Wanderers #31 Eher ernüchternd war das ZAT-Wochenende für die Wanderers.
Im Südafrika-Pokal schien die Lage schon vor den letzten Spielen aussichtslos. Gegen den Tabellenführer der Premier Soccer League, die Free State Stars, lagen die Wanderers bereits 0:2 zurück. Zwar zeigte die Mannschaft Moral und erzwang ein fünftes Spiel, am Ende reichte es nicht zum Weiterkommen. Der Finalist der ersten Pokalausspieleung strich in Runde eins die Segel.
Auch im Pokal der Pokalsieger erwischte der Zweitligist ein Hammerlos. Gegen die ASEC Mimosas ging es ebenfalls ins fünfte Spiel, hier fehlte am ende das Quäntchen Glück. Erst in der Verlängerung des entscheidenden Spiels verloren die Wanderers gegen einen
Top-Gegner.
Bleibt die Meisterschaftsrunde in der National First Division. Bei den Bush Bucks ging die Mannschaft auf Risiko, spielte auf Sieg und musste sich letztendlich auch hier knapp geschlagen geben. Der deutliche Heimsieg gegen Ikapa war der Lichtblick einer tristen Woche.
"Auf den ersten Blick war es ein entäuschendes Wochenende", resümierte Trainer Wielandt1815 den ZAT. "In beiden Pokalwettbewerben sind wir in Runde eins ausgeschieden, dabei sollten wir aber beachten, das wir gegen die Free State Stars das kaum für möglich gehaltene fünfte Spiel erzwungen haben. Und auch die erst in der Verlängerung zustande gekommene Niederlage im Pokalsiegrcup ist aller Ehren wert. Wir konzentrieren uns jetzt auf die Meisterschaft, da wollen wir noch etwas bewegen."
Für die Arcadia Shepherds startete die Rückrunde optimal. Man durfte beide Spiele im heimischen Stadion austragen und der Heimvorteil zahlte sich aus: Glatt mit 4:0 schickte man Katlehong City wie auch die Mamelodi Sundays auf die Heimreise. Überraschend schaut man nun von ganz oben auf die Tabelle. "Erster, das ist ja echt wahnsinnig, aber kommt das nicht dreizehn Spiele zu
früh?" fragte Tumetots kleiner Sohn. Der Trainer sieht es genau so: "Mir wäre es lieber, wir wären Jäger und nicht Gejagte. Jetzt wird jeder gegen uns Vollgas geben, aber wir sind im Sturm sehr stark und können gegenhalten. Die Warriers werden sicher alle Waffen einsetzen, und Santos ist in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen, da werden wir voll konzentriert auftreten müssen."
Am Ende der Hinrunde stehen die Wanderers nur auf Platz elf, auf den ersten Blick ein tristes Ergebnis, welches eine weitere triste Rückrunde in Aussicht stellt.
Aber nur auf den ersten Blick!
Nur drei Punkte trennen die Mannschaft von Trainer Wielandt1815 von den Aufstiegspätzen, und noch tanzen die Wanderers auf drei Hochzeiten.
In der Liga wartet eine spannende Rückrunde auf Fans und Spieler. Für fast jede Mannschaft geht es noch um den Aufstieg, eine Menge
"Endspiele" stehen an.
Eine Vorentscheidung scheint im Südafrikapokal gefallen zu sein, der Tabellenführer der Premier Soccer League, die Free State Stars, konnten die ersten beiden Spiele gewinnen und benötigen nur noch einen weiteren Erfolg. Diese Hürde scheint für den letztjährigen Finalisten doch zu hoch gewesen zu sein.
Im Pokal der Pokalsieger sieht es etwas besser aus, hier steht es gegen den favorisierten Klub ASEC Mimosas eins zu eins.
Der Ikapa Sporting FC bleibt zu Beginn der Rückrunde an Ort und Stelle in der Tabelle und macht weiterhin keine große Welle. Mit diesem Rezept scheint man momentan sehr gut zu fahren. Die Abstände sind aber sowohl nach oben wie auch nach unten recht klein. So bleibt es in den nächsten Wochen spannend, wohin die Reise letztendlich gehen wird.
Auch im Pokal ist noch Spannung angesagt. Denn noch weiß keiner, wer es in die nächste Runde geschafft hat. Hier darf also noch gehofft und fleißig spekuliert werden.
