Es kam doch noch unverhofft für die transnational bekannte Limone. Nach Haken und Ösen, sowie gutem Zureden, gelang der Sprung ins internationale Geschäft. Dennoch wollte man sich noch eine Stufe höher messen, im Wissen, dass viele CopaHaudegen in der Europa League mitmischen würden.
Nun bekommt man es schon am ersten internationalen ZAT mit harter Gegenwehr zu tun:
Nachdem man in die eher schnöde französische Plaine nach Saint Etienne reisen muss, hat man einen wilden Haufen schottischer Schlachtenbummler zu Gast. Nicht lange quasselte hingegen die grosse Limone an der Pressekonferenz der internationalen Journalisten. Den Franzosen brachte er ein Fläschen Ouzo, den Schotten reichte er einen vom Fett triefenden Gyros.
So skandierten die Fans vom SK Rapid in der Vorsaison in den Stadien Österreichs. Ab sofort können Sie dies auch International tun!
Am ersten Spieltag wartet mit Udinese Calcio ein Verein aus Italien, der 2. Spieltag bringt dann die erste Auswärtsreise mit sich. Im warmen süden Portugals darf die Truppe von Markus0607 gegen Associacao Naval sein Glück versuchen
Eines ist jedoch fix, stellt Markus0607 klar: "Wir werden alles versuchen um solange wie möglich im Bewerb zu bleiben, nicht nur den Fans sind wir das Schuldig, auch ich mir selbst. Ich muss beweisen, dass ich nicht nur ein mittelmäßiger Trainer bin."
Ob dieses Vorhaben umzusetzen ist, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.
Nachdem DerwahreROI die erstmalige Teilnahme in der Europa League quasi geschenkt bekommen hatte, geht er diesmal als Vizemeister auch zu Recht an den Start. Ob ihm die Erfahrungen des Vorjahres dabei helfen werden, wird sich zeigen. Eins hat der Trainer des SC Wiener Neustadt bereits gelernt – eine Gruppenphase wird nie ein Selbstläufer sein. Einfach das gleiche Schema des Vorjahres anwenden, wird nicht reichen.
Nicht desto Trotz will man für Österreich möglichst viele Punkte holen. Das geht am besten mit sechs Siegen und dem Erreichen der nächsten Runde. Auf geht’s …
Eigentlich war Racing Straßburg sportlich gar nicht für die Europa League qualifiziert, da man in der französischen Ligue 1 nur auf dem siebten Tabellenplatz abgeschlossen hatte. Allerdings konnte der AS Monaco die UEFA Champions League gewinnen und somit wurde ein neuer Startplatz für Frankreich frei, welcher nun an den „RCS“ ging.
Bei der Auslosung wurde Racing Straßburg in die Gruppe L zu folgenden drei Mannschaften gelost: FC Winterthur: Die Schweizer waren in der Vorsaison unter Ihrem Trainer bora milutinovic auf dem fünften Tabellenplatz gelandet und konnten sich damit direkt für die Europa League qualifizieren. Größter Erfolg der Schweizer war die Vizemeisterschaft in der 33. Saison.
FC Watford: Nach zwei Meisterschaften in Folge reichte es für den FC Watford unter seinem Erfolgstrainer Alter
Sack nur zum dritten Tabellenplatz, was in England zum Start in der Europa League reicht. Der Größte Erfolg der Truppe aus der bekannten englischen Universitätsstadt waren die beiden Meisterschaften (31./32. Saison) und die Teilnahme am UEFA Champions League Finale in der 33. Saison. Somit ist die Niederlage des „FCW“ gleichzeitig das Glück des „RCS“!
Vitesse Arnheim: Die Niederländer konnten sich unter Ihrem Trainer Emanuel Cannavaro als Tabellenvierter für die Europa League qualifizieren. Den größten Erfolg feierten die Niederländer in der 13. Saison, wo man immerhin die Vizemeisterschaft einfahren konnte.
Zum Start der ersten Gruppenphase empfängt Racing Straßburg im eigenen Stadion Vitesse Arnheim, ehe man dann zum FC Watford reisen muss. Mal sehen, wie der Start in die Europa League von dannen geht.
