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COPA NEWS

Ein Jahr bewusstseineweiternde Drogen in der mexikanischen Liga und die Verantwortlichen wollen nichts gewusst haben
Unser kleiner, knuddeliger Kugelbauch lag wieder einmal auf seiner Decke, eingehüllt in eine Wolke aus Tequila, Zitrone und Fremdurin, in der Ecke ein Fotodrucker, ein kleiner, aber leistungsstarker Laptop und die Bücher "Photoretusche, ein Einführung", "KI - und was sie für Dich leisten kann" und "Prompterstellung für Dummies", daneben ein Wassernapf und harte, aber geschmackvolle Hundeleckerlies in Form von kleinen, aber sehr runden Schamaninen.

Auf dem aufgedunsenen und vor Fett glänzendem Gesicht ein zufriedenes Lächeln träumte der kleine Racker einmal mehr seinen Lieblingstraum: Es ist ein lauer Oktoberfreitag, die Kollegen aus der oberen Tabellenhälfte hauen sich gegenseitig ein 6:6 um die Ohren, der November naht und alle stellen plötzlich fest, dass der Underdog Platz um Platz nach oben klettert um am Ende die Tabellenspitze zu erobern.
Im Grunde seines Herzens weiß das

lustige Zeckenhotel natürlich, dass es ein Traum ist, aber in den diabolischen Ecken seines, zugegeben recht kleinen, Gehirns schleichen sich gelegentlich Zweifel, ob es wirklich ein Zwang ist, dass der Lieblingsclub immer am Tabellenende stehen muss. Dem Schicksal kann ja nachgeholfen werden.

Kann es sein, dass dieses Hundegehirn, welches im Kopf des niedlichen Krätzebergs vor sich hin dämmert, eine Intrige solchen Ausmasses...?

Eine Hinterpfote schnellt hoch, kratzt sich zwischen dem linken Ohr und der linken Lefze, der schmunzelnde Hundemund leckt einmal kurz sauber und die Pfoe verschwindet wieder unter dem Knüppelbauch.
Ein genauer Blick auf den kleinen, aber leistungsstarken Laptop offenbart den Browserverlauf:
www.wieFälscheIchEinFoto.org
www.psychotherapieUndWieIchDenTherapeutenReinlege.si
www.rent-a-anna.geil
www.kackbeutel-en-gros.co.uk
www.voo.doo

Kann man mit Hundepfoten eigentlich zehnfingerschreiben?
30.09.2026 11:12 - fubini - Santos Laguna (0.3 TK)
😂 3
Paartherapie geplatzt: Wie KI-generierte Intrigen eine Männerfreundschaft belasten.
Mechiko-City, Dienstag, 29.09.2026

Herbster kommt pünktlich zu seinem Termin mit Dr. Roquo in die Praxis. In seiner rechten Hand eine Hundeleine, mit der er seinen übergewichtigen fubini hinter sich her schleift.

"Guten Abend, ich habe Sie bereits erwartet. Treten Sie ein." lächelt ihm Roquo entgegen.

"Hallo Dr. Roquo, ich bin sehr nervös. Ich glaube, mein Hund spürt das. Er hat sich ständig gewehrt, seitdem ich aus dem Auto gestiegen bin. Leider hat er auf seinem Kugelbauch ein paar Schleifspuren, weil er sich auf dem Weg so hängen gelassen hat."

"Kein Problem, Herr Herbster. Kommen Sie rein. Für Ihren fubini habe ich im Therapiezimmer ein Körbchen und eine Wärmflasche bereitgestellt. Ich hole mir nur ein bisschen Eigenurin, dann bin ich sofort bei Ihnen. Kommen Sie an, entspannen Sie sich."

Herbster nimmt den widerwillig blickenden fubini auf den Arm, geht mit ihm in den genannten Raum und legt seinen Vierbeiner auf das Körbchen mit der Wärmflasche. Der kleine Kugelbauch scheint erfreut über dieses Plätzchen, seufzt kurz und schließt die Augen.

5 Minuten vergehen. Herbster ist immer noch nervös. Dr. Roquo lässt sich scheinbar heute Zeit. Dann fällt ihm auf, dass nur noch ein weiterer Stuhl neben seinem im Zimmer steht. In dem Moment kommt Dr. Roquo rein:

"Entschuldigen Sie. Ich wollte nur pissen, doch dann kam noch ein kleines Würstchen raus. Den Urin vom Mittelstrahl habe ich mir hier aufgefangen und trinke gelegentlich, wenn Sie gestatten."

Er hält ein kleines Glas hoch. 0,3l schätzt Herbster. Mindestens.

"OK, Herr Doktor. Sind wir heute alleine?!" will Herbster wissen.

"Ja, Herr Guevara hat abgesagt."

"Öhhh, okay. Wie kommt es?" will Herbster wissen, dessen Puls nun ein wenig langsamer wird.

"Das möchte ich heute mit Ihnen besprechen, Herr Herbster. Nun, es ist so, dass Pepeke mich heute Mittag angerufen hat. Er war mal wieder stark alkoholisiert und wurde sehr laut. Um nicht zu sagen beleidigend. Es gibt da etwas, was Sie mir erklären müssen."

"Hmmm, OK. Wie kann ich behilflich sein?" wittert Herbster freundlich die Gelegenheit, von seiner Seite zu unterstützen.

Roquo hält ein Foto hoch: "Das hier. Sind Sie das?"

Das Bild zeigt die fette Ex und noch-Ehefrau Popoke von Pepeke Guevara, seines Rivalenfreundes, wie sie eng umschlungen mit Herbster für ein Foto posiert.

"Ähhh. Der sieht aus wie ich, ja. Aber dieses Foto ist nicht echt! Diese Situation hat es nie gegeben! Ich würde diese Tonne niemals auch nur berühren wollen!" entgegnet Herbster.

"Nun, dieses Foto wurde Guevara zugeschickt. Zusammen mit diesem Brief hier."

Herbster liest den Brief.

"Der ist auch nicht von mir! Ich habe weder so ein Foto aufgenommen, noch diese fette Voodoo-Tante umarmt und sowas habe ich erst recht nicht geschrieben!" weißt Herbster entschieden zurück.

