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COPA NEWS

Teil Fünf: Deep Purple - Fireball
"Wenn man genau darauf achtet, weiß man gar nicht, wo man anfangen soll."
"Womit?"
"Genau das ist die Frage. Zumindest der erste Teil, der zweite ist dann 'Wohin?'"
"Wie?"
"Auch nett..."


"Am Anfang des Verständnisses - ob es jetzt um Wirkzusammenhänge, den großen Überblick oder das eher profane Fußballspiel geht - am Anfang steht immer der Wunsch nach Erkenntnis. Erkenntnis im Sinne eines Prozesse, an dessen Ende ein mehr an Wissen, an Einsicht, an Erfahrung steht. Und hier muss man Ansetzen, wenn man aus einem Haufen Bauernjungs, die in der letzten

Woche noch Eicheln in den Bergtälern gesammelt haben, eine Mannschaft formen will, ein Team, das auch in der Königsklasse der Anden bestehen kann."

Der Sermon ging noch ein wenig weiter, aber was tut man nicht alles, um diese Trostlosen Wochentage rumzubringen, wenn man vor lauter Geld und Geilheit gar nicht mehr weiß, was man tun soll.
Oft legt man dann eine Platte auf, geniest die Musik mit einem Glas Old Scotch Single Malt in der Hand und fragt sich, wer die beiden Mädels sind, die sich nackt auf dem Tigerfell (hochwertiges Tigerfellimitat versteht sich) räkeln.
Und dann wacht man auf und wundert sich über die klebrigen Reste...
17.05.2012 13:59 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Teil Vier: Captain Beefheart: Shiny Beast (Bat Chain Puller)
Weiter geht es in Chile, dem lausigsten Land auf dem lausigsten Kontinent dieser lausigsten aller Welten. Nicht nur, dass dieses Land die Form einer Wirbelsäule hat, nein, die Ränder sind auch genauso ausgefranst. Während aber ein Nervenimpuls die Reise die Wirbelsäule hoch in weniger als dem Bruchteil einer Sekunde hinter sich bringt, muss man in Chile zu Auswärtsspielen bereits am Dienstag aufbrechen.

Das liegt allerdings nicht nur an der schieren Größe, nein Länge, dieses von Gott verstoßenen Landes, sonder auch am Klima, dass sich nicht entscheiden kann, ob man jetzt Tropen oder Arktis ist,

Küste oder Gebirge, Gut oder Schlecht, nein, auch an der am wenigsten ausgebauten Infrastruktur in ganz Süd-, nein, in ganz Amerika! Es gibt vielleicht eine Handvoll Länder, in den Autofahrten weniger Spaß machen: Afghanistan, Togo und die eine oder andere Bananenrepublik im Dschungel.
Wie dem auch sei, Trainingsmangel (wie soll man im Mannschaftsbus trainieren?), Schlafmangel (wie soll man bei den Straßen schlafen?) und nie das passende Trainingszeug (Kurze Ärmel? Lang? Mit langer Hose? Handschuhe? Oder doch Sonnencreme und Klimaanlage?) machen aus einem chilenischen Auswärtsspiel eine Lotterie. Und meistens verliert man…
09.05.2012 22:25 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Teil Drei: Grant Green -Idle Moments
“In der heuteigen Folge unserer Sendung Hobbythek beschäftigen wir uns mit dem sittlichen Nährwert eines Fußballspiels, welches wir selber gemacht haben. Was braucht man für ein Fußballspiel? Nun, zunächst natürlich einen Fußball, ein paar Quadratmeter Rasen und zweiundzwanzig Akteure. Ich hab da mal was vorbereitet…“

<zap>

Die Packungsdichte ist definiert als das Verhältnis von Packungsstückvolumen P zu Verpackungsvolumen V. Packe ich also zwei Fußbälle in eine Klarsichtfolie, habe ich als P zweimal das Volumen eines Fußballs und als V einen Zylinder der Höhe eines Tennisballs und zwei Halbkugel. P/V ist dann etwa 0,74, was auch das Optimum ist. Auch bei

drei, vier oder fünf Bällen ist die Verpackung á la Wurst optimal. Leider geht das nicht immer so weiter. Bei 111 Bällen kann man sie optimaler packen, wenn man eine Pyramide baut. Man kann zeigen, dass es zwischen 50 und 60 Bällen zur (und der Begriff kommt nicht vom Autor, sondern von der Fachwelt) Wurstkatastrophe kommt und die Wurst nicht mehr die optimale Verpackung ist.
Nebenbei: Im Zweidimensionalen (also wenn man Kreise verpackt) ist die Wurst immer das Optimum, im Vierdimensionalen die Clusterpackung, also die Verteilung im (vierdimensionalen) Raum…

