Da zeigt sich, was wirklich zählt: Lange Abwesenheiten wurden hingenommen, Belanglosigkeiten ignoriert, Ambitionen zog man ins Lächerliche, die Prognosen reichten von schwierig bis Abstieg. Aber kaum blickt das taktische Genie von Rubio Deus auf und seine Bankstown City Lions begeistern mit Siegen, verneigt sich die australische Trainerschar.
"Das zeugt von Qualität im Land." Gut gelaunt, und, nicht nur dank der gewonnenen Bräune, gut aussehend wie immer tritt
everyboby's Lieblingskubaner vor die Presse: "Natürlich tut es gut, als genial bezeichnet zu werden." Die Frage ist nur, ob er damit dem künftigen Titelträger den Verstand geraubt hat? "Wissen Sie, offensichtlich haben Gerüchte über Rücktrittsgelüste, Verbrecherkarrieren und Zwangs- oder Lustferien keine Auswirkungen auf die Leistungen meiner Löwen. Aber die Frage stellt sich schon, wenn jemand wirres Zeug über die Nachbarinsel labert."
(323) Man darf sich schon ein bisschen wundern, oder eher bewundern? Trainer Pippo lässt seine Mannschaft im Stich und macht als Wahl-Rheinland-Pfälzer derzeit schon Herbstferien- Urlaub in einem 5-Sterne-Bunker in Griechenland auf der sonnenverwöhnten Insel Kos. Lässt er seine Mannschaft deswegen im Stich? Mit Nichten (und eigenen Kindern und Frau)! Was als Desinteresse an der Mannschaft und dem finnischen Fussball
angekreidet werden kann, sollte höchst beachtet werden, denn die Mannschaft wird vom 25 Grad warmen Baden im Meer, All-In mit vielen Cocktails am Pool und bei der Abendshow im Hotel perfekt eingestellt. Ein Verschwinden aus der Liga? Für Pippo undenkbar! Mit Ü-18 ist man sich seiner Verantwortung bewusst und lässt auch in wirklich schwierigen Zeiten seine Mannschaft und die finnische Liga niemals im Stich! Ouzo, parakalo! Jammas!
Dass Müngersdorf in dieser Spielzeit einer uneinnehmbaren Festung gleicht, während in der Fremde regelmäßig die Punkte liegengelassen werden, sorgt im Umfeld bereits für schmunzelnde Rechenspiele. Ein Fan brachte die kuriose Situation treffend auf den Punkt: „Der Effzeh gewinnt weiterhin ungefährdet seine Heimspiele, auswärts gibt man sich keine Mühe und lässt immer die Punkte beim Gastgeber. Das Saisonziel ist ja der Klassenerhalt, ob das reicht, 17 Heimspiele zu gewinnen!?“
Die Antwort lautet: Und wie es reicht! Mit 51 Punkten hätte Müngersdorf die Lizenz zum Feiern – auch ganz ohne Auswärtspunkte.
Trainer Geordie hat seine Spieler aufgefordert, sich vom Glanz des Maracanã nicht zu sehr ablenken zu lassen. Zwar weiß der Coach um die enorme Bedeutung des Libertadores-Duells gegen Flamengo, doch Nueva Chicago müsse auch seine alltäglichen Aufgaben im Blick behalten. „Die Copa Libertadores ist etwas Besonderes, aber unsere Liga bleibt unser Brot und Butter“, erklärte Geordie. Der Trainer fordert volle Konzentration auf beide Wettbewerbe, denn auch im Liga-Alltag stehen wichtige Spiele und Punkte auf dem Spiel.
Kénitra – Was für ein Befreiungsschlag beim KAC! Mit einem taktisch hochfeinen 3:2-Heimsieg schlug Kénitra den WAC – jenen Gegner, dessen Übungsleiter Konaté in drei Duellen satte zwölf Volltreffer investierte, um zwei Siege und nun diese schmerzhafte Niederlage zu verbuchen.
