Ähnlich dem Filmtitel: 'Vier Hochzeiten und ein Todesfall' verläuft auch die Saison bei Chicago Fire. Scottfire spielt noch in drei Wettbewerben mit und hat überall noch die Chancen auf den großen Coup.
"Wenn es am Ende dann '3 Hochzeiten und ein Todesfall heißt' trete ich sofort zurück und werde mich nach anderen Gefilden umschauen. Nein, Blödsinn. 2 Titel und einen nicht, das
wäre echt super. Aber noch sind viele Spiele zu spielen und alles für jeden noch offen", so scottfire.
In der Copa Americana steht Chicago im Halbfinale und hat sogar ein Heimspiel mehr in der Best-of-Five Serie. Bei den US Open sind sie auf dem ersten Platz in ihrer Zwischenrundengruppe. Aber da sind ja noch 4 Spiele zu spielen. Und in der Meisterschaft ist es immerhin der 2. Platz. Aber es sind noch acht Spiele und so knapp wie noch nie.
Dank einem hartumkämpften 1:0 Heimerfolg über Maverick's New England Revolution bleibt Domenique Schwestermann mit Montreal L'Impact auf dem Tabellenthron. Das Spiel welches im Vorfeld für diverse Schlagzeilen sorgte, wird wohl viele Zuschauer schlussendlich enttäuscht haben. Gab es in der Hinrunde noch ein spektakuläres 4:4 zu bestaunen, blieb es diesmal über weite Strecken
beim taktischen Geplänkel. Da auch Chicago Fire ihr Heimspiel gegen Portland 3:0 gewinnen konnten, bleiben sie punktgleich erster Verfolger der Kanadier und haben zeitgleich für den restlichen Verlauf der Meisterschaft auch alle Trümpfe in ihren Händen. Denn gegenüber Montreal können sie noch einmal mehr zu Hause antreten, was in der ausgeglichen Major League von entscheidendem Vorteil ist.
Heute gaben der Vizeweltmeister und Meistertrainer der 27. Saison, Mr. Nukular, und der Rekordmeister der Vereinigten Staaten, Columbus Crew, die Trennung zum Ende der 32. Saison bekannt. Nach sechs Saison wird sich Mr. Nukular eine neue Aufgabe suchen und die Crew hofft mit einem neuen Trainer wieder den Sprung in die erste Liga zu schaffen. War die Verbindung zwischen Mr. Nukular und der Columbus Crew zu Anfang eine richtige Erfolgsgeschichte, in der ersten Saison wurdem an Meister, in der
zweiten Saison erreichte man das Halbfinale der Copa Libertadores, so gab es in der vierten Saison einen Bruch in der Geschichte. Am letzten Spieltag stieg man überraschend ab und anstatt in der zweiten Liga um den Aufstieg mitzuspielen, gab es nur Ernüchterung, auch in der zweiten Liga spielte man gegen den Abstieg und in dieser Saison geht es nur um einen Mittelfeldplatz. So entschloss man sich zur neuen Saison zu einer Trennung, um mit einem neuen Coach wieder den Weg nach oben zu schaffen.
Nach oben oder unten? Die Mannschaft hängt in der Mitte der Tabelle fest. Die Frage wird nun gestellt wohin geht es bei den nächsten Spieltagen? Die Hoffnung in der Vereinsführung ist groß, dass Trainer Fantomas das Team wieder in den internationalen Wettbewerb führen kann. „Meine Spieler sind zur Zeit etwas ausgelaugt. Wir werden versuchen in einem Kurztrainingslager unsere Fitness zu verbessern um im Endspurt der Saison den nötigen Biss zu haben.“ Wir werden sehen wie man sich gegen Montreal und Carolina schlagen wird.
Ziemlich erbost war scottfire nach dem letzten ZAT. Die Sharks verloren 0:1 bei den San Jose Earthquakes.
"Wir haben wie Angsthasen gespielt. Ich kann das in keinster Weise nachvollziehen. In der Copa Americana sind wir so mutig aufgetreten und dann in der MLS...man, so feige. Das Spiel hätten wir für uns entscheiden können. Natürlich hat San Jose einen guten Fußball gespielt, aber wenn wir oben bleiben wollen müssen wir mutiger antreten", so scottfire.
Ganz unrecht hat er damit natürlich nicht. bis zum 10. Platz sind es nur 4 Punkte ! Allerdings sind die Abstiegsränge dann schon 8 Punkte weg. Eine schwere Saison wird das noch für Virginia und Seattle.
