Nach einer starken Vorsaison, die Gamba Osaka mit Platz fünf und 41 Punkten abschließen konnte, blickt das Team von Trainer Abe Lenstra voller Zuversicht auf Saison 44. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie mit den Spitzenteams der Liga mithalten kann, und möchte den nächsten Schritt in Richtung Titelkampf machen.
Die Experten trauen Gamba einiges zu: Mit einer Meisterquote von 25 Prozent zählt der Klub gemeinsam mit Titelverteidiger Avispa Fukuoka zum erweiterten Favoritenkreis. Bereits zum Auftakt wartet mit dem Auswärtsspiel bei Kashiwa Reysol eine anspruchsvolle Aufgabe, ehe weitere Topduelle gegen
Avispa Fukuoka, Cerezo Osaka und Tokushima Vortis folgen. Ein gelungener Saisonstart könnte daher richtungsweisend sein.
Trainer Abe Lenstra gibt sich dennoch gelassen: „Wir kennen unsere Qualität, dürfen uns aber auf den Erfolgen der vergangenen Saison nicht ausruhen. Jedes Spiel wird hart umkämpft sein. Wenn wir konstant auftreten und unsere Heimspiele erfolgreich gestalten, können wir unsere Ziele erreichen.“ Die Fans dürfen sich auf eine spannende Spielzeit freuen, in der Gamba Osaka erneut zu den Mannschaften gehören möchte, die bis zum Schluss um die vorderen Plätze kämpfen.
Nach einer starken Saison 43, die Etoile Beni Khalled mit 40 Punkten auf Platz zwei abschloss, wartet zum Auftakt der neuen Spielzeit gleich ein echter Härtetest. Am 14. August gastiert die Mannschaft beim amtierenden Meister Stade Tunisien. Die Voraussetzungen sind dabei besonders interessant: Beide Teams gehören nach den aktuellen Einschätzungen zum engsten Kreis der Titelanwärter und werden mit einer Quote von jeweils 28,6 Prozent als Mitfavoriten
geführt.
Etoile Beni Khalled geht mit Trainer Wiel Coerver in die neue Saison. In der vergangenen Spielzeit überzeugte die Mannschaft vor allem durch ihre Konstanz und musste sich am Ende nur dem Meister geschlagen geben. Nun bietet sich direkt die Gelegenheit, ein Ausrufezeichen zu setzen. Ein Erfolg in Tunis wäre nicht nur ein perfekter Saisonstart, sondern könnte bereits früh zeigen, dass Etoile Beni Khalled erneut ganz oben angreifen will.
Nach dem Abstieg des 1. FC Union Berlin aus der Bundesliga dachte man in Cottbus, dass man nun der einzige Vertreter Ostdeutschlands im Oberhaus sei. Doch es kam anders: Im Zuge der Erweiterung der Bundesliga auf 18 Mannschaften wurde zunächst dem FC Augsburg eine Lizenz vergeben, die jedoch nach finanzieller Einflussnahme der von Carsten Ramelow angeführten Nova Company an den SSV Markranstädt vergeben wurde. Vor dem Ostderby auf diese Entwicklung reagierte Baxi Meier, der Trainer des FC Energie Cottbus: „Na ja, das Positive ist, dass die Auswärtsfahrt in der Rückrnunde für uns recht kurz sein wird.“
Der FCK ist wieder da! Lange mussten die Fans auf Bundesligafußball warten, nun aber ist die Vorfreude auf den 1.Spieltag riesig. Gleich zu Beginn der Runde wartet ein absolutes Highlight-Spiel auf die Zuschauer am Betzenberg denn der Gast ist kein geringerer als der Vizemeister und Europapokalteilnehmer aus Gelsenkirchen. "Schalke hat uns natürlich einiges an individueller Qualität und Erfahrung voraus, aber wir wollen den Schwung aus der Aufstiegssaison mitnehmen und vielleicht gelingt uns ja eine kleine Überraschung.", so der Coach der Lauterer.
Beim MSV Duisburg beginnt eine spannende neue Saison, denn mit Gundi steht erstmals ein neuer Trainer an der Seitenlinie der Zebras. Die Erwartungen im Verein und bei den Fans sind groß, schließlich soll mit frischen Ideen und einer klaren sportlichen Ausrichtung ein neues Kapitel aufgeschlagen werden. In den vergangenen Wochen arbeitete der Coach intensiv mit seiner Mannschaft, um Abläufe zu verbessern und eine konkurrenzfähige Einheit zu formen.
