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COPA NEWS |
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Zwischen Weltmeisterschaften und Titelrennen
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Während die Schweiz bei der Copa WM völlig punktlos zu scheitern droht, konnte sich die Nationalelf in Los Angeles mit einem 4:1 gegen Bosnien & Herzegowina den Frust von der Seele schießen.
In der Copa Super League tobt hingegen mittlerweile ein wilder Vierkampf um den Titel, in den sich am vergangenen Wochenende der FC Luzern hinzugesellt hat. Und obwohl es Stimmen gab, dass diese Liga, in der aktuell 3 Mannschaften ohne offiziellen Übungsleiter darstehen, langweilig sei, hat man plötzlich Hochspannung.
Die Ausgangslagen könnten nicht verschiedener sein:
- Luzern an der Spitze mit mittlerem TK
- St. Gallen mit den geringsten Reserven aber noch |
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einem Heimspiel mehr als die Konkurrenz
- Basel bereits 3 Punkte hinter den beiden Top Teams aber mit mehr TK
- und letztlich die Grashoppers als "TK-Monster" aber weitere 3 Punkte hinter Platz 3
Diese Konstellation ist sehr spannend. Eigentlich verwunderlich, dass sich keiner der Kollegen dazu in der Presse geäußert hat.
Hecken sie etwa was aus?
An den kommenden beiden Spieltagen könnte es jedenfalls sehr interessant werden, denn es kommt zu direkten Duellen, wenn die Grashoppers zunächst den Liga-Primus aus Luzern empfängt, bevor Luzern direkt danach den Verfolger aus St. Gallen zu Gast hat.
Wenn das mal keine Spannung verspricht! |
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18.06.2026 23:53 -
Herbie -
FC Basel
(0.3 TK)
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🔥 1 |
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Noch passt sie! - die Badehose mit dem St. Gallen Emblem …
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Beim FC St. Gallen herrscht derzeit die berühmte bora-milutinovic-Methode: maximale Entspannung bei minimaler Hektik. Während andere Trainer Videoanalysen bis tief in die Nacht studieren, wurde bora zuletzt häufiger im Freibad am Bodensee gesichtet – angeblich arbeitet er dort an einer revolutionären Taktik namens „Schwimmen lassen“.
Die Resultate vom Wochenende? Ach ja, da war noch etwas. Die 0:3-Niederlage bei den Young Boys Bern |
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wurde von bora als „interessante Feldstudie über Gastfreundschaft“ eingeordnet. Und der anschließende 3:0-Heimsieg gegen den FC Vaduz? Fast schon lästig, weil er die entspannte Freibad-Routine durcheinanderbrachte.
Trotzdem bleibt der Meister der Gelassenheit cool. Mit Sonnenbrille, Badetuch und einem geheimnisvollen Lächeln blickt bora auf die Tabelle und sagt nur: „Am Ende zählt nicht, wer schwitzt – sondern wer lacht.“ |
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18.06.2026 19:40 -
bora milutinovic -
FC St. Gallen
(0.3 TK)
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Raclette am Bellevue
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Raclette-Stand am Bellevue, der Föhn schiebt Nebel über den See. Der Käser kratzt die Schicht ab.
„Fünf zu null gegen Deus. Der Mann kam mit der Gabel für die Löcher und Sie servieren ihm den ganzen Laib."
„Young Boys. Abgeschmolzen."
„Und tags darauf das Derby? Null zu drei beim FCZ."
Nouri schweigt.
„Der Meister verliert in |
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der eigenen Stadt."
„Vierter. Ich weiß."
Der Käser schabt weiter. „Und jetzt? Luzern. Der Erste. Bei Ihnen im Letzigrund."
„Dann kommt der Tabellenführer endlich dorthin, wo die Zeit wieder richtig geht. Sion danach. Eins nach dem anderen."
Er wickelt den Sbrinz ein. „Und diesmal?"