Als Siegestrophäe entführte Nqila kurzerhand ein Edel-Kamel aus
Konatés Rennstall: Das Höckertier namens „Issa Diop“ dient fortan als Nqilas Dienstfahrzeug!
Zum Rückspiel reitet der Coach eigenhändig auf „Issa Diop“ nach Casablanca ein. Nqilas Ansage: „Gewinnen wir erneut, nehme ich direkt das nächste Kamel namens 'Issa Hayatou' mit! Konaté muss einsehen: Kamelrennen passen nicht nach Casablanca!“
In der Schweiz wird wieder abgestimmt. Das allein wäre noch keine Nachricht, schließlich gehört die direkte Demokratie hierzulande ungefähr so selbstverständlich zum Alltag wie die Berge, die Banken und die gelegentliche Frage, warum auf einem Fußballplatz eigentlich Schafe stehen. Doch diesmal hat Nouri mit der ersten Ausgabe der Schweizer Kolumne seit 2012 ein Thema auf den Stimmzettel gebracht, das selbst die sonst so gelassene Eidgenossenschaft beschäftigt: Ist Österreich tatsächlich die stärkste Fußballliga Europas?
Eingereicht wurde die Volksinitiative von der Groot Worldwide Football Ltd. aus Grödig. Das Initiativkomitee verweist auf beeindruckende internationale Statistiken, während der Bundesrat daran erinnert, dass eine Ltd. noch lange keine AG ist und Basel den österreichischen Antragsteller bereits zweimal geschlagen hat. Die Schweizer Trainer sollen nun entscheiden. Ihr Votum müssen sie allerdings in ihren Zeitungsartikeln verstecken.
In Schaffhausen hat man sich die Unterlagen aufmerksam angesehen. Immerhin verfügt der Verein inzwischen über genügend finanzielle Zurückhaltung, um selbst beim Schweizer Bankgeheimnis als Musterbeispiel durchzugehen.
41,1 TK stehen auf dem Konto. Das größte Guthaben der gesamten Liga.
Während Herbie, Nouri und bora seit Wochen versuchen, die Meisterschaft mithilfe von Rasenrobotern, Terrassendielen und mathematisch fragwürdigen Badevorschriften untereinander aufzuteilen, hat danfire offenbar eine wesentlich einfachere Strategie entwickelt: Geld zusammenhalten, gelegentlich Fußball spielen und die anderen ruhig weiterrechnen lassen.
Dass diese Methode nicht immer für Begeisterung sorgt, zeigte zuletzt der Ausflug nach La Chaux-de-Fonds. Dort kassierte Schaffhausen eine 2:4-Niederlage gegen eine Mannschaft, deren Trainer skua811 noch vor wenigen Tagen über die schwächste Offensive der Liga klagte. Offenbar hat man dort inzwischen tatsächlich mit dem angekündigten Torschusstraining begonnen. Ausgerechnet gegen Schaffhausen funktionierte es jedenfalls ausgezeichnet.
Vielleicht lag es aber auch daran, dass danfire die eigenen Spieler vor dem Spiel darauf hingewiesen hatte, man müsse nicht bei jeder Gelegenheit das gesamte vorhandene Kapital auf den Platz tragen. In La Chaux-de-Fonds wurde diese Anweisung möglicherweise etwas zu gewissenhaft umgesetzt.
Umso erfreulicher verlief anschließend das Heimspiel gegen den FC Sion. Ole Einar Gehtnochrein durfte auf dem Schaffhauser Deich antreten und musste feststellen, dass hier nicht nur Schafe, sondern gelegentlich auch drei Tore anzutreffen sind. Das 3:0 war eine saubere Angelegenheit und dürfte vor allem bora milutinovic gefallen haben, dessen Ergebnistheorie zuletzt erheblich unter Druck geraten war.
