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COPA NEWS |
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Keine Macht für Niemand
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… lautete bekanntlich das Motto der Anarchos. Oder waren es die Armenier? Oder die Apotheker? Egal, jedenfalls gibt es für die Primera División in Peru kein besseres Statement als Keine Macht für Niemand, denn schließlich werden die Königreiche hier immer nur auf Zeit verliehen. Aus diesem Grund muss man sich in Iquitos wohl oder übel schon jetzt mit dem Gedanken anfreunden, dass der Erfolg im Inkareich (und wer wüsste dies nicht besser als die Inkas) vergänglich ist. |
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Schließlich sind nach der Wiederauferstehung von Copa Mundial in der peruanischen Premiumklasse bereits einige Meister direkt abgestiegen, während eine Titelverteidigung noch keiner Mannschaft glücken wollte. Insofern erscheint der Fatalismus bei CNI und Trainer Ole Gunnar Fidjestöl völlig verständlich. Aber solange die Kapelle noch Hits von Dimmu Borgir spielt und ein Fässchen Ringnes Bayersk im Lager steht, war das Leben auch im Wissen dieser unverrückbaren Naturgesetze doch gar nicht so schlecht. |
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01.08.2013 18:48 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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Kaltstart ohne Kristallweizen
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CNI-Coach Ole Gunnar Fidjestöl hatte es sich mit seinem Bonanzarad in einem Café an der Plaza de Armas gemütlich gemacht. Der Start der Amazonaskicker in die schwerste Primera-Saison aller Zeiten war mit einem klaren Sieg gegen Deportivo Wanka gelungen. Zufrieden wartete der Norweger mit seiner Skibrille auf den bestellten Gerstensaft, auch wenn nicht wirklich mit einem prämierten europäischen Erzeugnis zu rechnen war. Dennoch war dem |
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Bartträger die Erleichterung über den Saisonauftakt anzumerken: „Wir sind froh, dass wir die ersten Punkte im Sack haben. Schauen Sie nur nach Arequipa, dort steckt man nach dem ersten Spieltag schon im Abstiegskampf.“ Da konnte man sich also mit Recht auf die sympathische Kellnerin mit den Blumenapplikationen über der nicht gerade kleinen Brust freuen, die die Hopfenkaltschale brachte. Oder auch nicht: „Oh nein, ausgerechnet ein Cristal!“ |
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23.07.2013 18:02 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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Das Ende der Feiertage
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Das Feuerwerk ist verklungen, die Kapelle hat ihre Instrumente wieder eingepackt und die letzten leeren Fässer Ringnes Bayersk Lager künden auf den Straßen von Iquitos davon, dass die Feierlichkeiten zum Gewinn der Meisterschaft von CNI ein Ende gefunden haben. Um ein Haar wäre auch noch der Titel in der Copa Americana nach Peru gegangen, aber Trainer Ole Gunnar Fidjestöl kombinierte im Endspiel die richtige Idee mit der falschen Taktik. Sei’s drum, die Liga war ja auch ein formidabler Preis für die Amazonaskicker, die |
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somit am Freitag als amtierender Champion in die neue Spielzeit starten. Und die wird es in sich haben, denn schließlich steigt in dieser Saison kein ausgewiesenes Fallobst in die Primera División auf, und auch auf mögliche NMR durch demente Kollegen kann man sich vermutlich nicht verlassen. Nach einigen Jahren mit trainerlosen Vereinen liegt also eine große Herausforderung vor allen Übungsleitern. Insofern heißt es ab Freitag wieder: Gut anschnallen und Helm aufsetzen, die stärkste Liga der Welt öffnet wieder ihre Tore. |
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15.07.2013 19:42 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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Paten, Pepe, Petitionen
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Das Saisonende in der Primera División steht kurz zuvor und im skandinavischen Restaurant „Strömsgödset Drammen“ in Iquitos (Avenida Anorthosis Famagusta, Calle Jilipollas) ist ein müder CNI-Coach Ole Gunnar Fidjestöl anzutreffen. Die Vorbereitung auf die letzten Gegner hatte den Norweger augenscheinlich mürbe gemacht. „Ich habe mir für unser finales Heimspiel extra sämtliche Teile von Der Pate angeschaut. Nun hoffe ich, dass ich am Freitag ein Angebot abliefern kann, das unser Rivale unmöglich ablehnen kann. Nicht, |
