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COPA NEWS

Wie die Zeit verrinnt... (nimmt jeder anders wahr)
Während unserem Nacktscanner hassenden Österreicher eine Woche bisweilen vorkommt wie eine Minute (denn tatsächlich verbrachten die beiden Mädchen ganze sieben sinnlichst erfüllte Stunden auf Markert Manor, und natürlich hat Pacult das Raum-Zeit-Kontinuum völlig falsch gedeutet), grassiert in Göteborg wieder einmal der Stolz. Dabei ist es insbesondere der Stolz der GAIS-Fans, der die Straßen der Stadt erfüllt. Schließlich wurde nach zwei bitteren Klatschen im letzten Jahr endlich wieder das Derby gegen den kleinen Nachbarn IFK gewonnen (die Spiele gegen Västra Frölunda und – ganz neu: gegen Häcken, interessieren in dieser

Hinsicht ja bekanntlich keine Sau!). Die Höhe des Sieges hat zudem den netten kleinen Nebeneffekt, dass bereits ein einziger Treffer im Rückspiel für die Stadtmeisterschaft ausreicht, die ohnehin traditionell nur zwischen den beiden international bekannten Teams der Stadt ausgespielt wird. Wer jetzt zu Recht einwendet, der IFK sei lediglich aufgrund seines extrem behaarten Trainers international bekannt, der mag recht haben. Dennoch: Das allein kann es eigentlich nicht sein, schließlich gibt es im Himalaya auch einen Yeti, aber keinen Göteborger Stadtmeister. Vielleicht ist es einfach der Spaßfaktor, dem Sabbenden Sim beim Verlieren von Speichel und Spielen zuzusehen…
26.05.2010 22:03 - Florian Markert 2 - Göteborgs AIS (0.3 TK)
 
Licht und Schatten unter der IKEA-Sonne
Gerade einmal 3 Stunden und 2 Minuten ist es her, dass ein schwedischer Fußballtrainer, in Fachkreisen als Dr. Moppel-P bekannt, in einem Anflug von Selbstmitleid angesichts der Midlifecrisis die folgenden Sätze zum Besten gab: Nicht weit entfernt sitzen zwei junge Mädchen und kichern, wenn sie zufällig zu mir herüber schauen. Die wollen so einen alten Sack natürlich auch nicht als besten Freund haben, obwohl ich heute nicht mehr allzu schüchtern bin.
Lediglich 3 Stunden und 3 Minuten ist es her, dass ein Kollege des Moppel-P, ein Göteborger Schlossherr mit prallgefülltem Portemonnaie und attraktivem Äußeren eben jene beiden jungen Damen (Emma, 18, und Annegret, 19)

gönnerhaft im Arm hielt, dem moppeligen Nacktscanner-Hasser aus Södertälje zum Gruß fröhlich zuwinkte und zu dritt im diamantbesetztem Aston Martin davon brauste. Dass er unterwegs noch eine gewaltige Schlammpfütze durchqueren musste, konnte die gute Laune nicht trüben, verfügt das Schloss doch auch eine eigene – natürlich goldene –Autowaschanlage. Doch den Höhepunkt erreichte die Laune der drei Insassen, als im Rückspiegel die über und über schlammbesudelte Gestalt von Sabber Sim auftauchte, der auf der Suche nach einer zielführenden Derbytaktik den Schlammpfuhl während der letzten drei Tage mit wachsender Hilflosigkeit eigenhändig durchgraben hatte.
20.05.2010 18:12 - Florian Markert 2 - Göteborgs AIS (0.3 TK)
 
