Sydney - Was allen australischen Copatadores von Anfang an klar war, dämmert* nun endlich auch Ex-Kolumnist Lobanowski: Es war wohl doch ein großer Fehler, die Down Under Sports ausgerechnet dem Brühwürfel zu übergeben. Hier kann von "in gute Hände" leider keine Rede sein.
Kaum sitzt der Bium im Redaktionspalast, schon fällt eine D-U-S- Tradition nach der nächsten: Erst wird nicht Dr. No Meister, dann wird das Meisterinterview gestrichen (na gut, kann man aus gegebenem Anlass noch nachvollziehen und durchgehen lassen), der Kiwitz ist sowieso schon Geschichte, und dann bekommt Lobanowski nicht einen der abgesprochenen mindestens 5 AwarDUS zugesprochen. Doch wie kriegt man den entfesselten
Kolumnisten nun wieder los? Ihn mit dadaistischen "Gedichten" in den Wahnsinn treiben, wie es Ernesto V. versucht? Sicher ein lobenswerter Ansatz. Den alten Kolumnisten loben, wie es Dr. No praktiziert? Dito. Die Kolumne einfach nicht lesen? War früher nicht anders. Lobanowski fürchtet, dass andere Geschütze aufgefahren werden müssen. Bis die Vorbereitungen dazu abgeschlossen sind, hilft nur Hilfe zur Selbsthilfe. Daher hier der so lange vorenthaltene Kiwitz:
Ein Kiwi im Assessment Center.
- Prüfer: "Was passt nicht in diese Reihe: Hund, Katze, Maus und Auto"
- Kiwi: "und" * Kann eine Dämmerung klar sein? Kann man aus Australien leider nicht beurteilen, weil hier gerade Mittag ist
Sydney - Als ob die Zeit stehen geblieben wäre: Manly United vs. Bankstown City Lions, lautet das erste Heimspiel der Beachkicker in der 32. Copasaison. "Das hat mir wirklich gefehlt, das jährliche Duell mit unserem Mitaufsteiger aus der Flughafenvorstadt. Schön, dass die Jungs wieder da sind!" so Manly-Coach Lobanowski gewohnt schleimig in der Hoffnung auf einen lockeren Heimsieg locker vor dem ersten Spieltag. Denn locker ist nun auch die Lage in der ewigen Tabelle, wo man dank einjähriger Abstinenz die seit 13 Saisons stets nahezu punktgleichen Zigarrendreher endlich mal abhängen konnte.
Also alles paletti bei Manly?
"Natürlich nicht" so Lobanowski. "Mit Rang 5 hätten wir auf jeden Fall einen internationalen Startplatz verdient gehabt. Dass wir nun schon wieder keine Kiwis verdreschen dürfen, haben uns aber leider unsere Pokalknaller Dr. No, Cajuda, Lutscher & Co. eingebrockt, dank derer Australien seit Jahren auf dem letzten Platz der AFC-Wertung (in bestimmten Kreisen auch AWC-Wertung genannt) festsitzt. Und angesichts der diesjährigen Teilnehmer gibt es auch wenig Hoffnung auf Änderung! Wir wünschen trotzdem allen Kollegen international und national eine gute Saison! Und jetzt freue ich mich auf den Kubanerwitz der Woche, den mir am Freitag Rubio Deus erzählen wird."
Sydney - ... it's Timing. Und das war bei Manly United mal wieder mächtig schlecht. Wie so vieles in dieser den letzten Saisons. Fast das ganze TK den Hauptstädter AFC-Cup-Versagern in den Rachen geschmissen, für nix und wieder nix. Beziehungsweise für einen Punkt, der MUFC auch nicht weiterhilft.
Das bitterste an der Geschichte: Vorab wurden alle verbliebenen A6-Kandidaten der Saison einer professionellen Analyse unterzogen. Beim nächsten Gegner APIA stand da felsenfest: "Keinen Zweck, nicht mal drüber nachdenken. TK-Monster!". Und nun?
Steht die Begegnung an, und Viajantes Combo geht TK-mäßig am Krückstock wie San Bangos Oma. Hätte man jetzt noch die für Cajuda verschwendeten 7,2 TK, man würde APIA aus dem eigenen Stadion schießen, man würde in der Tabelle durchmarschieren, Meister werden, Lobanowski würde die silberne Klobrille in den Himmel halten und Sekt aus ihr trinken, ja so würde endlich alles gut...