<zap>

„Ich habe gelernt, dass das Leben eine nichtendenwollende Reihe von vernichtenden Niederlagen ist, bis man sich nur noch wünscht, Flanders sei tot.“
02.05.2012 15:45 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Teil Zwei: Jimmy McGriff – Electric Funk
Popcorn und zwei Bier. Vielleicht Nacho-Käse auf das Popcorn. Und viel heiße Butter. Dazu zwei Bier, einen Chillicheeseburger und einen Doppel-Whopper mit Käse und Bacon. Dazu zwei Bier. Und so geht es Tag für Tag für Tag…

Aber glücklicherweise geht irgendwann die Zwischensaison vorrüber und man kann sich – auch zwischen den Andentälern mit ihrem rauen Klima – in der Vorsaison auf die Saison vorbereiten. Der zwölfjährige aus Stuttgart, der die Herausforderung der klügsten Liga des Kontinents angenommen hatte, sah jetzt schon

ein, dass er der Herausforderung nicht gewachsen war und so bleiben die Chilenen doch unter sich.
Irgendjemand musste fubini verleumdet haben, denn ohne etwas Verwerfliches getan zu haben, wurde er zwei Jahre nacheinander mit der Höchststrafe belegt: Punktgleich mit dem Meister auf dem zweiten Platz. Aber alles Lamentieren und Jammern bringt nichts, man muss wieder angreifen, wie Syssiphos immer wieder den bekackten Stein, der morgens vor der Tür liegt den Berg hinaufbringen. Hat man das geschafft, kann man abends das Leben genießen. Mit Popcorn und zwei Bier. Vielleicht Nacho-Käse…
26.04.2012 14:40 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Teil Eins: Eddie Mack - Recorded LIVE at the OPEN FACE SANDWICH CLUB
Uh. Oh. Eine nackte Schöne auf einem Klavier. Chile hat soviel zu bieten. Berge. Hütten. Berghütten. Und dazu ein paar funky Grooves, dass treibt die Kätchen auf die Tanzfläche und man hat seine Ruhe am Brett und kann mit Genuss das ein oder andere Pils (unbedingt probieren: Eichbaum Ureich. Oder Jever.) zu sich nehmen und dabei sanft mit dem Fuß wippen.

Zum Beispiel zu Jimmy McGriff oder Richard Holmes. Im Fernseher läuft die Konferenzschaltung des letzten Spieltags und der ein oder andere Trainer schaut mal zum Fernseher und kann dann doch seine Augen nicht von der Tanzfläche lassen. Aber wer will es den Männern verübeln? Es bleibt ihnen ja nicht viel, denn nur einer kann Meister werden. Nur ein einziger der ganzen Horde.

Aber auch dieser Erfolg ist nur von kurzer Dauer. In der nächsten Saison wird man dann zum Gejagten und hier muss dieser Text unterbrochen werden, da die Zweiminutendreissigschallmauer soeben durchbrochen wurde und der Radiojockey sein Pferd auch wieder zu Tode geritten hat.

Was lernen wir daraus? Man sollte sich seine

Kräfte einteilen, auch beim Artikel schreiben, sonst kann es sein, dass man sich in einer ewigen Spirale von Karawanserei zu Karawanserei befindet, ewiges Rumeiern ohne eine Ausgang zu finden, nur fremdbestimmt von den eigenen Gedanken und Bewusstseinsströmen, die im Endeffekt dann doch wieder in eine chilenischen Berghütte enden, mit einem Bier in der Hand, Frauen auf der Tanzfläche und den Blick auf den Fernseher gerichtet, in dem gerade Boxen gezeigt wird.

