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COPA NEWS

ARRIBA ALIANZA #249
Es darf wieder geträumt werden. Nachdem es schon mit Ausgabe 200 nicht geklappt hat (die Meisterschaft gelang eine Woche zu spät), wird es auch mit Ausgabe 250 nix werden, jedenfalls nicht als Vehikel zum Bejubeln der Meisterschaft. Alles deutet auf die 251. Ausgabe von ARRIBA ALIANZA hin, falls es tatsächlich mit dem Titel klappen sollte. Aber das ist auch schon der einzige Wermutstropfen für die Fans der Blau-Weißen, das Restprogramm hält dem Tabellenzweiten jedenfalls alle Chancen für eine vierte Meisterschaft offen. Im Spitzenspiel gegen IMI kann dafür jetzt der Grundstein gelegt werden, das halbe Dutzend Tore ist in dieser Partie nur eine Frage der Zeit. Und mit einer stabilen Defensive sollte man zudem auch verhindern können, dass mithilfe der Gegenseite auch das komplette Dutzend voll gemacht wird. Die Begeisterung in Lima ist bereits jetzt riesig, nach dem 4:5 bei Sport Coopsol hatte man bereits alle Hoffnungen begraben, auch das 6:6 bei Sporting Cristal war nicht gerade ein Wunschergebnis, doch nun hat sich die

Mannschaft gegen alle Expertentipps zurück gemeldet und greift mit Volldampf ganz oben an.

Doch wer ist der Hauptkonkurrent? Zwei der verbliebenen sechs Titelanwärter sind als Aufsteiger noch völlig unerfahren im Titelkampf, zudem konnte noch nie ein Nicht-Gründungsmitglied den Titel in Peru erringen. Dadurch fällt auch Sport Coopsol durch das Raster. Sporting Cristal und IMI gilt somit wohl die volle Aufmerksamkeit. Ein Fehler? Sollte es tatsächlich gelingen, das oben erläuterte ungeschriebene Gesetz außer Kraft zu setzen. Kann IMI die Tabellenspitze sensationell bis zum Schluss verteidigen und Dominik Nowak somit zum König von Peru machen? Oder kann der Rekordmeister seinen grandiosen Kader doch noch einmal gewinnbringend einsetzen, nachdem der sechste Titel schon sicher war und nun alle Träume zu zerplatzen drohen? Für Alianza gilt es zunächst einmal, auf sich selbst zu blicken und die nötigen Punkte zu holen. Vier Siege und man ist der neue Champion, die Markert-Elf hat es also selbst in der Hand!
16.08.2006 18:42 - Florian Markert - Alianza Lima (Archiv)
ARRIBA ALIANZA #248
Dank der guten Beziehungen zwischen den beiden Trainern war alles vorbereitet. Das 1000. Tor für Alianza Lima in der Primera División sollte gebührend gefeiert werden, bis zum Anpfiff waren es 999 Treffer gewesen. Dennoch herrschte bei vielen Fans zunächst Skepsis, zu defensiv waren die Alianza-Spieler in den letzten Jahren beim Derby im Estadio San Martín de Porres aufgetreten. Und auch diesmal ging es immerhin gegen den amtierenden Meister, Rekordmeister und Tabellenführer. Zudem weist Alianza gegen keinen anderen Gegner eine schlechtere Bilanz auf, lediglich 1,48 Punkte gab es im Durchschnitt bei Spielen gegen den Lokalrivalen zu holen.

