Irgendwann musste es ja mal soweit sein. Nach Wochen, wo die Auswärtsteams mit akuten Ladehemmungen gekämpft haben, sind nun die ersten Dämme gebrochen. 4,7 TK Einsatz pro Spiel - so viel gab es zuletzt in der Saison 39. Gewinner der Woche ist ganz klar Grödig. Verlierer der Woche ist ganz klar Wiener Neustadt. Im Ausscheidungsrennen in Sachen Meisterschaft deutet sich aktuell ein 4-Kampf an. Gut möglich, dass Austria Salzburg sich bald von seinem Trainer trennen wird, der nun schon zum zweiten Mal mit Abwensenheit geglänzt hat.
letzter ZAT
Saison 44 nach 9. ZAT
Saison 43 nach 9. ZAT
Schnitt Saison 27 bis 44 nach 9. ZAT
Spiele
10
110
110
110
Heimsiege
6
86
82
82,3
Auswärtssiege
2
12
14
17,2
Unentschieden
2
12
14
10,5
Tore
49
407
385
400,1
Tore/Spiel
4,9
3,7
3,5
3,6
Heimtore
30
321
291
292,1
Auswärtstore
19
86
94
108
eingesetztes TK
46,8
360
345,6
363,3
TK pro Spiel
4,7
3,3
3,1
3,3
Champions League
Sowohl bei Grödig als auch bei Wiener Neustadt steht es nach zwei Partien 1:1. Doch während bei Grödig noch alles offen ist, bedarf es für Wiener Neustadt aufgrund der großen TK-Unterschiede wohl ein kleines Fußballwunder.
1. Spiel 2. Spiel Stand Rest-TK
4 0 1 9,4
: :
0 4 1 9,6
1. Spiel 2. Spiel Stand Rest-TK
5 0 1 7,8
: :
0 1 1 11,3
Zwischenstand beim Tippspiel
Der Herbstmeister steht fest, einen Oddset Favoriten haben wir auch. Auch bei den Fragen nach der Zahl der Trainerentlassungen und welches Team international am besten abschneidet, haben sich zumindest ein paar Trainertipps schon erledigt.
Tipp
Tipp
Tipp
Tipp
Tipp
Tipp
Frage
Floberle
Markus
Henk
Froggelmeister
derwahreroi
Benjamin Schön
Herbstmeister
ODDSET-Favorit
Bestes Team international
Trainerentlassungen
3
3
3
1
3
0
lustige Fußballzitate
Für mich gibt es nur "entweder-oder". Also entweder voll oder ganz! (Toni Polster )
Ich kann nicht mehr als schießen. Außerdem standen da 40 Leute auf der Linie. (Toni Polster über eine vergebene Torchance )
Wir lassen uns beide von unseren Frauen scheiden und ziehen zusammen. (Toni Polster über sein verbessertes Verhältnis zu Trainer Peter Neururer )
Kommende Woche schauen wir mal auf den Ländervergleich nach verbliebenen Mannschaften in der CL und der EL
Der SV Ried hat eine turbulente Woche hinter sich. Gegen Wacker Innsbruck setzte es eine schmerzhafte 0:6-Abfuhr, die selbst im Innviertel für kurzzeitiges Schweigen gesorgt haben dürfte. Doch wer glaubte, Dr. Calakmul würde danach erst einmal die Wunden lecken, bekam gegen Austria Wien die passende Antwort: ein knappes, aber umso wertvolleres 1:0.
Damit ist die Schmach zwar nicht aus den Geschichtsbüchern gelöscht, aber zumindest sportlich gekontert. Manchmal braucht es eben keine große Aufholjagd, sondern einen einzigen Treffer und drei Punkte, um die Stimmung wieder in die richtige Richtung zu drehen.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt allerdings nicht. Mit Grödig und Wiener Neustadt warten zwei echte Kracher – nicht nur wegen der Namen auf dem Spielplan, sondern vor allem wegen ihrer Trainer. Da geht es um mehr als die üblichen drei
Punkte: Hier treffen unterschiedliche Vorstellungen, Ehrgeiz und eine ordentliche Portion Prestige aufeinander.
