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COPA NEWS |
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Erfolgreich abgekackt
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Waikato hat kein Glück mit dem Spielplan - zumindest jetzt in der Rückrunde: Vier der letzten fünf Spiele mussten sie in der Ferne bestreiten.
Das hat auch dazu geführt, dass sie in der Tabelle von der Spitze bis in das belanglose Mittelfeld abgerutscht sind. Es fehlen jedoch nur 4 Punkte auf Tabellenreiter Waitakere, was mit etwas Glück in Kürze schon wieder aufgeholt ist.
Aber zurück zum letzten ZAT: Hawke's Bay United und Miramar hießen die Gegner. Kapazunder auf Platz 14 |
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und 16 der Tabelle könnte man auch dazu sagen. Da wäre durchaus auch auswärts etwas zu machen. Nicht aber für den vormaligen Tabellenführer Waikato FC. Sang- und klanglos gingen sie mit 4:0 bzw. 3:0 bei den beiden Gegnern unter. Waikato hatte nichteinmal genug Torchancen, um zumindest einen Punkt zu ermöglichen.
Ich befürchte gegen Napier mit Markerts Flo wird es nicht einfacher, ebensowenig wie die trainerlosen Caversham. Mal sehen, ob Waikato die Trendwende unter diesen Voraussetzungen schaffen wird. |
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10.06.2026 09:34 -
Stefan Hofa -
Waikato FC
(0.3 TK)
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Walbekanntschaften
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Verdutzt schaute CNI-Coach Ole Gunnar Fidjestöl auf seinem Satelliten-TV einen Bericht des norwegischen Fernsehens über die Deutschen und ihren Umgang mit dem (weiblichen) Wal Timmy an. Irgendwie typisch für die etwas seltsamen und leicht dystopischen Mitteleuropäer, dachte der ehemalige Skispringer. Während das Tier in Norwegen zunächst geräuchert und dann den hungrigen Seeleuten in einer Haifischbar zu einem |
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kleinen Preis kredenzt worden wäre, entwickelte sich das gestrandete Wesen in Deutschland zu einer Metapher für die Willigkeit und gleichzeitige Unfähigkeit zur Lösung von Problemen. Wie gut, dass Dänen und Franzosen augenscheinlich einen etwas pragmatischeren Umgang mit Meeresbewohnern pflegen. Aber genug TV geschaut, jetzt musste sich der Übungsleiter so langsam mit den Gegnern des nächsten Wochenendes beschäftigen. |
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10.06.2026 08:03 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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Die große Rechnung kommt erst später
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Die Serie A hat inzwischen die Marke von zwanzig Spieltagen erreicht. Normalerweise beginnt man zu diesem Zeitpunkt, erste Zwischenbilanzen zu ziehen. Doch wer die aktuelle Tabelle betrachtet, merkt schnell: Vieles ist noch offen.
Bei der AS Roma hält man deshalb wenig von vorschnellen Prognosen. Trainer Micha090 wirkte auf der Pressekonferenz entspannt, als er auf die aktuelle Situation angesprochen wurde.
„Manche Mannschaften haben schon viel investiert, andere etwas weniger. Am Ende wird jeder Verein seine eigene Rechnung präsentiert bekommen.“
Nach dem wichtigen 4:2-Erfolg gegen den SSC Neapel hat sich die Roma wieder näher an die oberen Tabellenplätze herangeschoben. Gleichzeitig zeigte die jüngste Vergangenheit aber auch, wie schnell sich das |
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Bild verändern kann.
„Vor zwei oder drei Spieltagen wurde noch über ganz andere Tabellenkonstellationen gesprochen“, erinnerte Micha090. „Diese Liga hat ein erstaunlich gutes Gedächtnis für Überraschungen.“
Auf die zahlreichen Nebenschauplätze der Liga wollte der Roma-Coach ebenfalls nicht näher eingehen.
„Nationaltrainer, Geschäftsreisen, Ermittlungen und Privatjets überlasse ich gern anderen Kollegen. Wir versuchen weiterhin, unsere Probleme auf dem Rasen zu lösen.“
Zum Abschluss wurde Micha090 gefragt, ob die Roma inzwischen wieder nach oben blicken dürfe.
