In dieser traurigen Stunde möchten wir einen Moment innehalten und unserer beiden Trainerkollegen. Beide waren große Geister, leider am Ende ihrer aktiven Zeit, im wahrsten Sinne des Wortes. Glitt Fenris an der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn herum, einmal mehr auf der einen Seite der Grenzlinie, mal mehr auf der anderen. Hochkreatives Setzverhalten war ebenso Bestandteil seines Wahnsinns, wie gelegentlich Streit mit anderen Ligakollegen oder gar ganzen anderen Ligen vom Zaun zu brechen.
Bernd war in dieser Hinsicht deutlich pazifistischer, wenn auch seine scharfe Zunge bzw. sein spitzer Stift, dies mehr als ausglichen und ihm mehr als einmal zu weltweitem Coparuhm verhalfen. Nur ein einziges Mal geschah es tatsächlich, dass der Buddha Bernd
tatsächlich seine stoische Ruhe verlor. Und wer was Schuld ? Wer war’s ? Wer war’s ? Nein nicht die Schweizer, die sind ja selbst Pazifisten, nein es konnte natürlich nur Fenris sein, der klammheimlich Bernd die Meisterschaft mit einem Schlammloch in letzter Sekunde noch stahl.
Diese beiden hochgeschätzen Kollegen scheinen nun von uns gegangen zu sein und werden ein großes Schlamm-Loch hinterlassen. Ihr Wahnsinn, ihre Spitzzüngigkeit werden uns fehlen, aber die SM wird weiterleben und hoffentlich bald wieder zu alter Grösse zurückfinden. Denn es hilft jetzt nichts nach hinten zu schauen und der schönen alten Zeit nachzutrauern. Es muss nach vorne geschaut werden, hart gearbeitet und gekämpft werden und der Rest wird von alleine kommen.
So eng war’s noch nie ! Nein, dies ist kein Zitat aus Fenris und Lutschers letzter Liebesnacht, sondern eine ganz realistische Einschätzung der Lage in der SM. Zugegebenermaßen hätte auch die erste Deutungsweise ihre Daseinsberechtigung, wenn man davon ausgeht, was Lutscher und Fenris so in ihrer Freizeit treiben.
Doch zurück zur Tabelle. Unglaubliche 6 Punkte trennen unseren sprudelnden Tabellenersten und den Exiljapaner KiMu
auf dem vorletzten Tabellenplatz. Nur unsere Schokokugel Maltester hat sich bisher absetzen können, jedoch leider in die falsche Richtung. So leicht wie Maltesers sind muss er nur aufpassen, dass der Wind ihn nicht gleich in die Druga weht. So beeindruckend seine Aufstiegssaison war, so uninspririenrend ist seine Prva Premiere.
Insgesamt können rein theoretisch also (fast) alle noch Meister werden und (fast) alle absteigen. Na dann mal Prost !
TC kann seinem Nationaltrainerkollegen nur zustimmen. Die internationale Lage fuer die SM sieht schlecht aus. Die Nationalmannschaft kann nur noch durch ein Wunder die naechste Runde der WM erreichen, obwohl man sich selbst keine Vorwuerfe machen kann. Die taktischen Entscheidungen einiger Mitbewerber waren es die am Ende den Ausschlag gegeben haben. In der Champions-League kann sich Topfavorit TC aus Gier und eigener Dummheit mit fast 100%iger Sicherheit bereits aus dem Wettbewerb verabschieden. Liegt die miserale Lage der SM daran dass unsere beiden Alt-Narzisten sich zunehmend in ihren altersgerechten Demenzzustand verabschiedet haben ? Oder daran dass die "Jungen" einfach noch nicht
die notwendige Erfahrung haben ? Alles Quatsch ! Es fehlt einfach ein wenig Glueck und natuerlich ein bisschen mehr Engagement von allen Beteiligten wuerde helfen zu einer positiveren Stimmung beizutragen, was sicherlich dem Erfolg zutraeglich waere.
Doch die SM hat ja noch eine Geheimwaffe, die hoffentlich bald zum Einsatz kommen kann: der Lutscherlurch. Nachdem er mit einem animalchirugischen Eingriff seiner zu kleinen Eier entledigt wurde, ist er nun im Begriff sich Waleier wachsen zu lassen, um dann Dank seines Testosteronueberhangs alle Gegner das fuerchten zu lehren.
Die SM wird aus der Asche auferstehen wie ein Phoenix, falls nicht, nun ja dann saufen wir trotzdem weiter.