"Rrrrrring" der Wecker klingelt. Vorletzter ZAT, Heimspiel Manly (12 TK) gegen Oakleigh (13 TK), Auswärtsspiel bei APIA (8 TK). Die Welt kann so grau(sam) sein.
Sydney- "Neue Kolumne online" - diese Zeile wieder wöchentlich lesen zu können, war das Ziel der Übergabe des Kolumnistenamtes an Bium Brühwürfel @ Dingsda. (Ein kompetenter und verlässlicher Nachfolger war ja leider nicht aufzutreiben). Dass nun innerhalb von nur drei Wochen erstmal der Kern der Down Under Sports, der Kiwitz, eingeschmolzen und nach zwei Ausgaben die DUS gleich ganzl aus dem Netz genommen wurde, stand so nicht im 267-seitigen Wartungshandbuch.
Doch das scheint Bium ebensowenig gelesen zu haben wie die Hausordnung der Bier-WG, und Exkolumnist Lobanowski die Anweisung, keine schlechten Witze und Wortspiele mit
aktuellen Kastrophen zu veranstalten. Gut, dann muss man sich wohl den heimischen Katastrophen zuwenden: Nächste Woche kommt der WM-Looser und Ex-Meister in Spe Dr. No nach Manly. Der muss natürlich ordentlich nass gemacht werden. Mit Meerwasser, würde sich da am Manly Beach anbieten. Das soll ja auch gut zum kühlen überhitzter Gemüter geeignet sein, was man so hört. Wenn man es richtig anwendet.
Hätte Dr. No z.B. ein sonniges Gemüt oder würde ausreichend Winde produzieren, wäre das alles nicht notwendig gewesen. Aber auch so geht man am Pazifik einer strahlenden Zukunft entgegen, auch wenn man mal ein bisschen nass gemacht wird!
Sydney- Ein trotz Überschwemmungsschäden (z.B. feuchte Hose) heißer Tanz scheint Manly United in North Queensland bevorzustehen, wo es mal wieder zum letztenmal gegen den Kollegen Serse Cosmi geht. Grund für den Ärger des italienischen Fury-Coaches: Ein angeblich fingiertes Interview in der Fachpresse. Das weisen wir natürlich entschieden zurück- fingierte Interviews sind ein Stilmittel, das wir aufs allerschärfste ablehnen. Aber wir haben bei einem, der es wissen muss, nachgefragt, was es mit Cosmis Fury auf sich hat.
Manly United Magazin: Herr Ancelotti, Ihr Kollege Cosmi ist ja mächtig angefressen. Hat er Ihnen erzählt, warum? Carlo Ancelotti: No, hatte er nichte. Aber claro ich kann mir denken wieso: Weil man kann nicht mehr posten Trainerfotos in Copazeitung? MUM: Nein, das scheint nicht der Grund zu sein, Herr Cosmi hat unseres Wissens noch nie ein Foto von sich publiziert. Warum wohl? Ancelotti: Si... eh, dann ich wisse auch nicht warum Serse ist so sauer. Vielleicht mal wieder Ärger mit Sara? Mache immer noch Bunga Bunga mit Skinny Norris, eh? MUM: Daran haben wir auch schon gedacht. Wobei seine Referenzen ja in diesem Bereich durchaus gut sind. In der BILD wurde er
schließlich letzte Woche als "Porno-Trainer" bezeichnet...
