Kinovorschau auf Schwedisch: "Ab durch die Superettan"
Schlotternde Knie beim Mißerfolgstrainer von Falkenbergs FF, große, weitaufgerissene Augen bei den entsetzten Fans. Wieder einmal scheitert ein Trainer mit großen Namen an der knallharten Realität. Natürlich geht es auch anders, wie das Beispiel <b>Florian Markert</b> zeigt. Als Topfavorit gestartet, hat sich der Schlossherr samt seinem Harem längst in der <b>Allsvenskan</b> eingerichtet, während der <b>Nachtwächter</b> noch immer in der Tristesse vor sich hindümpelt.
Kein Zweifel, an die armseligen Fluchtversuche eines schwedenmüden <b>Dominik Nowak</b>
– bei Väsby United zwar bereits ohne Vorschusslorbeeren gestartet, aber dennoch innerhalb von zwei Jahren nie über den Status eines abgewürgten Zweitaktmotors hinausgekommen – kommt der einstige Minenkrabbler noch nicht heran, so tief wird er wohl auch nie sinken. Er bleibt seiner Liga treu, das ehrt ihn. Aber, um das ein für allemal klarzustellen – ohne Florian Markert gilt für die <b>Superettan</b>:
Kinovorschau auf Schwedisch: "Ab durch die Superettan"
Schlotternde Knie beim Mißerfolgstrainer von Falkenbergs FF, große, weitaufgerissene Augen bei den entsetzten Fans. Wieder einmal scheitert ein Trainer mit großen Namen an der knallharten Realität. Natürlich geht es auch anders, wie das Beispiel <b>Florian Markert</b> zeigt. Als Topfavorit gestartet, hat sich der Schlossherr samt seinem Harem längst in der <b>Allsvenskan</b> eingerichtet, während der <b>Nachtwächter</b> noch immer in der Tristesse vor sich hindümpelt.
Kein Zweifel, an die armseligen Fluchtversuche eines schwedenmüden <b>Dominik Nowak</b>
– bei Väsby United zwar bereits ohne Vorschusslorbeeren gestartet, aber dennoch innerhalb von zwei Jahren nie über den Status eines abgewürgten Zweitaktmotors hinausgekommen – kommt der einstige Minenkrabbler noch nicht heran, so tief wird er wohl auch nie sinken. Er bleibt seiner Liga treu, das ehrt ihn. Aber, um das ein für allemal klarzustellen – ohne Florian Markert gilt für die <b>Superettan</b>:
In unserer dieswöchigen Ausgabe dreht sich alles um Mc Phillster, genauer gesagt um 3 gute Gründe, warum er mittlerweile ein echter Schwede ist.
1. Schotten trinken Pisse aus Fässern. Bislang wurde fälschlicherweise angenommen, das „GR“ auf den Fässern sei die Angabe des Zielortes und würde für Griechenland stehen. Neuere Untersuchungen haben aber gezeigt, dass die Abkürzug für <b>G</b>lasgow <b>R</b>angers steht und damit für Oleg, den Abfüller und zugleich auch Hauptkonsumenten dieser schottischen „Spezialität“. Mc Phillster trinkt hingegen Wodka. Schwedischen Wodka. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass er so ein Taktikfuchs ist. Besoffen plaudert möglicherweise manch ein gegnerischer Trainer vor dem Spiel aus dem Nähkästchen.
2. Mc Phillster zeigt auch in der Öffentlichkeit Flagge und hat den vergammelten Kilt alter Tage gegen ein ungleich patriotischeres Gewand ausgetauscht (siehe Foto). Die Wirkung auf Fliegen soll betörend sein, angeblich umschwirren sie ihn meist gleich zu Hunderten. Leider ist die Wirkung auf das weibliche Geschlecht nicht
damit vergleichbar. Das Hervorrufen von lautem Gelächter war bislang Mc Phillster größer Erfolg, was ihn mächtig stolz gemacht hat.
3. Mc Phillster ist nicht nur auf dem Fussballplatz erfolgreich, sondern auf in der Presse höchst aktiv. In Schottland tun dies nur die Pissetrinker von GR sowie einige vereinzelte Provinzstrolche, in Schweden gehört regelmäßige Pressearbeit auch bei der <b>Ligaelite</b> (v.a. GAIS) zum guten Ton. Bis er dazu gehört, ist es für den guten Mc Phillster zwar noch ein weiter Weg, doch zumindest der Wille ist bereits deutlich erkennbar. Zumindest tuckert er nicht auf einem schiffbrüchigen Kahn mit leichten Mädchen auf Kosten der Liga über die Nordmeere – Integrität gegenüber der neuen Heimat ist also deutlich erkennbarer als bei gewissen Italienern, und das ist es, was zählt!
Der Hunger des Schlossherrn war gewaltig. Ein Donut nach dem anderen wurde zum Opfer der Markertschen Fressattacke – die Austern waren ausgegangen. Leider merkte man Markert die Ernährungsumstellung prompt an, gewaltige Schwimmringe zierten binnen kürzester Zeit seine Hüften. Nun ja, wie dem auch sei – Markert Manor ist bekanntlich der beste Ort, um solche Missstände in Form von „sportlicher Betätigung“ zu beheben. So kam es dann auch, Markert soll bereits wieder etliche Kilos verloren haben. Leider hat seine Mannschaft dies auch des
öfteren getan, was Gerüchten zufolge sogar der Auslöser für die Fressattacke gewesen sein soll. Der Abstieg droht, und das Goldene Schloss wurde so zum Goldenen Käfig. Doch bald geht auch bei GAIS wieder die Sonne auf, und die Bilder eines grinsenden, zufriedenen Schlossherrn an seinem massiven Edelholzschreibtisch auf einem Delfinleder-Chefsessel werden wieder um die Welt gehen. Bis dahin darf sich auch der Hundemann mal im Licht des Erfolges sonnen – schon bald wird in die Realität, die ihn zur Zeit in Neuseeland ereilt, auch in der Alten Welt eingeholt haben.
