Was war das für eine bittere Schlussphase der vergangenen Saison für die Jungs von Waitakere City. Zum Rückrundenbeginn grüßten sie noch von der Tabellenspitze und wurden aufgrund weniger, aber desaströsen Entscheidungen von Woche zu Woche nach hinten durchgereicht. Als den Citizens am Ende die Kräfte und Heimspiele ausgingen, war man schließlich auf Rang 8 abgerutscht. Zwar blieben die Spitzenplätze bis zuletzt rein rechnerisch in Reichweite, doch trennte das Team von Trainer Sergej Pilatschkin gefühlt Welten von der Qualifikation für das internationale Geschäft. Deshalb nimmt man mit vollem Fokus nun einen neuen Anlauf, um an vergangene Erfolge auch in Neuseeland anknüpfen zu können.
Dunedin Technical ist fulminant in die letzte Saison gestartet und konnte gleich den ersten Titel in der Neuzeit einfahren. Nun dürfte die Aufgabe auch nach einer Aufstockung der Liga noch um einiges schwieriger werde. Noch sind nicht alle Mannschaften mit einem Trainer bestückt, doch ist man in der Ligaleitung zuversichtlich, dass dieses Manko in naher Zukunft behoben sein wird.
Für Dunedin Technical beginnt die Saison vorerst ohne die Doppelbelastung mit internationalen Spielen. So kann man sich voll und ganz auf die nationale Meisterschaft konzentrieren.
Nach einer turbulenten vergangenen Saison starten die Glenfield Rovers mit einem klaren Ziel in die neue Spielzeit der Football Championship. Trainer stevefire möchte diesmal gar nicht erst in die Nähe des Abstiegskampfes kommen. Das offizielle Saisonziel lautet: Platz 9.
Dabei blickt Glenfield auf eine Saison zurück, die kaum unterschiedlicher hätte verlaufen können. Zwischenzeitlich standen die Rovers sogar auf dem letzten Tabellenplatz und mussten um den Klassenerhalt bangen. Eine starke Aufholjagd, darunter mehrere deutliche 5:0-Erfolge, führte das Team schließlich ins gesicherte Mittelfeld.
Nun soll der nächste Schritt folgen. Platz 9 bedeutet zwar keinen internationalen
Wettbewerb, wäre gegenüber dem vorherigen Saisonziel Rang 12 aber eine klare Verbesserung. Die Rovers wollen sich dauerhaft im Mittelfeld etablieren und möglichst lange den Blick nach oben richten.
Die Voraussetzungen dafür scheinen vorhanden. Glenfield hat in der vergangenen Spielzeit gezeigt, dass das Team offensiv durchaus mit den besseren Mannschaften mithalten kann. Entscheidend wird diesmal vor allem die Konstanz sein. Wenn die Rovers ihre Leistungsschwankungen reduzieren, sollte Platz 9 ein realistisches Ziel sein.
Von Abstiegskampf zu Anspruch: Glenfield will diesmal nicht erst eine Aufholjagd starten müssen, sondern von Beginn an zeigen, dass Platz 9 mehr als nur eine Wunschvorstellung ist.
Red Sox Manawatu SC haben endlich wieder einen neuen Trainer Verpflichten können. Kein Unbekannter aber einer der lange von der Bildfläche verschwunden war. Man hat sich viel vorgenommen in dieser Season aber man hat auch alles umgekrämpelt was nur ging. Viele Spieler sind gekommen aber auch viele mussten gehen. So das ich jetzt sagen kann das wir bereit sind für neue Ziele und aufgaben.
Zum Schluss ist noch zu sagen ich kann keine wunder vollbringen aber ich werde das beste draus machen um einigermaßen in der Liga abzuschneiden
Ngaruawahia United konnte sich am letzten ZAT mit zwei Siegen von den Abstiegsrängen befreien und gar drei Punkte Vorsprung auf Platz 14 rausholen. Dennoch wird weiterhin gezittert, schließlich stehen nun zum letzten ZAT bei den formstarken Teams von Hawke's Bay United und Waitakere United gleich zwei schwere Auswärtspartien an und auch das Heimspiel gegen Team Wellington wird kein Selbstläufer. Es wird vermutlich bis zur letzten Spielsekunde dauern, bevor die Tabelle endgültig sortiert wird und sich entscheidet, wer das schmachvolle A durch die nächste Saison tragen muss.