Riesenfete für Wet-T-Shirt-Wendy
Das goldene Schloss wurde zum Tollhaus, als Wendy persönlich in einem traumhaften Designerkleid durch die diamantenverzierte Pforte zum großen Ballsaal tänzelte. Das erlesene Publikum aus Göteborger Schickeria, Stockholmer Neidhammeln und dem Vorstand des lokalen Fußballverbandes kreischte vor Verzückung. Die Geburtstagstorte so hoch wie der Sieg des IFK über GAIS im letzten Derby, verziert mit Tausenden von goldenen Kerzen, warf ein unglaubliches Licht an die Wände aus kostbarem Edelmetall. Die rauschende Party für die wundervolle Wendy übertraf sogar Sabber Sims Feierlichkeiten zum Gewinn der inoffiziellen Stadtmeisterschaft – und fand ihren Höhepunkt, als die Hüpfburg

hereingefahren wurde! Gehüpft wurde ohne Unterlass, und zwar ohne die dämlichen HÜF-Regeln. Regellos hüpft es sich bekanntlich am besten, und der Schlossherr wies den Gästen mit einer grandiosen Performance den weg. Sogar Sabber Sim war bei der Hüpfparty dabei, nachdem er dem GröTaZ und Schlossherrn mit einer ehrfürchtigen Verbeugung seinen Respekt für dessen bessere Platzierung im letzten Jahr erwiesen hatte. Nur Dr. P. Pacult musste draußen bleiben, da er seinen Weg nicht (oder nur unerkannt) durch den Nacktscanner gefunden hatte. Natürlich wurde er nicht vermisst, und so wurde gehüpft, bis die Sonne wieder aufging und den Gästen einen wahrhaft glänzenden Rückweg bescherte.
10.05.2010 22:05 - Florian Markert 2 - Göteborgs AIS (0.3 TK)
 
Markert Manor glänzt als Bühne für Bunker-Girls-Generalprobe
Nach einer langen und bitteren Durststrecke wittert man in Göteborgs „goldenem Stadtviertel“ endlich wieder einmal den Duft der großen weiten Welt. Ein Fan in Stadion hatte es eindrucksvoll in Worte verpackt: „Göteborgs Allergrößter Internationaler Stolz“ war darauf zu lesen. Und tatsächlich: Die Teilnahme am internationalen Geschäft ist in greifbare Nähe gerückt. Durch das taktische Meisterstück von Startrainer Florian Markert, das Derby beim IFK einfach herzuschenken und so wichtige Kräfte für das Saisonfinale zu sparen, könnte am Ende aufgehen. Während Sabber Sim wohl in die serbische Liga „absteigen“ wird, können die „Goldenen“ so langsam von der Rückkehr in die

europäische Elite träumen. Dazu ist allerdings volle Konzentration nötig: Die Mannschaft von GAIS hat für die nächste Woche Bunker-Boys-Verbot erhalten, der Fernsehen muss ausgeschaltet bleiben - was zu verschmerzen ist, denn seit dem Verkauf an das serbische Konsortium ist die Qualität der Show stark abgefallen - angeblich sogar so weit, dass gar keine Bilder mehr zu sehen sind. Stattdessen wird im Hof von Markert Manor unter Ausschluss der Öffentlichkeit ein Geheimtraining stattfinden. Dort sollen unter Mitarbeit einiger marokkanischer Hüpfprofis (natürlich alle schon 18… ähem…) einige leistungssteigernde Hüpfübungen durchgeführt werden und gleichzeitig die Vorbereitungen für den geplanten Drehbeginn der Bunker Girls stattfinden.
22.04.2010 11:13 - Florian Markert 2 - Göteborgs AIS (Archiv)
Sabber Sim und das letzte Derby
Die Ähnlichkeit des Titel mit gewissen Verfilmung unter Beteiligung eines Herrn Harrison Opel, Audi, Ford oder Lotus ist rein zufällig, geht es doch hier nicht um die vorletzte, sondern vermutlich die letzte Episode einer Unterhaltungsreihe, die das Publikum begeistert hat wie sonst nur Hochzeiten im Königshaus, der Penisbruch von Dieter Bohlen oder die sechsundsiebzigste Staffel von Big Brother: IFK vs GAIS, Hochmut gegen Spielfreude, sabberndes Wrack gegen strahlenden Helden.