Speziell für Paolo Rossi hat sich die Göteborger Lokalpresse in diesen schweren Tagen eine ganz besondere Aufmunterung überlegt. Rossi, der bei der Wahl zum Taktikfuchs der Vorrunde trotz (oder wegen?) des 0:6 bei GAIS deutlich am taktisch ebenfalls genialen Mc Phillster gescheitert war, soll diese Pleite nicht allzu gut aufgenommen haben. Nun also die Ermutigung in Form einer Hommage an ein ganz besonderes Spiel: Bei der sogenannten Europameisterschaft, klar im Schatten der Copa WM stehend, aber dennoch noch gut im kollektiven Gedächtnis der Schweden verankert, gab es einst ein denkwürdiges Remis gegen den geschätzten kleinen Nachbarn im Süden. Paolo Rossi sollte sich erinnern können. Angesichts des sicheren Weiterkommens „seiner“ Italiener bei der aktuellen Weltmeisterschaft sollte dieses grandiose, als „Scandic Victory“ berühmt gewordene Spiel nicht vergessen werden – einer der wenigen Siege ohne Sieger in der Geschichte unseres Sports! Das beigefügte Foto ist Zeuge einer denkwürdigen Partie, die noch lange voller Freude in unseren
Köpfen herum tanzen wird.
Nun gut, Herr Rossi sollte wieder aufgemuntert sein. Kommen wir also zum Sportlichen: Kahim kommt auf Verwandtschaftsbesuch bei seiner Enkelin vorbei, nebenbei soll auch ein Fußballspiel steigen, bei welchem die Gastgeber dem aktuellen Titelträger seine Grenzen aufzeigen wollen. Doch welches Team trainiert der Greis von Norrköping überhaupt? Die A-Mannschaft des Vereins zeigt sich schon seit längerer Zeit verwundert über das dauernde Fernbleiben des Chefcoachs vom Mannschaftstraining. Ist etwa auch Kahim mit einer Bärenstaffel auf die Jagd gegangen? Oder hat er sich einfach nur für die Damenmannschaft des Clubs entschieden? In diesem Fall wäre er auf Markert Manor genau richtig, die Frage ist nur, ob er auch eine Einladung ins goldene Paradies erhalten wird.
Wieder einmal muss Göteborgs AIS gegen die Mannschaft des mysteriösen <b>Hundini</b> ran. Doch noch immer sind nicht alle Wahrheiten über den lichtscheuen und hundevernarrten Trainers von JSIF an die Öffentlichkeit gedrungen. Eine <b>finnische Bärenstaffel</b> (einst jagte man Bären mit Hunden, diesmal scheint sich das Blatt gewendet zu haben) hat nun bei Mondschein erfolgreich Jagd auf das „Gespenst von Jönköping“ gemacht und Hundini beim Gassi gehen mit seinem <b>Höllenhund</b> im tiefsten Gebirgswald gestellt. Dabei entstand auch dieses Foto, welches der Polizei nun zur Identifikation des immer wieder als verschollen gemeldeten Trainers dienen soll. Es existieren sogar Gerüchte, wonach Hundini ein <b>Werwolf</b> sei, der bei Vollmond gemeinsam mit seinem als Australian Shepherd getarnten <i>Canis lupus
diabolus</i> Jagd auf arglose Norweger im Grenzgebiet mache. Da Norwegen jedoch nicht Teil der Europäischen Union ist, interessiert dies zumindest die schwedischen Polizeikräfte nicht im Geringsten – eine Schande! Jedenfalls konnte das finstere Duo seinen pelzigen Kontrahenten auch diesmal wieder ein Schnippchen schlagen und in der Dunkelheit entkommen, ohne von den <b>Blasrohrattacken eines bayerischen Schamanen</b> getroffen zu werden. In welcher Kostümierung Hundini diesmal seinen Platz auf der Trainerbank einnehmen wird, ist nach wie vor ein ungelöstes Rätsel, Fakt ist jedoch, dass es ihm auch diesmal wieder gelingen wird, allen Kontrollen zum Trotz!
Nach der Pleite in Landskrona war der Druck auf die GAIS-Elf gewaltig, dabei hatte man toll mitgehalten und erst in der vierten Minute der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer kassiert. Gegen Helsingborg sollte die imposante Heimserie nun erneut ausgebaut werden. Und es begann gut, HIF-Coach <b>Paolo Rossi</b> stolperte bereits beim Einmarsch ins Stadion ohne ersichtliche Fremdeinwirkung. Möglicherweise wurde ihm der große Schatten seines Gegenübers zum Verhängnis, doch zunächst blieb der Sturz zumindest folgenlos. Das sollte sich aber schon in der vierten Minute ändern, als die Heimmannschaft die frühe Führung erzielte. Zu diesem Zeitpunkt begann der wortwörtlich zu verstehende Niedergang des Paolo Rossi, zumindest fing dieser augenblicklich an, mit vor der Brust verschränkten Armen im Kreis zu laufen, immer denselben Weg entlang. Was zunächst lediglich etwas nervös erschien, führte bereits 12 Minuten später, nach dem zweiten Tor des GAIS-Truppe, zu tiefen Spuren im Rasen vor der Coaching-Zone und dem Erreichen des Beton-Fundaments. Als der gute Schiedsrichter Tore Gebichnichtsson zur Halbzeit pfiff, stand es bereits 3:0. Ein erboster Rossi verweigerte seiner Mannschaft die Halbzeitansprache und drehte stattdessen weiter seine Kreise, mittlerweile mit deutlich
erhöhter Schlagzahl. Doch damit nicht genug, nach zwei weiteren GAIS-Treffern Mitte der zweiten Hälfte begann Rossi zu rennen, schneller und schneller, um bloß so tief zu kommen, dass ihm die entsetzliche Darbietung seiner Truppe mangels verbleibenden Sichtfelder erspart bleiben möge. Doch es half alles nicht, das 6:0 der Mannschaft von <b>Florian Markert</b> sah Rossi zwar nicht mehr mit eigenen Augen, doch der Applaus des Göteborger Publikums ließ ihn schließlich in seinem mittlerweile fast sechs Meter tiefen Loch in Tränen ausbrechen – eine wahre Flut von Tränen. Und so bekamen die Ordner am Ende einer ansonsten äußerst friedlichen Partie doch noch etwas zu tun: Mit Hilfe eines Rettungsgurtes und eines Betäubungsgewehr für den auch flennend noch im Kreis laufenden Trainer wurde Rossi zu guter Letzt ausgerechnet von Angestellten der „Schuldigen“ an seiner Misere vor dem Ertrinken im Meer aus Tränen gerettet. Es wäre auch ein allzu tragisches Ende für einen Trainer gewesen, der mit hohen Erwartungen nach Schweden kam und bisher eine einzige Enttäuschung war. Seine Ankündigung, beim ersten guten Angebot das Weite zu suchen und zurück nach Italien zu flüchten, kann in diesem Kontext wohl niemanden mehr wirklich überraschen.
