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Marokkanische Polyvalenz
MAT-Coach Carlos Finisterre schaute ungläubig auf die Blumengebinde rund um die Anzeigetafel. In einem wahren Spektakel hatten seine Jungs aus Tétouan es doch tatsächlich geschafft: Der Rasen war endlich wieder in einem annehmbaren Zustand. Ein bisschen mit Wasser nachhelfen, Grassamen säen, Unkraut zupfen. Die Reifeprüfung im Stadion von MAT war bestanden. Daher konnte der mexikanische Coach guten Gewissens die Mannschaft zu sich nach Hause bestellen,

um dort die Hecke zu schneiden und ebenfalls Rasenpflege zu betreiben. "Für Stammplatz man müssen schon einmal gehen an Grenzen", so Finisterre lakonisch, nachdem sein Team die eigens von ihm organisierte Aktion "Unser Stadion soll schöner werden" umgesetzt hatte. Und auch hier gibt es schon ambitionierte Pläne für die Zukunft: "Beim nächsten Mal müssen werden gestrichen die 8.000 Sitzschalen neu in Farben von Club."
07.09.2026 08:23 - Carlos Finisterre - Moghreb Athlétic de Tétouan (0.3 TK)
 
Der Wind wird rauer
In Tanger weht derzeit ein rauer Wind. Und leider kommt er nicht nur vom Atlantik. Gegen Renaissance de Settat setzte es zuhause eine bittere 3:4-Niederlage – sieben Tore, davon vier im eigenen Netz. Für Ittihad Tanger war es ein Abend, an dem selbst die Mauern der Medina keinen Schutz boten.

Auch die Reise zu Raja de Casablanca brachte keine Beruhigung. Mit 0:2 blieb Tanger ohne Punkte und musste erneut feststellen, dass der Wind auf fremdem Terrain besonders kräftig bläst.

Doch Aufgeben scheint keine

Option zu sein. Gegen Club Omnisport de Meknes stemmte sich Tanger zurück und holte mit einem 3:2-Heimsieg drei wichtige Punkte. Wieder drei Gegentore, aber diesmal eines mehr auf der richtigen Seite.

Der Trend bleibt dennoch bedenklich: Tanger schießt Tore, Tanger kassiert Tore – sehr viele Tore. Sir Bacalar dürfte deshalb derzeit weniger über den nächsten Angriff als über die Stabilität seines Schiffes nachdenken. Denn wenn der Gegenwind weiter so bläst, braucht es bald mehr als nur volle Segel.
07.09.2026 07:45 - Sir Bacalar - Ittihad Tanger (0.3 TK)
 
Erste Zähler für die West-Hauptstadt
In Kenitra – oder besser gesagt in Salé, wo KAC seine Heimspiele gezwungenermaßen austragen muss – gab es endlich die ersten Zähler für die West-Hauptstadt.

Der Gegner RS Settat erschien erst gar nicht. Nqila nahm die kampflose Punkteausbeute entsprechend gelassen zur Kenntnis: „Fine with me.“

Mehr Aufwand sollte es dann aber doch sein. Im Auswärtsspiel bei den Heuschrecken von Casablanca zeigte KAC, dass man auch auf dem Platz für Ordnung sorgen kann. Mit einem überzeugenden 4:1 wurden die Grün-Weißen von

Raja Club Casablanca abgefertigt.

Heuschrecken – so nennt man die Anhänger von Raja schließlich nicht ohne Grund. Wenn diese in Scharen im Stade d’Honneur von Casablanca einfallen, erinnert das aus der Ferne durchaus an eine ausgewachsene Heuschreckenplage. Diesmal kamen allerdings nicht die Heuschrecken zum Fressen. Diesmal wurden sie selbst verspeist.
Nqila dürfte jedenfalls zufrieden sein: Zwei Spiele, sechs Punkte – und KAC meldet sich nach dem schwierigen Saisonstart eindrucksvoll zurück.

