Tabellenschlusslicht in der Liga. Tabellenschlusslicht im internationalen Geschäft. Da muss jetzt was geschene. Das kann so nicht weitergehen und es ist auch nicht der Anspruch von Central Espanol sich so zu präsentieren. Leicht werden die Aufgaben mit Sicherheit nicht und zu diesem Zeitpunkt muss man gegen den amtierenden Meister Danubio antreten. "Ich hätte mir auch gewünscht zu einem besseren zeitpunkt dieses Heimspiel zu haben", so Jose S. etwas skeptisch zu den bevorstehen Aufgaben. Danach geht es zu den Rampla Juniors, die auch nicht wesentlich ebsser in der Liga gestartet sind. Auch sie erhoffen sich wichtige Punkte, um ruhiger in die kommenden Wochen starten zu können.
Vergleicht man Uruguay mit anderen Liga, fallen einem vor allem zwei Dinge auf: Keine bzw. kaum NMRs und eine lange Lebensdauer der Trainer. Die meisten Erstligacoaches in Uruguay trainieren ihre Vereine bereits seit einigen Saisons und NMRs sind absolute Mangelware. Letzte Saison gab es zum Beispiel keinen einzigen in der gesamten ersten Liga.
Einer, der ebenfalls schon lange in Uruguay trainiert und dem in der Zeit noch kein NMR unterlaufen ist, ist Brad Pott. In seiner sechsten Saison bei Maldonado, mit denen er aufstieg, steht er aktuell auf dem 2. Tabellenplatz, warnt jedoch vor zu früher Euphorie: "Wir müssen aufpassen. Die Liga ist enorm stark, da kann man ganz schnell sehr weit nach unten durchgereicht werden!"
Mehr Gehetzter neben, als Hetzer auf dem Platz – in diese Worte lässt sich der momentane Zustand von Danubio-Coach Rainis Roesamäe fassen. Konnte er in der vergangenen Saison noch seine volle Aufmerksamkeit den sportlichen Belangen seines Arbeitgebers widmen, so stapeln sich nach dem Titelgewinn mittlerweile die Termine in seinem Taschenkalender. In der vergangenen Woche wirkte er mehr denn je wie ein Getriebener und entsprechend wenig verwunderte es, dass er darüber vergaß, seinen redaktionellen Pflichten in Primera Division und Copa Libertadores
nachzukommen.
Speziell im Pokalwettbewerb könnte ihn und den Danubio FC diese Nachlässigkeit noch teuer zu stehen kommen, befindet man sich nach einer Heimniederlage für den zweiten ZAT bereits unter Zugzwang in doppeltem Sinne. Zumindest gelang der Franja in der Liga die Pflichtaufgabe, den Heimnimbus der Unbesiegbarkeit gegen den Stadt- und letztjährigen Titelrivalen CA Cerro aufrechtzuerhalten. An sein neues Pensum als Meistertrainer muss sich Roesamäe in jedem Fall schnell gewöhnen, wenn er national, vielleicht auch noch international Erfolge feiern will.
Bei den hauptstädtischen Athleten wird es am dritten Spieltag endlich Zeit für das erste Derby der Saison, zu lange wurden die Fans mit ballesterischer Schonkost abgespeist. Dass es gleich zum amtierenden Meister Danubio geht, der nebst den Athleten gleichfalls als Botschafter der hohen Fußballkunst Uruguays in der Copa Libertadores zu Werke schreitet, erhöht die Spannung sowie Vorfreude, gestaltet die Aufgabe aber dadurch umso schwieriger. Der Sieg am vergangenen Wochenende gegen Maldonado, welche gleichfalls im internationalen Wettbewerb antreten, sollte genügend Motivation bieten.
Das Leben erwacht in Montevideo, so auch Trainer Haller. Die Zeitungen sind voll des Lobes, auch die Morddrohungen per Post sind gänzlich verschwunden, immerhin nach drei Jahren im Amt und dem ersten internationalen Startplatz.
Blick aus dem Fenster, die ersten Apokalypse-Propheten beginnen mit ihren Demonstrationen. „Have you heard the awesome news about may 21, 2011!“ steht auf ihren Plakaten. Das muss Schicksal sein, denkt Haller. Endlich hat er nach Jahren der Qual hier in Uruguay etwas erreicht und jetzt geht morgen die verdammten Welt unter. Das Leben ist ungerecht!