Doch als dann das Spiel angepfiffen wurde, wich die Skepsis schnell kollektiver Begeisterung. Denn Alianza benötigte gerade einmal sieben Minuten, um das Jubiläumstor perfekt zu machen. Ein gewaltiges

Feuerwerk erhellte den Nachthimmel über Lima, Tausende blau-weiß gekleideter Fans stürmten vorübergehend das Spielfeld, um ihre Helden hochleben zu lassen. Als das Spiel dann mit 15-minütiger Verspätung weiterging, zeigte sich, dass man sich die richtige Partie für ein solches Jubiläum ausgesucht hatte. Beide Mannschaften spielten mutig nach vorne und am Ende stand es 6:6 zwischen den beiden Giganten des peruanischen Fußballs – das erste Zwölf-Tore-Spiel dieser Teams seit 15 Jahren! In punkto Meisterschaft ist damit nun wieder alles offen – und somit gehört auch Peru zu den Gewinnern dieser denkwürdigen Partie.
06.08.2006 12:27 - Florian Markert - Alianza Lima (Archiv)
ARRIBA ALIANZA #247
Alianza resigniert im Titelkampf trotz des vierten Sieges in Folge. Gegen Sporting Cristal scheint zur Zeit kein Kraut gewachsen zu sein, und selbst wenn die Mannschaft von Alvarez Dalton einmal schwächelt, kann man sicher sein, dass das Team eine Woche später umso gnadenloser zurückschlägt. Alianza Atlético ist nun gleich zweimal in Folge zum Spielball der mächtigen Großclubs aus der Hauptstadt geworden, die letzten beiden Heimspiele dürften für Fabian Medina wahrlich kein Vergnügen gewesen sein. Ähnliches droht nun auch Marco S., dessen kleiner Aufsteiger zwar gute Chancen hat, die Klasse zu halten, aber mit dem internationalen Geschäft sicherlich noch maßlos überfordert ist. Eine

Lehrstunde durch die Blau-Weißen aus Lima könnte da eine hilfreiche Lektion darstellen und die Erwartungen wieder etwas näher an die bittere Realität rücken.

Bei Alianza hat man unterdessen verkündet, am Saisonende einen Platz unter den besten Drei belegen zu wollen. Angesichts der guten konditionellen Verfassung sollte das drin sein, auch wenn noch einige hohe Hürden auf den dreimaligen Meister warten. Zumindest ist man froh, dass die Meisterschaft ein weiteres Jahr in Lima bleibt, so muss man am Ende der nächsten Saison nicht so weit fahren, um den Pokal abzuholen und wieder in die heimische Vitrine zu bringen, wo er nach der Einschätzung der meisten neutralen Beobachter ohnehin längst mal wieder hingehört.
16.07.2006 13:53 - Florian Markert - Alianza Lima (Archiv)
ARRIBA ALIANZA #246
<b>Miguel Ximénez</b> wechselt von <b>Danubio FC</b>, einem kleinen Dorfclub von der südamerikanischen Atlantikküste, zum großen Vorzeigeclub Perus, zu <b>Alianza Lima</b>. Der Spieler ist begeistert von dem unverhofften Karrieresprung, auch seine Familie hat in Lima tolle Jobs gefunden und alle sind glücklich… alle? Nein, ein kleiner, japanischstämmiger Wicht aus dem fernen Osten des Kontinents kann sich mit dem Verlust seines Leistungsträgers offenbar nicht abfinden und tritt verbal nach – als hätte Peru nicht schon mit einem gewissen <b>Señor Fujimori</b> genügend schlechte Erfahrungen mit diesem Menschenschlag gemacht. Von diesem Wicht

