Hören Sie nun hier im Kulturradio von WDR 4 den virtuosen Vortrag von Bassbariton Carlos Finisterre, der seine Version eines zeitlosen Klassikers der Musikgeschichte präsentiert. Die Herren tragen feine Anzüge, die Damen Abendkleid, die Bühne ist vorbereitet, das Gemurmel verstimmt, der Künstler nimmt Haltung an... "Einigkeit beim Recht auf Freizeit, für Marokkos
Arbeiter / Danach lasst uns alle streben, lieber ruhig ein bisschen mehr / Einigkeit beim Recht auf Freizeit, was bei Gott ist Unterpfand? / Triiiiiiink die Flasche großen Glückes, trink bis an den Bodenrand / Triiiiiiink die Flasche großen Glückes, trink bis an den Bodenrand!" Donnernder Applaus, das Publikum ist begeistert, wildfremde Menschen liegen sich jubelnd in den Armen.
Kénitra – Wer braucht schon knappe 1:0-Zittersiege, wenn man die Liga schlicht mit Toren überrollen kann? Seit Nqila’s Schützlinge in regelmäßigem Abstand die Fünfer- und Vierer-Packungen auspacken, hagelt es für Kenitra AC verlässlich die volle Punktzahl. Das mühsame Verwalten von Vorsprüngen gehört der Vergangenheit an – stattdessen lautet die einfache, aber extrem unterhaltsame Devise:
Vorne einfach immer mindestens ein Tor mehr schießen als der Gegner!
Die Helala Boys, Ultras von KAC reiben sich im Nachbarn Stadion von Salé erfreut die Augen, und auch der Trainer reibt sich vergnügt die Hände. Das Spektakel macht nicht nur gewaltig Spaß, sondern zeigt auch ganz klar die Marschroute für die Zukunft auf. Wenn Nqilas Tormaschine weiterhin so unbarmherzig knipst, führt an Kénitra bald kein Weg mehr vorbei!
In Tanger weht derzeit ein ziemlich unangenehmer Wind. Ittihad Tanger steckt nach den jüngsten Spieltagen tief im Tabellenkeller und findet sich mittlerweile auf dem vorletzten Platz wieder. Von der großen Hoffnung auf eine ruhige Saison ist momentan wenig übrig – stattdessen geht es für Sir Bacalar und seine Mannschaft zunehmend darum, überhaupt wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen.
Besonders schmerzhaft war der Auftritt gegen SC Chabab Mohammédia. Gleich mit 0:5 musste sich Tanger geschlagen geben. Viel deutlicher kann ein Warnsignal kaum ausfallen. Auch im anschließenden Duell mit Moghreb Athlétic de Tétouan blieb die erhoffte Reaktion aus. 0:3 hieß es am Ende.
Damit hätte die Stimmung
in der Hafenstadt endgültig auf Sturm stehen können. Doch zumindest ein kleines Lebenszeichen folgte gegen Olympic Safi. Ein einziges Tor genügte, um mit 1:0 den ersten Sieg aus diesen drei Partien einzufahren. Kein Spektakel, keine Gala – aber drei Punkte. Und momentan sind genau die Gold wert.
Sir Bacalar dürfte deshalb vor allem eines wissen: Schönreden hilft nicht mehr. Tanger muss dringend anfangen, Spiele wieder enger zu gestalten und die Defensive zu stabilisieren. Denn wenn man ständig früh über Bord geht, hilft irgendwann auch der beste Kompass nichts mehr.
Noch ist die Saison nicht verloren. Aber Ittihad Tanger sollte langsam den Kurs ändern. Sonst wird aus dem kleinen Wellengang ziemlich schnell ein ausgewachsener Sturm.
Bei Wydad Casablanca herrscht inzwischen ein ernstes Problem. Die Heimspiele verlaufen einfach viel zu ruhig. Erst das 3:0 gegen Moghreb Tétouan, dann auswärts ein gemütliches 0:1 gegen Olympic Safi, nun ein entspanntes 4:0 gegen Renaissance de Settat. Die Zuschauer jubeln, die Gegner fahren heim – und Issa Konate sitzt da und gähnt.
Journalisten fragten vorsichtig, ob Wydad vielleicht etwas an seiner Spielweise ändern müsse.