Steuerhinterziehung, Versicherungsbetrug und eingefrorene Konten, die Liste der Verleumdungen, mit denen sich die ansonsten allseits beliebte und geachtete Trainerlegende <b>Florian Markert</b> in Diensten von GAIS in den letzten Wochen auseinandersetzen muss, scheint kein Ende zu nehmen. Doch der stets gelassen auftretende Liechtensteiner, in der Fussball- und Frauenwelt als wahrer Gentleman und Freund des Fair Play bekannt, reagiert gewohnt lässig auf die Vorwürfe weniger von der Natur mit blendendem Aussehen und wachem Geist gesegneter Kollegen. Während der WM genießt er die Auftritte der schwedischen Mannschaft (die Abwehrleistung gegen Spanien war ja offenbar nur ein banaler Ausrutscher, wie die exzellente Partie gegen Rumänien gezeigt hat) und erholt sich mit <b>Kahims</b> reizender Enkelin am Pool, die ihm auch noch einmal aus erster Hand bestätigen konnte, dass die Krankheit des wohl tatterigsten und verwirrtesten Greises von Norrköping nicht annähernd so schlimm ist, wie von einigen skandalwütigen
Kollegen zuletzt des öfteren kolportiert. Allerdings könnten die zuletzt aufgetauchten Paparazzi-Fotos der süßen <b>Kahima</b> (siehe oben) dem alten Mann womöglich doch noch einen wirklich gefährlichen gesundheitlichen Nackenschlag verpassen, ab einem gewissen Lebensalter sollte man Aufregung ja bekanntlich besser meiden. In der Redaktion ist man von den Fotos allerdings mehr als begeistert; auch wenn man über Markerts Vergnügungssucht auf hohem Niveau bereits seit längerem aus gut informierten Quellen unterrichtet wurde, so zeigt sein Wildern in den Gefilden der Konkurrenz doch eine ganz besondere Einstellung gegenüber dem Rest der Liga. Rücksichtnahme sieht anders aus, doch was sollte man von einem elfmaligen Meistertrainer auch anderes erwarten!?
GAIS-Coach Florian Markert zeigt sich kurz vor Beginn der auch für Schweden ach so wichtigen Weltmeisterschaft solidarisch mit seinem geschätzten Kollegen Kahim. Extra zu dem Zweck, für den schwer kranken Trainer des IFK Norrköping beten zu können, wurde auf dem Gelände von Markert Manor eine Kapelle errichtet – natürlich aus Gold, Platin und Saphiren, entsprechend den Vereinsfarben von Kahims Club. Der arme Trainerfuchs scheint vom momentan stärker denn je grassierenden WM-Fieber befallen zu sein, einer tückischen Krankheit, die im schlimmsten Falle sogar tödlich enden kann. Zumindest dann, wenn eine Wiederholung des „Wembley-Tores“ oder der erneute Missbrauch der „Hand Gottes“ das Aus für die eigene Mannschaft besiegelt und einen schweren Herzinfarkt herbeiführt. Auch die Worte „Jung Hwan Ahn“, „Elfmeterschiessen“ und „Aus dem Hintergund müsste Rahn schiessen“ gehören bei von dieser Seuche befallenen Personen auf die schwarze Liste der besonders gefährlichen Äußerungen. Führt die eigene Mannschaft, wird ihnen mit Gelassenheit begegnet. Spielt sich auf dem Feld jedoch gerade eine entsprechende Szene ab – auf der falschen Seite, versteht sich – können solche
Sprüche fatale Folgen nach sich ziehen. So bleibt nur zu hoffen, dass die Gebete aus den goldenen Mauern von Markert Manor erhört werden und Kahim letztlich den Sieg der schwedischen Elf bei bester Gesundheit bejubeln darf.
Für Otto Graf kommt indes jede Hilfe zu spät, der Skandalreporter aus Jönköping wurde in der letzten Nacht von den Polizei leblos aufgefunden. Offenbar war er einem rasenden Hund (auch unter dem Namen hundini berühmt und berüchtigt, siehe Foto) zum Opfer gefallen, der kürzlich erst seine Leine verloren hatte. Eine hübsche blonde Jungfrau im weißen Rock saß zitternd daneben und vermochte vor Schock kein Wort hervorzubringen. Zur Therapie unter besten Bedingungen wurde sie von den Vertretern der schwedischen Exekutive auf das Schloss des weltberühmten GAIS-Trainers Florian Markert gebracht. Bei einem wahren Menschenfreund bestens untergebracht, sollte es nicht schwer fallen, ihr ihre Lebensfreude zurück zu geben!