Dr. Roquo mustert ihn, überlegt kurz und hat dann eine Idee:

"Kommen Sie her."
Er schließt diverse Kabel des Lügendetektors an Herbster's Finger an, um die Impulse zu kontrollieren. Danach drückt er auf dem Gerät auf "on".

Können Sie das bitte nochmal wiederholen und mir dabei in die Augen gucken?

Herbster nickt.

"Diesen Brief habe ich nicht geschrieben und dieses Foto habe ich so niemals machen lassen."

Roquo kontrolliert die Aufzeichnungen des Lügendetektors.

"Sieht gut aus. Das Gerät glaubt Ihnen und dann tu ich es auch. Können Sie sich dann erklären, wie diese Dokumente zustande gekommen

sind?"

"Herr Doktor, ich habe keine Ahnung. In der heutigen Zeit kann man ja alles fälschen, wissen Sie. Geben Sie die richtigen Parameter in die KI ein und Sie bekommen, was Sie wollen. Nur die Antwort auf die Quizfrage 16 habe ich bisher nicht gefunden."

"Ja, die ist echt eine harte Nuss", entgegnet Dr. Roquo. "Gibt es denn jemanden, der Ihnen schaden wollen könnte?"

"Also wenn Sie mich so fragen, dann fiel mir eigentlich nur Don Limòn ein. Ob der sich allerdings mit KI so gut auskennt, weiß ich nicht. Der ist eher damit beschäftigt, sich selbst im Spiegel zu betrachten."

"Soso. Sie sind sich also nicht sicher? Könnte es evtl. jemand sein, den Sie so gar nicht auf dem Schirm haben, der Intrigen gegen Sie spinnen und Ihnen Schaden will?"

Herbster denkt länger nach.

"Also ehrlich, Herr Doktor. Ich habe niemanden so nah an mich ran gelassen. Dieser Maverick könnte evtl. aus dem Hinterhalt agieren. El Campeche kann mich vielleicht nicht leiden, weil ich Schweizer Wurzeln habe und er Österreichische. Sonst fiel mir ah hoc niemand ein, der bei uns in Mechiko richtig schreiben und lesen kann."

"Wie sieht es mit ihrem Hund aus?" will Roquo wissen.

Herbster lacht.

"DER?! Mein fubini kann nicht mal mehr richtig zubeißen mit seinen verfaulten, krummen Zähnen. Wie soll der eine KI bedienen?"

"Wir müssen alle Möglichkeiten in Betracht ziehen" ergänzt Roquo.

Stille im Raum. fubini hat kurz die Augen aufgemacht, nachdem er zuvor geschlafen hatte.

"Ich möchte ehrlich zu Ihnen sein, Herr Herbster. Wenn wir es realistisch betrachten, bekommen wir die Kuh nicht kurzfristig vom Eis und Ihre Freundschaft zu Herrn Guevara wiederherzustellen, benötigt meiner Einschätzung nach eher Monate als Wochen. Der Typ ist aktuell völlig durch."

Herbster seufzt enttäuscht.

"Also nicht bis zum 09.10.?" will er wissen.

"Nein, nicht bis zu Ihrem Aufeinandertreffen. Bringen Sie Geduld mit."

Herbster senkt seinen Kopf. Er war zwar sehr angespannt in Dr. Roquo's Praxis gekommen, doch er hatte sich erhofft, Fortschritte in seiner einstigen so gesunden Männerfreundschaft mit Pepeke zu machen. Die muss er nun, zumindest kurzfristig, begraben.

"OK, Dr. Roquo. Wie Sie gesehen haben, bin ich unschuldig. Ich bin enttäuscht, dass jemand einen Keil zwischen uns treiben will. Am ehesten könnte ich mir vorstellen, dass es diese arrogante Zitrone ist. Er könnte den größten Nutzen aus dem Ganzen ziehen: Selbst mit wenig Aufwand gegen Pepeke gewinnen und uns dann gegeneinander aufhetzen. Das macht aus meiner Sicht am meisten Sinn."

Roquo blinzelt nur und verkneift sich ein Nicken.

"Versuchen Sie, jetzt erst mal abzuschalten. Machen Sie sich einen entspannten Abend. Vergessen Sie ihren kleinen Kugelbauch nicht und geben Sie ihm mal einen Erdbeerkuchen. Er sieht so aus, als hätte er schon 1 Jahr keinen mehr bekommen."

Herbster klemmt sich seinen kleinen Vierbeiner unter den Arm und gibt dem Psychologen die Hand.

"Laufen ist für fubini heute nicht mehr. Ich muss ihn schonen. Für Freitag habe ich ihm einen Ausflug auf den Spielplatz versprochen. Wir sind verabredet" lächelt Herbster.

"Das hört sich doch nach einer perfekten Ablenkung an." entgegnet Roquo.

Zum Abschied hält er sein Glas hoch:

"Möchten Sie noch einen Schluck, bevor Sie gehen? Wirkt beruhigend."
.
"Ähm, nein. Aber wenn Sie so fragen: Können Sie mir ein paar Tropfen abfüllen? Dann würde ich sie fubini am Freitag geben, bevor es los geht."
29.09.2026 21:50 - Herbster - CF Monterrey (0.3 TK)
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LIGA MX: Der zweite Brief! Und der Anfang vom Ende
Von unserem Korrespondenten, der jetzt auch schon Zitronen im Schlaf riecht

Das Schweigen hält an. Guevara spricht nicht mehr, nicht mit der Presse, nicht mit seinen Co-Trainern, kaum noch mit sich selbst. Und als wäre das nicht genug, hauen nun auch noch die Peruaner auf ihn ein. Kollektiv, gnadenlos, als hätte sich ganz Südamerika verschworen, ausgerechnet jetzt über ihn herzufallen. Er aber? Lethargisch. Fast schon friedlich in seiner Verzweiflung. Der Tequila schmeckt nach wie vor, doch die Tacos, ihre Tacos, mit der grünen scharfen Sauce, fehlen ihm mehr als jedes Spielergebnis.

Das nächste Spiel kommt da wie gerufen. Ablenkung! Er hat eigens 50 Kilogramm der besten Zitronen aus Pachuca bestellt. Eine Wand aus Säure, hinter der sich die Erinnerung an Popokes Frühstück vielleicht endlich verstecken lässt. Das Spiel selbst? Interessiert ihn nicht die Bohne.