Wer hätte das gedacht. Letzte Woche sah es noch so aus, als ob der Ikapa Sporting FC langsam durchgereicht werden würde. Und jetzt ist man nur noch ganze zwei Punkte von einem Aufstiegsplatz entfernt. Dies ist wirklich mehr als verrückt. Zugegebenermaßen kam man auswärts zu einem unerwarteten Punktgewinn. Trotzdem zeigen die letzten Spiele, dass in dieser Liga vieles möglich ist. Aber es gilt auch weiterhin, nicht größenwahnsinnig zu werden. Denn es kann auch wieder ganz schnell in den Keller runtergehen.
Nach der Hinrunde steht Björnsingers Santos Cape Town gut postiert da. Ein ungefährdeter Heimsieg und ein bisschen Kampf gegen den Pokalfinalisten der 1.Südafrika-Cups waren notwendig um den Verein auf Platz 3 zu hiefen. So überwintert der Kapstadt-Club in Schlagdistanz zu University of Pretoria und die Carara Kicks. Aber natürlich schaut man auch immer nach hinten. Dort lauern starke Gegner um an den Hauptstädtlern vorbeizuziehen.
Im Pokal hat man die ersten Spiele erfolgreich für sich entscheiden können. Der Einzug ins Viertelfinale steht kurz bevor. Gerade auch weil die Bidvest Wits ihren Trainer ziehen lassen mussten.
Die erste Runde des Nedbank-Cups ist gelaufen. Es gab 93,75 % Teilnahmen. Nur Aganti hat nicht gesetzt. Schade. Damit hat Marcool aber alles richtig gemacht.
In der Liga läuft es hervorragend für die Kicks. Platz 2 zur Halbzeit ist mehr als erwartet. Uni-Pre hat schon ordentlich Miese. Das könnte klappen dieses Jahr. Mein erster Aufstieg... Vielleicht. Wird schwer genug
Die African Wanderers träumen derzeit von einer Doppelbelastung, gleich auf drei Hochzeiten tanzen die Spieler in den kommenden Tagen. Allerdings geht niemand davon aus, das dieser Tanz lange andauern wird.
Die Liga hat nach den Worten von Trainer Wielandt1815 absoluten Vorrang. Dort befinden sich die Wanderers in Lauerstellung, liegen derzeit fünf Punkte hinter den Aufstiegsplätzen. Von der Rückkehr in die stärkste Liga Afrikas träumen alle, die Realisierung dieses Traums wird ein hartes Stück Arbeit.
Den
Startplatz im Pokal der Pokalsieger erwarben sich die Wanderers als Finalist im südafrikanischen Pokal, trotz der knappen Niederlage im fünften Spiel. Der Gegner ist allerdings kein geringerer als der Double-Gewinner der Elfenbeinküste. Die Ivorer sind der Topfavorit in Runde eins, mehr als ein wenig ärgern wird für die Wanderers kaum herausspringen. In der Neuauflage des südafrikanischen Pokals würden die Wanderers gerne wieder das Finale erreichen, aber der Pokal hat seine eigenen Gesetze, hier wird von Spiel zu Spiel gedacht.
Nach einer katastrophalen Woche rutscht der Ikapa Sporting FC in der Tabelle auf Platz zwölf ab. Ganze zehn Tore in zwei Spielen musste die Mannschaft ohnmächtig hinnehmen. Hilf- und planlos irrten sie über den Platz, als ob sie das Fußballspielen über Nacht verlernt hätten.
"Sie wirkten wie Statisten auf der Schlachtbank kurz vor dem Bolzenschuss", konstatierte auch Trainer GutAusgeruht nach der gefühlten Apokalypse. "Wohlwissend des nahenden Endes ergaben sie sich in ihr scheinbar unvermeidliches Schicksal."
Das Training wird mit Sicherheit nächste Woche keine Vergnügen werden.
Santos Cape Town steht wieder gut da und ist im Rennen um die Aufsteigsränge. Leider gibt es nur zwei Plätze. Der neue Zugabgabetermin soll die Kapstädter weiter in Richtung Premier Soccer League transportieren. Der Rückstand beträgt schon fünf Zähler auf den AmaZulu FC.
In dieser Saison soll es wieder eine neue Pokalauflage geben. Santos Cape Town ist wieder vertreten. Dieses Mal mit Björnsinger auf der Trainerbank. Letzjähriger Trainer war Marcos. Der ist aber vor der Saison in den Senegal gewechselt. Da hat der Verein einen guten Trainer gesucht und den Spielleiter der Universität Pretorias abgeworben.