Während Sabber Sim seine Karriere an den Nagel hängen und in die organisierte Massenprostitution auf dem Balkan wechseln möchte, strebt sein Gegenüber nach Höherem. Das Schloss ist frisch gekärchert, das Unkraut wächst wieder über dem Bunker, anstatt zwischen goldenen Mauern auf und ab zu hüpfen. Nun wird der Blick frei auf jene Dinge, die bislang hinter den Alltagsproblemen verborgen geblieben waren: Triumphe, Titel, Tomatenpflanzen - alles Dinge, mit denen bislang niemand den ewigen Hinrundenkönig aus Göteborg in Verbindung gebracht hätte. Zu tief war stets der Absturz in der zweiten Saisonhälfte, zu steil

der Pfad zum Erfolg. Doch diesmal hat Markert seine Kletterausstattung dabei, und was könnte schöner sein, als den ersten Haken in die schmierigen Grabbelfinger des Erzrivalen zu schlagen, um diesem so den Weg in die Vorhölle Balkan zu weisen.

Die Kristallkugel bleibt dabei außen vor. Auf dem Spielfeld entscheiden der eiserne Wille der Beteiligten, die Strategie des Generals am Spielfeldrand und - last but not least - die Wettmafia über den Ausgang des Spiels. Es überrascht daher keineswegs, dass ein gewisser Herr Fenris in den letzten Wochen des öfteren in Göteborg gesehen wurde, meist in Begleitung von Ante S. und Robert H., die den örtlichen Behörden zufolge zwar völlig unbescholtene Bürger sind, aber - bei intensivem Einsatz des Riechkolbens - unüberriechbar Dreck am Stecken haben. Nur Wetteinsätze wurden bislang noch keine getätigt - und in wenigen Stunden schließen die Buchmacher ihre Pforten. Dann wird man einen Hisweis erhalten haben, wer am Ende der neunzig Minuten den Last Battle of Gothenburg für sich entscheiden kann. Bis dahin gilt: Cool down, enjoy…
16.04.2010 10:34 - Florian Markert 2 - Göteborgs AIS (Archiv)
Insassentausch im Bunker - Wonderful Wendy zieht ein!
Bei strömendem Regen wurde dem tristen Grau der Umgebung noch das i-Tüpfelchen aufgesetzt: Nach nur einem Tag im Bunker musste "the Ace" Markert schon wieder ausziehen. Grund: Beim Pokern mit "the Ass" Roquinho hatte er sich verzockt und seinen Full House Kings high offenbar überschätzt. Roquinho verblüffte mit seinem Vierling und zwang Markert so zum Einlösen der im Überschwang eingegangenenen Wettschulden: Es kam zum Insassentausch. Markert musste zurück auf das einsame, aber völlig verdreckte Schloss, während seine Hüpfgenossin Wonderful Wendy (so ihr neuer Künstlername) im Gegenzug den Weg in den kuscheligen Bunker antreten durfte, wo sie bereits sehnlichst erwartet wurde. Markert machte sich aber nicht

allzu viele trübselige Gedanken, sondern setzte gleich dort an, wo es am nötigsten war: Das Schloss wurde komplett „gekärchert“, wie ein radikaler französischer Redakteur ungarischer Abstammung prompt vermeldete. Im Klartext: Alle HÜF-Anhänger und Sympathisanten des Hüpfens ohne Regeln wurden mit Hochdruck aus dem Schloss geschwemmt, mit ihnen fanden mehr geplant als zufällig auch einige Tonnen Dreck und Unrat den Weg nach draußen. Und siehe da: Das Schloss erstrahlte wieder in neuem Glanz, die Schlangen vor den Toren begannen langsam, sich den Weg durch Gerümpel und HÜpFer zu bahnen und am Himmel tat sich ein gewaltiges Loch in der grauen Wolkendecke auf, durch das sich die strahlende schwedische Frühlingssonne ihren Weg bahnte.
02.04.2010 13:28 - Florian Markert 2 - Göteborgs AIS (Archiv)
Hüpfen verboten – Disziplin kehrt zurück ins goldene Schloss
Nachdem die wilden Sitten Einzug gehalten haben, war im neu erbauten goldenen Schloss zu Göteborg nichts mehr wie zuvor. Nun ja, fast nichts. Gehüpft wurde natürlich schon früher, aber eben nicht unter Einbeziehung der Öffentlichkeit. Und genau an diesem Punkt wird jetzt die Kreissäge angesetzt, alte Zöpfe müssen ab. Neue Regeln braucht das Land:

1. Hüpfen ist oberste Bürgerpflicht.
2. Hüpfen darf nur, wer die offizielle Erlaubnis des Schlossherrn hat.
3. Nach 20.45 Uhr wird nicht mehr gehüpft, da kommt nur noch die Champions League.
4.