Boxen. Oder ein Boxfilm, wie Rocky zum Beispiel. Der Film erinnert mich immer ein wenig an meine erste Beziehung. Ich war wie Rocky und meine Freundin wie Apollo Creed. Und wie im Film hat letztendlich Apolle Creed gewonnen - wenn auch nur nach Punkten. Mein Leben ist eh ein Vexierspiel aus diversen Filmen. Wenn ich meine ganze Geschichte nochmal Paroli laufen lassen, erkenne ich Szenen aus ... ach, ich will nicht langweilen, freuen wir uns auf die tanzenden Mädels, das frische Pils und die Endspielkonferenz im Fernsehgerät. Bis nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: "Welches Schweinderl hätten Sie denn gerne?"
26.03.2012 21:16 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Kratzen
Fortsetzung von letzter Woche

Der Schein im Gang wurde immer stärker je weiter ich mich vorwagte. Auch schwoll das Rauschen und Kratzen weiter an. Die Geräusche hallten an den grob behauenen Wänden wider und verursachten vielfältige Echos, so dass eine Kakophonie ertönte, die mir erneut Schauer über den Rücken trieb. Ich hatte kein Ahnung, was mich hinter den nächsten Kurven und Ecken erwartete und Panik machte sich in meinen Adern breit. Aber ich konnte nicht zurück, ich musste ergründen, welche namenlosen Schrecken sich unter meinem Haus befanden.

Ich trat um die nächste Kurve des Ganges und konnte nichts mehr erkennen. Grelles Licht schmerzte in meinen Augen und der Lärm wurde fast unerträglich. Kein Kratzen und Rauschen, ein Schreien und Toben aus unzähligen Kehlen, kein friedliches Singen, sondern ein kämpferisches Siegesgeheul einer unglaublichen Menschenmenge musste die Quelle sein und allein die dicken Wände des auf dem Hügel trohnenden Herrenhauses dämpften den unglaublichen Lärm zu einem leisen Rauschen. Meine Augen hatten sich an das gleißende Licht gewöhnt und ich machte einige Schritte vorwärts und durchschritt den Torbogen, der sich

auf eine große Fläche öffnete. Und dann stand ich auf einem dunklen, grünen von weißen Strichen durchzogenen Platz um mich herum fünzig- oder hundetausend Menschen und alle schrien gleichzeitig. Ich stand auf einem Fußballplatz – was heißt Fußballplatz, ein Fußballtempel und einhunderttausend Gläubige beteten auf ihre Weise. Und ich stand dort, vor mit auf dem Rasen liefen Ferenc Puskas und Fritz Walter, George Best, Alfredo di Stefano, Adolfo Pedernera, Félix Loustau, Juan Carlos Muñoz, Ángel Labruna, Francisco Gento, Hector Rial, Raymond Kopa und José Emilio Santamaría – und ich. Und ich erkannte Lukas Podolski, allerdings nur auf der Bank. Neben Jupp Derwall, der wohl der Trainer war. Mir wurde schwarz vor den Augen, ich hatte den Himmel gesehen.

Als ich wieder zu mir kam, lag ich auf einer kleinen Pritsche. Ich bin immer noch dort. Der Blick aus dem Fenster ist durch Gitterstäbe beschränkt. Es ist sehr still. Aber wenn ich genau hinhöre, abends, wenn die Sonne hinter den Hügel sinkt, wenn ich die Ohren spitze und mich ganz auf das Hören konzentriere, dann kann ich immer noch das Rauschen hören, das ferne Rauschen und leise Kratzen.
19.03.2012 13:22 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Kratzen
Fortsetzung von letzter Woche

Ich betrat den Flur und dieses unheimliche Rascheln ertönte wieder, aber dieses Mal konnte ich eindeutig erkennen, dass die Töne aus der Küche kamen. Langsam, immer darauf bedacht, die Kerze nicht verlöschen zu lassen, trat ich ein. Das gelegentliche Rascheln und Kratzen war hier ein ständiges Rauschen welches gelegentlich anschwoll und sirenenartig die Frequenz änderte. Und es kam aus dem Kamin.

Der Kamin der Küche, die Feuerstelle über der die früheren Bewohner seit Generationen ihre Speisen zubereiteten, war ein großer, gemauerter Feuerplatz mit Schlot und einer massiven Rückwand, geschwärzt von den Jahrhunderten in denen das Feuer an den Steinen nagte. Und genau aus dieser Mauer voller Ruß und schwarzem Fett kam das Rauschen, Rascheln, Kratzen. Außer diesen unheimlichen Tönen war Stille und ein Gänsehaut begleitete mein Schauern. Ich schaute mich um und entdeckte im Regal am Fenster, durch das die Nacht ihr fahles Licht warf, oder vielmehr das Licht meiner Kerze nach draußen sog, das alte Stemmeisen, mit dem mein Vater damals den Mann erschlug, eine grauenvolle Tragödie, die Unglück über uns alle brachte. Er hat nie wieder darüber gesprochen.