„Diesmal wird geschnitten. Nicht gerührt." |
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18.06.2026 11:50 -
Nouri -
Grasshopper Zürich
(0.3 TK)
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Die jungen Buben essen Käse
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Nachdem die Konkurrenz die Ankündigung von Castaño Deus aufgegabelt hatte, war sie gewarnt. Allerdings reagierte sie unterschiedlich darauf. Deus hatte das einigermassen vorausgesehen und war deshalb mit dem Spieltag zufrieden: "Etwas mehr Käse hätte man schon servieren können. Wie man ja jetzt weiss, ist das Raclette eine Ganzjahresmahlzeit. Mit einem guten Ballon Weisser passt das immer! Dann kann man sich den Sbrinz für die Teigwaren sparen. Da ist er sowieso besser aufgehoben." Soll mal einer sagen, man dürfe Fussball und Kulinarik nicht vermischen. |
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17.06.2026 23:26 -
Castaño Deus -
Young Boys Bern
(0.3 TK)
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Verrückt
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22 Spieltage sind nun Geschichte und unsere Adlerträger grüßen immer noch vom letzten Tabellenplatz. Aber, dies sei gesagt, noch ist alles möglich. Ein Achtungserfolg zeigt dies direkt, denn beim FC Sion gab es einen Achtungserfolg mit einem biederen 0:0 zwar, aber ein Zähler mehr auf dem Konto. und nun folgen wieder zwei wichtigen Partien vor heimischer Kulisse. Kellerduell gegen den FC Winterthur sowie die Begegnung gegen die Young Boys aus Bern. Kann nun die rote Laterne abgegeben werden oder läuft es gar in die andere Richtung? |
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12.06.2026 19:20 -
Alexander Bölling -
FC Aarau
(0.3 TK)
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Von Käse und Mist.
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Auch Castaño Deus wurde gefragt, wie ihn der spektakuläre Spitzenkampf der Super League zurück gelassen hat. "Hungrig," so der Kubaner. "Ich halte zwar nichts von Käse. Aber Löcher, die mag ich!" Nun denn, wie dieses Statement in der Schweiz ankommt, wird noch zu sehen sein. Wie es der Zufall will, spielt er gleich gegen die zwei Spitzenkampfteams. "Da bringe ich natürlich meine Gabel mit. Dann können wir sehen, wer den Mist wie führt," so warnt Deus, der offenbar doch etwas mit Kühen anfangen kann. |
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12.06.2026 10:58 -
Castaño Deus -
Young Boys Bern
(0.3 TK)
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… das musste einfach sein!
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Wahnsinn in der Schweiz! bora milutinovic tanzt an der Seitenlinie, während sein FC St. Gallen die Grasshoppers aus Zürich in einem irren Torfestival mit 6:5 niederringt. GC-Coach Nouri suchte nach dem Match immernoch die Luftlöcher: Seine Abwehr glich eher Schweizer Käse als einer Mauer. bora wechselte in der Nachspielzeit gefühlt sich selbst ein, um den Vorsprung über die Zeit zu retten. Ein Match komplett ohne Taktik, aber mit purem Spektakel! Durch diesen Sieg bleibt der FC St. Gallen sensationell Tabellenführer. bora grinst, Nouri schwört Rache und beide freuen sich auf das Rückspiel im Espenmoos! |
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11.06.2026 18:37 -
bora milutinovic -
FC St. Gallen
(0.3 TK)
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Löcher im Laib
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Chäsi im Seefeld, Keller, kühl, der Geruch nach altem Sbrinz und Salzlake. In den Regalen Laibe in Reih und Glied, jeder gestempelt, jeder mit Datum. Der Käser, weisse Schürze, klopft mit dem Knöchel gegen einen Laib und horcht, wie ein Arzt auf eine Brust. Nouri tritt ein.
„Der Meister. Persönlich. Was darf's sein?"
„Etwas für ein Fondue."
„Sie? Fondue?" Ein kurzes Lachen. „Eins haben Sie am Sonntag schon gespielt. Fünf zu sechs, daheim, im eigenen Topf."
„Ich war dabei."
