Am vergangenen Wochenende musste der Meister aus Paris eine 1:3 Auswärtsschlappe hinnehmen. Gegen Lorient bekam der Gast aus der Hauptstadt in keiner Phase des Spiels einen Fuß in die Tür. Alles in allem war es ein trostloser Auftritt der Männer von Hans Knese. Daran änderte auch das Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:2 nichts. „Wir waren heute nicht gut und haben verdient verloren.“ so Knese wortkarg nach dem Spiel. Am Wochenende muss eine Leistungssteigerung her um wieder Punkte zu holen. Wir sind gespannt ob Paris das gelingt…
Mit einem souveränen 3:0 Erfolg über den Champions League- Sieger OSC Lille katapultiert sich der FC Sochaux-Monbéliard aus den Niederungen der Tabelle wieder auf die oberen Ränge. An dieser Stelle noch mal eine herzliche Gratulation an den gegnerischen Trainer zu dem Erfolg im Europapokal. Falls wir das nicht bereits getan haben, gratulieren wir den Landsmännern, die die Flagge Frankreichs hochhalten und unsere formidable Liga so würdig vertreten haben, gerne nochmal zu diesem großartigen Triumph.
Auch in dieser Saison hoffen wir natürlich wieder auf eine gute internationale Vorstellung unserer ganzen Liga. Vive la France!
Monaco erlebt in Toulouse einen Abend zum Vergessen – 0:4 und die Hoffnung auf einen guten Start gleich mit dem Bus zurück nach Hause geschickt.
Monaco wollte in Toulouse offenbar unbedingt zeigen, wie man einen Fehlstart konsequent durchzieht. Nach wenigen Minuten war klar: Hier wird heute nicht Fußballgeschichte geschrieben, sondern eher ein Eintrag ins
Kuriositätenarchiv.
Am Ende stand ein deutliches 0:4 auf der Anzeigetafel. Monaco hatte damit nicht nur die drei Punkte verloren, sondern auch jede Menge Argumente.
Dazu kommt eine Erkrankung von Trainer MamaPfünf, der sowohl gegen Ajaccio, also auch in der Champions-League Qauli nicht auf der Bank sein kann. Da scheint es halb so schlimm, da man dort eh schon fast sicher ausgeschieden ist.
Monte Carlo – Der AS Monaco hat am 2. Spieltag die passende Antwort auf den verpatzten Saisonauftakt gegeben. Beim 3:0-Heimsieg gegen AC Ajaccio lief es plötzlich wie geschmiert.
Monaco zeigte von Beginn an, wer Herr im Fürstentum ist. Drei Tore, drei Punkte und endlich wieder gute Laune auf den Rängen. Ajaccio dagegen dürfte sich fragen, ob die Reise nach Monaco wirklich nötig war.
Nach dem Schlusspfiff war die Stimmung jedenfalls prächtig: Der Fehlstart ist Geschichte und die Tabelle sieht freundlicher aus.
Zum Start in die neue Saison thront Lille gleich ganz oben. Eigentlich zwar punkt- und torgleich mit Toulouse, aber in der Historie wird die Tabellenspitze den Nordfranzosen zugerechnet. Yeah. Am zweiten Spieltag geht es zum Liga-Urgestein W.Power und seinem FC Sochaux-Montbéliard. Da riecht es zumindest nach den ersten Gegentoren der frischen Saison. Mal sehen, ob damit auch die ersten Punktverluste einhergehen. Aber bis es soweit ist, sonnt man sich in Lille noch ein bisschen weiter ganz oben in der Tabelle.
Der Hauptstadtclub startete am vergangenen Freitag mit einem knappen 2:1 Heimerfolg gegen Montpellier in die neue Saison. Der Coach zeigte sich hinsichtlich des Ergebnisses zufrieden. "Wichtig ist das wir heute die drei Punkte eingefahren haben. Es lief noch nicht alles rund aber wir waren über weite Strecken das dominantere Team und haben am Ende auch verdient gewonnen. Es gibt uns ein gutes Gefühl für die nächsten Wochen. Wir sind Meister geworden und wenn du als Team das (M) hinter deinem Namen trägst, dann will dich jeder schlagen. Das ist nicht immer ein Vorteil."
Mit einem knappen 1:0 Sieg konnte sich Nîmes im Auftaktspiel der neuen Saison durchsetzen. Das trotzdem der neue Cheftrainer nicht im Stadion war. Anscheinend war ihm das mediale Interesse nach seiner waghalsigen Flucht aus England dann doch zu groß geworden. Der Co-Trainer war die ganze Zeit per Funk mit ihm verbunden und hat so seine Kommandos ans Team weitergegeben.
Ob der Cheftrainer im nächsten Spiel wieder auf dem Platz steht ist aktuell fraglich. Es geht schon direkt in den Hexenkessel nach Montpellier zum "Derby du Languedoc".