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dass sich noch der fein säuberlich abgetrennte Kopf eines Pferdes bei mir im Bett wiederfindet… Da fällt mir ein: Camarero! Einmal bitte den Rheinischen Sauerbraten und als Beilage bitte ein schönes Ringnes Bayersk Lager.“ Das Tagewerk war also fast vollbracht, nur noch schnell die „Pep-kann-gehen-aber-pepe-muss-bleiben“-Petition unterschrieben, dann konnte es alsbald losgehen mit dem freundlichen Abendmahl. Morgen ganz fix Trond Einar Elden, Wencke Myhre und Ole Gunnar Solskjäer vom Flughafen abholen und dann ist ja schon bald Freitag… |
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25.06.2013 20:48 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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Zeiten der Bonanza
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Vier Spiele stehen bis zum Saisonende noch an in der Primera División Peruana und einmal mehr grüßen die Urwaldkicker von CNI mit vier Punkten Vorsprung von der Tabellenspitze. Trotz schmaler TK-Reserven hat man bereits jetzt Platz 8 sicher. Jener Rang, der in dieser Saison vielleicht sogar die internationale Qualifikation bedeuten könnte, vorausgesetzt die Bonanzaradfahrer pepe33 und Ole Gunnar Fidjestöl kehren von ihren Expeditionen jeweils mit einer hübschen Trophäe in die Heimat zurück. Während am Ende der Verwertungskette |
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der ersten Liga derzeit vier Teams um zwei Plätze in der kommenden Spielzeit kämpfen, deutet sich in der Segunda División der erste Aufsteiger an. Centro Deportivo Municipal schickt sich an, in Galaxien vorzudringen, die noch nie ein (normaler) Mensch gesehen hat. Dahinter kämpfen M.Power und Butters verbissen um den zweiten Aufstiegsrang, aber dieses Vorhaben ist natürlich zum Scheitern verurteilt. Insofern darf man sich wahrscheinlich demnächst im Oberhaus über das trainerlose Real Garcilaso freuen, was ja nicht per se schlecht sein muss. |
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19.06.2013 19:15 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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Auf der perfekten Welle
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Es ist die perfekte Welle, auf der Ole Gunnar Fidjestöl und seine Mannschaft vom Amazonas im Moment durch die Saison reiten. In der Liga konnte man mit zwei Siegen die Spitze erklimmen und international erreichte Colegio Nacional de Iquitos gegen starke Brasilianer letztlich ganz knapp das Finale der Copa Americana. Aber auch die anderen Peruaner lassen sich in der Copa Libertadores nicht lumpen, ein rein peruanisches Endspiel ist in greifbarer Nähe. Zuvor |
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müssen Alcides Vigo und Coronel Bolognesi noch die letzte Klippe umschiffen, dann könnten von vier Finalteilnehmern in Amerika allein drei aus dem Andenland mit dem gepflegten Fußballspiel stammen. Aber wem würde der sich gerade hinter einem Wall von Bierflaschen versteckende Norweger eigentlich bei einem finalen Match zwischen den beiden lokalen Konkurrenten die Daumen drücken? „Das ist mir völlig egal. Hauptsache die Bayern gewinnen nicht.“ |
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07.06.2013 21:59 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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Interkulturelle Inkonsistenz
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Es war schon ein Kreuz mit dem Leben in den peruanischen Tropen. Keine erwähnenswerte Skisprungtradition, nur wenig Musik ohne Poncho und Panflöte und vor allem immer gleich lange Tage. Zwar hatte es in trüben Wintertagen durchaus seine Vorteile, dass man bei Windstärke 10 nicht von einer Eisscholle erschlagen werden konnte. Aber im Sommer vermisste CNI-Trainer Ole Gunnar Fidjestöl dann doch die schönsten skandinavischen Gewohnheiten, insbesondere das |
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traditionelle Fest zur Mitsommernacht. Wenn in Vikersund der Elch und das Murmeltier auf den Grill geworfen wurden, norwegische Studentinnen Blumenkränze im Haar trugen und das mitgebrachte Ringnes Bayerk Lager in gut temperierten Strömen serviert wurde, dann war die Stimmung in jedem Jahr auf dem Höhepunkt. Das würden die Peruaner wohl nie begreifen, dachte sich Fidjestöl, als er am späten Nachmittag die Leselampe in seinem kleinen Büro einschaltete. |
