Wenn man einen tiefen Atemzug frischer Luft nimmt, meint man es schon direkt vernehmen zu können. Hatta Club wird sich für die kommende Spielzeit vermutlich nach einem neuen Trainer umsehen müssen.
Ungewohnt offen geht Wolfgang See mit diesem Gedankenspiel um, das scheinbar schon kein reines Gedankenspiel mehr zu sein scheint: "Ich bin der Meinung, hier wirklich drei Spielzeiten lang sauber gearbeitet zu haben. Aufgrund der vielen Gegentore war mehr leider einfach nicht möglich und ich hoffe, man wird verstehen können, dass ich sehr am Zweifeln bin, ob ich den Vertrag für die kommende Saison unterschreiben soll. Wenn du in zwei Spielzeiten in Folge die meisten Gegentreffer kassierst, dann verlierst du irgendwann einfach die Lust und sehnst dich nach
einer neuen Aufgabe!"
Und er fährt fort: "Es tut mir irgendwo für diese Liga Leid, da schon einige Trainer mittlerweile verschwunden sind. Aber ich denke, dass ich nun wirklich einen Grund hätte, zu wechseln! Ich gehe davon aus, dass meine Trainerkollegen es verstehen werden."
Sehr hohe Achtung hat die Presse auf jeden Fall vor Wolfgang See, der sich nie unterkriegen ließ und sowohl die vergangene als auch die aktuelle Saison bis zum Ende durchzog. Nicht wenige Trainer hätten sicherlich frühzeitig resigniert und hätten das Weite vor Ablauf der Saison gesucht.
Eine Randnotiz noch: Hatta Club ist tatsächlich Tabellenführer! Für einen internationalen Startplatz wird es am Ende wohl aber dennoch nicht reichen.
Hatta. Mit großer Spannung wird DAS Duell des kommenden Spieltags erwartet, wenn der Dubai Club beim Hatta Club gastiert. Freibeuter gegen Scheich, rauhe See gegen stilles Wasser.
Im Vorfeld dieser Partie gab sich Wolfgang See ungewohnt relaxed. Kein Wunder, sein Team kassierte ja auch nur 2 Gegentore, was unter dem Schnitt von 2,5 liegt. Herbie jedoch hält sich an solchen Zahlen nicht auf: "Wenn wir 1 Tor Meer schießen als der Gegner, dann hatta Pech gehattat!" Darum macht sich der Trainer des Dubai Club's auch für das anstehende Spitzenspiel keine Gedanken. Zur Not will man halt 7 Tore schießen, wenn es hart auf hart kommt. Die einzige Sorge, die er hat ist, dass der Liga die Trainer
weglaufen. Fast die halbe Liga steht ohne Übungsleiter da, eine dramatische Entwicklung gab es in den letzten paar Wochen. Trainer gingen freiwillig und wurden auch gegangen. Herbie apelliert an die Ehre: "Wir sind etwas besonderes, hier in den Emiraten. Wer etwas auf sich hält, steht auch in schlechten Zeiten zu dem Land. Nur wenn wir gemeinsam die Interessen des Verband's verfolgen, hatta Erfolg!" Bei ihm kann man sich zumindest sicher sein, dass er nicht so schnell die Seegel streichen wird: "Die VAE sind meine Liebe. Bis auf einen kurzen Ausflug nach China, der mir nicht gefallen hat, bin ich SO mit dieser Liga!" Klarer kann ein Bekenntnis nicht sein. Hoffen wir, dass auch die anderen Trainer so denken...
Es ist schon eine überaus merkwürdige Liga geworden. Die Trainerarmut ist in der Tabelle offensichtlich und ein Image-Problem dürfte bald diskutiert werden. Nur noch die Plätze 2 bis 8 verfügen über Trainer; nicht einmal der Tabellenführer Al Dhafra verfügt über einen Übungsleiter.
Wenn am Ende ein Team ohne Coach Meister sein sollte, würde sicherlich die halbe Copa-Welt zu lachen beginnen. Doch das bleibt erst einmal abzuwarten. Noch trauriger wäre es da fast
schon, wenn ein anderer Spieler sich den Verein nun unter den Nagel reißen würde, um sich so eine Meisterschaft oder zumindest einen internationalen Startplatz zu erschleichen.