mit Namen <b>Jeffrey Yamamoto</b> kam nun sogar die auf den ersten Blick ungeheuerliche Behauptung, mit dem Betreten peruanischen Stadionrasens sei Miguels Talent unwiederbringlich verschwendet. Nun gut, es mag ja sein, dass Alianzas neuer Stürmer bislang <b>ein grandioser Schweinehirt</b> war und diesen Nebenberuf nun nicht mehr wird ausüben können, doch seiner Entwicklung auf dem Fussballplatz kann dieser Wechsel aus der uruguayischen Ödnis in das fussballerische Herz Amerikas nur gut tun. Und Schweinehirten gibt es in Uruguay ja noch genug, auch Señor Yamamoto werden erstaunliche Fähigkeiten in diesem Bereich nachgesagt – was man von seiner Trainertätigkeit nicht gerade behaupten kann.
12.07.2006 13:35 - Florian Markert - Alianza Lima (Archiv)
ARRIBA ALIANZA #246
<b>Miguel Ximénez</b> wechselt von <b>Danubio FC</b>, einem kleinen Dorfclub von der südamerikanischen Atlantikküste, zum großen Vorzeigeclub Perus, zu <b>Alianza Lima</b>. Der Spieler ist begeistert von dem unverhofften Karrieresprung, auch seine Familie hat in Lima tolle Jobs gefunden und alle sind glücklich… alle? Nein, ein kleiner, japanischstämmiger Wicht aus dem fernen Osten des Kontinents kann sich mit dem Verlust seines Leistungsträgers offenbar nicht abfinden und tritt verbal nach – als hätte Peru nicht schon mit einem gewissen <b>Señor Fujimori</b> genügend schlechte Erfahrungen mit diesem Menschenschlag gemacht. Von diesem Wicht

mit Namen <b>Jeffrey Yamamoto</b> kam nun sogar die auf den ersten Blick ungeheuerliche Behauptung, mit dem Betreten peruanischen Stadionrasens sei Miguels Talent unwiederbringlich verschwendet. Nun gut, es mag ja sein, dass Alianzas neuer Stürmer bislang <b>ein grandioser Schweinehirt</b> war und diesen Nebenberuf nun nicht mehr wird ausüben können, doch seiner Entwicklung auf dem Fussballplatz kann dieser Wechsel aus der uruguayischen Ödnis in das fussballerische Herz Amerikas nur gut tun. Und Schweinehirten gibt es in Uruguay ja noch genug, auch Señor Yamamoto werden erstaunliche Fähigkeiten in diesem Bereich nachgesagt – was man von seiner Trainertätigkeit nicht gerade behaupten kann.
12.07.2006 13:34 - Florian Markert - Alianza Lima (Archiv)
ARRIBA ALIANZA #245
Nach zwei dürftigen, uninspirierten und torarmen Partien geht bei den Anhängern von Alianza Lima die Angst um. Lässt Markert jetzt nur noch den italienischen Stil „zelebrieren“? Immerhin, zuletzt gab es den erhofften Sieg gegen den von vielen Medienvertretern ob seines wenig teamfähigen Auftretens bei der Weltmeisterschaft als Verräter titulierten Octagoncito. Allerdings gab es nur einen einzigen Treffer zu bejubeln, ebenso wie beim Gastspiel bei IMI. Dort fiel der Treffer obendrein auf der falschen Seite. Dennoch, es gibt auch Grund zur Freude: Die mangelnde Konstanz beim Lokalrivalen und Titelverteidiger Sporting Cristal hat die scheinbar schon entschiedene Meisterschaft wieder offen gemacht, die beiden Ausreißer an der Tabellenspitze halten obendrein das Tempo hoch. Wer den Abstand weiter wachsen lässt, ist somit schon beinahe draußen aus dem Rennen um die guten Plätze

– und muss um den Klassenerhalt bangen. Denn die Geier kreisen schon. Und bei katzmax herrscht Katzenjammer.

Nun ja, zumindest das Problem mit den beiden Ausreißern an der Tabellenspitze könnte man in Lima bei entsprechender Motivation am kommenden Freitag in Angriff nehmen, beide Spitzenteams müssen gegen Alianza ran. Doch Markert wiegelt ab: „Die Meisterschaft zu entscheiden, ist nicht unser Ziel. Wir wollen in erster Linie auch im kommenden Jahr international vertreten sein, dazu müssen am Freitag drei Punkte her.“ Wer dann das Opfer sein wird, ließ er offen. Ein Blick auf die Statistik könnte jedoch einige aufschlussreiche Fakten an die Öffentlichkeit bringen. Man muss sie nur herauspicken..

