Waitakere City scheitert mal wieder an der eigenen Defensivschwäche auf fremden Plätzen! Nach dem Desaster in der Vorwoche hatten sich die Mannen von Trainer Sergej Pilatschkin bei Palmerston North Marist einiges vorgenommen.
Und die Citizens starteten ins Spiel wie die Feuerwehr: Ein früher Doppelschlag verhalf den Schwarz-Weißen zu einer frühen 2:0-Führung. Danach schien das Spiel sich zu beruhigen, doch unter tätiger Mithilfe einer vogelwilden Gästedefensive konnte Palmerston die Partie innerhalb weniger Minuten drehen. Zwar konterten die Citizens umgehend zum Ausgleich, aber die Schlafmützigkeit der Abwehr
führte unmittelbar nach der Halbzeitpause zur erneuten Führung der Gastgeber.
In der Schlussphase dieses offenen Schlagabtausch blieb das Glück auf Seiten Palmerstons. Den hart erkämpften Ausgleich der Citizens beantwortete man direkt mit dem Siegtor zum 5:4-Endstand.
Für Waitakere City war dies wohl der letzte Sargnagel für ihre Ambitionen auf eine Top-Platzierung in der Football Championship. An den abschließenden drei ZATs geht es für die Citizens um nicht mehr als Schadensbegrenzung. Zu Beginn der Rückrunde noch Tabellenführer hat man in zwei desaströsen Wochen den erfolgreichen Saisonverlauf wie ein Kartenhaus eingerissen.
Das Licht der schäbigen Neonröhren taucht Davins Gesicht in tausend tanzende Nuancen der Schönheit. Selbst der Aufwachraum einer Tierklinik - versäumte Prämienzahlungen zeitigen derlei Konsequenzen - kann der Grandezza dieses Mannes nichts anhaben! Zwischen allerlei verletzten Pudeln, bandagierten Meerschweinchen und liebeskranken Rottweilern - IRGENDEINE Trennung der Patienten sollte wirklich in Erwägung gezogen werden- liegt unser heldenhafter Coach in einem Streckverband und diktiert der in ihn verliebten Krankenschwester seinen neuen Tagebucheintrag:
Die Fans des Waikato FC werden langsam unruhig. Nach dem Absturz von der Tabellenspitze auf Rang 7 hängen die Hamiltoner im Mittelfeld der Tabelle fest. Es sieht derzeit auch nicht nach einer Besserung aus, sind doch die Gegner in nächster Zeit auch nicht zu unterschätzen.
Hofa übt sich in vorsichtigem Zweckoptimismus, will aber nicht zu viel über die kommenden Spiele reden: "Es wird nicht einfach für uns, das Ziel ist und bleibt aber ein internationaler Startplatz. Wir werden in den nächsten Runden alles daran legen, endlich die Trendwende einzuleiten".
Ngaruawahia United konnte am letzten ZAT sechs von sechs möglichen Punkten einfahren und damit die Rote Laterne abgeben. bei Waitakere City gelang ein völlig überraschendes 2:1 und daheim Eastern Suburbs AFC quälte man sich zu einem knappen 1:0-Erfolg. Dennoch bleibt der nächste Nichtabstiegsplatz noch zahlreiche Punkte entfernt und es besteht nur minimale Hoffnung, dass der große Wurf bis zum Saisonende gelingt. Viele ZATs bleiben nicht mehr, also sollte man auch nicht am nächsten ZAT völlig leer ausgehen.
In kleinen, aber wahrscheinlich zu kleinen, Schritten geht es für die östlichen Vororte aus Auckland nach ihrem Tiefstand in der Tabelle mit Rang 11 an Spieltag 12 wieder nach oben. Immerhin steht nun nach Spieltag 21 wieder ein einstelliger Tabellenplatz zu Buche. Das Mindestziel, die Saison in der oberen Tabellenhälfte abzuschließen, scheint also möglich zu sein. Aber um noch mehr anzugreifen, müsste die Mannschaft aus Auckland endlich mal eine Serie starten. Bislang sind Serien in dieser Saison aber jeweils beim nächsten Auswärtsspiel schon wieder hinfällig gewesen. Und an diesem Wochenende geht es zum Tabellenzweiten...