Issa verschluckte sich beinahe an seinem Minztee.
„Ändern? Warum denn? Das klingt nach Arbeit!“
Stattdessen gründete er das Komitee gegen unnötige Veränderungen. Die erste Sitzung dauerte fünf Stunden und endete mit dem einstimmigen Beschluss, dass man auch künftig nichts beschließen werde.
Aus lauter Langeweile verbringt Issa inzwischen jede freie Minute im Teehaus. Dort diskutiert er mit den Stammgästen über wirklich wichtige Fragen: Kann ein Kamel
Heimweh haben, wenn es nur Heimrennen gewinnt? Warum schmeckt der dritte Minztee immer taktischer als der zweite? Und darf ein Teeglas offiziell als Ersatzpokal verwendet werden?
Ein älterer Herr schlug tatsächlich vor, Wydad solle aus Gründen der Spannung einmal absichtlich unentschieden spielen.
Issa stand wortlos auf, bezahlte die komplette Teerunde, verließ empört das Teehaus und murmelte: „Mit solchen Revolutionären trinkt man keinen Tee.“
Zur Sicherheit kehrte er am nächsten Morgen zurück, bestellte dieselbe Kanne, setzte sich auf denselben Stuhl und blickte zufrieden aus dem Fenster.
„Perfekt“, sagte er lächelnd. „Genau wie unsere Heimspiele. Langweilig? Vielleicht. Aber solange wir zuhause gewinnen, wird hier absolut gar nichts verändert.“
Die Kamele vor dem Teehaus nickten zustimmend. Oder sie warteten einfach auf Zucker. Bei Issa weiß das bis heute niemand so genau.
Während im Osten über Tétouan die Sonne aufging, verliess MAT-Coach Carlos Finisterre eine der letzten offenen Kneipen der Altstadt. Die Auswahl an internationalen Spirituosen war in Kamerun zwar besser gewesen, dennoch konnte man sich auch in Marokko eine entspannte Auszeit bereiten. Der Mexikaner überlegte, ob er an der Plage Martil noch auf ein kurzes Bad und einen kleinen Absacker einkehren sollte, doch der
Trainingsplan seines Arbeitgebers sah die akribische Vorbereitung auf den bevorstehenden ZAT vor. Konnte der Club nicht einfach das Gehalt überweisen, die Aufstellung mit Perplexity vornehmen und den müden Übungsleiter einfach in Ruhe lassen? Somit blieb ihm nichts anderes übrig, als sich im Taxi zum Trainingsgelände chauffieren zu lassen und die Hoffnung auf den Jackpot in der Euro-Lotterie am Leben zu halten.
Während rund um Wydad Casablanca bereits wieder eifrig gerechnet, analysiert und gelegentlich ein wenig diskutiert wird, hat Issa Konate offenbar einen ganz eigenen Weg gefunden, mit der Situation umzugehen: Pfefferminztee trinken und über Kamelrennen nachdenken.
„Fußball ist manchmal wie ein Kamelrennen“, erklärte Konate und blickte nachdenklich in seine Teetasse. „Man weiß nicht immer, welches Kamel vorne ist. Manchmal läuft eines los, bleibt plötzlich stehen und schaut sich um. Und manchmal gewinnt eines, von dem vorher niemand gesprochen hat.“
Auch die Gedanken von Niqila habe er gelesen. „Niqila macht sich seine Gedanken, und das ist völlig in Ordnung. Er sieht die Dinge eben aus seiner Perspektive. Ich sehe dafür gerne auf die Tabelle.“
Dort steht Wydad derzeit auf Platz drei.
„Und Platz drei ist doch eine wunderbare Ausgangsposition“, meint Konate.
„Man muss nicht immer gleich wissen, wo das Kamel am Ende ankommt. Hauptsache, es läuft noch.“
Dann nahm er einen weiteren Schluck Pfefferminztee.
„Pfefferminztee ist da ein gutes Beispiel. Erst ist er heiß, dann wird er langsam kühler. Und irgendwann sitzt man da und merkt: Eigentlich ist alles gar nicht so schlimm.“
Beim Thema Kamelrennen wird Konate allerdings wieder erstaunlich ernst.