Für den Schlossherrn gilt nur Regel 1.
5. Dr. P. Pacult wird nicht mehr durch den Nacktscanner geschickt, sondern schon vorher aussortiert. Die Entsorgung der Bilder verursacht zu hohe Kosten.

Darüber hinaus muss Wendy sich bis Freitag, 19 Uhr entscheiden, ob sie weiterhin im Schloss residieren möchte. Andernfalls, so heißt es in den Boulevardmedien, will die zum Exhibitionismus neigende Schönheit die Bunker Boys mit ihrer Anwesenheit erfreuen und die erste 24-Stunden-TV-Hüpfburg Schwedens in den Bunker bringen. Bis dahin, soviel ist klar, wird noch gehüpft, was das Zeug hält.
19.03.2010 05:16 - Florian Markert 2 - Göteborgs AIS (Archiv)
Der Schlossherr schnarcht...
Diese Woche muss der Bericht aus Göteborg leider entfallen. Schuld ist nicht etwa die unglückliche Heimniederlage im Derby (die um mindestens fünf Tore zu hoch ausgefallen ist, Anm. d. GAIS-Trainers von Freitag abend), sondern die Müdigkeit des selben. Noch immer liegt er schnarchend auf dem Boden herum, während einen seiner Schlosswächter ein Auftritt vor Gericht erwartet: Wegen schwerer Körperverletzung wurde dieser von aufgebrachten Eltern vor Gericht gezerrt. Dabei hatte er nur seine Pflicht gemacht und mit seiner Maschinenpistole auf jene respektlose Gören gefeuert,

die seinem Dienstherrn auf dem (längst nicht so fetten, wie in der Zeitung dargestellten) Wanst herumgesprungen waren. Wer das schwedische Rechtssystem kennt, weiß, dass hier noch auf die Gesetze Verlaß ist, nicht wie im völlig verkommenen Serbien, wo Recht und Ordnung einer grauen Vergangenheit angehören. Den Schützen erwarten nun voraussichtlich 50.000 Öre Geldstrafe und ein Bad in der Menge. Zumindest jedoch im Kreise seiner Kameraden, die auch in solch schlechten Zeiten ebenso zu ihm stehen wie die GAIS-Fans zu ihrem Verein. Auch wenn Platz 2 ja alles andere als schlecht ist...
05.03.2010 16:40 - Florian Markert 2 - Göteborgs AIS (Archiv)
Derbyzeit in der wahren (!) Hauptstadt
Während auf Markert Manor fleißig gehüpft wird, die schöne Welt des spätwinterlichen Südwestschwedens an den routinierten, erfahrenen und kenntnisreichen Hüpfenden ebenso vorüberzieht wie das eigene Leben an einigen übermotivierten Ersthüpfern, konzentrieren sich einige (gemäß Boulevardpresse) autistisch angehauchte Zeitgenossen doch tatsächlich auf die zweitschönste Nebensache der Welt: den Fußball. Denn in Göteborg, der wahren Hauptstadt des schwedischen Hüpfreiches, steht wieder einmal das einzig nennenswerte Derby vor der Tür, nämlich das des GAIS gegen den IFK (Västra Frölunda ist hier selbstverständlich wieder nur eine Randnotiz wert). Während sich der syrischstämmige Co-Trainer Assis Tent um die Vorbereitung der Mannschaft auf das Derby (und Spitzenspiel, endlich wieder Normalzustand in Schweden) kümmert, wird auf Markert Manor - na, was wohl? -