Ich nahm das Stemmeisen und ging zurück zum Kamin. Ein Kamin, groß genug um darin zu stehen. Und um einen Luftzug zu verursachen, der meine Kerze erlöschen lies.

Völlige Dunkelheit umfing mich, die Kälte sickerte durch die Poren meiner Haut und ich bekam ein Gefühl der Panik. Ich stand völlig still, gelähmt vor Angst, und wagte kaum zu atmen. Wieder das Anschwellen des Kratzens. Und nun vermeinte ich durch die Ritzen der schwarzen Wand einen Lichtschein zu erkennen, ein fernes Leuchten, schwach und unstet. Oder spielten meine panikgeschwängerten Sinne mir einen Streich und die Wand war schwarz wie immer? Es gab nur einen Weg, das herauszufinden.
Der erste Schlag mit dem Stemmeisen löste einige Mörtelsplitter von der Wand. Von den Wänden des Kamins widerhallend prasselten unheimliche Echos auf mich ein. Schweiß strömte aus meinem Körper. Angstschweiß. Aber ich setze das Stemmeisen erneut an und nach wenigen weiteren Schlägen konnte ich erst einen, dann mehrere der alten, mit der Patina von Jahrhunderten toten Fettes überzogenen Steine aus der Mauer entfernen und legte einen Gang frei, etwas mehr als vier Fuß hoch und leicht abwärts gehend. Wie tief der Gang in das Haus hineinragte, konnte ich nicht erkennen, aber jetzt war ich mir sicher, dass eine schwacher Lichtschein aus dem Gang schein – und das Rascheln, Kratzen und Rauschen kam eindeutig aus diesem schwarzen Schlund.
Ich griff das Stemmeisen fester und wagte mich vor in die Alles verschlingende Dunkelheit.
Okay, immer noch nichts mit Fußball oder Lukas Podolski. Aber bleiben Sie dran!
14.03.2012 09:38 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Kratzen
Es war ein dunkler Donnerstag, der Regen fiel schon seit Stunden und prasselte ein dumpfes Stakkato auf die Fenster. Es war die ganze Woche noch nicht wirklich hell geworden und auch an diesem Tag schien die Sonne nur missmutig und ohne Willen und so behielten die grauen, ja fast schwarzen Wolken die Oberhand und tauchten das ganze Land in schummeriges, fahles Nicht-Licht.

Es war so grau, dass alle Farbe aus der Natur gesaugt wurde und nur noch verschiedene Schattierungen von Grau überblieben; graues Gras, graue Steine, graue Bäume, graue Menschen. Dazu kam ein kalter Nordwind, der zwar nicht stürmisch, aber doch kräftig genug wehte, in einer absonderlichen Stetigkeit, dass alles Leben gelähmt schien, paralysiert von den sterbenden Elementen.
Auch durch die Ritzen der Fenster und Spalten des alten Gemäuers, in dem ich meine letzten Tage verbrachte, fuhr der Wind und es war so kalt, dass ich im Salon saß und meinen Mantel umgeworfen hatte. Ich kam mir ein wenig lächerlich vor, aber da außer mir keine Seele in dem alten Herrenhaus derer von Dargweg lebte und der alte Kamin schon meinen gesamten Holzvorrat verschlungen hatte und nur noch die letzten Scheite langsam vor sich hinglühten,

kam ich nicht umhin, mich so vor den eisigen Fingern des Wetters zu schützen, die unbarmherzig jeden Winkel des Hauses besetzten.

Ein Geräusch lies mich aufschrecken. Es war mittlerweile Abend geworden und ich war wohl eingeschlafen. Der Kamin warf ein letztes Glimmen auf die alten Möbel und erzeugte so tanzende Schatten auf den Wänden. Ich entzündete die Kerze, die neben mir auf dem niedrigen Eichentisch stand. Wieder ertönte das Geräusch, ein Kratzen oder Scharren, das aus den Wänden zu kommen schien. Ein Ast, den der Wind an die Mauern drückte? Oder ein Tier, das irgendwo zwischen dem Herrenhaus und den Ruinen der Stallanlagen herumlief und Schutz suchte? Erneut dieses Kratzen und es schien nicht von Draußen zu kommen, vielmehr aus dem Haus selber, aus den Wänden oder dem Boden. Ein Schauer lief mir über den Rücken und ich ging langsam und lautlos in Richtung der Tür, immer darauf bedacht, die Flamme der Kerze nicht verlöschen zu lassen, um die Herkunft dieses unheilvollen Geräusches zu ergründen.