Man schlaegt die Zeitung auf und da ist sie wieder, diese immerwiederkehrende Chiffreanzeige: Fenris verzweifelt gesucht. Doch wer sucht Fenris ? Nun gut unser Kameltreiber sucht ja immer noch seine Formatierungsnutte, aber bei ihm ist eher anzunehmen, dass er ein Kopfgeld aussetzen wuerde. Wer kann es also der Fenris so verzweifelt sucht, waehrend sich dieser Madonnagleich sein zotteliges Achselhaar in einer oeffentlichen Toilette, sehr zum Ekel der anderen Toilettennutzer. Waehrend er sich also das fettige Achselhaar auftoupiert, sucht ihn jemand sehr verzweifelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei dem Unbekannten und unseren rosa Lutscher, a.k.a Fenris Sexsklave und Schosshuendchen. Vielleicht sollte er einfach seiner Nase folgen.
Es ist ja eigentlich nicht TCs Art wie Bernd einfach nur 500 Zeichen hinzurotzen und dann unverfroren zu behaupten das Laenge nicht zaehlen. Vielleicht sollte er da mal lieber Dragica fragen. Aber in der Not der Stunde schluckt der Teufel so manche Fliege, wenn es die Zeit nicht anders erlaubt. Ja und was ist den eigentlich erst mit der ehemaligen Formatierungsnutte Fenris passiert ? Jetzt muss der arme Hadschi schon seine Rohkolumne online quetschen, weil Hoerr Fenris besseres zu tun hat, wie z.B. fremdzuspielen. Ein unglaublicher Affront gegen seine Ligakollegen und die SM als ganzes. Wir haben kein Verstaendnis fuer eine solche Fahnenflucht und die allgemeine Strafe ist ja bekannt. Eine Nacht im SM-Studio mit Dragica und ihrem ganzen Folterarsenal.
Die WM-Qualifikation ist vom neuen Traumtrio des SM-Fussballs erfolgreich abgeschlossen worden. Einziger Beigeschmack ist allerdings, dass Schweden doch tatsaechlich die Qualifkation vor der SM-Mannschaft beendet hat. Auch Lutscher Initiationsritual ist erfolgreich verlaufen. Er wird zwar noch ein paar Wochen ein Suspensorium tragen muessen und sich leger im Hartz IV-Stil kleiden muessen, mit grauer Kik-Marktsporthose, um sein Gemaecht zu schonen.
Doch er ist bereits vom SM-Paten zur naechsten Aufgabe geschickt worden, die ihn diesmal auf eine Geheimmission ins noerdliche Europa bringen wird. Der SM-Pate hat ihm versprochen, dass bei einem erfolgreichen Abschluss der Mission endlich das S & M auf den Hintern taetowiert bekommen wird. Haschi wird dies zwar nicht moegen und er strikt fleissig an einer Verschwoerungstheorie, um von seiner Mitverantwortung an allen SM-Geheimmissionen abzulenken.
TC hatte nun endgueltig die Nase voll. Er zog sich seinen blauen Werkstattoverall an, taetigte schnell ein paar Anrufe und setzte sich dann auf sein Bobbycar und strampelte in Richtung Stadtpark. Beim vorher ausgemachten Treffpunkt hinter der oeffentlichen Toilette warteten schon Fenris, Bernd, Qbat und Hadschi, der wie immer per Kamel angereisst war und immer noch auf diesem sass. Die Feinabstimmung wurde schnell koordiniert und dann ging es los. Alle setzten sich die Gimpmasken auf und verschwanden in verschiedene Himmelsrichtungen.
Lutscher kam wie jeden morgen um 5 Uhr aus seinem Stammlokal Darkroomovic im Belgrader Rotlichtviertel. Wie jeden Tag ging er ein wenig breitbeinig und uebermuedet die dunkle Gasse entlang, als ihm am Ende der Gasse ein grosser Schatten auffiel, der sich ihm langsam naeherte. Nicht nur, dass der Schatten extrem gross war, er schien auch einen unausstehlichen Geruch auszustossen. Ploetzlich beschleunigte der Schatten und bevor der etwas bewegungsgehemmt Lutscher reagieren konnte, spuerte er einen immensen Schmerz auf dem Hinterkopf und fiel zu Boden. Bevor er sich der aufkommenden Ohnmacht ergab, konnte er noch zwei behaarte vertikal stehende Brueste erkennen. „Komisch ... “, dachte er und dann sah er nur noch schwarz.