Besonders interessant ist die Lage bei Wiener Neustadt. Vier Niederlagen in Folge sind kein Lauf, den man sich freiwillig ins Stammbuch schreibt. Doch angeschlagene Gegner sind bekanntlich nicht automatisch leichte Gegner. Gerade wenn der nächste Sieg dringend gebraucht wird, kann eine Mannschaft unangenehm werden.
Ried muss daher die richtige Mischung finden: die Energie aus dem Austria-Sieg mitnehmen, die Lehren aus dem 0:6 ziehen und sich nicht von großen Namen beeindrucken lassen. Dr. Calakmul weiß schließlich, dass man sich von einem Ausrutscher nicht definieren lassen darf.
Nach sechs Gegentoren kam die Antwort mit einem Treffer. Jetzt warten zwei Trainerduelle, bei denen Ried zeigen kann, dass es mehr ist als die Summe seiner letzten Ergebnisse.
Ein 1:6 zu Hause gegen Grödig tut weh, brennt im Auge und schmeckt ein bisschen wie kalter Kaffee am Morgen. Dafür lief es auswärts beim alten Bekannten Wiener Neustadt wie am Schnürchen: Ein wildes, spektakuläres 3:6 riss die Fans komplett von den Sitzen. Klar, in der Champions League haben wir derwahreroi und seinen Neustädtern kürzlich noch galant den Vortritt gelassen – aber hier im Liga-Alltag ist Schluss mit der Gastfreundschaft! Da wird nicht geschenkt, da wird im Großpack zurückgeschlagen.
Um diese schizophrene Bilanz (ein halbes Dutzend Gegentore im eigenen Wohnzimmer, gefolgt von einem Auswärts-Torfeuerwerk) wissenschaftlich einzuordnen, hat
der Verein intern nun die Abteilung für Quanten-Fußball-Metaphysik gegründet.
Das erste offizielle Statement des neuen Instituts: Ein Fußballspiel folgt längst keinen logischen Gesetzen mehr, sondern rein chaotischen Quantenzuständen. Wer braucht schon dröge 0:0-Langweiler, wenn man die Anzeigetafel zum Glühen bringen kann? Während die Defensive zeitweise im Paralleluniversum weilte, lief die offensive Maschinerie auf Touren, die jeden Buchhalter in den sofortigen Frühruhestand treiben.
Kurzum: Sturm Graz bleibt unberechenbar, unterhaltsam und garantiert nichts für schwache Nerven. Wer das versteht, braucht keine Taktiktafeln mehr – sondern Popcorn.
Meersdonk: Meine Herren, 22 Spieltage. Sturm Erster mit 40 Punkten. Rapid Zweiter mit 38. Grödig Dritter mit 37. Ried Vierter, ebenfalls 37.
Tatar: Na servas. Vier Mannschaften, drei Punkte Unterschied. Des is ka Meisterschaft mehr, des is a Warteschlange vor der letzten Tankstelle.
Falco: Und jeder glaubt, er sei der Erste.
Meersdonk: Grödig hat Sturm sechs eins geschlagen. Dann fünf vier gegen Wacker gewonnen.
Tatar: Henk Groot hat offenbar die Abwehr abgeschafft. Dafür gibt's vorne Freibier.
Falco: Fünf Tore schießen, vier kassieren – das ist kein Spielsystem. Das ist ein Versicherungsfall.
Falco: Und Sturm? Zu Hause eins sechs gegen Grödig, auswärts sechs drei gegen Wiener Neustadt.
Meersdonk: Sturm verliert daheim und gewinnt auswärts.
Tatar: Vielleicht ham's in Graz das Stadion falsch herum aufgestellt.
Falco: Oder Froggelmeister hat Heimweh. Sobald er auswärts ist, blüht er auf.
Meersdonk: Trotzdem bleibt Sturm Erster.