Fortsetzung im nächsten Heft. Dann auch, was dass mit Fußball zu tun hat. Und ein Interview mit Lukas Podolski. Abonnieren Sie noch heute!
05.03.2012 11:04 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Ichglaubesgehtschonwiederlos
Chilenische Frühlingstage beinhalten immer etwas mehr. Nun ja, es ist im Moment zwar Herbst im chilenischsten aller Andenländer, aber der Frühling kommt bestimmt auch wieder nach Santiago oder so. Falls die Welt in 2012 nicht doch untergeht.

Der Untergang war ein deutscher Film über die letzten Tage des dritten Reiches. Die letzten Tage von Pompeji war auch ein Film darüber, allerdings spielte der in Italien – und war auch über ein anderes Reich. Dann gab es da noch die 30 Tage von Sodom. Insgesamt betrachtet, gab es also schon viele Filme über viele Enden. Und dazu noch die ganzen Lieder über das Ende oder auch zwei Enden, wie zum Beispiel die zwei Enden der

Wurst. Oder zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle.

Egal wie man es dreht und wendet, alles geht zu Ende. Sogar der Schluss hört irgendwann auf. Und auch die Hoffnung auf eine chilenische Meisterschaft, die lange vorhanden war bei dem südamerikanischen Lieblingsclub aller rassigen Schönheiten, dem CD O Higgins.

Zurück zum Frühling, da hört man Vögel zwitschern und Zwitscher vögeln, dazu ein kühles Blondes und eine heiße Brünette. Und nach einer oder zwei Stunden im Vollrausch und Ekstase, die einem aus den Ohren schon wieder rauskommt, keimt dann auch wieder Hoffnung auf. Hoffnung auf einen Meistertitel. Doch auch hier gilt: Das Ende ist nah.
29.02.2012 13:37 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Eskannderfrömmstenichtindfrieden lebenwennihmdieschönenachbaringefällt
Über Chile kann man viel Gutes berichten, wenn man will. Leider auch weniger Gutes. Heute im Telekolleg werden wir uns der Geschichte Chiles zuwenden und Nützliches und Unnützes erfahren. Ganz im Sinne des chilenischen Sprichwortes „Was Du heute lernen kannst, hat die Katze schon in der Maus gelesen, als sie den Schmied in den Brunnen warf!“

Chile ist eine pseudoaristokratische Oligarchie im Südnorden des antarktischen Archipels. Das Land grenzt im Westen an Mikronesien, im Osten an die Karpaten. Die Nord- bzw. Südgrenze sind bisher wenig erforscht; man vermutet hier jedoch andere Länder. Daneben gehören die in diversen Ozeanen verstreuten Karnevalsinseln und das Pappnasenarchipel zum Staatsgebiet. Die Herkunft des Landesnamens ist nicht eindeutig geklärt. Eventuell stammt der Name aus der Sprache der Ureinwohner, den Andenern, chilli,

und bedeutet etwa Land der scharfen Weiber.

Vor etwa 354.000 Jahre siedelten die ersten Braun- und Katzenbären im heutigen Chile. Schon 220.000 Jahre später entstand zwischen den Tälern des Balzgebirges die erste Hochkultur Chiles, die der Argonattern, deren Reichtum sich auf einer Mischung aus Menschenopfern und dem Abbau von Silbermoos gründete.

Nachdem die Argonattern um 1000 n. Chr. Die alte Welt entdeckten, nahmen sie die iberische Halbinsel als Kolonie in besitzt. Durch ablativen Wissenstransfer erlernten sie von den iberischen Ureinwohnern den Fußballsport. Dieser setzte sich auch im Mutterland als Volkssport durch und führte um 1800 zur ersten Neukaledonischen Weltmeisterschaft in diesem Sport.

Im nächsten Teil wenden wir uns der Geschichte Chiles nach der ersten Fußballschuhkrise und der folgenden Abwehrschlacht zu.

