W.Power gehört wohl zu den wenigen Trainern, die die Doppelbelastung durch Liga und Pokal nicht als annehmbar oder wie manche als zu viel empfinden, sondern es für gut aber immer noch zu wenig halten.
"Wir müssen spielen, spielen, spielen, üben, üben, üben!" stellt er klar.
"Sonst werden wir nie einen Titel gewinnen!"
Der Anfang der letzten Saison neu gewählte Vorstand hält ihm inzwischen nichts mehr entgegen. Sie haben es längst begriffen, W.Power als Trainer muss man seine Rampen und
achtstündigen Waldläufe lassen, sonst geht er.
Und solange ihm der Erfolg recht gibt, will man ihn nunmal behalten.
Spieler ist schon so mancher gegangen während seiner Amtszeit. Das ist dem Trainer egal, ja sogar recht: "Wer das nicht will soll gehen. Der Trainer ist der Chef. Sie können ja nach Paris gehen, da wird nur Wein getrunken und Baguette gegessen anstatt trainiert. Dabei könnte man wunderbar den Eiffelturm rauf und runter laufen. Naja, die haben ja jetzt einen neuen Trainer. Vielleicht ist das eine Anregung für ihn!"
"Was ich einem Nachwuchstrainer als Tipp weitergeben würde, nun, Zweihundert Meter Bergsprint ist immer besser als Hundert Meter.
Das einzige was man als Trainer wirklich falsch machen kann, ist zu wenig zu trainieren.
Das schlechteste Training ist ein zu kurzes.
Der Fußballplatz ist in erster Linie dazu da, damit man im Training außen herum laufen kann.
Wer nach dem Training nicht schwitzt darf sich auch nicht umziehen."
Dreimal dürfen Sie raten
von wem all diese Ratschläge stammen.
Zur Zeit kann W.Power stolz von seinen Methoden schwärmen, schließlich klappt fast alles so wie er sich das vorstellt.
6 Punkte in der Liga, Zwei 3:0 Siege im Cup.
"Wir wollen vor allem deshalb den Pokal holen, damit wir ständig spielen, spielen, spielen. Und für diese Spiele muss man sich ja auch noch vorbereiten, dann nimmt das Laufen kein Ende und der Erfolg auch nicht. Wer stehen bleibt der bleibt zurück!"
Ganz locker-flockig konnte der FC Peugot...entschuldigung FC Sochaux bislang seine Heimspiele gewinnen und spielt damit wieder gut oben mit in der Ligue 1.
Weder W.Power noch der Vorstand maleden sich zur Zeit viel zu Wort, da es einfach nicht viel zu sagen gibt. Die Spieler sind fit, es läuft wie am Schnürchen, nur auswärts noch nicht wirklich, aber für einen zuhause top auswärts hop artikel sind wir uns doch noch zu Schade, denn so gähnend langweilig ist es ja doch noch
nicht beim FCSM.
Dennoch bieten anderen Vereine zur Zeit mehr Anlass zum Schreiben.
die Rede ist vor allem von Clemont Foot Auvergne, die nun schon zum zweiten Mal die sehr unkonventionelle Heim- Null setzten, aber weiterhin einen Trainer haben.
Noch verwunderlicher scheint nur, wie ein Team wie Angers damit offenbar gerechnet hat. Und auch St. Etienne fuhr den untypischen 1:0 Auswärtssieg ein.
Man sollte dies weiter ausreichend beobachten, auch wenn die Spiele gähnend langweilig sind.
W.Powers Verhältnis zur allseits gern gelesenen Merci Beaucoup hat sich in dieser Woche leider drastisch verschlechtert.
Ungehalten äußerte sich der bekenndende 100%-Perfektionist über den falsch geschriebenen Vereinsnamen in der Auslosung [dieser Fehler wurde inzwischen verbessert, Anm. der Red.] zum dem von der MB veranstalteten Cup. Noch viel verärgerter reagierte er allerdings auf die rote Baskenmütze. "Schön, so ein Mütze, mit Sicherheit, vor allem kann man sie zum Beispiel dem Torwart beim Training über den Kopf ziehen damit er lernt, beim HAlten auch auf die Geräusche des Balls zu hören. Aber ich bin doch kein Newcomer. Ich leiste hier nun schon die vierte Saison in Folge, inzwischen ist die fünfte angebrochen, treue
Dienste. Man sieht es daran, dass der Sauerstoffgehalt in der Luft von Montbéliard seit dieser Zeit deutlich zurückgegangen ist. Wegen des vielen Trainings natürlich. Und dann werden wir hier noch als Newcomer abgestempelt. Na gut, ok, es ist wohl eigentlich die Schuld vom guten alten Herrn G.M., G. Mü... wenn sie es genauer wissen wollen, der meine glorreichen Vereinserfolge vor der Öffentlichkeit fern hält."
