In Kenitra – oder besser gesagt in Salé, wo KAC seine Heimspiele gezwungenermaßen austragen muss – gab es endlich die ersten Zähler für die West-Hauptstadt.
Der Gegner RS Settat erschien erst gar nicht. Nqila nahm die kampflose Punkteausbeute entsprechend gelassen zur Kenntnis: „Fine with me.“
Mehr Aufwand sollte es dann aber doch sein. Im Auswärtsspiel bei den Heuschrecken von Casablanca zeigte KAC, dass man auch auf dem Platz für Ordnung sorgen kann. Mit einem überzeugenden 4:1 wurden die Grün-Weißen von
Raja Club Casablanca abgefertigt.
Heuschrecken – so nennt man die Anhänger von Raja schließlich nicht ohne Grund. Wenn diese in Scharen im Stade d’Honneur von Casablanca einfallen, erinnert das aus der Ferne durchaus an eine ausgewachsene Heuschreckenplage. Diesmal kamen allerdings nicht die Heuschrecken zum Fressen. Diesmal wurden sie selbst verspeist.
Nqila dürfte jedenfalls zufrieden sein: Zwei Spiele, sechs Punkte – und KAC meldet sich nach dem schwierigen Saisonstart eindrucksvoll zurück.
Für Daadi gab es im letzten ZAT nichts zu holen. Beide Spiele gingen verloren. Besonders schmerzhaft war die 3:4-Heimniederlage gegen AA Anapolina.
Beim FC Avaí herrscht deshalb nun das Motto: Mehr Oh oh, weniger AA. Denn Tore gab es durchaus reichlich – nur leider eins mehr auf der falschen Seite.
Avaí traf dreimal, Anapolina sogar viermal. Ein echtes Torfestival also, bei dem FCA am Ende trotzdem mit leeren Händen dastand.
Daadi muss sich im nächsten ZAT deutlich steigern, sonst droht aus dem kleinen Ausrutscher schnell eine ausgewachsene Krise zu werden.
Daegu FC - Mahatma Chrille paukt weiterhin Koreanisch. Tut sich mit der Sprache aber noch etwas schwer. "Verkacken, den.", hier sucht er gerade im Duden die passenden Koreanischen Wort um dem Vereinspräsidenten zu erklären, was mit dem Saisonstart passiert ist. Drei Spiele, 0 Punkte, ein Tor geschossen, 6 kassiert. "ulineun sijeun choban-eul mangchyeossseubnida.", brabbelt Mahatma vor sich hin. Er soll das bitte aufschreiben, damit er das dem Aufsichtsrat so mitgeben kann. "Ich kann diese Zeichensprache noch nicht. Warum nutzt ihr keine normalen Buchstaben hier in Korea?". Ich muss jetzt los, in 7 Stunden startet der nächste ZAT.
In Leipzig musste der Effzeh zuletzt eine ausgesprochen unangenehme Erfahrung machen: Energiebrausenvergiftung.
Bei Richtig Blöd (RB) Leibzig bekam die Truppe von Boussati offenbar etwas zu viel von der Leipziger Spezialbrause ab. Das Ergebnis: 0:5 – und damit eine Abreibung, bei der selbst der Taschenrechner kurz den Dienst verweigerte.
Fünfmal klingelte es im Kölner Kasten. Von Flügeln war beim Effzeh dagegen wenig zu sehen. Eher machte sich nach dem Abpfiff das Gefühl breit, dass man besser auf Wasser gesetzt
hätte.
Immerhin folgte im nächsten Heimspiel die Wiedergutmachung. Gegen einen NMR-Vertreter aus Nürnberg zeigte Köln wieder deutlich mehr Lebenszeichen und erschien sogar selbst auf dem Platz. Die Gäste hingegen nicht.
Mit einem souveränen 3:0 wurde der Nürnberger NMR-Vertreter wieder nach Hause geschickt. Damit war die Leipziger Brausevergiftung zumindest halbwegs auskuriert.
Boussati dürfte daraus seine Lehre gezogen haben: In Leipzig künftig nur noch Kölsch. Das hat zwar auch Nebenwirkungen, aber wenigstens keine fünf Tore.
City Sharks - ...Freddy kommt vorbei. Viele kennen bestimmt dieses bekannte fröhliche Kinderlied. Eins zwei drei ist bisher aber auch die Saison der City Sharks. Nach dem ersten Spieltag stand man auf Platz eins. Nach dem zweiten Spieltag stand man auf Rang zwei. Nach dem dritten Spieltag steht man? Na, wer weiß es? Richtig, auf Platz drei. Am heutigen Freitag geht es mit Spieltag vier und fünf weiter. Ich
habe da so eine Vorahnung, wo die City Sharks um 19:01 Uhr stehen werden. Zuerst trinkt man einen Wein mit George Clooney bei einem Sonnenuntergang oder sowas, anschließend trifft man auf das Ajax Amsterdam Südafrikas und begegnet Newheart, erster seines Names. Danach geht Chrille weiter auf die Jagd nach Passierschein A38. Das rote Formular hat man mittlerweile auch ausgefüllt. Viel kann nicht mehr fehlen.