Denn während Schaffhausen weiterhin zuverlässig normgerechte Resultate produziert, hat sich ihr Erfinder inzwischen vollständig in seinen eigenen Berechnungen verfangen. Ein 6:6 gegen Nouri soll plötzlich ein lupenreines 3:0 sein, ein 0:6 gegen Basel lässt sich angeblich durch gedankliches Umdrehen ebenfalls in einen Erfolg verwandeln, und überhaupt scheint in St. Gallen mittlerweile jeder Taschenrechner nur noch Ergebnisse anzuzeigen, die der Bademeister gerade benötigt.
Herbie vermutet dahinter inzwischen sogar vampirähnliche Kräfte, die bora bei seinen freitagabendlichen Quecksilberbädern gewinnt. In Schaffhausen hält man diese Theorie für durchaus interessant, wenngleich noch nicht abschließend geklärt ist, ob Vampire tatsächlich Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 benötigen und weshalb ein angeblicher Nachtschwärmer so verzweifelt um die Verlängerung der Freibadsaison
kämpft.
Vielleicht ist die Erklärung viel einfacher: bora möchte nur verhindern, dass jemand das Beckenwasser ablässt, bevor er seine 3:0-Theorie darin vollständig aufgelöst hat.
Auch Herbie dürfte momentan andere Sorgen haben. Sein Mähbie soll angeblich bereits mit neuer Software unterwegs gewesen sein, während Nouri gleichzeitig versichert, das Gerät stehe ausgesteckt in seiner Garage. Sollte beides stimmen, hätte Herbie womöglich unbeabsichtigt den ersten autonom fahrenden Rasenroboter entwickelt, der selbst ohne Stromversorgung auswärts Punkte sammeln kann.
Das wäre technisch zweifellos beeindruckend. Allerdings sollte Herbie zunächst klären, ob die Maschine überhaupt noch ihm gehört. Nouri hat die Quittung für die Abholung schließlich bereits vorbereitet.
Überhaupt ist in Zürich inzwischen eine bemerkenswerte Ruhe eingekehrt. Die Terrasse ist fertig, die Plane hält dicht und Nouri sitzt endlich auf seinem Gartenstuhl. Nach monatelangen Diskussionen über fehlende 13 Zentimeter, rätselhafte Reststücke und die richtige Anzahl an Schrauben scheint dort tatsächlich ein Bauprojekt abgeschlossen worden zu sein.
Dass die Grasshopper gleichzeitig an der Tabellenspitze mitmischen, dürfte für Nouri beinahe zweitrangig sein. Schließlich hat er nun etwas erreicht, woran zwischenzeitlich kaum noch jemand glaubte: Er kann sich hinsetzen, ohne dass unter ihm eine WPC-Diele nachgibt.
Während in Zürich also die Füße hochgelegt werden, ist Schaffhausen inzwischen auf Platz sieben angekommen. Mit 41,1 TK auf dem Konto und einer ganzen Rückrunde voller Möglichkeiten könnte man dort durchaus auf größere Gedanken kommen. Doch danfire hält wenig davon, schon jetzt mit dem gesamten Guthaben durch die Liga zu marschieren.
In der Schweiz spricht man schließlich nicht über Geld. Man hat es.
Und damit zurück zur Volksinitiative aus Österreich. Nach sorgfältiger Prüfung der eingereichten Argumente, unter Berücksichtigung der Basler Erfolge gegen Grödig sowie der Tatsache, dass Nouri inzwischen sogar eine wasserdichte Terrasse vorweisen kann, fällt das Schaffhauser Votum eindeutig aus.
Eidgenössische Abstimmung vom ZAT 9
Volksinitiative Österreich ist die stärkste Liga Europas
Stimmzettel des FC Schaffhausen:
[ ] JA
[X] NEIN
Die Begründung fällt kurz aus: Wer die stärkste Liga Europas sein möchte, sollte zunächst erklären können, weshalb ein Schweizer Bademeister ein 6:6 zum 3:0 erklärt, ein Basler Rasenroboter ohne Strom unterwegs ist und ein Zürcher Trainer mit einer fertigen Terrasse plötzlich zum ernsthaften Meisterschaftskandidaten wird.
