"Ich habe schon von Anfang an gesagt, dass wir an internationalen Wettbewerben noch nicht so weit sind," urteilt Moreno Deus nach den Auftritten seiner Mannschaft gegen den Vertreter aus dem, eigentlich unterentwickelten, nördlichen Nachbarland. "Wir sind vor allem hier, um etwas zu lernen." Trotzdem ärgerte sich der Kubaner nach den zwei ersten Spielen: "Was wir diesmal gelernt haben, ist ganz klar,
dass wir besser sind, als wir spielen. Ein bisschen mehr Mut und wir hätten die Angelegenheit schon klarmachen können." Dies sind ein wenig erstaunliche Worte, von einem Trainer, der normalerweise kein Blatt vor den Mund nimmt. Die Vereinsleitung allerdings steht hinter ihrem Mann: "Wir sind finanziell gesund und haben immer noch ein junges, unerfahrenes Team. Internationale Wettbewerbe sind kein Muss für uns."
Bei El Mansoura scheint man derzeit in einer Zeitschleife gefangen zu sein. Folgender Tagesablauf wird derzeit wieder und wieder in Mansoura abgespult. Aufstehen, lockeres Waldlaufen, lockeres Frühstück, Training, Gymnastik, Mittagessen, Mittagruhe, Gymnastik, Physio, Pokalspiel gegen Etoile Beni Khalled. Am nächsten Morgen: Aufstehen, lockeres Waldlaufen, lockeres Frühstück, Training, Gymnastik, Mittagessen, Mittagruhe, Gymnastik, Physio, Pokalspiel gegen Etoile Beni Khalled. Und am übernächsten Morgen: Aufstehen, lockeres Waldlaufen, lockeres Frühstück, Training, Gymnastik, Mittagessen, Mittagruhe, Gymnastik, Physio, Pokalspiel gegen Etoile Beni Khalled. Und das wieder und wieder und wieder. Ich glaub ich bin im Film.
Oh bitter! Für Aigle lief es am 1. ZAT gar nicht. Man verlor sowohl das Heim- als auch Auswärtsspiel und ist damit so gut wie draußen! "Ja, so ist das manchmal. Du setzt auf die richtige oder falsche Taktik, da ist oft viel Glück und Pech dabei! Diesmal hatten wir halt Pech", kommentierte Jack Pott, der sichtlich unzufrieden mit seinen Jungs war.
"Wenn ich richtig informiert bin, werden wir aber nur in den kleineren internationalen Wettbewerb runtergestuft. Wir wären natürlich dennoch gerne in die Champions League Gruppenphase gekommen!", so Pott weiter.
Schade Aigle! Jetzt gilt es in der Liga anzugreifen, dort hagelte es zunächst zwei Auswärtsschlappen.
Moreno Deus sei ziemlich unentschlossen, was die Reise ins nördliche Nachbarland bringen wird. Ist es einfach eine Reise ins Innere des Schwarzen Kontinents? Eine Reise ins Grüne? Eine Reise zum Ort wo das Wasser donnert? Eine Reise zur Belustigung des eigenen Teams? Eine Reise in ein Land, wo Politik wichtiger ist als Fussbal? Eine Reise zum Erleben von Korruption? Eine Reise wo man lehrt oder lernt? Eine Reise zur Elimination des Best-Of Modus`? "Wie auch immer," so der Kubaner, "wir werden das Beste draus machen." Das zweifelt eigentlich niemand an. Ausser die Statistiker: Deus' internationale Misserfolge sind weithin bekannt, sambische Teams hingegen traditionell erfolgreich. Eine klare Sache also?
Was haben rohe Hühnereier, Tomaten, Walnüsse, Senegalesen und ein Mr. Jones gemeinsam? Sie alle zerbersten unter der kleinsten Drucksteigerung und lösen sich in ihre wenig brauchbaren Moleküle auf.
Die Antwort „Mit Hühnereiern, Tomaten und Walnüssen, sowie einer handelsüblichen Senegalesen-Drohne kann man wunderbar eine Mr. Jones-Kopie basteln.“ wäre auch noch akzeptabel gewesen. Aber wieso diese – wenn auch wissenschaftlich
fundierten – Gemeinheiten an dieser Stelle? Ganz einfach, das Schicksal namens Andre hat es so gewollt und den ehemaligen geistigen Führer der Algerier (Jones) mit dem Liebling der sambischen Intellektuellen-Gosse aka Abenteuer in einen gemeinsamen Glaskasten für die Champions League gepackt. Da muss man als echter Prolet schon mal aus den mentalen Vorderlappen schießen, um den Gegner zu verunglimpfen. Wer allerdings am Ende Maus und wer Schlange mimt, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.