Anm. d. Red.: Bevor nun gegiftet wird, hier der überaus seriöse Link dazu (nicht von San Bango manipuliert übrigens):
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/international/2011/03/02/porno-trainer-serse-cosmi/neuer-coach-in-palermo.html
Ancelotti: Ach der Serse. Ein echter Motivationskünstler, dem nie gehe die Ideen aus. Und will er die A-League schon wieder verlassen? Warum eigentliche? Weil der falsche Aufsteiger Meister wird etwa? MUM: Äh... das wollten wir eigentlich von Ihnen erfahren..? Ancelotti: Sollte Sie doch aus meiner aktiven Zeit noch wisse, dass ich habe genausowenig Ahnung wie Amore, äh, ich meine Humore. A propos, wie gehts eigentlich Signore Eigenrauch? MUM: Naja, er wird absteigen, aber sonst denken wir, ganz gut...Ist ja auch aus Japan gekommen wie Serse. Ancelotti: Sage Sie mal ihm schöne Grusse von mir. Eines Tages ich komme wieder zuruck! Mit Foto jede Woche! MUM: Ja machen wir. Aber was ist nun mit Cosmi? Wird er Australien verlassen? Und wird er wirklich am Saisonende vor Manly United landen? Ancelotti: Wie gesagt, Sie wisse doch, ich keine habe Humor. Daher solche lustig Frage zwecklos!
Sydney- In der A-League- Rätselecke gibt’s heute eine knifflige Aufgabe: Wie macht man aus einem (eigentlich zurecht unterschätzten) Aufsteiger mit Hilfe einer europaweit einheitlichen Notrufnummer einen Titelträger?
Nun, das ist ganz einfach.
1. Man sucht im Telefonbuch oder einschlägigen Forenthreads nach der Notrufnummer. Sie lautet natürlich –(stimmts, Chrille?) 112
2. Man nehme einen handelsüblichen Aufsteiger wie z.B. Adelaide United (N) und platziere ihn mit Glück an der Tabellenspitze. Beim genannten Club kein Problem, da er dank seines Trainers San Bango von keinem Spitzenclub als ernsthafte Bedrohung angesehen wird („Vinnie Jones-Rehhagel-Effekt“)
3. Man nehme zwei echte Titelfavoriten und TK-Monster, die sich absehbar nicht zu blöde
sind, sehenden Auges ins Verderben zu rennen- und zwar mittels eines hanebüchenen 6:6 im direkten Duell (Der Fachmann spricht hier von einer „Loose-Loose-Situation“).
So- und was ist 6 und 6? Genau- 12. Haben wir schonmal zwei Drittel geschafft, es bleibt übrig: Die 1
Genau um die geht es ja auch. Denn nun ist die Bahn frei für den Neuling, bis Saisonende auf diesem Platz kleben zu bleiben, da die restlichen Clubs der oberen Tabellenhälfte ebenso wenig als Titelkandidat ernst zu nehmen sind. Also wartet man bis zum 30. Spieltag, nimmt den Strich der „1“ und ergänzt damit das "(N)" von Adelaide zum "(M)".
Fertig ist der neue Meister. Und schon wird mal wieder offensichtlich, warum die A-League in der AFC-Wertung die rote Laterne ziert!
Sydney - "Gedränge nur dem Dieb gefällt, drum Augen auf, und Hand aufs Geld TK-Bonus." Wer kennt ihn nicht, diesen Spruch aus den Öffis (wie sie die Jugend angeblich nennt, nach Lobanowski vorliegenden, unbestätigten Informationen aus Dritter Hand. Aber das ist ein anderes Thema).
Gedränge hingegen, da kennt man sich aus in Australien: Höchste Dichte von Klassetrainern, die sselbst ständig dicht sind, Groupies en Masse, und so weiter. Und leider auch der ein oder andere Betrüger. Ein besonders dreister Fall ist jetzt in Queensland aufgetreten: Ex Fury-Coach schnippel bettelt via Presseerklärung um eine TK-Spende für die Elfenbeinküste. Um sie angeblich gegen die Kiwis einzusetzen. Ausgerechnet. Ganz selbstlos, natürlich.
Nun, normalerweise würde man an solch einer Nervensäge schulterzuckend vorbeigehen- in diesem Fall muss man aber drei Dinge wissen:
1. Dieser
Schnippel, der jetzt mit australischem TK die Kiwis versenken möchte, hat noch vor wenigen Wochen, als A2-League-Trainer auf seiner Website offiziell angegeben: "Australien sieht er als Zwischenstation. Langfristig ist Neuseeland sein Ziel."
2. Dieser Schnippel hat nach dem Aufstieg aus der A2 League einen Platz in der A-League ausgeschlagen und ist lieber nach China gewechselt.