Salé hin oder her, die West-Hauptstadt lebt.
04.09.2026 12:08 - Nqila - KAC de Kénitra (0.3 TK)
 
The Downward Spiral
Nach zwei lausigen Auswärtsleistungen und den korrespondierenden Niederlagen findet sich Maghreb Athlétic de Tétouan im tristen Mittelfeld der Botola Pro wieder. Während einige Fangruppen bereits den Kopf von Coach Carlos Finisterre fordern, sieht dieser die Verantwortung an anderer Stelle: "Mannschaft gewesen meisterhaft eingestellt, aber es fehlen an geistiges Qualität zur Umsetzung. Werden in diese

Woche eher Sudoku und Kreuzworträtsel trainieren, um zu verbessern Spitzigkeit in Kopf." Seit der Mexikaner wieder aus der Altstadt von Casablanca aufgetaucht ist, befindet sich MAT jedenfalls im freien Fall. Der Platz an der Spitze wird derweil von Chabab Mohammédia eingenommen, was Finisterre abwinkend zur Kenntnis nimmt: "Schon bei Schalke man wissen, dass Mohammed sein Prophet, der von Fußball nix versteht."
04.09.2026 08:04 - Carlos Finisterre - Moghreb Athlétic de Tétouan (0.3 TK)
 
Erfolgstrainer zurück in Settat
Sensationstransfer bei RS Settat - der Mann, der die einzigen beiden Meistertitel in die Stadt gebracht hat ist wieder zurück. Jaromir Patrasz hat nach dem Rausschmiss bei den Nakambala Leopards Sambia verlassen und wieder bei seinem alten Arbeitgeber angeheuert.

"RS Settat und ich haben eine besondere Gemeinsamkeit - wir haben die einzigen Meistertitel der Vereinsgeschichte und meiner Karriere zusammen geholt. Daher musste ich nach dem Ende der Zusammenarbeit in Sambia nicht lange überlegen. Außerdem kenne ich hier Land und Leute und habe mich damals sehr wohl

gefühlt", so Patrasz

Der Abgang damals soll vor allem dem Chaos im Verein geschuldet gewesen sein. Patrasz war danach 4 Jahre in Côte d'Ivoire und dann etwas mehr als ein Jahr in Sambia. An die Erfolge in Settat konnte er dann nicht mehr ganz anschließen. Es folgten noch zwei Vizemeistertitel mit Jeunesse Abidjan, ab dann ging es mehr und mehr abwärts. Der Tiefpunkt wurde jetzt mit dem wiederholten Nichterscheinen im Stadion bei den Leopards erreicht.

Ob es in diesem Ton auch bei Settat weitergeht - wir hoffen nicht, es sollte doch wieder etwas Beständigkeit in den Verein kommen.
03.09.2026 14:08 - Jaromir Patrasz - Renaissance de Settat (0.3 TK)
 
Wechselbad der Gefühle
Raja de Casablanca durchlebte am vergangenen Spieltag ein Wechselbad der Gefühle. Zum Auftakt gewann man bei Hassania d'Agadir gleich mit 4:2 und zelebrierte dabei ein wahres Offensivfeuerwerk. Man ging bereits in der zweiten Minute in Führung und war fast nicht mehr zu bremsen. Die Euphorie verflog aber bereits im nächsten Spiel. Zu Hause gegen KAC de Kénitra ging man wieder in der Anfangsphase in Führung, doch danach wurde man von den Gästen richtiggehend überrollt. Mit 1:4 fiel die Niederlage ziemlich deftig aus. In der Folge blieb man in der Tabelle auf dem achten Platz hängen.
02.09.2026 11:25 - Ronnie Lott - Raja de Casablanca (0.3 TK)
 
Wichtige Woche
Auf den ersten Blick sieht es so aus, als wäre in Marokko bereits eine Mannschaft in der Tabelle enteilt, auf den zweiten Blick sieht man, daß Chabab Mohammedia ein Heimspiel mehr hatte als seine Verfolger. Also noch alles im Normbereich. Am achten Spieltag treffen wir auf diesen Tabellenführer und ohne jetzt zu viel verraten zu wollen: die Mannschaft ist gut vorbereitet. Und spätestens jetzt am Freitag wird man bei allen Vereinen sehen, wohin die Reise gehen könnte. Dann ist jeder Gegner einmal bespielt worden und es sollte sich doch schon eine gewisse Tendenz ergeben.
02.09.2026 11:05 - Tor-Sten - Olympic Safi (0.3 TK)
 
Bittere Brise für Sir Bacalar
Die Reise von Ittihad Tanger durch Marokko bleibt eine Angelegenheit für starke Nerven. Zunächst durfte Sir Bacalar jubeln: Gegen Moghreb Athlétic de Tétouan setzte sich Tanger mit 1:0 durch und sammelte drei wichtige Punkte. Doch der nächste Ausflug an die Atlantikküste endete deutlich schmerzhafter.