Willkommen zurück auf der internationalen Bühne. Trainer Kühbauer führte Real Sociedad FC San Sebastian wieder dorthin zurück, wo das Team schon im vergangenen Jahr stand, in die Europa League. Mit einem an ein Wunder grenzenden letzten ZAT wurde dies vollbracht. 2 Gegner aus dem Norden - Åtvidabergs FF aus Scheden und Tampere United aus Finnland, sowie 1 Gegner aus dem Süden Europas, nämlich Griechenland - Ethnikos
Asteras. Die großen Namen klingen anders, doch trotzdem haben die Fans der Basken so richtig Lust auf den Sturm auf Europa. Binnen weniger Stunden waren alle Tickets für alle 3 Heimspiele in der Gruppe H verkauft. Nun gilt es, dieses zu bestätigen und alle fragen sich, wie wird Trainer Kühbauer die Taktik anlegen. Er entlässt sich lediglich folgendes entlocken: "Schön wären Rang 1 oder Rang 2, alles andere ist primär."
So der knappe Kommentar von Francesconi zur Absage der Pressekonferenz vor den entscheidenden Finalspielen im schwersten Cup der Welt. „Count van Lezz könnte es interessieren, was Sie zu sagen haben“ wandte der einzige erschienene Pressefritze ein, wobei ein finnischer Akzent deutlich wurde. „Ach der hat seine eigenen Probleme!“ wehrte Francesconi fast unwirsch ab. „Glauben Sie er wird versuchen das Heimspiel zu gewinnen um dann in einem Auswärtsspiel den Titel perfekt zu machen?“ versuchte es der Reporter noch einmal. „Schon möglich, aber das wäre äußerst riskant. Wenn er das Heimspiel dann doch verliert, fehlt im nachher die
Kraft um auswärts zweimal anzugreifen.“ „Meinen Sie also, dass er es lieber zweimal auswärts versuchen wird?“ „Das kann ich Ihnen wirklich nicht sagen. Fakt ist nur, dass ihm dabei definitiv die Puste ausgehen würde. Zuhause schießen wir allemal mehr Tore als Oulu auswärts.“ „Dann wird er also seine Kräfte einteilen und es in allen drei Spielen versuchen?“ „Das wäre geradezu selbstmörderisch. Er muss doch damit rechnen, dass wir uns auf zwei Spiele konzentrieren.“ „Aber… was.. wird der Count van Lezz…?“ „Ganz ehrlich, ich möchte nicht in seiner Haut stecken.“
Jaja, meine Herren, Sie lesen richtig. Der AC Oulu ist immer noch dabei. Am letzten finalen ZAT der Europa League (=in einem Wort: GEIL!) spielen der ACO und die Hearts den zweiten gelben Stern Europas aus, nachdem im Schwesterwettbewerb der AS Monaco ein tolles Adventstürchen gestern öffnen durfte.
„Ehrlich gesagt, fasse ich es immer noch nicht. Darauf haben wir die ganze Saison hin gearbeitet, haben zwar davon
geträumt aber es eigentlich nie für möglich gehalten. Schließlich sind es so viele Best-of-Runden bis zum Finale…“, so Count van Lezz. Der Respekt vor Francesconi und seiner grandiosen Leistung ist zwar groß, aber dennoch hat man in Anbetracht der möglichen Vizemeisterschaft in der Veikkausliiga wirklich keinen Bock als das SC Campomaiorense der 33. Saison in die Annalen einzugehen, so CvL weiter. Na dann.
Was war nicht alles zu lesen in den letzten Wochen. Ouloupüree wollte der Bernd mit dem Roten Stren zubereiten, fand aber nicht das richtige Rezept und fiel selbst in den Topf. Sein Freund Hatschi Bratschi wollte Rache nehmen, doch er beugte sich zu weit über den Rand seines Korbes und landete ebenfalls im großen Kessel. Zuletzt gab sich Paulo als guter Kenner des rauen finnischen Klimas, vergas aber nachdem er wohl versehentlich Vodka getrunken hatte seinen Wollpullover anzuziehen und legte sich versehentlich in eine Tiefkühltruhe, die er eigentlich den Finnen ans Bein binden wollte. Als man ihn wieder auftaute war Oulu schon fast im Finale.