Während er so vor sich hin sinniert, bewegt sich die Klappe an der Tür. Es ist 2:30 Uhr nachts. Eine Hand! Behaart, dick, definitiv nicht Popokes zarte Finger. Schiebt einen weiteren mysteriösen Brief durch, der auf die Fußmatte fällt. Neugier siegt über Lethargie. Er stürzt zur Tür, reißt sie auf – und sieht nur noch einen etwa 1,50 Meter kleinen Mann mit dickem Arsch und Sombrero um die Ecke flitzen. „¡Qué cabrón!“, denkt er.

Der erste Brief liegt noch immer ungeöffnet neben Popokes Bild. Dieser hier riecht anders. Ein Hauch Reue, aber immer noch, unverkennbar, nasser Hund. Diesmal öffnet er

ihn.

„Mein liebster Freund und Weggefährte“, liest er, die Stimme im Kopf schon zitternd. „Ich wollte nicht, dass Popoke dich verlässt. Aber ich hatte keine Wahl. Der Verlust der Meisterschaft hat mich sehr getroffen. Da musste ich mich rächen. Dass sie gleich geht, hätte ich nicht gedacht. Ich möchte dir nur mitteilen: Popoke ist bei mir eingezogen. Ich weiß, du wirst das verstehen. Dein Herbster.“

Beigefügt: ein Foto, Arm in Arm, Popoke und Herbster, lächelnd wie ein Hochglanzpärchen aus einer schlechten Seifenoper.

„¡Hijo de puta!“, brüllt Guevara, so laut, dass sämtliche Hunde des Landes aus dem Schlaf schrecken, die Zitronenbäume in Pachuca erzittern und in jedem Therapieraum der Republik die heilige Stille zwischen Patient und Therapeut zerreißt. Gläser fliegen, Möbel kippen. „¡Ese cabrón, ese traidor! Nach allem – nach ALLEM, was ich für ihn getan habe, nimmt er mir meine Popoke!“
Er tobt durch die Küche, tritt gegen den Kühlschrank, reißt sich das Hemd auf. „Ich werde in seinen fetten Arsch treten. Nein, ich werde ihn töten“, keucht er, außer Atem, außer sich, ein Mann jenseits jeder Vernunft. „Ich schwöre bei meiner Mutter, bei allen Heiligen von Monterrey – dieser Herbster wird bezahlen!“

Und während sich die Wut auslädt, in einem kurzen stillen Moment - wieder da! Dieses Datum: 09.10.26. Er schaut auf seine Handfläche. Da steht es noch. „Mierda, was war da nochmal?“
29.09.2026 19:29 - Pepeke Guevara - UANL Tigres (0.3 TK)
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TRANSFORMATION
Was für ein Wochenende! Don Limòn, seines Zeichens Trainer von Pachuca CF und bislang überzeugter Spezialist für erotische Liebesspieletaktische Lösungen, musste am eigenen Leib erfahren: Es gibt Tage, an denen alles funktioniert. Auf dem Fussballplatz. Und offenbar auch daneben. Die Gegner zittern bereits, und Don Limòn will die Rückrunde mit Dos Cojones in Angriff nehmen.

Ein bisschen Leidenschaft, ein bisschen Romantik, ein bisschen körperliche Kommunikation. Auch dort zeigte sich: Die Formkurve von Don Limòn zeigt phallusgleich nach oben!
Oye como va todo eso cabrón? winselten ein paar versprenkelte Übungsleiter. (Gerüchten zufolge handelte es sich um Herbster, immer noch mit Schuldgefühlen kämpfend, der

hinter einer Guave mit El Campeche Händchen hielt; A.d.R.). Estaba con la alumna de Roquo pendejo! Vaya vida, vaya huevos!. Innert einer Woche vom ratlosen Fussballlehrer zum Mann der endlich weiss, wo vorne und wo hinten steht. Manchmal benötigt auch ein Weltklassetrainer einen Profi, der einem erklärt wie das Spiel funktioniert.

Pepeke Guevara muss bei seinem Aufgalopp in Pachuca wohl vor allem seinen Blutdruck coachen. "Die Reise kannst Du die sparen amigo!", so Don Limòn im Vorfeld des verkappten Spitzenspiels.
Bleibt zu hoffen, dass es derfröhlichen Zitrone nicht wie der Eintagsfliege ergeht. Kaum korpuliert, am Höhepunkt des Seins, geht sie ein und hinterlässt nichts als einen feuchten Abdruck an unnötiger Stelle. Affaire à suivre...
29.09.2026 10:21 - Don Limòn - Pachuca CF (0.3 TK)
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Chivas sind gewarnt
Das Derby ruft zum zweiten Mal

In Guadalajara wird wieder Derby gespielt – und wer das Hinspiel noch nicht vergessen hat, sollte vielleicht besser keine empfindlichen Nerven mitbringen. 5:4 für Atlas Guadalajara hieß es damals. Ein Ergebnis, das eher an einen Boxkampf als an einen Fußballabend erinnerte.

Nun geht es zum Rückspiel. Auswärts. Eigentlich könnte man angesichts des Spektakels vom ersten Duell erwarten, dass beide Seiten diesmal etwas vorsichtiger zu Werke gehen. Eigentlich.

Denn El Campeche dürfte wenig

Interesse daran haben, sich plötzlich mit Kleinigkeiten aufzuhalten. Atlas hat im ersten Derby bereits gezeigt, dass man auch auf fremde taktische Konzepte eine Antwort finden kann. Und wer die Mannschaft kennt, weiß: Wenn sich eine Gelegenheit bietet, dem Lokalrivalen erneut den Abend zu verderben, wird man sie kaum höflich ausschlagen.

Der Gegner darf sich also gerne Gedanken machen, wie viel Risiko diesmal verträglich ist.