Tacuarembo - Der TFC steht aktuell tief in der Tabelle. Wie tief? Platz 12 tief. Ach du Scheiße, also Letzter? Nein, dank der Ligaerweiterung auf 14 Mannschaften ist das nicht mal ein Abstiegsplatz. Passend zum Tabellenstand, trifft der Totengräber am heutigen Freitag auf zwei Mitbewohner in der unteren Tabellenhälfte. Punktgleich, mit einem Tor besseres schlechtes Torverhältnis
steht qbatur und sein Club Atlético Cerro. Da reist der TFC als erstes hin. Anschließend geht es zurück nach Hause. Dann kommt das absolute Schlusslicht nach Tacuarembo. Diego A. Villareal und seine Montevideo Wanderers geben sich die Ehre. Ob er noch gegen echte Teams spielen kann, bei so vielen Geistern? Nebenbei spielt man noch in einer anderen Welt. Champions League steht ebenfalls an.
Düsseldorf - Letzte Woche hat Unterhaching zu Hause gegen Dortmund und auswärts in Köln gespielt. Beides waren Patenzüge. Diesen Freitag spielt Düsseldorf zu Hause gegen Dortmund und Auswärts in Köln. Einen Paten braucht Chrille dafür aber nicht: "Das machen wir selbst! Und zwar mit mehr als nur zwei mickrigen Toren an dem Spieltag." Zuerst zu Hause gegen den amtierenden
Deutschen Meister. Das ist schon mal ein echter Kracher. Aber das Düsseldorfer Herz schlägt beim Auswärtsspiel ein wenig schneller. Derby gegen den Effzeh. Eine großartige Stimmung ist garantiert. Das letzte Aufeinandertreffen zwischen Effzeh Cheftrainer Boussati und Fortuna Cheftrainer Chrille stammt aus Saison 42. Ein 6:0 Heimerfolg für die Fortuna stand damals auf der Anzeigetafel. Schöne Erinnerungen.
Der New York Red Bulls FC musste in den letzten Partien etwas Federn lassen. Nachdem man mit dem neuen Trainer sehr gut in die Saison gestartet ist, liefenb die letzten Spiele weniger gut. Zwar gewann man sein Heimspiel noch glanzlos mit 1:0 aber dafür gab es auswärts ordentlich auf die Mütze. 0 Punkte und ein Torverhältnis von 0:7 sprechen eine deutliche Sprache. Wenn man aber bedenkst, wo der Club her kommt und wie die letzte Saison verlief, ist aktuell die Lage noch recht positiv zu betrachten. Platz sieben in der Tabelle ließt sich aktuell recht gut.
Der Hauptstadt Club fuhr am vergangenen Wochenende ein alles in allem ungefährdeten aber auch glanzlosen 2:0 Heimspielerfolg gegen Sochaux ein. Damit verbesserte sich der amtierende Meister in der Tabelle auf Platz 3. Am kommenden Wochenende liegen zwei Partien an. Paris will an den Heimspielerfolg anknüpfen und weiter Punkte sammeln. Zudem ist man am Wochenende auch international in der Champions League gefordert. Ob die Mannschaft mit der Doppelbelastung zurecht kommt, wissen wir spätestens am Freitag abend.
Oh Mann, was war das denn für eine Terminplanung? Da hatte der Sportdirektor ein Trainingslager in Japan mit Spielen gegen hochkarätige Gegner angesetzt, leider zu der Zeit, zu der ein Ligaspiel angesetzt war. Wieso es zu diesem Blackouut kommen konnte, ist Gegenstand interner Untersuchungen. Die Folge ist nicht dramatisch, auch wenn der letzte Tabellenplatz nicht eingeplant war.
Nun geht es gegen Liverpool, dann zu Chelsea. "Den Reds werden wir ordentlich einheizen und auch beim Meister keinen Angsthasenfußball spielen. Wir brauchen Punkte" so Trainer G.F.