Irgendwie habe sich die Jungs von Baladiyyat Al-Mehalla in die CAF Champions League Qualifikation geschlichen. Mit einem TK von unter 5 in die letzten 6 Spiele der Saison gegangen, konnte der neue Trainer Archiebald Meinen Namen Sag Ich Nicht den Platz halten, der für die Qualifikation für die Qualifikation berechtigt. Jetzt sind alle Spieler wieder fit und das Lazarett leer. Mit frischer Kraft und aufgefülltem TK geht es in den internationalen Wettbewerb. Ob sich Erfolg einstellt, wird sich am Ende zeigen. Eine spannende Saison für alle.
So, da müssen wir wohl in die Qualifikation...lässt nicht nicht vermeiden. Und dann auch noch gegen die Sambanasen...zum Kotzen, hätt´s nicht ein leichtes Opfer werden können? Die Dynamos oder so?
Die Eagle Stars sind es also geworden für die Schäferhunde. Da gilt es also jetzt mächtig Gas zu geben - damit wir auch morgen noch kraftvoll zubeißen können. in der Liga, der zweiten Runde der Quali - und überhaupt: man muss ja zu irgendwelchen Meriten mal kommen. auch und gerade internationale. Schlimme neue Zeit!
Mit einem vierten Platz in der heimischen Meisterschaft konnte sich der ASFA Dakar erneut für die afrikanische Champions League qualifizieren. Im Gegensatz zum Vorjahr ist man allerdings nicht mehr automatisch für die erste Gruppenphase gesetzt. So steht der steinige Weg über die Qualifikation an, dort trifft man in einer Best of Five Serie auf die Algerier CS Constantine. Sowohl die Mannschaft als auch deren Trainer Charlie Harper sind in Dakar kaum bekannt.
Dennoch ist der Respekt gross und die Vorbereitung seriös. So soll ASFA-Trainer Domenique Schwestermann sogar zwei Testspiele von CS Constantine live gesehen haben.
In der morgen startenden Quali muss unser Club Sable gegen den ASC Dahra ran. Das Team aus dem Senegal wurd im letzten Jahr in der Liga Tabellendritter. Mehr ist über das Team leider nicht bekannt. Der neue Coach konnte das kamerunische Team leider noch nicht beobachten. Schaun mer mal was dabei rauskommt.
Die erste Saison in Afrika und gleich im internationalen Geschäft. Das ist ja eigentlich ganz toll und eigentlich auch nichts anderes als auf anderen Kontinenten. Doch was mußte ich unter der Woche fest stellen? Wir spielen fünf mal hintereinander gegen Etoile Beni Khalled aus Tunesien. 5x? Gegen ein und dieselbe Mannschaft? Gibt es in Afrika so wenig Mannschaften, daß man immer gegen den selben Gegner spielen muß? Oder was ist hier los? Das sind ja komische Regeln, am Ende gewinnt oder verliert man mit 25:23? Das kann sich doch nur um einen Druckfehler handeln, da werde ich gleich mal beim neuen Ligaverantwortlichen nachfragen.
ASC Jeanne d Arc muss in die Qualifikation für die CAF Champions LEague. Der Gegner dort ist der algerische Klub A Bou Saada. Banana Joe muss sich aber erst über den Gegner aus der Wüste schlau machen. Der Trainer hat immerhin den klingenden Namen "AW". Und er war immerhin schon mal Meister in Algerien. Also ist seine Traineraubildung zumindest länger gewesen als sein Name ist. Die Taktik muss sich Banana Joe auch noch überlegen. Der ASC Jeanne d Arc hat immerhin drei Heimspiele. Falls es nicht mit der Quali klappen sollte, ists auch kein Problem. Dann spart sich Banana Joe ein paar Zeitungsartikel.
Au weiha, es gibt sicher leichtere Lose! Für den Klub von Jack Pott geht es in der Qualifikation der afrikanischen Champions League gegen das Team von Emanuel Aboutrika ran.
Jener Trainer, der zuletzt zwei Mal in Folge national auf sich aufmerksam machen konnte, indem er zwei Vizemeisterschaften einfuhr. "Wir haben sehr großen Respekt und werden diese Aufgabe nicht unterschätzen", so Jack Pott.