In New England hat das hartumkämpfte 4:4 gegen Montreal zu Beginn der Saison doch mehr weh getan als vermutet. Der amtierende Meister um Erfolgscoach Maverick hat sich bereits seine Gedanken zum kommenden Knüller gemacht, es könnte tatsächlich zur bittersüssen Rache kommen. Die Vorfreude ist auch in Montreal gross, dem Spiel kommt hinsichtlich den Copa Libertadores Plätzen entscheidende Bedeutung zu. Denn trotz Tabellenführung werden die Frankokanadier dieses Jahr wohl nicht ernsthaft um den
Titel mitspielen können. Auswärts in New England und Chicago hat man für insgesamt nur einen mickrigen Punkt zu viel Aufwand betreiben müssen.
Der Klassiker zwischen New England und Montreal könnte übrigens in der Copa Libertadores oder in den US Open noch in dieser Saison seine Fortsetzung nehmen. In der Königsklasse Amerikas wartet man in beiden Lagern gespannt auf die Auslosung für die Halbfinals, wobei man in Montreal hofft erst in einem allfälligen Finale aufeinander zu treffen.
Die Zeit der Revanche ist gekommen - am Freitag steht das Rückspiel gegen L'Impact de Montreal an. Am 3. Spieltag gab es ein bitteres 4:4 der Revs gegen den momentanen Tabellenführer; und das vor heimischer Kulisse. Während der Vorjahresmeister seither nicht wirklich in Form kam (in der Liga) schickt sich Montreal an die Nachfolge der Revs anzutreten
"Wir haben Körner gespart und dennoch gewonnen, so Maverick, in der Analyse der Partie gegen Dallas (1:0). Die Konzentration gilt jetzt voll und ganz der Partie in
Montreal. Die werden sich ganz schön strecken müssen wenn sie uns wie im Hinspiel ärgern wollen!"
Die Mission Titelverteidigung sieht Maverick indess als beendet an: "Ich bin froh das es nicht lief wie nach dem letzten Titelgewinn, als wir bis zuletzt um den Klassenerhalt bangen mussten. Wir wussten wie schwer es wird und stehen ganz ordentlich da. Ziel muss es sein einen internationalen Platz zu erreichen und da liegen wir auf Kurs. Nach unserem Sieg in Montreal sind wir diesem Ziel sicher noch ein Stück näher!"
Das gibts doch einfach nicht, die Seattle Sounders kommen einfach nicht mehr auf einen grünen Zweit. Nach der 0:5 Niederlage gegen Charlotte Eagles besitzt man wieder die rote Laterne. Die Frage, kann man den Fall in die zweite Liga überhaupt noch verhindern?
Nun, es wird ein ganz hartes Stück Arbeit, will man im Oberhaus verbleiben, dass lässt sich schon nach erst einem Spiel der Rückrunde sagen.
Montreal hat zum Auftakt der Rückrunde das Spitzenspiel gegen die San Jose Earthquakes souverän mit 5:0 gewinnen können. Damit landete man drei Big Points, zieht in der Tabelle an den Amerikanern vorbei und grüsst wieder von ganz oben.
In Kanada will man sich davon aber nicht blenden lassen. Man weiss genau, dass es nur eine Frage der Zeit sein wird bis man den Platz an der Sonne wieder hergeben muss. Denn zum einen scheint die Kondition der Mannschaft langsam nachzulassen und zum anderen muss man aus den restlichen zehn Spielen noch sechs mal auswärts antreten. Nachteile, die so schwer wiegen, dass der Titelgewinn in diesem Jahr nicht mehr drin liegen wird.
Heimspielsieg gegen die Toronto Lynx und schon ist Chicago Fire auf dem zweiten Platz gelandet.
Am nächsten ZAT muss man dann Auswärts bei den San Jose Earthquakes ran.
"Das ist mit Sicherheit das Spitzenspiel des nächsten ZATs. Mal schauen welche Reserven wir noch ans Licht bringen können. San Jose ist dieses Jahr auf jeden Fall als Meisterschaftskandidat mit im Rennen und wir wollen das auch gerne bleiben. Ich bin von einem guten Abschneiden der Saison überzeugt. Schließlich haben wir es auch ins Viertelfinale der Copa Americana geschafft", so scottfire.
Only ten games left in the MLS!
Ab sofort gilt es. Chicago Fire startet nun in die dreifach-Belastung. Meisterschaft, US Open und Copa Americana.
"Das war bei uns im letzten Jahr auch schon so. Die Prioritäten sind ganz klar verteilt: Die Meisterschaft hat vor allem Vorrang. Allerdings bin ich noch nicht sicher ob ich diesmal die US Open wieder vorziehe und die Copa Americana nur mit Reservespielern ausgestattet wird. Ich werde für diese Wettbewerbe wohl eine gesunde Mischung finden müssen", so scottfire.
Aktuell ist Chicago dritter und punktgleich mit den ersten Beiden Teams. Aber auch zu den Abstiegsrängen sind es nur sechs Punkte und somit ist diese Saison wohl alles drin. Aber mal ehrlich. Absteigen wird Chicago wohl nicht.