Denn eines sollte in Guadalajara inzwischen klar sein: Das Rückspiel könnte mindestens genauso unangenehm werden wie das Hinspiel.
27.09.2026 15:59 - El Campeche - Atlas Guadalajara (0.3 TK)
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Immer noch kennt niemand den Tlaxcala FC
Zugegeben: Der Tlaxcala FC ist ein relativ neuer Verein und ist erst seit dieser Saison in der obersten Spielklasse. Dennoch gaben 90% der Fussballfans an, noch nie etwas von diesem Verein gehört zu haben. In Mexiko gilt sowieso, dass Tlaxcala (Stadt/Bundesstaat) angeblich gar nicht existiert ("Tlaxcala no existe"). Das scheint sich auch auf den Fussball übertragen zu haben.
Die Fans vom Tlaxcala FC scheint das

überhaupt nicht zu stören und amüsieren sich sogar darüber. Auf der anderen Seite sagt ein Fan aber auch: "Leider haben wir keine traditionelle Derbys wie es andere Teams haben. Das ist ein wenig schade.

Aber auch wenn Tlaxcala angeblich nicht existiert kann man zur Kenntnis nehmen, dass in dieser englischen Woche aus drei Spielen zwei Siege realisiert wurden. Also zumindest auf dem Fussballplatz existiert man noch!
26.09.2026 18:47 - Juan Ladron - Tlaxcala FC (0.3 TK)
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Hazienda-Mindset #042: Frust Sechs
Das Jingle ertönt, Panflöten, jäh von Rückkopplung abgewürgt. Scharfes Einatmen. Faustschlag auf den Holztisch, Scheppern eines Glases.

„Band läuft? Gut. Liebe Hörer, Mindset-Jünger und seelische Totalschäden. Stoppt die Flöten. Ich halte diese Fassade heute nicht mehr aufrecht.

Mir platzt auf offener Tonspur was auch immer: Schon wieder gewinnen diese seelenlosen Patenzüge. Cruz Azul holt sich als Bot eiskalt die Herbstmeisterschaft. Und Meister Pepeke lässt sich zu Hause von Paten-Konstrukt Tecos 1:2 demütigen. Und warum? Die Bots saugen bestimmt immer meinen Podcast ab. Sie ziehen sich Folge 1 bis 41 rein und richten meine eigenen Mindset-Formeln gegen euch, während ihr Amateure meine wöchentlichen Analysen mit zwei blauen Haken wegdrückt.

Was tut ein wahrer Guru? Mir reicht eure Mangel-Mentalität: Ich knalle ab jetzt überall Sechser auf den Bogen. Heute und zukünftig. Am nächsten Spieltag warten bei mir die nächsten Paten.

Und was macht eigentlich meine Klientel? Kollege Herbster schüttet sein Herz aus und kündigt eine Paartherapie in meiner Praxis an. Bei aller Schieflage: Dieses bedingungslose 'Ich hab Dich wirklich lieb!' nötigt mir therapeutisch fast Respekt ab. Aber verdammt, verliere nicht gegen den Paten-Tabellenführer, statt mein Wartezimmer zur Telenovela umzubauen.

Und Pepeke? Verliert eben nicht nur zu Hause 1:2 gegen einen Paten,

sondern sitzt im Trainertrakt, riecht 'nassen Hund und Zitrone', säuft Don Julio und kritzelt sich mit zittrigen Fingern den 09. Oktober auf die Hand. Den Tag, an dem Herbster ihm drei Punkte schenken will. Das ist kein Karma-Clearing, das ist Wettbewerbsverzerrung in allen Dimensionen auf Rezept.

Als Krönung wälzt sich jetzt auch noch Kugelhund Fubini auf meine Veranda. Der Vierbeiner wollte selbst zum Workshop, um sein Trauma aufzuarbeiten oder irgendwas anderes zu lernen. Hat zwar nur gegen Nichtpaten keinen Schritt voran gemacht, aber jetzt blockiert dieser haarige Patient mit Knoblauch-Atem meine Auffahrt, während drüben über Anna fantasiert wird. Dieser Workshop gerät völlig außer Kontrolle.“

Ich wollte das Mikrofon gerade in die Agaven pfeffern, da riss Anna die Tür auf, filmte eiskalt mit dem Smartphone, schob den keuchenden Kugelhund Fubini mit der Stiefelspitze beiseite und grinste süffisant:

„Brüll ruhig weiter ins Mikro, Dr. Roquo. Dein Achtsamkeitszeugs wollte ja eh keiner hören. Aber dein echter Nervenzusammenbruch hat auf TikTok nach drei Minuten schon 400 Klicks. Der Algorithmus liebt deinen Kollaps, und Fubini frisst gerade dein Skript.“

Tür knallt zu. Aufnahme läuft noch. Mein Karma ist ein Trümmerfeld.

...

Blick in den Kalender. Schaue auf den 9. Oktober. Herbster hat wirklich gebucht. Das hätte ich nie gedacht, dass er so etwas zusammenruft, und er bringt auch noch die anderen mit.
25.09.2026 20:23 - Roquo - UNAM Pumas (0.3 TK)
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Keine Konstanz beim Tlaxcala FC
Eine Saison wie eine Achterbahn. So kann man bisher die Saison vom Tlaxcala FC in einem Satz zusammenfassen. "Es darf nicht sein, dass wir uns so gehen lassen", haderte Juan Ladrón nach der 0:4-Niederlage auswärts gegen Club América. Zudem ergänzte er: Das beste am Spiel war das Resultat. Wir hätte problemlos 8 bis 9 Tore kassieren können. Mit so wenig Leidenschaft habe ich mein Team noch nie

gesehen.

Diese harten Worte haben die Spieler aber scheinbar aufgeweckt. Von der ersten Sekunde an waren sie bereit zu Hause gegen León AC. Man kann nicht mal sagen, dass sie das Spiel optisch dominiert haben. Aber sie haben dem Gegner keine Chancen zugelassen und selber aus ihren 5 Chancen mal eben 5 Tore geschossen.

Bleibt abzuwarten, ob man jedes mal so eine Klatsche wie gegen Club América braucht, um wieder zu Bestleistung zu kommen.
25.09.2026 15:48 - Juan Ladron - Tlaxcala FC (0.3 TK)
 
Call me, maybe
Warum ist die Frontscheibe deutlich größer als der Rückspiegel? Weil es wichtiger ist nach vorne zu schauen als zurück

Die Nachricht platzte Freitagabend herein wie die sprichwörtliche Bombe. Das langjährige Team von Maverick in den USA, die New England Revolution hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Trainer getrennt. Nicht nur bei den Fans, auch bei den Verantwortlichen der Revolution machte schnell der Name Maverick die Runde. Und tatsächlich kam es nicht nur zur Kontaktaufnahme, sondern auch zu Gesprächen. Maverick folg sogar an die Ostküste der USA und kehrte erst am Mittwoch (Ortszeit) wieder zurück.