„Das Kamel muss seinen Weg kennen, darf nicht nervös werden und sollte möglichst nicht unterwegs vergessen, wohin es eigentlich wollte.“
Kurzer Blick auf die Tabelle.
„Dritter Platz.“
Noch ein Schluck Tee.
„Und jetzt entschuldigen Sie mich. Ich muss nachsehen, ob mein Kamel noch läuft.“
Bei Wydad bleibt also alles ruhig. Zumindest solange genügend Pfefferminztee vorhanden ist – und das Kamel nicht plötzlich einen Umweg nimmt.
Kénitra – Der Kénitra AC kommt einfach nicht aus dem Knick. Die Truppe von Trainer Nqila klebt stur auf Rang 8 fest – als Drittletzter trennen die Gharbaouis mickrige zwei Zähler vom Schlusslicht Hassania Agadir.
Schuld daran ist die offene Scheunentor-Taktik: Satte 20 Gegentore hat sich der KAC bereits eingefangen. Die Hälfte davon – exakt zehn Stück – kassierte man ausgerechnet in den zwei Duellen gegen Wydad Casablanca, wovon der WAC allein im jüngsten Wiedersehen fünf Dinger einschenkte.
Coach Nqila schäumte
nach der erneuten Abreibung: „Das waren keine Masern mehr, das ist die reine Pest!“
Der WAC-Coach hingegen trällerte nach dem Fünfer-Pack genüsslich den alten Franz-Beckenbauer-Klassiker aus der Tütensuppen-Werbung vor sich hin: „Gute Freunde kann niemand trennen…“ Ein köstlicher Seitenhieb auf Nqilas alte Freundschafts-Ankündigung, garniert mit reichlich Schärfe.
In Kénitra fordert man nun dringend Quarantäne für die Abwehr – sonst gibt es statt Punkten bald die nächste Packung Tütensuppe!
Bei Raja de Casablanca kann man die Saison eigentlich jetzt schon in die Tonne treten. Die Mannschaft von Ronnie Lott, welche mit so grossen Erwartungen in die Saison gestartet war, liegt auf dem letzten Platz und hat zudem in der gesamten Liga noch die wenigsten Tore zur Verfügung. Alles was schief gehen konnte, ging in den letzten Spielen auch schief. Jeder Versuch, auswärts einmal Punkte zu holen, schlugen fehl. Am letzten Spieltag versuchte man es bei Club Omnisport de Meknes, erzielte drei Tore und kassierte kurz vor Schluss den vierten Gegentreffer. Hast du Sch... am Fuss, hast du Sch... am Fuss.
Nach den tatsächlich erreichten neun Punkten war Tor-Sten tatsächlich nicht nur kurz im Golden Beach Club, sondern hat sich dort die komplette Woche weggeschossen. Schlechte Voraussetzungen für den Start in die neue Woche als Tabellenführer. So hat er beim Training schon mal anklingen lassen, daß 44 Spieler deutlich zu viel für ein Trainingsspielchen sind. Und die gegnerischen Fans sollen auch schon mit Plakaten gesichtet worden sein, auf denen ‚Olympic Saufi‘ zu lesen war. „Nochmal neun Punkte und wir sind durch“ sagte er, aber auch diese Aussage ist wohl dem zu hohen Alkoholkonsum zu verdanken gewesen.
Es gibt Spieltage, an denen man sich fragt, ob der Fußballgott in Tanger eigentlich einen schlechten Tag hatte. Dieser war jedenfalls kein besonders guter.
Zweimal musste Ittihad Tanger eine knappe Niederlage hinnehmen: zuhause ein bitteres 1:2, auswärts folgte ein 2:3. In beiden Partien war der Abstand zum Erfolg denkbar klein – und trotzdem stand am Ende jeweils die falsche Mannschaft mit leeren Händen da.
Immerhin gab es zwischendurch einen
kleinen Lichtblick. Mit einem 1:0-Erfolg konnte Tanger zumindest einmal die Segel richtig setzen und drei Punkte in den Hafen bringen.
Unterm Strich bleibt dennoch ein Spieltag mit ordentlich Gegenwind. Sir Bacalar bekommt derzeit offenbar die volle Bandbreite des Fußballs serviert: knappe Niederlagen, ein knapper Sieg und jede Menge Spannung.
