Nach dem ZAT ist vor dem ZAT, könnte man sagen, beim Blick auf die Tabelle der Gruppe C. Alle Teams haben drei Punkte, das TK ist fast identisch, da kommt einiges auf die Wettprofis zu, die hohe Einsätze auf die Teams wetten, die die nächste Runde erreichen. Salamanca steht als Neuling nicht hoch im Kurs, doch gerade das macht das Team für manche interessant. Mit Wetten beschäftigt sich Sandy2 nicht. "Wir freuen uns auf die Treffen mit den Deutschen. Ich bin überzeugt, dass wir eine realistische Chance haben, zumindest diesen ZAT noch nicht aus den Rängen zu fallen. Was dann kommt, muss man sehen. Die Mannschaft ist hoch motiviert und alle sind gesund."
Identischer Auftakt für die Milton Keynes Dons unter Trainer Future wie in der ersten Gruppenphase. Im Heimspiel wurde in einem rasanten und tollen Spiel der französische Vertreter AS Saint-Etienne deutlich mit 5:0 besiegt. Im anschließenden Auswärtsspiel verlor man jedoch mit 0:1 beim schweizer Klub FC Luzern. Trainer Future: "Leider können wir auch im Europapokal nicht unsere Auswärtsschwäche ablegen. Beim FC Luzern wäre sicherlich mehr drin gewesen - mit dem Ergebnis des Heimspiels bin ich sehr zufrieden. Vor allem, wie es herausgespielt wurde."
So, wo sind wir jetzt nochmal? Ah ja. Europa League, Gruppe D, ganz hinten. Wie heißt es so schön, die letzten werden die ersten sein. Naja, hoffen wir doch einfach mal, dass das Sprichwort ein weiteres Mal bewahrheitet wird. Man müsste in der Gruppe aus Sicht der Schiffskicker aus Portugal ja auch gar nicht ganz oben stehen. Es würde schließlich eigentlich schon reichen sich unter den Top 4 zu platzieren. Klingt theoretisch machbar. Mal sehen, ob es nach den beiden Duellen mit Marseille auch praktisch noch erreichbar scheint.
Es war dieser eine kurze Satz, der die Gemütslage Powerkrauts bei der Pressekonferenz vor den kommenden EuropaLeague-Spielen gegen Volendam treffend zusammenfasste. Ein holländischer Reporter hatte ihn gefragt, wie die Stimmung bei AO Veria derzeit ist. Der griechische Coach führte aus, dass er sich sehr auf die Partie freue. Hier könne er endlich wieder Fußballtrainer sein und müsse nicht weiter den
Patenonkel wie in der griechischen Liga spielen. Denn zum Glück habe Volendam in Michael Martin einen Trainer, der sich selbst um seine Mannschaft kümmern könne. Ob er es auch wirklich mache, sei ihm aber egal. Schließlich könne ja jeder machen, was er wolle. Und für AO Veria könne er nur sagen: "Wir wollen! Alles! Den Sieg, den Pokal, die nackten Weiber!" Ansonsten sei alles einfach schön.
Nein, mit vielen Toren glänzt der FC Luzern auch international nicht. Immerhin jedoch reichte es zu einem 1:0-Erfolg im Heimspiel gegen die Engländer. Aber die 6:0-Packung in Napoli wiegt jedoch sehr schwer, der FCL befindet sich am Tabellenende. Vielleicht treffen die neuen Stürmer ja in den nächsten Spielen endlich etwas besser. "Die Spanier sind mir schon immer gut gelegen", verspricht Neuverpflichtung Mladen Petric vor den beiden Partien gegen Oviedo. "Aber ich stehe ja nicht allein auf dem Platz. Gemeinsam werden wir die Ehre der Schweiz auf internationalem Parkett hochhalten."
Amadora - Die Zweite Runde in der zweiten Gruppenphase der EuropaLeague steht an für Estrela Amadora. Wird es am Ende auch ein zweiter Platz? Oder nach der dritten Runde wenigstens ein Dritter Platz? Der würde ja reichen zum Einzug in die KO-Runde.