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05.06.2013 21:17 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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Mit dem Rad gegen die Stille
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CNI-Coach Ole Gunnar Fidjestöl hatte sich an einem sonnigen Samstagnachmittag mal wieder auf sein Bonanzarad geschwungen, um seine Wahlheimat Iquitos zu erkunden. Doch zu seiner Verwunderung waren die Straßen völlig leer, nur der ein oder andere Feuersalamander döste friedlich im Schatten dahin. „Komisch. Die Holmenkollen-Spiele sind längst gewesen, das Skifliegen in Planica war auch schon und die Vierschanzentournee ist immer zum Jahreswechsel.“ Der Norweger hatte keine |
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Erklärung für die menschenleeren Gassen. Als er Gemurmel aus einer Kneipe vernahm, hielt der Bartträger an und betrat die völlig überfüllte Lokalität. Auf dem Fernsehschirm konnte er erblicken, wie eine rot-gekleidete Fußballmannschaft augenscheinlich den Geburtstag eines kleinen Mannes mit hochrotem Kopf feierte. „Was für unsympathische Idioten“, dachte sich Fidjestöl, bevor er sein zeitloses Gefährt erneut bestieg, um der Abendsonne entgegenzuradeln. |
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28.05.2013 18:13 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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Nur draußen gibt es Kännchen
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Es ist eine äußerst eindrucksvolle Bilanz: Von den sich insgesamt noch in den beiden internationalen Wettbewerben befindlichen 12 Mannschaften stammen vier aus Peru. Während das schönste Land Lateinamerikas mit drei Vereinen das Viertelfinale der Copa Libertadores dominiert, schaffte es mit Colegio Nacional de Iquitos der einzige Landesvertreter bereits in das Halbfinale der Copa Americana. Im starken Gegensatz dazu kontrastiert die Situation in der Primera División, die ungewohnt unausgeglichen erscheint. Daneben profitierten CNI und Deportivo Wanka zuletzt von NMR, die man eigentlich nur aus anderen |
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Ligen des Kontinents kennt. Während vorne also vier Teams um den Titel kämpfen, scheinen sich auch am Ende des Feldes schon jetzt die Kandidaten für den Abstieg zu sammeln. Immerhin kann hier Sport Huancayo seit kurzem wieder auf einen Trainer zurückgreifen, der sich der großen Herausforderung stellt. Dennoch muss man festhalten, dass in dieser Spielzeit die Segunda División die spannendere Liga darstellt. Bleibt aus Sicht des Oberhauses zu hoffen, dass sich die bekannten Namen nicht gegenseitig aus dem Aufstiegsrennen schießen und am Ende zwei amorphe Clubs ohne Trainer das Rennen machen.
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21.05.2013 12:00 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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Der Duft des Erfolges
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Es ist so selten wie ein Bushido in der Stadtbücherei oder Death Metal im ZDF-Fernsehgarten: Ein NMR in Peru. Am Freitag war es dann aber mal wieder soweit, da das Team von Aufsteiger Asociación Estadio La Unión ohne ärztliche Begleitung in ihr Stadion eingelaufen kam. Gegner waren die glücklichen Urwaldkicker von CNI, bei denen Trainer Ole Gunnar Fidjestöl den muffigen Braten gerochen hatte und die somit mit geringem Krafteinsatz die drei Punkte in den Kofferraum packen konnten. Auf diese Weise |
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gelang es dem Team des bärtigen Norwegers sogar noch, die eigentlich weit entfernte Herbstmeisterschaft zu erringen. Ein zufriedener Fidjestöl gab in seinem bekannten Stammlokal dann auch gerne freudig Auskunft darüber, weshalb man die passende Auswärtstaktik parat hatte: „Als ich über den Schornsteinen des Schlachthofes neben dem Stadion Rauch erblickte, wusste ich, dass der gegnerische Coach [sic: Doktor Schlachter] noch eine Palette billiges Dosenfleisch für deutsche Discounter fabrizierte.“ |
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14.05.2013 18:10 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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Neulich im Zett-Deh-Eff XII