Der Trainer lächelte kurz.
„Schauen darf man überall hin. Entscheidend ist, wohin man sich bewegt.“ |
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10.06.2026 01:42 -
Micha090 -
AS Roma
(0.3 TK)
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Geld schießt doch Tore: Tokushima schießt Vorjahresmeister ab
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Die Fans von Vegalta Sendai hatten den zurückliegenden ZAT zum Aktionsspieltag ausgerufen, um ein Zeichen gegen die aus ihrer Sicht Überhand nehmende Kommerzialisierung des japanischen Fußballs zu setzen. Die Wahl fiel nicht ohne Grund auf das Auswärtsspiel bei Tokushima Vortis zum Rückrundenauftakt, hatte doch die Nova Company jüngst 18 Milliarden Yen in den Verein gepumpt, um Wintertransfers zu realisieren.
Für umgerechnet 45 € |
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für einen Steher traten also rund 8.000 Auswärtsfans die Reise nach Tokushima an, um mit "Gegen den modernen Fußball"-Plakaten und "Ihr macht unseren Sport kaputt"-Gesängen auf sich aufmerksam zu machen. Sportlich genutzt hat es dem eigenen Team nichts: Der Vorjahresmeister ging beim Vizemeister mit 0:5 baden und ließ sich allein vom Rekordtransfer der J-League, Richard Tokuta-Pasu, drei Buden einschenken. Geld schießt also doch Tore. |
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10.06.2026 00:46 -
Carsten Ramelow lll -
Tokushima Vortis
(0.3 TK)
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Die Tiger kriegen Ziegen zum frühstück
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In Mexiko wird ab dieser Woche nur noch über ein Thema gesprochen. Fußball, Fußball und Fußball! Das ganze Land fiebert und freut sich auf den Anstoß am Donnerstagabend um 21 Uhr auf guten Fußball. Auch in der realen Welt im Copaland gibt es nur dieses eine Thema. Und die Universitätskicker aus Monterrey machen dabei eine gute Figur. Ein hart umkämpfter Auswärtswärtssieg gegen die Chivas aus Guadalajara zauberte dem Trainer ein fröhliches Grinsen ins Gesicht. Neutrainer Maverick hat sein Team defensiv eingestellt und konnte dennoch zwei Tore nicht |
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verhindern. „Er werde erkennen, dass er kann no ssiegen ohne Ansstrengun. Musse sspiele mit gute Taktik, ssonst Trainer hier mucho bueno. No bueno analysis, no victoria,“ sagte der argentinische Übungsleiter der längst in Mexiko seine Heimat gefunden hat. „Ich fühle mich ssehr wohl un möchte bleiben hier fur immer,“ fügte er unerwartet hinzu. Kein Wunder wenn man mehrere Wochen den Sonnenplatz der Tabelle bekleidet. Irgendwann startet aber die Jagd auf Tabellenplatz eins. Dann wird’s ungemütich, und ob der Argentinier sich dann noch wohl fühlt? |
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09.06.2026 22:15 -
Pepeke Guevara -
UANL Tigres
(0.3 TK)
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Patrasz im Bett mit Luna?
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"Nakamballlaaaaa, Nakamballlaaaaa, ..." (*Mamboleo-Melodie-sing*)
Ja, Poatrasz hat wohl wieder mal etwas zu tief ins Glas geschaut oder in die Snus-Dose gelangt. Zumindest war er nach dem Auswärtsspiel bei den Arrows zufrieden und gut drauf.
Zuvor ging das Heimspiel gegen ZESCO kräftig in die Hose, das hat Patrasz aber wahrscheinlich schon versoffen.