Davin kotzt die Gitterstäbe an. Mit glasigem Blick betrachtet unser heldenhafter Narzisst sein Werk, schüttelt die methamphetamin durchtränkten Glieder und greift für einen neuen Tagebucheintrag zum angespitzten Plastiklöffel:
„Wieder im Loch! Spieler zu verprügeln ist offenbar strafbar. Sagt einem aber auch niemand. Soll er halt nicht fragen, ob er sein Gehalt auch tatsächlich bekommt.
Neue Taktik ausprobiert; den Gegnern vor dem Spiel die Kniescheiben zerschossen. Auch nicht legal. Was darf man noch auf dieser Welt? Neue Erkenntnis gewonnen:Uppers und White Monster lassen dich fliegen! Zumindest den Hügel runter. Preise für Prostitution gestiegen - Mein Marktwert auch. Anwalt ist guter Dinge. Bin in drei Tagen hier raus. Die Fotos vom Richter sind wunderschön. Panta rhei - wie der Urin auf dem Zellengang.
Die Chroniken des Berges erzählen von zwei weiteren siegreichen Schlachten. Zuerst rang Palmerston North Marist die Miramar Rangers auswärts mit 4:3 nieder, ehe im heimischen Bergreich auch die Napier City Rovers unter Florian Markert mit 5:4 bezwungen wurden. Beide Rivalen warfen alles in die Waagschale und gingen dennoch mit leeren Händen nach Hause – schmerzhafter hätten diese Niederlagen kaum ausfallen können.
Drei Spieltage vor Schluss ist
jedoch klar: Der Thron unter dem Berg bleibt in dieser Saison außer Reichweite. Sechs Punkte Rückstand sind selbst für die tapfersten Gefährten eine gewaltige Hypothek. Doch längst geht es nicht mehr nur um die Krone. Es geht um Ehre, um einen würdigen Abschluss der Reise und darum, den großen Reichen Mittelerdes zu zeigen, dass Palmerston bis zum letzten Kapitel kämpft. Nicht jeder Held wird König – aber jede Legende entsteht durch ihren Weg.
Die östlichen Vororte aus Auckland haben Wort gehalten und sind offensiv in die letzten fünf Partien der Saison gestartet. In der Tabelle resultieren die sechs Punkte vom letzten Wochenende zunächst in Rang 5. So viel zu den positiven Nachrichten. Weniger gut ist, dass die abschließenden drei Partien mit weniger Kraftreserven als bei der Mehrzahl der Teams angegangen werden können. Somit ist aus Sicht der Vororte zu befürchten, dass es bei der Endplatzierung noch den einen oder anderen Abzug geben wird.
Was für eine tolle Ausgangslage für Dunedin Technical. Vor dem letzten Spieltag liegt die Mannschaft von Brent Jones immer noch an der Tabellenspitze und konnte dabei den Vorsprung auf den zweiten Team Wellington auf fünf Zähler ausbauen. Dabei profitierte man von der unerwarteten Heimniederlage von Wellington gegen Caversham durch einen Patenzug. Das ist natürlich bitter.
Obwohl man Dunedin bereits zum Titel gratuliert, ist Brent Jones vorsichtig optimistisch. Er hat schon einige turbulente letzte Spieltage erlebt mit kuriosen Setzverhalten, wo man einen Titelträger unbedingt verhindern wollte.
Der Meisterschaftszug ist abgefahren, es wäre auch vermessen gewesen, wenn der Fußballgott direkt nach den Sternen gegriffen hätte. "Herzlichen Glückwunsch an Brent Jones und Dunedin Technical, gratuliert Jürgen Kohler, auch wenn noch drei Spieltage ausstehen, das lassen sie sich nicht mehr nehmen!"
Für Tauranga City United geht es noch um den internationalen Wettbewerb, die Entscheidung wird erst am letzten Spieltag fallen. "Wir hauen alles rein und schauen, wofür es reicht, so
der Fußballgott weiter, es wäre die Kirsche auf der Sahne unsere bisherige Arbeit und ja bevor jemand fragt. Ich werde dem Verein über die Saison hinaus erhalten bleiben und hoffe das ich United zu altem Glanz und Glorie führen kann."
Man darf also weiter auf schlüpfrige Geschichten, sowie musikalische Feinheiten in der Zeitungslandschafts Neuseelands hoffen. Seriös alleine wird es nicht geben - da hat der Fußballgott zwar nicht wortwörtlich gesagt, aber es sollte klar sein.