Bei den Hearts war man bei jeder Auslosung froh, nicht auf Oulu zu treffen. „Ich habe die seit Beginn der K.O.-Runde genau beobachtet, und sie boten Runde für Runde die mit Abstand stärkste Leistung in diesem Cup.“ Jetzt freut sich der schottische Vizemeister und Tabellenführer allerdings auf den Gegner. Und erstmals sehen sich die
Hearts nicht als Außenseiter: „Oulu ist sehr stark, aber auch für uns stehen die Vorzeichen ganz gut. Skandinavische Gegner liegen uns scheinbar, mit dem finnischen Fußballadel hatten wir ja schon im Viertelfinale zu tun. Nach den überraschend lockeren Halbfinalspielen ist die Mannschaft auch einigermaßen ausgeruht, und wir haben wieder drei Heimspiele, was doch ein kleiner Vorteil zu sein scheint, auch wenn Oulu auswärts sicher stärker auftreten wird als die Schweden. Die Motivation stimmt natürlich auch und den best-of-modus finde ich sehr attraktiv. Von mir aus könnte man die Gruppenphasen auch ganz streichen, da standen wir permanent am Abgrund. Ich würde also sagen, die Chancen sind 50:50“
Ist die Motivation überhaupt eine Frage in der Europe-League? „Naja, wenn Du im Viertelfinale ausscheidest, kannst Du auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken, wenn Du das Finale verlierst kannst Du Dir nur noch in'Arsch beißen.“
Das große Finnale steht an. Der AC Oulu, Finnland, trifft auf Hearts of Midlothian, Schottland, und es kann bekanntlich nur einen geben. Traurig aber wahr. Eigentlich hätten beide den Titel verdient. Aber nun ist es mal so.
Count van Lezz, Trainer des finnischen Ex-Meisters und aktuellen Tabellenzweiten der Veikkausliiga, hat das diesjährige Finale der UEFA Europa League als die wohl größte Chance deklariert eine Trainerkarriere zu adeln. „Der Sieger darf das als Meisterstück, als die Krönung seines bisherigen Schaffens.“ Dabei sieht der Finne keineswegs den Schotten in einer Außenseiterrolle, wie manche jetzt sicherlich aufgrund
der längeren Karriere des Counts jetzt meinen würden. „Francesconi hat sich eindrucksvoll bis ins Finale vorgekämpft und hervorragend den Trainer analysiert. Dazu hat er heuer einfach einen Megalauf. Vom ersten Spieltag an befinden sich die Hearts auf dem ersten Spieltag und haben gute Chancen auf einen Start-Ziel-Sieg.“ Dazu kommt, so betont es der Finne abermals: „Ich habe einfach keine Ahnung von diesem komischen Best-of-Modus. Ich mag den Modus nicht. Und er mag mich nicht.“
Na dann ist wohl alles gesagt. Der Gegner ist gebauchpinselt worden, die Außenseiterrolle schön an sich gerissen und nun können die Spiele eigentlich auch schon beginnen.
Amadora - Aus, vorbei, der Drops ist gelutscht, der Kas bissn, der Spaß vorbei, das Ende der Fahnenstange erreicht, der Zug verpasst, das Halbfinale Endstation für Estrela Amadora. Eigentlich angesichts der internationalen Geschichte der Lissabonner Vorstädter ein Riesenerfolg, bleibt doch ein bitterer Nachgeschmack.
Und zwar einer nach billigem Fusel, Käsefüßen in der Sauna, fettigen Haartollen der Leningrad Cowboys und aufgekratzten
Mückenstichen - der liebliche Duftcocktail Finnlands eben. Ein winziges Törchen wurde falsch verbucht, und man hätte für den Abschluss der Ouropoapokalserie sorgen können. So ist man nun der Gelackmeierte, der sich jahrelang dumme Sprüche über die Vlad-Paulo-wertung anhören muss. "Was man dagegen noch tun kann?" so Paulo. "Ohrenschützer. Und, wie soll ich sagen, ich habe nicht unbedingt den Ehrgeiz, gegen den Titelträger ausgeschieden zu sein."