Doch das würde auch nicht viel bringen, versagen die Mannschaften aus VAE doch regelmäßig auf internationalem Terrain. Die AFC-Wertung spricht dort klare Worte! Nur Vietnam steht von den Punkten her noch schlechter da, weil die Liga neu gegründet wurde. Es sind wirklich harte und traurige Zeiten für die First Division.
- wie der Sachse sagt. Dem Artikel vom Hr. See möchte man sich anschließen. Schaut man in den Rückspiegel, so sieht man spielplan- und rest-tk-bedingt ganz andere Anwärter auf die diesjährige Meisterschaft.
Nicht einfach nur, weil man sich ja (wie es sich für jeden Tabellenführer gehört) der Favouritenrolle entledigt - man selbst rechnet immer mit A-Sechsen: Da sehen wir zum Beispiel den drittplazierten Shabab an - der könnte noch eine A6 mehr setzen als wir, im Kopf also
3 Punkte dazu - die weiss der Durchschnittscopador ja klüger einzusetzen als Schnippel_Zwo.
Ob Dubai Club wieder Meister wird? Gleiche Rechnung - könnte klappen.
Würde man das gut finden? Nein - Eine Heimniederlage wird es am letzten Spieltag nicht geben.
Auch die "Wohlfühlgeschichte" ist ähnlich wie unten durch den Kollgegen beschrieben. Man wird sich langsam schon selbst überdrüssig, als Wandervogel über Asien zu Kreisen - aber irgendwie...muss man halt schauen.
Es ist schon ein spezielles Völkchen; die die sich selbst Trainer nennen. In den VAE befinden sie sich zur Zeit auf Wanderschaft. Und zwar alle in eine Richtung: Raus aus der Wüste!
So kommt es zu der skurrillen Situation das der Fußballgott mit seinem Al-Ahli Club heute auf zwei Gegner triftt die akuell trainerlos sind. Das macht die Aufgaben allerdings nicht leichter. Selbst der aktuelle Tabellenführer hat die Liga verlassen. Stellt sich jetzt nur die Frage ob auch der Fußballgott dem allgemeinen Trend folgen wird?
"ich fühle mich hier sehr wohl, so Jürgen Kohler, es spricht momentan nichts dafür das ich den Verein verlassen werde. Sollten allerdings irgendwann alle Trainer weg sein, dann werde auch ich gehen!"
In den VAE nimmt man Abschied von einem Trainerkollegen. Speziell Herbie trifft die Entlassung von Tor-Stan sehr, war er doch stets ein guter Kontrahent und verlangte dem Coach vom Dubai Club in einigen Saison so vieles ab. Eigentlich hatte man damit gerechnet, dass Wolfgang zuerst die Seegel streicht, doch die Vereinsführung von Ahli Al Fujairah kam dem zuvor. Beim Dubai Club steht man ebenfalls vor schwierigen Wochen: Schon wieder eine Niederlage und der Fall auf Platz 9 lassen die Alarmglocken schrillen. Schaut man sich mal das Restprogramm von Dubai an, stellt man fest, dass man noch gegen die Top 3 antreten muss - 2x davon auswärts. Eine Titelverteidigung wird vor diesem Hintergrund immer unrealistischer...
Nun ist es also passiert: Hatta Club hat die Tabellenführung abgeben müssen. Weiterhin steht Hatta Club jedoch sehr gut da und rangiert auf dem 2. Tabellenplatz, direkt hinter Al Dhafra.
Von internationalem Fussball will man dennoch nichts wissen: "Das ist doch Blödsinn! Wir haben die schwächste Defensive der Liga, wieder einmal! Da will ich von internationalem Fussball nichts hören!", spricht Wolfgang See klare Worte.
Desweiteren
verfestigen sich die Gerüchte, dass Wolfgang See den Club in absehbarer Zeit verlassen wird. "Ich fühle mich hier nicht wirklich heimisch. Mehr sage ich dazu nicht!", so See. Braucht er auch nicht, denn die Worte sind ja eigentlich recht deutlich.