Aigle Royal muss vor allem zusehen, dass die Spieler die psychologischen Nackenschläge verkraften. Vorletzte Saison wurde nach teilweise dubiosem Setzverhalten eines anderen Trainers noch die
internationale Teilnahme verspielt - am letzten ZAT. Letzte Saison spielte man dadurch also nicht international, national führte man dafür wochenlang die Tabelle an, ohne sich jedoch richtig absetzen zu können. Am letzten ZAT wurde man dann noch auf den 2. Platz verwiesen.
"Wir haben sicherlich bittere Erfahrungen machen müssen und konnten nicht einmal etwas dafür. Aber der 2. Platz vergangene Saison war dennoch ein sehr großer Erfolg - und nur so betrachten wir die Vizemeisterschaft - als Erfolg! Von daher wollen wir nichts von psychologischen Nackenschlägen wissen!", so Pott.
Im diesjährigen Confederation-Cup wird es maximal noch drei Partien geben. Wer zwei dieser drei Aufeinandertreffen für sich entscheiden kann, darf sich abschließend als Gewinner des Pokals feiern lassen. Der andere muss mit leeren Händen dieser Zeremonie beiwohnen. Eine Schmach zum Abschluss der Saison. Auch wenn beide Teams nicht nur im Finale stehen, sondern kurz vor Saisonende auch an der Spitze der heimischen Liga - die Trauer könnte also zu Hause beim eventuellen Titelgewinn verarbeitet werden. Noch bitterer sicherlich, wenn beides flöten geht. Aber was will man
machen.
Trainer desaster äußerste sich in der letzten Pressekonferenz dieser internationalen Saison versöhnlich in Richtung des Finalkonkurrenten: "Sambia ist mit Sicherheit ein schönes Land und vielleicht werde ich da auch mal irgendwann arbeiten und ein bisschen Trainernachhilfe geben. Ob im Siegen oder Verlieren müsste man dann noch eruieren, aber zunächst könnte ich mir einen Wechsel schon vorstellen. Warum auch nicht? Gemeinsamkeiten gibts genug: Zum Beispiel...äh...naja, beide Länder fangen mit einem S an. Ist doch alles nur ein gespieltes Spiel."
Es war einmal ein kleiner Frosch, der war von oben bis unten und von vorne bis hinten grün angemalt. Dieser Frosch ritt gelegentlich auf einer kleinen Katze durch die Wälder des alten Eichenwaldes. Leider hatte die Katze nur drei Pfoten und der Ritt wurde zunehmend holpriger. Da sah der kleine Frosch einen Falken. Er fragte ihn: „Nimmst du mich mit?“ Der Falke antwortete: „Nur, wenn du mir deine Katze gibst.“
Der kleine Frosch seufzte und gab ihm die Katze. Er fraß sie mit Haut und Haaren. Daraufhin setzte sich der kleine Frosch auf den Rücken des Falken und flog hoch in die Luft über dem Wald, der von hier oben sehr klein aussah. Fast wie der kleine Frosch auf der Erde. Nun ging der Flug über viele Länder und viele Städte und irgendwann musste der Falke eine Pause
machen.
Er setzte sich auf einen Stein und der kleine Frosch stieg ab. „Wo sind wir?“, fragte der kleine Frosch. „Panama“, sagte der Falke. „Ich dachte Marokko“, entgegnete der kleine Frosch. „Oder so“, seufzte der Falke. Schließlich kam eine Katze des Weges, sie konnte allerdings nur Französisch. Der kleine Frosch fragte: „Daarrff isch auf dir eiten?“ Die Katze antwortete: „Ces Allemands stupides.“ „Was?“, fragte der kleine Frosch. „Ach nichts“, sagte der Falke, „gib mir deinen Falken zum Fressen und du kannst aufsteigen.“
Und sie reiteten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende. Also fünf Minuten, denn sie wurden von einem Laster überfahren. Muhnino hatte seine Spieler zum Training abgeholt.
Baladiyyat Al-Mehalla ist also der erste Gegner der Saison für Raja Club Athletic Casablanca. In der Championsleague-Qualifikation will Raja natürlich alles geben und wenn möglich den Einzug in die nächste Runde schaffen. Dort könnte man an die damaligen Erfolge anknüpfen, die die Trainerin und Raja miteinander verbinden. Baladiyyat Al-Mehalla wurde Vierter in der starken ägyptischen Liga, daher ist dieses Duell mindestens auf Augenhöhe und garantiert nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Trainerin _Phoebe_ wird sich wohl die nächsten 1,5 Tage damit beschäftigen, wie man am Besten 3 Siege herausspielen kann.