MAn muss ihn kennen, um zu wissen, dass solche Verbalattacken normal sind.
Die Presse entschuldigt sich beim Kolumnisten für die Wutausbrüche des dennoch hochgeschätzten Trainers. Auch für die Wahl kann ja der Kolumnist nichts, schließlich ist ja nicht Veranstalter einer Wahl verantwortlich dafür, wen das Volk wählt...
...dass man uns hier als Mitfavoriten für die Meisterschaft ansieht. Ob man das allerdings wirklich glauben kann.
Sochaux's like a jump-rope. Up-down-up-down,
und zuletzt war man dritter, folglich gehts dieses jahr wieder härter her.
International läufts wie immer schlecht.
W.Power hatte mal wieder Anlass zum alljährlichen Saisonbeginn- Wutausbruch:
"C'est impossible, impossible! Vous comprenez?!
Mes amis
francaises, ca ne vas pas comme ca!
Le Coupe International c'est merde, oui , merde! Championat, c'est pas mal du tout, mais pas assez bien que nous avons expecté. Excusez moi, mon francais n'est pas bon, mais le footbal que le joueurs me monte es plus plus mal!"
Vielleicht haben seine Worte, dieses JAhr erstmals in reinem Französisch - etwas unsicher aber dafür laut..sehr laut ... vorgetragen - ja mehr Durchschlagskraft als zuletzt.
Überraschenderweise war für den FC Sochaux die extrem kurze Pause zwischen den beiden Saisons erholsamer und entspannender als die eineinhalbjährige Pause zuvor. W.Power gönnte seinen Spielern tatsächlich drei Tage Urlaub.
In den eineinhalb Jahren beim letzten Mal gab es dagegen insgesamt nur einen Tag frei. Gründe gibt es wohl mehrere: erstens wurde damals das Saisonziel weit verfehlt und so meinte der Trainer, die Spieler müssten fitter werden, zweitens wusste man nie wann es weitergehen würde und in seiner Angst, es
könne immer plötzlich am nächsten Tag sein, wollte Power seine Spieler ständig laufen sehen.
Diesmal ging alles kalkulierter zu und man hat ja auch den UEFA-Cup erreicht.
Ruhiger und gelassener ist W.Power im Hinblick auf mangelnde Fitness aber keineswegs geworden: Gestern erst legte ein Frachtschiff mit mit einer Ladung neuer Trainigsgeräte an. Der neue Favorit ist der LKW mit Fahrradkettenantrieb, mit dem gleich ein Spielertandem nach Bordeaux fahren "durfte".
Und gegen Lyon ist sowieso eine satte Revanche geplant.
Man hat es selten erlebt, eigentlich kennt man es von ihm gar nicht, doch zur Zeit wirkt der Trainer des FCSM fast gelöst, entspannt, so als würde er nicht jede Minuten daran denken, wie er die Fitness von sich und seiner MAnnschaft in den nächsten Minuten noch steigern könne.
Der Saisonstart verlief wie geplant, man holte 3 Pflichtpunkte und kann jetzt bald mehr in die Offensive gehen, auch auswärts, damit man sich schnell wieder oben einnistet.
Die Ligue 1 verspricht für diese Saison wieder viel Spannung und eine erhöhte Medienpräsenz. Für den Titel des besten Zeitungsschreibers versucht man sich derzeit leider nicht zu bewerben.
Nun ist es definitiv: W.Power wird den Fc Sochaux auch nächstes Jahr trainieren, nachdem man nun doch das große Ziel Uefa-Cup in einer unglaublich spannenden und engen Schlussphase klargemacht hat..
Es ging wie immer drunter und drüber. Sochaux war vor dem letzten ZAT vierter und überholte durch die letzten 3 Spiele noch ALLE (!) die vor ihnen waren, ... und wurde trotzdem nur dritter.
Man freut sich jedoch riesig und hofft, dass man im UEfa Cup diesmal die Vorrunde übersteht.