3. Diesem Schnippel haben wir es also, um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, zu verdanken, dass Serse Cosmi nun Coach in Townsville ist. Und es wäre nicht überraschend, wenn damit wiederum diese ganzen biblischen Überschwemmungen und Wirbelstürme zusammen hingen.
Also überlegt Euch gut, wem Ihr Euer TK schenkt! Rudi Cerne ist bereits informiert. Ach ja, Kolumne gibts diese Woche mal wieder keine. Schuld sind Tom Tailor (huhu, hast Du nicht irgendwas vergessen? Mööööp - Nein, Setzen wars ausnahmsweise nicht) und Yves Eigenrauch.
Sydney - Von einem ausgewiesenen Taktiklegastheniker wie "A6H6"-Dr. No mit einem 1:0 übertölpelt zu werden ist, da wird die Copa-Trainerschaft zustimmen, noch schlimmer als eine Heimniederlage. So eine Pleite zählt mindestens doppelt, womit die dieswöchige Down Under Sports- Kolumne leider ausfallen muss. Schade eigentlich, doch dafür erkenntlich zeigen kann sich natürlich jeder in seinen Spielen gegen den baldigen Ex-Meister.
Doch das ist nur eine faule Ausrede des ausgeburnten Kolumnisten ein Nebenkriegsschauplatz. Denn, so will zumindest das der DUS verbundene (in herzlicher Abneigung zwar, aber immerhin) Stiefschwesterblatt "Zambezi Inquisitor" erfahren haben, in Australien braut sich angeblich "etwas Großes, etwas fast Unvorstellbares" zusammen. Was das
wohl sein könnte?
- Die Sintflut? Ein Wirbelsturm? Hatten wir schon.
- Bium verlässt das Land, um in Neuseeland endlich mal auf ebenbürtige Gegner zu treffen? Nein, wäre zu schön um wahr zu sein.
- Manly United erscheint in der oberen Tabellenhälfte? Gabs seit Beginn der Höhlenmalerei nicht mehr.
Etwas "fast Unvorstellbares". Es wird sich doch nicht... nein, das wäre ja... nun, genau!: Unvorstellbar: Das Verlassen des letzten Rangs in der AFC-Wertung? Durch einen Pokalgewinn gar? Weiß Kolumnist Abenteuer Sapina hier etwa mehr als andere? Die besten Umsätze werden ja bekanntlich in Asien gemacht, das weiß jeder Wettanfänger. Wir werden weiter berichten. Wenn wir nicht auch bei den Cannons 0:1 verlieren zumindest.
Sydney – „Das lasse ich mir nicht mehr gefallen! Das können die nicht machen! Nicht mit mir!“ Aussie-Kolumnist Lobanowski war mal wieder außer Rand und Band. „Die werden schon sehen, was sie davon haben! HA! Nämlich keine Kolumne!“
Was ist denn los am beschaulichen Manly Beach, fragt sich da der Laie. Nun, Lobanowski ist gerade in den Kolumnenstreik getreten. „Ganz genau!“ so der Kolumnenkauz trotzig. „Das ist jetzt ungefähr die siebzehnte Saison hintereinander, in die ich mit einer Heimpleite starte. Und das lasse ich mir nicht mehr gefallen. In Zukunft gibt es nur noch eine Kolumne, wenn ich mindestens einen Heimsieg hole. Eine witzige Kolumne gibt es nur bei
sechs Punkten (ausgenommen Drei-Spiele-ZATs, da müssen es natürlich neun Zähler sein), und Meister- oder gar Aufsteigerinterviews gibt es nur noch bei erfolgreichen 1:0/2:1-Kombinationen. So. Dann wollen wir doch mal sehen, wer hier in Australien was zu sagen hat, und wer nicht!"
Ein Jahr später:
Manly United, inzwischen als punktloser Tabellenletzter aus der A-League abgestiegen, startet in die A2-League-Saison. Diese Tatsache findet natürlich keine Erwähnung in der Down Under Sports, nicht einmal im Meisterinterview San Bangos mit Dr. No. Man könnte sogar sagen, das interessiert Australien noch weniger als wenn in der Bier-WG die Klobürste aus Lutschers Bett fällt.
