(270) Einen herben Rückschlag musste der Livingston FC am vergangenen Wochenende verkraften. Man hatte im Auswärtsspiel bei viel investiert und am Ende doch das Nachsehen, 5:4 lautete der Endstand. Mit einem knappen Sieg wäre man auf Platz 3 vorgerückt, nun steht man wieder im grauen Mittelfeld. Die nächsten 2 Spiele werden die Situation vermutlich kaum ändern, es sei denn, es gelingt diesmal auch auswärts ein knapper Sieg wie dem Gegner am Wochenende. Ob das jedoch beim augenblicklichen Tabellenführer gelingen wird, bleibt noch mit einem dicken Fragezeichen versehen…zudem muss Trainer Pippo auch noch die Mannschaft nach dem Ausscheiden aus der EuropaLeague neu motivieren!
Kilmarnock
Arlid Sandgot fiel ein Stein vom Herzen. Hätte sein Team auch diese Saison wieder schlecht begonnen, hätte wohl sein Stuhl gewackelt. Das zumindest meinte die versammelte Presse. Der Präsident der Killies meinte dazu nur: "So ein Blödsinn! Wir haben mit diesem Trainer vor einer Saison noch die Champions League und die Meisterschaft gewonnen. Da haben doch selbst sie unseren Trainer noch gefeiert. Und eine Saison später ist schon wieder alles schlecht. Ich kann das wirklich nicht mehr hören. Ich sage ihnen jetzt was: Arlid Sandgot wird auch nach dieser Saison noch der Trainer dieses Vereins sein, auch wenn wir absteigen sollten. Basta..."
(269) Ein Heimsieg, eine Auswärtsniederlage, so lautet das Ergebnis der ersten beiden Partien in Pippos Neuland Premier League Schottland. Auf die Frage, wie die Ergebnisse bisher einzuschätzen seien, erhielt unser Reporter lediglich einen irritierten Gesichtsausdruck des Trainers als Antwort. Nungut, dass die Fragestellung in dieser Phase der Saison vielleicht nicht die sinnvollste war, kann man sich denken, aber
die Zeit für die Big Points wird sicher noch kommen. Ob auch für den FC Livingston sei noch dahingestellt, wichtiger erscheint Trainer Pippo indes, dass die Reserven auch noch für die Rückrunde reichen. „DA können wir genug Big Points machen, von mir aus einen nach dem anderen. 1:0 zu Hause und einen knappen 2:1-Auswärtssieg mitnehmen, da wollen wir hin. Und das spätestens in der Rückrunde!“
Zugegeben: es war kein schöner Sieg. Aber er war verdient.
Als McFadden in der 25ten Minute den Ball über Linie des Gegners drückte, war der Jubel zunächst groß und man ging in beruhigt zum Pausentee.
Aber Butcher wusste das Waldbad, der Trainer des Lokalrivalens, sich einiges für die zweite Hälfte einfallen lassen würde.
Und so kam es das die Rangers einen 45minütigen Sturmlauf auf die Festung von Motherwell's Torhüter Nielsen veranstaltete. Mit einem glücklichen Ende für Motherwell.
Nun geht es am kommenden Spieltag gegen Queen of the South, ein unangenehmer Gegner. Trainer Butcher hofft derweil auf einen ruhigeren Nachmittag am Spielfeldrand.
Kilmarnock
Bei den Killies ist man mit der aktuellen Entwicklung des ehemaligen Champions-League-Siegers nicht zufrieden. Wenn man Trainer Arlid Sandgot derzeit über den Fußballplatz schlürfen sieht, könnte man fast meinen, er hätte mit seinem Job in Kilmarnock bereits abgeschlossen.
Doch weit gefehlt. Nach eigener Aussage ist Sandgot tatsächlich noch bis in die Haarspitzen motiviert. Oder ist das nur so eine Floskel. Will er vielleicht seinen hoch dotierten Vertrag aussitzen. Nein! Nach der enttäuschenden letzten Saison wird wieder angegriffen!
(268) Die knappe 0:1-Pleite war zwar vom Spielverlauf her nicht unbedingt verdient, doch hätte Trainer Pippo seine Mannschaft etwas forscher einstellen können. Zumindest ein Unentschieden wäre ein guter Einstand gewesen, doch dazu muss man auch auswärts meist immer mindestens ein Törchen beisteuern. Nun steht also das erste Heimspiel an, und das auch gleich gegen die Glasgow Celtics. Ausverkauftes Haus mit knapp über 10.000 Zuschauern ist vorprogrammiert, Zeit, dem momentanen Tabellenführer zu zeigen, dass im Vorort von Edinburgh den Kelten ihr Stündlein schlagen kann. Doch abzuwarten bleibt dies noch genauso wie der Drang der Kollegen, mal in der Zeitung aufzutauchen...