<i>Anm.d.Red.: Offenbar ist Senor Markert momentan etwas abgelenkt, wir bitten das allzu unregelmäßige Erscheinen der Kolumne zu entschuldigen.</i>
06.07.2006 19:26 - Florian Markert - Alianza Lima (Archiv)
ARRIBA ALIANZA #244
Das WM-Aus hat tiefe Spuren hinterlassen, <b>der Verrat Octagoncitos</b> die Liga entzweit. Auf der einen Seite stehen die Gnädigen, die den uneinsichtigen Sünder dennoch zurück in ihre Mitte aufnehmen wollen, schließlich habe ja nur ein läppisches Törchen gefehlt, was wohl eher auf Pech hindeute. Diese Kollegen übersehen aber, dass Peru klar das beste Team in seiner Gruppe war und diese problemlos hätte dominieren können, wären nicht die von Octogoncito verschuldeten Abstimmungsprobleme aufgetreten. Dass die Taktik am letzten Gruppenspieltag dann doch einmal aufging, war in der Tat Zufall - und

obendrein zu spät! Für den Großteil der Liga steht der Schuldige am WM-Ausscheiden somit fest, und nun bekomt ausgerechnet Octagoncitos Nationalmannschaftskollege Florian Markert die Gelegenheit zur Revanche. Alianza Limas Spieler sind heiß auf diese Partie, schließlich geht es um eine Sache, die auch in Peru einen ganz besonderen Stellenwert hat: Die vielbeschworene <b>LIGAKULTUR</b>. Nun ist Octagoncito beileibe kein Bescheisser, doch auch "kleinere" Vergehen müssen hart geahndet werden, sofern sie der Liga nachdrücklich geschadet haben. Dieser Tatbestand ist erfüllt, die sechs muss stehen! ARRIBA ALIANZA!
28.06.2006 11:50 - Florian Markert - Alianza Lima (Archiv)
Presseirrtum
.. zensiert ..
28.07.2006 13:09 - Florian Markert - Alianza Lima (Archiv)
ARRIBA ALIANZA #241
Frostige Null-Bock-Stimung in Lima, zumindest was den Pro-Alianza-Teil der Stadtbevölkerung betrifft. Das 4:5 bei Sport Coopsol beendet bereits frühzeitig alle Titelträume, und ausgerechnet jetzt kommen die interessanten Gegner. Gegen Sporting Cristal und Juan Aurich rechnet man sich nicht wirklich etwas aus, zumal der Meister sich dieser Tage zur absoluten Übermannschaft aufzuschwingen scheint, die zu besiegen eine echte Mammutaufgabe werden könnte. Da der Trainer momentan keine Lust verspürt, sich der Presse zu stellen, wird es auch keine Kolumne geben. Außerdem ist es viel zu warm, da funktionieren die Druckpressen eh nicht. Also dann bis nächste Woche, wenn man endlich wieder Spiele gegen schlagbare Gegner ankündigen zu dürfen hofft..
13.06.2006 17:29 - Florian Markert - Alianza Lima (Archiv)
ARRIBA ALIANZA #240
Im ganzen Land herrscht eine gewaltige Vorfreude auf die heute beginnende Qualifikationsphase zur 5. Copa-WM. Peru gilt als ganz heißer Anwärter auf einen der ersten beiden Plätze in der Qualifikationsgruppe B, und daran hat auch Alianza-Coach Florian Markert, neben Chris und Octagoncito einer der drei Hoffnungsträger und baldigen Nationalhelden Perus, großen Anteil. Etwas irritierend ist es schon, rund um das ehrwürdige Estadio Alejandro Villanueva auf einmal statt des gewohnten blau-weiß alles in das rot-weiß des Lokalrivalen Universitario gehüllt zu sehen, doch die ebenfalls in rot-weiß agierende Nationalelf ist eben zur Zeit das Maß aller Dinge. Zudem: Was sollten die Universitario-Fans schon groß zu feiern haben? Schließlich ist ihre Truppe nach den ersten drei Spielen

kläglicher Tabellenletzter!