Man könnte sich fast daran gewöhnen, die Spiele seines Teams gemütlich von der Couch aus anzuschauen, vielleicht sogar erst in der Zusammenfassung - dabei die verlorenen Partien ab und zu etwas vorspulen und die gewonnenen immer wieder durchlaufen lassen (insbesondere den 2:1 Erfolg bei Allianza Lima) - wird M.Power sich vielleicht denken. Schließlich verliefen die Spiele seines Teams äußerst erfreulich, während er in Kolumbien am Strand lag.
Im Laufe der Woche wird der Cheftrainer aber wieder zum Team zurückkehren und die Leitung des Trainings wieder übernehmen.
Man munkelt, er habe ohnehin des Öfteren mit dem Co-Trainer telefoniert, und das nicht nur wegen der Aufstellung.
Nach zwei lausigen Auswärtsleistungen und den korrespondierenden Niederlagen findet sich Maghreb Athlétic de Tétouan im tristen Mittelfeld der Botola Pro wieder. Während einige Fangruppen bereits den Kopf von Coach Carlos Finisterre fordern, sieht dieser die Verantwortung an anderer Stelle: "Mannschaft gewesen meisterhaft eingestellt, aber es fehlen an geistiges Qualität zur Umsetzung. Werden in diese
Woche eher Sudoku und Kreuzworträtsel trainieren, um zu verbessern Spitzigkeit in Kopf." Seit der Mexikaner wieder aus der Altstadt von Casablanca aufgetaucht ist, befindet sich MAT jedenfalls im freien Fall. Der Platz an der Spitze wird derweil von Chabab Mohammédia eingenommen, was Finisterre abwinkend zur Kenntnis nimmt: "Schon bei Schalke man wissen, dass Mohammed sein Prophet, der von Fußball nix versteht."
Ein Bild der Verwüstung bot sich Maverick am Donnerstagmorgen auf dem Trainingsgelände. Was zunächst wie stumpfer Vandalismus aussah, schein etwas ganz anderes zu sein. Sofort griff der Coach zu seinem Mobiltelefon, doch noch bevor er eine Nummer wählen konnte, waren sie schon da, Agent Mulder und Agent Scully.
Gemeinsam nahm man das offensichtliche in Augenschein. Im Mittelkreis musste ein heftiges Feuer gewütet haben, keine Ahnung wie so ein heftiges Feuer auf so einer kleinen Fläche gebrannt hat. Agent Scully bückte sich - was sie getan hat, weiß Maverick nicht mehr, da seine Fantasie in diesem Moment mit ihm durchgegangen ist.
An beiden Sechzehnern wurde Früchte auf spitzen Stöcken aufgespießt. Melonen, Avocados, Zitronen und Limetten ergaben ein skurriles Bild. Auf eine Zitrone war ein lachender Smiley gemalt. Vermutlich mit der Asche aus dem Mittelkreis, warf Mulder ein. Doch niemand hörte ihm mehr zu, das in den Rasen gebrannte große A am Elfmeterpunkt hatte alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
"Das kann doch nur dieser El Campeche gewesen sein, der zelebriert immer noch seinen Derbysieg, aber jetzt ist er zu weit gegangen!" Mavericks Halsschlagader war auf ein beachtliches Maß angeschwollen. Doch Scully erläuterte sofort das es
sich bei dem A um das Symbol für Anarchie handeln würde und somit nichts aber auch gar nichts mit Atlas Guadalajara zu tun habe könne.
Plötzlich ein lauter Knall, das Tor hinter dem gegenüberliegenden Strafraum war in sich zusammengebrochen. Selten hätte ein Tor dem Spiel so gutgetan. Schnellen Schrittes schaute man sich den neuerlichen Schaden an, abertausend kleinste Löcher, wie von Nadeln herbeigeführt, zierten die Rest von Pfosten und Latte. Dazu Hundehaare, fein säuberlich ins Netz eingearbeitet. Eine mühevolle Kleinarbeit die unmöglich in einer Nacht ausgeführt worden sein kann.
"Mit nächtlicher Kleinarbeit kennen Sie sich doch aus, Agent Mulder", warf Scully herausfordernd ihrem Kollegen zu. Doch dieser hatte seine Aufmerksamkeit auf die Trainerbank gerichtet, dort thronte, sich die Pfoten leckend eine rabenschwarze Katze. Als die Gruppe zu ihr herüberblickte, schaute sie auf, hielt kurz den Blick stand und verschwand kurzerhand in den Katakomben.
"Die habe ich hier noch nie gesehen, so Maverick, aber eines ist sicher ich habe noch nie so früh am Tag einen Tequilla gebraucht!" Dem schloss sich Agent Mulder an, beide trotteten Richtung Kabine. Nur Agent Scully blieb in Gedanken versunken auf dem Rasen zurück.
Der Remstal-Taktiker war soweit zufrieden mit der Punkteausbeute des letzten Spieltags: 3 Punkte, weiterhin im Plan im Abstiegskampf.