Superettan-Trainer auf der Suche – mit wechselndem Erfolg
Für den auf dem Papier zweitklassigen, in Wahrheit aber noch viel erfolgloseren schwedischen Zweitligacoach Einar Gehtnochrein (man hätte ihn besser Keinar Gehtmehrrein genannt) brechen schwere Zeiten an. Den plötzlichen Erfolg seiner Mannschaft mag er ja noch verkraften können, aber der Aufstieg von Göteborgs AIS und Jönköping Södra IF scheint die Superettan ihrer größten Aktivposten beraubt zu haben. Hinzu kommt, dass Einars Bemühungen, einen Blick auf Kiki zu erhaschen, wohl kaum von Erfolg gekrönt sein dürften. Denn die rassige Chilenin ist bereits längst wieder in ihrer südamerikanischen Heimat angekommen, Markert Manor fast ausschließlich von Skandinavierinnen bevölkert. Auch der Hundefetischist ist futsch, somit gehen Java Jim, Chris und Konsorten offenbar die Gesprächsthemen aus, von den Herren Nowak und Nachtwächter ist ohnehin zuletzt immer weniger zu hören. Muss die Superettan gerade einmal wenige Tage nach dem Gewinn der Silbernen Balla Rina als beste Zeitung der Copa-Welt plötzlich um ihren Ruf fürchten, verkommt gar zum zweitklassigen Käseblatt? Möglich ist es, zumindest verglichen mit der Allsvenskan, die im direkten Vergleich geradezu aufgeblüht ist.
Doch auch die
Superettan hat nach wie vor interessante Geschichten zu vermelden, zum Beispiel die von Dominik Nowak, der sich in der tiefsten bayerischen Pampa auf die Suche nach dem mysteriösen „Problem-Bären“ (siehe Foto) gemacht und diesen letztlich auch gefunden hat. Das Überraschende an der Geschichte: Der Bär war keineswegs ein Bär, sondern lediglich eine stark behaarte Frau, die das Herz des wackeren Bärenjägers aus Väsby im Sturm eroberte. Während Bayern nun ein Problem weniger hat, hat die Lufthansa eines mehr. Schließlich sind die engen Sitzreihen der Flugzeuge nicht für Bären gedacht, weshalb man Nowaks neue Freundin zum Preis eines Economy-Tickets in der First Class einquartieren musste, wogegen die anderen First Class Passagiere verständlicherweise Sturm liefen. Letztlich musste der Bär ins Gepäckabteil, als Entschädigung soll Nowak eine Reihe von Freiflügen erhalten haben. Allerdings allein, versteht sich.
Eine neue Zeitrechnung hat am vergangenen Wochenende begonnen: Göteborgs AIS hat seine ersten, noch wackligen Schritte in der Erstklassigkeit unternommen. Doch erste Erfolge waren bereits zu beobachten, die Mannschaft scheint die nötige Klasse für den Titelgewinn schon jetzt zu haben. „Alle weiteren Leistungszuwächse sind Doping. ähm, ein Sahnehäubchen, wollte ich sagen“, verhaspelte sich dann auch der von schockierenden Gerüchten umwobene Mannschafts-Quacksalber Dr. chem. Do Ping bei der Präsentation von Ergebnissen der obligatorischen Fitnesstests. Die allgegenwärtige Präsenz der goldenen Mauern von Markert Manor im Umfeld des Trainingsgeländes scheint ihre Wirkung jedenfalls nicht verfehlt zu haben, alle Spieler sind zum Saisonauftakt mehr als nur topfit. Dies zeigte sich nicht zuletzt im Auftaktspiel gegen Halmstad, wo ein 0:4 mit Kampfgeist und unbändigem Willen noch in ein 4:4 verwandelt werden konnte (Foto).
Doch nun zu den neuen Kollegen, die wohl einer genaueren Vorstellung bedürfen. Schließlich fehlen die ganz großen Namen, die Superettan war zweifellos prominenter besetzt – ob sie auch sportlich hochkarätiger war, werden die nächsten Monate zeigen.
<b>Kahim</b>: Der Trainer des amtierenden Meisters ist ein Mensch mit gesunder Selbsteinschätzung. Schöne Frauen zieht er an wie der Teufel das Weihwasser – nämlich gar nicht! Die magnetische Wirkung, die seinem neuen Kollegen auf Markert Manor in dieser Hinsicht nachgesagt wird, scheint an Kahim völlig vorbeigegangen zu sein. Nichtsdestotrotz, an den Genen kann es nicht liegen. Seine reizende Enkelin ist ein wahrer Blickfang. Und das sogar ohne die zentimeterdicke Make-up-Schicht, unter der sich ihr Großvater bei öffentlichen Auftritten verbirgt. Wer noch Zweifel an dieser Aussage hegt, dem sei ein Vergleich der Fotos empfohlen, die in der letzten Woche im neutralen Göteborg Dagbladet und im IFK-Vereinsblättchen erschienen sind. Ein Unterschied wie Elch und Rebhuhn, kann man da als Gourmet nur urteilen.
<b>Lutz</b>: Der stets etwas spröde und emotionslos wirkende Hanseat ist der Dauerbrenner der Allsvenskan. Schon ewig dabei, aber noch immer ohne Titel. Dennoch führt er das schwedische Nationalteam auf dem Weg zur Weltmeisterschaft mit eiserner Hand – zumindest, solange sich in dieser nicht gerade ein frisches Matjesbrötchen befindet. Auf Vereinsebene gilt sein Ziel eher der finanziellen Konsolidierung seines von Pleitegeier-Attacken gebeutelten Clubs. Die Gelder sprudeln dabei zuletzt reichlich, insbesondere aus einer mysteriösen Quelle, die hinter vorgehaltener Hand als „Phrasenschwein“ die Runde macht. Alles in allem ist Lutz aber der typische Hamburger: Bloß kein Wort zu viel, man könnte ja für einen geschwätzigen Rheinländer gehalten werden.
