Darauf haben die Fans lange gewartet. Endlich kann sich CD Universidad Católica wieder international beweisen. Erstmals mit Cebramerika als Trainer streben die Chilenen den Einzug in das Viertelfinale an. Der Geger ist schwer: CD Cruz Azul aus Mexico ist international erfahren und wird Católica sicher die Wege eng machen. Da hilft nur kämpfen, kämpfen kämpfen. Die Mannschaft ist fit, Azul schwächelt in der Liga derzeit etwas, aber das bedeutet im internationalen Kampf nichts. Also muss Cebramerika sein Team taktisch gut einstellen, um eine Chance zu haben. Die Fans sind vom Weiterkommen überzeugt.
Große Vorfreude herrscht bei den Revs vor dem Start in die Copa Americana. Und das obwohl die Auslosung keineswegs nach Wunsch verlief. "Das ist nur ein peruanisches Team im Wettbewerb, erregte sich Maverick, und wer bekommt es zugelost? Wir natürlich. Und dann auch noch eine so starke Truppe wie Alianza Lima. Ob wir ausgerechnet gegen dieses Team unseren Peru-Fluch ablegen können? Wir werden es zumindest mit allen Mitteln versuchen. Weiterhin dürfte die Verteilung des Heimrechts ein Nachteil für US-Amerikaner sein. In einem entscheidenden fünften Spiel müsste man in Perus Hauptstadt antreten...
Powerkraut sen. war ganz perplex, als ihm sein Co-Trainer am Dienstag mitteilte, dass es ja nun so langsam eng werde. Die Zeit laufe ihnen davon und er wolle nun demütigst anfragen, ob der Cheftrainer endlich die Startaufstellung für die Copa Americana fertiggstellt habe. Sie hätten nur noch 2 Stunden Zeit, die Teilnahme beim C.S.F. zu bestätigen. Powerkraut sen. konnte es nicht fassen. Sollte er die internationale Teilnahme in diesem Jahr völlig vergessen haben? Scheinbar war es so. Aber er sagt seinem Assi in ruhigem Ton: Keine Angst, Carlos, ich habe alles unter Kontrolle. Die Startaufstellung, die Taktik, die Ausweichtaktik, ich habe schon alles per Fax an den Verband geschickt. Alles wird gut!
Das der Trainer sich nie über irgendeine Auslosung freut, ist wohl schon bekannt, so hat er auch diesemal etwas zu jammern. Im Achtelfinale bekommt man es mit Club Almagro aus Argentinien mit Trainer Al Bundy zu tun. Verein und Trainer sind im internationalen Geschäft ein mehr als unbeschriebenes Blatt, der Trainer bestreitet überhaupt sein erstes internationales Spiel in seiner Karriere. Somit ist klar, dass der Gegner sehr schwer auszurechnen ist, schließlich gibt es keinerlei Referenzwerte. Haller versucht schon vorzubauen, sollte das Abenteuer schief gehen, in letzter Zeit konnte man im internationalen Geschäft überhaupt keinen Stich mehr machen.
Die Gruppenphase ist überstanden. Die SM bekommt endlich wieder mal ein paar Punkte dazu. Leider hat Hadschi ein wenig TK verschenkt. dAs könnte ihm jetzt schon auf den Kopf fallen. Zusätzliches Problem vor diesem Spiel war, dass Hadschi einen Flug nach Skandinavien buchen wollte. Er hat nämlich nur Elche gelesen und sich schon auf diese Rindviecher eingestellt. Dabei kommt der Gegner ja aus Spanien. Frechheit. Das ist sicher absicht von denen, damit die Hälfte der Gegner erst gar nicht hinfindet. Favoriten gibts keinen, es wird sicher eine spannende Paarung. Mal schauen, ob es noch ein paar Punkte für die SM geben wird.