„Das habe ich gesehen.“
Er zieht einen anderen Laib aus dem Regal, setzt das Messer an, hält die Scheibe gegen die Lampe. Das Gelb leuchtet warm. Die Löcher auch.
„Emmentaler. Da zählen die Leute die Löcher und meinen, das sei der Käse. Dabei ist jedes Loch genau die Stelle, wo nichts ist. Je mehr Löcher, desto weniger Laib."
„Sie reden von St. Gallen."
„Ich rede vom Tabellenführer der Schweiz.“
Der Käser legt die Scheibe auf das Brett.
„Sechsundvierzig Tore geschossen, fünfzig gefangen. Minus vier und trotzdem Erster. In einer Liga mit zehn Klubs führt ausgerechnet die Mannschaft, in deren Abwehr am meisten Luft ist. Ein Sieb, das die Tabelle anführt."
Er wischt die Klinge ab.
„Ihr Ostschweizer Kollege, der mit dem Dauerlächeln.“
„bora."
„Genau der. Er nennt sechs Gegentore defensive Flexibilität. In Zürich hat er null zu sechs verloren und es Kräfteschonen genannt. Bei Ihnen daheim fünf gefangen und eine Geschmacksrichtung draus gemacht."
„Er hat trotzdem sechs geschossen. Bei mir. Im Letzigrund."
„Hat er. Und Sie fünf. Auch Sie haben hinten nicht gerade den Käsekeller verriegelt, sagen wir es, wie es ist.“
Der Käser beugt sich über den Tresen.
„Aber wissen Sie, was ein Fünf zu sechs ist, Herr Trainer? Das ist kein Spiel. Das ist eine Käserunde. Alle stochern im selben Topf, keiner deckt und am Ende zahlt der, dem zuletzt das Brot in die Masse fällt. Diesmal waren Sie das. Eine Gabel zu spät."
„Eine Gabel zu spät."
„Immerhin haben Sie es geschmeckt.“
Er legt das Stück auf die Waage.
„Aber warten Sie. Eine Woche später, in Aarau. Da hat Ihr Fondue-Mann den Caquelon mit auf die Reise genommen und drüben gemerkt, dass er das Anzünden nie gelernt hat. Null zu drei. Kein Tor. Der Kühlschrank, von dem er dauernd redet, war in Aarau abgeschlossen. So sieht der grosse Titelaspirant aus, sobald er die eigene Stube verlässt.“
„Auswärts ist auch er nur ein Mann mit einer Gabel."
„Genau wie Sie." Pause. Der Käser lässt den Satz liegen. Er muss nicht nachwürzen. „Vaduz, nicht wahr. Null zu drei. Bei einer Mannschaft, die nicht einmal einen Trainer hat, der ihr sagt, wohin sie laufen soll."
„Sagen Sie's ruhig."
„Ich hab's |
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gesagt."
Er schlägt das Stück in Papier.
„Und der Deutsche? Der heimgekehrte. Basel."
„Herbie. Steht Zweiter."
„Zweiter. Seit wann ist er da?"
„Zwei Wochen."
„Zwei Wochen und Zweiter." Ein trockenes Lachen. „Wissen Sie, wie man das nennt, Herr Trainer? Sich ins gemachte Nest setzen. Den Tisch hat ein anderer gedeckt. Genauer gesagt eine Hand, die der Verband im Monat darauf am Kragen genommen und hinausgetragen hat. Basel war eines der vier Räder. Man hat das Loch zugelötet, frische Federn ins Nest gelegt, einunddreissig Punkte lagen schon warm darin und der Herr aus Deutschland setzt sich hinein, fragt in der Zeitung laut, ob seine Rückkehr ‚moralisch vertretbar' war, und hofft, dass sich ‚die Wogen wieder glätten'. Erarbeitet hat er an dem zweiten Platz keinen Schritt."
„Sein Heimdebüt hat er gewonnen. Fünf zu drei."
„Gegen Vaduz. Die ohne Trainer. Den ersten Gegner, der zurücklaufen konnte, hatte er in Bern. Drei zu null auf die Mütze. Ein gemachtes Nest, Herr Trainer, macht eben noch keinen Vogel, der fliegt."