Weiter gehts bald gegen die Wanderer und die Adler, mal sehen was sich Massai Uno und der Herbstar gegen Patrasz überlegt haben. Und ob Patrasz bis dahin wieder nüchtern ist |
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10.06.2026 09:01 -
Jaromir Patrasz -
Nakambala Leopards
(0.3 TK)
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Serie gestartet
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Drei Siege in Folge darf man wohl eine Serie nennen. Und Euphorie können sie ja bei Deportivo Colonia. Daher wurde in der Presse auch gleich darüber spekuliert, dass es jetzt auch nicht mehr weit bis zu den internationalen Plätzen ist. Trainer Flemme stapelt aber tief: „Das nächste Spiel ist immer das nächste und ja, das meine ich so, wie ich es sage!“ Wenn die Taktikbesprechung vor dem anstehenden Auswärtsspiel ähnlich verständlich abläuft, dürfte die kleine Serie schneller beendet sein, als den euphorisierten Fans lieb ist. |
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09.06.2026 21:58 -
Flemme -
Deportivo Colonia
(0.3 TK)
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Schreibt für Finnland !
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Der Fokus liegt diese Woche eindeutig nicht auf der finnischen Liga, sondern vielmehr auf den ersten beiden Spielen im Europa-League-Viertelfinale. Hier duelliert man sich im best-of-5 mit einem schottischen Konkurrenten. Dass Trainer Pippo dabei nicht ganz unemotional bleibt, ist nach 2 Jahren in Schottland als Trainer verständlich.
Dennoch will man auch in der Liga den Anschluss an die Tabellenspitze zumindest nicht verlieren , sondern „dranbleiben“ |
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und am Ende schauen, was nach oben geht. Kurios, dass die Mehrheit der europäischen Trainer unseren aktuellen Tabellen-Sechsten mit 8 Punkten Rückstand auf Platz 1 am ehesten die Meisterschaft zutraut. Ob’s klappt, sehen wir am Ende, vorher beobachten wir noch aus dem Eier-Schaukelstuhl das Abschneiden unserer Nationalmannschaft. Vielleicht ein letzter Aufruf an die finnischen Kollegen (mit Ausnahme vom Count): Schreibt für Finnland bei der WM!
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09.06.2026 20:52 -
Pippo -
Allianssi Vantaa
(0.3 TK)
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Riflmen verpflichtet Stefan Hofa und Mr. Reethi
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um vielleicht doch noch diese Saison an die Tabellenspitze der Sambischen Liga zu kommen, zumindest aber ganz weit nach vorn.
Die beiden neuseeländischen Trainer haben allen afrikanischen Möchtegernnationaltrainern gezeigt, wo der Tuatara die Locken hat. Vor WM-Beginn noch von einigen Nichtswissern verspottet, wo liegt denn eigentlich Neuseeland? Und nun haben sie das einst starke Sambia abgewatscht, ja fast erniedrigt. Wie will man das noch ausbügeln? Gewinnen gegen |
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Frankreich, ja aber die müssen auch. Am Ende kommt ein Unentschieden raus und die anderen beiden Nationen sind durch. Zuviel Alkohol ist eben auch nicht gut. Wer hat nur diese zwei mit den ständig roten Nasen zu Nationaltrainern von Sambia gemacht, dachte sich die rechte Hand? Ausgeschieden bevor es richtig los gegangen ist. Aber alles konnte man nun auch nicht alleine machen, die rechte Hand kann nicht überall sein. Nehmen wir die linke dazu und beten für ein Wunder in Marokko.
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09.06.2026 17:35 -
die rechte Hand -
Riflemen
(0.3 TK)
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Wüstensand!
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Wüstensand rinnt zwischen den Fingern von Xerez, während er mit Wehmut die aktuelle Zeitungslandschaft Ägyptens betrachtet. Zäh, anbiedernd, neurotisch: kurzum; einfach fade wie ein trockenes Fladenbrot.
Man blättert durch die Gazetten Ägyptens und wird nicht wirklich schlauer. Von einem raumgreifenden Konzept kann keine Rede sein. Während sich Baumaschinenspezialisten im Surrealen verlieren, wagten sich kurzentschlossene tatsächlich an Matchberichte, während das Ganze noch mit |
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einem Werbeartikel für die laufende WM ergänzt wurde.