Wenn man Skywalker nach dem letzten Spieltag befragt, verdreht er nur die Augen und kehrt dem Reporter den Rücken zu. Er ist sich bewusst taktisch nicht die klügste Entscheidung getroffen zu haben und somit auch die Hauptverantwortung für das 3:3 in aller letzter Minute zu tragen. So habe er sich den Saisonauftakt bei weiten nicht vorgestellt, angetrieben der Euphorie aus der vergangen Saison. Aber wie er auch die letzten Wochen immer erwähnte, ist die zweite Saison wohl immer die Schwerste, so auch in Schottland! Man erhofft sich nun ein gutes Spiel gegen St. Johnstone um sobald wie möglich dahin zukommen, wo man hin möchte, nämlich auf einen Internationalen Platz.
Mit neuen Spielern, einem neuen Vorbereitungsort (nicht das übliche Pub um die Ecke), neuem Trainingsplan und viel Elan war der Motherwell FC in die Vorbereitung gegangen. Ging es doch darum, sich nach den vergangenen Jahren wieder besser zu präsentieren. Ein Platz unter den ersten 6 soll es werden diese Saison, vielleicht sogar ein internationaler Startplatz.
Auf jeden Fall waren die Erwartungen
riesengroß als man letzten Samstag beim Hauptstadtclub aus Edinburgh antrat. Um so größer ward die Ernüchterung als man kurz vor Ende noch 2:3 zurück lag.
Der Ausgleich in der allerletzten Minute brachte zwar noch einen Punkt, aber keine Zufriedenheit. Weder beim Trainer noch bei den Fans.
Daher heißt es beim kommenden Lokalderby gegen die Rangers: 3 Punkte müssen her, egal wie!
Er ist wahrlich lange im Geschäft, hat viel gesehen, viel erlebt und noch mehr Spiele auf dem Kerbholz. Aber gleichzeitig ist er ein gutes Beispiel für die These: Erfahrung ist nicht gleich Erfolg.
Die Rede ist vom Terry, the very special one, Butcher.
Hintergrund ist das mittlerweile jahrelange Sichtum des Motherwell FC im Tabellenkeller der ersten schottischen Liga. Das das niemanden schmeckt dürfte klar sein. Daher hat der Vorstand angekündigt, das Butcher noch eine Bewährung bekommt und man spätestens zur
Winterpause überprüft, ob eine weitere Zusammenarbeit Sinn macht.
Auch die Geduld der Fans ist mittlerweile erschöpft. Während man bisher noch in Erinnerungen schwelgte, als Motherwell oben mitspielte, ist auch diese Phase vorbei. Dies wurde bereits bei der Saisonvorbereitung deutlich als erste Fans mit entsprechenden Plakaten sich Luft verschaften: "Butcher: win or go home" waren da noch die netteren Aussprüche.
Es gilt also für Butcher: erfolgreich spielen oder er kann sich einen neuen Verein suchen.
(267) Nach jahrelanger Vereinstreue hat nun der einstige Erfolgstrainer Pippo in Finnland tatsächlich das Handtuch geworfen und wagt nun einen Neuanfang in Schottland. Äußern wollte sich der Trainer dazu nicht. Doch wird vermutet, dass er sich nicht allzu lange eingewöhnen muss: Das Wetter ist mindestens genauso nordisch-kühl, die Ligengröße passt,
und einige nicht allzu unbekannte Kollegen aus finnischen Zeiten wurden auch schon gesichtet: TerryButcher, ein Verwandter von megabyteus, DonHennes und waldbad, allesamt keine Unbekannten. Ob Pippo sich hier behaupten kann bleibt abzuwarten, immerhin schallen noch cafus letzte Worte nach: "Ein Land, in dem man sich nie zu sicher sein sollte". Man darf gespannt sein, was einen hier erwartet...
Nach der langen Sommerpause, heißt es nun wieder Fußballschuhe anziehen und kämpfen. Trainer Gollum Skywalker und sein Team sind bis in die Haarspitzen motiviert, um auch diese Saison zu einer besonderen zu machen. Man konnte sich in der Breite verstärken und erhofft sich mit den Neuzugängen vielleicht einen Platz besser zu werden als in der letzten Spielzeit. Der Coach der Hibernian’s ist sich aber natürlich auch bewusst, dass das zweite Jahr meistens das schwierigere ist. Schade findet er es natürlich auch das sein Intimfeind Cafu das weite gesucht hat und die Flucht in die Schweiz angetreten ist. Nichts desto trotz ist er Gentleman genug und wünscht ihm natürlich alles Gute ;) Und nun lasst die Spiele beginnen!