In Tanger wird man deshalb wohl lieber nach vorne als zurückblicken. Denn manchmal muss ein Schiff einfach durch den Sturm, bevor wieder ruhigere See wartet.
Im dritten Spiel des vergangenen Spieltages sah es lange danach aus, als dass Raja de Casablanca endlich der lang ersehnte Befreiungsschlag gelingen sollte. Bei SC Chabab Mohammédia drehte man noch vor der Halbzeit einen 0:3 Rückstand in einen 4:3 Vorsprung. Die Hoffnung war gross, dass man dabei dem heimteam den Wind aus den Segeln nehmen konnte, doch in der Schlussphase verspielte man den möglichen Punktgewinn und verlor schliesslich mit 4:5. Damit bleibt die Mannschaft von Ronnie Lott auf dem zweitletzten Platz hängen.
Ein Viertel der Saison ist gespielt, der vorübergehend enteilte Tabellenführer Chabab Mohammedia ist nach drei torlosen Auswärtsspielen wieder eingefangen und so richtig viel Aussagekraft hat die Tabelle immer noch nicht! Olympic Safi wird heute gegen drei der letzten vier der Tabelle antreten. Neun Punkte sollten hier definitiv Pflicht sein, und dann kann die nächste Woche entspannt beginnen. Tor-Sten hat sich vorsorglich schon mal einen Platz im Golden Beach Club reserviert. Für die ganze Woche!
Kénitra – Nach dem holprigen Saisonstart hat sich Kenitra AC gefangen. Die Truppe von Trainer Nqila konnte wichtige Siege einfahren und kletterte stramm auf Tabellenplatz 6. Klingt gemütlich, ist es aber absolut nicht: Magerling-zwei Zähler trennen die Gharbaouis vom düsteren Tabellenende der Botola Pro.
Ausgerechnet jetzt stehen zwei pikante Auswärtsreisen an – und zwar genau zu den Gegnern, die KAC bisher die einzigen Heimniederlagen einbrockten. Trotz des kitzelnden Reizes steht für Nqila Gelassenheit an erster Stelle: Wilde Racheaktionen sind völlig deplatziert! Auch wenn man den Casablanca-Clubs nur zu gerne die Masern auf den Hals wünschen
würde.
Und MAT aus Tétouan? Das ist viel zu sympathisch, als dass man dort unhöflich werden müsste. In Kenitra gilt ab sofort das Motto: Besonnen bleiben, Punkte stibitzen und bloß nicht den Kopf verlieren!
Vor dem Gastspiel in Stade d’honneur schmunzelt man in Kénitra über die Panikmache und den Ingwertee-Musterplan der Bidawi - der Leute aus Casablanca (Anm. d. Red.). Coach Nqila nimmt die Fünferkette des WAC gelassen hin: „Wer schon vor dem Anpfiff den Greenkeeper zum Desinfizieren schickt und fünf Innenverteidiger braucht, hat die Masern doch längst im Kopf. Wir brauchen keinen Impfstoff, wir nehmen einfach die drei Punkte mit.“
Bei Wydad Casablanca herrscht Verwirrung.
Nicht wegen der Tabelle. Platz drei ist völlig in Ordnung.
Sondern wegen des Heim-Auswärts-Problems.
Zu Hause spielt Wydad wie eine Mischung aus Brasilien 1970, Barcelona 2011 und einer Horde wütender Berberaffen auf Espresso.
Auswärts dagegen sieht es manchmal so aus, als hätten die Spieler kurz vor der Abfahrt versehentlich den Mannschaftsbus von Raja genommen.
Issa Konate erklärte das Phänomen auf seine ganz eigene Art.
„Zu Hause tanzt der Bär.“
Kurze Pause.
„Auswärts bleibt er lieber im Winterschlaf.“
Seitdem versucht der Zeugwart verzweifelt, einen Bären in den Mannschaftsbus zu locken. Bisher ohne Erfolg.
Doch jetzt kommt KAC Kénitra.
Und damit… Nqila.
