Noch immer ist bei MAT keine Entscheidung gefallen, ob das ungeliebte Trainerduo Carlos Finisterre und Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka am Freitag seinen letzten ZAT auf marokkanischem Boden erleben wird. Im Verein möchte man die beiden erfolglosen Protagonisten gerne austauschen, allerdings fehlt es am nötigen Kleingeld, um die Aufwandsentschädigung für eine vorzeitige Trennung zu stemmen. Caoch Carlos Finisterre zeigt sich dabei weiter unbeeindruckt: "Etwas besseres als der Willi und ich kann dem
Verein doch überhaupt nicht passieren. Ich habe für die nächste Saison auch schon einen Restposten Medizinbälle vom FC Schalke 04 günstig erworben. Und auch in der Personalplanung liegen wir ganz weit vorne: Ich darf heute nicht ohne Stolz bekanntgeben, dass wir für das Vereinsheim von MAT einen französischen Koch verplichten konnten. Auf diese Weise wird man in Tétouan in der kommenden Spielzeit zumindest kulinarisch wieder oben mitspielen. Das ist doch schon einmal nicht schlecht, oder?"
Mit zwei knappen Heimerfolgen schaffte Kénitra AC den Sprung auf Rang acht in der Tabelle und erhöhte seine Chancen auf einen internationalen Startplatz im nächsten Jahr. Letztlich sei es für KAC-Trainer Boussati "ein guter ZAT mit einer Klasse Abwehrleistung" gewesen. Nicht mehr und nicht weniger. "Allerdings waren wir in beiden Heimpartien nicht effektiv genug vor dem Tor. Dennoch bin ich froh, dass wir am Ende als Sieger vom Platz gingen. Gegen andere Gegner wie am kommenden ZAT gegen KACM
aus Marrakesch wird ein 1 zu 0 garantiert nicht reichen und ich erwarte diesmal wirklich einen klaren Heimsieg von meiner Mannschaft", so Boussati, der von seinem Team in Laâyoune dagegen "nicht allzu viel" erwartet: "Es wird eine lange Reise mit dem alten Bus sein (ca. 1000 km, Anm. d. Red.) Wir wollen nie verlieren, aber wir werden diesmal sehr müde sein, um gegen die Heimmannschaft von JSM zu bestehen. Lieber schone ich die Kräfte meiner Jungs für die restlichen Duelle", verriet Boussati.
Eine sehr gut verlaufene Saison für den Hauptstadtclub von Stade Marocain, geht zu Ende. Das dabei am Ende die inoffizielle Stadtmeisterschaft von Rabat herausspringen kann, hatte vor der Saison ebenso niemand erwartet, wie ein dritter Platz vor dem letzten ZAT, in der Gesamttabelle von Marokkos erster Liga. "Die Mannschaft spielt inzwischen kräftemäßig am Limit und ist froh, wenn die Saison abgeschlossen ist," meinte der Coach auf der letzten Pressekonferenz. Während man sich in den Auswärtsspielen bei Raja und HUS Agadir nicht wirklich viel ausrechnet, hofft man zumindest im letzten Heimspiel der Saison gegen Meknes darauf, dem treuen Publikum noch einmal ein gutes Spiel präsentieren zu können.
In der ersten Erstligasaison des Vereins überhaupt und der ebenfalls ersten Ausgabe der marokkanischen Liga nach dem Neustart steuert der Racing Athlétique Club auf den Titel zu. "Noch ist zwar nichts entschieden, doch die Vorraussetzungen vor dem Saisonendspurt sind wirklich gut!", so Trainer TSGler vor dem großen Finale. "Wir brauchen noch 10 oder 12 Punkte aus den letzten 5 Spielen, dann sollte es eigentlich reichen! Wie ich mich schon auf die Champions League freue!", so der euphorische Übungsleiter weiter. Doch bis zum großen Triumph und den Feierlichkeiten ist noch ein Stück Weg zu gehen. Doch er soll gegangen werden!