Die erste Standortbestimmung lässt nicht lange auf sich warten: Bereits am 1. Spieltag trifft der MSV Duisburg auf den SV Waldhof Mannheim 07. Diese Begegnung verspricht besondere Spannung, da beide Teams mit hohen Ambitionen in die neue Spielzeit starten. Für Gundi bietet sich somit direkt die Gelegenheit, seine Handschrift auf dem Platz sichtbar zu machen und erste wichtige Punkte
einzufahren.
Dabei setzt der neue Trainer auf eine ausgewogene Mischung aus Disziplin, Kampfgeist und attraktivem Offensivfußball. Die Mannschaft zeigt sich im Training engagiert und scheint die Vorgaben des Coaches gut anzunehmen. Dennoch wird die Saison sicherlich Höhen und Tiefen bereithalten. Entscheidend wird sein, wie schnell sich das Team unter der neuen Führung weiterentwickelt und ob die Spieler die taktischen Vorstellungen konstant umsetzen können.
Die Fans des MSV Duisburg blicken dem Auftakt gegen Waldhof Mannheim voller Vorfreude entgegen. Es ist der Beginn einer neuen Ära, in der Gundi beweisen möchte, dass er die richtige Wahl für den Verein ist. Der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft ist gelegt. Nun gilt es, auf dem Platz die ersten Ausrufezeichen zu setzen und die neue Saison erfolgreich zu starten
Es war letztlich keine große Überraschung, dass Mexikos WM-Coach Carlos Finisterre nach Marokko wechseln würde. Denn schließlich war er bereits während des Turniers in der Altstadt von Casablanca verschollen und für seinen Ex-Arbeitgeber in Tunesien nicht zu erreichen. Bei seiner Rückkehr zu Stade Tunisien musste er dann feststellen, dass die Mannschaft ohne sein Zutun die Meisterschaft eingefahren hatte. Insofern galt es für den Misanthropen aus
Monterrey, zügig die entsprechende Prämie zu kassieren und zu verschwinden, bevor der Bluff aufgedeckt werden würde. Nun zieht es Finisterre also zurück zu Maghreb Athlétic de Tétouan, wo er bereits in der Vergangenheit einige Jahre verbracht hatte. Ein seltsamer Club, bei dem der Coach gar nicht so wirklich sagen kann, wie er wirklich heißt. Immerhin wird er in vereinseigenen Kanälen der Supporter meistens als Atlético tituliert. Komische Sachen gibt es.
Nachdem der Far North Queensland FC vergangene Saison auf Platz zehn eingekommen ist, hatte sich der langjährige Trainer verabschiedet. Auf der Suche nach einem Nachfolger schauten sich die Verantwortlichen nach geeigneten Kandidaten zuerst im eigenen Land um. Man nahm Kontakt zu Konfuzius auf und dieser nahm die Herausforderung der ersten Liga gerne an.
In dieser topbesetzten Liga will man in Queensland möglichst einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Gerüchten nach, wird der neue Trainer beim FNQ FC Heat wieder seine Weisheiten ausbuddeln und somit Einblicke in seine Trainingsmethoden geben.
Atahualpa kehrt zu zurück an seine frühere Wirkungsstätte. Unter ihm gelang Universidad César Vallejo der Aufstieg in die Primera División. Nur zwei Jahre später spielte das Team das erste und einzige Mal international. Doch dann treten sich die Wege und mit Universidad César Vallejo ging es dann wieder zurück in die Zweitklassigkeit.
Durch die Ligenerweiterung ergab sich für das Team die Möglichkeit, wieder in die Primera División aufzurücken. Da der Draht zum ehemaligen Trainer nie gänzlich abgerissen war, kam man schnell zusammen und versucht nun gemeinsam die Klasse zu halten. Angesichts der Konkurrenz in der Liga dürfte das aber nicht so einfach werden.
Das Saisonfazit beim SC Wiener Neustadt fiel eher durchwachsen aus. In der Liga am Ende gerade so Platz 5. Die CL hat man nicht aus eigener Kraft erreicht - nur durch den Erfolg eines anderen Teams. International steht das CL-Halbfinale - das liest sich schon deutlich besser.