Für Alianza läuft es unterdessen noch nicht ganz so rund, lediglich der Aufsteiger Club San Marcos konnte bislang knapp mit 3:2 bezwungen werden. Sollte sich die Mannschaft nicht bald gewaltig steigern, könnte der Meisterschaftszug schon frühzeitig abgefahren sein. Der Club San Marcos hat unterdessen seine Abstiegsambitionen eindrucksvoll untermauert, beim Neuling funktioniert bislang wirklich gar nichts. Dass es auch besser geht, zeigt der zweite Aufsteiger. Olímpico steht nach drei Spielen nämlich sensationell auf Platz zwei. Allerdings wird sich das spätestens nach dem Duell mit Alianza wieder ändern. Der Sieg gegen San Marcos war für die Markert-Elf nämlich bereits der fünfte Sieg in Folge gegen einen Aufsteiger. Und diese Serie soll unbedingt weiter ausgebaut werden!
07.06.2006 13:52 - Florian Markert - Alianza Lima (Archiv)
ARRIBA ALIANZA #239
Die beste Mannschaft der Neuen Welt kommt aus Peru, genauer gesagt aus Lima. Die zweitbeste auch, nämlich Sporting Cristal. Die Tatsache, dass auch die Nummer drei in Amerika, Universitario de Deportes, ein Club aus Lima ist, verblasst beinahe angesichts der Tatsache, dass der Lokalrivale Alianza sich die Nummer eins gesichert hat. So geht es jedenfalls aus einer Reihe von Erhebungen hervor, die unter Fussballfans, professionellen Trainern auf dem gesamten Kontinent, Statistikern, Journalisten und Verbandsfunktionären eine repräsentative Meinung ermitteln sollten. Damit steht auch außer Frage, dass sich Florian Markert zum nunmehr 18. Mal in Folge zum GröTaZ ernennen kann und somit auch weiterhin das große Aushängeschild des weltweiten Balltretersports ist. Auf Platz vier landete übrigens der Copa-Libertadores-Gewinner Independiente Petrolero als bestes Team aus Restamerika, für den Sieger der Copa Americana hat es nicht einmal für eine Platzierung unter den besten 20 gereicht. Schade, aber gerecht.

Nun aber zur neuen Saison. Viele neue Namen gibt es nicht, lediglich zwei ganz offensichtlich bereits jetzt chancenlose Aufsteiger, die sich bereits mit dem Gedanken an den baldigen Wiederabstieg anfreunden dürfen – es sei denn, Chris kann die Krise

seiner Mannschaft nochmals steigern. Das Problem des letztjährigen Zweitligameisters: Auch ein Marcool kann eine (relativ zur Konkurrenz) offensichtlich motorisch gestörte Mannschaft nicht für Amerikas stärkste Liga konkurrenzfähig machen, dazu bräuchte es schon mehr. Einen GröTaZ zum Beispiel. Doch dieser trainiert stattdessen eine Mannschaft, die auch ohne seine Mitarbeit klarer Titelfavorit wäre. Ist die Meisterschaft also schon vergeben? Nein, natürlich nicht. Denn neben den 11 gegnerischen Mannschaften bekommt es Alianza auch mit so gefährlichen Gegnern wie Eigensinn, Überheblichkeit, Motivationsschwankungen und Alkoholismus zu tun. Alkoholismus? Oh ja, denn Sporting Cristals namensgebender Hauptsponsor hat im Überschwang des Meistertitels allen peruanischen Fussballern und Fussballfunktionären ein Jahr lang Freibier aus der hauseigenen Brauerei versprochen. Eine tolle Geste, die natürlich reichlich frequentiert werden muss.
24.05.2006 13:35 - Florian Markert - Alianza Lima (Archiv)
ARRIBA ALIANZA #238
Die Saison neigt sich endlich ihrem Ende zu, im kommenden Jahr kann und wird es – zumindest national – nur besser werden. Sporting Cristal wird zum fünften Mal Meister, Alianza zieht zum 18. Mal in Folge in einen internationalen Wettbewerb ein und es bleibt auch weiterhin dabei, dass kein Nicht-Gründungsmitglied der Liga für die Meisterschaft in Frage kommt. Also eine Saison ganz im Zeichen der Tradition? Nicht ganz, denn mit Sport Coopsol hat eine Mannschaft für die Überraschung des Jahres gesorgt, die zu Saisonbeginn noch als Abstiegsanwärter Nummer 1 gegolten hatte. Mit dem Einzug ins internationale Geschäft dürfte auch für den Trainer mit dem unaussprechlichen Namen ein Traum in Erfüllung gehen.