Der Remstal-Taktiker konnte in der französischen Ligue 1 ein erfolgreiches Debut mit seinem korsischen Team Ajaccio feiern.
Das 4:2 im ersten Heimspiel sind zunächst 3 Punkte im Abstiegskampf. Kleiner Wehrmutstropfen ist natürlich, dass dieses Spiel gegen einen verdsnnt starken Gegner bereits sehr viel Substanz gekostet hat.
„Ich freue mich bereits auf das nächste Match. Vielleicht gelingt uns
auswärts ja eine Überraschung. Ich habe übrigens mitbekommen, dass mich andere Trainer in der Ligue 1 willkommen heißen, auch das freut mich sehr“
In Ajaccio wird übrigens gemunkelt, dass der unkonventionelle Trainer direkt nach dem nächsten Spiel in den Urlaub geht. Zu Saisonbeginn! Nach: Korsika :-)
Aber zunächst liegt der Fokus sicherlich auf der nächsten Aufgabe.
Nachdem der OSC aus Lille zum Abschluss der vergangenen Saison sein P in Klammern erfolgreich verteidigen konnte (noch einmal danke für die Glückwünsche, die uns von verschiedenen Seiten erreicht haben), geht es in Nordfrankreich motiviert in die neue Spielzeit. Besonders erfreulich ist dabei, dass zum Start alle Mannschaften mit Trainern agieren und das teilweise unerfreuliche Auseinandersetzen mit Patenzügen sich damit hoffentlich erledigt hat. Herzlich willkommen also den beiden Neu-Franzosen Remstal Taktiker und Torstinho. Mindestens genauso schön ist es, dass sich alle anderen Trainer dafür entschieden haben, in Amt und Würden zu bleiben. Auf eine spannende neue Saison!
Nach einer desaströsen Saison bei Manchester United und am Ende dem erst dritten Abstieg in die Zweitklassigkeit folgte die prompte Entlassung des Trainers Torstinho. Er hatte gerade noch Zeit seine sieben Sachen aus dem Hotelzimmer zu holen, bis er des Landes verwiesen wurde. Man munkelt, dass der MI6 kurz davor stand, den Trainer zu erwischen.
Die französischen Zeitungen berichten, dass kurz nach der Entlassung ein Schwimmer über den Ärmelkanal auf französischem Territorium angekommen ist. Ob es sich dabei um den geschassten Trainer handelt?
Allem Anschein nach hat er sich bis an die Mittelmeerküste durchgeschlagen und nun bei Nîmes Olympique angeheuert. Dort sind die Erwartungen vermutlich nicht so hoch, wie bei ManU.
Der Remstal-Taktiker hat zur neuen Saison das Team der korsischen Hauptstadt Ajaccio übernommen.
Nach einem großartigen Endspurt führte er letzte Saison das hoffnungslos unterlegen Team aus Utrecht eindrucksvoll ins obere Mittelfeld. Erneut hat er bewiesen, das mit Taktik und Leidenschaft aus jedem Haufen was zu machen ist.
Warum Ajaccio? Die Antwort liegt auf der Hand: „Jetzt muss ich eben nicht mehr hier hin in den Urlaub fahren, sondern kann diese traumhafte Insel dauerhaft genießen“
Apropos Urlaub: Wohlwissend, der deutlich Klügere zu sein, reagierte er gelassen auf die jüngste Neid-Attacke seines ewigen Rivalen
Megaro: „Er hat halt die Hosen voll. Er weiß, dass er nur Champions-League wegen seines Vorgängers spielen darf. Und er weiß zudem, dass das eigentlich eine Nummer zu groß für ihn ist, also lenkt er von sich ab“
„Darüber hinaus: Er ist großer Umbrien-Fan und dachte, sein neuer Verein Siena liegt in Umbrien. Was soll man dazu noch sagen?“
Was ist das Saisonziel?
„Es wird schwer. Wir müssen in diesem Jahr versuchen die Klasse zu halten. Mehr ist nicht möglich“
Insofern: Man kann sich auf die neue Saison freuen. Und ebenso auf den nächsten Schlagabtausch mit Megaro.
Nach Platz fünf und dem verspielten Titel: Die Monegassen stehen gewaltig unter Druck!
Schluss mit Sommer, Ausreden und Vorbereitung! Für AS Monaco wird es ernst – und gleich zum Saisonauftakt wartet in Toulouse ein Gegner, der den Monegassen alles abverlangen will.
Nach der bitteren Vorsaison ist der Druck riesig. Monaco hatte den Meistertitel schon vor Augen, ehe die Mannschaft im Saisonfinish einbrach. Am Ende blieb nur Rang fünf.
Eine Platzierung, die in Monaco niemand akzeptieren wollte.
In der Mannschaft gibt man sich selbstbewusst. Die Vorbereitung ist vorbei, die Punkte zählen.