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„Samstag, Roter Oktober, Viertel nach Dings, aus der amerikanischen Besatzungszone und den Berliner Union-Film-Studios… Hier ist sie wieder, Ihre Hit-Parade, in Ihrem Zett-Deh-Eff… Und wir starten auch gleich durch mit einem Titel, den Sie, meine sehr verehrten Damen und Herren, natürlich alle kennen… Wenn ich Ihnen dann noch sage, dass der Interpret, der nun hier für Sie auf dieser Bühne auftreten wird, zu den Nachwuchskräften zählt, dann wissen Sie, dass jetzt nicht der Marquard oder der Drews kommen... Wenn ich Ihnen dann auch noch sage, dass der junge Mann sogar ein Akademiker ist, dann fallen ohnehin nahezu alle bekannten Schlagersänger aus… Und da ist er, mit dem Mundschutz, nur für privat Versicherte, 2x dabei, 2x die 2, 3x3 macht neun, widdewiddewitt und zwei macht sieben und lassen Sie sich bitte nicht von den Blutflecken stören, mit einem Titel aus der Arbeitswelt der Mediziner… Gib Gas, pepe, und fahr das Band ab!“ (Ein junger Mann mit |
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grünem OP-Kittel und Skalpell betritt die Bühne.) „Ich wart seit Wochen, auf diesen Tag / Und tanz vor Freude, über den Asphalt / Als wär's ein Rhythmus, als gäb's ein Lied / Das mich immer weiter, durch die Notaufnahme zieht / Komm dir entgegen, dich abzuholen, wie ausgemacht / Für jeden Körper, für jeden Kunden, das allerletzte Mal / Durch das Gedränge, der Studimenge / Bahne ich mir den altbekannten Weg / Andere fahr’n nach Malle, ich zur Leichenhalle / Über die Flure, bis hin zum kalten Raum / Wo alles leis ist, wo die Wände weiß sind, um gut zu sehen / Wo noch Andere warten, bei den Asservaten, in Kühlfach zehn… / Kadaver wie diesen / Wünscht man sich zur Autopsie / Kadaver wie diesen / bekommt man sonst nie.“ (Die im Publikum sitzenden Krankenschwestern reißen sich begeistert die Kleider vom Leibe, während ein bärtiger Norweger und ein Mann mit Alemannia-Aachen-Trikot betreten in die Kamera schauen.) |
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08.05.2013 18:02 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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Strategisches Ausscheiden
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Ernüchtert blickte CNI-Coach Ole Gunnar Fidjestöl auf die letzten Resultate der Gruppenphase der Copa Americana. Sang- und klanglos war der Urwaldclub aus Iquitos in der Vorrunde zusammen mit einigen bekannten Weggefährten aus der Primera División ausgeschieden und hatte dabei teilweise ein desolates Bild abgegeben. Bei einem gepflegten Ringnes Bayersk Lager versuchte sich der Norweger in seinem Stammlokal Strömsgödset Drammen die Ergebnisse schönzureden: „Jetzt können wir uns mit aller Kraft auf die Meisterschaft und die Copa America |
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konzentrieren“, zitierte Fidjestöl das vielfach erprobte Credo vorzeitig ausgeschiedener Mannschaften. Doch der Blick in das bärtige Gesicht des Skandinaviers und auf die Beulen an der Vorderseite seines Fahrradhelmes belegten mehr als deutlich, dass das Aus dann doch ein hohes Maß an Frustration am Amazonas verursacht hat. Immerhin konnte man in dieser Woche, da am Freitag keine Auswärtsreisen in westlichere Regionen Perus vorgesehen waren, etwas länger an der Theke verweilen und somit auch den Themenabend „Norwegischer Doom Metal & Schwedischer Synthie-Pop“ genießen. |
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02.05.2013 17:40 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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Ein bemerkenswertes Remis
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Einen spannenden Wettkampf hatte am vergangenen Samstag Sportskamerad Butters in seinem Stammlokal „Bayernkurier“ ausgerichtet. Als Gäste waren die beiden bekennenden Bonanzaradfahrer pepe33 und Ole Gunnar Fidjestöl zugegen, für die der Gastgeber eigens eine Quizrunde ausgelobt hatte. Die beiden Trainer sollten innerhalb von zehn Minuten auf einem Blatt Papier sämtliche Biersorten aufschreiben, die ihnen einfielen. Mit glänzenden Augen machten sich der Pfefferminzteefreund und der Bartträger an die Arbeit, die Kugelschreiber schwirrten unablässig über den Papierblock. Am Ende stand nach fachkundiger |
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Kontrolle von Hausmeister Manfred Pauer ein Unentschieden von 138:138 zu Buche, wobei 73 Biersorten von beiden Protagonisten benannt wurde. Trotz des bemerkenswerten Resultates hatten beide große Chancen ausgelassen, den Sieg zu erringen. Während der Norweger nicht auf Tegernseer, Sagres oder Heineken gekommen war (letztere Plörre hatte er erfolgreich aus dem Gedächtnis verdrängt), scheiterte sein Rivale unter anderem an fehlendem Quilmes, Cristal und Ringnes. Insbesondere das nicht erwähnte norwegische Lager führte bei Fidjestöl zu Erleichterung: „Da hat der Kollege einen Elfmeter ohne Torwart versemmelt.“ |
