Dunkel ist es. Kein Laut durchdringt die Stille.
Davin sitzt zusammengesunken in einer lichtlosen und gut gepolsterten Gummizelle.
Doch in Gedanken wandelt er weit weit weg, inmitten einer Schar bezaubernder Gespielinnen im Land wo Milch und Honig fließen. Majestätisch erhaben, sinniert er einen weiteren Tagebucheintrag herbei:
“Man hat mich eingewiesen. Mit gezogener Waffe in einem Bordell vor dem Spiegel herumzufuchteln und dem Mann gegenüber klar zu machen, dass man noch viel
schöner sei als er, gilt offenbar als verrückt.
Absurde Welt. Ich BIN schöner als er! Wenigstens sind die Drogen hier akzeptabel. Etwas schwach vielleicht. Werde nach meiner Entlassung ein anderer Mensch sein. Meine Mannschaft tut mir leid.
Muss mich auf meinen Vortrag bei der örtlichen Lokführergewerkschaft vorbereiten. Thema:”Move it, Motherfucker -Wieso man für harte Arbeit zum Wohle der Allgemeinheit kein Geld verlangen sollte!”
Die Glenfield Rovers setzen ihre wechselhafte Saison fort, bleiben aber weiterhin auf dem 9. Tabellenplatz. Nach dem zwischenzeitlichen Absturz auf Rang 17 und der anschließenden Aufholjagd hält sich das Team von Trainer stevefire damit weiterhin genau auf Höhe des ausgegebenen Saisonziels.
Im Heimspiel gegen die Miramar Rangers zeigten die Rovers erneut ihre Heimstärke. Mit einem überzeugenden 3:0 ließ Glenfield dem Gegner keine Chance und sammelte drei wichtige Punkte. Besonders nach den bisherigen deutlichen Heimsiegen scheint die Mannschaft vor eigenem Publikum immer besser in Fahrt zu
kommen.
Auswärts bei Auckland City folgte allerdings der nächste kleine Dämpfer. Glenfield musste sich knapp mit 0:1 geschlagen geben. Wieder einmal zeigte sich damit die unterschiedliche Form der Rovers zwischen Heim- und Auswärtsspielen.
Trotz der Niederlage bleibt die Ausgangslage erfreulich: Platz 9 und damit weiterhin exakt das Saisonziel. Nach dem Fehlstart hätte wohl kaum jemand damit gerechnet, dass Glenfield so schnell wieder in diese Position zurückkehren würde. Nun gilt es, die gute Tabellenposition zu verteidigen – und vielleicht schon bald den Blick wieder etwas weiter nach oben zu richten.
Es war ein wenig spektakulärer Spieltag für Dunedin Technical. Etwas sauer aufstossen wird Trainer Brent Jones allerdings, dass man auswärts bei Tauranga City United gleich mit 0:5 unter die Räder kam. Eine ziemlich deftige Klatsche. Die Truppe konnte sich von diesem Nackenschlag allerdings erholen und zeigte im Heimspiel gegen Hawke's Bay United wieder eine ansprechende Leistung und holte mit dem sicheren 3:0 Sieg wichtige drei Punkte. Auf dem zweiten Tabellenplatz liegend ist man immer noch in Schlagdistanz zu Central United.
Traditionell trennt sich in den meisten Ligen bei Copamundial erst im Laufe der Rückrunde die Spreu vom Weizen. Keine Ausnahme bildet hierbei die Neuseeländische Football Championship. Aufgrund ihrer Größe ist es dann auch nicht so ungewöhnlich, dass 13 der 18 Teams nach sechs Spieltagen das punktgleiche Mittelfeld bilden. An dessen „Ende“ steht Waitakere City mit einer ausgeglichenen Punktebilanz, aber einem Torverhältnis von 11:16. Entsprechend unbesorgt ist man derzeit noch bei den Citizens. Klar ist aber auch, dass in einem so engen Teilnehmerfeld jeder Fehltritt besonders hart bestraft wird.
Auch in Spiel 7 der Saison und damit zum fünften Mal in Folge geht es für die östlichen Vororte Aucklands gegen eine Mannschaft aus Deutschland. Wenn es wenigstens ein anderes spannenderes, exotischeres Land wäre. Aber nein, ausgerechnet Deutschland. Also das Land aus dem man getreu dem Prinzip des Eskapismus versucht zu entfliehen. Dramatische Lage. Immerhin gibt es Licht am Ende des Tunnels. An Spieltag 8 geht es zum Team Wellington und Trainer ottmarhitzfeld. Also zumindest einem gefühlten Schweizer.
Es scheint etwas Ruhe einzukehren bei Tauranga City United. Die Statistikabteilung arbeitet inzwischen auf hohem Niveau, der Fußballgott war diese Woche nicht einmal persönlich vor Ort gesehen worden. Er hat sich allerdings sämtliche Statistiken auf seinen Rechner schicken und in die App ziehen lassen.