Tacuarembo – Monatelang gab es in Uruguay keinen NMR mehr und plötzlich soll Defensor Sporting einen verursacht haben? Dabei kann es sich nur um einen technischen Defekt handeln. Der Totengräber muss hier wohl den Spielleiter ansprechen und ihn darauf hinweisen. Ausgerechnet dieser Streikbrecher kommt nun zum Heimspiel nach Tacuarembo. Doch kommt er überhaupt oder verursacht ein technischer Defekt erneut das not-sitting der
Zugabgabe? Der Totengräber hat chakazulo, im deutschen Fernseher eher als Ricky von Sat 1 bekannt, bereits samt Team im Hotel einchecken sehen. Das weiß er, weil er gerade im Auto vor dem Hotel sitzt und das Team mit einem Fernglas beobachtet. Von meinem iPhone gesendet. Die Pressekonferenzen vor und nach dem Spiel mit Ricky und dem Totengräber wird live auf allen 54 Kanälen Uruguays gezeigt. Sofern kein technischer Defekt vorliegt.
Zumindest könnte so eine Schlagzeile in der BILD lauten. Aber nach zwei Spielen so auf Panik zu machen ist verfrüht. Zumal es am nächsten Spielatg gegen einen Lieblingsgegner geht Deportivo Maldonado. Ein Gegner der vor allem ducrh seinen Offensivdrang glänzt. In der letzten Saison kam aber auch dieser Motor ins stottern und es setzte eine Heimniederlage gegen Central Espanol. Auf so eine Patzer hoffen natürlch wieder die Anhänger von Central Espanol und würden sich üpber wichtige drei Auswärtszähler freuen. In der letzten Saison ist man euphorisch gestartet, mal sehen, ob sich das in dieser Runde wieerholen lässt. Maldonado wird vone ime alten Fußabllhasen trainiert, der sein TEam immer in ruhige Gewässer führt.
Nach zwei Spieltagen liegt CA Peñarol im Soll, mehr aber auch nicht. Wie gewünscht konnte die Partie zu Hause gegen Danubio FC mit 4:0 siegreich gestaltet werden. Damit konnte man in der Tabelle (die ja momentan noch überhaupt nichts aussagt) auf den vierten Platz hochklettern.
Mehr Gesprächsstoff lieferte da schon Rekordmeister Defensor Sporting. Am letzten Spieltag verpasste man dort die Zugabgabe! Ohnehin nicht gerade reich bestückt mit Torkonto, musste man sich mit einem mageren 0:0 zu Hause begnügen. Damit belegt die ehemalige Truppe der Trainerlegende Speedy Gonzales den letzten Platz. Nach dem bitteren Absteig vor zwei Saisons droht damit der erneute Fall in Liga zwei. Doch noch ist die Saison ja noch lang.
Das hat es lange nicht mehr gegeben! In Uruguay hat ein Trainer am vergangenen Freitag nicht gesetzt und damit den ersten NMR nach Monaten in der 1. Liga Uruguays verursacht!
"Das über so etwas überhaupt berichtet wird, zeigt, wie stark unsere Liga ist. In anderen Ligen ist ein NMR doch Gang und Gebe - bei uns gab´s so etwas seit Monaten nicht!", äußerte sich Brad Pott, Trainer von Club Deportivo Maldonado dazu.
Sein Verein unterlag am Freitag auswärts mit 5:0, man steht nach 2 Spieltagen im Tabellenmittelfeld: "Wir sind über die Niederlage natürlich nicht glücklich, aber mit dem 6. Platz nach 2 Spielen können wir zunächst einmal leben", so Pott.
Die hauptstädtischen Athleten konnten der allgemeinen Erwartungshaltung nicht gerecht werden und kassierten zum Saisonauftakt eine bittere Niederlage in der Provinz Rocha. Um den Anschluß an die Tabellenspitze nicht bereits zu Meisterschaftsbeginn aus den Augen zu verlieren wird am heutigen Spieltag jedenfalls ein Sieg von Nöten sein. Zu Gast im Estadio Luis Troccoli wird heute der dem Pott nicht abgeneigte Brad aus Maldonado sein, ein denkbar unangenehmer Auftaktgegner. Die Fans müssen somit auch noch nach dem zweiten Spieltag weiter auf das erste Stadtderby der Saison warten, eine ungewohnte Angelegenheit bei so viel Lokalkolorit in der Liga.
Zum Saisonauftakt arbeitet der amtierende Meister Danubio FC wieder fleißig an seiner für den Erfolg unabdingbaren Heimstärke, schließlich soll in den kommenden vierzehn Wochen das Jardines del Hipodromo einmal mehr zur uneinnehmbaren Festung gemacht werden. Der Respekt, mit dem die uruguayische Konkurrenz in die Curva de Maronas reist ist nach dem überraschenden Titelgewinn schon spürbar größer geworden.
Entsprechend geringe Anstalten, der Franja vor deren Publikum ein Bein zu stellen, machte als erster Gast der Saison auch das
Team des Ex-Meisters I.A.S.A. So konnte die, getreu dem Motto "Never change a winning team", nahezu unveränderte Vorjahreself des Danubio FC weitgehend ungestört ihre Bahnen ziehen und einen zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährdeten 3:0-Heimsieg sicherstellen.
