Manly - In ungeahnte Höhen schwingen sich die Seeadler aus Manly: Platz 5, in Rufweite zu einem AFC Champions League- Qualifikationsplatz. Das gab es gefühlt seit 20 Saisons nicht mehr.
Was es hingegen gefühlt seit 20 Saisons verlässlich gab, war ein Absturz in der Tabelle. Den konnte man diesmal zwar bis zum vorvorletzten ZAT hinauszögern, doch das dürfte nicht mehr lang anhalten, zumal angesichts des anstehenden tk-mäßigen
Horror-ZATs mit den Gegnern Dr. No und Chris. Die beiden an einem Spieltag fällt eigentlich unter die Genfer TK-Verschleuderkonvention und sollte verboten sein. Andererseits ist es ein leicht zu tippender ZAT, gilt es schließlich nur zwei Fragen zu beantworten: "Wer bekommt die Auswärts-6, und wer die Heim-6?". Aber man nimmts in Manly wie es kommt, und vermutlich kommts für einen gemeinsamen Orgasmus mit dem Saisonende zu früh.
Manly - Das war ein teurer Spaß: 11 Tore investiert, nur um einmal noch die süße Luft der internationalen Pokalplätze schnuppern zu dürfen. Und im Besten Fall natürlich, um bis Saisonende einen ausreichenden Abstand zu den A2-League-Fahrstuhlplätzen halten zu können.
Jetzt hat man noch knapp 15 TK für sieben Spiele und keine Ziele mehr. Entsprechend stellt sich die Frage: Wohin mit dem ganzen Torkontingent? Na gut, dass Chris sein unstillbares
Bedürfnis nach einem 6:6 noch wie üblich ausleben wird, ist klar. Da will Lobanowski natürlich auch kein Spielverderber sein. Aber was tun mit dem Rest? Als ozeanisches Westpaket verschnüren und nach Neuseeland schicken? Die können ja nichts Vernünftiges damit anfangen (na gut, zugegeben: außer Chris ein 6:6 zu verpassen), selbst wenn man das wollte. Auch gegen die Bankstown Lions spielt man nicht mehr, trotzdem sollte man aus Erfahrung am letzten ZAT auf alles gefasst sein.
Manly - In Australien gibt es also einen Meistersessel. Zu den prähistorischen Zeiten, als Manly United noch um die Spitzenplätze der Liga mitgespielt hat, gab es nur eine Meisterklobrille. Das nennt man dann wohl Evolution.
Oder ist Noch-Meistertrainer Wug, wenn schon keiner, der durch Handauflegen aus Scheisse Gold, so doch ein Wundertäter, der immerhin aus Klobrillen Sessel
machen kann? Aber warum hat es dann nur zu einem alten, grünen Fernsehsessel gereicht und nicht zu einem Desgignmodell aus geblümten Krokoleder? Nun, Manly-Coach Lobanowski ist das ohnehin egal, denn für Abstiegskampfteilnehmer gibts keine Sessel (auch wenn sich der ein oder andere Sesselfurzer herumtreiben mag), sondern nur Klappstühle. Und die können in jedem unaufsachtsamen Moment zusammenklappen.
Manly - Wenn das wahr sein sollte, ist es nicht mehr weit hin, bis wir tatsächlich das Niveau der Kiwis erreicht haben: Ein Prinz soll Australien retten, und nach Ansicht von Rubio "FinalZATtrottel" Deus könnte es sich dabei nicht um einen englischen Hosenscheißer aus dem Buckingham Palace, sondern um einen ukrainischen Prinzen aus Manly handeln.
A propos Kiwis, Ukraine und Niveau:
Auch der nicht-adlige Karnevalsprinz von Manly schießt neuerdings aus vollen Rohren gen Osten, allerdings nicht ganz unerwartet mit begrenzter Effizienz. "Ist egal" so der knappe Kommentar von Lobanowski dazu. "Hauptsache war Kollateralschaden!" Und Dachschaden, möchte der Leser hinzufügen. Aber das ist wieder ein anderes Thema, welches bekanntlich erst am letzten ZAT in Erscheinung tritt.
Manly - Saisonhalbzeit. Platz Sieben. Nach der vergangenen Saison mehr, als man erwarten durfte. Trotzdem würde dieser Platz nichtmal dazu berechtigen, mal wieder ins internationale geschäft einzugreifen. Ist ja auch klar, wenn die anderen Manly nicht mitspielen lassen, nehmen die Kiwis & Co. Australien reihenweise die Länderpunkte ab.
Aber vielleicht ändert sich das ja wieder, und Australiens
Erfolgspokalmannschaft Nr. 1 vom schönsten Strand der Welt darf nächste Saison wieder gegen lustige Vereinsnamen aus der asiatischen Copawalt antreten. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg, und nie passte der Spruch kalendarisch besser als hier, heute und in diesem Zusammenhang: "Der Weihnachtsmann war noch nie der Osterhase." (Denn sonst hätte er längere Ohren und mehr Eier, Anm. d. Red.