<b>Anders Quälixson</b>: Der etwas andere Trainer, ältester Sohn des großen Quälix von Halmstad, gilt als begeisterter Träumer. Die kriegerischen Ambitionen seines Vaters hat er dabei ad absurdum geführt, gelten seine Träume doch meist dem Meistertitel, dem er seit Jahren vergeblich hinterherläuft. Um doch noch auf den Pfad des Erfolges zurückzufinden, schreckt aber auch der Sohnemann vor keiner Schandtat zurück. Nur der tatkräftigen Mitarbeit einer schwergewichtigen Mitverschwörerin namens Rosa Schlüpfer hat Quälixson den Umstand zu verdanken, dass er auch in diesem Jahr noch den Trainerposten innehat. Ehrenmänner wie die lebende Halmstader Legende Asgeir Kurz-Sichtig (ehemaliger Präsident, Anm.d.Red.) fielen dieser machtgierigen Strategie bereits zum Opfer, weitere werden folgen. Und selbst wer bleiben darf, hat unter Quälixson nichts zu lachen. Sexuelle Ausbeutung ist an der Tagesordnung, wie man nicht zuletzt auch aus der Autobiografie der gepeinigten Vereinssekretärin An Zünder erfahren durfte.
<b>Giovanni Coscia</b>: Frikandel-Johan ist Geschichte, der neue starke Mann an der Seitenlinie beim GAIS-Lokalrivälchen ist ein berüchtigter Pate der sizilianischstämmigen Ruhrpottmafia. Brioni-Anzüge in den Vereinsfarben sind sicherlich Geschmackssache, aber einen Lamborghini Murciélago mit grünen, gelben und weißen Streifen zu bepinseln, geht für viele Automobilpuristen eindeutig zu weit. Giovanni Coscia stört es wenig, bekommt er sein Auto doch ohnehin bestenfalls einmal pro Woche zu sehen. Lediglich an den Spieltagen darf er unter schärfster Bewachung den Flug nach Schweden antreten, ansonsten verkörpern die kahlen Mauern der JVA Dortmund sein tägliches Panorama. Allerdings, und da zeigt die deutsche Justiz erstaunlichen Sinn für’s geschäftliche, scheint er dort völlig freie Hand zu haben. Die Köpfe von gescheiterten Co-Trainern sollen dort jedenfalls sein Kaminsims schmücken, und auch sonst scheint es dem Italo-Exzentriker an nichts zu mangeln.
<b>lucarelli</b>: Der Jungspund aus Borås ist so etwas wie der Senkrechtstarter der schwedischen Fußballszene. Interessant ist vor allem seine Pressearbeit, welche sich über das Jahr hinweg sehr eigenartig verteilt. Im Februar ist lucarelli stets sehr aktiv, schmückt aber sämtliche Berichte mit Postern fragwürdiger Musikveranstaltungen. Den Rest des Jahres herrscht dann wieder Funkstille, ehe im nächsten Februar die Druckmaschinen erneut heißlaufen.
<b>ABB2</b>: Der Trainer des Ex-Meister gilt als großer Freund von krabbelndem Meeresgetier. Gerüchten zufolge lebt er sogar mit Krebsen, Langusten und Hummern gemeinsam in einem größtenteils salzwasserbefüllten Tank, in dem ein gewaltiges Maschinenkonstrukt auf geheimnisvolle Weise den Wechsel der Gezeiten simuliert. Gelegentliche Tiefschlafphasen haben ABB2 aber auch den Ruf eines unzuverlässigen Geschäftspartners eingebracht, was seine Finanzliga nicht unbedingt entspannt hat. Sogar Spiele seiner Mannschaft sollen aufgrund solcher Aussetzer bereits ins Wasser gefallen sein. Beim GAIS lächelt man über solche Geschichten nur müde, nimmt man den IFK als echten Lokalrivalen doch ohnehin nicht ernst. „Wer glaubt schon an Engel? Guck’ nach oben und du wirst keine finden!“, lautet in Anlehnung an den Spitznamen der IFK-Truppe dann auch eine beliebte rhetorische Figur im Dunstkreis der GAIS-Atheisten-Fanszene. Auf Druck kirchlicher Verbände haben diese Fans allerdings in allen Stadien außerhalb der Heimarena striktes Hausverbot, lediglich das heimische Gamla Ullevi hat sich gegen diese Vereinnahmung bislang erfolgreich zur Wehr gesetzt.
<b>jolebeau</b>: Der Schönling von Hammarby, wie die traditionell Stockholm-kritische Göteborger Presse gerne titelt, scheint in letzter Zeit mehr mit Verdauungsproblemen als mit dem Geschehen auf dem Fußballplatz zu tun zu haben. Doch auch ohne den Konsum verdorbener Fleischbällchen (vielleicht hätte man den Strom im Kühlhaus nicht aus falsch verstandener Sparsamkeit einfach abstellen sollen, Anm.d.Red.) ist die Gesundheit des Trainers aus der Hauptstadt höchst anfällig. Schon allein das Gerücht
einer Vogelgrippeepidemie am anderen Ende Europas ließ jolebeau augenblicklich zum Fall für die Notaufnahme werden. Da muss man als gegnerischer Trainer ja eigentlich schon allein aus Angst vor einer Mordanklage die Reserve nach Hammarby schicken. Ist die ganze Psychosomatik-Geschichte am Ende nur eine clevere Masche, um billig an Heimsiege zu kommen?