Und diese Saison? In der Liga soll es sowohl spielerisch als auch ergebnistechnisch besser laufen. Das wird aber alles andere als
einfach. Graz, Innsbruck, Ried und Grödig werden wohl die größten Konkurrenten sein. Eine Wundertüte sind die "Neuen" schlägt einer genauso ein wie der Froggelmeister oder ist er schon nach dem 2. ZAT wieder raus?
Gut in die Gänge kommen, nicht frühzeitig den Anschluss verlieren und mal sehen, wie die Konkurrenz so aufgestellt ist.
Auf eine spannende Saison uns allen!
Wenn in wenigen Wochen die neue Spielzeit der ägyptischen Premier League beginnt, richten sich alle Augen auf Cheftrainer Ginobili. Einst der Architekt goldener Zeiten bei Al Ahly, ist von seinem früheren Glanz wenig geblieben: In der vergangenen Saison reichte es nur zu grauem Mittelmaß. Die Fans, einst seine größten Fürsprecher, fordern inzwischen lautstark seinen Rücktritt.
Die Vereinsführung hat ihm offenbar eine letzte Frist gesetzt – nur ein überzeugender Saisonstart kann seinen Posten noch
retten. Diese Ausgangslage ist brisant: ein Trainer unter Existenzdruck, eine Fanbasis ohne Vertrauen, ein Umfeld, das jede Enttäuschung als Bestätigung liest.
Sicherheitsbehörden blicken bereits jetzt besorgt auf das erste Heimspiel gegen Aswan FC. Bei einem missglückten Start sind Proteste, Spruchbänder und möglicherweise Ausschreitungen zu erwarten – die Presse spricht schon von einer "tickenden Zeitbombe". Ob Ginobili den Spagat zwischen Druck und Ablehnung meistert, zeigt sich schon in den ersten Spieltagen.
Suwon – Kaum einer verkörpert die Bluewings so sehr wie ihr langjähriger Trainer Ruki-Zuki. Seit Jahren an der Seitenlinie, hat er viele Höhen und Tiefen miterlebt – nur der dauerhafte Sprung an die Spitze der Liga blieb bislang aus.
„Ich kenne diesen Verein wie kaum ein anderer. Wir waren oft nah dran, haben es aber nie über die Ziellinie gebracht", sagt Ruki-Zuki. „Die Qualität war nie das Problem. Jetzt geht es darum, endlich mehr aus unseren
Möglichkeiten zu machen."
Statt eines Neuanfangs setzt der Coach auf Kontinuität mit mehr Konsequenz:
Die etablierte Spielidee über eine ganze Saison stabil durchziehen
Mehr Verantwortung für Talente aus der eigenen Akademie
Die entscheidende mentale Stabilität in engen Spielphasen finden
„Wir sind kein Projekt im Aufbau mehr, sondern ein gewachsenes Team", so Ruki-Zuki. „Jetzt müssen wir liefern – für die Fans und für mich selbst."
"Ich war dabei, als das dritte Zeitalter von Copa Mundial begann, zehn Jahre nach dem Zusammenbruch der alten Copa-Welt. Das Copa-Projekt, ein uralter Traum, war Wirklichkeit geworden. Um weitere Crashs zu verhindern, war ein Ort geschaffen worden, an dem Männer und Frauen trotz aller Unterschiede friedlich zusammenleben können. COPA 3.0 ist eine Anlaufstelle für Zocker, Strategen, Spieler, Analytiker und
andere Reisende aus den verschiedensten Ländern. Sie leben, umgeben von Unmengen an Code, mitten im Cyberspace. Es kann ein sehr gefährlicher Ort sein, aber es ist auch die einzige und letzte Hoffnung auf dauernde PBEM Action. Wir schreiben das Jahr 2026. Dies ist die Geschichte des letzten großen Fußball-PBEMs. Sein Name ist COPA MUNDIAL. Und ich gewann das erste Double des dritten Copa-Zeitalters." Ruud Gullit
Daegu - Daegu FC hat nun offiziell seinen neuen Trainer vorgestellt: Mahatma Chrille übernimmt mit sofortiger Wirkung das Ruder. 20 Spielzeiten verbrachte er in Indien, gewann dort fünf Mal den Nationalen Titel und die WM als Cheftrainer. Dann begab sich Copa in eine lange Pause. Nach der Rückkehr, war Indien verschwunden. Aber Mahatma auch einfach Bock wieder zu arbeiten. So startete man die Rückkehr in Australiens zweiter Liga. Da gelang gleich auf Anhieb der Aufstieg.
