Schorch Shakka Ichhördirzu ist der erste neue Mitarbeiter von Trainer Cetshwayo, den wir vorstellen wollen. Schorch Shakka Ichhördirzu ist der neue Teampsychologe. Da das Team von Cetshwayo auf einem Abstiegsplatz steht, schien es dem Trainer unerlässlich, die Blockaden in den Köpfen der Spieler zu lösen. Die Spieler waren schon nach kurzer Zeit begeistert von ihm und gaben ihm den Spitznamen „The Mentalist“. Sein Honorar soll fürstlich sein. Darauf angesprochen, erwidert Cetshwayo nur: „Wenn seine Arbeitsergebnisse königlich sind, dann ist doch alles okidoki, oder?“
Doch wer gedacht hat, dies sei nennenswert, muss an dieser Stelle belehrt werden. Am kommenden ZAT gehts noch haerter; nicht nur die Delphine bzw. Haie des Nordens stehen mit geballter Ladung Kraft vor der Tuer, sondern auch cube's Truppe aus Monastir; seit jeher eine gute Adresse im tunesischen Klubfussball.
Doch Don Hernan muss sich langsam ueberlegen, ob er gegen solche Uebermannschaften ueberhaupt punkten will. Seine Ausgangslage ist wieder einmal suboptimal in der heimischen Tabelle; auch der Ressourcenverschleiss kann nicht mehr lange erhalten bleiben.
Die Doppelbelastung in der ChampionsLeague hinterlaesst seine Spuren. Bleibt bloss zu hoffen, dass nach dem FauxPas, ein Unentschieden in der Gruppenphase hin zu legen keine negativen Konsequenzen folgen werden.
Die aktuelle Situation in Zarzis lässt sich mit einem Blick auf die Tabelle ablesen.
Vor der Saison wurde das Ziel Internationaler Startplatz ausgegeben, doch dieser scheint weiter weg als man vermuten mag.
Die eklatante Auswärtsschwäche macht dem Trainer Cap4 zu schaffen. Null Punkte und Null Tore gab es für Zarzis auf gegnerischem Geläuf zu bejubeln. Zum aktuellen ZAT kommt nun die beste Auswärtsmannschaft Avenir Sportif Gabès ins heimische Stadion und man muß zum Union Sportive Monastirienne reisen. Gute Bedingungen sehen anders aus.
Gabès Was seinen Verwandten auf den anderen Kontinenten bisher verwehrt blieb, klappte für skua81 in Tunesien. Zwei ZATs hintereinander erzielte seine Mannschaft drei Auswärtstore und gewann dabei sogar die Spiele. Durch diese tolle Leistung hat sich AS Gabès nun schon auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben. Hier würde man gerne bleiben, doch werden die Gegner nicht gerade leichter. Immerhin muss man heute zum mehrfachen Meister aus Zarzis reisen und zuhause hat man es ausgerechnet mit dem amtierenden Confederations Cup Sieger aus Mahdia zu tun. "Drei Punkte in zwei Spielen wären schon nicht schlecht." ließ Trainer skua81 eben auf der Pressekonferenz verlautbaren.
So kann man den letzten ZAT von Bizertin den Haien oder auch Delphinen des Nordens bezeichnen.
Ein Auswärtssieg und ein Heimsieg bringt das Team des ehemaligen Kutscherjägers johnfire auf den 7. Platz.
"Das war ein Ausrufezeichen. Wir haben uns wieder ins Spiel gebracht und bleiben an den internationalen Plätzen dran Unter die Top 5 am Ende der Saison und man schafft es, dass ich noch ein Jahr in diesem Land bleibe", so johnfire.
Nur noch 4 Spiele dann ist die Hinrunde beendet und johnfire kann wieder für eine Überraschung sorgen.
Hatten Beobachter in Monastir erwartet das Coach cube nach dem Ausscheiden aus dem Confederations Cup die Zügel im Training anzieht so wurden sie eines Besseren belehrt.
Das Team hatte übers Wochenende, einschließlich Montag, trainingsfrei. Und auch die Traingseinheiten an Dienstag und Mittwoch hatten eher einen lockeren Charakter.
"Das habe ich beabsichtigt, erläutert cube, die Mannschaft hat in den sechs internationalen Spielen nicht nur konditionell sondern auch mental Kräfte verschließen. Diese Speicher haben wir wieder aufgefüllt und sind mit dem Training etwas kürzer getreten."