Bei Olympic Safi musste Ittihad Tanger eine bittere 2:3-Niederlage hinnehmen. Besonders ärgerlich: Der Plan von Sir Bacalar wollte diesmal einfach nicht aufgehen. Zwei eigene Treffer reichten nicht,

um zumindest einen Punkt aus Safi mitzunehmen – am Ende blieb nur die Heimreise mit leeren Händen.

Solche Abende gehören allerdings zu einer Saison. In Tanger wird deshalb niemand den Kopf in den Sand stecken. Der Wind an der Straße von Gibraltar wechselt bekanntlich schnell seine Richtung. Nach dem kleinen Rückschlag gilt es nun, die Segel neu zu setzen und wieder Kurs aufzunehmen. Die Reise von Sir Bacalar hat gerade erst begonnen – und der Hafen von Tanger ist noch lange nicht am Ende seiner Geschichte.
31.08.2026 08:04 - Sir Bacalar - Ittihad Tanger (0.3 TK)
 
Derbyzeit - Des wird a Mordsgaudi!
Casablanca steht Kopf. Das Derby gegen Raja Casablanca steht an – und auf der gegnerischen Bank sitzt ausgerechnet Ronnie Lott. Ein Mann, der bekannt dafür ist, Wydad mit Argusaugen zu beobachten und angeblich sogar nachts im Schlaf noch WAC-Aufstellungen auf einen Notizzettel kritzelt. Das Casablanca-Derby zählt ohnehin zu den intensivsten Fußball-Duellen der Welt.
Issa Konaté kann die Aufregung dagegen überhaupt nicht verstehen.

“Ja mei, is doch bloß a Derby.”

Dieser Satz soll Ronnie Lott so aus der Fassung gebracht haben, dass er vorsichtshalber drei zusätzliche Videoanalysten engagierte. Das Problem: Keiner wusste, ob Issa damit Gelassenheit ausstrahlte oder bereits den psychologischen Teil des Spiels eröffnet hatte.

Im Wydad-Training herrscht derweil beste Stimmung. Issa läuft grinsend über den Platz und begrüßt jeden Mitspieler mit einem herzhaften:

“Servus, Burschen! Heit mach ma de Grünen narrisch!”

Selbst der Mannschaftsbusfahrer soll inzwischen anfangen, Bayrisch zu

lernen – einfach, um bei den Kabinenansprachen noch mitzukommen.

Ronnie Lott dagegen soll auf alles vorbereitet sein. Insider berichten, Raja habe Eckbälle, Freistöße, Konter und sogar den Münzwurf trainiert. Nur gegen Issas bayerische Kommentare fand man bislang keine passende Taktik.

Als Issa gefragt wurde, was er vom Derby erwartet, grinste er nur:

“Des wird koa Fußballspiel. Des wird a Familienfeier – bloß mit 90 Minuten Diskutieren.”

Und als ihn ein Reporter fragte, ob Ronnie Lott vielleicht einen besonderen Plan gegen ihn habe, zuckte Issa mit den Schultern.

“Mag sei. Aber wenn er mi auf Bayrisch versteht, dann wird’s richtig gefährlich.”

Ganz Casablanca freut sich auf das Duell. Ronnie Lott tüftelt, Raja plant, Wydad ist bereit.

Und Issa?

Der poliert schon einmal seine Fußballschuhe, summt fröhlich und sagt nur noch:

“Pack ma’s. A Derby gewinnt ma ned mit Angst – sondern mit Schmäh, Herz und an gscheidn linken Fuß.”
30.08.2026 16:05 - Issa Konate - Wydad de Casablanca (0.3 TK)
 
Vier Spiele, vier Niederlagen – und nicht einmal ein eigenes Zuhause
Der Saisonstart von KAC Kenitra entwickelt sich langsam zu einer ziemlich bitteren Angelegenheit. Vier Spiele, vier Niederlagen – darunter zwei sogenannte Heimniederlagen.

Wobei man bei KAC eigentlich nicht von Heimspielen sprechen kann.

Der Klub sucht inzwischen im Zwei-Wochen-Rhythmus ein neues Stadion, denn das Stade Municipal de Kenitra befindet sich seit 2013 im Umbau. Seit 2013! Das ist kein Stadionumbau mehr, das ist inzwischen fast schon ein archäologisches Projekt.

Besonders bitter wird es beim Blick Richtung Rabat. Dort wurden im Zuge von AFCON 2025 und der WM 2030 innerhalb kürzester Zeit gleich mehrere hochmoderne Stadien aus dem Boden gestampft.