Doch das ist Zukunftsmusik, wenn überhaupt. Schließlich kann es bei der Gruppenkonstellation auch ohne Probleme (und ohne fünfte und sechste Runde) auch Platz fünf oder sechs werden für die Lissabonner Hauptstädter von Estrela Amadora, womit die europäische Reise mal wieder vorzeitig zu Ende wäre. Zuvor geht diese Reise jedoch noch nach Griechenland zu Ethnikos Asteras, mal sehen was dort rausspringt beim Duell der Pleitestaatenvertreter.
AS St. Etienne ist in die zweite Runde der Europa League gestartet. Mit einem deutlichen Sieg zu Hause und einer fast genauso deftigen Auswärtsniederlage. Noch muss man die Hoffnung nicht aufgeben um Mal ins Viertelfinale vorzustossen. Mittlerweile ist man neben Olympique Marseille einer der beiden verbleibenden französischen Vereine, die die Tricolore in der Europa League hochhalten. Nun geht es gegen die Farensiker. Mit dem Oberfarensiker
Herrn Tobias Denker hat der gute Beat noch eine Rechnung um die Ecke offen, im Prinzip galt man als Topfvorit in der Copa Americana und musste jegliche Paralelle zu Bayern gegen Chelsea ausgeschlossen, gegen den Denker den kürzeren ziehen, deshalb, werden wir uns dieses Mal besonders gut vorbereiten, um die Oberhand in den beiden Spielen zu behalten. Sollte man diese Spiele überstehen, winkt vielleicht wirklich schon der Einzug ins Viertelfinale.
Im Gleichschritt marschieren die Teams aus Gruppe C, wie unüberraschenderweise auch in anderen Gruppen, in Richtung Achtelfinale. Olympique Marseille steht im Moment auf Platz zwei, damit wäre das Ziel Achtelfinal erreicht. "Das ist natürlich noch nicht so repräsentativ," analysiert P. Deus. "Es wird noch viel passieren und der Doppelspieltag an diesem ZAT gegen irgendwelche
portugiesische TK-Horter kommt für uns eigentlich eher ungelegen. Da ist der Spielplan für uns nicht sehr vorteilhaft ausgefallen, aber das können wir nicht ändern und so müssen wir damit leben. Das Blöde daran ist nur, dass wir uns deshalb wohl doch noch so etwas wie eine Taktik einfallen lassen müssen. Ich denke wir dürfen mit mehr Gegenwehr als auch schon rechnen."
Die 2. Gruppenphase der Europa League hat nun also begonnen und in der Gruppe um den SC Farense verfolgen viele Trainer eine ähnliche Taktik, zumindest bis dato. Die Schweizer stellen mal wieder die Ausnahme dar und haben daheim kein Torfestival feiern können.
Dafür dürften die Spieler noch mehr Kraft haben als die Konkurrenten und am Ende könnte sich dies positiv auswirken.
Wirklich abzusehen, wer in dieser Gruppe das Weiterkommen realisieren wird, ist es noch nicht. Auch die Copa-Experten wagen bisher keine eindeutigen Bekenntnisse oder Prognosen.
Portugal ist bisher noch sehr gut vertreten. Gleich drei Mannschaften überstanden dieses Mal die 1. Gruppenphase und das ganze Land hofft, dass man in diesem Jahr in der Europa League besser abschneiden wird als in der Vorsaison.
München. Noch ist alles möglich für den TSV 1860 München in der Europa League. Denn alle Teams sind mit jeweils einem Sieg und einer Niederlage in die Gruppe B gestartet. Der TSV 1860 München war sogar der einzigste Verein der auswärts ein Tor erzielen konnte. Ob man darauf jetzt stolz sein, da es am Ende eh zu nichts gereicht hat, bleibt eine offene Frage.
Am kommenden Freitag stehen dann zwei weitere Partien gegen Rovaniemi Palloseura an. Die Finnen befinden sich in der Tabelle genau einen Platz vor den Münchner Löwen. Man darf also gespannt sein auf das Spiel und die Konstellation nach dem kommenden Freitag. Danach könnte sich schon herauskristallisieren wer weiter kommt ... hoffentlich sind die Löwen dabei!