gehüpft! Um allerdings weiteren Enthüllungen vorzubeugen, wird die Post nur noch aus den Händen weiblicher Übermittler (und Hüpfanwärterinnen) entgegengenommen. Zum Schutz vor dem verkleidungskreativen Arsène-Lupin-Verschnitt Dr. Dabbel-Pi werden darüber hinaus seit gestern sogar Nacktscanner eingesetzt. Und die übermotivierten Stop-Rufe (vgl. 3. Regel) von der anderen Seite der goldenen Mauern? Nun ja, dafür hat man sich etwas ganz besonderes ausgedacht: Den Elch-Test. Im Stile der spanischen Stierkämpfe hat man die nordischen Könige der Hirsche genüßlich gespickt, um die rasenden Elchbullen dann in vollster Kenntnis der Folgen auf die bemitleidenswerten Stop-Rufer loszulassen. Erstes Opfer war - ebenfalls - der arme Dr. Dabbel-Pi, dem die Gebirgsjäger der deutschen Bundeswehr prompt ein Aufnahmeschreiben zukommen ließen: Die Rotarsch-Prüfung hatte er schließlich bereits mit Auszeichnung bestanden!
24.02.2010 11:06 - Florian Markert 2 - Göteborgs AIS (Archiv)
Wet-T-Shirt-Wendy wird zum Schloss-Bunny
Endlich ist es soweit, die Wege von Maniac Markert, Wet-T-Shirt-Wendy und der goldigsten Ruine der Welt wurden zusammengeführt. Lediglich das von Wendy an die Tür gehängte Schild wurde mit „bis auf weiteres ausgebucht“ überklebt, um ungebetenen Besuch abzuhalten. Bis auf weiteres ist Fussball somit zur Nebensache geworden – da kann auch die Tabellenführung für GAIS nichts dran ändern. Äußerst verstimmt zeigte man sich allerdings von königlicher Seite. Madeleine soll Spielen zu dritt zwar nicht abgeneigt sein und wurde

auch schon des öfteren zu Gast im Schloss gesichtet, doch entspricht dies natürlich nicht der offiziellen Lesart der könglichen Familie. Dort tut man alles, um den GAIS-Startrainer als Nichtsnutz zu brandmarken und die Prinzessin aus der öffentlichen Berichterstattung herauszuhalten. Nützt nix: Das größte Boulevardmagazin Nordeuropas zitierte Wet-T-Shirt-Wendy (in eindeutiger Pose auf dem Titelblatt abgebildet) mit den Worten: „Wenn ein toller Mann und zwei schöne Frauen ein solches Schloss bewohnen - das ist das GEILSTE auf der Welt!“
13.02.2010 14:28 - Florian Markert 2 - Göteborgs AIS (Archiv)
Schlossherr und Minimalist - Markert obenauf
Endlich, das Schloss steht wieder (fast) und die Mannschaft hat auch zurück in die Spur gefunden. GAIS-Coach Markert sieht sich aussagegemäß als den glücklichsten Menschen Schweden, wozu sicher auch die hochadlige Liaison mit dem Prinzesschen beitragen dürfte, und auch die Suche nach dem bösartigen, verschlagenen Sabber Sim läuft mittlerweile auf Hochtouren. Schließlich ist Rache süß und Markert hat lange genug

nicht mehr an den Honigtöpfen der Macht schlecken dürfen, um diese nun vollauf auszukosten. Erster Schritt: Sämtliche Konten des IFK-Möchtegerntrainers wurden eingefroren, nachdem offensichtlich exzellent getürkte Dokumente aufgetaucht sind, die Sabber Sim der Steuerhinterziehung in Millionenhöhe bezichtigen. Der Spieß ist nun umgedreht, nach Floberle ist der sabberne Kristallkugelspieler nun der meistgesuchte (Ex-)Bunkerinsasse des Dreikronenreichs!
09.02.2010 18:23 - Florian Markert 2 - Göteborgs AIS (Archiv)
Weltweiter Kurseinbruch bei Rückversicherer-Aktien
Der König ist tot, es lebe der König. Frei nach diesem Motto war die Freude beim Schlossherrn a.D., dem einst begehrtesten Junggesellen Schwedens, als ihn die Nachricht von der Explosion seines Stammhauses und der überstürzten Flucht des Thronräubers Sabber Sim ereilte. Glücklicherweise ist Florian Markert nämlich extrem gut versichert, und so verwundert es nicht, dass die Aktien praktisch aller großen Rückversicherer im Moment des Bekanntwerdens der Explosion dramatisch an Wert verloren (die SwissRe musste sogar Kurseinbrüche um 46% verkraften). Ein zweiter wesentlicher Faktor auf dem Weg zur Markert’schen Glückseligkeit ist die Tatsache, dass die vermeintliche Schreckensnachricht ihn just in dem Moment ereilte, als er sein geheimes Versteck im Königspalast von Stockholm verlies und sich