Dass ein Abstiegskandidat sich als Nationaltrainer der Pharaonen portieren lässt, könnte man ja noch als Grössenwahn abtun. Dass die abstruse Taktik noch von TK-Bonus alimentiert werden soll, nein, das ist dann doch over the edge...
Für den WM-Erfolg spendiert Xerez dem Keksbaron hingegen einen affogato, damit keine Brösel auf dem Tisch herumliegen. Termin? Nach der baldigen Rückkehr des erfolglosen Marokko-Abenteuers. Mjammm |
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09.06.2026 17:21 -
Xerez -
Ismaily SC
(0.3 TK)
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Chelsea verzockt sich
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Das zweite 1:1 überraschte Pepeke Babacan in der vergangenen Woche. „Eigentlich war ich davon überzeugt das Spiel haushoch zu verlieren. Daher haben wir nur eine B-Mannschaft aufs Spielfeld gebracht. Aber der Gegner hat viele Chancen liegen gelassen,“ sagte der Spurs Trainer achselzucken. Und wenn man sich die Tabelle anschaut wird tatsächlich deutlich, dass nur mit einem Tor mehr die Tabellenführung für den Titelverteidiger drin gewesen wäre. So fühlt sich das Unentschieden wie ein Sieg für die Fans der Spurs an, die alle am Freitagabend in den Nordlondoner Pubs feierten und tanzten. |
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09.06.2026 21:32 -
Pepeke Babacan -
Tottenham Hotspur
(0.3 TK)
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Trainerstuhl wackelt
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Nach dem zunächst soliden Saisonstart befindet sich der Club aus der französischen Hauptstadt momentan in einer mittelschweren Krise. Die Ergebnisse passen nicht zum Anspruch der Verantwortlichen und schon gar nicht zu denen der Fans. Es brodelt hinter den Kulissen und erste Stimmen schreien nach einem neuen Trainer. Hans Knese bleibt derweil ruhig und antwortet auf kritische Fragen zu seiner Person mit der norddeutschen Gelassenheit. "Ich glaube nicht, dass ich hier das Problem in diesem Verein bin. Mir fallen auf den Schlag 5 andere Personen ein."
Ob er damit Spieler oder sogar den Präsidenten meint, ließ er allerdings unkomentiert. |
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09.06.2026 16:26 -
Hans Knese -
Paris Saint-Germain
(0.3 TK)
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Löcher im Laib
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Chäsi im Seefeld, Keller, kühl, der Geruch nach altem Sbrinz und Salzlake. In den Regalen Laibe in Reih und Glied, jeder gestempelt, jeder mit Datum. Der Käser, weisse Schürze, klopft mit dem Knöchel gegen einen Laib und horcht, wie ein Arzt auf eine Brust. Nouri tritt ein.
„Der Meister. Persönlich. Was darf's sein?"
„Etwas für ein Fondue."
„Sie? Fondue?" Ein kurzes Lachen. „Eins haben Sie am Sonntag schon gespielt. Fünf zu sechs, daheim, im eigenen Topf."
„Ich war dabei."
„Das habe ich gesehen.“
Er zieht einen anderen Laib aus dem Regal, setzt das Messer an, hält die Scheibe gegen die Lampe. Das Gelb leuchtet warm. Die Löcher auch.
„Emmentaler. Da zählen die Leute die Löcher und meinen, das sei der Käse. Dabei ist jedes Loch genau die Stelle, wo nichts ist. Je mehr Löcher, desto weniger Laib."
„Sie reden von St. Gallen."
„Ich rede vom Tabellenführer der Schweiz.“
Der Käser legt die Scheibe auf das Brett.
„Sechsundvierzig Tore geschossen, fünfzig gefangen. Minus vier und trotzdem Erster. In einer Liga mit zehn Klubs führt ausgerechnet die Mannschaft, in deren Abwehr am meisten Luft ist. Ein Sieb, das die Tabelle anführt."
Er wischt die Klinge ab.
„Ihr Ostschweizer Kollege, der mit dem Dauerlächeln.“
„bora."
