Ist das anstrengend. skua8111 befindet sich momentan an der Grenze zu Kashmir und weiß gerade nicht, wie es weiter gehen soll. Eigentlich will er ja mit dem Zug nach Zarafshon, aber bis heute abend 19 Uhr wird das nichts mehr. Jetzt versucht sein Trainerstab gerade ein Flugzeug aufzutreiben, damit man pünktlich zur Saisoneröffnung in Zarafshon ist.
Einige Wochen vor Ostern geht es in der (E)I-League schon ans Eingemachte. Im Saisonendspurt machen sich noch mehrere Mannschaften Hoffnung auf einen der leider nicht mehr so zahlreichen Plätze im internationalen Geschäft Asiens. Eine von ihnen kommt aus Neu Delhi und hat nur Hindus im Team, die Wahrscheinlichkeit ist jedoch äußerst geringt in den Kampf um die vorderen Plätze noch eingreifen zu könnne. Wahrscheinlicher ist ein Platz im Mittelfeld - ein Erfolg wäre es schon ein oder eventuell zwei Plätze über dem jetztigen in der Abschlusstabelle zu landen. Was in der nächsten Runde dann passiert, ist noch offen. Immerhin war es das Ziel des Verein ins internationale Geschäft einzuziehen.
Die Chance war da. "Wir haben es aber vergeigt", hadert Erindjah. Arg zaghaft gingen die Hindus zwar zu Werke, weil aber die Polizeikicker aus Jalandhar jeden Offensivgeist vermissen ließen und mit 0:3 unterlagen, beträgt der Rückstand auf einen Platz fürs internationale Geschäft nun drei Punkte. "Wir haben die entscheidenden Punkte liegen gelassen", gesteht der PPJ-Trainer, der sogar vermutet: "Mit einem Remis wäre vielleicht sogar noch etwas drin gewesen. Aber jetzt..."
Der Bus bleibt in jedem Fall betankt, denn die Wege durch Indien sind auch im kommenden Jahr weit. "Der Flieger kann wohl aber am Boden bleiben", so Erindjah.
Nach der sensationellen Meisterschaft in der letzten Saison, war man gespannt, ob die Polizeisportgruppe Keralas die guten Leistungen bestätigen würde. Diese Frage darf zwei Spieltage vor Saisonende mit einem klaren "Ja" beantwortet werden. Nur der "Güte" der gegnerischen Teams, die gegen den Meister alle besonders motiviert waren, hat man es zu verdanken, den Titel nicht verteidigen zu können. So werden am Ende ein paar Tore den Unterschied ausmachen, der Vasco Sports Club ist allerdings ein verdienter Meister, da er sich von ganz unten nach oben gearbeitet hat. Im kommenden Jahr soll dann auch international endlich so richtig angegriffen werden, das Fazit hierzu fiel ja dieses Jahr eher negativ aus...
Für Indian Bank ist der zweite „Abstieg“ unter seinem Trainer Floberle nicht mehr abzuwenden. Selbst wenn man beide Spiele gewinnen würde, könnte man den Klassenerhalt auf sportlichem Wege nicht mehr erreichen, da das zwar Trainer- und fast TK lose Salgaocar Sports Club sich zwar nicht mehr wehren konnte, aber sieben Punkte Vorsprung hat.
Am kommenden letzten Saisonspieltag
kommt es am vorletzten Spieltag zum „Finale“ um den vorletzten Platz. Zu Gast in Channai ist der Tabellenletzte und bereits Vorjahresabsteiger Mohammedan Sporting Calcutta. Mit einem Punktgewinn in diesem Spiel wäre der Vorletzte Tabellenplatz schon gesichert!
Am letzten Spieltag der Saison steht dann noch die Reise zum aktuellen Tabellenführer, um dort wohl zur Meisterschaft zu gratulieren.
Schade, es hat nicht sollen sein, aber dennoch war es ein guter Versuch von Wolfgang See am vorletzten ZAT in Indien. Auswärts setzte man nochmal eine zwei, um sich eine vermeintliche Chance, ganz oben anzugreifen, zu wahren, doch man unterlag dennoch mit 3:2 und wird somit kein Thema für die Meisterschaft sein.
Nun hoffen die Fans, dass man vielleicht noch den 3. Rang erreichen wird, aber das ist auch sehr unwahrscheinlich. In Indien gibt es leider nur 3 internationale Ränge aktuell - und das obwohl die Liga wirklich stark ist. NMRs sind hier fast undenkbar und viele Trainer verfolgen eine solide, gute
Strategie.