Solche Leistungen lassen sich schließlich nicht allein mit einer Siegquote von 66,1 Prozent erklären.
Und falls die Österreicher dennoch auf ihrer Initiative bestehen, hätte danfire einen einfachen Vorschlag: Man könne gerne über alles sprechen. Allerdings erst, wenn geklärt sei, ob die Groot Worldwide Football Ltd. überhaupt über genügend TK verfüge, um die Schweizer Bankgeheimnisse zu finanzieren.
Bis dahin bleiben die 41,1 TK sicher verwahrt.
Und weil man in Schaffhausen nicht nur mit Geld umgehen, sondern gelegentlich auch eine Zeitung schreiben kann, werden daraus nach Veröffentlichung dieses Artikels sogar 41,4 TK.
Schließlich weiß man in Schaffhausen: Geld hat man. Man zeigt es nur nicht.
Und während die Konkurrenz über Meistertitel, Rasenroboter und Terrassendielen diskutiert, verdient danfire ganz nebenbei noch 0,3 TK mit der Zeitung.
Bon Dia, Culés! Schaut man gerade auf die Gesamttabelle, könnte man glatt meinen, wir hätten kollektiv vergessen, was ein Classic ist. Ein 0:6 gegen Real Madrid? Mare de Déu! Das war keine herkömmliche Niederlage, das war eine ausgewachsene katalanische Tragödie. Da hilft es auch wenig, dass wir davor am 19. Spieltag Atlético Madrid mit 2:0 nach Hause geschickt haben, die schlägt gerade jeder. Konstanz ist eben ein schüchternes Reh.
Aktuell stehen wir mit 26 Punkten auf Platz 8. Ja, richtig gelesen, Platz 8. Direkt hinter Getafe! Aber keine Sorge, wir stecken den Kopf nicht in den Sand. Die Tabellenspitze ist schließlich nur 8
Punkte und 7 Plätze entfernt, und die Saison ist noch lang.
Der Blick geht nach vorne. Am Spieltag 21 empfangen wir Real Oviedo, wieder so königliche, aber wohl die wahren, so heißt es aus Oviedo. Wenn wir die nicht aus dem Stadion fegen, gibt es beim nächsten Training nur noch trockenes Brot statt feinstem Fuet. Direkt danach, am Spieltag 22, wartet Terrassa CF auf uns. Ein echtes Derby im Geiste – da werden wir den Rasen brennen lassen und zeigen, wer die wahre Macht in Catalunya ist!
Wir putzen uns den Mund ab, richten die Trikots und greifen wieder voll an. Die Aufholjagd beginnt genau jetzt!
¡Visca el Barça i Visca Catalunya!
II*II
Es gibt Fußballspiele, nach denen man lange suchen muss, um passende Worte zu finden. Das vergangene Spiel von Newell’s Old Boys gegen CA Independiente gehört eindeutig in diese Kategorie. Vor einer Rekordkulisse sah zunächst alles nach einem perfekten Abend aus: Newell’s führte bis zur 90. Minute mit 1:0 und war damit Tabellenführer. 90 Minuten lang schien Kevin Phillips’ Mannschaft den großen Moment tatsächlich in der Hand zu haben.
Dann kam die Nachspielzeit.
Zwei Gegentore später war aus der Tabellenführung eine 1:2-Niederlage geworden. Aus Jubel wurde lähmendes Entsetzen, aus einem möglichen großen Schritt nach vorne ein Abend, den die Anhänger vermutlich so schnell nicht vergessen werden. Besonders bitter: Die Mannschaft hatte die drei Punkte praktisch schon in der Tasche, bevor sie in den letzten Minuten alles wieder aus der Hand gab.
