Nach dem starken 3:0-Heimsieg gegen Espérance Sportive Zarzis musste US Monastir im folgenden Auswärtsspiel einen herben Rückschlag hinnehmen. Gegen Stade Tunisien setzte es eine deutliche 0:4-Niederlage, bei der das Team von Trainer johnfire vor allem defensiv keinerlei Zugriff fand und früh in Rückstand geriet.
Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten – und sie fiel eindrucksvoll aus. Im Heimspiel gegen Espérance Sportive de Tunis zeigte Monastir eine fast perfekte Vorstellung und fegte den Gegner mit 5:0 vom Platz. Bereits früh stellte das Team die Weichen auf Sieg und dominierte die Partie in allen Phasen.
Diese extreme Schwankung zwischen klarer Niederlage und
deutlichem Kantersieg spiegelt den aktuellen Verlauf der Saison wider: In der tunesischen Nationale A entscheidet oft die Tagesform, zumal der ungewöhnliche Rhythmus mit wenigen Spielen pro ZAT kaum Raum für Stabilität lässt.
Trotz der Achterbahnfahrt bleibt US Monastir voll im Rennen. Aktuell steht das Team auf einem starken 2. Tabellenplatz und damit mitten im Kampf um die Spitzenpositionen. Die Zielsetzung bleibt klar: ein Platz unter den Top 5 ist Pflicht – doch nach den jüngsten Leistungen scheint sogar noch mehr möglich.
Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Monastir die Balance zwischen Stabilität und Offensivkraft dauerhaft findet oder ob die Formkurve weiter so unberechenbar bleibt.
Krachend gescheitert ist Carlos Finisterre einmal mehr bei Stade Tunisien. Dabei bezieht sich dieses Urteil weniger auf den sportlichen Verlauf der Saison, sondern vielmehr auf einen impulsiv vorgetragenen Vorschlag des Mexikaners, der vom Präsidium einstimmig abgelehnt wurde. Finisterre konnte die Sichtweise seiner Vorgesetzten nicht nachvollziehen und zeigte sich indigniert: "Haben als Einlaufmusik komische Folkloregeklimper. Mischung von Beschwörer
von Schlange und Fahrstuhl in Zweisternehotel. Daher haben angeregt, zu ändern in "Miami Vice Theme" aus 80er, wobei Mannschaft und Trainer mit Sportwagen und Sonnenbrille werden gefahren auf Spielfeld. Aber Spießer in Präsidium nix gehört von Change Management, daher verharren auf Gedudel aus Vergangenheit. Doch müssen sich Verein heutzutage verändern, um nicht Jugend an Smartphone und drittklassiges Deutschrap zu verlieren."
Ach ja, du armer desillusionierter dhalal cortez, was können wir denn für dich tun? Möchtest du eine Story schreiben? Also irgendeinen roten Faden spinnen, der sich durch die tunesische Zeitungslandschaft zieht, um das Niveau zu heben? Kannst du haben! Ich wäre dabei, aber wer bin ich schon?! Nur ein einsamer Schreiber in der Wüste, dessen Artikel ohnehin niemand liest. Okay, ich bin auch noch aktuell 3. in der Liga und werde am kommenden ZAT die nächsten Gegner auseinandernehmen, aber das ist ja offenbar nicht das, was du lesen möchtest. Trash-Talk soll es auch nicht unbedingt sein, wenn ich dich richtig verstanden habe, also: Was schlägst du vor? Komm raus, ich spinne gern mit...
Als Meister gesprungen, als Bettvorleger gelandet. The same procedure as last year? Nee. Nüscht is wie lahst Jier. Irgendwie scheinen die Uhren in Tunesien anders zu ticken als in Algerien. Dort war Wiel Coerver zuletzt Meister. Hier in Tunesien bis auf weiteres Vorletzter? Schmeißt er jetzt hin? Wohl kaum, denn sonst würde er sich hier sicher nicht mehr der Presse stellen. In der Hoffnung, dass es wieder aufwärts gehen wird, nimmt er diese Plage auf sich. Und siehe da, einen Hoffnungsschimmer gibt es. Mit Abschluss dieses Artikels hat man das beste Rest-TK der Liga.