Tatar: Ja, aber nur mit drei Punkten Vorsprung auf Ried. Und die sind im Kommen.
Falco: Die Tabelle schaut aus wie ein Fahrstuhl, bei dem sämtliche Knöpfe gleichzeitig gedrückt wurden.
Meersdonk: Und Wiener Neustadt?
Tatar: Bitte
nicht.
Falco: Wir haben sie doch wieder erwähnt.
Meersdonk: Platz sechs. Vier Niederlagen in Folge, jetzt noch ein drei sechs gegen Sturm.
Tatar: Kaum redet man über die, geht's bergab. Die Kolumnisten san gefährlicher als der Gegner.
Falco: Ich fordere eine Presse-Sperrzone rund um Wiener Neustadt.
Meersdonk: Vielleicht sollten wir stattdessen über Wacker sprechen.
Tatar: Wacker? Die kommen auch nicht recht weiter. Platz neun, 26 Punkte.
Falco: Sechs null gegen Ried, vier fünf gegen Grödig verloren. Da braucht man keinen Mobbingbeauftragten mehr. Da braucht man einen Statiker.
Meersdonk: Und trotzdem: Noch 14 Spieltage. Alles offen.
Tatar: Vier Mannschaften kämpfen um den Titel, Wiener Neustadt kämpft gegen die Berichterstattung und Wacker gegen die Schwerkraft.
Falco: Und wir drei?
Meersdonk: Wir analysieren.
Tatar: Na hoffentlich red ma dabei ned den Falschen zum Meister.
Falco: Zu spät. Ich hab vorhin schon „Grödig“ gesagt.
Meersdonk: Dann ist Sturm nächste Woche weiter Tabellenführer.
Tatar: Oder Ried.
Falco: Oder Wiener Neustadt.
Meersdonk: Die sind Sechster.
Falco: Eben. Niemand redet über sie. Das ist ihre stärkste Phase.
Trainer Floberle lies seinen Mannschaft vom FC Wacker Innsbruck mal so richtig von der Leine. Im Heimspiel gegen Floberles Ex-Club SV Ried wurde mal wieder die H6 ausgepackt. Leider wurde die A4 vom SV Grödig mit einer H5 gekontert. Da wurde unnötig TK in den Wind geschossen...
Nun kommt es am kommenden Freitag zum Duell mit dem Tabellensechsten SC Wiener Neustadt, wo man Big Points einfahren könnte um wieder den Anschluss an die obere Tabellenhälfte herstellen zu können. Das zweite Spiel ist das Westderby. Auswärts beim Tabellenletzten SV Austria Salzburg.
Vor dem Start in die Rückrunde lud Trainer Floberle seine Mannschaft zu einem Teambuilding. Es ging ins Tiroler Außerfern, genauer gesagt nach Reutte. Dort wurde die Burgenwelt Ehrenberg besucht. Diese bietet einiges an Abwechslung. Neben der Besichtigung der sehr nett renovierten Ruinen der Burg Ehrenberg und der Festung Schlosskopf kann man auch noch das Fort Claudia besichtigen, welches auf dem Berg auf der anderen Seite der Burg und der Festung liegt. Verbunden ist das ganze durch eine über 100 Meter hohe Hängebrücke, damit auch der Nervenkitzel nicht zu kurz kam. Mal sehen, was zum Start in die Rückrunde hängen geblieben ist.
Nouri hat reagiert. Und ehrlich gesagt: Genau das macht inzwischen richtig Spaß.
Denn was da gerade zwischen der österreichischen und der Schweizer Landeszeitung entsteht, ist eigentlich genau das, was eine Copa-Zeitung ausmacht. Einer wirft einen Seitenhieb, der andere legt nach, irgendwo wird eine Volksabstimmung gestartet und am Ende diskutieren wir ernsthaft darüber, ob die Schweiz eigentlich neutral ist. Herrlich.