Der Käser legt das Päckchen auf die Theke, Sbrinz, schwer und ehrlich, dicht bis ins Mark, kein einziges Loch.
„Und Sie? Vierter, zwei Niederlagen am Stück. Was machen Sie jetzt?"
Nouri sieht ihn an. Zum ersten Mal liegt kein Niederdorf-Ton mehr in der Stimme.
„Rechnen.“
Der Käser hebt eine Augenbraue.
„Dreimal haben wir gespielt, St. Gallen und ich. Den ersten Spieltag hat er bei mir verloren. Null zu drei. Die zwei danach hat er genommen. Eins zu null bei sich. Jetzt sechs zu fünf in meinem Haus. Zwei zu eins führt er. Im Duell.“
„Und?“
„Man sagt, man sieht sich zweimal im Leben. In dieser Liga sieht man sich viermal.“
Der Käser schweigt.
„Einer bleibt, bora. Spieltag achtundzwanzig. Bei dir. Im Espenmoos. Zwischen deiner Bratwurst und deinem Kühlschrank. Ich bringe meine eigene Gabel mit. Und die fünfzig Löcher in deinem Laib zähle ich dann selber nach. Von innen. Eines nach dem anderen.“
„Das klingt nicht nach dem Meister, den ich kenne.“
„Den Meister, den Sie kennen, hat man eine halbe Serie lang an gefälschten Uhren gemessen. Der ist vorbei. Der hier geht ins Espenmoos und bringt das Resultat selber mit.“
Draussen liegt der Föhn schwer und blau über dem See. Nouri nimmt den Sbrinz unter den Arm und geht den Hang hinunter. Vierter in seiner eigenen Liga. Zwei Spiele ohne Punkt. Und zum ersten Mal seit Wochen kein bisschen müde dabei.
Hinter ihm bleibt der Keller kühl. Die Laibe reifen leise weiter. Oben im Regal liegt einer mit fünfzig Löchern und einem Datum, das näher ist, als der Stempel verrät.
Denn so ein Laib hält sich eine Woche. Vielleicht zwei.
Dann riecht der Keller.
Und am achtundzwanzigsten Spieltag steht einer im Espenmoos, der genau weiss, wo bei diesem Käse die Luft sitzt.
Fortsetzung folgt. Und diesmal wird nicht gerührt. Diesmal wird geschnitten. |
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09.06.2026 16:03 -
Nouri -
Grasshopper Zürich
(0.3 TK)
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Enges Höschen in der Schweiz
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Am 19. Spieltag hat es ordentlich gerappelt in der Super League. Wieder-Schweizer Herbie sah ein wahres Spektakel in seinem ersten Heimspiel des FC Basel gegen den FC Vaduz. Mit 5:3 endete letztlich der wilde Ritt, bei dem neben viel Licht auch eine Menge Schatten bot.
In den Parallelspielen ging es ebenfalls torreich zur Sache: Sion fegte Zürich mit 6:0 vom Platz und beim Heimspiel des amtierenden Meisters kam es zu einer faustdicken Überraschung, als der FC |
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St. Gallen Nouri's Grashoppers mit 6:5 ausguckten.
Diese daraus resultierende Konstellation bringt nun wieder mächtig Spannung ins Titelrennen, das nun wohl unter den ersten 4 entschieden werden wird. Sion und Vaduz sind vermutlich schon zu weit weg und stehen obendrein ohne Trainer da.
Bereits am kommenden Spieltag kommt es zum direkten Duell zwischen dem FC Luzern und Herbie's Baselern. Unwahrscheinlich, dass dort auch wieder 11 Tore fallen... |
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07.06.2026 13:49 -
Herbie -
FC Basel
(0.3 TK)
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Ein Deus mit Timing
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Wie untypisch: Bewegte Zeiten in der Schweiz. Unruhe geht um. Und ein Deus ist nicht involviert. Fast wäre er beleidigt. "Also wirklich, wenn dann stifte ich eine andere Art von Unruhe," lässt sich Castaño Deus zitieren. "Das Sportliche lässt sich nicht schönreden: Das war ein dilettantischer ZAT."