Jetzt aber Schluss damit, eine Ausgabe von ARRIBA ALIANZA im harmlosen Stil einer Kolumne zu schreiben! Hardkore ist eine zweitklassige Trillerpfeife, Dominik Nowak sowieso, und auch Chris ist von der nächsten Meisterschaft weiter weg als die Erde vom Mond. Alvarez Dalton ist eine Eintagsfliege, Octagoncito ein fetter Vogel auf dem absteigenden Ast (bei krachenden Geräuschen dürfte er seinen Absturz angetreten haben) und katzmax der ewige Verlierer. Ja, auch ein zweiter Platz kann eine Niederlage sein, auch wenn katzmax das sicherlich anders sehen

wird. Wer 5:1 bei Alianza gewonnen hat, sollte keine Gnade erwarten. Rollo Tomasi und Dennis999 machen da weiter, wo sie letzte Saison aufgehört haben: Vom Titel träumen und um den Copa-Americana-Einzug zittern. Hahaha! Fernando Zezezezeze…zeze…zeze… steht viel zu weit vorne – doch wer hoch fliegt, kann auch tief fallen. Christian17 steht mit seinem Traditionstema bald schon traditionell nur in der Segunda División. Marcool dürfte der jüngte Erstligaaufsteiger der peruanischen Fussballgeschichte sein; er wird jedoch bald auch als jüngster Absteiger in diese eingehen. Fabian Medina steht auf den grauen Plätzen – wo sonst sollte man die graue Maus der Liga auch erwarten? Boban Banunski steigt mit wehenden Fahnen ab, immerhin. Das zeugt von Klasse, wenn auch zumindest sportlich eher von fehlender. Und Bono? Den findet man da, wo er hingehört, und das nicht erst seit letzter Saison. In Lima weint man dem Herrn Kollegen keine Träne nach – ein Auswärtsspiel weniger, dass man besser asbschenkt. Also dann bye bye, man glaubt nicht wirklich an ein baldiges Wiedersehen.

Und nach diesem kleinen verbalen Rundumschlag sollte der Bonus im Sack sein, die Liga aufgebracht und die neue Saison auf einem guten Weg. ARRIBA ALIANZA und hasta la vista, colegas!
10.05.2006 10:48 - Florian Markert - Alianza Lima (Archiv)
ARRIBA ALIANZA #237
Diesmal sind die Chilenen zu weit gegangen. Als wäre der manipulierte Fernsehauftritt von Perus Trainerlegende <b>Florian Markert</b> bei Megavisión de Chile nicht schon genug gewesen, musste nun auch <b>Diego A. Villareal</b> seinen Senf dazugeben. Allerdings hat er dabei als 113. Vorstandsassistentenstellvertreter des weltumspannenden, als Fancorner bekannten und von Millionenen armer Seelen bevölkerten Verschwörernetzwerks rund um die <b>gierige Rennratte</b> vom Río de la Plata ganz tief ins Klo gegriffen. Peru als Lakaienstaat des traurigen Uru-Völkchens zu bezeichnen, hat den Bogen sogar so massiv überspannt, dass eine Reaktion des peruanischen Geheimdienstes nicht lange auf sich warten ließ. Auf dem Weg zu einem Treffen der bekennenden Antialkoholiker (aargh!) wurde der chilenische Ligalautsprecher abgefangen, mit den Füßen an einen Hubschrauber gekettet und stundenlang im Tiefflug durch die chilenischen Berge geschleift. Dabei musste der Ärmste offenbar mal wieder mit dem Kopf durch die Wand, zumindest legt dies unser Foto einer alten Militäranlage nahe, deren massive Stahlbetonwand unter der Wucht des Aufschlags von Diego A. Villareals Dickschädel schließlich nachgab. Welche Folgen diese Sonderbehandlung auf den Geisteszustand des chilenischen Traines haben wird, wollte uns aus Rücksichtnahme auf empfindsame Zuhörer kein unabhängiger Arzt schildern – man sollte allerdings nicht gerade von einer Zunahme der taktischen Fähigkeiten sprechen, auch wenn das in Chile normalerweise angesichts mangelnder Ausgangsbasis wohl kaum ein Problem