Allerdings hat man dort den Posten geräumt, weil Rubio Deus zurück gekehrt ist und "seine" Bankstown City Lions wieder übernommen hat. In der Bankstown Hall of Fame konnte man mit dem Aufstieg zumindest auch was in die Historie setzen. Und nun also Südkorea. Neues Land, neue Trainerkollegen, neue Herausforderungen. Ich habe Bock. Zum Ligaauftakt reist man zu den Chunnam Dragons. Die sind aktuell noch ohne Trainer. Hoffentlich ändert sich das zum Saisonstart noch.
GRAZ. Die Karten in der Liga werden völlig neu gemischt: Mit Beginn der neuen Saison sind nun alle Bänke der Liga wieder besetzt und jeder Verein hat einen festen Chef im Ring. Eine Entwicklung, die beim amtierenden Meister SK Sturm Graz keineswegs für Selbstgefälligkeit sorgt, sondern für geschärfte Sinne.
Trainer Froggelmeister blickt mit Demut, aber auch voller Vorfreude auf die bevorstehenden Aufgaben. Wer glaubt, dass der Titelverteidiger sich auf seinen Lorbeeren ausruhen kann, wird schnell eines Besseren belehrt. Im Lager der Grazer weiß man ganz genau: Als Meister hat man fortan die Zielscheibe auf dem Rücken. Die Konkurrenz ist gerüstet, die Trainerbänke sind hochkarätig besetzt und niemand wird den Steirern auch nur einen Zentimeter Rasen schenken.
„Dass jetzt alle Teams wieder einen klaren Kopf an der Seitenlinie haben, macht die Aufgabe für uns keineswegs
einfacher – ganz im Gegenteil“, zeigt sich der Froggelmeister gewohnt bodenständig. „Wir starten wieder alle bei Null. Und wer glaubt, wir bekommen als Meister irgendeinen Rabatt auf Punkte, der hat die Härte dieser starken Liga nicht verstanden.“
Schon das Auftaktprogramm hat es gewaltig in sich: Gleich am ersten Spieltag empfangen die Grazer den Vizemeister FC Wacker Innsbruck zum absoluten Kracher. Direkt danach geht es am zweiten Spieltag nach Ried. Dort will man dem gegnerischen Trainer Dr. Calakmul einiges abverlangen – schließlich verschreibt der Froggelmeister am liebsten bitterste Medizin und würde dem Herrn Doktor nur zu gerne den eigenen Matchplan gehörig verpfuschen.
Der Grundton in Graz bleibt klar: Respekt vor jedem Gegner, harte Arbeit jeden Tag. Die Jäger sind bereit – doch der Meister ist gewillt, sich den Titel nicht kampflos entreißen zu lassen!
Unsere Zeitung konnte vor der Saison die größten Fußballexperten - und Alfred Tatar - zum Gespräch gewinnen:
Alfred Tatar: Servas! I sog's glei: Österreich is heuer a Wahnsinn. Zwei Mannschaften mit exakt 64,0 TK an der Spitze. Sturm Graz, Wacker Innsbruck – und dahinter Ried net weit weg. Des is ka Meisterschaft, des is a Nervenkrieg!
Falco: Ganz Wien träumt vom Titel... Aber am Ende geht's ned ums Träumen, sondern ums Liefern. Sturm hat den Meisterbonus, Wacker hat die Null im Torverhältnis vom Vizemeister mitgeschleppt. Das ist irgendwie... very österreichisch.
Franz Meersdonk: Also ich seh das pragmatisch. Wenn ich mit meinem Laster drei Paletten geladen hab, dann ist mir egal, welche zuerst draufkam. Entscheidend ist, was am Ziel heil ankommt. Und genau so wird's in der Liga laufen.
Tatar: Franz, des is a wunderbares Bild! Wacker is Zweiter worden mit null Tordifferenz. Des musst erst amoi zambringen. 77:77 und trotzdem Vizemeister. Da hat jeder Sieg offenbar genau den richtigen Zeitpunkt g'habt.
Falco: Das ist fast Kunst. Minimalismus. Wie ein Popsong mit drei Akkorden.
Franz: Oder wie ein Lkw mit genau null Kilo Überladung.
Tatar: Aber i muaß ehrlich sein: Für mi bleibt Sturm Favorit. Froggelmeister hat den Titel geholt und trotzdem praktisch kane Nachteile in der TK. Des is a Luxus.
Falco: Erfolg macht attraktiv. Erfolg zieht Erfolg an. Man kennt das.