23.02.2012 11:48 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Renntenentrechendenrentenrecht
Ente gut, alles gut – so heißt eines der überstrapaziertesten Sprichwörter unserer Zeit. Neben anderen, goldenen Redewendungen, die der volkstümliche, deutsche Wortschatz hervorgebracht hat. In dieser Ausgabe wollen wir beleuchten, was ein Sprichwort zu einem Sprichwort macht – und wie man die moralisch-ethisch-ontologische Lehre aus so einem Sprichwort auf den Gegenstand unseres täglichen Sehnens übertragen kann: auf Fußball.

In der Einleitung sind die Schlagwörter dieses Diskurses schon gefallen: Sprichwort, Moral, Ethik, Ontologie, Fußball. Nebenbei bemerkt: Es heißt nicht Sprichworte, sondern Sprichwörter. Die Mehrzahl –worte, wie auch Worte, verwendet man in anderen Zusammenhängen; es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, wenn dies auch noch erläutert werden sollte.

Wie auch immer, die aus dem Mittelalter stammenden Sprichwörter, wie auch die aus anderen Sprachen übernommenen, (oft über den Umweg des altniedernordischen) eingedeutschten

Redewendungen wollen etwas mitteilen. Man spricht solch eine Redewendung ja nicht bar jeden Zusammenhangs, sondern versucht eine allgemeingültige Lehre, eine Moralvorstellung oder einen gewissen ethischen Anspruch zu vermitteln. Hierzu ein Beispiel:

Der Zweck heiligt die Mittel: Ausgehend von einer nicht näher spezifizierten Zielrichtung, einem Gegen- oder Zustand, den man erreichen möchte (im folgenden McGuffin), wird hier bei der Weg hin und auf den McGuffin zu, als belanglos betrachtet, ja darüber hinaus sogar mit einem transzendenten Glanz beleuchtet. Solange der McGuffin die entsprechende moralische Höhe besitzt, einen ethisch-ontologischen Standpunkt spezifiziert, der auch der kritischen Vernunft genügt, ist die Wahl der zum Erreichen notwendigen Anstrengungen – auch in einer nicht den Ansprüchen an den McGuffin genügenden Art und Weise – einer gewissen Wahllosigkeit untergeordnet.
Übertragen auf Fußball bedeutet das: Für drei Punkte kann ich auch mal die Blutgrätsche ausfahren.

14.02.2012 16:53 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Manchmalmöchteichschonmitdir
Vollmond über den Anden und die Trainer werden zu Tieren - z uWerwölfen! - , die, ohne Ansehen des Gegners, auf den Lieblingsklub der Vampire einschlagen und dabei nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die des Gegners ruinieren.

Da kann man schon am Verstand der Übungsleiter zweifeln. Zweifel kommt übrigens vom germanischen Wort "twîfla", was wohl "gespalten"

und "zweifach" bedeutete. Und genau hier kommt ein Schuh im Pfeffer zu liegen: Die gespaltenen Persönlichkeiten, die hier nicht einfach, sondern zweifach rumballern, ohne wirklich zu erkennen, dass die gesamte Anstrengung letztendlich nur ein Handkäs in der Kurve sind, sollten sich eigentlich in Therapie begeben.

Eines jedoch sollte diesen Trainern klar sein: fubini ist Team Jacob - oder Team Edward!
10.02.2012 18:02 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Dichzuliebendichberührenmeinverlangendichzuspüren
Wir schreiben das Jahr 2012. Dies sind die Abenteuer der Fußballmannschaft CD O Higgins, die in ihrer vier Jahre andauernden Mission versuchen will, neue Welten zu entdecken und Meister zu werden in einer Art, die nie zuvor ein Mensch gesehen hat.

„Kapitän in der Kabine?“
„Jawohl, kommen Sie rein… Was gibt es?“
„Hüllenbruch beim Verteidiger.“
„Wie?“
„Naja, es waren die Bork...“
„Was?!“
„Die beiden Brüder Amon und Nathanael Bork. Der eine von rechts, der