Böse Zungen das die Frau Gattingemahl nicht nur ein Machtwort, sondern auch handgreiflich wurde und der Coach die Wogen versucht zu glätten. So war er täglich beim Floristen des Vertrauens zu sehen. Eine Mütze tief ins Gesicht gezogen (damit man das blaue Auge nicht so sieht?). Ob sich zuhause Entspannung breitmacht und der Fußballgott von der Couch wieder ins Ehebett ziehen durfte, war bei Redaktionsschluss nicht bekannt.
Millionen und Abermillionen stolz und majestätisch funkelnder Sterne durchziehen unsere Milchstraße, erleuchten das Firmament und weisen uns den Weg.
Doch der hellste Stern, am Himmel wie auf Erden, ist immer noch Davin! Erhaben greift unser kosmisches Wunder nach dem Schweif einer Sternschnuppe und verfasst damit im Delirium einen weiteren Tagebucheintrag in der Galaxie seines Lebens:
„Arzt empfiehlt mir Abstinenz. Habe ihm die Möglichkeit gegeben, seine eigenen Schmerzmittel zu testen. Er wird wieder aufwachen, ganz sicher.
Die Mannschaft ist untrainiert und demotiviert. Ich werde den Schuldigen finden und zur
Rechenschaft ziehen! Der Torwart fordert einen höheren Anteil vom Geld seiner Kunden. Habe ihm unser Geschäftsmodell nochmals ruhig und sachlich erläutert. Erstaunlich, was Nasen - und Jochbein alles aushalten können.
Unsere Sparmaßnahmen tragen erste Früchte. Mein Bentley ist sauberer denn je und ich kann mir wieder Tripple A Escorts leisten. Die knurrenden Mägen unserer Spieler untermalen diesen epochalen Erfolg wie eine triumphale Sinfonie der Liebe!
Ich muss mich auf meinen Vortrag beim feministischen Forum der Stadt vorbereiten:
„Shut The Fuck Up - A Woman’s Place in Modern Society!“
Ja, zugegebenermassen muss man anerkennen, dass man sich ja noch in der Startphase der Meisterschaft befindet. Trotzdem darf man beim Meister Dunedin Technical schon ein wenig stolz sein, dass man sich an diesem Spieltag gleich um 13 Plätze in der Tabelle verbessern konnte. Verantwortlich dafür war eine optimale Punktausbeute aus den beiden Spielen. Einem 4:1 Sieg bei Red Sox Manawatu folgte im Heimspiel gegen die Glenfield Rovers ein 2:0 Sieg. Einziger Wermutstropfen: Als Tabellenführer ist man nun Gejagter Nummer 1.
"Wozu das jetzt noch? Die 0,3 TK sind doch bereits ausgezahlt worden. Können wir nicht einfach mal in Ruhe was anderes machen!?", schallte es dem Verfasser dieser miserablen Zeilen aus der Redaktion entgegen. Völlig zu Recht übrigens. Aber nein, es gab ja noch den Sieg gegen die Miramar Rangers. Und irgendwann muss man einfach feiern. Also, Flaschen auf und durchgezogen. Immerhin, schön kalt und frisch, kann man trinken. Und beim nächsten Sieg gibt es einen ganzen Kasten. Die Redaktion fiebert jetzt schon dem vierten Sieg der Saison entgegen - spätestens dann ist Schluss mit frustig, dann wird richtig gefeiert!
"Oh nein, nicht schon wieder so ein unmotivierter Scheißartikel!", maulte es dem Redakteur dieser Zeilen entgegen, als er sein übliches Gewäsch zu Papier gebracht und dem Kollegenkreis zur Veröffentlichung vorgelegt hatte. Die Gegenwehr der Chefredaktion war bereits einkalkuliert worden - nach mehreren Ausflüchten und Gejammer über zu wenig Zeit und fehlende Inspiration blieb es erfolgreich beim ersten Entwurf. Und wer muss den ganzen Mist jetzt ausbauen? Natürlich du, lieber Leser! Viel Erfolg beim Aufbau einer gewissen Resilienz, man weiß nie wozu es gut ist.
Was letzte Woche noch spekuliert wurde, ist jetzt bestätigt! Wynton Rufer ist neuer Co-Trainer der Miramar Rangers, wobei nach wie vor das Gerücht geht, dass er mehr Aufpasser von Trainer Litti den Co-Trainer sein soll.
Aber es könnte sein, dass ein Aufpasser nicht mehr nötig ist. Was ist geschehen? Trainer Litti musste eine Niederlage bei den Napier City Rovers einstecken, mit Dunedin Technical der größte Konkurrent aus alten Tagen, den Anfängen der neuseeländischen Liga.
Auf einmal ist da wieder ein Leuchten und Brennen in den Augen zu sehen. Offenbar kann sich Rufer wirklich auf den Fußball konzentrieren.
Was für eine Entwicklung bei den Glenfield Rovers! Nach dem katastrophalen Saisonstart auf Platz 17 scheint sich die Mannschaft von Trainer stevefire erneut auf ihre Spezialität zu besinnen: Aufholjagden. Nach dem jüngsten Spieltag stehen die Rovers tatsächlich wieder auf Platz 9 – genau dort, wo das Saisonziel liegt.