Kurz darauf sprach er dann überraschend doch weiter: "Es ist aber gut möglich, dass ich noch eine weitere Saison hier trainiere. Mit einigen Kontrahenten habe ich noch mindestens eine Rechnung offen!"
Zumindest in einer Hinsicht stehen die VAE für Konstanz und das ist das Gejaule der Winde, die über den See hinwegfegen. Genug der metaphorischen Gehversuche, es wird langsam ernst in der Liga und von Tristesse kann man derzeit wohl wirklich nicht sprechen. Der Al-Ahli Club verliert sein erstes Spiel seit dem Amtsantritt des Fußballgotts, ein Typ, der Bananen biegt, ist Anwärter auf die Meisterschaft und gleichzeitig knistert es nur so vor
Spannung in der First Division. Herbie sieht die Mission Titelverteidigung als äußerst schwer an: "Wenn wir nach dem See'schen Prinzip gehen, dann müsste Al-Shabab in diesem Jahr die Shale holen, denn der Bananenbieger versteht es halt, die Gegner so zu beeinflussen, dass sie keine Tore gegen sein Team schießen. Ich bin gespannt, wie es am Ende ausgehen wird. Jetzt stehen wir jedenfalls erst mal vor einem total schweren Spiel.."
Wenn man vom Schlusslicht im eigenen Stadion einen Ring durch die Nase gezogen bekommt und an diesem durch die Arena geführt wird ist das nicht nur bitter sondern für einen Bessesenen wie den Fußballgott richitg grausam.
Passiert ist das ganze vergangenen Freitag beim 1:4 gegen Al Arabi. Der Coach hatte im Laufe der Woche keine Lust mit der Presse zu sprechen, zu tief saß der Frust über die eigene Vorstellung.
Es wurde von der Öffentlichkeit abgeschottet intensiv an den offfen gelegten Schwäche gearbeitet in der Hoffnung diese abstellen zu können.
weltweit hat Schnippel_Zwo damit seine Liebe Not. Der kommende Gegner ist auch wieder so ein Kandidat - zum Glück trifft man auswärts auf Al Arabi, nicht dass man sich da noch eine unglückliche 4:1-Klatsche abholen muss.
Schade aber, dass die Kraftreserven zwischen Pate und Patenkind recht weit auseinanderliegen - als würde man Prince Alwaleed Bin Talal Alsaud mit EC-Karte eines armen Studenten zum einkaufen schicken. - wahrscheinlich Glück für jene, die am Ende auf den Herrenlosen treffen.
An diesem Spieltag konnte immerhin ein Heimsieg eingefahren werden - schade, dass man hier nicht etwas mehr sparen konnte, schließlich brauch man noch etwas Kraft, um den Letzten Spieltag zumindest nicht mit einer Heimpleite zu beenden.
Hatta Club steht nach wie vor ganz oben in der Tabelle, doch wirklich freuen tut man sich darüber nicht. Die Frustration ist zu groß, man ist sich darüber im Klaren, dass man mit der Meisterschaft nichts zu tun haben wird.
"Ich würde keinen Cent auf uns setzen", kommentiert Wolfgang See die Situation recht eindeutig. Hatta Club scheint kein gutes Image in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu haben und kassiert dementsprechend viele
Gegentore. Daher ist eine Meisterschaft eigentlich nicht möglich.
Eventuell, ja, ganz eventuell, kann man noch auf die internationalen Startplätze schielen, auch wenn ungewiss ist, ob Wolfgang See sich dieses Dilemma überhaupt noch eine weitere Saison antun wird. Sein Statement "Eigentlich hab ich schon jetzt gar kein Bock mehr!" erscheint recht eindeutig - es ist allerdings umstritten, ob er diese Worte tatsächlich so ausgesprochen hat.
Auch wenn in der arabischen Welt Alkohl tabu ist, muss der letzte Zeitungartikel des Fußballgottes von genau jenem Teufelszeug inspiriert gewesen sein. Nüchtern fällt ihm heute nicht besonders viel ein...