Franz: Ja, aber Konkurrenz schläft nicht. Grödig hat letzte Saison 96 Tore geschossen. Sechsundneunzig! Wenn die hinten ein bissl weniger herschenken, reden wir vielleicht über den Meister.
Tatar: Genau des! Plus 21 Tore und trotzdem nur Vierter. Die san offensiv narrisch stark.
Falco: Was mich fasziniert: Oddset sagt einfach dreimal 28,6 Prozent. Sturm. Wacker. Grödig.
Franz: Das wirkt, als hätte jemand gesagt: "Macht's ihr das unter euch aus."
Tatar: Na geh! I versteh's scho. Die Unterschiede san minimal. Aber i frag mi: Warum Ried net dabei?
Falco: Vielleicht weil Minus drei Tore nicht sexy genug sind.
Franz: Oder weil Statistik manchmal den Rückspiegel anschaut und nicht die Straße vor dir.
Tatar: Wiener Neustadt mit 14,3 Prozent find i
spannend. Immer in Schlagdistanz. Ka Überflieger, aber gefährlich.
Franz: Das sind die Mannschaften, die dir auf einer langen Tour die Punkte wegnehmen.
Falco: Die grauen Herren der Liga.
Tatar: Und jetzt die große Frage: Salzburg.
Franz: Austria Salzburg diesmal.
Falco: Neuer Name, gleiche Herausforderung.
Tatar: Franky war Sechster. Jetzt beginnt er quasi bei Null. 59,5 TK – des reicht für Überraschungen, aber net automatisch für ganz vorne.
Franz: Schwieriger wird's für die trainerlosen Vereine.
Tatar: Na schau, jetzt ham's wieda olle an Trainer! Wolfsberg is Siebenter g'worden und hat immerhin 59,3 TK. Da steckt Potential drin.
Falco: Potential ist wie ein unveröffentlichtes Album. Es existiert – aber niemand hört es.
Tatar: Rapid?
Franz: Herr Karl wird froh sein, wenn's ruhiger wird.
Falco: Bei Rapid wird's nie ruhig.
Tatar: Genau! Rapid lebt vom Chaos. Achter Platz letztes Jahr, aber wenn einer den Dreierpack gegen die Favoriten schafft, dann Rapid.
Franz: Austria Wien hat's dagegen schwer. Nur 56,0 TK und heuer Letzter.
Falco: Haben zwei Möglichkeiten: Euphorie oder Realität.
Tatar: Und meistens kommt die Realität am dritten Spieltag.
Falco: Also gut. Karten auf den Tisch.
Tatar: I sag: Sturm Graz verteidigt den Titel knapp vor Wacker Innsbruck. Dritter wird Grödig.
Franz: Ich geh gegen den Strom. Wacker wird Meister. Die waren letztes Jahr schon verdammt effizient.
Falco: Ich nehme den Außenseiter unter den Favoriten. Grödig. Wer 96 Tore schießt, braucht nur ein bisschen mehr Disziplin. Außerdem klingt "Grödig ist Meister" irgendwie nach einem guten Refrain.
Tatar: Und Ried?
Falco: Immer eingeladen.
Franz: Aber diesmal vielleicht nur bis zum letzten Rastplatz.
Tatar: Eines is fix: Langweilig wird Österreich heuer sicher net. Wenn drei Teams praktisch auf Augenhöhe starten und die Buchmacher kapitulieren, dann können wir uns auf a richtig feine Saison freuen.
Falco: Der Kommissar geht um... Aber diesmal sucht er keinen Täter.
Tacuarembo - Wer hätte das Anfang der letzten Saison gedacht? Der Totengräber und sein Tacuarembo FC standen auf Platz 11 in Uruguay. Eigentlich sportlich abgestiegen, aber mangels zweiter Liga zum Copa Neustart stieg man nicht ab. Der sportliche Abstieg brachte bei den Copa Awards damals sogar eine Nominierung als "Sportliche Enttäuschung der Saison (Allgemein)" ein. Gewonnen hat eine Meisterschaft in Usbekistan (!) durch Späteinstieg des Trainers. Verrückte Welt. Eine Saison weiter und der TFC feiert die zweite Meisterschaft in Uruguay. Danke alle an alle Gratulanten. Uruguay ist zudem gewachsen, die nächste Saison geht es mit 14 Teams in Rennen. Ich habe Bock. Ich hoffe, die restlichen Trainerplätze werden noch gefüllt.