Der Sport ist aber sowieso nicht das, was die |
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Schweiz bewegt. Vielmehr geht es um Fondue und um Blümchen. Und natürlich um Klonen und Korruption. "Nach einer Meditation über Zeit und Gleichzeitigkeit, habe ich mich entschieden, das Vergangene vergangen sein zu lassen," so ein philosophisch inspirierter Deus. Ob das die Haare schöner und die jungen Knaben Vorwärts bringen wird, weiss wohl nur der Uhrmacher im Tram.
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04.06.2026 20:12 -
Castaño Deus -
Young Boys Bern
(0.3 TK)
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Unruh
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Uhrmacherwerkstatt im Niederdorf. Eng, halbdunkel, der Geruch nach Öl und altem Messing. An der Wand ein gutes Dutzend Pendel, jedes in seinem eigenen Takt, keines im Gleichschritt mit dem anderen. Hinter der Werkbank ein alter Mann, Lupe ins Auge geklemmt. Nouri legt eine Armbanduhr auf den Filz.
„Steht."
„Seit drei Wochen."
„Und Sie kommen erst jetzt?"
„Zuhause sagt man dasselbe."
Der Alte hebelt den Deckel ab. Schweigen. Nur das Ticken der anderen wird lauter.
„Schöne Hinrunde gespielt, Herr Trainer. Zweiter. Mit Verlaub — Sie hätten Erster sein müssen."
„St. Gallen hat drei Punkte mehr."
„St. Gallen fängt mehr Tore, als es schiesst, und steht trotzdem oben. In dieser Liga geht die Zeit seit Monaten falsch."
Er beugt sich tiefer ins Werk. Pinzette. Hält etwas Winziges gegen die Lampe.
„Sehen Sie das? Vier Zeiger. Aber getrieben hat sie eine einzige Welle. Versteckt, unten im Werk. Wer das einbaut, will, dass die Uhr lügt — und dass man ihr dabei auch noch glaubt."
Nouri sagt nichts.
„Auswärts viermal verloren in der Vorrunde, nicht wahr. Basel null zu vier. Dann Vaduz. Bern. Zürich."
„Sie lesen die Tabelle."
„Ich lese Werke. Das ist dasselbe, nur ehrlicher." Er legt das Teilchen beiseite. „Vier Niederlagen gegen vier Klubs. Und diese Woche kommt heraus: Es waren nie vier. Es war eine Hand an allen vier Wellen. Daheim haben Sie genau diese Gegner abgefertigt. Fünf zu null. Vier zu zwei. Zweimal drei zu null. Im Letzigrund lief die Zeit richtig. Draussen lief sie, wie's einem passte."
Nouri schaut auf die Pendelreihe.
„Im letzten Heimspiel der Hinrunde habe ich Basel drei zu null geschlagen. Ein paar Tage später gibt es Basel nicht mehr."
„Ausgebaut. Vier Räder auf einen Schlag. Der Verband hat sie aus dem Werk genommen und das Loch zugelötet."
„Ein Jahr bin ich gegen etwas angerannt, das es so nie gab."
„Schlafen Sie schlecht?"
„Ich rechne nachts die Tabelle nach. Jedes Mal kommt etwas anderes heraus. Ich weiss bis heute nicht, gegen wen ich im Herbst wirklich verloren habe."
„Das ist das Hässliche an |
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gefälschten Werken, Herr Trainer: Man kann sie nicht rückwärtslaufen lassen. Die falsche Zeit bleibt gemessen. Sie steht in Ihrer Bilanz, ob sie stimmt oder nicht."
Eine Pause. Der Alte schraubt zwei neue, blanke Rädchen ins Werk.
„Aber es kommen frische. Hört man im Quartier."