Auch die Tabelle zeigt, wie knapp es inzwischen zugeht. Newell’s steht nach 21 Spieltagen mit 35 Punkten weiterhin auf Platz 6. Doch der Abstand nach ganz oben ist minimal. Newell’s hätte mit einem Sieg also tatsächlich die Tabellenführung übernehmen können. Stattdessen
bleibt der Blick nach oben – und die Erinnerung an eine Nachspielzeit, die sich vermutlich jeder bei Newell’s gerne aus dem Gedächtnis streichen würde.
Kevin Phillips selbst dürfte die Ereignisse gewohnt sachlich analysieren. Vielleicht hilft dabei auch weiterhin sein Spanischkurs. Wobei die passende Vokabel für die letzten Minuten vermutlich noch nicht im Unterricht behandelt wurde. „¿Por qué?“ dürfte allerdings inzwischen jeder im Stadion beherrschen.
Trotz des Rückschlags bleibt die Ausgangslage ordentlich. 35 Punkte, Platz 6 und nur zwei Zähler Rückstand auf die Spitze bedeuten, dass Newell’s weiterhin mitten im Kampf um die vorderen Plätze steckt. Allerdings wartet nun ausgerechnet der aktuelle Spitzenreiter: Am nächsten Spieltag muss Newell’s bei Centro Juventud Antoniana antreten. Ein Spiel also, das kaum besser zum aktuellen Gemütszustand passen könnte.
Nach dem Drama von Rosario geht es damit direkt zum Tabellenführer. Vielleicht ist die Rechnung für Newell’s ganz einfach: Wenn man schon in der 90. Minute Tabellenführer sein kann, dann sollte man es diesmal vielleicht auch bis zur 94. bleiben.
Die adlige Nummer zielt. Und zwar mit dem Zielfernrohr auf La Equidad und Deportes Tolima.
Das ist aus Sicht der Geldsäcke sehr verständlich und sogar doppelt sinnvoll. Einerseits schielt Graf Zahl auf eine bessere Platzierung (und das sind halt nur Platz 1 und Platz 2), andererseits versucht er, die beiden besser platzierten Vereine ins Visier der anderen Vereine zu bringen, um wiederum
selber zu profitieren.
In gewisser Weise unterstützt Trainer Italicus das Ansinnen, schließlich hätten dann die Königlichen eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass sie am Ende der Saison doch noch vor jean baratte stehen. Und dafür ist quasi jedes Mittel recht.
Aber sollte Graf Zahl davon profitieren, wo er doch noch jede Menge Torpotenzial in der Hinterhand besitzt?
Okay sooo groß isser nun auch nicht, eher etwas klein mit einem Kugelbauch und einem weißen Bart, im letzten Jahr noch 20 cm lang, durch ein Missgeschick mit 2 jungen Mädels nur noch ungefähr 13 cm . Und ein Jahr muss es ja auch nicht sein, die man hinter dem kleinen Dicken hersegelt, eher vielleicht 2-3 Wochen. Aber ansonsten stimmt alles an der Überschrift, kurz, prägnant, weckt das Interesse der werten Leserschaft. Haut die Überschrift richtig rein, dann ist es meistens egal was im Artikel steht, die Leute wissen von vorn
herein um was es geht. Die Überschrift muss verständlich sein und den Kern des Textes direkt auf den Punkt bringen (keine nichtssagenden Floskeln). Okay, das haben wir ausnahmsweise aus dem Wiki geklaut aber ansonsten ist alles auf unserem Mist gewachsen. Man könnte noch schreiben, dass die Konstellation des Renngeschehens nun eine andere ist, als noch vor 1 Woche, aber das wäre nur eine Randnotiz, eine Laune der Natur, ein rollender Furz auf der Gardinenstange sozusagen, aber so viel Zeit und Platz ist nicht mehr, der Artikel muss in den Druck.