Montbéliard - Der vorletzte ZAT, seit jeher wie von einem Fluch belegt, ließ auch in diesem Jahr den FCSM alle Titelhoffnungen begrabe. Das Ding ist gegessen. Dabei holte man ausgerechnet in dem Auswärtsspiel gegen Troyes noch 3 Punkte, obwohl man auf diese Karte am wenigsten gesetzt hatte. Gegen St. Etienne reichte alle offensive Power jedoch nicht aus um 3 Punkte zu holen. Es endete in einem für beide unerfreulichen 6:6. Für die Zuschauer freilich war es sehr ansehnlich.
Am Bittersten wohl
die peinliche Vorstellung vor dem eigenen Publikum gegen Lyon, die damit auf dem besten Weg zum Titel sind. Angesichts der Ergebnisse der Konkurrenz du der Verteilung der Spiele ist da auch in der optimistischsten Theorie nichts mehr möglich.
Nun heißt es aber, den Kopf nicht in den Sand stecken, denn es geht noch um den UEFA-Cup und damit auch um W.Powers Trainerzukunft, so die beidseitige Übereinkunft.
"Wir sind fit und haben keine Angst!" sagt Power. Das ist alles. Hoffen wir, dass es stimmt.
...kommt Sochaux in die Verlockung des Titels. Selbst nach dieser zu Beginn so verkorksten Saison ist der Titel für den FCSM schon wieder in greifbarer Nähe, dank einer bisher grandiosen Rückrunde, welche den Trainer über seine Methoden ins Schwärmen kommen lässt. Doch Vorsicht Jungs! Attention Attention!
Man erinnert sich noch schmerzlich an die letzte Saison als man bis zum letzten ZAt Zweiter war, und das scheinbar einfachere Restprogramm hatte als der Tabellenführer und dann wegen einem 2:2 zuhause noch bis auf
Platz 7 durchgereicht wurde und nicht mal in den UEfa-Cup kam. Ähnliches ist auch diese Saison gut möglich, denn die Abstände im vorderen Tabellenbereich sind extrem eng.
Und man hat noch 4 Auswärtsspiele. Man sollte also die Kirche lieber im Dorf lassen und an Stelle der Vereinsleitung schauen, dass man den Trainer halten kann. Der will nämlich - und das scheint leider ein allgemeines Phänomen der Ligue1 zu sein - abwandern. Allerdings nicht in den den Norden zu den Inuit, sondern eher ganz in den Süden, nach Portugal.
Und wie! 4:3 besiegt Sochaux den zwischenzeitlichen Tabellenführer Guegnon und macht dank zweier weiterer Siege einen großen Sprung in der Tabelle, so dass alle Kritiker plötzlich staunend in Schweigen ausbrechen, wenn man das so sagen kann.
Plötzlich sind die Bleifüllungen in den Trikots und die magnetischen Schuhsohlen, die in Verbindung mit einem Spielfeld aus Eisen im Training Anwendung finden doch nicht mehr so schlecht. Nicht mal die Rampe mit 50% Neigung steht unter Beschuss. Statt dessen lässt man W.Power auf einmal
das, was er immer gefordert hat, nämlich in Ruhe arbeiten. Wie lange diese Ruhe wohl hält? Länger als bis zur nächsten Niederlage? Enttäuscht ist man beim FC Maia. Der portugiesische Zweitligist hofft, dass Power nun nicht doch bei Sochaux bleibt, falls er es ins internationale Geschäft schaffen sollte. Man hatte in der Winterpause schon einen vorläufigen Vertrag ausgehaldelt, und gehofft, W.Power für die nächste Saison verpflichten zu können.
NUn kann man dem eigenen Wunschtrainer die Erfolge nicht gönnen.
Nicht viele Mannschaften in der Ligue 1 spielen derzeit eine noch uninteressantere und unauffälligere Rolle als der FC Sochaux.
Sowohl die Spiele als auch die Tabellensituation sind gähnend langweilig.
Über neue foltermethoden im Training wurde auch lange nichts bekannt, das W.Power zum "Schutz der Konzentrationsfähigkeit Spieler" seit der Rückrunde das Trainingsgelände für die Öffentlichkeit sperren ließ.
Besonders viel scheint es nicht
gebracht zu haben.
Die Spieler wirken werde fitter noch lockerer.