Doch bevor in Mexiko die Alarmglocken schrillen, oder auch der ein- oder andere Trainerkollege mit Verlustängsten bei Roque vorstellig wird: Mavericks Vorgehen war mit dem Präsidium abgestimmt, er wird definitiv bei CD Guadalajara bleiben!

"Wenn man so viele Jahre bei einem Verein tätig war, dann ist es natürlich eine Herzensangelegenheit. Die

Vereinsführung hat zwar kurz angefragt, ob ein erneutes Engagement in Frage kommen würde, doch dazu bin ich nicht bereit, erläutert Maverick. Ich habe meine Unterstützung bei der Trainersuche angeboten und die Verantwortlichen in Foxboro unterstützt. Das Präsidium von CD Guadalajara war von Anfang an informiert und ich möchte mich ausdrücklich bedanken das ich entsprechend unterstützt wurde. Marcus hat in der Zwischenzeit das Training geleitet, wir standen im ständigen Austausch. Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben in Liga und Copa Libertadores!"

Unterdessen in einem Hotel in der Stadt: In einem Tagungsraum, mit Flipchart und Pinnwand ausgestattet sitzt Streitschlichter Franz Obst, nervös mit dem Fuß wippend, der Konsum mehrere Tassen Kaffee macht sich bemerkbar. Außer ihm ist niemand im Raum. Auf einem Tisch in einer Ecke steht ein Teller mit diversen Früchten. Melone, Zitrone, Limone ist auf jeden Fall dabei und erste Fruchtfliegen freue sich über einen Gaumenschmaus.
25.09.2026 09:49 - Maverick - CD Guadalajara (0.3 TK)
 
LIGA MX: Der Brief, der nach nassem Hund roch
Von unserem Korrespondenten, der inzwischen Don Julio persönlich kennt
Ein Brief. Kein Absender. Nur ein zartes, aufdringliches Parfüm, das sich durch den ganzen Trainertrakt zieht. Guevaras Hände zittern, als er ihn hält – ist es möglich? Ist sie es, endlich, nach all den leeren Gläsern? Er führt ihn an die Nase, schließt die Augen, atmet tief ein.
Und stutzt.
Nasser Hund. Ein Hauch von Zitrone. Und dann - unverkennbar, beißend, widerlich vertraut –Heuchelei. Scheinheiligkeit in Reinform, destilliert in Papier gegossen. Er riecht noch einmal, ungläubig, fast beleidigt von der eigenen Nase. Nein. Das kann, das darf nicht Popoke sein. Ihr Duft war Jasmin, war Morgentau, war Liebe. Dieser hier ist etwas anderes. Etwas Falsches.
„No puede ser ella“, denkt er in den leeren Raum hinein. „Mi amor Popoke riecht nie ssso. Das hier, das ist

Trick, cabrón. Jemande will mich verarsche.“
Er legt den Brief ungeöffnet zur Seite, greift stattdessen nach seinem treuesten Vertrauten: Don Julio. Ein tiefer Schluck. Die Welt interessiert ihn nicht mehr – Briefe, Tabellenplätze, gar nichts.
Da, wie ein Blitz: ein Datum. 09. Oktober. War da nicht etwas? Mit zittriger Hand kritzelt er es sich auf den Handrücken, als könnte die Haut sich besser erinnern als der Kopf. Er schenkt nach, Kopf in den Nacken, Zitrone hinterher. Ein Beben, ein Seufzen. Das saß.
Was war noch mal mit diesem Datum? Ach egal. Er sinkt zurück an den Tisch, Popokes Foto ihm gegenüber, stumm wie immer. Noch ein Schluck. Das Datum geht ihm aber nicht aus dem Kopf.
Und wieder dieser Geruch in der Nase – nasser Hund, Zitrone, Heuchelei. Ein Brief ohne Absender, ein Mann ohne Antworten. Was bisher geschah, so scheint es, ist noch lange nicht vorbei.
23.09.2026 20:09 - Pepeke Guevara - UANL Tigres (0.0 TK)
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"Ich möchte, dass es Dir gut geht!" - Herbster schreibt einen Brief an Pepeke Guevara
Hallo mein Lieblings-Tiger,

ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich Dir diese Zeilen schreiben soll. Doch nachdem Dr. Roquo am Freitag bei mir war und wir unter vier Augen gesprochen haben, hat er mir dazu geraten und Mut zugesprochen.

Ich weiß, dass Du mir noch immer krumm nimmst, dass ich das Grab Deines Vaters ausgehoben und Dich verflucht habe. Ich hätte niemals gedacht, dass Monkey Island II nachzuspielen, wirklich funktioniert! Vielleicht war das naiv von mir. Du sollst wissen, dass auch ich daran noch immer schwer zu knabbern habe. Du bist nicht alleine, auch wenn Popoke gerade nicht bei Dir ist.

fubini kann nicht mit mir reden, aber ich glaube, auch ihn hat das alles auch sehr mitgenommen. Er hält sich seit dem Vorfall die ganze Zeit nur noch im Keller auf und versucht auf der Spielzeug-Zitrone herumzukauen, die dort auf dem hintersten Platz verrottet. Ich hatte ihr in der letzten Saison mit Edding dieses arrogante, selbstgefällige Gesicht aufgemalt, das mich an Don Limòn erinnert. Nach meinem Unentschieden gegen ihn, war ich so wütend, dass ich das Ding in den Keller gefeuert habe.

Auch um meinen kleinen Vierbeiner mache ich mir große Sorgen. Schon 2x hat er diese Saison versucht zuzubeißen - seine verfaulten und abgestumpften Zähne haben es nicht zugelassen. Ich habe schon versucht, seine Ernährung umzustellen, doch ich glaube, der Kugelbauch ist aktuell das einzige, was ihm nach 1 Jahr Erdbeerkuchen noch heilig ist. Der Arzt meinte kürzlich, dass er vermutlich seit der selben Zeit schon einen Blinddarmdurchbruch hat. Es ist ein Wunder, dass er noch lebt.