Music was my first love, erst dann kam der Fußball. Doch auch when the winner takes it all, was ist dann mit loose yourself? Waka, waka - this time for africa, wo wir uns aber doch in Neuseeland befinden. Eine Insel ja, allerdings nicht la isla bonita. Smells like teen spirit, aber wie genau soll der schmecken - und viel wichtiger, möchte man das überhaupt? All we hear is radio gaga, während Paperazzi ihre time of the season haben. Call me, maybe? Barbie girl oder lady in black? Mr. Bojangles did it my way und genießt dabei bohemian rhapsody. Aber
was hat das alles mit dem Fußballgott zu tun? Wird Zeit das sich was dreht, schließlich muss er nur noch schnell die Welt retten. Dabei rast er atemlos durch die Nacht und ist dennoch nur einer vom achtzig Millionen. Tage wie dieser machen Jungs zu Männern. Erfolg ist kein Glück und mein Block in dem Beispiel eine Schreibutensilie. Ein bisschen Spaß muss sein, wusste bereits Major Tom als er mit 99 Luftballons ein Kompliment machte. Ti amo oder gar Amore per sempre bei einer Carbonara und griechischem Wein? Das wäre doch des Guten etwas zu viel!
Die Saison von Palmerston North Marist erinnert derzeit ein wenig an eine Reise durch Mittelerde. Mal geht es über sonnige Hügel wie im Auenland, mal durch raue Gebirgspässe, in denen jeder Punkt hart erkämpft werden muss. Nach einer starken ersten Hälfte der Spielzeit grüßt Marist aktuell von Platz 5 – nicht ganz auf dem Thron, aber weiterhin in Sichtweite der großen Mächte des Landes.
Zwischen den grünen Ebenen, den schroffen
Bergen und den endlosen Küsten Neuseelands wächst dabei die Hoffnung, dass die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist. Denn jede gute Reise braucht ihre Prüfungen. Vielleicht ist Platz 5 nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu etwas Größerem.
In Palmerston glaubt man jedenfalls weiter daran, dass diese Mannschaft noch einige Kapitel schreiben wird. Und wie jeder Hobbit weiß: Die spannendsten Abenteuer beginnen oft genau dann, wenn der Weg am steinigsten wird.
Trainer fenris, erfolgsverwöhnte Lichtgestalt, geliebt von den Massen, Trainergott und Vorbild für so viele Ligakollegen denkt tatsächlich ans aufhören. Auch wenn das Tal der Tränen für viele seiner Fans unerträglich werden wird - ganz oder gar nicht.
Einzig die Tabellensituation lässt den allseits bweunderten Startrainer zögern. Auf diesem Tabellenplatz kann man ein Team nicht zurücklassen. Unwürdig, für diese Trainerlegende. Aber die Zeit ist knapp, mann kann nciht alle Kontinente bedienen. Was für ein Dillema.
Nach dem vergangenen Spieltag ziert nun Dunedin Technical die Tabellenspitze in der Football Championship Neuseelands. das ist zwar auf ein erfolgreiches Wochenende mit zwei blitzsauberen Siegen zurückzuführen, doch passt das Trainer Brent Jones ganz und gar nicht in den Kram: "Nun stehen wir richtiggehend im Schaufenster und alle Teams wollen uns von der Spitzenposition herunter holen. Mir wäre lieber gewesen, wir hätten aus der zweiten Reihe angreifen können. Wie bei den Radprofis. Nun müssen wir das Beste daraus machen und den ersten Platz so gut es geht verteidigen."
Die Glenfield Rovers haben sich nach einer wechselhaften Phase in der Football Championship deutlich stabilisiert. Vier Spiele nach der letzten kritischen Phase zeigt sich das Team von Trainer stevefire wieder gefestigter und hat sich im Tabellenmittelfeld etabliert.
Die positive Entwicklung spiegelt sich auch in der Tabelle wider: Glenfield steht inzwischen auf Platz 8 und hat damit den Anschluss an die oberen Regionen wieder hergestellt. Nach dem zwischenzeitlichen Absturz in den Abstiegskampf wirkt die
Mannschaft nun deutlich strukturierter und stabiler.
Besonders die zuletzt gezeigte Offensivleistung sorgt für Optimismus, auch wenn die Konstanz weiterhin ein entscheidender Faktor bleibt. In einer engen Liga kann sich die Situation schnell wieder verändern, doch aktuell hat sich Glenfield aus der akuten Gefahrenzone befreit.
Für Trainer stevefire gilt es nun, die Form zu festigen und die Schwankungen weiter zu reduzieren, um möglicherweise wieder in Richtung obere Tabellenhälfte zu schielen.
