Noch sind es zwei Spieltage, welche in der Football Championship Neuseelands zu absolvieren sind und die Spannung könnte nicht grösser sein. Noch liegt die Mannschaft von Trainer Brent Jones an der Tabellenspitze, doch können die Spieler den heissen Atem der Verfolger in ihren Nacken spüren. Und jetzt steigen auch noch die Aussentemperaturen auf über 30°. Heisser könnte es also nicht werden und darum gilt jetzt erst recht die Devise kühlen Kopf zu bewahren und diesen vor allem nicht zu verlieren. Wer die Kräfte am besten einteilen kann, kommt als erster über die Ziellinie.
Mit Saisonende wird der geistig nun vollends umnachtete Trainer der Miramar Rangers, der allseits bewundert, geachtet und gestalkte Star, die Lichtgestalt der Liga, der Liebling der Massen und vor allem der beste Spielleiter aller Zeiten den Verein verlassen. Wenn es soweit kommt, dass zwar die PR-Abteilung Ihre Pflicht tut, aber der Trainer dann samt Mannschaft am Spieltag besoffen hinter dem Tor am Trainingsplatz liegt, dann ist es dem Verein nicht mehr zumutbar. An allen anderen Wochentage völlig ok, aber nicht wenn es darum geht die Tabelle von hinten aufzurollen und den anderen Teams zu zeigen, wo der Hammer hängt.
Die Glenfield Rovers haben sich eindrucksvoll zurückgemeldet und sorgen in der Football Championship wieder für Aufsehen. Nach der schwierigen Phase zu Saisonbeginn, als der Abstiegskampf drohte, hat sich das Team von Trainer stevefire mittlerweile komplett stabilisiert – und richtet den Blick nun sogar nach oben.
Mit zwei deutlichen 5:0-Erfolgen in den vergangenen Spielen haben die Rovers ein klares Signal an die Konkurrenz gesendet. Die Mannschaft überzeugt aktuell vor allem durch ihre offensive Durchschlagskraft und tritt deutlich selbstbewusster auf als noch vor wenigen Wochen.
Der Lohn für die starke Serie: Glenfield
steht inzwischen auf Platz 6 der Tabelle. Damit ist der Sprung auf die internationalen Plätze plötzlich wieder ein realistisches Ziel. Ab Rang 4 winkt die Qualifikation für den internationalen Wettbewerb – und der Abstand ist in einer engen Liga durchaus aufzuholen.
Aus dem vermeintlichen Abstiegskandidaten ist damit wieder ein ambitionierter Verfolger geworden. Dennoch bleibt die Herausforderung bestehen: Die Rovers müssen die neue Konstanz bestätigen und dürfen sich keine längeren Schwächephasen erlauben. Gelingt das, könnte aus einer schwierigen Saison am Ende noch eine mit internationaler Perspektive werden.
Die Chroniken des Berges haben ein weiteres, außergewöhnliches Kapitel erhalten. Erst wurden die Krieger aus Palmerston bei den Eastern Suburbs mit 0:5 regelrecht aus ihren Hallen vertrieben – ein Rückschlag, der selbst die tapfersten Gefährten zweifeln ließ. Manche glaubten bereits, der Weg zum Thron sei endgültig versperrt.
Doch wer Mittelerde kennt, weiß: Nach der dunkelsten Nacht folgt oft der hellste Morgen. Zurück in der heimischen Festung erhob sich Palmerston mit der Wucht
eines erwachenden Berges und überrollte Titelanwärter Waikato FC mit einem unglaublichen 6:0. Ausgerechnet einer der stärksten Rivalen wurde förmlich vom Hang gefegt und musste den Heimweg antreten, als hätte er sich im Nebel des Düsterwaldes verlaufen.
Der König sitzt zwar noch immer nicht unter dem Berg. Doch nach einem Triumph wie diesem flüstern selbst die alten Barden, dass die Krone vielleicht doch noch auf ihren rechtmäßigen Träger wartet. Die Reise ist noch lange nicht zu Ende.
Plötzlich war er explodiert, der Trainerstar der Napier City Rovers. Dabei hatte seine Mannschaft beide Partien des Wochenendes recht locker gewonnen. Vielmehr resultierte die Wut aus dem Irrtum eines peruanischen Presseassistenten, der einen Eloge auf den Weltclub Alianza Lima unter dem Logo der Napier City Rovers auf Neuseeland hatte niederprasseln lassen. „Was erlauben Struuuunz!?“, schallte es durch die Arena der Rovers, wo die Fans es dem armen Peruaner offenbar ebenfalls übel nahmen. Ob dieser tatsächlich auf den Namen Tomás Strunz Botella hört, muss allerdings vorerst im Dunkeln bleiben.