<b>André Horstmann</b>: Der zweimalige Meistertrainer und auf europäischer Ebene erfolgreichste schwedische Fußballlehrer aller Zeiten galt zuletzt immer öfter als Auslaufmodell, nicht nur aufgrund des sportlichen Abstiegs. Vor allem die zunehmende Blasenschwäche macht dem Altstar der Allsvenskan zu schaffen, der sich bereits im Verlauf der vergangenen Rückrunde nur noch mit Windeln vor die Tür der heimischen Toilette getraut hat. Darunter hat natürlich auch die Öffentlichkeitsarbeit Horstmanns gelitten, aus Landskrona hat man schon lange keine Pressekonferenzen mehr vorgesetzt bekommen. Bei aller Liebe zur Pressearbeit, man kann es irgendwie verstehen. Schon allein den Journalisten zuliebe, die angesichts so vieler Pinkelpausen wohl gar nicht mehr in den Genuss kämen, ihre Familien und Freunde zu sehen.
<b>Paolo Rossi</b>: Mit aggressiven Parolen hat der Rote Paul bereits in den ersten Tagen seiner Amtsperiode bei Helsingborgs IF auf sich aufmerksam gemacht. Ausgerechnet der allseits beliebte Sympathieträger Florian Markert scheint ins Fadenkreuz seiner Attacken gerückt zu sein. Allerdings scheinen beide Trainer bei aller Rivalität einige Vorlieben zu teilen. Rossis Villa in Helsingborg zeugt in weiten Teilen durchaus von erlesenem Geschmack, auch wenn ein mit Fischgräten gefüllter Whirlpool und mit Schweineohren tapezierte Wände sicherlich nicht den Massengeschmack treffen, ebenso wenig wie die amateurhaft präparierten und dementsprechend vor sich hin stinkenden ausgestopften Kühe, die Rossis Eingangshalle säumen. Verschwörungstheorien scheinen ebenfalls ein Lieblingsthema von Rossi zu sein, zieren Illuminati-Motive doch nicht nur das Schlafzimmer und den Grappa-Salon des südländischen Exzentrikers, sondern Gerüchten zufolge befinden sich auch auf dem rotbepelzten Trainer selbst zahlreiche, etwas dauerhaftere Anklänge an diese Thematik. Mit die hübschen jungen Reporterin Marielle kommen beide Trainer jedoch definitiv auf den selben Nenner, schließlich war das Vorzeigeobjekt der schwedischen Yellow Press zuvor bereits einige Monate lang zu Gast auf Markerts goldenem Schloss, ehe sie der Reiz einer neuen beruflichen Herausforderung in die Arme des italienischen Verschwörungsfanatikers getrieben hat.
<b>Mc Phillster</b>: Der von seiner schottischen Heimat verständlicherweise maßlos enttäuschte Neu-Trainer des Allmänna Idrottsklubben in Solna scheint die richtige Wahl getroffen. Anstelle von speziellen, für den Export nach Griechenland und den maßlosen Konsum durch Rangers-Coach Oleg bestimmten Fässern und dem schon fast legendären, aber nicht längst mehr zeitgemäßen Hadrianswall-Zielpinkeln (bei dem die Schotten ohnehin immer auf der falschen Seite standen, Anm.d.Red.) herrschen in Schweden schöngeistige Themen vor. Insbesondere das „schwache Geschlecht“ zeigt sich im Land der Elche und der goldenen Schlösser von seiner Schokoladenseite, da kann ein Wechsel aus Schottland einem schon einmal wie der Marsch von der Hölle ins Paradies erscheinen. Lediglich das Autofahren muss Mc Phillster noch lernen, zumal in Schweden die Autos auf der anderen Straßenseite unterwegs sind.
<b>kph</b>: Der Coach aus Trelleborg hat sich seinen Ruf als „Gespenst der nordischen Wälder“ redlich verdient. Man sieht nicht von ihm, man hört nicht, und riechen tut man ihn auch nicht. Wüsste man nicht aus Informationen des nationalen Verbandes, dass kph existiert, man würde es kaum glauben. Nichtsdestotrotz beweist das Gespenst eine gewisse Beharrlichkeit, die ihm mit seiner nunmehr vierten Allsvenskan-Saison belohnt wird.
<b>Jörg Schumacher</b>: Der kleinste der drei GAIS-Lokalrivalen in der Allsvenskan hat zugleich auch den am zurückgezogensten agierenden Trainer. Jörg Schumacher wirkt stets ein wenig schüchtern, traut sich viel zu wenig zu. Ein Besuch auf Markert Manor könnte da Wunder wirken, zumal der Weg für den ÖIS-Coach ja kein allzu weiter ist. Eine offizielle Einladung des Schlossherrn ist bereits unterwegs, schließlich hat ja auch Markert ein begründetes Interesse daran, seine Derbysiege am Tag danach in den Pressemedien <i>beider</i> Seiten wiederzufinden.
<b>fubinini</b>: Der Hundefetischist aus Jönköping sollte eigentlich jedem interessierten Fussballkenner ein Begriff sein, übersteigt die Zahl der Skandale, in die er verwickelt ist, doch sogar noch das Gewicht des Markertschen Schlosses, gemessen in Tonnen reinsten Goldes. Da es sich beim diesem geschätzten Kollegen jedoch nicht um ein wirklich neues Gesicht handelt, zumindest für die zahlreichen Anhänger des GAIS, verweisen wir alle Interessierten hiermit auf das Superettan-Archiv der 20. Saison. Da sollte sich auf jede erdenkliche Frage eine Antwort finden lassen. Ob diese dann auch den Anforderungen von Moral und Anstand gerecht wird, ist eine andere Frage und soll an dieser Stelle nicht weiter thematisiert werden.
Markert Manor erstrahlt im Glanz der Erstklassigkeit
Nach Jahren der internationalen Bedeutungslosigkeit ist Schweden zurück im Scheinwerferlicht der großen europäischen Aufmerksamkeit. Mit Florian Markert hat die Allsvenskan endlich wieder einen Trainer von Weltrang, und davon scheint die gesamte Liga zu profitieren. Doch nicht nur diese erstrahlt in neuem Glanz, pünktlich zum Auftakt der ersten Allsvenskan-Saison des GAIS wurde Markert Manor einer Hochglanzpolitur unterzogen sowie entlang des Haupttores mit gewaltigen Diamanten versehen. Das Schloss leuchtet nun bei Sonnenschein über Hunderte von Kilometern überall in die herrlichen Landschaften des Göteborgslän.