„Genau der. Er nennt sechs Gegentore defensive Flexibilität. In Zürich hat er null zu sechs verloren und es Kräfteschonen genannt. Bei Ihnen daheim fünf gefangen und eine Geschmacksrichtung draus gemacht."
„Er hat trotzdem sechs geschossen. Bei mir. Im Letzigrund."
„Hat er. Und Sie fünf. Auch Sie haben hinten nicht gerade den Käsekeller verriegelt, sagen wir es, wie es ist.“
Der Käser beugt sich über den Tresen.
„Aber wissen Sie, was ein Fünf zu sechs ist, Herr Trainer? Das ist kein Spiel. Das ist eine Käserunde. Alle stochern im selben Topf, keiner deckt und am Ende zahlt der, dem zuletzt das Brot in die Masse fällt. Diesmal waren Sie das. Eine Gabel zu spät."
„Eine Gabel zu spät."
„Immerhin haben Sie es geschmeckt.“
Er legt das Stück auf die Waage.
„Aber warten Sie. Eine Woche später, in Aarau. Da hat Ihr Fondue-Mann den Caquelon mit auf die Reise genommen und drüben gemerkt, dass er das Anzünden nie gelernt hat. Null zu drei. Kein Tor. Der Kühlschrank, von dem er dauernd redet, war in Aarau abgeschlossen. So sieht der grosse Titelaspirant aus, sobald er die eigene Stube verlässt.“
„Auswärts ist auch er nur ein Mann mit einer Gabel."
„Genau wie Sie." Pause. Der Käser lässt den Satz liegen. Er muss nicht nachwürzen. „Vaduz, nicht wahr. Null zu drei. Bei einer Mannschaft, die nicht einmal einen Trainer hat, der ihr sagt, wohin sie laufen soll."
„Sagen Sie's ruhig."
„Ich hab's |
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gesagt."
Er schlägt das Stück in Papier.
„Und der Deutsche? Der heimgekehrte. Basel."
„Herbie. Steht Zweiter."
„Zweiter. Seit wann ist er da?"
„Zwei Wochen."
„Zwei Wochen und Zweiter." Ein trockenes Lachen. „Wissen Sie, wie man das nennt, Herr Trainer? Sich ins gemachte Nest setzen. Den Tisch hat ein anderer gedeckt. Genauer gesagt eine Hand, die der Verband im Monat darauf am Kragen genommen und hinausgetragen hat. Basel war eines der vier Räder. Man hat das Loch zugelötet, frische Federn ins Nest gelegt, einunddreissig Punkte lagen schon warm darin und der Herr aus Deutschland setzt sich hinein, fragt in der Zeitung laut, ob seine Rückkehr ‚moralisch vertretbar' war, und hofft, dass sich ‚die Wogen wieder glätten'. Erarbeitet hat er an dem zweiten Platz keinen Schritt."
„Sein Heimdebüt hat er gewonnen. Fünf zu drei."
„Gegen Vaduz. Die ohne Trainer. Den ersten Gegner, der zurücklaufen konnte, hatte er in Bern. Drei zu null auf die Mütze. Ein gemachtes Nest, Herr Trainer, macht eben noch keinen Vogel, der fliegt."
Der Käser legt das Päckchen auf die Theke, Sbrinz, schwer und ehrlich, dicht bis ins Mark, kein einziges Loch.
„Und Sie? Vierter, zwei Niederlagen am Stück. Was machen Sie jetzt?"
Nouri sieht ihn an. Zum ersten Mal liegt kein Niederdorf-Ton mehr in der Stimme.
„Rechnen.“
Der Käser hebt eine Augenbraue.
„Dreimal haben wir gespielt, St. Gallen und ich. Den ersten Spieltag hat er bei mir verloren. Null zu drei. Die zwei danach hat er genommen. Eins zu null bei sich. Jetzt sechs zu fünf in meinem Haus. Zwei zu eins führt er. Im Duell.“
„Und?“
„Man sagt, man sieht sich zweimal im Leben. In dieser Liga sieht man sich viermal.“
Der Käser schweigt.