Schlaflose Nächte in Oulu. Vor den drei möglichen Halbfinalspielen werden in der wohl nördlichsten Stadt des Ouropapokals fleißig die Rechenschieber hin- und hergeschoben, Schreibtischunterlagen vollgekritzelt und das große Einmaleins nochmal aufgefrischt. Schließlich geht es zwar in erster Linie um den Finaleinzug, die weit wichtigere Frage ist hier nun aber: Wie stark werden sich die Finnen verausgaben?
Natürlich soll erstmal die
Grundlage für die Ouropapokal-Ausgaben #31 und #32 gelegt werden, doch was kommt danach? In welche Situation kann der ACO verfrachtet werden? Und darüber hinaus wie deutlich kann der Count das Duell gegen seinen Siezfreund Paulo gewinnen? Werden die Spiele 3 und 4 gewonnen sieht die Paulo-Vlad-Wertung schon wieder viel freundlicher aus. Nun gilt es. Der 62-jährige Streberbruder wird jetzt erfahren, wie gefährlich Finnen wirklich sein können.
4 von 48 Startern der Europe League stehen im Halbfinale, also 1/12. Anders gesagt, jedes dieser Teams musste 11 Konkurrenten hinter sich lassen um ins Halbfinale zu kommen. „Dann ist das ja wie bei der Premier League“, meinte Francesconi, um dann doch sichtlich verwirrt hinzuzusetzen: „Aber eines ist merkwürdig dabei. Wir haben in der Europe League bis zum Halbfinale überhaupt erst gegen 10 Teams gespielt!“ In der Tat. Noch merkwürdiger wird der Fall wenn man bedenkt, dass nur 6 der 10 Gegner der Hearts auch nach Spielen gegen
diese ausgeschieden sind, die 4 anderen aber mit den Hearts die jeweils nächste Runde erreicht haben, um dann in den Weiten der Europe League zu verschwinden. „Vermutlich hängt das mit der KALTEN PROGRESSION zusammen, die macht ja sonst auch allerhand“ versuchte Francesconi eine Erklärung und schloss mit der Feststellung: „Mathe war nie meine Stärke. Nur gut, dass man beim Fußball nicht rechnen können muss.“
Ob es bei diesen Rechenschwächen fürs Finale reicht, wird man abwarten müssen.
"[...] alle Gegner sind schwer, die Hearts sowieso Außenseiter[...]", so wurde Trainer-Kollege Francesconi aus Edinburgh letze Woche in der internationalen Presse zitiert.
Nun gut, wenn dem so ist, dann gehen "die Gelben" logischerweise als Favorit in diese Begegnung! Andern wird's eh nicht viel! Mannschaften die im Halbfinale der UEFA Europa League vertreten sind, haben gezeigt, dass sie sich international behaupten können, also kann auch jeder der
übriggebliebenen Vertreter ein Wörtchen um den Sieg mitreden...
Elfsborg-Trainer Superm@n gibt sich vor den anstehenden Duellen mit Heart of Midlothian eher zurückhaltend. Zu viel steht auf dem Spiel als dass sich der "Charly Harper" der Allsvenskan auf verbale Duelle einlassen möchte.
"Schade nur, dass wir nicht Estrela Amadora zugelost bekommen haben! Portugiesische Vereine lagen uns diese Saison recht gut...", so Superm@n mit einem Augenzwinkern.