Zum Start der Rückrunde hat der VfB Stuttgart beim Tabellenführer Arminia Bielefeld mit 0:6 verloren. Schlimmer hätte man nicht aus der Winterpause kommen können. Immerhin gelang im darauffolgenden Heimspiel gegen Hannover 96 ein 3:0-Heimsieg, sodass noch Tuchfühlung zu den anderen Mannschaften im Tabellenkeller hat. Erstaunlich ist dennoch nach nun 19 Spieltagen, dass der Tabellenführer und der Tabellenletzte nur 9 Punkte auseinander sind. Somit kann eine gute Serie oder ein schlechter Lauf die Tabelle noch gehörig durcheinanderwirbeln.
Zehn Spiele sind noch zu gehen in der diesjährigen Ligue 1 - Saison, fünf Punkte trennen unseren FC Nantes vom Platz an der französischen Sonne. Eine klare Ausgangslage mit Platz 6 für die letzten Spiele dieser Runde, in der noch alles möglich zu sein scheint. Mit dem FC Guegnon empfangen wir nun eine Mannschaft, die mit allen Mitteln den Abstieg verhindern werden möchte, einen Lapsus darf sich der Kanarienvogel nicht erlauben, wenn er die Ziele ganz hoch stecken möchte für die Schlussphase. Jedes Spiel fängt bei 0-0 an, wie wird es zum Abpfiff stehen?
Diese Erkenntnis zieht Herginho aus dem vergangenen Spieltag. Diese vier punkte holte man nämlich am letzten Wochenende. Nun könnte man meinen, klar die drei punkte holt man zu hause und auswärts gab es ein glückliches unentschieden. nein so war es aber nicht, auswärts gab es einen fulminanten sieg aber darauf folge im heimspiel ein torreiches wie bitteres unentschieden. aufgrund der tatsache das man zufor auswärts den sieg holte konnte herginho diesen punktverlust aber verkraften und ging nicht direkt an die decke.
Erstens: als wäre die Saison nicht schon mittelmäßig genug, scheisst einem jetzt auch noch ausgerechnet der trainerlose OaschFK Belgrad mit einem Auswärts-Sechser so richtig rein. Was zur Hölle soll das?
Zweitens: jener Artikel, den der W als seinen beschissensten ever bezeichnet, ist gleichzeitig auch sein erster Artikel, den Trainer Schimi nicht für vollständigen Schwachsinn hält sondern erstmals sogar versteht worum es geht. Just saying.
Drittens: hat Trainer Schimi schon jemals einen Artikel geschrieben, in dem es ihm NICHT ausschließlich um die 0,3 TK ging?!
Am vergangenen Spieltag gelang Paris Saint Germain ein deutlicher 4:1 Auswärtssieg gegen Montpelier die damit das Schlusslicht der Tabelle bilden. Damit wahrt man in Paris die Chance auf das internationale Geschäft in der nächsten Saison. Man ist aktuell zwar nur Tabellensiebter aber der Abstand zu den begehrten Plätzen ist gering. Nun Folgt ein Heimspiel gegen einen direkten Kontrahenten. Ich denke wir sind uns alle einig, dass wir uns auf ein Torfestival freuen können. Wer aus diesem Duell als Sieger hervorgeht mögen wir aktuell aber noch nicht prognostizieren.
Eine neue Halbserie ist wie ein neues Leben, soll Nashville SC Trainer Floberle in der vergangenen Woche nach dem Training unter der Dusche gesungen haben. Na ja, sehr fragwürdig, was die gesangliche Ausführung anging, aber von der Hand zu weisen ist es ja auch wieder nicht. Nach dem katastrophalen Saisonstart mit fünf Niederlagen aus sieben Spielen konnte man sich zwar zwischenzeitlich bis auf den siebten Platz nach oben arbeiten, aber genauso schnell, wie man im oberen Tabellendrittel angekommen war, stürzte man am darauffolgenden ZAT wieder auf Rang 17 ab...
Viel auf und ab also... Mal sehen, wie die Rückrunde läuft! Eine neue Halbserie ist wie ein neues Leben