Am kommenden Freitag empfängt der Tabellenzweite den Tabellenersten oder anders gesagt die San Jose Earthquakes gastieren bei Impact Montreal. Während dem man damit rechnen konnte, das Montreal vorne mitspielen wird, ist dies bei San Jose doch eher überraschend. Als Aufsteiger setzt man die Tradition fort und mischt die Major League gleich nach dem Aufstieg schon mächtig auf. Allerdings ist erst die Hälfte der Saison gespielt und die Tabelle ist noch mit Vorsicht zu geniessen, denn in den kommenden Wochen wird sich herausstellen wer seine Kräfte am besten eingeteilt hat, was wiederum Konsequenzen auf die Tabelle haben wird.
Der letzte ZAT vor dem Ende der Hinrunde steht an und das Team um scottfire steht auf einem ernüchternden 6. Tabellenplat.
"Man muss ganz klar sagen, dass dieser Platz weit hinter unseren Erwartungen ist. Die Ambitionen für die ersten drei Plätze sind gegeben. Wenn man sich die Tabelle allerdings genauer anschaut muss man schnell feststellen, dass es von uns bis zum ersten nur ein mageres Pünktchen ist. Also sollten unsere mittlerweile soch sehr nervösen Vorstandsmitglieder mal schön die Füße still halten. Chicago is on Fire and you'll see it!", so scottfire.
Die letzten beiden Gegner sind Virginia Beach Mariners (A/10.) und L Impact de Montréal (H/1.)
Trainerkollege Maverick hat es bereits in der Kolumne angesprochen. Die Kanadier hinken den Amerikaner in Sachen Meistertiteln sowohl im Fussball als auch im Eishockey hinterher. Die Canadians haben den letzten Stanley Cup vor rund 20 Jahren zum letzten Mal ins Mutterland des Eishockey gebracht, eine gefüllte Ewigkeit für das eishockeyverrückte Land Kanada.
Auch im Fussball sind die Amerikaner den Kanadiern einen Schritt voraus, daran ändert auch der Meistertitel von Vancouver vor drei Jahren nichts.
Domenique Schwestermann hat mit Impact Montreal zwar die Voraussetzungen um ganz vorne mitzuspielen, für den Titel hat es aber bsiher nicht gereicht. Stattdessen gewann man zweimal die Copa Americana, hinzu kommt der Triumpg von Vancouver in der Copa Libertadores. Immerhin international zeigt man den
Amerikaner wo der Nagel hängt. Blöd nur für die Kanadier, dass die internationalen Titel schlussendlich von der Rest der Welt immer in den selben Topf geschmissen werden, nämlich in denjenigen der Major Soccer League. Ein Topf, der in erster Linie die Amerikaner und nicht etwa die Kanadier repräsentiert.
In der aktuellen Spielzeit nimmt Montreal einen weiteren Anlauf um endlich den Amerikaner auch in der "nationalen" Meisterschaft den Meister zu zeigen. Die Konkurrenz aus New England oder Chicago ist allerdings stark. Montreals Trainer, der übrigens einen Teil seines Lebens in Vancouver verbrachte und am verlorenen Stanley Cup hart zu knabbern hatte, ist sich seiner Verwantwortung gegenüber einem ganzen Land bewusst. Beste Voraussetzungen eigentlich um den Fluch in dieser Saison zu besiegen.
Nach zuletzt drei super Saison scheint dieses Jahr die Luft der Sounders dünner zu sein. Obwohl broMan uns das Team dieselbe Vorbereitung wie immer vornahmen, scheint dieses Mal einiges nicht zu stimmen. Den sowohl hinten als auch vorne klappt es nicht wie gewünscht.
"Wir haben noch enorm viel Verbesserungspotential, die Frage ist, ob wir das auch hinkriegen. Denn die Moral
ist doch deutlich angeschlagen, der Frust des schwachen Saisonstarts ist zu spüren," so Trainer broMan.
Trotz allem scheint diese Entwicklung normal zu sein, den keinem Team gelang es bisher, fünf nachfolgende Saison auf höchstem Niveau zu spielen. Von daher sind die Sounder nicht etwas Aussergewühnliches. Wenigstens solang sie nicht absteigen wie Vancouver als Meister.
Die Sounders fallen immer tiefer in ein Loch, so weilt man momentan gerade einmal auf dem vorletzten Tabellenplatz. Der schuldige wieder einmal: New England Revolution.
Für BroMan wird langsam klar, die NER's sind der ewige Dauerrivale schlechthin, ja vielleicht entwickelt sich daraus sogar der Erzfeind Nr.1.
Doch zuerst muss Seattle einmal schauen, dass man diese Saison in der obersten Liga der USA durchstehen kann, zu nahe steht der Vizemeister dem Abstieg.
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