Ganz anders liegt nun heute die Sache beim Auftritt der Mannschaft im heiligen Centenario, wo man vom entthronten Meister Penarol zum Tanz aufgefordert wird. Hier liegt der Druck eindeutig auf Seiten der Manyas um Trainer John Taylor, für die es zum Auftakt gegen Maldonado nichts zu ernten gab.
Das erste Heimspiel der Saison gewonnen, Pflicht erfüllt kann man da sagen, jetzt kommt die Kür im Auswärtsduell! Die Erwartungen an River Plate sind hoch, endlich hat man sich von den unteren Tabellenrängen losgesagt, der Vizemeistertitel soll Ansporn sein für mehr.
Abzuwarten bleibt, wie man mit der neuen Doppelbelastung umgeht. In der Qualifikation zur Copa Libertadores ist noch alles offen! Dank des besseren Torverhältnisses hat man bislang die Nase vorne, allerdings muss man in der Rückrunde zweimal auswärts ran.
Zum Auftakt der neuen Saison wurde dem amtierenden Meister erst einmal noch ein leicht verspätetes Geschenk zum Titel überreicht. So standen die vereinigten Athleten bei der ersten Partie der Runde bei Danubio mehr Spalier als wirklich mitzuspielen. Am Ende hieß es demnach 0:3 aus Sicht von I.A.S.A. - vielleicht schonten sich die Kicker zum Saisonauftakt aber auch für die Rundenpremiere vor heimischem Publikum gegen die Rampla Juniors. Zumindest ist dies die Hoffnung der Fans, die das erste Spiel der Athleten sehen durften bzw. mussten...
Tacuarembo – Der Totengräber hatte keine leichte Kindheit. Schon als kleiner Lausebub trug er immer schwarze Klamotten, hatte nie Angst im Dunkeln und war am liebsten bis Morgens wach. Sonne vermied er nicht immer, war aber dennoch die meisten Zeit seiner Kindheit eher blass. In der Pubertät wurde es dann düsterer. Den legendären Totengräber-Zylinder bekam er zum 13. Geburtstag geschenkt. Ein Wendepunkt in seinem Leben. Seit dem hat er zahlreiche Hüte angesammelt. Kleine Hüte, große Hüte,
aber eines haben alle gemeinsam: Sie sind schwarz. Und wegen seines dunkeln Kleidungsstiles wurde er von seinen Mitschülern immer gehänselt und gemobbt. Weil er eben schwarz ist. Lediglich der Lieutenant Körschgen, der hat den Totengräber nie gemobbt. Und genau deshalb geht der Totengräber nach dem Spiel wieder einen Trinken. Ob der Lieutenant diesmal am nächsten Morgen wieder auftaucht oder erst wieder Wochen später? Wir wissen es nicht. Doch eines ist sicher: Frau Körschgen kommt diesmal mit. Na dann: Prost.
Zum nächsten Spieltag begrüßt man die Mannen des Aufsteigers Rocha Futbol Club um gleich im selben Atemzug zu sagen...Sorry Jungs, hier gibts nicht zu holen und die Fahrt hättet ihr euch sparen können. Allein schon die Spritpreise, tztztz... Um es klar auszudrücken - alles andere als drei Punkte für Central Espanol wären ein Überraschung und genau das will man in
Montevideo beim ersten Heimspiel der Saison vermeiden. Letzte Saison war daheim die Abwehr löchriger als ein schweizer Käse. Aber das soll sich in dieser Saison ändern und den Anfang macht man im Spiel gegen Rocha. Der Aufsteiger ist gut gestartet und ist mit Sicherheit nicht zu unterschätzen. Jedes Team das einen so schweren AUfstieg schafft, hat seine Qualitäten. Mal sehen wo diese stecken...
Der Auftakt ging so ziemlich in die Hosen. Mit 0:4 holte sich CA Peñarol eine derbe Schlappe beim Gastspiel gegen Club Deportivo Maldonado. Damit steht man schon mal auf einem Abstiegsplatz. Noch ist allerdings kein Grund zur Panik angesagt. Brav haben alle Heimmannschaften ihre Spiele gewonnen und damit ist dieses Wochenende mit der Revanche zu rechnen.
Noch nicht so richtig in Fahrt sind die Neuzuzüge bei CA Peñarol gekommen. Trainer John Taylor macht hier aber das einzig richtige, indem er zur Geduld auffordert.
Im Heimspiel kommt es nun zum Aufeinandertreffen mit dem amtierenden Meister, dessen Auftakt als gelungen bezeichnet werden kann. Mal sehen, wessen Selbstvertrauen zum Sieg reicht.
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