Manly - man weiß gar nicht, wo man diese Woche anfangen soll, sich zu wundern: Eine Kolumne ist erschienen. Dazu diese kruyiden Überlegungen, andere Vereine würden überpacen. Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, macht sich ein Neuseeländer vermeintlich über Unzucht mit Schafen lustig.
Na, immerhin weiß er ja, wovon er da spricht. Am Manly Beach zieht diese ganze Aufgeregtheit wie üblich ebenso vorbei wie die
anderen Teams in der Tabelle. Immerhin, man rangiert auf einem einstelligen Tabellenplatz und vor dem ein oder anderen Lieblingsrivalen. "Kann so bleiben" meint MUFC-Coach Lobanowski dazu. "Muss/wird aber nicht", sagen sich die Rivalen vermutlich. Aber wie wir gelernt haben: Wichtig ist eh nur die Herbstmeisterschaft und der OFC-Liegen-Cup. Wobei sich Lobanowski da schon immer gefragt hat, was die Offenbacher Kickers eigentlich in Australien verloren haben.
Manly - Lohnt es sich überhaupt noch, Zeitungsartikel zu schreiben? Braucht man diese 0,3 TK-Bonus überhaupt? In Manly stellt man sich mal wieder der Sinnkrise.
Die Saison ist eh schon wieder abgehakt, entweder man rutscht noch in den Abstiegskampf, spätestens durch eine Volte des Kollegen Rubio D. am letzten ZAT sollte das passieren. Oder man lässt die 41. Copaspielzeit geruhsam im untersten Mittelfeld ausplätschern. Auch die Meisterschaft ist ja bekanntlich schon seit geraumer Zeit entschieden, eigentlich könnte die A-League den Spielbetrieb auch einstellen.
Manly- Jaja, das Glück mit den Huren, damals am Bodensee... bei der Lektüre der jüngsten Ergüsse des Kollegen San Bango gerät Alttrainer Lobanowski ausnahmsweise nicht ins Schnarchen, sondern ins Schwärmen. Lang ist es her, damals in... äh, wie hieß diese Stadt am See jetzt gleich nochmal?
"Es braucht Zeit und eine Stadt am Bodensee, um die Hure glücklich zu machen"- so (oder so ähnlich) die These aus Adelaide. Na, da kann es sich wohl nur um Rohrschach
handeln, das man verlegen muss, um... wobei, da könnte auch das Romanshorn gemeint sein in diesem Zusammenhang. "Oh Mann, ich glaube ich muss mich gleich Überlingen!" - Lobanowski ist vom ganzen Nachdenken schon ganz schlecht. "Da scheint mir so einiges im Langenargen zu liegen. Komisch, dass mir das nicht einfällt, schließlich war es eine meiner bregenzden Erfahrungen, damals am Bodensee. Schade nur, dass wir es nicht in den Friedrichshafen der Ehe geschafft haben."
Manly - Diese Woche geht es in der Zeitung endlich mal um Themen, bei denen MUFC-Urgestein Lobanowski mitreden kann: Zufälle und Altersbeschwerden.
Sehr viel ist dieser Tage vom Kollegen Reiner Zufall die Rede. "Den kenn ich gut!" so Lobanowski. "Schließlich war der verantwortlich für die Meisterschaften von Canberra, Adelaide, Wollongong, Gold Coast und Bankstown. Wobei, sind letztere
überhaupt mal Meister gewesen? Ach, egal. Selbst wenn, würde sich keiner mehr dran erinnern." Womit wir schon bei der nächsten Sau wären, die durchs A-League-Mediendorf getrieben wird: Dr. No, beziehungsweise dessen Eintritt ins Vorrentenalter. "Alterserscheinungen? Klar, auch damit kenn ich mich aus!" so der General-Experte Lobanowski. "Zum Beispiel Demenz: Ist mein Spezialthema. Worum gings gleich nochmal?"
Manly - Momentan zeigt die Kuve für Manly United nach oben. Doch wie lange kann das gutgehen? An die Überflieger von Wellington Phoenix wird man ohnehin nicht mehr rankommen, doch auch mit dem restlichen Kanonenfutter der A-League Schritt zu halten, dürfte auf lange Sicht schwer fallen.
Auch in der letzten Spielzeit hielt man sich lange gut in der Tabelle, doch das Ende ist bekannt. Ob die aktuelle Erfolgsmeldung ("Manly
United FC verbessert sich um 6 Plätze, von Rang 15 rauf auf Platz 9") nicht 12 ZATs zu früh kam? Die Zeit wird es zeigen. Ob man sich gegen einen Abstieg wehren würde oder nicht, hängt natürlich auch von der Kolumne ab. Wird es überhaupt in Saison 41 eine AwarDUS- Verleihung geben? Schließlich möchte man dann schon wenigstens mit einem Otis-Award bedacht werden- auch wenn die Konkurrenz hier stark ist.
Manly - Die neue Saison geht für Manly United so los, wie die alte geendet hat: Im Tabellenkeller. Nach der dann, zumindest im Nachhinein, nicht so ganz überraschenden Heimpleite gegen Wellington Phoenix bleibt als einziger Trost: einer ist noch schlechter, und das ist ein 59er.