Europäische Kollegin von Karla-Kolumna-Krause (EKKKK): Senhor Paulo, Sie stehen im EuropaLeague- Halbfinnale…. Paulo: Ha Ha, „-finnale“…. verstehe, eine zumindest nach Ihren Maßstäben lustige Anspielung auf unseren Gegner aus dem hohen Norden. EKKKK: Waren Sie schonmal in Finnland? Paulo: In Halbfinnland, meinen Sie? Nein, warum sollte ich? Da gibt’s doch nur Mücken, Seen und schlecht kopierten Wodka. Und im Winter kann ich mich auch im Keller in den Gefrierschrank setzen und 23h am Tag das Licht ausmachen, da hab ich dasselbe Gefühl als wenn ich in Helsinki in der Fußgängerzone stehe. Nicht ohne Grund spielen die da ja auch Fußball, als ob sie mit zwei Gefriertruhen an den Füßen rumlaufen würden. EKKKK: Ah ja, das spart außerdem Reisekosten. Aber nun kommen Sie ja nicht drumherum, mal hinzufahren. Paulo: Tja, was macht man nicht alles für einen EuropaLeague-Sieg. EKKKK: Glauben Sie wirklich daran? Nun, wie auch immer. Es gibt da ja
diese Vlad-Paulo-Wertung…. Paulo: …. wo der Kollege ausnahmsweise mal Recht hat: 15 Punkte Vorsprung, das muss unbedingt ausgebaut werden. Stellt den Klassenunterschied schließlich viel zu gering dar. EKKKK: Er hat Sie ja, wie man hört, auch als „Streber“ bezeichnet, nur weil Sie erfolgreicher sind als er…. Paulo: … also wenn das schon ausreicht, um ein Streber zu sein, sind 98 % aller Copatrainer Nerds. (zählt leise lange vor sich hin: Das könnte sogar ganz gut hinkommen). EKKKK: Nun mal Butter bei die Fische: Wer ist denn aus Ihrer Sicht der Favorit in diesem Duell, schließlich ist allgemein bekannt, dass Sie beide keine Ahnu… äh, also, keine großen Freunde des Best-of-Five- Modus und nur durch viele Zufälle zwei KO-Runden weitergestolpert sind. Paulo: Tja…. Wenn zwei Blinde zum Sehtest gehen, wer ist da der Favorit? EKKKK: Ich würde sagen, der, der ohne Gefrierschrank am Fuß hinlaufen muss? Paulo: Das haben Sie jetzt gesagt.
Wenn das nicht mal epische Ausmaße annehmen wird… Schließlich geht es hier um nichts Weiteres als die Führung in der inoffiziellen Paulo vs. Vlad-Wertung. Der Sieger bekommt Alles, der Verlierer muss mit Hohn und Spott leben.
Sie sind wie ein ungleiches Geschwisterpaar. Auf der einen Seite der 53-jährige Berliner, erfolgreich sondergleichen wie kein Zweiter, was in seinem Ehrgeiz und seiner Strebsamkeit begründet ist, auf der anderen Seite der 24-jährige Schwabe, dem ein gewisses Bad-Boy-Image anhaftet, unbeliebt, erfolglos aber auch irgendwie verdammt cool. Der pickelige, nerdige Streberbruder, der lange spätabends für die Klassenarbeiten büffelt um ja auch Klassenbester zu werden ist dennoch etwas neidisch, wenn es dem jüngeren Rebellen (wie einst James Dean) doch ab und zu gelingt selbst mal Klassenbester zu werden. Und das einfach so als hätte er nur mit dem Finger geschnippt.
Seit dem Wiederaufleben Copas unter Andre konnte Streber Paulo schon vier Meisterschaften holen und erreichte das Finale der Copa Libertadores in der 28. Saison. Dazu kommen noch drei Vizemeisterschaften.
Der junge Rebell Vlad hingegen wurde erst dreimal Meister und ergatterte dazu noch zwei rote Sterne. Vizemeister? Nicht mit Vlad! Dafür ist er einfach zu cool. In ein CL-Finale schaffte auch er es schon. Nämlich in der vergangenen Saison in Asien. Und dies war dann auch gleich eine Premiere: Noch nie kam ein australisches Team wie das von ihm trainierte Adelaide United so weit wie bis ins Finale der AFC Champions League!
Man sieht also: Sie nehmen sich nicht viel von ihren bisherigen Erfolgen. Doch wie sieht es im DIREKTEN Vergleich aus? Hier muss Vlad unbedingt wegschauen. Denn zurzeit führt nach über 40 Spielen haushoch Paulo mit gut 15 Punkten und 29 Toren Vorsprung. Man könnte meinen, dass vor Allem nun der Count unter Druck steht. Tut er aber nicht. Denn erfahrene Anleger wissen dagegen längst (sic!), dass sich im Zuge der Rückrunde der laufenden Saison dieser gewaltige Vorsprung noch vermindern lässt. Am Ende könnte mit dem Sieg im Halbfinale der Europa League sogar die Führung winken. Nie standen die Chancen für den jungen Rebellen besser die Verhältnisse in der Paulo vs. Vlad-Wertung zu kippen.