Die Abwärtsspirale dreht sich für Moghreb Athlétic de Tétouan munter weiter, nach zwei neuerlichen Auswärtspleiten konsolidiert sich das Team aus dem Norden von Marokko auf den Abstiegsplätzen. Die einzige Herausforderung bleibt nunmehr, eine völlig verkorkste Saison noch anständig über die Bühne zu bringen. Trainer Carlos Finisterre hat für die neue Spielzeit bereits einen großen personellen Schnitt angekündigt, es bleibt allerdings fraglich, ob der streitlustige Mexikaner dann noch die Geschicke des Vereins leiten wird. Zu viel Porzellan
scheint in der Zwischenzeit bei Präsidium, Fans und Sponsoren bereits zerbrochen. Allerdings tut sich MAT schwer, die Abfindung für Finisterre und Co-Trainer Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka zu stemmen. Bei einer Überprüfung der Verträge hat ein entsetzter Präsident festgestellt, dass beide nur im Doppelpack zu entlassen wären und bei Willi von Ügli im Falle einer vorzeitigen Vertragsauflösung laut Kleingedrucktem 2,5 Mio. USD, zwei rote Ferrari Testarossa und eine bezahlte kulinarische Luxuswoche im Baskenland für zwei Personen fällig wären.
Das die Saison bei KAC nicht optimal läuft und die grün-weißen sogar Abstiegsbedroht sind ist seit mehreren ZAT's kein Geheimnis. Wie viel Schuld der Trainer bei der Schieflage mitträgt sei hingestellt, aber eins muss man Boussati lassen: Er hat es in den letzten Wochen geschafft, die Mannschaft zu stabilisieren und zumindest die Ergebnisse zu Hause stimmen. Viel wichtiger sind die Kraftreserven des Tabellen-13-ten, denn auf einmal zählt der Club aus Kénitra zu den vier besten Teams seiner Liga, was die Kondition angeht. "Das ist im Endspurt der Saison enorm wichtig!", meinte Boussati. gerade wenn am
kommenden ZAT zweimal infolge vor heimischer Kulisse gespielt wird. "Dann müssen zwei Heimerfolge her, damit wir endlich diesen schwer ersehnten Sprung in der Tabelle schaffen. Die Jungs müssen Gras fressen und klare Siege einfahren", nahm der Coach seine Schützlinge vor den Heimpartien gegen RSS aus Settat und Raja aus Casablanca in die Pflicht. Beide sind auswärts ungerne gesehene Gegner! Sie waren bislang recht erfolgreich auf fremden Plätzen und weisen eine sehr gute Auswärtsbilanz auf, „deshalb ist am Freitag zweimal besondere Vorsicht im Stade Municipal von Kénitra geboten", sagte KAC-Coach Boussati
In der Holzklasse des marokkanischen Championnat National befinden sich aktuell Moghreb Athlétic de Tétouan und Trainer Carlos Finisterre. Vorletzter Platz, Ärger mit dem Präsidium und nun auch noch Ärger um die Reisen zu Auswärtsspielen. Wie eine Zeitung gestern berichtete, fliegt die gesamte Mannschaft zu weit entfernten Matches ökonomisch vorbildlich nur Economy. Die einzige Ausnahme stellt einmal mehr der Coach aus Mexiko dar, der bei einer Pressekonferenz
um eine Stellungnahme zu diesem Sachverhalt gebeten wurde: "Das kann ich Ihnen gerne sagen, warum ich schön Business fliege: Ich kann den Fraß auf den billigen Plätzen nicht mehr ertragen! Käse oder Schinken? Ein Mexikaner braucht eine anständige Mahlzeit und nicht ein halb verwittertes Sandwich. Außerdem ist die Weinauswahl in der Economy extrem enttäuscht, bei meinem letzten Flug in der Holzklasse gab es nicht einmal einen gut gekühlten Chardonnay."
Welch eine verkorkste Saison in der Botola 1 Marokkos. Kénitra AC kann gewinnen, wie er will, "diese verfluchte Spielzeit will und wird sich nicht schönen lassen", meinte Coach Boussati, der sich bereits jetzt Gedanken über die nächste Saison macht: "Wir haben jetzt schon an unseren Schwächen gearbeitet und konnten einige abstellen und wir werden von Spiel zu Spiel besser und selbstbewusster. Das lässt auf eine
bessere Zukunft hoffen.