FC Kiffen 08 hat sich mit dem auswärts unentschieden ganz weit Richtung Achtelfinale vorgeschoben. Da hat Trainer Vullo von Sampdoria Genua ein langes Gesicht gemacht. Nun wollen wir mal sehen ob wir das Kunststück nochmal mit "Real Racing Club Santander" gebacken kriegen.
JaJa der Finne ist kalt wie eine Hundeschnauze wenn es um den Erfolg geht. Die letzten 4 Saisons war immer ein Finne im Halbfinale der Europa League, und dann 3 mal im Finale. Diese Tradition muss fortgesetzt werden, allein schon um weiter unseren Schrecken zu verbreiten.
Und was macht der gut gelaunte Finne bis zum nächsten ZAT,
ja, fishing and fucking
Damit hatte niemand gerechnet. Vor dem letzen ZAT stand Charlton eigentlich auf fast verlorenem Posten. Doch dann rappelte sich das Team zu einer Superleistung auf und schlug Torino im eigenen Stadion mit 4:3. Die Norditaliener waren damit aus dem Pokal und die Addicks durften hoffen, doch noch die zweite Runde zu erreichen. Aber mit viel Bammel ging es gegen die bärenstarken Schotten aus Dundee. So glaubte man, doch es kam ganz anders. Aus dem Bus krabbelte eine Jugendtruppe und so gab sie sich auch. Ergebnis: Charlton durfte ein 2:0 bejubeln und freut sich über vier Siege für England.
"Natürlich möchten wir mehr, aber eigentlich haben wir unser Ziel schon erreicht." Die Pressevertreter waren etwas perplex, als Sandy2, Trainerin der spanischen Überraschungsmannschaft UD Salamanca auf der Pressekonferenz vor den Spielen der 2. Gruppenphase locker über Familie, Urlaubspläne und Literatur plauderte, aber kaum ein Wort über die anstehenden Aufgaben verlor. Es darf doch mit Fug und Recht bezweifelt werden, dass diese Frau, die aus Ehrgeiz zu bestehen scheint, damit zufrieden ist, die 2. Runde erreicht zu haben. Auch wenn die Cluboberen sich lächelnd im Hintergrund hielten, werden auch die sicher gern noch ein paar Spiele mehr auf internationaler Ebene sehen.
In Griechenland geht nichts mehr. Alle sind am jammern, die Arbeitslosigkeit erklimmt erschreckende Höhen und auch die Gewaltbereitschaft unter den sogenannten Fußballanhängern wird immer größer, nicht nur in Deutschland. Und geht es auch langsam aber sicher bergab, Geld für Fußballspiele hat der Grieche immer noch. Und sei es nur, dass er jemanden kennt, der wiederum jemanden kennt, der bei einem Verein im Kassenhäuschen sitzt oder sonstwie an Ticktes kommen kann. Insofern werden auch die kommenden Partien in Veria immer noch nicht vor leeren Rängen stattfinden. Man kann aber jetzt auch nicht behaupten, dass sich der Verein an den Einnahmen aus der Europaleague wieder gesund stoßen würde...
Die 2.Gruppenphase beginnt nun, und siehe da: Auch Racing Santander ist mit von der Partie! Gerade so konnte man sich haarscharf für die 2.Gruppenphase qualifizieren. Doch nun werden die Karten neu gemischt. Gleich am 1.ZAT stehen zwei unangenehme Aufgaben bevor: Im Heimspiel geht es gegen Estrela Amadora, eine schwer zu spielende und sehr gut defensiv stehende Mannschaft. Da wird es nicht einfach, das Abwehrbollwerk zu knacken. Auswärts muss man ber eher unbekannten Mannschaft von Ethnikos Asteras antreten. Das wird wohl eine Reise ins Ungewisse, weiss man doch so rein gar nichts über dieses Team. Bleibt abzuwarten, wie Santander in die Gruppenphase startet. Es wird auf jeden Fall spannend.