Prinzessin Madeleine offenbarte, die ihn mit einem nur spärlich unterdrückten Juchzen zurück in ihr Herz schloss. Während das Schloss nun also wieder aufgebaut wird (Gold ist ohnehin nahezu unzerstörbar, es geht also in erster Linie um eine Wiederherstellung der beeindruckenden Architektur sowie der nicht minder kostbaren Innenausstattung, inkl. Jacuzzis und Billardzimmer), darf der Schlossherr in spe die Wartezeit in einem anderen, nur unwesentlich bescheideneren Anwesen verbringen. Die Schlösser zu Markert Manor wurden bereits alle ausgetauscht, so dass alle Versuche Sabber Sims, das Schloss zurück zu gewinnen, spätestens hier scheitern - zumindest für den Fall, dass er unbeschadet an den 1.200 eingesetzten schwedischen Elitesoldaten verbeikommt, die eine Plünderung der Goldreste bislang äußerst effektiv verhindern konnten.
05.02.2010 15:58 - Florian Markert 2 - Göteborgs AIS (Archiv)
Ein Bewerber für Sabber Sim
Während der fiese Sabber Sim immer noch das goldene Schloss besetzt hält, hat Schweden ein weiterer Schock heimgesucht. Der schlechteste Trainer der neuseeländischen Fussballgeschichte, der sogar von einem Bot gnadenlos in den Schatten gestellte und – eine weitere Steigerung ins Negative – sogar auf der dritt- bzw. viertklassigen Nordwestinsel Neuseelands nicht gerade erfolgreiche Trainerversager Skua ist neuer Trainer beim Allsvenskan-Aufsteiger Mjällby. Kollektives Aufatmen bei den Fans von IFK und GAIS, ist doch ein Abstiegsplatz

schonmal vergeben, aber auch Verwunderung über das offenbar ziemlich lückenhafte Einwanderungsverfahren bestimmt die Szenerie im Land der Drei Kronen. Und der Markert, denn der ist auch weiterhin verschwunden. Aber dafür ist bei Sabber Sim vor Kurzem eine Bewerbung eingegangen. Ein Sicherheitschef wird gesucht. Na, ob sich da jemand findet, der Manns genug ist, der drohenden Gefahr der Rückeroberung ins Auge zu gucken… spontan fällt da nur ein Name, der ausreichend wenig Verständnis für taktische und andere Zusammenhänge mitbringt.
26.01.2010 04:52 - Florian Markert 2 - Göteborgs AIS (Archiv)
Bunker Break – Season 1: Drei Kronen für ein Hallelujah*
Es ist kalt – eiskalt, um genau zu sein. Der Schnee liegt höher als erlaubt, als eine dunkle Gestalt die Straßen der Stockholmer Altstadt durchstreift, immer auf der Suche nach einem geheimen Eingang. Doch der ist offenbar nicht so leicht zu finden, denn die dunkle Gestalt hat Eiszapfen an der Nase und bibbert geradezu gottserbärmlich. Doch die Zeit drängt, denn die Häscher des Oberclowns sind nicht mehr weit entfernt, man hört in der Ferne bereits das Zischen und Pfeifen der jonglierten Orangen (die bei dieser Kälte natürlich gefroren sind) und das krachende Geräusch, wenn wieder einmal eine zu Bruch geht. Dann endlich der ersehnte Hinweis: Eine verrauchte Kneipe mit dem Tre-Kronor-Emblem an der Pforte. Das muss es sein, die dunkle Gestalt marschiert in plötzlicher Euphorie auf die ärmliche alte Saufbude zu! Schließlich wurde auf den Ruinen der Dreikronenburg vor mehr als 200 Jahren jenes Schloss errichtet, das sich heute mit Fug und Recht als das zweitprächtigste in ganz Schweden bezeichnet. Die dunkle Gestalt klopft an die Pforte und wird nach Nennung eines geheimen Codeworts schließlich durchgewunken. Wenige Augenblicke später haben auch die Clownsjäger die finstere Gasse erreicht. Aufgeregtes Getuschel, helle Schreie und ein leicht kreischendes Auflachen machen deutlich, dass die roten Spürnasen die Spur ihres Zielobjekts vorrübergehend verloren glauben. Also Zeit für ein Frustbier? Tatsächlich marschieren nun auch die Clownsjäger in Richtung der Tre Kronor Bar, ohne zu wissen, dass sie dem Flüchtenden damit ganz dicht auf den Fersen sind. Doch das