andere von links, die Plasmawaffen im Anschlag und – zack – Bein kaputt…“
„Und nun? Wer ist denn der Physiotherapeut?“
„Scotty.“
„Heißt der wirklich so?“
„Nein, nur wegen seiner Vorliebe für Scotch Whisky…“
„Ah. Und was sagt er?“
„Er bekommt ihn in vier Wochen wieder fit.“
„Vier Wochen? Ich geb ihm zwei…“
„Dann macht er’s in vier Tagen….“
„Alles klar, fertigmachen zum Beamen… Jim Beamen…“
02.02.2012 16:00 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Liebmicheinletztesmal
Wenn es um eine der beliebtesten Sportarten der Welt geht, spaltet sich die Gesellschaft in verschiedene Teile – das ist beim Fußball nicht anders. Diese Bruchstücke sind nicht notwendigerweise disjunkt, es gibt Individuen, die zu mehr als einer Gruppe gehören oder auch solche, die sich auf der Grenze zweier Teilmengen bewegen und nicht eindeutig zuzuordnen sind.

In unseren wilden Zeiten, als wir noch selber jeden zweiten Tag hinter dem Ball herjagten, uns neue Tricks und Dribblings überlegten oder auch mal den Nachbarsjungen mit einem gezielten Tritt vom Torschuss abhielten (es hätte ja ein Tor geben können und dann wären wir traurig und enttäuscht ob einer – vermeidbaren – Niederlage ohne Appetit nach Hause gekommen, und hätten mit schlechter Laune unsere Hausaufgaben erledigt, die natürlich eher mangelhaft ausfielen, da die Gedanken immer noch um dieses unnötige Gegentor kreisten; die Folge wären schlechte Noten in der Schule gewesen und somit ein schlechter Schulabschluss, kein Studium, sondern eine Ausbildung zum Gebäudereiniger,

Kanalarbeiter oder Gerüstbauer, ein keifendes Weib, unselige ADHS-Kinder und somit der soziale Abstieg und schließlich Harz IV oder Freitod! Dann lieber Diskussionen und eine zünftige Keilerei wegen eines gut gezielten Fußtritts – das der soziale Abstieg unsere damaligen Gegner traf, wurde uns erst später bewusst…), konnten wir noch den Traum von einer großen Fußballerkarriere träumen (wenn wir denn gewonnen hatten) oder zumindest uns wünschen, wir könnten so spielen, wie die Großen, die in unseren Paninisammelbildalben fein säuberlich aufgeklebt waren.

Heute dagegen träumen wir von einer sicheren Rente und das der Chef nicht wieder tobt, wenn wir den ganzen Montag von der Bundesliga reden. Oder von der AllSvenskan Ergebnisse twittern, die mit der eigentlichen Realität nichts zu tun haben. Na, und in der Rente denken wir darüber nach, wie wir unsere Enkel im Fußball verbessern können und geben ihnen den Tipp mit dem gezielten Tritt im richtigen Moment.

Irgendwie verändert sich alles – und nichts.
23.01.2012 16:20 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
Santamariainseldieausträumengeboren
Eine Abhandlung über Einrichtungen zur Torkontrolle an der Schnittstelle Mensch-Ball und weitere Ausführungen über Maßnahmen nach einem Kontrollverlust und ebensolche bei einem Eigentorstörfall oder einem Torstörfall durch Einwirkung Dritter.

Diese Abhandlung betrachtet zum Einen die Torkontrolle an der Schnittstelle Mensch-Ball, also das aktive Verhindern eines Gegentores durch Interaktion verschiedener, zuständiger Personen der beteiligten Gruppen; hierbei speziell die Möglichkeiten
a) Der Abwehrspieler
b) Des Torhüters (vulgo Torwart, oder (speziell bei kleinen Kindern) Torbart)

Des Weiteren werden die Schutz- und Trutzmaßnahmen bei

Eigentorstörfall, also einem Störfall durch ein Gegentor aufgrund der Einwirkung des sogenannten Innentäters, eines Täters aus der eigenen Mannschaft, sowie der Torstörfall durch Einwirkung Dritter, also eines Spielers der gegnerischen Mannschaft.

Als Ergebnis werden die Voraussetzungen zur Vermeidung und – bei Eintreten eines Störfalls die wirkungsvollen Gegenmaßnahmen bis hin zum Befördern des Balles in das Tor der gegnerischen Mannschaft durch anstoßen des Balles mit dem Fuß oder – in Ausnahmefällen – mit den Kopf, dem Rumpf oder anderen Extremitäten mit Ausnahme der Hand, des Arms und der Zunge. (Die Zunga wäre legal, aber schmerzhaft…)
17.01.2012 15:50 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 
2012 - Keltische Weisheiten - Teil 2
Start war in Schweden...