Dem Ikapa Sporting FC gelingt zum Jahresbeginn mit dem ersten Auswärtsdreier ein guter Start ins neue Jahr. Durch diesen Sieg steht man damit zunächst einmal relativ stabil im Mittelfeld der Liga.
Der Jahreswechsel selbst verlief bei Spielern und Verantwortlichen sehr ruhig, obwohl jeder die Möglichkeit hatte, das neue Jahr gebührend zu feiern. Zu sehr sind alle auf diese Saison fokussiert. Jeder will, dass der Verein wieder gut abschneidet. Und dafür ist man bereit, auch mal auf das eine oder andere Glas Alkohol zu verzichten.
Also wahre Krieger interessieren sich ja normalerweise nicht für ihre Gegner. Ist doch schließlich egal, wen man da Woche für Woche eigentlich plattmacht. Anders sieht es jedoch aus, wenn der Gegner quasi garnicht existiert. Ich sage nur: Jomo Cosmos. Die sind den Kriegern dieses Jahr ins Auge gesprungen, weil sie sich plötzlich mit einem saftigen Torkonto vor die Nase der Warriors gesetzt haben.
Ist schon auffallend: Kaum hat sich der feige Trainer Fenris Oma soundso aus dem Staub gemacht, schon zieht plötzlich der Erfolg ein in... ja wo eigentlich? Seltsamer Verien, kein Trainer, keine Heimatstadt... würde mich ja nicht wundern wenn denen dieses Jahr endlich der Aufstieg gelingen würde. Das würd ich dem guten alten fenris herzlich vergönnen. Kein Trainer ist immer noch besser als er.
...zu einer Zeit in einem kleinen afrikanischen Städtchen. Dort lebte und lebt ein Trupp Stammeskrieger, immer auf der Jagd nach ein paar Törchen. Diese Törchen verarbeiten sie zu Punkten um damit ihren Stamm zu ernähren. Je wohlgenährter der Stamm ums höher steigt er in der "Stamm-des-Landes-Hierarchie" auch liebevoll "Königs-Hall-of-fame" genannt. Diese Hall of fame hat sich unter den Stammesvölkern
durchgesetzt und zeigt die aktuellen Entwicklungsphasen der einzelnen Familien. "Familien" deshalb weil der wöchentliche Überlebenskampf zusammenschweisst und eine natürliche Wut und ein bisschen Neid gegen die konkurrierenden Stämme hervorruft. Nach jahrelangen Fehden haben sich alle Gruppierungen darauf geeinigt keine Todesopfer mehr zu dulden und es wird sich eisern daran gehalten. Gelegentliche Ausrutscher sind allerdings noch mit einzuberechnen.
Wanderers #30 Zuletzt gingen die Wanderers doch sehr sorglos mit den Ligaspielen um, was zuletzt zu einer 1:2 Heimniederlage gegen AmaZulu führte. Das wiederum bedeutete einen Sturz in der Tabelle in Regionen, die den Wanderers zuletzt sehr bekannt waren, in denen sich aber keiner richtig wohlfühlt.
Nun denn, der letzte Pokal-ZAT ist bearbeitet, die Hoffnung auf einen Sieg in diesem Wettbewerb ist nicht besonders gross, aber sie stirbt zuletzt, wie der Volksmund weiss. Da heisst es jetzt abwarten.
Die Liga ruft, und da soll es nun beherzter zur Sache gehen als in den letzten Spielen. Die Sorglosigkeit muss ein Ende haben, wenn die Wanderers nicht auch in dieser Saison die Rolle der grauen Maus übernehmen wollen.
Mit dem Abschluss zum Jahresende wird auch beim Ikapa Sporting FC ein sportliches Resümee gezogen.
Als GutAusgeruht sein Amt als Trainer antrat, schien der Verein am Ende zu sein. Man saß abgeschlagen im Tabellenkeller fest und hatte keinerlei Erfolgsaussichten mehr, geschweige denn Hoffnung, dass der Verein in den nächsten Spielzeiten überhaupt noch auf einen grünen Zweig in finanzieller Hinsicht kommen würde. Aber es wurden alle noch vorhandenen Reserven genutzt, um den Karren in recht kurzer Zeit aus dem Dreck zu ziehen. Jetzt sehen alle wieder mit viel Zuversicht in eine erfolgreichere sportliche Zukunft.
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