„Was machen wir jetzt mit ihm ?“ „Mmmh, ich weis auch nicht genau. Fenris du bist doch der Experte was Folter und Perversion angeht. Also was schlaegst du vor ?“ „Ich glaub ich habe eine Idee ! Kommt mit und vergesst mir nicht unser Buendel !“
Als Lutscher wieder zu Sinnen kam, sah er das Wasser der Donau unter sich. Ihm wurde schnell klar, dass irgendjemand ihn an der Pancevo-Bruecke aufgehaengt hatte. Als er an sich herunterschaute, wurde ihm seine missliche Lage schnell bewusst. Er war aufgewickelt wie ein Wollknaeul und konnte nur seinen linken kleinen Finger bewegen. Ploetzlich bemerkte er wieder
den strengen Geruch, den er schon vor seinem Bewusstseinverlust bemerkt hatte. Er schwang mit der wenigen Kraft die in seinem Koerper steckte, denselbigen hin und her um die Quelle des Geruchs ausfindig zu machen. Und ploetzlich sah er das Ungeheuer. Direkt neben ihm hing ein Kamel in der gleichen Situation wie er. Was sollte denn der Quatsch ?
„Meint ihr, er versteht den Mechanismus ?“ „Mmmmh, nicht sicher ... er hat sich ja bestimmt schon das ganze Gehirn herausgepoppt“ „Hat er den weissen Hai schon bemerkt ?“ „Naaa, glaub i net“
Endlich hatte er den Mechanismus der an seinem Finger befestigt war verstanden und den grossen weissen Hai in dem Becken auf dem Frachtschiff, das genau unter ihm gehalten hatte bemerkt. Wie es aussah, konnte er warten bis seine freibaumelnden und sowieso schon haengenden Eier noch tiefer haengen wuerden und der Hai sie zu greifen bekommen würde oder aber er konnte der Mechanismus ausloesen. Dieser wiederum wuerde das mit seinen langen Wimpern so attraktiv aussehende Kamel, dem Hai zum Frass vorwerfen und ihm erst einmal ein wenig Zeit verschaffen. Was sollte er machen? Seine Eier oder die Kameliendame ?
„1000 Dinar ... 1000 inar ... deer macht das nich .. *hicks* ... verdammter Slivovic“. Doch eine Antwort bekam er von seinen Kollegen nicht mehr, da diese schon tief im Slivokoma waren. Und unten loeste Lutscher unbemerkt der Mechnismus aus und das Kamel verschwand innerhalb von Sekunden im Maul des Hais. „Hey ... wenn das ein Test war, dann waere es schoen, wenn ihr mich losmachen koenntet. Meine Eier haengen schon fast auf der Wasseroberflaeche und der Hai sieht immer noch hunrig aus ... heeeyyyy “.
Doch aus der komatoesen Traube auf der Bruecke kamen nur undefinierbare Grunzgeraeusche und Schnarchen. Sollte dies das Ende von Lutscher und seinen Eiern sein ?
Meine Herren (und Dame, wenn auch Druga) Trainerkollegen,
Es ist mal wieder so weit, die Copa-WM steht kurz vor dem Start (am Mittwoch) und euer Land braucht eure Hilfe. Wie die Neulinge unter euch vielleicht noch nicht wissen, gibt es bei der WM einen speziellen Zeitungsmodus. Jedes Ligamitglied kann in der WM-Zeitung einen mindestens 250 Zeichen langen Artikel schreiben und somit 0,1 TK zusätzlich auf das TK-Konto der SM-Nationalmannschaft buchen. Da wir drei Nationaltrainer
sind, wobei Schimi diesmal den Vorzug vor dem im Moment leicht verschlafenen Bernd erhalten hat, bräuchten wir noch zwei zusätzliche Artikel um unser Tormagazin bis aufs Maximum zu füllen, oder vielleicht sogar besser drei, da Fenris im Moment vom gleichen Virus wie Bernd befallen zu sein scheint. Also an die Keyboards helft der SM die Qualifikation zu überstehen, denn nur dann können wir nach dem Titel greifen !
Wie die serbische Zeitung Blickic jetzt offenbart hat sich PM offensichtlich nach Südamerika, beziehungsweise genauer gesagt nach Peru abgesetzt. Ist wird gemunkelt, dass alte Wettschulden bei albanischen Wettmafia an der Nacht- und Nebelflucht Schuld waren. Verständlicherweise sollte man bei einem solchen Problem lieber einen Ozean und ein Hochgebirge zwischen sich und die Häscher bringen. Das Problem ist nur, dass jetzt auch die SM-Mafia sauer auf PM ist, da dieser illegale Geschäfte mit den so verhassten Mafiafeinden aus dem Nachbarland Albanien.