Was ist denn da los? Der Schweiger aus La Victoria kann doch noch sprechen? In der Tat - nachdem ihm das ungeschlagene, unverdiente, ungeheuerliche WM-Aus der weltbesten peruanischen Selección vorübergehend sprachlos gemacht hatte, scheint der weltweit einzige Trainer-Gigastar wieder voll da zu sein: „6:1 gegen die Maus gewonnen, den direkten Vergleich für uns gesichtert, da ist die Welt wieder in Ordnung.“ Auf die bissige Anmerkung eines lästerlichen Reporters, das sei doch ewig her, reagierte Florian Markert auf seine Art - mit Schweigen. Zumindest hat Alianza die Abstiegszone verlassen. Für den Titel wird es aber wohl nicht mehr reichen, insofern lässt sich des Trainers Schweigen wohl verstehen.
Ngaruawahia United konnte am letzten ZAT mit viel Mühe daheim gegen die Miramar Rangers Dank eines 5:4-Sieges wichtige drei Punkte einfahren, auswärts verlor man jedoch hoch mit 0:5 bei Waikato FC. An der Tabellensitutaiton hat sich daher nicht viel geändert und die Nichtabstiegsplätze sind noch immer recht weit entfernt. Die Saisosn nähert sich der Zielgeraden und nun warten die Napier City Rovers und Caversham AFC. Zwei harte Brocken zwar, dennoch darf sich das Team von Armando Broncas IV keinen Asurutscher erlauben.
Auch wenn die östlichen Vororte von Auckland nicht wirklich in der Mitte Neuseelands liegen, können sie in der Tabelle zumindest mit Fug und Recht als durchschnittlich bezeichnet werden. Platz 8 von 16. Mittel auf dem Weg zum Saisonziel war ein erfolgreicher letzter Spieltag mit gesunder Mischung: Deutlicher Heimsieg gegen Waitakere United und torloses Auswärtsremis bei Team Wellington (die trotzdem weiter auf Position 2 der Tabelle verharren). Am kommenden Wochenende geht es aber gleich gegen zwei Teams, die in der Tabelle vor der Mannschaft aus Auckland platziert sind. Mal sehen, wie gesund die Mischung dann wird.
Inmitten einer Traube von Menschen, geschützt von schlecht bezahlten Bodyguards - Abwehr von Messerangriffen ist nicht inklusive - bahnt sich Davin seinen Weg aus dem Krankenhaus. Vollständig wiederhergestellt und schöner denn je, grinst unser Held in dir Kameras. Der heutige Tagebucheintrag, Offenbarung trifft es wohl eher, erfolgt live und landesweit:
“Bürger Neuseelands, Fans, Verehrer und unsterblich in mich verliebte
Entitäten! Die Wunden sind verheilt, alle Vorwürfe wurden fallengelassen und ich bin nach wie vor überirdisch attraktiv!
Die Kassen des Vereins sind leer, mein Konto ist voll. Meine Mannschaft bleibt sich selbst überlassen. Ich habe keine Zeit, muss in den Spiegel schauen. Die Krankenschwester habe ich nicht geschwängert. Dieses Wording empfiehlt zumindest mein Anwalt. Das Leben ist schön, ich bin schöner!”
Neuseeland ist raus aus der aktuellen Copa-WM. Ein sehr bitteres aus. Ein mehr als nur schmerzhaftes aus.
Bis dato wollten weder Hofa noch Mr. Reethi dazu Stellung nehmen. Irgendwo auch verständlich.
Ausgerechnet Australien, ausgerechnet die ungeliebten Wombats besiegelten im Achtelfinale das WM-Aus der Kiwis. Und das noch dazu nicht irgendwie, sondern ausgerechnet in der entscheidenden Verlängerung des Rückspiels.
6:6 hießt es
nach dem Hinspiel, 6:6 auch nach 90 Minuten des Rückspiels. Und in der Verlängerung war dann einfach das Glück auf der falschen Seite der Tasmansee. Unverdient war es nicht, verdient aber genausowenig. Einfach glücklich, mehr kann man dazu nicht sagen.
Jetzt kann sich Hofa wieder auf die Liga konzentrieren. Mit dem zweifachen Meister aus Hamilton hat er schließlich auch noch etwas geplant und möchte die Saison passabel beenden.
Die Glenfield Rovers setzen ihre wechselhafte Saison fort und stehen nach den jüngsten beiden Spieltagen auf Tabellenplatz 9 der Football Championship. Das Team von Trainer stevefire zeigt weiterhin, dass es mit jedem Gegner mithalten kann – allerdings fehlt noch die Konstanz, um sich dauerhaft in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen.
Im Heimspiel gegen Palmerston North Marist lieferten die Rovers eine Galavorstellung ab. Beim souveränen 5:0-Erfolg stimmte nahezu alles: Eine konsequente Chancenverwertung, hohes Tempo und eine konzentrierte Defensivleistung sorgten für einen der überzeugendsten Auftritte der bisherigen Saison.
Nur
wenige Tage später folgte jedoch der Dämpfer. Auswärts bei Dunedin Technical fand Glenfield kaum ins Spiel und musste sich deutlich mit 0:3 geschlagen geben. Während die Offensive diesmal nahezu wirkungslos blieb, offenbarte die Defensive erneut Schwächen gegen einen konsequent auftretenden Gegner.