„Zwei. Einer aus Deutschland, übernimmt Basel. Ein alter Hase — trägt vier Mannschaften über vier Erdteile und auf jedem seinen Namen. Monterrey in Mexiko, ein Klub in Sambia, einer in Südkorea, dazu gleich die ganze koreanische Nationalelf. Eines seiner Teams hat er nach einem Rennwagen mit der Nummer 53 getauft."
„Ein Käfer."
„Wenn Sie so wollen. Fünfzehn Jahre auf vier Kontinenten — und nie an einer Welle gedreht."
„Und der zweite?"
„Kubaner. Bringt eine ganze Sippe mit, alle heissen Deus. Trainiert in Tunesien, in Brasilien, in Australien, jetzt in Bern, und nebenher die Tunesier bei der WM. Vier Brüder, getauft nach Haarfarben. Den letzten nennen sie Calvo."
„Calvo. Das heisst Glatze."
„Er hat Humor. Den wird er brauchen. Bern hat zuletzt null zu sechs verloren und steht in Trümmern."
Der Alte setzt den Deckel auf, zieht die Krone, hält das Werk ans Ohr.
„Läuft. Aber die ersten Tage geht sie nach. Jede Uhr, die lange stillstand, geht erst nach, bevor sie wieder stimmt. Das ist keine Schande. Das ist Mechanik."
Nouri legt das Geld hin, streift die Uhr übers Handgelenk.
„Noch etwas, Herr Trainer. Die ganze Saison kein einziges Remis. Nicht eins. Und dann, am letzten Spieltag, null zu null in Aarau."
„Ich weiss."
„Das war kein schwaches Spiel. Das war ein Mann, der für einen Nachmittag aufgehört hat zu glauben, dass die Zeit, die er abliest, überhaupt die richtige ist."
Nouri tritt hinaus ins Niederdorf, die Uhr am Handgelenk geht nach, ein paar Minuten, ehrlich verspätet. Hinter ihm ticken die Pendel weiter, jedes für sich, keines im Takt — und zum ersten Mal seit Wochen weiss der Meister von Zürich nicht, ob er der Zeit trauen soll, die ihn auf Platz zwei stehen lässt, oder ob morgen, zum Rückrundenstart, einfach eine Liga wieder zu ticken beginnt, in der die Räder endlich nur noch sich selber gehorchen. |
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04.06.2026 13:49 -
Nouri -
Grasshopper Zürich
(0.3 TK)
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bora und die Mission
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Bei FC St. Gallen herrschte Alarmstufe Grün-Weiß. Trainer bora hatte eine gewaltige Aufgabe: Sein Team musste sich gegen die Creme der Schweizer Clubs behaupten.
„Keine Sorge“, sagte Bora beim Training. „Fußball ist einfach: Ball ins Tor, Fondue danach.“
Doch die Konkurrenz schläft nicht!
Vor dem entscheidenden Spiel der Vorrunde hielt bora eine Motivationsrede. Leider hatte er den falschen Raum erwischt und sprach zehn Minuten lang zu den Stadionreinigern. Die applaudierten begeistert.
Trotzdem |
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lief es auf dem Platz hervorragend. St. Gallen gewann das Spiel gegen den FC Winterthur mal wieder 3-2. Die Fans jubelten, die Gegner rätselten, und ein Reporter fragte Bora nach dem Geheimnis des Erfolgs.
Der Trainer grinste: „Ganz einfach. Während die anderen Mannschaften ihre Gegner studieren, studieren wir zuerst den Weg zum Kühlschrank. Eine glückliche Mannschaft spielt besseren Fußball!“
„Der Erfolg gehört dem Team“, sagte er. „Und vielleicht auch ein kleines bisschen dem Kühlschrank.“ |
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03.06.2026 18:38 -
bora milutinovic -
FC St. Gallen
(0.3 TK)
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Alles verBaselt?
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Die Schweizer Super League gleicht einem Sumpf, aus dem die entsprechenden Kreaturen kürzlich entfernt wurden. Korruption, wo man nur hinguckte. Von Bienchen zu Blümchen und von Küste zu Vorstadt. War es da moralisch vertretbar, dass Herbie in seine alte Heimat zurückkehrt?