Und KAC?

Der Vorstand bittet regelmäßig um die Freigabe eines dieser Stadien für die eigenen Heimspiele.

Die Antwort aus Rabat?

Keine Antwort.

Dabei waren die Rollen einst genau andersherum verteilt. Als die Stadien in Rabat noch Baustellen waren, mussten die dortigen Klubs ihre Heimspiele schließlich in

Kenitra austragen – selbst als dort gerade einmal zwei Tribünen fertiggestellt waren.

Heute scheint man sich in der Hauptstadt daran nicht mehr so genau erinnern zu wollen.

Eine ziemlich schräge Schieflage.

Doch Nqila will sich nicht länger damit aufhalten. Natürlich wäre ein echtes Heimstadion schön. Natürlich wäre es schön, wenn KAC endlich wieder vor der eigenen Haustür spielen könnte.

Aber wenn Rabat meint, Kenitra weiter auf Wanderschaft schicken zu müssen, dann gibt es eben nur eine Antwort:

Dann gewinnen wir eben auswärts.

Alle zwei Wochen ein neues Stadion? Gut.

Dann wird eben jedes Stadion zum KAC-Stadion.

Und was Rabat betrifft, hat Nqila eine ganz einfache Botschaft:

„Behaltet eure Stadien. Wir brauchen sie nicht. Wir gewinnen eben woanders.“

Vier Niederlagen sind genug.

Jetzt beginnt die Auswärts-Saison.

Rabat kann sich zum Teufel scheren – KAC hat Spiele zu gewinnen.
25.08.2026 23:52 - Nqila - KAC de Kénitra (0.3 TK)
 
Durchmarsch und Durchfall
Nachdem er in den Untiefen der Altstadt von Casablanca versunken war, ist Coach Carlos Finisterre am Wochenende dann doch auf der Trainerbank von Moghreb Athlétic de Tétouan aufgetaucht. Zwei Siege durfte der Übungsleiter von MAT feiern und zudem den Rest der Botola Pro als Tabellenführer grüßen. Während der mißmutige und überhebliche Mexikaner bereits vom Durchmarsch ausgeht, sieht der

Spielplaner am Freitag einen ziemlich kniffligen ZAT mit zwei schwer vorhersehbaren Auswärtsbegegnungen vor. Insofern erscheint es doch etwas voreilig, dass Finisterre bereits die Meistershirts in Auftrag gegeben hat und die Rechnung auf den Präsidenten von MAT ausgestellt hat. Vielleicht war das auch der Grund, weshalb der Coach am Sonntag ein persönliches Gespräch mit seiner obersten Führungskraft erhalten hatte.
25.08.2026 17:08 - Carlos Finisterre - Moghreb Athlétic de Tétouan (0.3 TK)
 
Mau, mauer, Safi!
Also olympisch ist das gerade nicht, was den Zuschauern bei den Spielen von Olympic Safi geboten wird. In vier Spielen sahen die Fans gerade mal zwei Tore von Safi, allerdings auch nur ein Gegentor.
Für Tor-Sten kein Problem: „die Abwehr gewinnt Meisterschaften!“. Und so findet sich die Mannschaft aktuell mit sieben Punkten auf einem ansprechenden vierten Tabellenplatz wieder. Wenn sie jetzt auch noch anfangen, Tore zu schiessen, dann könnte das tatsächlich eine sehr erfolgreiche Einstandssaison werden!
26.08.2026 10:28 - Tor-Sten - Olympic Safi (0.3 TK)
 
Herber Rückschlag
Das war ein Spieltag zum Vergessen für Raja de Casablanca. Wenn man aus zwei Heimspielen mit nur einem einzigen Punkt herauskommt, ist das mehr als nur ein Misserfolg. Im ersten Spiel gegen SC Chabab Mohammédia geriet man bereits in der zweiten Minute mit 0:1 in Rückstand. Lange lief man dem Rückstand hinterher und schaffte wenigstens noch den Ausgleich. Im nächsten Auch gegen Club Omnisport de Meknes verschlief man den Start in die Partie. Nach einer Viertelstunde lag man bereits mit 0:2 im Rückstand. Diesmal schaffte man nur noch den Anschlusstreffer. Was für eine Enttäuschung.
25.08.2026 08:08 - Ronnie Lott - Raja de Casablanca (0.3 TK)
 
Ein schwerer Sturm vor Casablanca
Der Wind an der Straße von Gibraltar kann rau sein – und diesmal erwischte er Ittihad Tanger mit voller Wucht. Ausgerechnet auswärts bei Wydad de Casablanca setzte es eine deutliche 0:4-Niederlage. Sir Bacalar und seine Mannschaft wurden dabei unsanft daran erinnert, dass in Marokko jeder Ausflug zur nächsten Prüfung werden kann.