Sydney - das Saisonende steht an, diesmal etwas überraschend schon am letzten zat. mal wieder soll es hoch spannend sein in Kampf um die Kapelle (klobrille kennt ein t9 nicht). Manly United ist es egal, ob da Tiger mit Kanonen auf Adeles Spatzen Spaß schiessen und sich dabei einen Wolf laufen. Lobanowski hofft nur dass sich mal wieder drei für die Pokale qualifizieren, die dann dort auch etwas reissen und Australien mal wieder mehr Plätze besorgen, damit mufc auch mal wieder kiwis verkloppen darf. Wer das ist weiss man aber halt leider immer erst ein Jahr später. Wdm also soll man da die Daumen drücken?
... dachte sich der Kolumnist, nachdem er seinen für Argentinien bestimmten Zeitungsartikel per Knopfdruck auf die virtuelle Reise in die Copazeitung brachte. Wo ist die Exceltabelle vor meinem Artikel geblieben? Blöd, wenn man für zwei Accounts denselben Hintergrund verwendet, wo es doch auch so schöne in lila oder zartrosa gibt.
Oder hat das andere Gründe? Hofft Lobanowski, für die Abwehrschlacht um den Nicht-Abstieg notwendiges Bonus-TK durch Kolumne und Zeitungsartikel einzuheimsen? Schlottern ihm vor Abstiegsangst nicht nur die Knie, sondern auch die Finger? Oder möchte er die A-League schonmal auf die Zeit ohne Kolumne einstimmen?
Vielleicht wird man es nie erfahren. Vermutlich sogar.
Sydney - Wo ist der Kolumnist eigentlich hin? Aus der D-U-S- Redaktion hieß es doch Anfang der Woche großspurig, dass der Urlaub beendet sei und eine brandheiße Ausgabe der Mutter aller Kolumnen ebenso kurz bevorstehe wie die Meisterschaft der City Wolves.
Nun, und genau da liegt, abgesehen von der offensichtlichen Unlust des Kolumnisten (und seiner Überraschung darüber, dass er dieses Amt überhaupt noch bekleidet) der Hase im Pfeffer: Die City Wolves werden ja gar nicht Meister! Nicht dass Noch-Meister
Lobanowski jetzt darauf rumreiten möchte, aber dass er nicht dem 6:6-Spezialist Nr. No am Ende der Saison die Meisterkloschüssel in dessen schmierige Hände drücken muss, sorgt schon für eine gewisse Erleichterung rund um den Manly Beach. Wenn da nicht ausgerechnet die Alternative Bium wäre, der die Trophäe um keinen Deut lieber übergeben würde.
Könnte also sein, dass der nächste Meister ohne Pokal auskommen muss, da der "verschwunden" ist. An so einem Strand kann man ja einiges einbuddeln!
Manly – Wo ist eigentlich dieser Kolumnist abgeblieben? Die älteren unter den A-League-Teilnehmern werden sich vielleicht noch vage an die Down Under Sports erinnern, einst das stolze Flaggschiff der Kolumnenwelt.
Doch schon seit Wochen, Monaten, Jahren dümpelt die so genannte Kolumne trübe dahin, um nun gänzlich zu entschlafen. Da drängen sich Parallelen zum Team des Kolumnisten, Manly United, auf. Auch dieses soll in Urzeiten angeblich mal erfolgreich, ja sogar Meister gewesen sein. Behauptet man zumindest. Vorstellen kann dies keiner, jetzt wo Lobanowski sogar gegen die letzten Gurkentruppen (Melbourne Knights, Oakleigh) meint, nur mit wilden sechsern zum Erfolg kommen zu können.
Sydney - 0,625 Punkte fehlen noch auf die Kiwis in der AFC-Wertung. 0,625 Punkte, die Manly United irgendwie ohne TK im Viertelfinalduell gegen Sekang Marine reinholen muss.
Da sämtliche Pokalkollegen bereits ausgeschieden sind, muss man das dummerweise gleich sechsfach holen. 3,75 Punkte sind es somit, das heißt: 2 Siege und ein Remis wird benötigt. In drei Spielen machbar, aber mit 2,8 gegen 11,1 TK keine so ganz einfache Angelegenheit. Wenn einer der Kollegen hier Tipps für eine gute Taktik hat, immer her damit! Es geht schließlich ums nationale Interesse. Z.B. könnte TK-Monster Minilodon ein paar Krümel abgeben, wie man sieht weiß er mit seinem Riesenhaufen eh nichts vernünftiges anzufangen...