Dumm nur, dass der eine gefühlten Schubkarre voll TK mehr hat. Also schon wieder Abstiegskampf für
die einst so erfolgsverwöhnten Beachkicker vom schönsten Strand der Welt? Doch wenn es schon so losgeht, wer soll denn bitteschön diesmal hinter Manly bleiben, um den Abstieg erneut zu vermeiden? Bankstown, das ist klar- aber um den Fall in die A2-Bedeutungslosigkeit zu vermeiden, braucht man noch zwei mehr, die schlechter sind als Manly. Das dürfte eine Herkules-Sysiphosaufgabe werden. Mindestens.
Manly - Platz 11 ist es am Ende geworden. Was für ein Desaster für Manly United- Coach Lobanowski. Das Saisonziel um mindestens drei Plätze verfehlt. Das muss diese Saison besser werden.
"Stimmt genau!" so der stets Burn-Out- gefährdete Workaholic Lobanowski. "Ich hatte doch klar als Saisonziel formuliert, abzusteigen, damit ich endlich einen Vorwand habe, mich zur Ruhe zu setzen", so der Copa-Opa immer noch leicht erzürnt. "Und auf was für einem guten Weg wir waren! Sogar San Bango hätten wir
fast mitgenommen. Aber nein, es müssen sich natürlich wieder mindestens zwei Kollegen finden, die noch vor den Abstiegsplätzen hinter uns landen. Allen voran bzw. hinterher selbstredend der Kollege Rubio Deus, der es mittlerweile zur guten Tradition gemacht hat, den letzten ZAT mit möglichst vielen Kollateralschäden in den Sand zu setzen. So wird man vielleicht Liebling der übrigen 10+ Trainerkollegen, für das Label "Redaktionsliebling" sehen wir allerdings weiterhin ebenso schwarz wie für die Eignung als Benchmark."
Manly - Nun ist er da, der Showdown. Alles oder nichts, wer A-League sagt, muss vielleicht bald A2 sagen, Ozapft is, es ist hingerichtet, die Colts sind gezückt, die Läufe gewienert, die Rohre verlegt. Oh, ein etwas abrupter Themenwechsel.
Wie auch immer: Der letzte ZAT der 40. steht an. Ab hingegen steht Manly United, und zwar im -bstiegskampf. Doch man ist dort nicht alleine, und besonders freut man sich natürlich darüber, den Ex-Co-Kolumnisten San Bango mal wiederzusehen, hätte man (und er wohl
auch nicht) gar nicht gedacht, dass man den diese Spielzeit nochmal zu Gesicht bekommt. Nun starren alle Abstiegskarnickel gebannt auf die TK-Monsterschlangen und auch auf sich gegenseitig: Wer wird den entscheidenden Fehler machen? Wird sich Lutscher zum 85. mal in Folge am letzten ZAT retten? Schaffen es die Lions noch aus schon lange aussichtslos scheinender Sitiuation? Und, in Erinnerung an die letzte Saison, was plant Rubio Deus? Alles wissenswerte dazu steht natürlich wie immermeistensoft manchmal in der Kolumne.
Manly - Das ging jetzt schnell. Eben noch auf Platz 2, jetzt schon, nein, nicht auf unserer Showbühne, sondern nur noch drei kleine Plätzchen vor dem Absturz in die A2 League. Kommt MUFC-Coach Lobanowski nun endlich in sein natürliches Habitat: die Zweitklassigkeit?
Das wird nicht ganz unwesentlich von den letzten beiden ZATs abhängen. Der Kollege aus Altona hat die Richtung mit einer flockigen A6 ja
schonmal vorgegeben, sich aber auch nur eine blutige Nase geholt. Und einen Punkt dagelassen, der leider für Manly zum (zweitklassigen) Leben (noch) zuviel, als tabellarische Sterbehilfe aber schon ganz hilfreich war. Als TK-Schwachbrust ist man nunmal mit einem Premium-Opferabo ausgestattet, da darf man sich nicht beschweren, die Suppe hat man sich schließlich selbst eingebrockt. Nur auslöffeln, das möchte man sie nicht.
Manly - Tja, auch Dummheit will gelernt sein. Wenigstens da stellt sich trotz fortgeschrittenen Alters bei Altcoach Lobanowski noch ein Lernerfolg ein. Resultat: Gleich wieder Abstiegsplatz, keine Punkte (außer gegen Adeialde, aber das zählt nicht), die Rente rückt näher.
Einziger Wermutstropfen: Immer noch ist einer noch schlechter, und das ist ein Blauer. Dass man den gerne in die A2 mitnehmen würde, leigt auf der Hand. Doch wer soll der Dritte im Bunde sein? "Mein 14. 14. Platz ist frei, ich wünsche mir den XXXXXX herbei." Wofür "XXXXX" stehen mag? Nun, kleiner Tipp: Weder in Banxtown noch Wollonxong kommt ein ganz bestimmter Buchstabe vor. Auflösung folgt am 30. Spieltag.