Der Blick auf die Tabelle verrät das Al-Ahli einen Platz verloren hat. Die Meisterschaft wird diese Saison wohl nicht "von hinten aufgerollt", so zumindest der aktuelle Stand. Das die ersten Beiden
der Tabelle vorne bleiben wirkt eher unwahrscheinlich - andererseit auch der Fußballgott wußte in der Vorsaison mit seinen Reserven hauzuhalten und landete bekanntlich auf Rang zwei.
Titelverteidiger Dubai Club weht der Gegenwind augegenblicklich kräftig ins Gesicht - eine Tatsache die deren Trainerfuchs zum kleine Brötchen backen animiert. Zumindest verbal, doch wie man den Kollegen kennt wird das nicht lange so bleiben...
Während andere Clubs es schaffen, mit 0 Toren die Tabellenführung zu verteidigen, geht es für den Dubai Club derzeit immer weiter abwärts. Seit 5 Spielen ist man nun sieglos und rutscht zusehens in niedere Tabellenregionen hinab. Dabei täuscht die Platzierung auf dem Tableau jedoch ein wenig über die Gegebenheiten hinweg, hält man doch mit "nur" 4 Punkten Rückstand zumindest ein wenig den
Kontakt zur Spitze. Die Liga scheint sehr ausgeglichen in dieser Saison und es scheint, als ließe sich kein direkter Favorit auf die Meisterschaft ausmachen. Herbie sieht sich derzeit jedenfalls nicht als solcher: "Bei der aktuellen Entwicklung kann ich nur jegliche Ambitionen von mir weisen. Wenn wir jetzt gegen Al Jazira nicht die richtige Antwort finden, müssen wir uns ernste Sorgen ums internationale Geschäft machen. Das ist unser Mindestziel in dieser Spielzeit."
Das erlebt man auch selten: Da ist ein Verein an der Tabellenspitze und dennoch ist die Stimmung alles andere als gut. Wolfgang See ist stinksauer. Auf Kontrahenten, die eigene Defensive und eigentlich ist er sogar über alles empört.
Die Vereinsführung äußert sich mittlerweile sowieso zu gar nichts mehr, es geht nicht einmal mehr jemand in der Zentrale ans Telefon. Auch den Spielern kann man nichts entlocken, da sie
einen Maulkorb verhängt bekommen haben.
Und so muss sich die Presse damit abfinden, dass man diese Woche nichts über Hatta Club berichten kann. Und so berichten wir lediglich darüber, dass der Club mal wieder vier Gegentreffer hinzunehmen hatte, klugerweise ohne dabei selbst ein Tor zu erzielen. Null Tore, null Punkte, aber halt auch kein TK vergeudet. Wieder einmal alles richtig gemacht; schade nur, dass dies nicht anerkannt wird.
Naja - ein Versuch war es schon Wert, die Konkurrenz mit einem Unentschieden zu ärgern. Sei es drum - man wird den Eindruck nicht los, dass die A6 bei Dubai den Gesamterfolg des VAE-Neulings massiv schwächen könnte. Reue? keinesfalls, einer musste ja mal den A- in der Leinenhose haben - die bis dahin Null Heimgegentore zeugen ja vom Haufen verängstigter und systemtreuer Feiglinge, die es dem Copador fast unmöglich machen, die dritte Meisterschaft nicht zu schaffen...
Wäre übrigens alles halb so schlimm, wenn die internationalen Ergebnisse zumindest halbwegs akzeptabel wären - doch hier ist man die Lachnummer in Asien!
Jaja, der See will gar nicht mehr näher darauf eingehen. Es ist einfach nur noch eine Randnotiz, dass es auch diesen Freitag mal wieder Gegentore hagelte. Gleich sechs in einem Spiel und dann auch noch bei einem Heimspiel.
Und so konzentriert sich der Wolfgang´sche See jetzt nur noch darauf, die 500 Zeichen vollzubekommen, um noch etwas TK zu sammeln, um sich dann bei jenen halsbrecherischen Draufgängern zu revanchieren.
Noch immer sind die 500 Zeichen nicht erreicht und so gibt See dann am Ende doch noch ein Statement ab: "Wir sind trotzdem immernoch Spitzenreiter!" Ja, das ist allerdings wirklich eine Erwähnung wert. Schade nur, dass es eine Momentaufnahme bleiben wird.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
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Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
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