darstellen sollte.

Übrigens wurde <b>Brainchild X</b>, herzloses und eiskalt berechnendes Paradebeispiel chilenischer Charakterbildung, mittlerweile von peruanischen Tüftlern mit dem gefährlichen <b>hero01-Virus</b> infiziert, der zwar zum Verzapfen völligen Unsinns befähigt, jedoch jede Form zielgerichteten Handelns auf oder neben dem Fussballplatz blockiert. Allerdings stellt sich dabei auch die Frage, ob dies überhaupt etwas ändern wird. Bisher beschränkte sich das Talent des Brainchilds doch hauptsächlich auf Fress- und Terminierungsprogramme – wie auch bei den meisten seiner chilenischen Kollegen!

Doch damit nicht genug, die ultimative Strafe für das chilenische Volk sollte erst noch folgen. <b>Kiki</b>, Identifikationsfigur und ultimatives Motiv unverwirklichbarer Lebensträume einer ganzen Nation befindet sich in diesen Stunden bereits auf dem Weg nach Schweden, wo sie im schönen Göteborg dem legendären <b>Markert Manor</b>, einem Schloss aus purem Gold, einen Besuch abstatten wird. Vorbei sind damit auch die Zeiten des Darbens bei einem Bergvolk, das ihr und ihren gehobenen Ansprüchen zu keiner Zeit gerecht werden konnte!
28.04.2006 11:38 - Florian Markert - Alianza Lima (Archiv)
ARRIBA ALIANZA #235 - Zu Gast bei Hardkore
<b>Lima, Markertsche Residenz, Pressekonferenz von 21.04.2006</b>

<i>Periodista:</i> "Buenas tardes, Senor Markert. Wie man hörte, hat Hardkore Sie orgentlich abgewatscht."

<i>Markert:</i> "In der Tat, das hat er wohl - er hatte die Größe, mir sämtliche Tricks zu zeigen, die man zum erfolgreichen Fussballspiel benötigt, und das hat er einfach unglaublich gut drauf!"

<i>Periodista:</i> "Wie erklären Sie sich, dass ein armseliger Absteiger-und-die-Biege-Macher wie Hardkore Ihnen, dem GröTaZ, dermaßen haushoch überlegen ist?"

<i>Markert:</i> "Nun ja, zu meiner Verteidung muss ich vorbringen, dass ich das Spiel bis dahin nicht kannte und zunächst mit den motorischen Abläufen überfordert war. Immerhin konnte ich nach einer Reihe hoher Pleiten zumindest

das letzte Spiel für mich entscheiden."</i>

<i>Periodista:</i> "Das erklärt immer noch nicht, wieso Sie sich so haben vorführen lassen!"