Ob Wolfgang See in Indien bleiben wird, lässt er noch offen. Daniel B4 lauert bereits auf diesen Job, er ist derzeit ohne Anstellung bei einem Verein. "Es ist nunmals sehr unbefriedigend, wenn man in einer sehr starken Liga dann nur 3 internationale Startplätze hat. Wir werden uns nach dem letzten ZAT zusammensetzen und die Lage besprechen. Ich habe mehrere Angebote aus Japan und afrikanischen Ländern vorliegen, aus so etwas mache ich nie einen Hehl. Warten wir ab, was die kommenden Wochen bringen werden", so Wolfgang See.
Klingt irgendwie nach Abschied nach einer doch recht ordentlichen Saison...
Aller guten Dinge sind drei, sagten sich Mao und sein Team und stürmten zum dritten Mal in dieser Serie auf Platz eins. "Es wird wieder nur für eien kurzen Moment sein, aber schön ist es trotzdem, da es nach den Leistungen der letzen Spiele unerwartet war. Der Sieg bei Salgaocar Sports Club stand nicht mit auf der Liste. Nun haben wir realistische Chancen, nächstes Jahr wieder
international dabei zu sein. Ich habe es im Urin, dass die ersten vier Plätze über das Torverhältnis entschieden werden. Da sieht es nicht schlecht aus, aber wir müssen und können noch nachlegen. Beide Heimspiele hoch gewinnen sollte reichen, um den dritten Platz zu schaffen. Der AFC Cup ist für uns ja sehr gut. Wir stehen im Finale und das ist auch gut für Indien."
Die Saison in der I-League ist auf der Zielgerade, und die Macher zwischen Punjab, Neu-Delhi und Bengalen kommen mit ihren Zielsetzungen aus der Deckung. So hofft Meenzer mit den Hindus aus Neu Delhi auf ein furioses Saisonfinale, bei Sporting Goa feut sich Wolfgang See über den neuen Rückhalt in der Presse und Platz drei. Auch Mahatma zeigt sich überzeugt, mehr als einfach „nur“ den Klassenerhalt erreichen zu können. Und Andi vom Nildelta tröstet sich derweil bei seinen
Astronauten damit, dass alles ganz eng ist.
Wo ist also Platz für die Polizeikicker aus Jalandhar? Mit seinen Brüdern Churchills hat Mao mittlerweile eingesehen, dass die Vizemeisterschaft anderen vorbehalten bleiben wird. Bei der indischen Bank hat sich Florian Eberle mit einem tristen Saisonfinale abgefunden.
Erindjah: „Der Bus ist betankt, der Flieger steht bereit. Mit dem Bus geht es zu den Hindus. Und mit dem Flieger nächste Saison hoffentlich wieder quer durch Asien.“
Nachdem Hindustan sich lange an der Spitze gehalten hat, geht es jetzt immer weiter abwärts. Noch liegt die Mannschaft auf Platz 8, doch nach den letzten Ergebnissen und dem noch ausstehenden Restprogramm zu urteilen, wird es wohl am Ende nur der 10. Rang bleiben. Damit ist zumindest der Klassenerhalt gesichert. Das Saisonziel ist damit eindeutig verfehlt. Die Mannschaft muss sich in der kommenden Saison mächtig zusammenreißen, wenn man nicht schon wieder so ein Debakel erleben will. Momentan schauen sich die Spielerbeobachter bei der Copa WM um und werden vermutlich den einen oder anderen Österreicher für die kommende Saison verpflichten.
Ohne Tore keine Punkte. Diese alte Weisheit bekam am letzten Wochenende bei den Hindus aus Neu Delhi eine erneute Bestätigung. Sowohl bei der Bank als auch beim Hindustan-Derby gegen die Flieger gab es nichts zu holen - beides Mal schenkten einem die Gegner drei Tore ein, das war es dann allerdings schon mit den Gastgeschenken.
Hoffen wir, dass der HCND in den anstehenden Partien ähnlich rigoros mit Gästeteams umgeht. Denn heute kommen die Moorhühner und die Polizisten aus Jalandhar zum Betriebsausflug nach Neu Delhi. Vielleicht kann man es ja so einrichten, dass die Ordnungshüter die Moorhühner abschießen und die Hindus gleichzeitig ihre beschäftigten Gegner?
Ziemlich eng geht es zu in der Tabelle der indischen Liga. Hindustan liegt derzeit auf Rang 5. Kaum zu glauben, aber dies ist die schlechteste Platzierung, die die Mannschaft von Trainer Andi von Hideta die ganze Saison über inne hatte. Und nun hat man noch so ein schweres Restprogramm zu absolvieren. Lediglich ein Heimspiel bei noch verbleibenden drei Auswärtsauftritten. Da wird es schwer werden, die derzeitige Platzierung zu halten, an eine
Verbesserung ist gar nicht zu denken. Der Mannschaft droht sogar noch der Abstieg. Nur schlappe 9 Punkte sind die ersten 10 Mannschaften auseinander. 9 Punkte beträgt auch der Vorsprung von Hindustan auf den ersten Abstiegsplatz. Noch mindestens ein Sieg muss also eingefahren werden. Und das will Hindustan auch tun. Einen klaren Sieg soll es noch geben, das müsste reichen. Nach oben geht wohl eh nichts mehr. Aber wer hätte das auch vor der Saison erwartet.