Vielleicht muss ich ihm zu seinem Glück zwingen und ihm endlich mal etwas Gesundes geben.

Ich wünschte, ich könnte Dir auch etwas Gutes tun, Pepeke, mein Bro! Als Meister hast Du nur das Beste verdient, aber stattdessen greifst Du in dieser Saison nur in die Scheiße. Vielleicht schenke ich Dir am 18. Spieltag die 3 Punkte und reinige damit mein Karma. Dann kann ich sicher wieder besser schlafen als zuletzt. Dass meine Schlafstörungen an dem Licht liegen, was ich aus Angst immer anlasse, glaube ich eher nicht.

Was ich noch fragen wollte: Hast Du Dich eigentlich sexuell mal ausgelebt? Dich mit Anna Limonetta de la Tequila getroffen? Ich glaube, das könnte Dir gut tun, damit Du den Trennungsschmerz unterdrücken kannst. Der Alkohol tut Dir doch auch nicht gut, man! Ich will nicht, dass Du daran kaputt gehst! Guck Dir doch mal die Tabelle an: Nichts ist verloren, Digga! Und wenn wir den Maverick eingefangen bekommen, kannst Du vielleicht sogar Deinen Titel noch verteidigen, so wild, wie das hier zugeht. Wir könnten zusammen, Seite an Seite, wie Batman und Robin, für das Gute in Mexiko kämpfen, so wie wir es gerade international tun!

Ich möchte Dich nicht unter Druck setzen. Lass Dir Zeit, wenn Du diesen Brief gelesen hast. Alles kommt von Herzen. Ich hoffe, dass wir uns bald mal in Ruhe bei Dr. Roquo in der Praxis aussprechen können. Er wollte Dich sowieso noch kontaktieren, um auch mit Dir mal vorab ein Einzelgespräch zu führen.

Bis dahin übe ich mich weiter in Reue und habe weiterhin ein schlechtes Gewissen.

Ich hab Dich wirklich lieb!

Dein Amigo
Herbster
23.09.2026 00:03 - Herbster - CF Monterrey (0.3 TK)
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Mexiko braucht einen Obstler
Mexiko hat offenbar genug von Gartenscheren, Voodoo und gegenseitigen Verdächtigungen. Nachdem nun auch Maverick selbst ins Visier geraten ist und in bester Detektivmanier darauf hinweist, dass jeder mit dem Finger auf andere zeigt, scheint Atlas Guadalajara einen ungewöhnlichen Ausweg gefunden zu haben.

El Campeche soll die Ankunft von Franz Obst in Mexiko jedenfalls mit Interesse zur Kenntnis genommen haben. Der bekannte deutsche Anwalt und Streitschlichter könnte tatsächlich zwischen den mittlerweile tief zerstrittenen Parteien vermitteln. Wobei sich die Frage stellt, ob hier überhaupt noch jemand weiß, worüber eigentlich gestritten wird.

„Wir haben kein Problem damit, uns an einen Tisch zu setzen“, ließ das Umfeld von Atlas verlauten. „Aber

bitte ohne Gartengeräte.“

Damit dürfte zumindest ein Punkt geklärt sein.

Ob Franz Obst allerdings wirklich zwischen El Campeche und Maverick vermitteln kann, bleibt abzuwarten. Denn während der eine auf Voodoo, dunkle Mächte und Feuerzauber verweist, bringt der andere plötzlich deutsche Anwälte ins Spiel. Und irgendwo dazwischen wartet weiterhin ein Trainingsplatz auf seine kriminaltechnische Aufarbeitung.

Vielleicht braucht es am Ende tatsächlich keinen Ermittler, keinen FBI-Agenten und auch keinen Greenkeeper.

Vielleicht braucht Mexiko einfach nur jemanden, der alle Beteiligten für fünf Minuten davon überzeugt, über Fußball zu reden.

El Campeche soll jedenfalls bereit sein.

Maverick offenbar auch.
21.09.2026 07:58 - El Campeche - Atlas Guadalajara (0.3 TK)
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Ein Jahr festgespielt im Tabellenkeller
Eines Abends, die Tage wurden schon wieder arg kurz im mexikanischen Wirrwarr von Straßen, Orten, Städten und Drogenkartellen, schlenderte ein kleiner, gut gelaunter Hund durch die engen Gassen seines Ortes, die Rute steil aufgerichtet, den Kugelbauch nur knapp über dem Asphalt lustig von links nach rechts und wieder zurück baumelnd, und dachte über das nach, was er in den letzten Wochen erlebt hatte und worüber er in den letzten Wochen nachgedacht hatte.

Da war die Geschichte mit der Schamanin Popoke, Ehefrau von Pepeke und durch listige Listigkeiten, Voodoo-Zauber und Tequila in haushaltsunüblichen Mengen von diesem getrennt worden. Eine arg seltsame Geschichte, waren die beiden doch seit Jahren unzertrennlich und bedingt durch die Talentlosigkeit des Trainers durch so manches dunkle Tal gegangen.
"Da muss man doch was machen!", sagte sich der kleine, lustige Knuddelbauch und hielt seine Nase in den Wind, um vielleicht eine Spur, eine

kleine Nuance, einen Hauch des zitronenfrischen, alkohollastigen Parfums der Schamanin aufzuspüren. Natürlich roch er nichts dergleichen, dies ist die Wirklichkeit und nicht irgendein drittklassiker Independentfilm, der in den verlassenen Häusern der Vorstädte auf Super-8-Film abgenudelt wird.