Delta Dong Bong aus Vietnam heißt der Gegner im KO Duell. Mal schauen, wie Dr No seine Taktik anlegen wird. Denn eigentlich mag er ja keine KO-Duelle. Gruppenphasen sind viel einfacher. Jetzt muss er aber mal den Gegner analysieren. Wie heißt denn eigentlich der Trainer? Wo liegt das Kaff? und züchten die eigentlich Pangasius? Hab ich eigentlisch schon mal gegen die gespielt? Wo ist denn die Sonne schon wieder hin? Warum ist mein Kaffee kalt? Und worüber schreib ich schon wieder? Zurück zum Thema: Favoriten gibt es keinen, denn Wollongong hat zwar mehr TK, aber diese KO Runden sind ja reine Glückssache.
Nach dem erfolgreichen Einzug ins Achtelfinale sind die Fans und Spieler des Clube do Remo überglücklich. Doch die nächste Runde muss mindestens genauso konzentriert angegangen werden wie die Gruppenphase. Der heiße Tanz beginnt erst jetzt. In der Gruppenphase konnte man Teams aus Argentinien und Uruguay ausschalten, während ein Chilene den Weg in die nächste Runde mit antreten durfte mit den von Weltmeister Andi von Hideta
trainierten Brasilianern. Doch nun wartet schon wieder ein Chilene. Diesmal wird es anders. Eines der beiden Teams wird wohl die Segel streichen müssen und heute Abend schon könnten wir mehr wissen. Wer hat sich am besten vorbereitet. Die Chilenen haben bisher starke Auftritte in internationalen Vergleichen abgeliefert. Es könnte also gut sein, dass man sich erstmal verhalten zeigt, zumindest im heimischen Stadion. In Chile kann man schonmal was rocken lassen.
Seltsame Marotten im Profifußball also. Trainer pink_elvis ist da einer von der harmlosen Sorte. Aber natürlich kennt er ein paar abergläubische Kollegen, die sich und ihren Spielern das Leben manchmal ganz schön schwer machen. Haare müssen dran glauben, Koffer dürfen nicht ausgepackt werden, das Kästchen in der Kabine muss stimmen, der Einzug ins Stadion erfolgt nach einem ganz eigenen Ritual. Diverseste Pinkelrituale natürlich nicht zu vergessen. Heilig ist den Laziali aber natürlich ihr Adler: "Der Adler ist nicht nur ein Stück Metall, der Adler ist Rom".
Es mag zwar glorreichere Begegnungen in der Copa Libertadores geben, aber für Xerez steht fest: Ein Duell gegen die Cariocas ist der Höhepunkt der Saison!
Zumal man vom Arbeiterklub in der letzten Saison erst auf der Zielgeraden durch eher fragwürdige Umstände abgefangen wurde. Doch nun ja, lamentieren hilft bekanntlich nichts und Blumentöpfe gibts dafür auch keine zu verschenken. Deshalb liegt die Wahrheit - die 5 Euro fürs Phrasenschwein liegen schon bereit - wie immer auf dem Platz. Xerez sieht bis dato keine der Mannschaften im Vorteil und geht daher (oha, hört, hört) ganz vorurteilfrei ins Match.
Erstmals unter der Ägide von Trainer Ruud Gullit startet SE Palmeiras im kleinen internationalen Wettbewerb, der Copa Americana. Lange musste man darauf warten, dass es losgeht. Doch nun ist es soweit. Erster Gegner wird eine Mannschaft aus der Liga des größten Konkurrenten Brasiliens, nämlich des starken Argentiniens, sein. Die Analysen laufen auch zur Stunde noch auf Hochtouren man sich für diesen Gegner bestens gewappnet sein. Ein aus in der ersten Runde will sich der Tabellenführer Brasiliens auf keinen Fall erlauben. Doch im direkten Duell, weiß man nie so recht, was passieren wird.
Die Qualifikation für die Achtelfinals in der AFC Champions League hatte vor dem letzten Spieltag noch nicht angenommen werden können, zu schlecht war die Tordifferenz meiner Mannschaft, Kyoto Purple Sanga, zu viele Gegentreffer mussten entgegengenommen werden. Dass am Schluss sogar noch der Gruppensieg heraus schaute war aber zuviel des Guten. Gegen den Al-Sharjah SC von den arabischen Emiraten konnte ein Sieg herausgespielt werden, was einer Überraschung gleich kam. Aber auch gegen The Cong aus der vietnamesischen Sting V-League resultierte ein Vollerfolg.