Und auch die Gäste können sich sehen lassen. Kiki hat Schweden auf ausdrücklichen Wunsch der chilenischen Botschaft wieder in Richtung Südamerika verlassen, im Gegenzug wurden quasi als Entschädigung einige große Osterinsel-Statuen ins schöne Göteborg verfrachtet, die nun den weitläufigen Park von Markert Manor zu einer kulturellen Hochburg Skandinaviens machen sollen. Gerüchte, wonach Kiki minderjährig gewesen sei und man sich beim GAIS womöglich sogar strafbar gemacht hätte, wurden schnell als gezielt gestreute Gerüchte aus der opportunistischen Hochburg Halmstad identifiziert und somit als unhaltbar zurückgewiesen. Alles weitere will man den Südamerikanern überlassen, auch wenn Kiki der Abschied sichtbar schwer fiel. Schließlich fand sie auf Markert Manor zum ersten Mal in ihren Leben eine Umgebung vor, die ihr auch nur annähernd gerecht wurde.
Stattdessen wurde die Enkelin von Norrköpings greisem Patriarchen Kahim erneut auf dem goldenen Schloss gesichtet, der Auftakt zur neuen Saison ist also gerettet – zumal in den kommenden Jahren ja auch noch ein weiteres Jungfrauenopfer auf dem Programm steht. Die Stadt, aus der die Glückliche diesmal entsendet wird, ist noch nicht offiziell verkündet worden.
Dennoch gibt es bereits ein paar ganz heiße Favoriten, darunter neben dem obligatorischen Göteborg auch ganz unerwartete neue Namen wie Växjö. Ein GAIS-Scout soll bei der Rückkehr aus der Heimat von Öster IF mehr als begeistert gewesen sein. Und der gute Mann ist wirklich nicht leicht zu beeindrucken. Ganz anders Kahim, die Nachricht von der Rückkehr seiner Enkelin in die Obhut von Schweden größter lebender Legende hat ihm offenbar schwer zugesetzt. Unser Foto zeigt ihn, kurz nachdem er sich vom ersten Schock erholt, seinen Wutanfall überstanden und seinen Sicherheitschef durch den Fleischwolf gedreht hat.
Doch auch sportlich plant man bei GAIS einiges. Das Saisonziel ist mangels ernsthafter Konkurrenz natürlich die Meisterschaft. Dazu darf man es am ersten Spieltag zunächst einmal locker angehen lassen, mit Halmstads BK kommt eine Mannschaft zu den Makrillarna, die wohl über die meisten Linksfüße der Allsvenskan verfügt. Genaugenommen hat jeder HBK-Spieler sogar gleich zwei davon! Jetzt noch schönes Wetter, dann kann die Saison auch schon losgehen - Stress wird ohnehin nicht erwartet, aber ein kleines Biergartenmeeting mit den überforderten Trainerkollegen würde Markert sich schon gerne zur Entspannung gönnen. Die Rechnung würde der Schlossherr natürlich standesgemäß selbst übernehmen, sind doch die finanziellen Probleme der Konkurrenten hinreichend bekannt.
Ein feiger Terroranschlag trübt die Vorfreude der Göteborger auf die Feierlichkeiten anläßlich des baldigen Aufstiegs. Wie chilenische und schwedische Medien übereinstimmend vermeldeten, war es der feige französische Pudelfrisurfetischist Michel Platini (unser Foto zeigt ihn beim Anprobieren einer angolanischen Rebellenuniform), der mit einer Eliteeinheit hinter die Mauern von Markert Manor gelangt ist, dort Markerts Ehrengast Kiki gegen ein identisch aussehendes Montrum ausgetauscht hat und somit beinahe den Untergang des Schlosses herbeigeführt hätte. Tatsächlich richtete das Ungetüm, welches sich kurz darauf als solches zu erkennen gab, beträchtliche Schöden an, legte zahlreiche Stallungen und Garangen in Schutt und Asche und machte sogar vor Markerts noblem Edelholz-Schreibtisch nicht halt. Glücklicherweise ist Gold jedoch um einiges haltbarer als Holz und widerstand somit erwartungsgemäß auch den Angriffes des offenbar außerirdischen Versuchslaboren entstammenden Monsters. Da sich das Monster jedoch von den reizenden Bewohnerinnen des Schlosses problemlos in einen tiefen See locken ließ – wo es glücklicherweise ertrank – deutet dies über große genetische
Übereinstimmungen mit seinem Mentor Platini hin, diesem werden ähnlich irrationale Verhaltensweisen nachgesagt. Auch wenn das Schloss als solches stehen geblieben ist, wird es einige Tage oder sogar Wochen dauern, bis all die schönen Einrichtungsgegenstände und Räumlichkeiten des Schlosses wieder hergestellt sind, die Aufstiegsfeierlichkeiten werden also an einem noch geheim gehaltenen Ort außerhalb des Schlosses stattfinden müssen. Und was die echte Kiki angeht, diese ist bereits wieder auf dem Rückweg in ihre neue schwedische Wahlheimat – das Fluchen von Platini kann man unterdessen bis an die Ufer des Vätternsees hören, vermutlich so lange, bis seine Stimme ihm ihre Dienste versagt. Somit hat sich auch diese Aktion wieder einmal gelohnt, trotz aller damit verbundenen Aufräumarbeit. Und die Allsvenskan bekommt endlich ihr heißersehntes goldenes Schloss – was spielt es da für eine Rolle, ob mit Brandspuren oder ohne!