Und so schreibe ich denn nun so wie es offenbar der Stil der tunesischen Liga zu werden scheint. So nüchtern und so trist und so sehr in der Annahme, dass es ohnehin keiner der anderen lesen wird. So schreibe ich davon, dass die Liga zwölf Vereine hat und der meinige auch irgendwo in der Tabelle zu finden ist. Ob nun auf 5, 8 oder 10; das ist doch egal. In weniger als 60min ist der Stand verflogen, was interessiert mich dann mein Geschwätz von gestern. Das Vor-dem-ZAT ist doch das ewige Gestern. Was bleiben würde wären Seitenhiebe und Nicklichkeiten, eine Art Story, die sich über die Saison oder gar über Saisons erstreckt. Aber wer findet sich, eine solche Story mit einem armen kleinen dhalal cortez zu spinnen? Allein schreibt es sich so schlecht...
Der Start des AS Marsa in die neue Saison verlief eher durchwachsen. 3 Spiele und 3 Punkte sind die magere Ausbeute des neuen Trainers Christian Kunz2, der nicht zufrieden scheint. Nun warten der Tabellenführer Club Africain und der amtierende Meister von Etoile Sportive du Sahel auf die Männer des neuen Trainers beim AS Marsa.
"Der Start ist großer Müll gewesen und ich hoffe, dass wir in Zukunft endlich Ergebnisse einfahren werden. Ich bin nicht um die halbe Welt geflogen, damit ich um den Abstieg spiele."
Harte Worte vor der schwierigen englischen Woche mit zwei schweren Spielen.
Nur ein Spiel stand am aktuellen ZAT in Tunesien auf dem Programm, doch US Monastir nutzte diese Gelegenheit eindrucksvoll. Mit einem souveränen 3:0-Heimsieg gegen Espérance Sportive Zarzis setzte das Team von Trainer johnfire ein klares Zeichen im Kampf um die Spitzenplätze der Liga.
Von Beginn an wirkte Monastir konzentriert und spielfreudig. Vor heimischer Kulisse kontrollierte man die Partie nahezu über die gesamte Spielzeit und ließ defensiv kaum etwas zu. Besonders die offensive Effizienz dürfte dem Trainer gefallen haben, denn aus den wenigen klaren Chancen machte Monastir konsequent
Tore.
Der verdiente Erfolg sorgt dafür, dass sich der Verein weiterhin in der Spitzengruppe festsetzt und aktuell auf dem starken 3. Tabellenplatz steht. Damit bestätigt das Team den positiven Saisonstart und zeigt, dass man in dieser Spielzeit durchaus eine ernsthafte Rolle im oberen Tabellenbereich spielen könnte.
In Tunesien bleibt der Rhythmus mit nur wenigen Spielen pro ZAT zwar ungewöhnlich ruhig, doch genau darin liegt aktuell die Herausforderung. Jeder Punkt zählt doppelt und Fehler können schnell teuer werden. Monastir scheint bislang jedoch bestens mit dieser besonderen Situation umgehen zu können.
Fiesta, Fiesta Mexicana
Heut' geb' ich zum Abschied für alle ein Fest
Fiesta, Fiesta Mexicana
Es gibt viel Tequila, der glücklich sein lässt
Alle Freunde, sie sind hier
Feiern noch einmal mit mir
Wir machen Fiesta, Fiesta Mexicana
Weil ihr dann den Alltag, die Sorgen schnell vergesst
Adio, Adio Mexiko
Ich komme wieder zu dir zurück
Adio, Adio Mexiko
Ich grüß mit meinem Sombrero, te quiero, ich habe dich so lieb
Fiesta, Fiesta Mexicana
Auf der kleinen Plaza da lacht man und singt
Fiesta, Fiesta Mexicana
Wenn zum letzten Tanz die Gitarre erklingt
Juanita, Pepe, ja die zwei
Sagen noch einmal good-bye
Wir machen Fiesta, Fiesta
Mexicana
Weil das bunte Leben die Liebe zu uns bringt
Adio, Adio Mexiko
Ich komme wieder zu dir zurück
Adio, Adio Mexiko
Ich grüß mit meinem Sombrero, te quiero, ich habe dich so lieb
HOSSA! HOSSA! HOSSA! HOSSA!