Passwort wird zum Stolperstein. Irgendwann verliert einer der Clownsjäger die Geduld und schnappt den Türsteher am Kragen. Der ruft mit erstickter Stimme in den Innenraum, und Verstärkung naht im Nu. Schon bald ist eine wüste Massenschlägerei im Gange, aus der die in sämtlichen Manege-Kampfsporttechniken geschulten Clownsjäger zwar nicht als Besiegte, aber dennoch als Verlierer hervorgehen. Denn der Flüchtende mit der Eiszapfennase bleibt verschwunden.

Im königlichen Schloss wird indes alles für den rauschenden Empfang vorbereitet, der am Abend zu Ehren von Prinzessin Madeleine gegeben werden soll, die nach 3 Monaten Entwicklungshilfe auf der neuseeländischen Nordwestinsel (auch bekannt als Australien) nach Schweden in die Zivilisation zurück gekehrt ist. Und während das Knäckebrot als Wartezeitverkürzer in den Saal mit den Gefolge gefahren wird, ertönt aus den königlichen Gemächern, wo dieses einige Minuten eher angekommen ist, ein spitzer Schrei: „IGITT! Das ist kein Knäckebrot, das sind Filinchen! Bringt mir den Verantwortlichen!“ Und während der Hofbäcker von den Sicherheitskräften ergriffen und vor den König geschleppt wird, geht von allen Burgwächtern unbemerkt in einem der zahlreichen, ebenso selten benutzten wie prunkvollen Pokerzimmer des Schlosses eine nahezu vergessene Luke auf.

* Es handelt sich natürlich um die Fortsetzung der "Reconquista del Paraíso"-Reihe, genau genommen um die siebte Episode, aus dramaturgischen Gründen wurde hier jedoch ein alternativer Titel gewählt.
10.01.2010 22:36 - Florian Markert 2 - Göteborgs AIS (Archiv)
Reconquista del Paraíso (Teil 6)
Endlich frei! Und nicht nur das: Die langen Tage im Bunker hatten endlich einen Schlachtplan im Hirn des einstigen Schlossherrn reifen lassen, der sich nicht nur darum drehte, was er nach der Rückeroberung mit den Schloss-Bunnies anstellen wollte. Die legendäre erste Staffel Big Borther war damit frühzeitig geplatzt, aber manchmal musste man eben Opfer bringen. Zumindest ist eine zweite Staffel bereits in Planung. Mit einem bösartigen Grinsen auf dem ausgemergelten

Gesicht machte sich F.M. auf den Weg - zum Königspalast.
Damit hatte der GAIS-Trainerstar den Pressewürsten wieder einmal ein Schnippchen geschlagen. Diese hatten nämlich allesamt darauf spekuliert, Markert würde sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Befreier mit der Hundepfote machen. Doch diese Aufgabe hatte er großmütig dem Unterclown übertragen – mit einer Kiste Hundekuchen als Dankeschön im Gepäck!
Was hatte Markert bloß vor...?
04.01.2010 21:17 - Florian Markert 2 - Göteborgs AIS (Archiv)
Kurz und knackig
"Wir spielen eh zweimal 6:6, also was soll ich noch groß um den heißen Brei rumreden!?", sprach der GröTaZ und verschwand in der dunklen, verrauchten Kneipe, aus der er gekommen war. Das goldene Schloss passt derzeit einfach nicht zu den verpassten Träumen von internationalem Ruhm - da muss die Pacult'sche Kneipe herhalten. Genauer gesagt: Die Kneipe von Dr. P.'s Ex-Frau...
26.04.2010 21:03 - Florian Markert 2 - Göteborgs AIS (Archiv)


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