TC ist das alles sowieso egal. Was ihn
vielmehr interessiert, ist was mit der alten Garde der SM auf einmal los ist. Bernd bildet sich gerade auf Unterschichtniveau herunter anstatt geistreiche Artikel zu schreiben, oder sich einfach nur für die WM anzumelden, Hadschi untersucht lieber die Hinterteile seiner Paarhufer als Kolumnen zu verfassen, Fenris verpennt gerade inkl. Koitus im Moment so ziemlich alles und der Rest der Bande scheint auch in einen Schweigeorden eingetreten zu sein. Nur die Neuen halten den Laden ein wenig auf Trab. Da bleibt TC nur noch übrig Udo Bölts zu zitieren: " Quält euch ihr Säue !"
Die serbische Presselandschaft ist in heller Aufruhr. Einer der Liga-QPs ist verschwunden und nicht zum neujährlichen Wetttrinken gekommen. Einige Anrufe besorgter Kollegen bei der örtlichen Polizei in Stankom war auch kein Erfolg beschieden. Die Polizei tappt weiter im Dunkeln, schliesst die Möglichkeit eines sexuell motivierten Verbrechens jedoch nicht aus. Es sollte auch deshalb niemanden wundern, das mit Fenris und Lutscher auch bereits die ersten potentiellen Verdächtigen vernommen wurden. Die beiden sind ja bekannt für ihre abschweifenden sexuellen Praktiken.
Rudi Cernic hat bereits zugesichtert
in seiner nächsten Sendung den Fall PM zu präsentieren. Auch Kai Pflaumovic hat sich spontan bereits erklärt seine überwiegend weibliche Fangemeinde für eventuelle Suchaktionen zur Verfügung zu stellen. Olschara wird darüber sehr unglücklich sein, ist er doch seit PMs Verschwinden nur noch ein Schatten seiner selbst.
Nur eine Person in der SM ist auffällig ruhig und erklärt eindeutig, dass er PM keine Träne nachweinen wird. Vielleicht wird es Zeit für die SOKO Osterei sich in den Räumlichkeiten von Barisic genauer unter die Lupe zu nehmen.
Es ist wie so haeufig in der Vergangenheit bereits geschehen: TC hat sich mit seinen Jugopetroliern auf Platz 2 gekaempft und musste mal wieder jemand anderem den Vortritt zum Meistertitel ueberlassen. Doch diesmal ist der neue Ligavorturner keiner der Altgedienten sondern ein (Fast)-Frischling aus der Flasche. Und dieser steht nun maechtig unter Druck, zum einen von seinen Ligakollegen und zum anderen von sich selbst, beseelt vom Willen diesen Titel zu verteidigen. Doch er kann noch so zischen und vor Energie sprudeln, die
TitelVERTEIDIGUNG ist immer das schwierigere Unterfangen. Denn wie jedes Jahr werden alle den Vorjahresmeister jagen und ihm keine Verschaufpause goennen. Das waere in der letzten Saison auch fast dem Roten Stern zum Verhaengnis geworden und haette ihn um ein Haar in dem schwarzen Loch der Drugaliga verschwinden lassen.
Also nur wenn unser stilles Waesserchen es schafft einen magischen Geist aus der Flasche zu zaubern, wird ihm die Titelverteidigung eventuell gelingen. Die Wettquoten der Buchmachern sprechen jedoch eine andere Sprache.
Der Balkan – unendliche Weiten. Wir befinden uns in einer sehr konkreten und nahen Gegenwart (in der manch einer lieber nicht sein möchte). Die sind die Abenteuer des Traumschiffs SM, dass viele Parsec entfernt über den Leistungen der anderen Ligen der Copa-Welt schwebt, um fremden Ligen das fürchten zu lehren, unbekannte Torformen (Schlammloch) und neue Trainer zu entdecken. Die SM dringt dabei in Bereiche des fussballerischen Grenzwertigkeit und der rechtlichen Grauräume vor, die bisher noch kein Copianer gesehen hat (Beleidigung gelöscht).
In unserem letzten Abenteuer gab es eine sprudelende Geysirexplosion in QP-Land, das Volk der Spartiaken
wurde von martialischen Vojvodianern in den Untergrund vertrieben und eineBar-I-Sic-Bombe schlug auf dem Planeten IKH 1 ein. Auch diese Woche wird es wieder sehr viel Spannung auf der Brücke der SM geben, denn einige Crewmitglieder sind mit dem Führungstil des bisherigen Kapitäns und Oberklingonen Wolf. Nicht zufrieden. Wie es aussieht könnte es durchaus zu einer Meuterei an Bord kommen. Der Schiffsarzt ihres Vertrauens F. Henris tut zumindest sein möglichstes um es dazu kommen zu lassen. Wer am Ende die Oberhand in der Meuterei behält und ob es dem Schiffarzt gelingen sollte sich auf O(b)hura Lutscher zu beamen, werden wir nächste Woche wissen.