Es liegt eine Saison hinter Cafu in der es auf und ab ging. Ein Wechselbad der Gefühle. Ein reine Achterbahnfahrt. Kaum hat man bei Livingston gedacht, die Meisterschaft ist so gut wie sicher, musst man am letzten ZAT feststellen, dass es am Ende einfach nicht reichen wird. Ein Fehler, den man am Ende der Hinrunde gemacht hat, konnte man letzendlich nicht mehr ausgleichen und so kann man sich nicht mit der Meisterschaft aus Schottland verabschieden.
Am Ende steht nun also der Abschied aus einem interessanten Land, in dem es immer sehr eng zu geht und in dem man sich nie zu sicher sein sollte.
So wie es scheint wird Hibernian einen Internationalen Platz erreichen. Schief gehen kann es nur noch wenn Trainer Skywalker keine Mannschaft aufstellt, doch dies sollte er doch hinbekommen. Die Frage ist wohl nur noch auf welchem Platz man landen wird?! Nach dem sehr erfolgreichen letzten Spieltag wird man wohl auf Platz 2-3 landen. Alles in allem ist man sehr zufrieden mit dem Verlauf seiner ersten Saison und man freut sich jetzt schon auf die Neue! Auch wenn man sich klar ist das diese wohl schwieriger wird als die erste! Skywalker wünscht den Kollegen eine erholsame Sommerpause und möge die Macht mit Euch sein!
Kilmarnock
Bei den Killies wird nächste Woche aller Voraussicht nach eine sehr enttäuschende Saison zu Ende gehen.
Nach dem Double in der vergangenen Spielzeit konnte man den Erwartungen einfach nicht entsprechen. Klar, eigentlich hat man gar nicht so viel falsch gemacht.
Aber am Ende stand das Aus im Achtelfinale der Champions League und vermutlich bald ein Platz im Mittelfeld der Premier League, der nicht zur internationalen Teilnahme berechtigen wird.
Doch auch aus einer solchen Saison kann man etwas positives ziehen.
In Zukunft werden die Erwartungen der Fans und des Klubs hoffentlich wieder auf ein normales Niveau sinken.
Derzeit weiß Cafu weder ein noch aus. Hin und her gerissen von den Entscheidung die in den nächsten Wochen anstehen, ist Cafu in den vergangenen Tagen kaum noch ansprechbar. Nachts schläft er kaum noch und am Tage wandelt durch sein Umwelt, nicht in der Lage zu begreifen, was ist TK und was sind Birnen.
Wäre um diese Zeit Fastnacht, dann würde Cafu wohl als gespaltenes Atom gehen. Dann wäre er zusammen mit Trainerkollege Gollum Skywalker bereits zu viert und alle könnten locker eine Runde Skat kloppen. Nun haben wir aber nicht Februar sondern Juni und Cafu steht vor wichtigen Entscheidungen.
In der nächsten Woche wird sich
entscheiden, was mit Cafu am Ende der Saison passiert. Unterschriftsreife Verträge aus verschiedenen Ligen der Welt liegen ihm bereits vor. Konkrete Name wurde bisher aber nicht öffentlich, wobei es sich dabei auch um einige Topklubs Europas handeln soll. So halten sich seit einigen Tag die Gerüchte, wonach nach Cafu einen Vertrag von Estrela Amadora vorliegen hat. Scheinbar würde man sich die Pflegekosten für den in die Jahre gekommenen Paulo gerne sparen möchte. Der alte Greis ist wohl auch nicht gerade günstig in der Unterhaltung. So musste die Vereinführung in den letzten zwei Monaten bereits acht neue Rollatoren anschaffen. Offenbar zu viel des guten…
Kilmarnock
Bis vor zwei Wochen waren die Killies noch richtig gut im Geschäft, jetzt bangen sie um den Erfolg in dieser Saison. Klar, nach dem (großen) Double in der vergangenen Saison hatten alle ihre Ansprüche deutlich höher geschraubt. Vielleicht zu hoch?
"Nein, die Ansprüche waren nicht zu hoch. Im Gegenteil. Nach der letzten Saison konnte man von uns eigentlich ne Menge erwarten. Doch diesmal - so scheint es - konnten wir unser Potenzial einfach nicht in Siege ummünzen. Jetzt müssen wir schauen das wir irgendwie die Qualifikation für das internationale Geschäft packen. Auch wenn es derzeit nicht gut aussieht!", meinte Arlid Sandgot auf der PK zum vorletzten ZAT.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
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