Die Verzweiflung bei den Verantwortlichen vom AS Marsa muss riesig sein. Anders ist es nicht zu erklären, dass man gerade Cetshwayo damit beauftragt hat, den Klassenerhalt noch zu schaffen. Ein Nobody im Trainergeschäft und außer dem (Künstler)Namen hat er bislang Null, aber so richtig Null Bezug zum afrikanischen Kontinent! Zu allem Überfluss hat er wohl zuviel bei Klinsmann hospitiert. Sein Trainer- und
Betreuerstab umfasst mehr Personen als der gesamte Kader der ersten Mannschaft. Wer die bezahlt bzw. wo das nötige Geld für diese Leute herkommt, ist völlig unklar. Die örtliche Boulevardzeitung hat Cetshwayo bereits auf dem Kicker und will seine „Mitbringsel“ aus Europa genauestens unter die Lupe nehmen. Es wäre doch gelacht, wenn da nicht das eine oder andere pikante Detail zum Vorschein kommt.
Amtsfaul! Selbstherrlich! Veraenderungsavers! Die Gazetten und Kaffeehausgespraeche in Mahdia kennen derzeit nur ein Thema: ¡Don Hernán! Aus dem ehemals nach Erfolgen trachtenden Trainer ist ein Schatten seiner selbst geworden. Ressentiments und Scharmuetzel in lokalen Imbissbuden praegen seinen Tagesablauf. Ist Don Hernán noch tragbar?
Die Spatzen pfeiffen es schon laenger von den Daechern; Don Hernan ist einfach nicht mehr der impulsive Trainer, welcher einst glorreich aus dem prestigetraechtigen nichtssagenden Verein El Makarem de Mahdia das Maximum herausholen konnte.
Die Vorzeichen haben sich geaendert; Statt fuxverwohentem Fussball erleidet Mahdia derzeit eine unermessliche Duerre an taktischer Empathie. Aus unbegreiflichen
Grueden spekuliert die Gazette gar mit einem Wechsel nach Melbourne. Doch Don Hernán beschwichtigt die Gemueter: "Wieso sollte ich hier wegziehen? Schliesslich gehoert auch die CAF Champions-League-Trophae nach Tunesien!"
Recht hat er; nach dem klaeglichen Ausscheiden der Mehrzahl der tunesischen Vertreter, lechzt die Volksseele nach einem Draufgaenger. Dass dieser stetig seine Geschaefte abseits des Platzes verrichtet, wird galant uebersehen.
In diesem Sinne: Herzlichst werden alle Aficionados und sonstige Hasardeure zur Einweihung des Staubigen Wandlochs in Mahdia ab naechstem Donnerstag begruesst. Das Menu steht zwar noch nicht fest, doch Don Hernán wird mindestens Getraenke ausschenken. Keine schlechten Vorzeichen fuer den kommenden ZAT also...
Zwar ging es am vergangenen Freitag für AS Ariana um zwei Plätze nach unten in der Tabelle und man belegt nun den bisher schlechtesten Saisonrang - Platz 4. Doch Trainer PLM ist hochzufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf. "Die tunesische Liga ist vielleicht die stärkste des afrikanischen Kontinents, was die großen Erfolge in der ersten internationalen Saison beweisen. Dort oben mitzuspielen ist schwierig und wir tun es momentan. Solange wir also unter den ersten 7 Teams platziert sind, ist alles in bester Ordnung!", so der Trainer. Und wenn ASA so weiterspielt, dann sollte es auch mit der besten Platzierung des Teams aller Zeiten (mind. Platz 8; Anm. der Red. ) etwas werden...
Hier in Tunesien hat johnfire endlich mal Erfolg gehabt doch so wirklich wohl fühlt er sich nicht.
"Ich tue mich schwer seit dem Neubeginn. Schon die Jahre im Senegal waren zum Schluss sehr...was soll ich sagen...lahm. Und auch hier in Tunesien komm ich nicht so richtig in die Atmosphäre...die beste Zeit hatte ich damals im Kamerung. Aber ich denke, dass es dort aktuell auch nicht besser sein wird wie in den meisten anderen afrikansichen Ländern. Vielleicht wird es Zeit die Maske und Peitsche wieder erscheinen zu lassen... oder auch nicht?", so johnfire.
Union Sportive Monastirienne wird sich heute Abend, mehr oder weniger sang- und klanglos, aus dem Confederations Cup verabschieden.
Man hat zwar viel probiert, aber nicht wirklich viel gerissen. Jetzt gilt es die Grundlage zu schaffen nächstes Jahr mindestens wieder im Confederations Cup antreten zu dürfen.
Und wo tut man das? - RISCHDISCH, in der heimischen Liga. Die Hauptstadtwoche
endete mit einer deutlichen Niederlage und einem noch deutlicherem Sieg. Unterm Strich konnte man einen Platz in der Tabelle gut machen.