Fiesta, Fiesta Mexicana
Bald schon wird es hell, denn der Morgen ist nah
Und ich küsse Carmencita
Denn ich weiß, die Stunde des Abschieds ist da
Weine nicht, muss ich auch geh'n
Weil wir uns ja wiederseh'n
Bei einer Fiesta, Fiesta Mexicana
Dann wird alles wieder so schön, wie es mal war
HOSSA!
Fiesta, Fiesta Mexicana
Bald wird wieder alles so schön
Ja, du wirst seh'n
Darum bin ich bald wieder da!
"Und hier ist er wieder, Sie kennen ihn alle. Wenn ich ihnen jetzt sage, der nächste Interpret, der gleich für Sie hier die Bühne betritt, kommt aus Mexiko, dann wissen Sie, der nächste Interpret, der gleich hier für Sie die Bühne betritt, kommt aus Mexiko. Und wenn Sie dann auch noch von mir hören, der folgende Künstler, der hier gleich auf die Bühne torkelt, singt nicht Fiesta Mexicana, dann wissen Sie, dieser unglaubliche Dreckssong bleibt Ihnen erspart. Und wann ich Ihnen dann noch sage, dass der nächste Sänger sich für
seinen Auftritt extra eine Hose angezogen hat, dann wissen Sie, dass es sich um einen kultivierten Menschen mit adretter Kleidung handelt... Und hier ist er, Startnummer 3, fünfmal dabei, sechsmal die 3, dreimal die 2, bitte nicht wiederwählen, ich kann den Quatsch nämlich nicht mehr ertragen... Rainer, fahr das Band ab, denn jetzt kommt er endlich... aus Mexiko, aus Tunesien und aus einer fernen Galaxis, mit dem Titel "Ambrosia, die Allergie ist da", der einzig wahre Misanthrop aus Monterrey... verdammt nochmal, jetzt habe ich doch glatt den Namen vergessen!"
Was für eine unglaubliche Auswärtsschlacht! Mit 3:4 gewannen die Mannen von Trainer Dolph Dolphin gegen Etoile Beni Khalled mit dem Trainer Wiel Coerver (GWF Ltd.), immerhin aktueller Meistertrainer aus Algerien. Dieser hart umkämpfte Sieg brachte auch tabellarisch den Sprung nach vorne, sodass der Faxenclub jetzt auf Rang 5 und nur einem Punkt hinter der Spitze steht. Dadurch wird deutlich, dass man, wenn man wirklich Ambitionen auf ganz oben hat, am Torverhältnis arbeiten muss. Denn das punktemäßig ist es sehr eng.
Als das Ergebnis per Fernschreiber in der Weltzentrale der Groot Worldwide Football Ltd. eintraf, dachte man zunächst an einen schlechten Scherz. Doch es ist wahr! Etoile Beni Khalled hat leider sein Heimspiel gegen Aufsteiger Club Sportif Sfaxien verloren. Zwar knapp mit 3:4. Aber die Punkte sind weg. Und sie kommen auch nicht wieder. Schade! Wenigstens haben die Zuschauer ein rassiges und hochklassiges Spiel gesehen. Die kommen bestimmt wieder! Ab Woche vier gibt es nun zwei Partien pro Wochenende. Vielleicht spielt uns das mehr in die Karten.
Bei Esperánce Sportive de Tunis ist gerade etwas Ruhe eingekehrt nach drei ZAT und endlich steht der erste Doppelspieltag der Saison an, da setzt sich der Klappspaten vor das Mikro und haut einen raus: „Wer diesen Verein nicht liebt, der soll gehen, aber nicht über diese Spieler schreiben!
Keiner liebt diese Jungs so wie ich, keiner behandelt sie mit so viel Liebe wie ich. Und wenn ich jetzt sehe, gegen wen wir als nächstes spielen, dann sind es zwei ungeliebte Mannschaften.
Schau mal, AS Ariana hat drei Saisons lang überhaupt keinen Trainer gehabt. Kann man fehlende Liebe zu seinem Verein deutlicher
zum Ausdruck bringen, als so? Und was machen die Bosse dort? Sie bieten Geld für den, der den Job macht. Und Capsoni III hält gleich die Hand auf und schlägt anschließend ein. Wie viel Liebe zum Verein kann da schon sein, eh?!