Um den – zumindest was die Ergebnisse anbelangt – guten Eindruck der letzten Heimerfolge zu festigen und mit einer besseren Platzierung in die Sommerpause gehen zu können, streben die Grün-weißen in den restlichen Begegnungen klare Heimsiege an. "Wir sind konditionell gut trainiert, das ist auch in Copa sehr wichtig und bietet uns eine sichere Möglichkeit auf große Erfolgschancen", so KAC-Coach.
Bei Moghreb Athlétic de Tétouan arbeitet man derzeit fieberhaft an einer vorzeitigen Vertragsauflösung von Trainer Carlos Finisterre und Assistenzcoach Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka. Man reagiert damit auf die sportliche Talfahrt, die den Club tief in den Abstiegsstrudel gezogen hat. Angeblich wurde dem streitbaren Mexikaner angeboten, aus seinem noch bis zum Ende der kommenden Saison laufenden Vertrag auszusteigen. Mit dem Angebot von 20 Schafen
und einer Schubkarre versucht das Präsidium, dem Misanthrophen aus Monterrey einen vorzeitigen Abschied schmackhaft zu machen. Coach Carlos Finisterre war für eine Stellungnahme zu seiner Zukunft bei MAT nicht zu erreichen, er weilt derzeit beim CHIO in Aachen und wehrte die Anfrage dieser Zeitung barsch ab: "Ich muss mir hier ein Bild von meinem nächsten Sauerbraten machen, da haben ich für die Kinkerlitzchen des Präsidenten leider keine Zeit."
Tétouan ist bekanntermaßen eine besonders windige Ecke Marokkos, und für MAT-Coach Carlos Finisterre wird die Situation auch zunehmend ungemütlicher. Nach einer Heimpleite gegen den Tabellenletzten finden sich die Kicker von der Mittelmeerküste nunmehr nur noch im hinteren Drittel der Liga wieder. Mittlerweile gehen auch die Fans auf die Barrikaden, in Sprechchören fordern sie bereits die Ablösung des unbeliebten und störrischen Mexikaners, gegen den selbst Raymond Domenech umgänglich erscheint. Trotz des aufziehenden
Gewitters zeigt sich Finisterre allerdings unbeeindruckt: „Wenn unsere Vereinsfreunde sich mal während der Partie so engagieren würden wie bei den Schmährufen gegen den Trainer, dann hätten wir auch so etwas wie Unterstützung. Ich freue mich ja auf jede Auswärtsfahrt, damit ich diesen blutleeren Haufen hier nicht ertragen muss.“ Im Präsidium wird man diese Aussagen sicherlich nicht so gerne gehört haben. Es könnte gut sein, dass Vagabund Finisterre auch im nächsten Jahr wieder bei einem neuen Club anheuern muss.
Als er vom Urlaub zurück kam wollte, er seine Augen nicht glauben: Boussati's Club Kénitra AC steht auf dem 12. Rang, fast hoffnungslos abgeschlagen, punktgleich mit 2 weiteren Abstiegskandidaten. Wer ist bloß für die Schieflage des Vereins verantwortlich? " Das ist mir schnurz wer! Alle raus - selbst die blöde Putzfrau, die konnte ich eh nie leiden", so Boussati.
Die Grün-weißen von Sebou brauchen dringend Unterstützung, sie liegen mit gerade Mal 25 Punkten im unteren Drittel der Tabelle. Den Abstieg noch aufzuhalten, scheint schon schwer zu werden, aber nicht unmöglich. Zum Glück ist der Top-Scorer Nour Bouden wieder genesen und kann wieder voll angreifen.
Die Mannschaft von Trainer carsten seeheimer befindet sich auch nach den ersten Spielen der Rückrunde auf einem Abstiegsplatz in der marokkanischen Liga. Nach einem mühsamen eins zu null Heimsieg im Abstiegsduell gegen Hassania verlor man auswärts etwas unglücklich und nach hartem Kampf mit zwei zu drei. Sollte nicht endlich auch auswärts die volle Punktzahl eingefahren werden, steht es schlecht um die Mannschaft von Trainer seeheimer. Bewundernswert ist dass die Vorstandsetage nach wie vor die Ruhe behält und an die Stärke des Trainerteams glaubt. Mal sehen ob sie dies zu recht machen. Der Trainer jedenfalls ist überzeugt davon.
Wir haben heute mit der Vereinsführung und dem Trainer HABIB telefoniert und haben herausgefunden, dass ASS bereit ist Mohamed Belhaj zum Winter abzugeben.