Heute empfängt man den Tabellenvorletzen AS Marsa, die ohne Trainer nach Monstir anreisen, sprich besonders motiviert sein werden (es geht das Gerücht um der neue Coach sitzt bereits heute Abend auf der Tribüne).
Manch Vertreter der Trainergilde mag sich fragen, wie Don Hernan bloss den Confederations Cup gewinnen konnte in der letzten Saison. Von taktischer Finesse, Mut, oder gar Kuehnheit ist er diese Saison Lichtjahre entfernt. Beunruhigen tut ist dies hingegen in keinster Weise.
CaptainKaracho ist halt schon ein gewiefter Taktiker. Hat er doch jede Saison eine ganz andere Taktik gegen Mahdia im Koecher. So viel Sanftmut laesst bei Don Hernan
schon ganz falsche Hoffnungen erkeimen. Dass die Saison noch ein Weilchen dauern wird, scheint Nebensache geworden zu sein.
Getreu dem Motto, das Taktieren fuer die CAF Champions League auf zu heben, klotzt Mahdia in der heimischen Liga auch weiterhin sinnfrei in der Gegend rum. Die Reserven schwinden unaufhoerlich (wer sich diese Woche ein BONMOT zum Ende des literarischen Ergusses erwuenscht hat, wird an dieser Stelle leider enttaeuscht; A.d.R.)
Gabès AS Gabès, dem die Doppelbelastung Confed Cup und Liga schon so kurz nach Saisonbeginn schwer in den Beinen steckt, konnte gegen die als Auswärtsschreck gefürchtete Mannschaft ES Tunis besiegen und hält so Anschluss an die internationalen Plätze. Doch bei einem genaueren Blick auf die Tabelle muss man eher aufpassen. nicht auf die Abstiegsplätze zu geraten.
Zu nah sind die Plätze 6 bis 14 beieinander. Dagegen können die Platze 1 bis 4 von einem gelungenen Saisonstart reden. Es wird schwer sein, im Laufe der Saison da wieder ranzukommen. Heute ist CS Sfaxien zu Gast, die Mannschaft ist punktgleich mit Gabès und wenn nicht alles schief laufen sollte, noch zu diesem Zeitpunkt einer der Favoriten auf einen internationalen Startplatz mit Luft nach oben.
Gabès Mit zwei Siegen am letzten Freitag hat sich Avenir Sportif Gabès auf den fünften Rang vorgearbeitet. Hilfreich hierfür war vor allem der Auswärtssieg in der Hauptstadt bei Stade Tunesien, die doch etwas unbeholfen über den Platz irrten. Der Mannschaft fehlt momentan ein kompletter Trainerstab. Am nächsten ZAT bekommt man es mit AS Ariana zu tun, die bisher eine brilliante Saison spielen. Hier gilt es wachsam zu sein, verfügt der Gegner doch über eine gute Offensivabteilung und eine noch bessere Defensive. Auswärts geht es gegen AS Marsa, wiederum ein trainerloser Verein. Ob der Verein auch so leicht zu durchschauen ist wie Stade Tunesien?
Die Saison ist noch jung und johnfire ist momentan nicht in der Lage...nein, sagen wir...er leidet unter akuter Unlust einen Artikel über den letzten ZAT in der Vereinszeitung zu schreiben.
Der Vorstand ist darüber not amused und kündigte eine Strafe für den Coach an. Doch johnfire interessierte es überhaupt nicht und führ ans Meer.
Badegäste erkannten den Coach beim Spielen mit Delphinen und so manch einer hat gesagt, dass er johnfire seit langer Zeit nicht mehr so entspannt gesehen hat.
Der Erfolg in der letzten Saison hat ihm außerordentlich gut getan. Was war das für ein Kampf endlich mal einen einstelligen Tabellenplatz zu erobern?
In Monastir kann man sicher von einem gelungenen Start sprechen, vier von fünf Spielen wurden gewonnen. Was anderstwo die Tabellenführung bedeuten würde reicht in der Nationale A gerade mal zu Platz vier.
"Die Tabelle ist augenblicklich zweitrangig, so cube, wichtig sind die Punkte die wir eingefahren haben, die nimmt uns keiner mehr!"
Heute stehen die Partien gegen die Hauptstadt-Klubs an. Erst reist man zu Ersperance Spotive de Tunis, wo cube einst selbst auf der Trainerbank saß. Anschließend empfängt man das trainerlose Schlusslicht der Tabelle: Stade Tunisien.
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