Doch statt sich lange vom Gegenwind treiben zu lassen, folgte im heimischen Hafen die passende Antwort. Gegen SC Chabab Mohammédia blieb Ittihad Tanger beim 1:0 souverän und holte

drei wichtige Punkte. Kein Feuerwerk, kein Spektakel – dafür eine saubere Vorstellung und die Erkenntnis, dass man nach einem schweren Rückschlag schnell wieder Kurs aufnehmen kann.

So bleibt die Reise durch Marokko spannend. Zwischen Atlantik, Medina und der Straße von Gibraltar muss Sir Bacalar seine Mannschaft noch formen. Aber genau solche Rückschläge gehören zu einer Saison, aus der am Ende eine Geschichte entstehen kann. Der Hafen von Tanger bleibt geöffnet – und die nächste Reise wartet bereits.
24.08.2026 13:14 - Sir Bacalar - Ittihad Tanger (0.3 TK)
 
Gute Freunde kann niemand trennen!
Eigentlich wollte Issa Konate nach dem überzeugenden 4:0 gegen Ittihad Tanger nur drei Punkte mitnehmen. Doch Marokko hat ihm noch etwas anderes geschenkt: einen neuen Freund.

Denn seit Nqila in seinem Artikel über die „Masern“ von KAC Kénitra Trainer Kanote augenzwinkernd als neuen Freund bezeichnete und versprach, sich beim nächsten Wiedersehen besonders um ihn zu kümmern, ist in der Botola Pro D1 plötzlich Harmonie eingekehrt.

Issa nahm das natürlich sportlich. Statt sich Sorgen zu machen, summte er nach dem Schlusspfiff nur noch einen alten Klassiker von Franz Beckenbauer:

„Gute Freunde kann niemand trennen…“

Die Journalisten blickten irritiert, die Mannschaft stimmte den Refrain mit ein, und irgendwo in Marokko fragte sich Nqila vermutlich, ob das wirklich die Reaktion gewesen war, die er erwartet hatte.

Sportlich läuft es für Wydad ohnehin

ordentlich. Der deutliche Sieg gegen Ittihad Tanger brachte Selbstvertrauen, ehe es am letzten Spieltag gegen Spitzenreiter Moghreb Athlétic de Tétouan zwar eine knappe 0:1-Niederlage setzte. Kein Grund zur Panik – gegen den Tabellenführer darf man verlieren. Mit sechs Punkten aus vier Spielen bleibt Wydad in Schlagdistanz zur Spitzengruppe und die Saison ist noch jung.

Issa sieht das ohnehin gelassen. Freundschaften seien schließlich wichtiger als Tabellenstände – zumindest bis zum Anpfiff. Danach dürfe jeder versuchen, dem anderen drei Punkte abzunehmen.

Und falls Nqila tatsächlich wieder vorbeischaut, hat Issa bereits angekündigt, ihn mit einem breiten Grinsen zu begrüßen. Vielleicht gibt es dann sogar ein gemeinsames Duett:

„Gute Freunde kann niemand trennen…“

Nur auf dem Platz – da gilt diese Regel für 90 Minuten ausnahmsweise nicht.
23.08.2026 08:47 - Issa Konate - Wydad de Casablanca (0.3 TK)
 
Weltmeisterland?
Und das ist jetzt also der Start in die Weltmeisterliga. Tabellenführer ist nach 2 Spieltagen Chabab Mohammedia, ohne Trainer, dafür mit zwei Patenheimsiegen. Olympic Safi erwischte einen ausgeglichenen Start und wird nun versuchen, am Freitag nachzulegen. So richtig viel lässt sich allerdings noch nicht herauslesen aus den Ergebnissen und der aktuellen Tabelle. Für das Land des amtierenden Weltmeisters scheint das doch noch ein bisschen zu wenig zu sein, fussballerische Qualität sieht definitiv anders aus!
19.08.2026 20:55 - Tor-Sten - Olympic Safi (0.3 TK)
 


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