Toulouse will Monaco dagegen möglichst früh einen Dämpfer verpassen. Und genau deshalb könnte diese Partie bereits mehr sein als nur ein Saisonauftakt. Es ist ein erster Charaktertest. Ein erster Fingerzeig.
Und vielleicht der Beginn einer ganz großen Wiedergutmachung...
In einem spannenden Meisterschaftskampf konnte sich der Hauptstadtclub im letzten Spieltag die Krone aufsetzen. Es war bis zum letzten Spieltag alles möglich aber die Männer von Hans Knese zeigten in den letzten Spieltagen keine Nerven und verteidigten die Tabellenführung die schlussendlich zur Meisterschaft führte. Hans Knese hatte den Club erst vor der Saison übernommen
und hatte mit einigen Startschwierigkeiten zu kämpfen. Auch in der Saison schien die Mannschaft sich in einem Tief zu befinden, als man bis auf Rang 7 der Tabelle abrutschte. Doch im Saisonendspurt zeigte sich sowohl die Klasse des Trainers als auch die individuelle Stärke der Mannschaft. So feierte man in Paris mehrere Tage durch und begoss den Titel mit dem ein oder anderen Kaltgetränk.
Frage: MamaPfünf, bitte einmal abschließend Ihre Einschätzung zu dieser Saison.
MamaPfünf:
„Ja... also enttäuscht sind wir schon. Das muss man nicht wegdiskutieren. Wenn du zwischenzeitlich viermal Tabellenführer bist und wochenlang da oben mitspielst, dann willst du am Ende natürlich nicht Fünfter werden. So einfach ist das.
Der Start war okay. Nicht überragend, aber wir haben uns entwickelt. Die Mannschaft hat gearbeitet, hat sich reingebissen und irgendwann hatten wir das Gefühl: Jetzt können wir jeden schlagen. Das ist im Fußball allerdings ein gefährlicher Gedanke.
International war das Viertelfinale in Ordnung. Aber wenn du einmal so weit bist, willst du halt auch weiter. Und gegen Nantes auszuscheiden, das hat schon wehgetan. Da musst du nicht groß drum herumreden.
Am Ende haben uns gegen die großen Mannschaften einfach ein paar Prozent gefehlt.
Jetzt fahren wir nicht heim und sagen: 'Alles war
schlecht.' Das wäre Unsinn. Aber wir tun auch nicht so, als wäre Platz fünf das Ziel gewesen. Jetzt wird gearbeitet, analysiert und dann greifen wir wieder an. Viel mehr kannst du im Fußball ohnehin nicht machen.“
Frage: Weiß man schon, ob der AS Monaco auch in der nächsten Saison mit Ihnen an den Start gehen wird?
MamaPfünf:
„Ja, das war ehrlich gesagt ziemlich schnell entschieden. Warum sollte ich weg? Wir spielen in einer brutal starken Liga. Paris ist Meister geworden, Lille hat sogar die Champions League gewonnen – Glückwunsch an der Stelle – und Nantes hat uns oft genug geärgert.
Genau gegen solche Mannschaften willst du dich doch messen. Unser Ziel ist es, irgendwann nicht mehr nur mitzuspielen, sondern sie regelmäßig zu schlagen. Dafür musst du dranbleiben und arbeiten. Deshalb war für mich klar: Ich bleibe in Monaco. Jetzt versuchen wir eben nächstes Jahr, ein paar Leuten wieder ordentlich auf die Nerven zu gehen.“
Was war da nur los? Nach langer Abstinenz hatte sich der FC mit dem neuen Trainer mehr erhofft.
Was voller Vorfreude begann endete am Ende der Saison mit einem kleinen Desaster. So hatte der Trainer doch vor Saisonbeginn ganz klar den Klassenerhalt versprochen.
Am Ende fand man sich im Keller wieder und konnte sich nur retten da es keinen Aufsteiger gäbe der die finanziellen Mittel stellen konnte.
Das dieses Jahr alles anders wird hat der Trainer immerhin versprochen, die eklatante Auswärtsschwäche und die Abstinenz des Trainers zwischendurch war dann doch zuviel.
Wir lassen uns überraschen was passiert, der erste Spieltag wird bereits Rictungswesiend.
Die aktuelle Tabellensituation sieht für den OSC aus Lille zwei Spieltage vor Saisonende besser aus als sie tatsächlich ist. Aktuell liegt die Mannschaft aus dem Norden Frankreichs auf Rang 2, aber alle Teams sind so nah beieinander, dass sogar noch ein Absturz aus den internationalen Rängen möglich scheint. Um das zu verhindern, wäre es am einfachsten die Champions League zu gewinnen. Die ersten beiden Spiele des Finales gegen Funchal aus Portugal konnte Lille dabei für sich entscheiden. Ein Sieg fehlt also noch.
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