April: Carla Bruni trennt sich von Sarkozy, der anschließend behauptet, sie sei ihm zu klein gewesen; Dortmund erschließt das Erdölfeld, die Aktie steigt auf 200 Euro; Uli Hoeneß sagt, Bremen sei ein Karnevalsverein mit Fischgeruch; die Bild-Zeitung deckt auf, dass Spielmaño eine Frau ist; Franz Beckenbauer schimpft auf den AB von Kai Dieckmann, dass die Isar überschritten ist; Christian Wulff tritt nicht zurück, obwohl bekannt wird, dass er das Saarland als Sicherheit für einen Kredit hinterlegte; der 1 FC Köln kauft Lukas Podolski für 17 Millionen von den Bolton Wanderers.

M ai: ein You-Tube-Video zeigt, wie Merkel und Sarkozy in einer Besenkammer verschwinden; Dortmund kauft Gazprom Gelsenkirchen und benennt den Verein um – dieser heißt nun Stan-Libuda-seine-Frau-ihr- Karnevalsverein; Christian Wulff tritt nicht zurück, obwohl bekannt wird, dass er einen Kredit nicht bedienen konnte und das Saarland jetzt Warren Buffet gehört; Uli Hoeneß sagt, Hamburg sein ein Karnevalsverein, der nach Fischbrötchen stinkt; der Problemyeti wird gestellt: es ist Reinhold Messner, die Kuh Yvonne bleibt unauffindbar.

Juni: der BVB kauft mit den Erdölmillionen Arsenal London und Real Madrid; Angela Merkel spricht auf den AB von Kai Dieckmann, und fragt nach, wer nach Wulff Bundespräsident werden soll; Uli Hoeneß sagt, Mönchengladbach sei ein Karnevalsverein; das Saarland erlebt eine wirtschaftliche Blütezeit, daraufhin bietet sich Berlin als Sicherheit für einen Kredit von Christian Wullf an – dieser tritt überraschend nicht zurück; der 1. FC Köln verkauft Lukas Podolski für 23 Millionen an En Avant de Guincamp; die Kuh Yvonne wird

gefunden und gesteht Reinhold Messner ihre Liebe, dieser rasiert sich und wandert nach Tibet aus; Bayern trennt sich von Deutschland, Horst Seehofer spricht von einem „Problemland“, daraufhin marschiert die Bundeswehr ein und besetzt München.

Juli: Uli Hoeneß sagt, Frankfurt sei ein Karnevalsverein, der nach Handkäs stinkt; Bayern kehrt zu Deutschland zurück unter der Bedingung, als nächstes als Sicherheit für einen Kredit von Christian Wullf zu dienen; Dortmund tritt der OPEC bei, die Aktie steigt auf über 500 Euro; die Bundeswehr stellt den Münchner Oberbürgermeister fünf Fragen, worauf dieser erbost auf Kai Dieckmanns AB spricht; Franz Beckenbauer trennt sich von Christian Wullfs Frau, die er als Sicherheit für einen Kredit erhalten hatte – dieser tritt nicht zurück.
August: Köln kauft Lukas Podolski aus Frankreich zurück – für 23 Millionen Euro; die Yetis in Tibet erkennen, dass Reinhold Messner gar kein Fabeltier ist; Uli Hoeneß sagt, Stuttgart sei ein Karnevalsverein mit unterirdischem Bahnhof; das Erdölfeld unter dem Signal-Iduna-Park stellt sich als Speiseölvorrat von Rainer Calmund heraus, als Folge drosselt Dortmund die Förderung; Christian Wulff tritt nicht zurück, obwohl bekannt wird, dass er einen Anrufbeantworter als Sicherheit für Kai Dieckmann hinterlegt hat; Franz Beckenbauer wird als möglicher Nachfolger vorgeschlagen; Merkel und Sarkozy verbringen ihren gemeinsamen Urlaub auf St. Helena, Fotos der beiden in Badezeug verursachen einen Massentumult, es kommt zu Protesten und Demonstrationen, auf St. Helena wird die „Oben-Mit“-Pflicht eingeführt.

weiter in Algerien
http://copamundial.eu/stadion/zeitung.php?auswahl=59&artikel=30089
10.01.2012 13:01 - fubini - CD O'Higgins (0.3 TK)
 


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