Ein feiger Terroranschlag trübt die Vorfreude der Göteborger auf die Feierlichkeiten anläßlich des baldigen Aufstiegs. Wie chilenische und schwedische Medien übereinstimmend vermeldeten, war es der feige französische Pudelfrisurfetischist Michel Platini (unser Foto zeigt ihn beim Anprobieren einer angolanischen Rebellenuniform), der mit einer Eliteeinheit hinter die Mauern von Markert Manor gelangt ist, dort Markerts Ehrengast Kiki gegen ein identisch aussehendes Montrum ausgetauscht hat und somit beinahe den Untergang des Schlosses herbeigeführt hätte. Tatsächlich richtete das Ungetüm, welches sich kurz darauf als solches zu erkennen gab, beträchtliche Schöden an, legte zahlreiche Stallungen und Garangen in Schutt und Asche und machte sogar vor Markerts noblem Edelholz-Schreibtisch nicht halt. Glücklicherweise ist Gold jedoch um einiges haltbarer als Holz und widerstand somit erwartungsgemäß auch den Angriffes des offenbar außerirdischen Versuchslaboren entstammenden Monsters. Da sich das Monster jedoch von den reizenden Bewohnerinnen des Schlosses problemlos in einen tiefen See locken ließ – wo es glücklicherweise ertrank – deutet dies über große genetische
Übereinstimmungen mit seinem Mentor Platini hin, diesem werden ähnlich irrationale Verhaltensweisen nachgesagt. Auch wenn das Schloss als solches stehen geblieben ist, wird es einige Tage oder sogar Wochen dauern, bis all die schönen Einrichtungsgegenstände und Räumlichkeiten des Schlosses wieder hergestellt sind, die Aufstiegsfeierlichkeiten werden also an einem noch geheim gehaltenen Ort außerhalb des Schlosses stattfinden müssen. Und was die echte Kiki angeht, diese ist bereits wieder auf dem Rückweg in ihre neue schwedische Wahlheimat – das Fluchen von Platini kann man unterdessen bis an die Ufer des Vätternsees hören, vermutlich so lange, bis seine Stimme ihm ihre Dienste versagt. Somit hat sich auch diese Aktion wieder einmal gelohnt, trotz aller damit verbundenen Aufräumarbeit. Und die Allsvenskan bekommt endlich ihr heißersehntes goldenes Schloss – was spielt es da für eine Rolle, ob mit Brandspuren oder ohne!
<b>Goldregen zum Abschied – GAIS verlässt die Superettan</b>
Alle Anstrengungen von GAIS-Starcoach Florian Markert waren letztlich vergeblich, das traditionsreichste Team der Stadt muss die Superettan nach nur einem Jahr verlassen. Man wird mit schönen Erinnerungen an diese 30 Spiele zurück denken, an deren Ende nun hoffentlich das wohlverdiente rote Sternchen steht. Lediglich dem Lokalrivalen, dem BK Häcken, blieb bislang das Kunststück vorbehalten, keines der Spiele gegen den souveränen Tabellenführer zu verlieren und obendrein als einzige Mannschaft einen Punkt aus dem Gamla Ullevi zu entführen. Hierzu einen herzlichen Glückwunsch an Ozzy, ein Beutel Gold befindet sich auf dem Weg zu seinem würdigen Empfänger.
Doch Ozzy ist nicht der Einzige, der am Ende der Saison reich beschenkt wird. Noch ein Göteborger Verein darf sich über eine goldene Bescherung freuen: Don Pedro und sein Qviding FIF dürfen sich nach zwei Niederlagen und 2:10 Toren über die ehrenwerte Rolle des Punktelieferanten des Jahres freuen. Aus dem selben Grund erhalten auch Juri und sein Umeå FC aus dem hohen Norden ein glänzendes Präsent, so dass zur neuen Saison auch endlich Duschen für die Spieler angeschafft werden können. Dann hat vielleicht auch der Ekel vor dem eigenen, übelriechenden Mitspieler endlich ein Ende und die Fans bekommen wieder Kombinationsfußball anstelle von Alleingängen geboten.
Bei Djurgårdens IF dürfte allerdings
Enttäuschung herrschen, müsste man doch im Falle eines Aufstiegs auf das funkelnde Edelmetall verzichten – schließlich wäre in diesem Fall ja kein Abschied fällig. Ob die Teams aus Jönköping, Falkenberg und Malmö bei dieser Ausgangslage überhaupt Lust haben, noch vorbeizuziehen, darf schwer bezweifelt werden.
Wie dem auch sei, auch alle anderen Mannschaften, die ein weiteres Jahr in der Superettan vor sich haben, verdienen und erhalten ein kleines, goldig schimmerndes Präsent – freilich nicht ganz so groß wie das der drei oben genannten Glückspilze, aber dennoch genug, um Europa das Fürchten zu lehren angesichts einer schwedischen Übermacht, die auch in der Zweitklassigkeit noch lange keine Ende findet.
In diesem Sinne, hej då, liebe Kollegen! Hej då, und kommt bald nach in die Allsvenskan, auf weitere hart umkämpfte 90 Minuten auf dem Platz und weitere, weitaus entspannende Stunden in angenehmer Gesellschaft, zu Gast auf dem wohl sagenumwobensten, goldensten und sicherlich auch unmoralischsten Schloss der Welt!
Es ist vollbracht, GAIS ist – zumindest für eine Woche – die unumstrittene Nummer 1 in Schwedens Fussballstadt Nummer 1! Zu diesem netten kleinen Erfolgserlebnis hat sich Trainerlegende Florian Markert das passende Geschenk gleich selbst gemacht: Ein kleines Ferienhaus in der Nähe von Kopenhagen (siehe Foto). Mit dieser symbolischen Aktion sollen auch die ohnehin schon guten Beziehungen zum Nachbarland
Dänemark weiter verbessert werden. Zudem laufen Gespräche über mögliche Jungfrauenopfer mit der Kopenhagener Stadtverwaltung, die wie üblich über solche Anträge befindet. „Ein wenig Abwechslung kann ja nicht schaden“, meinte Markert wohlgelaunt zur schwedischen Presse. Recht hat er!