Diese Ergebnisse erreichte man durch sehr eigenverantwortliches trainieren des Teams.
Denn der Trainer weilt zwar aktuell auf Korsika, allerdings befindet er sich im Urlaub im Osten des Landes (bei Solenzara). Nur zu den Spieltagen bewegt er sich momentan zum Team in den Westen der Insel.
„Das ist dann vielleicht
auch der Unterschied in der Trainings-Methodik zu anderen Trainern. Ich vertraue meinem Team. Andere Trainer fürchten dann gleich mangels ihrer eigenen Fähigkeiten, die Kabine zu verlieren“.
Recherchen der Tageszeitung „Bote von Corte“ ergaben, dass das wieder einmal eine Anspielung auf den Trainer von Siena, Megaro, gewesen sein könnte. Beide Trainer geraten auf für Journalisten spannende Art und Weise immer wieder aneinander.
Sechs Spieltage, Tabellenführer – und jetzt zum Derby beim Zweiten Manchester City. United-Trainer hercegi geht mit bemerkenswertem Selbstbewusstsein in das Duell.
Hercegi, United steht nach sechs Spieltagen an der Spitze. Hätten Sie mit diesem Start gerechnet?
Hercegi: Sie vielleicht nicht. Ich schon. Ich bin nicht hierhergekommen, um in der Championship einen respektablen vierten Platz zu erreichen. Dieser Verein gehört nach oben. Und wenn man mir diese Mannschaft gibt, dann erwarte ich auch, dass wir die Liga anführen.
Nun wartet ausgerechnet Manchester City. Der Tabellenzweite ist nur drei Punkte zurück.
Hercegi: Dann sollten sie sich vermutlich etwas einfallen lassen. Wir spielen in der eigenen Stadt, wir sind Tabellenführer. City muss sich mit uns beschäftigen, nicht umgekehrt.
Von einer Favoritenrolle wollen Sie trotzdem nicht sprechen?
Hercegi: Doch. Warum sollte ich lügen? Wir sind Erster. Wenn City Favorit sein möchte, hätten sie eben mehr Punkte holen müssen.
Für Diskussionen sorgt weiterhin J. Bäumer. 18 Jahre alt, aus der 2. Bundesliga von Aachen gekommen – 47 Millionen Pfund Ablöse, dazu bis zu 16 Millionen an Boni. Bislang steht er bei einem Tor. Zufrieden können Sie damit kaum sein.
Hercegi: Ich finde diese Diskussion
etwas billig. Wir haben keinen 18-Jährigen für sechs Spieltage verpflichtet. Wir haben einen Spieler gekauft, von dem wir glauben, dass er irgendwann deutlich mehr wert sein wird als diese 47 Millionen.
Trotzdem wirkt er bislang unglücklich. Ihm verspringen Bälle, er lässt Chancen liegen. Ist die Summe vielleicht eine Belastung?
Hercegi: Für wen? Für Sie? Jonathan hat den Preis nicht festgelegt. Und ich habe noch keinen Verteidiger gesehen, der schneller läuft, weil unser Stürmer teuer war.
Aber Sie haben für einen Zweitligastürmer möglicherweise 63 Millionen Pfund zugesagt. Da darf man doch Tore erwarten.
Hercegi: Die Boni werden fällig, wenn bestimmte Dinge passieren. Wenn wir am Ende 63 Millionen bezahlen, können Sie ziemlich sicher davon ausgehen, dass der Transfer hervorragend funktioniert hat. Vielleicht sollten Sie sich mehr Sorgen machen, wenn wir nur 47 bezahlen.
Wird Bäumer im Derby beginnen?
Hercegi: Natürlich. Und falls er gegen City zweimal trifft, werden vermutlich dieselben Leute erklären, sie hätten sein außergewöhnliches Talent schon in Aachen erkannt.
Trotz einer guten Saisonvorbereitung sind die Jungs von Jomo Cosmos holprig in die Saison gestartet.
Darüber sprachen wir vor dem nächsten Spieltag mit dem Trainer Azuka.
Azuka: "Ja der Saisonstart ist nicht ganz so verlaufen wie wir uns das erhofft hatten,aber die Liga ist nunmal ein hartes Geschäft und auch andere Mannschaften wollen die Punkte "
"Wir lassen uns trotzdem nicht die Lage ganz Schwarz reden,da die Saison ja noch am Anfang steht und es noch genug ypunkte zuholen gibt."Wir müssen nur konsequent den uns überlegten Weg weiterverfolgen und den Jungs auch bei Rückschlägen,das volle Vertrauen aussprechen."