Mit Platz 9 befinden sich die Rovers derzeit im gesicherten Mittelfeld. Nach dem zwischenzeitlichen Kampf gegen den Abstieg ist das eine erfreuliche Entwicklung. Gelingt es der Mannschaft nun, die starken Heimauftritte auch auswärts häufiger zu bestätigen, könnte Glenfield in den kommenden Wochen sogar den Blick weiter nach oben richten.
Hat sie oder hat sie nicht? Die Frau an der Seite des Fußballgotts flanierte im äußerst kurzen Rock durch Tauranga City. Insider wollen gesehen haben das sie dabei kein Höschen trug, ja nicht mal einen Tanga.
Luftig, luftig - aber wann, wenn nicht bei diesen Temperaturen? Ein anderes Bild zeigte sich auf dem Trainingsplatz, hier wurde diese Woche an den Standartsituationen gearbeitet. Insbesondere defensiv gebe es da nicht nur ein Lüftchen sondern sogar deutlich Luft nach oben. Stetige Arbeit soll stetigen Fortschritt bringen.
Wenn dann die holde Weiblichkeit mit fehlender Unterwäsche glänzt, kann man im Verein ruhig arbeiten, die Medien werden anderweitig bespielt. Show must go on!
Die Welt steht Kopf. Der beste Verein mit dem besten Trainer ist am Ende. Nicht nur körperlich, emotional und intellektuell, sondern auch auf Platz 16. Die sogenannte rote Laterne trägt man mit Würde, aber fassungslos. Was ist denn da passiert? Die Trainerlegende fenris weiss leider auch nicht mehr weiter. "Ich mache immer alles richtig, das steht außer Frage, bin ein Taktikfuchs sondergleichen und auch die neue Vereinskantine ist die beste der Liga." Wird der Endspurt gelingen und wir fenris mit den Ragers doch noch Meister?
Tief unter den grünen Hügeln Neuseelands hallen wieder Geschichten von Mut, Hoffnung und großen Schlachten durch die Hallen des Berges. Palmerston North Marist ist zwar noch immer nicht der König unter dem Berg, doch die Gefährten haben ein deutliches Lebenszeichen gesendet.
Im Duell mit Waitakere City entwickelte sich ein Spektakel, das selbst die Barden von Mittelerde kaum besser hätten erfinden können. Mit 5:4 rang Marist den Rivalen nieder und hinterließ bei den Gästen vor allem eine Frage: Wie viele Tore muss man eigentlich schießen, um nicht als Verlierer
vom Platz zu gehen?
Waitakere verteidigte dabei ungefähr so zuverlässig wie ein Hobbit ein offenes Scheunentor gegen einen Drachen. Immer wenn die Gäste glaubten, zurück im Spiel zu sein, schlug Marist erneut zu. Neun Tore später standen die Krieger aus Palmerston jubelnd auf dem Feld, während Waitakere wohl noch immer versucht, die eigene Abwehrreihe wiederzufinden.
Der Thron bleibt zwar weiterhin außer Reichweite, doch im Schatten des Berges wächst die Zuversicht. Die Reise ist noch nicht beendet – und vielleicht wartet das größte Kapitel erst noch.
Waitakere City scheitert mal wieder an der eigenen Defensivschwäche auf fremden Plätzen! Nach dem Desaster in der Vorwoche hatten sich die Mannen von Trainer Sergej Pilatschkin bei Palmerston North Marist einiges vorgenommen.
Und die Citizens starteten ins Spiel wie die Feuerwehr: Ein früher Doppelschlag verhalf den Schwarz-Weißen zu einer frühen 2:0-Führung. Danach schien das Spiel sich zu beruhigen, doch unter tätiger Mithilfe einer vogelwilden Gästedefensive konnte Palmerston die Partie innerhalb weniger Minuten drehen. Zwar konterten die Citizens umgehend zum Ausgleich, aber die Schlafmützigkeit der Abwehr
führte unmittelbar nach der Halbzeitpause zur erneuten Führung der Gastgeber.
In der Schlussphase dieses offenen Schlagabtausch blieb das Glück auf Seiten Palmerstons. Den hart erkämpften Ausgleich der Citizens beantwortete man direkt mit dem Siegtor zum 5:4-Endstand.
Für Waitakere City war dies wohl der letzte Sargnagel für ihre Ambitionen auf eine Top-Platzierung in der Football Championship. An den abschließenden drei ZATs geht es für die Citizens um nicht mehr als Schadensbegrenzung. Zu Beginn der Rückrunde noch Tabellenführer hat man in zwei desaströsen Wochen den erfolgreichen Saisonverlauf wie ein Kartenhaus eingerissen.
Es wird langsam aber sicher heisser. Nicht was das Klima im Allgemeinen anbelangt, sondern die Schlussphase in der Meisterschaft in der Football Championship Neuseelands. Alle Mannschaften müssen noch sieben Spiele absolvieren und von jetzt an wird ganz tieft in die Trickkiste gegriffen und auch das Torkonto wird leer geräumt. Die Ausgangslage sieht für Dunedin Technical vielversprechend aus. Noch ist man Tabellenführer und die Meute der Verfolger hofft auf einen Ausrutscher. Möge der aber bitte nicht passieren.
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