Im Heimspiel gegen Team Wellington brannte Glenfield ein regelrechtes Offensivfeuerwerk ab. Mit 5:0 wurde der Gegner förmlich aus dem Stadion geschossen. Nach dem ebenfalls schon deutlichen 5:0 gegen Waikato war es bereits der zweite Kantersieg in kurzer Folge.
Auswärts bei Dunedin Technical folgte allerdings die Ernüchterung. Die
Rovers mussten sich mit 0:2 geschlagen geben und verpassten damit die Chance, ihre beeindruckende Serie noch weiter auszubauen.
Trotzdem ist der Sprung in der Tabelle bemerkenswert. Von Platz 17 auf Platz 9 – innerhalb weniger Spieltage haben die Rovers damit acht Plätze gutgemacht. Und das ausgerechnet bis zum eigenen Saisonziel.
Noch ist die Saison jung, doch die Entwicklung macht Mut. Wenn Glenfield seine Offensivstärke beibehält und gleichzeitig die Auswärtsschwäche in den Griff bekommt, könnte Platz 9 diesmal tatsächlich dauerhaft verteidigt werden. Nach dem Fehlstart ist jedenfalls wieder deutlich mehr Optimismus rund um die Rovers zu spüren.
Die Situation war und ist nicht grade einfach aber die Red Sox sind wohl auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Wir konnten am Letzen Wochenende nicht wirklich viel machen und das man dann auch noch das Heimspiel Verloren hat, naja damit hat hier wohl keiner gerechnet aber es ist nun mal so.
Es ist aber auch noch viel zeit und die nächsten Spiele werden jetzt wohl richtungsweisend sein. Alles was jetzt zählt ist das wir weiter konzentriert an uns Arbeiten und versuchen die Gegner zu ärgern um bestens da zu stehen.
Nach vier Spieltagen in der neuseeländischen Liga liegen alle vier trainerlosen (plus noch ein paar weitere) Mannschaften vor den östlichen Vororten aus Auckland. Und obwohl das doppelte Aufeinandertreffen am vergangenen Wochenende mit den Paten aus der Bundesliga einigermaßen glimpflich über die Bühne gegangen ist, gibt es im nächsten Spiel direkt wieder einen Gegner aus Deutschland. Yeah. Am 6. Spieltag geht es dann planmäßig mal wieder gegen einen "echten" Gegner. Wenn Waikato denn - anders als am letzten Wochenende - den Weg findet. Sonst haben wir nach sechs Spieltagen vier Mal gegen deutsche Vereine gespielt...
Die Glenfield Rovers haben sich zumindest ein kleines Stück aus dem Tabellenkeller gearbeitet. Nach dem katastrophalen Saisonstart auf Platz 17 steht das Team von Trainer stevefire nun auf Rang 15 – und damit erstmals auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz. Von Entwarnung kann allerdings noch lange keine Rede sein.
Im Heimspiel gegen Waikato FC zeigten die Rovers, dass sie es durchaus noch können. Mit einem beeindruckenden 5:0 fegte Glenfield den Gegner vom Platz und feierte damit den zweiten deutlichen Heimsieg der noch jungen Saison. Die Offensive lief auf Hochtouren und ließ den Fans kurzzeitig wieder von besseren Zeiten träumen.
Doch die Euphorie hielt nicht lange. Auswärts bei Ngaruawahia United
setzte es erneut eine deutliche 0:4-Niederlage. Damit bleibt das große Problem der Rovers bestehen: Auf einen überzeugenden Auftritt folgt regelmäßig der nächste Rückschlag.
Immerhin hat sich Glenfield durch den 5:0-Erfolg vorerst über den Strich gerettet. Nach dem zwischenzeitlichen Absturz auf Platz 17 ist Rang 15 zwar ein kleiner Fortschritt, aber das ausgegebene Saisonziel Platz 9 liegt weiterhin in weiter Ferne.
Steht bei den Rovers also schon wieder eine Aufholjagd an? Nach den bisherigen Ergebnissen könnte man fast meinen, stevefire hat Gefallen daran gefunden, die Saison möglichst spannend zu machen. Für die Fans wäre etwas weniger Spannung vermutlich durchaus willkommen.
Hätte die neue Statistik-Abteilung mehr auf dem Kasten als in der Bluse, vielleicht wäre Tauranga United zu einem günstigen Auswärtssieg gekommen. So musste man sich mit einem torlosen Unentschieden begnügen. Doch der Fußballgott will von Kritik (insbesondere der, der holden Weiblichkeit im eigenen Haushalt) nichts wissen. Schlimm genug das ihn die werte Gattin zum Trainingsgelände begleitet, um sicherzustellen das der Coach nicht doch mal Hilfestellung in der
Statistik-Abteilung gibt.
International hat es unterdessen nicht für die Königsklassen gereicht, die Reise geht aber dennoch weiter. Diese Woche jedoch nicht. Es gilt die bisherigen Spiele vernünftig auszuwerten, nicht das man wieder unnötig Punkte liegen lässt. Das Frau Fußballgott von einem neuen Mitarbeiter des Klubs für die neue Putzfrau gehalten wurde, hat den Haussegen beim Coach sicher nicht zurechtgerückt. Es bleibt also sportlich.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
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ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
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