Und schau nach Monastir. Dort wurde der Verein zwei Saisons im Stich gelassen. Und jetzt haben die mit johnfire einen Wandervogel auf der Trainerbank, der bisher nie länger als sechs Saisons bei einem Verein war. Ist das Liebe, eh?!
Ich liebe meine Jungs, wir haben keine Probleme. Und unsere Taktik für das nächste Wochenende ist ganz einfach: Gewinnen!“
Verehrter Kollege Klappspaten, einen sehr guten Punkt greifst du auf. Hat sich meine Wenigkeit nicht jüngst um einen solchen anregenden Austausch in der Zeitungslandschaft Tunesiens bemüht? Eine Überschrift, die schon klar auf die Überschrift eines Kollegen verweist. Verweist und doch verwaist. Der jüngste Bericht des Kollegen Clooney George mag als Erwiderung
interpretiert werden. Vielleicht ist es aber auch ein weiterer Artikel im gleichen Stil. Geht es hier nur um TK oder ist die Zeitung mehr als das, ist sie ein Bestandteil des Spiels, der das Spiel ausmacht, das Spiel das viele von uns so lieben und es vermisst haben? Und ist es angesichts einer trockenen Presse nützlich, einen Zeichenzähler unter dem Berichtfeld zu platzieren? Ich stelle nur Fragen.
Ja, man freut sich über Lob der Konkurrenz ob der mutigen Auswärts-4, die der Klappspaten rausgeholt hat. Aber im Moment ist der Blick in die Zeitungslandschaft Tunesiens noch etwas diffus, fast vernebelt und mutet „fata morganesk“ an. Bemüht sich die schreibende Zunft um qualitativ hochwertige Texte, oder ist es einfaches Buhlen und Feilschen um Klicks - oder ist es eine krude Mischung aus beidem? Die kommenden
Wochen werden es zeigen.
Fakt ist, dass diese Liga das Potential hat, eine Oase in der Print-Wüste Afrikas zu werden, genügend begabte Trainer und Journalisten sind vorhanden.
Aber: Wer wird als erstes den Mut haben, Wahrheiten zu schreiben, andere Trainer zu pieksen und sich dem Risiko auszusetzen, dafür vom nächsten Gegner mit einer A-6 abgestraft zu werden? Das wird die besonders spannende Frage der nächsten Zeit.
Nach Wochen zwischen Wüstensand und Tabellenkeller hat Avenir Sportif Gabès endlich den ersten Saisonsieg eingefahren. Das 3:0 gegen AS Marsa fühlte sich an wie ein unerwarteter Regenschauer in der Sahara: selten, wohltuend und dringend nötig. Besonders erfreulich: Mit dem Sieg durfte die rote Laterne direkt an Stade Tunisien weitergereicht werden – vermutlich ohne große Gegenwehr. Nqila zeigte sich entsprechend gelöst: „Wir wollten nur kurz prüfen, wie sich das Tabellenende anfühlt. Die Analyse ist abgeschlossen.“
Noch ist aus einem Sieg keine Trendwende geworden. Aber immerhin sieht die Welt in Gabès plötzlich wieder etwas weniger staubig aus.
Zwei Spiele, zwei Niederlagen, 1:8 Tore – Avenir Sportif Gabès verwaltet derzeit weniger Punkte als ein leerer Wassertank in der Sahara. Beim 0:4 gegen CO Transports wirkte Gabès derart ungefährlich, dass sich die Gastgeber im Nachhinein gefragt haben dürften, ob ein Freundschaftsspiel gegen Verkehrshütchen ähnlich fordernd gewesen wäre.
In der Tabelle leuchtet nun die rote Laterne, frisch geölt und fest in tunesischer Hand. Nqila bleibt dennoch erstaunlich ruhig: „Wer die Wüste kennt, weiß: Es geht immer noch trockener.“
Die Fans hoffen allerdings, dass sich diese Weisheit nicht auch auf die Punktausbeute bezieht.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
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Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
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