbei am Strand zu liegen, einen Drink zu schlürfen und mit großer Begeisterung feststellen, dass der Cotrainer alle Tipps eins zu eins umgesetzt hat und alle Tipps top waren. (Auch die Landkarte) weiter geht es nun mit zwei Duellen gegen den Meister aus Uruguay, der zwar in der heimischen Liga momentan nicht so gut dasteht, aber vielleicht gerade deshalb besonders gefährlich ist.
So wenig man sich vom Begriff sunshine state (Bezeichnung für Florida) täuschen lassen sollte, so kritisch sollte man dem Teamnamen Rowdies gegenüber stehen. In Tampa Bay wird durchaus auch der filigrane Fußball gepflegt und Coach Newheart2 ist ein Taktikfuchs. Beste Voraussetzungen slso für die beiden Duelle mit dem US-Team. Wird Maverick die Vorentscheidung in der Gruppe suchen oder läuft es auf einen Showdown an den letzten beiden Spieltagen hinaus. Das wüsstet Ihr gerne? Ja, Maverick auch. In weniger als zehn Stunden sind wir alle schlauer!
#958, Copa Libertadores, temporada 44 – ZAT 4 Speedy Gonzales, Rímac/Lima
Welchen Wert hat eine Copa Libertadores, wenn die Freude über die Errungenschaft der Qualifikation erstarrt ist. Wenn die Inspiration einen genialen Abschlusssspielzug in der Gruppenphase zu finden gegen Null tendiert. Wenn das Ergebnis, der ZAT um 19:00 Uhr nicht erwartet sondern nur irgendwann in der folgenden Woche zur Kenntnis genommen wird. Wenn das Schreiben des Zeitungsartikels zur reinen Pflichterfüllung wird, als eine von vielen in den letzten Tagen. Wenn das Weiterkommen so egal ist, wie das Kippen eines Sackes Reis im fernen China. Oder das Scheitern keinen Schmerz verursacht, weil sich schon genügend davon angestaut hat. Welchen Wert hat ein Spiel an sich, das
keine Zerstreuung bietet, weil sich die Bedingungen, unter denen man es begonnen hat, deutlich geändert haben. Und welchen Wert hat ein Abschluss dieses Spiels bis zum letzten ZAT, wenn das Ziel, das man sich vor der Saison gesetzt hat, keine Bedeutung mehr hat. Es kann nur eine Antwort geben: Es braucht Zeit, um diesen Wert zu erkennen. Ihn wiederzuerkennen. Und bis dahin, um das Erreichte nicht mit dem Hintern wieder einzureißen, während einer Art Übergangsphase gilt es die notwendigen Dinge zu tun, um den Status zu halten. Bis die große Erkenntnis einen heimsucht, die sagt: „Durchhalten ist das Geheimnis des Erfolges, aber auch das Geheimnis der Überwindung von Übergangsphasen wie dieser hier. Das Leben mag endlich sein, Werte hingegen bleiben. Neben Erinnerungen an vergangene Zeiten.
Tabellenführung in der Gruppe A für den Titelverteidiger Rochester Raging Rhinos. Aber das täuscht etwas. Denn eigentlich haben alle noch gute Chancen. Und damit auch gute Chance, die US-Boys vom ersten und vielleicht auch vom zweiten Rang zu verdrängen. Das wäre nicht so gut, denn dann wäre die internationale Saison sehr schnell vorbei. Salto Nullo statt Titelfeier. Aber die Erinnerung an diese wird noch lange bleiben. Insofern geht die Mannschaft von Ruud Gullit ohne Druck in die nächsten Spiele.
Nueva Chicago ist solide in die Copa Libertadores gestartet, was in Mataderos für Zuversicht sorgt. Nun steht das erste Heimspiel an: Die Rochester Raging Rhinos gastieren in Mataderos, bevor Chicago zum allerersten Mal für ein Spiel in die USA reist. Trainer Geordie zeigte sich besonders stolz auf die Fans, die ihre Mannschaft auch bei Auswärtsspielen unterstützen. „Es ist etwas ganz Besonderes zu sehen, wie unsere Fans solch weite Strecken zurücklegen. Sie machen diese internationalen Spiele zu etwas ganz Besonderem“, so der Trainer.
Spannender könnte die Situation in der Gruppe D der Copa Libertadores kaum sein: Nach zwei Spieltagen haben alle vier Mannschaften exakt drei Punkte auf dem Konto. Jede Mannschaft konnte bislang einen Sieg feiern und musste gleichzeitig eine Niederlage hinnehmen.
Damit ist die Gruppe völlig offen. Noch lässt sich kein klarer Favorit ausmachen, denn zwischen den vier Teams ist nach zwei Partien praktisch alles möglich. Jeder weitere Punkt kann bereits einen entscheidenden
Unterschied machen und die Tabelle gehörig durcheinanderwirbeln.
Auch für die Tampa Bay Rowdies bedeutet diese Ausgangslage, dass weiterhin alle Chancen auf das Weiterkommen bestehen. Nach einem Sieg und einer Niederlage steht Tampa mit drei Punkten mitten im engen Rennen um die vorderen Plätze. Die kommenden Spieltage versprechen daher Hochspannung.
In Gruppe D beginnt jetzt die entscheidende Phase: Vier Teams, drei Punkte – und noch ist völlig unklar, wer am Ende jubeln darf.
Die Copa Libertadores sind absolutes Neuland für Tor-Fan, den Trainer des Paysandu FC. Und die einzige Erkenntnis aus dem ersten Spieltag in Gruppe D ist, daß ein Tor daheim reicht, um mit allen Mitbewerbern auf der Welle zu schwimmen. Vier Teams, vier Spiele, jedes Team geht mit drei Punkten in die neue Woche. Und irgendwie fühlt es sich so an, als würde ein einziger Fehler die ganze Gruppe entscheiden. Also wird das einzige Ziel aller Trainer sein, in den kommenden beiden Spielen ohne Fehler zu bleiben.
Don Limon, Altmeister, Hexenjäger und Fussballtrainer in Personalunion ist schon lange genug auf Copa-Mundial aktiv, als dass ihn ein erster Spieltag einer internationalen Gruppenphase aus der Ruhe bringen würde. Vielmehr zeigt sich auch in der diesjährigen Copa Libertadores, dass in der ersten Runde wenig gut, aber vielmehr schief gehen kann. Glücklich ist man über den Heimsieg gegen den Totengräber, wobei der auch günstiger zu Haben gewesen wäre. Mit dem ersparten Kleingeld, hätte man den Shoppingwahn des Totengräbers evtl. noch weiter befriedigen können. Schauen wir mal nächste Woche, ob wir etwas schlaues schreiben, oder bloss das TK abgreifen möchten. Affaire à suivre...
In der Gruppenphase der Copa Libertadores gelang der Mannschaft CA Peñarol ein ziemlich guter Start. Im Auswärtsspiel bei Argentinos Juniors konnte man mit dem 1:1 einen wertvollen Punkt ergattern. Vergoldet wurde dieser allerdings erst mit dem folgenden Heimsieg gegen CR Flamengo. damit konnte man vorerst die Tabellenspitze einnehmen. Allerdings hat man nun von den vier Mannschaften nun noch die wenigsten Tore zur Verfügung. Darum sollte man nicht zu euphorisch sein. Es sind noch acht Partien zu absolvieren. da kann noch viel passieren.