Nouri hat nun jedenfalls klargestellt, dass die Kolumne gar nicht Nouri gehört. Sie schreibt sich offenbar selbst. Die Schweiz schreibt. Die Schweiz stimmt ab. Die Schweiz zählt Würfel. Und wenn irgendwo ein kleiner Seitenhieb Richtung Österreich fliegt, war es vermutlich einfach die Schweizer Neutralität, die kurz die Kontrolle verloren hat.
Auch der Vorwurf, Ried würde die Schweiz beschäftigen, wurde elegant zurückgewiesen. Ried kam schließlich nur einmal vor. In der Schweiz nennt man das „Erwähnung“. In Österreich nennt man es vermutlich den Moment, in dem jemand unbedingt erklären möchte, warum er sich eigentlich gar nicht für Österreich interessiert.
Besonders gefällt uns jedoch Nouris eigene Definition: Kein Österreich-Problem, sondern ein Österreich-Thema. Das klingt beruhigend. Fast so beruhigend wie „Ich bin völlig neutral“, nachdem man gerade einen ganzen Artikel über
den Nachbarn geschrieben hat.
Und genau deshalb darf das ruhig so weitergehen. Ganz ehrlich: Ich finde die neue Schweizer Kolumne großartig. Nicht weil sie Österreich schont – ganz im Gegenteil. Sondern weil plötzlich wieder Leben in die Zeitungslandschaft kommt. Kleine Spitzen, Gegenangriffe, Abstimmungen und jetzt sogar eine Diskussion über die korrekte Auslegung der Schweizer Neutralität. So darf eine Liga ruhig miteinander umgehen.
Bei der Abstimmung wollen wir natürlich nicht vorgreifen. Zwei Nein, null Ja – die Schweiz darf weiter abstimmen, zählen und sich völlig neutral darüber freuen, dass Österreich offenbar auch an der Schweizer Urne genügend Gesprächsstoff liefert.
Was den Würfel betrifft, hat Nouri natürlich recht: Sechs Seiten. Nicht beschriftet, nur gezählt. Wir wollen schließlich nicht den Eindruck erwecken, die Schweiz würde bei einem Zufallsereignis Einfluss nehmen.
Das wäre ja völlig unneutral.
Der SV Ried wird jedenfalls weiterhin aufmerksam beobachten, wie wenig Österreich-Thema in der Schweiz noch übrig bleibt. Bei der derzeitigen Frequenz dürfte es dafür allerdings noch eine Weile reichen.
Und falls die Schweiz irgendwann tatsächlich wieder über die Schweiz schreiben möchte: Wir versprechen, nicht dazwischenzureden.
Die Schweiz ist wieder neutral. Zumindest behauptet sie das. Seit Nouri seine neue Kolumne gestartet hat, scheint dieser Begriff allerdings eine etwas eigene Bedeutung bekommen zu haben.
„Ich bin neutral. Aber ich führe Buch“, schreibt der neue Schweizer Chronist. Ein bemerkenswertes Bekenntnis, denn wer wirklich neutral ist, muss Österreich nicht gleich eine Volksabstimmung widmen, Österreichs Landeszeitung vermessen, Schweizer Champions-League-Titel nachzählen und anschließend noch erklären, warum die beste österreichische Abwehr in Zürich spielt.
Man könnte fast meinen, die Eidgenossen hätten ein kleines Österreich-Problem. Aber das wäre natürlich nicht neutral.
Besonders schön ist die Schweizer Initiative „Österreich ist die stärkste Liga Europas“, die Nouri vorsorglich zur Abstimmung stellt und anschließend selbst die Argumente des Gegners
auflistet. Das erinnert weniger an Schweizer Neutralität als an einen Mann, der beim Münzwurf beide Seiten selbst beschriftet.
Aus Ried betrachtet nimmt man die neue Kolumne jedenfalls mit Interesse zur Kenntnis. Immerhin scheint der SV Ried inzwischen weit genug in die Schweizer Wahrnehmung vorgedrungen zu sein, dass man sich in Zürich mit österreichischen Erfolgen beschäftigen muss.