"Wie kann man denn eigentlich jemanden finden, den man verloren hat?", grübelte der kleine, lustige Knobelbauch. Man müsste jemanden fragen, der sich auskennt. Da trifft es sich doch gut, dass er von dieser Hazienda für mentale Dominanz – Institut Mexico gehört hatte. Dort würde es doch sicherlich auch einen passenden Kurs für ihn geben. "Finden für Anfänger" oder weil die Kurstitel in diesem Institut ja eher reißerisch daherkommen: "Erfolgreiche Realitäts-Anpassungen: Raus aus dem Hundekorb, hin zum erfolgreichen Aufspüren!"
Es wurde Zeit, diesem Rocko einen Besuch abzustatten.
20.09.2026 15:40 - fubini - Santos Laguna (0.3 TK)
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LIGA MX: Zwischen Schweigen, Zitronensaft und zwei leeren Gläsern
Von unserem Korrespondenten, der jetzt auch schon nach Tequila riecht
Ergebnisse? Wen interessieren die noch. In Mexiko zählt längst nur noch die Tabelle und die Geschichten drumherum, von denen jede für sich schon telenovela-tauglich wäre, würden sie sich nicht alle gegenseitig in die Suppe spucken.

Pepeke Guevara schweigt. Er schweigt, wie nur ein gebrochener Mann schweigen kann – nicht aus Trotz, nicht aus Kalkül, sondern weil die Worte ihm irgendwo zwischen Ehebett und Trainerbank abhandengekommen sind. Seine Presseabteilung wagt es kaum noch, ihn anzusprechen. Letzte Woche verbot er ihr gar, auch nur eine einzige Zeile zu veröffentlichen. Ein Mann, der sich selbst zum Schweigen verdammt hat, als wäre das die letzte Kontrolle, die ihm in seinem zerfallenden Leben noch geblieben ist. Erst der Anruf des Präsidenten, dieser eisernen Stimme von oben, presste ihm ein paar dürre Sätze ab. Druck wirkt eben schneller als jeder Therapeut – schneller auch als die Tequila, die inzwischen kaum noch betäubt, sondern nur noch begleitet.

Derweil in Coyoacán: Trainer Roquo, einst nur schmuckloser Übungsleiter seiner Studenten-Kicker, steigt gerade hauptberuflich zum gefragtesten Starpsychologen der Liga auf – Talkshows, Ratgeberkolumnen, druckreife Weisheiten über Selbstliebe und mentale Stärke inklusive. Nur seine eigenen Pumas scheinen von all der geballten Seelenkunde herzlich wenig mitzubekommen. Sie treten auf der Stelle, genau wie die anderen Raubkatzen aus Nuevo León, als hätte ihr Trainer seine gesamte Empathie fürs Fernsehpublikum aufgespart und für den eigenen Kader schlicht nichts mehr übrig.

Don Limon derweil, ausgepresst bis zum letzten Tropfen, befindet sich aktuell auf Weltklasse-Niveau und produziert Sätze, die so belanglos sind, dass sie noch vor dem Aussprechen verdunsten. Kürzlich verwechselte er Guevara doch tatsächlich mit einem Steppenfürsten, vermutlich Fieber, vermutlich vom Tabellenplatz

befeuert.

Und dann Fubini: Auch er sucht seine Anna. Verschwinden hier reihenweise die Frauen, oder hat einfach nur Limon zu viele Antworten und zu wenig Gewissen?

Nebenan, beim Erzrivalen, büßt der schrecklich unsympathische Herbster verdientermaßen auf der Therapeutencouch. Bösartigkeit, so scheint's, hinterlässt eben doch Spuren – auch mental. Und man muss sagen: Es geschieht ihm recht. Sein Team dümpelt so verdient erfolglos durch die Saison wie er selbst durchs Leben stolpert – planlos, hochnäsig, ohne jeden Funken taktischer Weitsicht. Eine Fünferkette, die aussieht wie freundschaftliches Zusammenstehen beim Grillfest, ein Pressing, das eher an Spaziergang erinnert als an Fußball – Herbster taktiert, als würde er sich selbst am liebsten sabotieren, und trifft damit, so bösartig es klingt, endlich einmal ins Schwarze.

Vielleicht, so raunt man in den Katakomben der Liga, sei es gar keine Bosheit mehr, sondern schlicht Erschöpfung, die aus ihm spricht. Ein Mann, der so viel Häme über andere ausgeschüttet hat, dass ihm am Ende nur noch das eigene Scheitern als Gesellschaft bleibt. Die Tabelle straft ihn, wie er andere gestraft hat – ein kleines, bitteres, fast schon gerechtes Gleichgewicht des Universums.
Guevara selbst sitzt derweil zuhause, dem Foto von Popoke gegenüber aufgestellt wie ein kleiner Hausaltar der verlorenen Liebe. Er schenkt sich ein Glas ein, dann eins für sie, trinkt beide – und schenkt wieder nach, immer und immer wieder, als könnte sich in der Wiederholung irgendetwas heilen. Er vermisst die scharfen grünen Tacosaucen zum Frühstück, ihre Haare, die Stupsnase, die Kurven, die er nie in Worte fassen konnte und es auch jetzt, in seiner stummen Trauer, nicht versucht.

Seine Tigres gehen derweil unter peruanischem Einfluss unaufhaltsam baden. Ihn kümmert's kaum. Er fragt sich nur eines, immer wieder, in die Stille und ins Schweigen hinein: Sieht er seine Popoke jemals wieder?
19.09.2026 20:57 - Pepeke Guevara - UANL Tigres (0.3 TK)
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Studium adios: Annas radikale Transformation
Das Licht im Dozentenzimmer war sanft. Anna stand vor mir, öffnete langsam ihren Mantel und flüsterte mir zu: „Zieh dich aus.“ Die Finger zitterten gerade noch beim Blick auf die Ergebnisse (von wegen Scheingefechte) als Anna völlig emotionslos nachschob: „Zieh dein altes Leben aus. Hör auf mit diesem verstaubten Uni-Kram. Diagnose zahlt keine Miete, Liebling. Transformation tut es.“

Ich erstarrte. Da stand ich nun: schweißnasse Hände, maximal vorbereitet auf die intimste Sitzung meines Lebens und sie serviert mir eiskalte Betriebswirtschaftslehre. Während ich innerlich noch immer versuchte, die plötzliche Abkühlung zu verarbeiten stammelte ich perplex:

„Aber… aber Anna! Genau das werfen mir die Kollegen doch schon die ganze Woche vor. Don Limòn stürzt auf Platz 16 ab und halluziniert Champagner-Nächte mit dir, Maverick fantasiert über meine Kassen-Couch, Pepeke sackt stumm vor der Tastatur zusammen und fubini verliert sich in Membranen und Salz im Kaffee. Wenn wir das jetzt abbrechen, bricht doch das ganze wissenschaftliche Konstrukt zusammen. Mein Diplom steht kurz bevor, die Kollegen sind wandelnde Neurosen, das gehört erforscht!“