Drei Spieltage vor dem Ende der Football Championship befinden sich die Glenfield Rovers in einer interessanten Ausgangslage. Das Team von Trainer stevefire steht aktuell auf Platz 9 und hat sich nach einer turbulenten Saison im gesicherten Mittelfeld etabliert.
Vor einigen Wochen kämpften die Rovers noch gegen den Abstieg, mittlerweile beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsränge komfortable acht Punkte. Gleichzeitig lebt aber auch die Hoffnung auf eine Überraschung weiter: Die internationalen Plätze sind nur fünf Punkte entfernt. Bei noch drei ausstehenden Partien erscheint dieses Ziel zwar ambitioniert, endgültig abgeschrieben werden darf es jedoch
nicht.
Die bisherige Saison war geprägt von großen Leistungsschwankungen. Auf deutliche Siege folgten immer wieder unnötige Rückschläge, wodurch Glenfield den Sprung in die Spitzengruppe verpasste. Dennoch hat die Mannschaft mehrfach bewiesen, welches Potenzial in ihr steckt.
Die letzten drei Spieltage werden nun entscheiden, ob die Saison im gesicherten Mittelfeld endet oder ob den Rovers tatsächlich noch eine späte Aufholjagd gelingt. Fest steht: Nach dem zwischenzeitlichen Kampf gegen den Abstieg hat sich die Mannschaft eine deutlich bessere Ausgangsposition erarbeitet und kann dem Saisonfinale mit neuem Selbstvertrauen entgegenblicken.
-wärts für Waitakere City in der neuseeländischen Football Championship. Und das schon seit einigen Wochen. Nachdem man sein Pulver in der Rückrunde frühzeitig verschossen zu haben scheint, warten in den abschließenden Saisonspielen so einige TK-Schwergewichte auf die Citizens. Trainer Sergej Pilatschkin ist nur noch um Schadensbegrenzung bemüht, muss dafür aber tief in die Trickkiste greifen. Vielleicht kann die kümmerliche Auswärtsbilanz bei dieser Gelegenheit doch noch geschönt werden. Auf gehts!
Einsam zieht eine Sternschnuppe am Himmel vorbei und während sie langsam verglüht, holt Davin seinen Taschenspiegel heraus und wünscht sich, dass sein nächster Tagebucheintrag so schön werden möge wie er selbst.
„Die Mannschaft ist in einem desolaten Zustand. Ich bin daran nicht Schuld. Die teuren Proteinshakes durch kostengünstige Gefängnismahlzeiten zu ersetzen war eine formidable Idee! Mein Torwart
will mehr Gehalt. Ich habe verständnisvoll reagiert und ihm die Gegentorliste an die Stirn genagelt. Heute trainingsfrei. Die Arbeit im Steinbruch hat Vorrang, ist gesellschaftlich bedeutsam und füllt meine Taschen. Gute Idee, das mit der Leiharbeit. Morgen die Frau des Präsidenten vögeln. Ich nehme meine Rolle als Wegbereiter der Inklusion ernst; auch Frauen über 40 brauchen Liebe! Das Leben ist wunderbar, ich bin das Leben!“
Ngaruawahia United konnte am letzten ZAT nicht die nötige Energie aufbringen, um im Tabellenkeller für Bewegung zu sorgen. Bei den Napier City Rovers blieb man ohne Biss und ging wehrlos mit 0:1 als Verlierer vom Platz. Beim Heimspiel gegen Caversham AFC gab es zwar eine Reaktion und man siegte mit 5:0, doch aufgrund der restlichen Ligaergebnisse verpuffte die Freude über den Kantersieg recht schnell. Nun geht es zu Auckland City und YoungHeart Manawatu ist zu Gast. Zwei unbequeme Gegner, die selber für ihre Ziele noch dringend Punkte brauchen.
Auch in Neuseeland geht die Saison in die entscheidende Phase. Ein Blick auf die Kraftreserven lässt erahnen, dass die letzten fünf Spieltage der Runde noch einiges an Spektakel bieten werden. Auch die östlichen Vororte aus Auckland kündigen an, in die Vollen zu gehen. Dennoch lässt sich erahnen, dass für die kommende Saison einiges an taktischem Verbesserungspotenzial vorhanden ist. Inwiefern bei den Eastern Suburbs noch der gleiche Trainer an der Seitenlinie stehen wird, wird sich erst nach dem Feuerwerk entscheiden.
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