Und vielleicht ist genau das der schönste Teil dieser Geschichte: Die Schweiz wollte eine neutrale Kolumne. Bekommen hat sie eine Kolumne über Österreich.
Neutralität kann manchmal erstaunlich viel Aufmerksamkeit kosten.
Wir in Ried wünschen jedenfalls weiterhin viel Erfolg beim neutralen Beobachten der österreichischen Liga. Und falls Nouri irgendwann genug davon hat, über Österreich zu schreiben, darf er selbstverständlich wieder anfangen, über die Schweiz zu berichten.
Nach einem packenden Krimi bis zur letzten Sekunde in der Champions League hat sich der SK Sturm Graz erhobenen Hauptes aus der Königsklasse verabschiedet. Gegen den SC Wiener Neustadt fehlte am Ende nur eine Winzigkeit, doch von Trübsalblasen ist in Graz absolut nichts zu spüren.
Im Gegenteil: Sturm-Coach Froggelmeister nutzte den Moment direkt, um seinem Trainerkollegen derwahreroi die Ehre zu erweisen: „Wenn man schon ausscheidet, dann gegen ein echtes Urgestein und ein Vorbild wie ihn. Er hat seine Mannschaft herausragend eingestellt und sich den Einzug ins Viertelfinale schlichtweg verdient. Ich gönne es ihm von ganzem
Herzen!“
Eine richtige Niederlage fühlt sich für die Grazer ohnehin anders an. Schließlich bleibt der Erfolg in Österreichs Händen: Ein rot-weiß-rotes Team vertritt die Liga weiterhin auf der ganz großen europäischen Bühne – und darauf kann man stolz sein.
Für den SK Sturm Graz hat das knapp verpasste Viertelfinale zudem eine durchaus positive Kehrseite: Ab sofort gilt der volle Fokus ohne Mehrfachbelastung der heimischen Meisterschaft. Sämtliche verbliebenen Körner werden nun gebündelt, um im engen Titelkampf der Liga bis zum Schluss ein gewichtiges Wort mitzureden.
Der Oktober ist da und damit läuten wir das letzte Quartal des Jahres ein. In Hütteldorf wird es früher dunkel, die Maronistände sperren bald auf, und die Mannschaft ist motiviert. So motiviert, dass ich im Training schon zweimal bremsen musste. Wir haben schließlich einen Ruf zu verlieren.
Die Hinrunde ist abgehakt. Dritter, einunddreißig Punkte, Tordifferenz minus eins. Von den ersten sechs hat keiner weniger Tore geschossen als wir. Das muss man auch erst zusammenbringen. Ich nenne es effizient.
Am Freitag kommt der Herr Groot nach Hütteldorf. Danach fahren wir nach Wiener Neustadt, zum Herausgeber persönlich.
Nach dem nächsten ZAT kommt etwas Großes. Sehr Großes.
Diesmal zu Gast: SamiNo – der Mann, der Copa nach zwölf Jahren zurückgebracht hat.
Im bisher wohl längsten Interview von „Frühstück bei mir“ erzählt er, warum er Copa nie losgelassen hat, was hinter den Kulissen wirklich passiert ist und warum Saison 50 längst nicht das Ende der Reise sein soll.
Und weil so ein Gespräch nicht nur gelesen werden will, gibt es neben der Textversion auch eine gesprochene Video-Version.
Nach dem nächsten ZAT: Kaffee einschenken und Zeit mitbringen.
Wo? In der Kolumne von Österreich - den ÖsTORreich News.
Zum Ende der Hinrunde rangiert der FC Wacker Innsbruck und sein Trainer Floberle auf dem vorletzten Tabellenplatz.
Am letzten ZAT der Hinrunde verlor man beim Wolfsberger AC mit 0:1, ehe man im letzten Heimspiel der Hinrunde SK Rapid Wien mit 4:0 schlagen konnte. Zum Abschluss der Hinrunde wurde dann bei First Vienna FC mit 0:3 verloren.