Allein der Name sorgt in Casablanca für hektische Desinfektionsmaßnahmen. Der Vereinsarzt verteilt vorsorglich Impfhefte, der Greenkeeper sprüht den Mittelkreis mit Desinfektionsmittel ein und der Stadionsprecher fragt sicherheitshalber nach, ob „Bouhamroun“ auf der Liste meldepflichtiger Krankheiten steht.
Niemand hat Nqilas Worte vergessen.
„Man muss die Masern nur zum richtigen Zeitpunkt an die Konkurrenz von WAC weiterimpfen.“
Bis heute weiß
niemand, ob Nqila über Fußball sprach…
…oder tatsächlich einen epidemiologischen Matchplan entwickelt hatte.
Seit diesem Interview wird in Casablanca jedes Husten eines KAC-Spielers statistisch erfasst.
Issa Konate wurde auf die Geschichte angesprochen.
„Wir sind vorbereitet.“
„Impfstoff?“
„Nein.“
„Was dann?“
„Fünf Innenverteidiger und Ingwertee.“
Doch das eigentliche Problem ist ein anderes.
Nqila hatte damals geheimnisvoll angekündigt:
„Wir werden noch dicke Freunde.“
Seitdem rätseln Historiker, Virologen und drei pensionierte Linienrichter, was das eigentlich bedeuten sollte.
Eine Versöhnung?
Eine Drohung?
Oder wollte Nqila Issa Konate lediglich in eine WhatsApp-Gruppe namens „Masern-Selbsthilfe Marokko“ aufnehmen?
Konate nimmt die Sache gelassen.
„Wenn er wirklich mein Freund werden will, soll er erst einmal auswärts gegen uns gewinnen.“
Dann grinste er.
„Oder wenigstens den Bären wecken.“
Ob Wydad diesmal auch auswärts den Heimfußball findet?
Niemand weiß es.
Fest steht nur:
Sollte KAC gewinnen, behauptet Nqila garantiert, die Masern seien zurück.
Das erste Saisonvierteil ist Geschichte, der erste ZAT unter Neo-Alt-Trainer Patrasz ebenso. Und Renaissance de Settat lächtelt seit langer Zeit mal wieder vom Platz an der Sonne.
Mit einer kämpferischen Glanzleistung konnte am 7. Spieltag Ittihad Tanger vor eigenem Publikum bezwungen werden. Nach der zweimaligen Führung von Settat war es nach einer Stunde plötzlich Ittihad, die den drei Punkten näher waren. Kurz vor dem Ende bäumte sich Settat aber noch einmal richtig auf. Die Mannen von Sir Bacalar wussten nichts dagegenzusetzen und mussten sich dann mit 3:4 geschlagen geben.
Gegen Moghreb vor eigenem Publikum war es in der ersten Halbzeit eine mehr als trockene und chancenarme Partie. Erst mit dem 1:0
für Settat in der 55. Minute wurde so etwas wie Fußball gespielt. Die Gastgeber waren aber drückend überlegen und sicherten sich mit einem klaren 3:0 die nächsten 3 Punkte.
Erst am dritten Spieltag unter Patrasz musste Settat etwas zurückstecken. Beim ersten Verfolger Safi war es eine ausgeglichene Partie mit dem besseren Ende für die Gastgeber, die sich durch das entscheidende Tor kurz vor der Halbzeit knapp mit 1:0 durchsetzten.
Weiter geht es für Settat am kommenden Freitag mit 2 Heim- und einem Auswärtsspiel. Patrasz ist hoch motiviert für die weitere Saison und hat nach eigener Aussage noch das ein oder andere im Köcher. Wann wir das allerdings zu sehen bekommen weiß nur er.
Bei Raja de Casablanca ist in der Meisterschaft nach wie vor etwas Sand im Getriebe. Die Mannschaft von Trainer Ronnie Lott kommt einfach nicht richtig in die Gänge. Am letzten Spieltag konnte man nur eines von drei Spielen siegreich gestalten. So rutschte man in der Folge auf den neunten und somit zweitletzten Platz ab. Man verliert so natürlich das Saisonziel immer mehr aus den Augen. Zu gerne würde man in der nächsten Saison international spielen. Dazu sind aber Siege notwendig. Am Besten, man beginnt damit am nächsten Wochenende.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
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