Man, man, man. Keine leichte Aufgabe für den kolumbianischen Union Madgalena im Achtelfinale der Copa Libertadores. Defensor Villa del Mar - den Tabellenführer der peruanischen Liga - gilt es zu bewzingen. Dieser kommt dem Namen nach reichlich defensiv daher, aber vielleicht ist das auch ein trügerischer Trugschluss, der Magdalenas Trainer omar quinn nur aufs glatte Glatteis führen soll. Vielleicht kann man aus dem Namen von Defensors Trainer - Manniii mit drei i - schon eher taktische Rückschlüsse ziehen. Was haben die drei i zu bedeuten? Vielleicht drei Auswärtstore? Nein, nein, jetzt wird omar quinn doch völlig kirre.
Achja, wenn sich alle über die Auslosung beschweren, darf ich das auch. Musste es unbedingt der Europa League Sieger sein? Auf dem Weg zur Titelverteidigung wird es dem amtierenden Cl-Sieger Reading FC nicht einfach gemacht, das war ja klar. Aber nun gleich Sochaux? Nagut, immerhin hat der Gegner wohl einen Heidenrespekt vor Reading, vielleicht kann man das ja irgendwie taktisch nutzen..
Hier noch kurz die Stellungnahme von dschingis norris zum Gegner: "Natürlich müssen wir auch Respekt vor diesem Gegner haben. Aber viel wichtiger ist, dass wir mit großer Power(!) und Engagement in das Duell gehen. Nur so werden wir eine Chance haben."
Der FC Fulham hat international jetzt schon historisches vollbracht. Mit dem Einzug ins Achtelfinale der Champions League gelang Trainer Galaxy der größte internationale Erfolg der Vereinsgeschichte. Dass man sich am Ende sogar noch als Gruppensieger für das Achtelfinale qualifizieren konnte, runded das Ganze dann auch noch ab. Einziger Wermutstrupfen ist nun der Gegner im Achtelfinale. Nicht, dass man das Team von Manchester United nicht schätzen würde. Aber hätte es unbedingt ein Gegner aus der Premier League sein müssen? Viel lieber hätte man gegen eine Mannschaft vom Kontinent gespielt.
Toulouse gegen Sion heißt also die nächste Aufgabe. Trainer Visca hat schon einen mehr als gewaltigen Ruf in diesem Spiel. National wie international hat er schon Titel eingefahren und ist immer noch hungrig auf mehr. Demnach ist der FC Toulouse krasser Außenseiter. International eher unauffällig unterwegs bedarf es echtem Können und ordentlich Viel Glück diesen Namen zu bezwingen und das Duell für sich zu entscheiden. Das Achtelfinale ist schon ein titanenhafter Erfolg für den kleinen Pyrenäenclub. Wenn es hier heißt: Sion war eine Nummer zu groß für Toulouse - Dann ist es eben so.
Delta-Ðong Tháp FC konnte sich äußerst knapp für das Achtelfinale der AFC-Champions League qualifizieren. In der Gruppe B reichten am Ende zwei Tore mehr gegenüber den 3.-platzierten, um zum 3. Mal in Folge in die KO-Runde der AFC-Champions League einzuziehen. Doch hier bekommt man es nun mit den Wollongong City Wolves zu tun, die gleich 5mal in den letzten 6 Saisons ins Viertelfinale des internationalen Wettbewerbs eingezogen sind und damit zu den ganz großen Asiens
gehört. Gegen Delta-Dong soll nun der 6. Streich folgen, wobei die Wölfe dank des Reservevorsprungs sicher nicht als Außenseiter betrachtet werden kann. Gern erinnert man sich zurück, als man bereits vor 3 Saisons einmal im Viertelfinale der CL auf Wollongong traf. Damals waren die Vietnamesen dank der Reserven klarer Favorit und konnten sich auch nach 4 von 5 Spielen bereits durchsetzen. Hoffen wir, dass diese Saison nicht wieder der Favorit weiterzieht, sonst war es das für Delta...