Am 19. Spieltag musste Waitakere City nach nur zwei Wochen die Tabellenspitze in der neuseeländischen Football Championship wieder räumen. Von den Verfolgern war es das unter Ottmar Hitzfeld aufblühende Team Wellington, das mit einem Auswärtssieg beim direkten Konkurrenten Palmerston den Grundstein für den Führungswechsel legte.
Die Citizens rangieren mit
nur einem Punkt Rückstand immer noch auf Platz Zwei und mausern sich zu einem ernsthaften Kandidaten für die internationalen Ränge. Dafür heißt es in dieser Woche, die makellose Heimbilanz mit dem elften Sieg im elften Spiel zu verteidigen. Und mit dem Stadtderby gegen Waitakere United ist das Auswärtsspiel auch kein echtes Auswärtsspiel, wieso also nicht sechsfach punkten?
Völlig daneben lag Sergej Pilatschkin in dieser Woche mit seiner Strategie für das in der Football Championship so aussichtsreich platzierte Waitakere City. Mit einer 1:2-Heimpleite gegen den Tabellenletzten Ngaruawahia und einem anschließenden 4:5-Desaster im Lokalderby gegen United sammelte der Trainer der Citizens „wertvolle“ Punkte für die Schaf-Wertung.
Nur für die Liga erbrachte die Woche nichts zählbares und nur das verspielte Punktepolster sorgte dafür, dass Waitakere noch sehr weich auf Rang Vier zurückfiel.
Pilatschkin muss dieses persönliche Fiasko heute erstmal sacken lassen, um dann kommenden Freitag wieder mit Mut und Finesse nach zwei Siegen zu streben.
Die Saison hat stark begonnen für die Männer von Waikato. In den letzten Runden wollte dann der Spielplan sowie die Mannschaft wohl nicht mehr weitermachen.
Die Talfahrt konnte zwar meisterhaft gestoppt werden - also es gab zumindest keine Heimniederlage - aber eine Trendwende sieht anders aus. Da müsste das Diagramm auf der Mannschaftsseite wieder nach oben gehen, was bei Waikato aber noch nicht der Fall ist.
Bald geht es weiter, mal sehen ob es jetzt wieder einen leichten Kursanstieg gibt oder ob die Platzierung weiterhin stagniert.
Ngaruawahia United musste am letzten ZAT zwei empfindlcihe Niederlagen einstecken. Bei Tauranga City United gibg der Klub gleich mit 0:5 unter. Daheim gegen Glenfield Rovers brachte man dann auch nur ein lumpiges Törchen zustande und ging, Dank zweier Gegentire ohne Punkte in die Kabine. Insgesamt 1:7 Tore! Die Folge? Die Maoris winken nun mit der Roten Laterne und sind somit extrem vom Absturz in die 2. Liga bedroht. Wie soll nun das Ruder rumgerrissen werden? Ist Neuseeland eine Nummer zu groß für Armando Broncas IV?
"Derby-Sieg aber trotzdem ordentlich auf die Fresse bekommen." So das Fazit der vergangenen Woche bei den östlichen Vororten von Auckland. Positiv war das Spiel bei City zu bewerten: 4:1 gegen den Stadtrivalen. Toll. Weniger toll war dafür der Auftritt gegen die einzige trainerlose Mannschaft der Liga. Vielleicht sind die auch einfach so gut, dass sie keinen Trainer brauchen. So raunte es zumindest durch das Stadion als die Heimniederlage für die Suburbs und der 6-Punkte-Spieltag für Caversham zur Gewissheit wurden.
Die gleißenden Scheinwerfer des Operationssaales tauchen das Antlitz des übernatürlich attraktiven Trainers in göttliches Licht. Einem gefallen Engel gleich - und dieser Engel ist wirklich ganz tief und massiv auf den Kopf gefallen - liegt Davin auf der Bühne des großen Schlachthauses. Den obligatorischen Tagebucheintrag übernimmt diesmal sein Unterbewusstsein:
„Licht! Es werde Licht! Halt! Aura regelt! Ich leuchte selbst in der Twillight Zone!
Die Spieler wollen ihr Geld. Ich will Erkenntnis und Mia Kalifa. So geht ein jeder von uns leer aus. Der Vorstand ist ungeduldig. Ich bin schön. Problem gelöst! *Davinoutoforder
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