Am kommenden Freitag startet der FC Wacker Innsbruck bei Tabellenführer SK Sturm Graz in die Rückrunde. Dann fährt man noch zum Tabellensechsten FK Austria Wien.
... da kommt nach dem nächsten ZAT was Großes, etwas richtig Großes. Das ist wohl das längste Interview, dass es in der Copa Geschichte je gegeben hat. Freut euch auf die neue Ausgabe von Frühstück bei mir – Im Gespräch mit Dr. Calakmul im Rahmen der ÖsTORreich News.
Und da der Altersdurchschnitt bei Copa inzwischen wohl eher 50 als 40 ist, wird es für alle, die nicht mehr so gut auf dem Handy oder Tablet lesen können, auch eine leidensgerechte Version des Interviews geben ;-)
Halbzeit in der Liga – und im Innviertel darf man langsam etwas lauter werden. Platz vier zur Saisonmitte ist für den SV Ried eine ausgezeichnete Ausgangslage. Vor allem, weil mit dem nächsten Gegner gleich der Tabellenführer vor der Tür steht: SK Sturm kommt ins Innviertel.
Ein Duell, das durchaus Signalwirkung haben könnte. Sturm will seine Tabellenführung verteidigen, Ried könnte mit einem starken Auftritt zeigen, dass man nicht zufällig dort oben steht.
Und während in Ried also über Spitzenspiele gesprochen wird, scheint man
in Innsbruck derzeit einen etwas anderen Ansatz zu verfolgen. Wacker war zuletzt zweimal auswärts unterwegs – und hat beide Male weder ein Tor noch einen Punkt mit nach Hause genommen. Konsequenz scheint dort mittlerweile eine Tugend zu sein: Wenn man schon nichts holt, dann wenigstens konsequent.
Vielleicht sollte man den Innsbruckern beim nächsten Auswärtsspiel einfach einen Punkt für die Anreise mitgeben.
In Ried hat man derweil andere Sorgen. Der Tabellenführer kommt. Und Platz vier möchte beweisen, dass er sich dort oben durchaus wohlfühlt.
Was für ein Bild in der Tabelle: Der SK Sturm Graz lacht von Platz eins! Mit 34 Punkten steht die Mannschaft oben, dicht gefolgt von Wiener Neustadt (32) und Rapid Wien (31). Eigentlich ein Grund zum Feiern – wäre da nicht dieser leise, melancholische Unterton, der durch die Grazer Geschäftsstelle weht.
Die jüngsten Ergebnisse spiegelten die Zerreißprobe wider: Erst der umkämpfte 4:3-Erfolg im Kracher bei Rapid Wien, danach ein knappes 1:0 gegen First Vienna – und schließlich das verheerende 0:6-Fiasko bei der Austria.
In der Führungsetage blickt man realistisch auf die Tabelle. Man steht zwar oben, aber die Kraftreserven für die verbleibende Rückrunde sind bereits drastisch
zusammengeschrumpft.
Für Froggelmeister ist der SC Wiener Neustadt mit seinem Trainer derwahreroi aktuell die absolute Mannschaft der Stunde. Neustadt befindet sich extrem stark im Aufwind und verlangt Sturm nicht nur national alles ab. Auch auf europäischer Bühne in der Champions League liefert man sich gigantische Duelle gegeneinander – echte Sternstunden des Fußballs.
„Wir genießen den Platz an der Sonne, solange er hält“, heißt es mit einem nachdenklichen Lächeln aus dem Grazer Lager. „Aber Wiener Neustadt sitzt uns gehörig im Nacken und wir müssen auf Sparflamme haushalten. Wir geben alles, auch wenn es sich ein bisschen wie Warten auf den Regen anfühlt
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
Kopierte oder unsinnige Artikel werden kommentarlos von der Redaktion zensiert.
Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
Gleiches gilt für das Veröffentlichen von selben Berichten für mehrere Accounts oder in der Liga und dem Pokal.