„Einer bleibt, bora. Spieltag achtundzwanzig. Bei dir. Im Espenmoos. Zwischen deiner Bratwurst und deinem Kühlschrank. Ich bringe meine eigene Gabel mit. Und die fünfzig Löcher in deinem Laib zähle ich dann selber nach. Von innen. Eines nach dem anderen.“
„Das klingt nicht nach dem Meister, den ich kenne.“
„Den Meister, den Sie kennen, hat man eine halbe Serie lang an gefälschten Uhren gemessen. Der ist vorbei. Der hier geht ins Espenmoos und bringt das Resultat selber mit.“
Draussen liegt der Föhn schwer und blau über dem See. Nouri nimmt den Sbrinz unter den Arm und geht den Hang hinunter. Vierter in seiner eigenen Liga. Zwei Spiele ohne Punkt. Und zum ersten Mal seit Wochen kein bisschen müde dabei.
Hinter ihm bleibt der Keller kühl. Die Laibe reifen leise weiter. Oben im Regal liegt einer mit fünfzig Löchern und einem Datum, das näher ist, als der Stempel verrät.
Denn so ein Laib hält sich eine Woche. Vielleicht zwei.
Dann riecht der Keller.
Und am achtundzwanzigsten Spieltag steht einer im Espenmoos, der genau weiss, wo bei diesem Käse die Luft sitzt.
Fortsetzung folgt. Und diesmal wird nicht gerührt. Diesmal wird geschnitten. |
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09.06.2026 16:03 -
Nouri -
Grasshopper Zürich
(0.3 TK)
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Paolo Maldini wo bist du?
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Hadschi macht sich auf die Suche, um seinen nur künstlich intelligenten Hawara von Obilic Belgrad wiederzufinden. Der W. ist ja so kühn zu behaupten, dass Barisic nichtmal bemerkt hat, dass er mit Sutjeska ein andres Team betreut hat als damals Obilic Belgrad...
W. hingegen ist etwas andere aufgefallen: der "Quotenpiefke" in der Prva Savezna, der ehrenwerte Paolo Maldini mit seinem einfachen Meister Cukaricki Stankom, ist nicht mehr zugegen. Dabei täte der SM etwas deutsche Gründlichkeit gut, geht es doch mit den nunmehrigen vorwiegenden Sauproleten in eine Richtung, die niemandem gefallen kann. In diesem Sinne - Paolo melde dich ! Belgrad darf nicht Wien werden !
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09.06.2026 15:11 -
Bernd -
Roter Stern Belgrad
(0.3 TK)
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Im Mittelfeld
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Etoile Beni Khalled befindet sich im Mittelfeld der Nationale A. Und doch nur einen Punkt und einen Platz hinter den internationalen Plätzen. Da ist noch einiges möglich. Hoffentlich nicht der Abstieg! Aber nein, der Vorsprung beträgt immerhin elf Punkte. Da ist mit fünf Punkten Rückstand auf Platz eins sogar der Meistertitel wahrscheinlicher. Vermutlich wird sich die Wahrheit am Ende der Saison in der Mitte befinden. Warum dann nicht auf einem Reiseplatz für Afrika? CAF Champions League oder Confederation Cup wäre dann schon fast egal. |
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09.06.2026 14:47 -
Wiel Coerver (GWF Ltd.) -
Etoile Beni Khalled
(0.3 TK)
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Gamba taumelt
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Es wird nicht besser. Gamba Osaka bleibt erneut auf einem Abstiegsplatz. Woche für Woche geht dies nun so. Es ist ein wahres Himmelfahrtskommando, dass Abe Lenstra hier übernommen hat. Doch Vorstand und Presse geben immer wieder zu bedenken, dass auch der neue Trainer bereits zwei Heimniederlagen zu verantworten hat. Damit kommt man auch in Japan nicht weit. Schon gar nicht in der Tabelle nach vorn. "Nach vorn" - daran denkt bei Gamba auch niemand mehr. Einfach nur nicht mehr hinten wäre schon gut. |
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09.06.2026 14:35 -
Abe Lenstra (GWF Ltd.) -
Gamba Osaka
(0.3 TK)
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