Aufgegeben hat man das Ziel UEFA-Cup jedoch noch lange nicht.
"LAngweilen Sie mich doch nicht nach jedem Spieltag erneut mit Ihren Fragen. Ich kann mich nicht erinnern, das es schon mal eine Mannschaft gegeben hat, die nach nicht mal der Hälfte der Rückrunde schon für den Uefa-Cup qualifizeirt war.
Also lassen sie mich doch einfach dieses Ding bis zum Ende spielen." ärgert sich W.Power
Zur Zeit herrscht ein gespannter Stillstand beim FCSM.
Man hängt irgendwo kurz vor den Uefa-Cup Plätzen, mit wieder guten Aussichten nach oben und ebenso der Gefahr des Versumpfens im Mittelfeld. Momentan traut sich - so scheint es - niemand zu sprechen. Die Vorstand hält sich mit seiner Kritik etwas zurück und hofft, dass W.Power den Kahn doch noch rumreißen kann während der Trainer selbst froh ist, dass er sich wieder aufs
training konzentrieren kann und nicht so viel sprechen muss.
Ob er am Ende bleibt, und wer am Ende will dass er bleibt, er oder die anderen, das ist noch die Frage. Während man sich im Vorstand anscheinend schon wieder eher vorstellen kann mit dem Trainer auch nächste saison noch zusammenzuarbeiten, so will dieser scheinbar inzwischen ganz gern nach Portugal, wo er gute Angebote hätte.
Die Abrechnung wird erst nach Ladenschluss gemacht ...
Es war wie eine sensationalle Auferstehung, eine Explosion, ein wundersame Wiedergeburt, wie man es auch immer sagen möchte. Denn nachdem der FCSM nach 6 Spielen mit gerade mal 3 Toren und mageren 6 Punkten in den Tabellenkeller abzurutschen drohte, kam nun prompt die Wende. 3Siege, 9Punkte und plötzlich wierder voll dabei im Geschehen. W.Power führt es natürlich auf die neue
60%Steigungs-Rampe zurück, doch der neutrale Betrachter glaubt dass es eher daran liegt, dass endlich mal wieder nicht so viel auf dem Spiel stand, man die hohen Ansprüche durch den drohenden Abstiegskampf erstmal korrigiert hatte.
Auf dem 5.Platz lässt es sich nur deutlich besser das Hinrundenende feiern.
Und auf gehts dann mit neuer Kraft in die Rückrunde. Wer weiß, was da noch drin ist.
... ist vermutlich das bekannteste Beispiel für das, was passieren kann, wenn man ständig nur nach oben und nicht mehr nach unten blickt.
Ob Sochaux-Montbéliard bald in die unglücklichen Fußstapfen des selbstvergessenen Märchendummkopfs tritt? Man sollte zumindest gewarnt sein, denn es ist selten zum eigenen Vorteil,wenn man bei aller Sehnsucht nach oben das nahende Unten übersieht. Beim FC S-M (nicht S&M, ...noch...) wird trotz anhaltender
Erfolglosigkeit noch immer nur über den größer werdenden Abstand zur Tabellenspitze gesprochen (inzwischen sind es 9 Punkte) und kaum einer hat realisiert, dass man nur noch einen Punkt vom ersten Abstiegsplatz entfernt ist.
Ob mit oder ohne W.Power, ob mit oder ohne Bleitrikots im Training, es sind großformatigere Probleme, die den FC in seine derzeitge Lage bringen und man braucht umfassendere Lösungen als nur eine Trainerentlassung, wenn man sie lösen will...
...das wäre die Cidre-Version von " mühsam nährt sich das Eichhörnchen". Doch nicht ganz, denn was W.Power meint, ist, dass nun langsam - durchaus etwas sehr spät (Anm. der Red.) - das ganze KOnditionstraining, dass man seit Beginn der Copa-Pause betrieben hat Wirkung zeigt und Früchte trägt.
So ist man nach dem neuerlichen Heimsieg nun wieder voll im Rennen in einer insgesamt sehr ausgeglichenen und deshalb hoch spannenden Ligue 1.
Es gibt fast nur Spitzenspiele und wenn man sie verliert ist man prompt im Abstiegskampf.
So gehts momentan zu in Frankreich. MAn braucht sich also keinesfalls verstecken in der Grande NAtion, die fußballerisch ja immer als etwas lahm und zurückgeblieben gilt.