Da standen sie nun wie die Götter im Olymp und stritten sich genauso heftig. Zum Glück hatte keiner jedoch die Kräfte eines griechischen Gottes, denn sonst wären die Schäden für das Mobiliär der Stammkneipe im Belgrader Rotlichtbezirk wohl nicht mehr zu bezahlen gewesen. Barisic stand mit puterrotem Kopf Nase an Nase Bernd gegenüber und schrie ihn wild gestikulierend an:
„Ich will ein Dankehschööön ... das ist das mindestäh ... *hicks*“
„Geeeeh
schleich die ... du bist ja größemwahnsinnig ...“
So ging das Wortgefecht hin und her, bis schliesslich die Fäuste flogen und beide k.o. am Boden lagen. Und der Rest der Truppe ? Nun, die ignorierten die beiden Streithähne weitestgehend und tranken weiter ihren Slivovic und rauchten Hadschis Kameldungzigarren. Nur ein Traditionstrainer stand nicht mit den anderen an der Theke, sondern war mit seinem Haussklaven Lutscher im dunkeln Separé verschwunden ... Fenris. Was das wohl nur wieder zu bedeuten hatte ?
Da saßen sie nun alle zusammen am Tisch und stopften sich fleissig die Spaghetti in den Mund, und in guter Mafiamanier wurde dabei natürlich auch geredet. Mit vollem Mund versteht sich, bei der italienischen Mafia ist man da ja nicht so kleinlich. Auf dem Menu stand heute die Lieblingsspeise des Dons: Spaghetti mit Kamelragu und ordentlich viel Parmesan.
Es wurde viel palavert über Kamele, über Bestrafungsaktionen und wie man die anderen Clans in Schach halten konnte, besonders
den Clan der Stella Rossa. Doch Hadschi und sein Clan der Kameltreiber hatte einen grossen Vorteil. Sie hatten die unschätzbare Hilfe eines „Janitors“, namens Lecca Lecca. Er war ein Experte, wenn es darum ging jegliche Art von „Mist“ im weiteren Sinne des Wortes zu beseitigen. Dazu gehörte es nun auch gelegentlich ungelegene Personen in die Tiefen des Untergrunds zu verfrachten. Es bleibt abzuwarten ob der Don der Stella Rossa eine leichte Nuss zu knacken sein wird.
Es ist schon lange her, dass einer der Ex-Meister an seiner Tankstelle war um sich einen Kanister illegalen Clenbuterolsfür die Leistungsoptimiertung der sportlichen Belange derer so hochgeschätzen Vereinsmillizionäre abzuholen, dachte sich QP TC. Woran das nur liegen mag ? Geldmangel, zu hohe Schwarzmarktpreise ? Aber das sollte die Jungs ja nicht davon abhalten sich aus ihren natürlichen Geschäftquellen ein paar Kopeken zu erwirtschaften.
Aber verwunderlich war es schon, denn viele der
alten Garde waren auch seit längerer Zeit nicht mehr in der Stammkneipe bei Dragica gewesen. Seit neuestem wird dort nun dort nicht nur Mineralwasser serviert, sondern laufen die Kunden auch in roten Badehosen herum. Und in der Ecke steht in letzter Zeit einer, der immer am gröhlen ist, er sei der Beste und keiner wüsste eigentlich wie stark er sei. Doch irgendwie schien das niemanden zu interessieren. Doch wo waren sie nur, die bärtigen, die anrüchigen, die ewig nörgelnden, Slivovic trinkenden Kameraden aus den alten Tagen ?
Haare wohin man schaut. Erst haufenweise Kamelhaare und dann ein undefinierbarer Haarhaufen, wo man nicht mehr weiss wo das Barthaar aufhoert und das Haupthaar anfaengt. Oder ist es etwa einfach nur Barthaar rundherum ?
Egal, die naechsten beiden Spiele werden auf jeden Fall eine haarige Angelegenheit, mit etwas Bananengeschmack. Aber es ist eigentlich unwichtig was fuer haarstraeubende Ergebnisse erzielt werden, denn wie es aussieht hat die Sprudelflasche das Kohlendioxid als Antreibsbeschleuniger genutzt um sich die Meisterschaft zu sicher. Es waere ja nicht das erste Mal, dass in der SM eine Flasche Meister wird.