Es ist bitter, aber Indian Bank wird wohl den zweiten Abstieg innerhalb vier Jahren nicht abwenden können. Allerdings muss man keine Angst haben in der kommenden Saison nicht in der ersten Liga zu spielen, da die indische Eliteliga „I-League“ derzeit eine geschlossene Veranstaltung ist und es aufgrund des Fehlens einer zweiten Liga kein Abstieg erfolgt.
Am vergangenen ZAT durfte man zweimal zuhause antreten,
allerdings konnte man nur gegen Hindustan Club New Delhi zuhause gewinnen und zwar mit 3:0. Die zweite Partie wurde mit 3:6 gegen Kerala Police verloren.
Am kommenden ZAT muss Indian Bank nun zweimal auswärts antreten. Zuerst geht es zum Tabellenzehnten East Bengal Club, ehe man dann zum trainerlosen Tabellendritten Sporting Clube de Goa reisen muss. Mal sehen, was nach diesem ZAT noch zu retten ist aus Sicht der Banker...
Fans von Sporting Clube de Goa dürfte es die Sprache verschlagen haben, als sie gestern die Zeitungen öffneten. Am Freitag gelang Sporting Clube de Goa ein Sprung auf Tabellenplatz 3 und am Samstag wurde tatsächlich darüber berichtet.
Seit Amtsantritt liegt Wolfgang See im Streit mit der Presse, die ihn immer wieder kritisierte und nur von Misserfolgen berichtete. Doch scheinbar hat man den Streit jetzt
einigermaßen beilegen können; der Verein soll angeblich auch einen Anwalt eingeschaltet haben.
"Der Club hat mir immer den Rücken gestärkt und jetzt scheinen wir auch endlich etwas gegen diese skandalöse Berichterstattung tun zu können!", zeigte sich See erleichtert. Jetzt bleibt nur abzuwarten, ob es am Saisonende tatsächlich zu einem Platz unter den ersten Dreien reichen wird.
Nachdem die Saison lange Zeit so mehr oder weniger dahin dümpelte ohne wirkliche Spannung bei den Hindus aufzubauen, scheint es nun kurz vor Saisonende doch noch eine Möglichkeit zu geben oben mitzuspielen. Dank einem Doppelsieg bei den Ost-Bengalesen und gegen die Mohammedaner liegt HCND auf einmal auf dem fünften Platz und hat nur noch drei Punkte Abstand auf die Ersten. Das dieser Rückstand am Wochenende weiter schmilzt, scheint jedoch unwahrscheinlich müssen die Hindus schließlich gleich zwei Mal auswärts antreten.
Derzeit auf Platz 4. Dieser Platz scheint reserviert zu sein für Hindustan. Die ganze Saison über war die Mannschaft von Erfolgstrainer Andi von Hideta nicht schlechter platziert als auf Platz 4. Sollte es dabei bleiben, wäre dies schon eine Topleistung im ersten Jahr in der I-League. Und doch würde dies nicht einmal zur Qualifikation fürs internationale Geschäft reichen. Da muss die Mannschaft wohl im kommenden Jahr neu angreifen. Noch sechs Spiele sind zu absolvieren. Davon muss Hindustan allerdings viermal auswärts ran. Das Restprogramm deutet also eher darauf hin, dass es noch etwas abwärts gehen wird mit der Mannschaft. Doch nach jedem Spieltag werden die Karten neu gemischt.
"Wir haben bei einem ganz starken Gegner verloren. Punjab Police Jalandhar hat ein wirklich gutes Team, sie haben alle Chancen, Vizemeister zu werden .Nach diesem Spiel muss ich leider sagen, dass nicht wir davor stehen werden." Churchill Brothers Trainer Mao war frustriert. "Wir haben alles versucht, aber haben es nicht geschafft, die Polizei in die Schranken zu weisen. Und leider ist Vasco Sports Club noch besser als PPJ. Wir werden es sehr schwer haben den internationalen Platz zu halten. In der Rückrunde kommen wir einfach nicht in unser Spiel und machen es den Gegnern zu leicht. Wir werden das Training umstellen und unsere Taktik auch, nun noch einen neuen Spieler zu verpflichten ist sinnlos, wir müssen uns selbst helfen. Ich vertraue in die Mannschaft."
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