...heißt es leider diese Woche in Australien. Vielleicht auch in den nächsten Wochen, wenn sich der von diversen schwachsinnigen Callcenteragenten geschürte Verdacht erhärten sollte, dass der Kolumnist zwar aktuell in die Hauptstadt umzieht, es aber dort tatsächlich Bezirke geben sollte, wo es nur unter großen Schwierigkeiten möglich ist, ein Internet angeschlossen zu bekommen, das schneller ist als die asthmatischen Brieftauben des 19. Jahrhunderts.
Wie auch immer, die D-U-S wird die uninteressierten Leser darüber auf dem Laufenden halten.
Doch nicht nur das verf****e Glasfasernetz ist auf dem Stand des 19. Jahrhunderts stehengeblieben, auch der nächste Gegner von Manly
United, die Melbourne Knights und speziell ihr Trainer Chris. Einerseits daran zu bemerken, dass er privat einem Turnverein zugeneigt ist, bei dem nicht nur der Vereinsname, sondern auch die letzten Erfolge aus der Zeit der Frühindustrialisierung stammen, andererseits an seinen Saisonzielen: "Kurzfristiges Ziel: Consadole Sapporo in die J-League führen.
Langfristiges Ziel: Consadole Sapporo in Japan zu einem der besten Clubs machen ist da auf der Website der Knights zu lesen.
"Ja gut" so Lobanowski. "Das kann er sicher haben. Wir geben gerne mit einer ordentlichen Klatsche Hilfestellung, dass Chris so bald wie mögloch wieder nach japan abgeschoben wird! An uns solls nicht liegen!"
"Ich habe das TK-Monster getötet", ließ letzte Woche der Ritter Winfried der Sternrehhagelvolle, per Minnegesang auch in den letzten Winkel des fünften Kontinents die angeblich frohe Kunde tragen. Doch wie immer beim Boulevard-Minnegesang: Alles erstunken, erlogen und übertrieben!
Fakt ist: Der Ritter von der extrem traurigen Gestalt aus Oakleigh, der Herr der verrosteten Kanonen, die überwiegend nach hinten losgehen, hat sich zwar auf seinem Acker angeblich einen Schaukampf mit dem Monster aus Bonnyrigg geliefert- doch liegt die Betonung ganz klar auf <b>Schau</b>kampf! In ganz Terra Australis ist -mit Ausnahme des Ritter-Sport-Mini Winfried- jedem bekannt, dass das TK-Monster der Weißen Igel nie vor Ende des Winters seine Höhle verlässt! Und so verpulverte Winfried der Scheinheilige ganze sechs Kanonenschüsse auf das BElf-Monster aus Pappmache, welches das listige Bunnyungeheuer stets auf fremde Kuhweiden ausrücken lässt.
Der wahre Held der Geschichte ist wiederum
natürlich mal wieder der edle Lord Lobanowski, der aus den Tiefen der Taiga herangeritten kam, um das Monster in seiner Höhle zu stellen. Mit fünf gezielten Schwerthieben lieferte er ihm denn auch einen gnadenlosen Kampf, doch wie so oft im Leben, wurde wahrer Mut nicht belohnt und Lobanowski musste sich mit nur einer statt drei Trophäen zufrieden geben. "Mir dünkt, mein Minnesänger DUS hat das Monster wohl vorgewarnt, so dass es vorbereitet war auf diesen Kampf!" so Lord Lobanowski.
Edel wie er ist, freut er sich dennoch, nun den Weg für andere Ritter wie die aus Melbourne oder Banksto freigemacht zu haben. "Denn um die Punkte oder Plätze geht es mir nicht" so Lobanowski. "Nur um die Ehre- und vielleicht noch um die Jungfrauen! Doch davon gibts in Terra Australis ohnehin keine mehr, seit hier der Schuft Skinny Norris seine Unzucht treibt!"
Sprachs und verschwand wieder in den nebligen Niederungen des ALeague-Landes, wo er hergekommen war und die auf ewig seine Bestimmung sein werden.