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25.04.2013 20:11 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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Bonanza mit Schlauchboot
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CNI-Coach Fidjecarraldo hatte sich an einer Schnur ein Schlauchboot mit Bonanzarad an den Rücken gebunden und zog es im tropischen Urwald einen veritablen Berg herauf. „Ich will eine Schanze errichten!“, skandierte der bärtige Norweger unentwegt, während die Sonne unerbittlich auf das Land herunterbrannte. „Denn dann kann die indigene Bevölkerung sich endlich frei fühlen und beim Skispringen von den Gefahren der Zivilisation |
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und den Erbe der Kolonialzeit befreien.“ Aber nicht nur die meditative Befreiung von den Lasten der Vergangenheit standen im Mittelpunkt der Überlegungen des Bartträgers: „Neben der Schanze müsste man natürlich noch einen Kiosk mit Merchandising-Artikeln von CNI einrichten. Und einen Stand, an dem Ringnes Bayersk Lager verkauft wird. Ansonsten fühlen sich die Einheimischen am Ende noch von den Skispringern diskriminiert.“
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19.04.2013 11:56 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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Ziemlich ungebetene Gäste
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„Ey man! Ey, ich bin der Ole, der Ole ohne Kohle… Ey la Schnecka, willst Du mal den scharfen Onkel Ole anfassen?“ Ein ungebetener und lauter Gast hatte sich zum großen Ärger von CNI-Coach Ole Gunnar Fidjestöl in dessen Stammkneipe Strömsgödset Drammen (für Neuzugänge: Ecke Calle Jilipollas, Avenida Anorthosis Famagusta) eingefunden. Ein nach billigem Fusel riechender peinlicher Selbstdarsteller, der dummerweise auch noch den gleichen Vornamen trug. Eine dreiste Dumpfbacke, die sich von den anwesenden |
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Skandinavierinnen mehr Körbe einfing als in einen handelsüblichen Muldenkipper passen. Doch der Rookie aus Berlin wollte nicht kampflos die Waffen strecken und behauptete grölend: „Ich bin ein Blödmann und ein Superstar!“ Aber für derart renitente Fälle hatte der Bartträger aus Vikersund noch die norwegische Geheimwaffe parat. Und während die Norwegerinnen zu Dimmu Borgir bei 120 Dezibel problemlos weiter headbangen konnten, schlich sich das fettige Würstchen kleinlaut durch den Hinterausgang heraus. |
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11.04.2013 19:49 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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Von Vätern und Töchtern
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In einer fernen Zukunft fährt Ole Gunnar Fidjestöl mit seiner Tochter auf dem Bonanzarad an die norwegische Küste. Dort angekommen steigt der Bartträger in ein Ruderboot und verabschiedet sich mit einer Umarmung von seiner Tochter. Immer wieder kehrt das Mädchen mit ihrem Fahrrad an die Stelle zurück, um auf ihren Vater zu warten. Die Zeit verrinnt, es vergehen die Tage und die Jahre, doch immer wieder kommt das Kind an die Stelle zurück. Dennoch kehrt der Vater nicht von seiner Reise zurück. Das Leben der Tochter geht weiter, sie heiratet, bekommt selbst zwei Kinder und wird langsam |
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alt.
Als Greisin geht die Tochter noch einmal an die altbekannte Stelle am Meer zurück. Der Ort ist mittlerweile vom Land in Besitz genommen worden und mit hohen Pflanzen bewachsen. Die alte Dame schafft sich einen Pfad durch das hohe Gras und entdeckt dahinter das alte Ruderboot ihres Vaters im Sand. Sie legt sich in das Boot und ihr Blick schweift gen Himmel. Plötzlich sieht sie in der Ferne eine scheinbar bekannte Silhouette. Es ist der Vater! Sie läuft auf ihn zu, wird immer schneller und gleichzeitig auf dem Weg zu ihm stetig jünger. Als Kind bei ihm angekommen, nehmen sich die beiden in die Arme.
Frohe Ostern!
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30.03.2013 11:45 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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