HABIB: "Wir haben lange darüber nachgedacht und sind zu dem Entschluss gekommen, dass Belhaj bei einem anständigen Angebot den Verein verlassen darf. Er spielt derzeit ein sehr gute Saison und ist auch International gut dabei, so dass es bestimmt einige Interessenten geben wird. Belhaj ist bei Association sportive de salé zu einem Top-Stürmer geworden und wird schon seit langer Zeit von den großen Top-Klubs Europas gejagt. Dieses ganze Hickhack immer macht die
Mannschaft unruhig und das können wir nicht mehr verantworten. Also entweder die Angebote für Belhaj stimmen oder er wird einfach auf unverkäuflich gesetzt und jeglichen Anfragen werde gar nicht mehr erwidert!"
Mohamed Belhaj: "Ich bin erstaunt über die Aussage vom Trainer Habib, aber er hat Recht täglich melden sich um die 5-10 Berater und wollen ein Gespräch mit mir bezüglich eines Wechsels. Das bekommen auch die anderen Spieler mit und das wirft ein Team in die schräge Bahn. Ein Fußballerleben in Italien oder England kann ich mir gut vorstellen, aber mal schauen was die Zukunft bringt."
Fast so selten wie die legendäre Blaue Mauritius ist sie zu sehen, die marokkanische Flagge im afrikanischen Newsticker auf der Startseite von Copa Mundial. Während das Championnat National literarisch somit eher die Ödnis der Sahara widerspiegelt, zeichnet sich sportlich eine ansprechende und abwechslungsreiche Saison ab. Wenig Abwechslung hatten nach dem vergangenen ZAT allerdings die Spieler von Moghreb Athlétic de Tétouan (MAT) zu erwarten, nachdem es eine weitere Heimpleite gehagelt hat. Ein ob des mexikanischen Ausscheidens bei der WM noch immer geladener Trainer Carlos Finisterre ordnete die gewohnten Strandläufe an, dieses Mal
allerdings unter Zuhilfenahme von Medizinbällen: "Diese Maßnahme hat mir ein mittelmäßiger Coach aus Deutschland empfohlen. Bei der Leistung meiner Mannschaft kam mir ja am Freitag der schöne Pata-Negra-Schinken wieder hoch. Eine Schande, was wir den Zuschauern geboten haben... wobei unser Schönwetterpublikum auch mal ein bisschen mehr Gas geben könnte, aber die scheinen nur von Ceuta zu träumen!" Nach dieser Äußerung war Finisterre übrigens zu einem kurzfristig einberäumten Treffen beim Präsidenten von MAT eingeladen, es riecht mal wieder nach einer Abmahnung für den streitbaren Mexikaner.
Die Fußball-Profis von Association sportive de sale´ haben die Sommerpause gut überstanden. Im ersten Testspiel der Saisonvorbereitung siegte der club mit 4:2 (2:0) gegen den deutschen Erstligisten1. FC Köln.
Zweimal Missbahi sowie Zugang Moghit Sanhaji und Belkhalfil per Foulelfmeter erzielten vor 1560 Zuschauern in Rabat die Tore für das Team von ASS-Trainer Habib. Für Köln trafen Rafal Bobuski und Piotr Brozek. Bereits am Freitag steht für ASS das nächste Testspiel beim Göttinger Vorortclub FC Grone auf dem Programm.
Aus den vergangenen drei Partien gab es nur einen Sieg, kein Unentschieden dafür aber zwei Niederlagen. Mit einem drei zu null Heimsieg, einem deutlicheneins zu vier im ersten Auswärtsspiel und einem knappen zwei zu drei im zweiten Heimspiel ist die Punktausbeute unterdurchschnittlich. Die Mannschaft befindet sich aber immer noch im Soll und im Mittelfeld der Tabelle. Nun gilt es, weiterhin auf seine Heimstärke zu bauen und auch auswärts den einen oder den anderen Punkt mitzunehmen. In dieser Trainingswoche wird Lauftraining stattfinden, da der Trainer dort noch deutlichen Nachholbedarf entdeckt hat. Mal sehen, wie sich dies in den nächsten Partien auswirken wird. Der Trainerstuhl fängt an zu wackeln.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
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