<i>Markert:</i> "Nun ja, Hardkore hat zum gemütlichen Zockerründchen eingeladen, da sagt man nicht nein, sondern genießt das kühle Bier und sieht auch über deutliche Niederlagen greoßzügig hinweg. Hardy war schließlich der Gastgeber und als solcher muss man schon manchmal besondere Schmankerln präsentieren. Ich verstehe nur nicht, warum er seine Playstation umbedingt in den Innenhof stellen musste, das Wohnzimmer hätte es auch getan. Aber das Wetter war so schön, da konnte Hardy offenbar nicht anders! Aber was der am Controller für Tricks drauf hat, das ist schon aller Ehren wert. Schade, dass es für ihn beim richtigen Fussball einfach nicht funktioniert!"
21.04.2006 19:56 - Florian Markert - Alianza Lima (Archiv)
ARRIBA ALIANZA #233
Peru erwartet wieder einmal das größte Trainerduell der Gegenwart, wenn Chris mit Juan Aurich auf Alianza Lima unter der Leitung der lebenden Legende Florian Markert trifft. Quasi zeitgleich findet jedoch auch das Copa-Americana-Duell zwischen Juan Aurich und dem Ex-Peruaner und dreimaligen Meistertrainer Speedy „Lahme Ratte“ Gonzales statt, so dass man gespannt sein darf, wem die volle Konzentration der Rot-Weißen aus Chiclayo gilt. Für Alianza ist die Meisterschaft indes bereits abgehakt, stattdessen konzentriert man sich in Lima vollends auf die entscheidenden Gruppenspiele in der Copa Libertadores. Lassen also beide Trainer nur ihre Reserve in der Liga aufs Feld laufen?

Wie auch immer die Aufstellung aussehen mag, eines ist gewiss: Ohne Kettenhemden wird sich das Alianza-Team auch diesmal nicht aufs feindliche Schlachtfeld wagen. Die Fans von Juan Aurich gelten als

unberechenbar und höchst gewaltbereit, bei dem dauernden Misserfolg ihrer Kloppertruppe ist dies jedoch auch kein Wunder.

Der von Teilen der rot-weißen Szene beschworene Abstieg des dreimaligen Meisters aus der Hauptstadt ist dort allerdings kein Thema, stattdessen rechnet man in Lima fest mit dem erneuten Erreichen des internationalen Geschäfts. Schließlich hat der Titelverteidiger noch einige Heimspiele in der Hinterhand, in denen man die nötigen Punkte ohne größere Probleme holen können sollte. Und die Absteiger stehen ja ohnehin schon fest, größere Gewissheit über den Klassenerhalt gab es noch nie. So kann sich in aller Ruhe auf das entscheidende CL-Heimspiel gegen Resistencia vorbereiten, wo es, um weiter zu kommen, nicht nur um den Sieg, sondern auch um die Tordifferenz geht. Ein lockeres Warmschießen gegen Juan Aurich kann da wohl kaum schaden!
11.04.2006 09:12 - Florian Markert - Alianza Lima (Archiv)
ARRIBA ALIANZA #232
Fussball zum Abgewöhnen, das ist es , was Alianza Lima zur Zeit abliefert. Das 0:1 beim Namensvetter aus Sullana gehörte jedenfalls zum Schlechtesten, was in diesem Jahr auf peruanischen Fussballplätzen gezeigt wurde. Nach nur einem Sieg aus den letzten sechs Spielen (neuer Negativrekord in der Vereinsgeschichte? Möglicherweise.) muss man bei Alianza sogar froh sein, dass die Absteiger spätestens nach Dominik Nowaks Husarenstreich bei

Alcides Vigo praktisch feststehen. Nach oben geht in diesem Jahr nichts mehr, da haben die Konkurrenten heute allesamt mit minimalem Auswand gewonnen. Stattdessen muss man nun alles dafür geben, nicht erstmals das internationale Geschäft zu verfehlen. Erste Etappe auf dem Weg zur neuen Zielerreichung: Das Spiel gegen Defensor. Die dritte Heimpleite in Folge muss unbedingt vermieden werden. Logische Folge: Defensor wird mal wieder abgeschossen. Sorry, Dennis!
31.03.2006 17:02 - Florian Markert - Alianza Lima (Archiv)


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