Die Antwort darf sich jeder selber geben. Für den Ex-Aarau Coach war die Sache jedoch schnell klar: |
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"Für mich zählt hier nicht was war, sondern was ist und sein wird. Ich bin glücklich, wieder bei einem Traditionsverein Trainer zu sein. Natürlich hoffe ich gleichzeitig auch, dass sich die Wogen in unserem Land wieder glätten und die freien Plätze zeitnah wieder besetzt werden. Diese Liga hat Spannung und einen harten Konkurrenzkampf verdient, so wie in alten Zeiten." |
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03.06.2026 11:53 -
Herbie -
FC Basel
(0.3 TK)
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Zurück
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Der FC Aarau ist zurück. Nachdem eine Woche der sportlichen Trauer die Adlerträger auf den letzten Rang katapultierten, brachten die beiden Heimsiege die sportliche Wende und den Anschluss. Dem 3:1 Sieg gegen den FC Luzern folgte ein 3:0 gegen den FC St. Gallen. Nun ist der Neuling wieder punktgleich mit dem FC Winterthur und hat nur einen Zähler Rückstand auf den FC Zürich und auf Bern sind es ebenfalls nur drei Punkte. Somit ist wieder alles möglich. Nun stehen wieder zwei Auswärtspartien an. Es geht nach Sion und Vaduz |
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10.06.2026 19:34 -
Alexander Bölling -
FC Aarau
(0.3 TK)
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Letzter
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Die Rückrunde ist gestartet und der FC Aarau hat die Heimspiel vergeigt. Wahnsinn. Ein wichtiger Schritt hätte gemacht werden können aber so läuft es nun in die andere Richtung. Wie kann sowas passieren? Coach Alexander Bölling nennt Stress für diesen Totalausfall. Schade schade...es hätte der Schritt in die richtige Richtung werden können. Schauen wir mal, was die Rückrunde noch ergibt. Die Spiele werden nicht mehr und nun müssen Siege Siege und nochmals Siege folgen. Schafft der Aufsteiger das Wunder? |
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29.05.2026 19:06 -
Alexander Bölling -
FC Aarau
(0.3 TK)
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Partystimmung im Espenmoos
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bora milutinovic feiert im Espenmoos. Seine Taktik bei St. Gallen ist pure Magie.
Zuhause brennt der Rasen: Erst werden die Young Boys mit 3:2 niedergekämpft, dann zittert sich das Team zu einem heroischen 3:2 gegen Luzern.
bora strahlt: „Heimvorteil ist, wenn die Bratwurst nach Sieg schmeckt!“
Doch dann folgt die Auswärtsreise nach Zürich. Endstand: 0:6. Ein Debakel?
Nicht für Bora. Beim Rapport lächelt er sein berühmtes Guru-Lächeln:
„Sechs Gegentore zeigen nur, dass wir defensiv extrem flexibel sind.
Zuhause holen wir die Punkte, auswärts schonen wir die Kräfte für die nächste Heim-Party!“ |
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29.05.2026 16:08 -
bora milutinovic -
FC St. Gallen
(0.3 TK)
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| INFO-BOX: |
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
Kopierte oder unsinnige Artikel werden kommentarlos von der Redaktion zensiert.
Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
Gleiches gilt für das Veröffentlichen von selben Berichten für mehrere Accounts oder in der Liga und dem Pokal.
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Team |
TK |
| 1. |
FC St. Gallen |
6,5 |
| 2. |
FC Basel |
8,5 |
| 3. |
FC Luzern |
7,9 |
| 4. |
Grasshopper Zürich |
14,9 |
| 5. |
Young Boys Bern |
13,3 |
| 6. |
FC Vaduz |
12,1 |
| 7. |
FC Zürich |
10,1 |
| 8. |
FC Sion |
3,2 |
| 9. |
FC Aarau |
9,0 |
| 10. |
FC Winterthur |
0,3 |
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