Sie schlug meine Lehrbücher zu und lachte trocken auf. „Diplom? Studieren? In Zeiten künstlicher Intelligenz?! Wer quält sich denn heute noch durch verstaubte Analysen? Die Liga braucht keine Therapeuten mehr… die Primera División Mexico braucht einen Guru. Du sitzt auf einer Goldmine: Gerade die, die hier am lautesten brüllen und von sich selbst am meisten überzeugt sind, haben die tiefsten Risse. Ihr gigantisches Ego ist unsere Zielgruppe. Du analysierst sie nicht mehr umsonst. Du verkaufst ihnen High-Performance-Mindset-Pakete zu unverschämten Preisen!“

Der Gedanke war perfide. Aber genial.

Meine Enttäuschung über das ausgebliebene Tete-a-Tete wich einer neuen Überzeugung: Warum Gegner

gratis diagnostizieren, wenn man ihren Schmerz vergolden kann? "Die Universität ist Geschichte. Die „Hazienda für mentale Dominanz – Institut Mexico“ ist eröffnet. Ab sofort buchbar unsere exklusiven Transformations-Pakete für maximales inneres Wachstum."

Für Don Limòn – „Erotische Realitäts-Kompensation: Raus aus der roten Zone“ Dein Upgrade gegen den freien Fall. Lerne im geschützten Raum, wie du sportliches Versagen nicht mehr mit erfundenen Romanzen überspielen musst. Transformiere deine Libido in echte Abwehrarbeit.

Für Pepeke Guevara – „Tastatur-Resilienz: Schluss mit Manana“ Vom leeren Bildschirm zum Alpha-Output. Löse deine Schockstarre und bringe deine Finger zurück in den Flow. 

Für El Campeche – „Raus aus dem kognitiven Flucht-Narrativ“ Klarheit statt Kopfkino. Löse tief sitzende Gedankenmuster auf und befreie dich von dem Drang, Schein-Konflikte und externe Ermittler-Plots zu kreieren. Wir führen dich Schritt für Schritt zurück in das Hier und Jetzt deines sportlichen Potenzials. 

Für Herbster – „The Art of Receiving: Das Spielplan-Geschenk umarmen“ Mach dein Herz auf für unerwarteten Erfolg. Wer immer nur Mangel und böse Absichten erwartet, blockiert seinen eigenen Tabellenfluss. Öffne die Tür, atme tief ein und nimm das 3-Punkte-Paket als deinen persönlichen Durchbruch an.

Exklusives Eröffnungs-Special für die gesamte Liga: Wer innerhalb der nächsten 48 Stunden bucht, erhält nicht nur das handsignierte Workbook „Vom Punktelieferanten zur Alpha-Energie gegen die Paten-Dominanz“, sondern bekommt eine 15-minütige Aura-Reinigungs-Session mit Anna persönlich geschenkt. Kommentiert einfach irgendwo in euren Artikeln mit „TRANSFORMATION“ in der Zeitung.
19.09.2026 00:51 - Roquo - UNAM Pumas (0.3 TK)
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Amor clandestino
Was für ein Comeback! Was für eine Tragödie! Don Limòn ist Letzter. Mit einer Eleganz, die man sonst nur von einem Einkaufswagen mit kaputtem Rad kennt, hat er sich auf den letzten Platz zurückfallen lassen – und wirkt dabei erstaunlich entspannt. Eine Spurensuche

Offenbar hat der gute Mann den Kopf nämlich momentan nicht unbedingt beim Fussball. Gerüchten zufolge beschäftigt ihn seine Romanze mit Anna derart intensiv, dass selbst der Spielbetrieb (in der Liga; A.d.R.) plötzlich wie eine lästige Unterbrechung wirkt. Während die Konkurrenz um Punkte kämpft, schaut Don Limòn aus dem Fenster, lächelt verträumt und scheint gedanklich irgendwo zwischen AufStellungen, Champagner und Bitte nicht stören festzuhängen.

Und genau in diesem Moment kommt Maverick um die Ecke und brilliert, als hätte jemand heimlich den Schwierigkeitsgrad auf Weltklassetrainer gestellt. Angriff, Tempo, Glanz – während Don Limòn vermutlich gerade überlegt, ob man eine taktische Auszeit auch für romantische Angelegenheiten beantragen kann.

Noch besser: Roquo hat plötzlich den Weg aus dem Tief gefunden. Eben noch verschollen im fussballerischen Bermuda-Dreieck, jetzt wieder aufgetaucht und mit einem Gesichtsausdruck unterwegs, der sagt Hola chica, bailamos o follamos? Die Konkurrenz bekommt Schnappatmung, Roquo bekommt Punkte.

Und dann ist da noch Herbster. Er grinst. Einfach nur grinst. Dieses Grinsen

eines Menschen, der genau weiss, dass irgendwo gerade jemand anderes ins offene Messer läuft. Und wer könnte dieser jemand sein? Doch nicht etwa Don Limòn, der gerade versucht, seine romantischen Prioritäten mit der Tabellensituation in Einklang zu bringen.

Währenddessen erlebt Pepeke Guevara den vermutlich härtesten Arbeitstag seiner Karriere. Vor lauter Erschöpfung schafft er es nicht einmal mehr, einen Artikel zu veröffentlichen. Der Verleger schaut auf den leeren Bildschirm, Pepeke schaut zurück, und irgendwo im Hintergrund stirbt eine Tastatur leise den Heldentod. Mañana murmelt er. „Ganz bestimmt mañana.“ Dann fällt sein Kopf auf die Schreibtischkante.

Doch das eigentliche Drama kommt erst. Don Limòn steht vor dem Spiegel, betrachtet die Tabelle und erkennt: Letzter Platz. Dann betrachtet er seinen Terminkalender. Zuerst wieder ein verdammter Pate. Dann Santos Laguna. Und danach noch zu Tagträumer El Campeche. Dann schaut er wieder in den Spiegel.

Und plötzlich sitzt die Hose nicht mehr ganz so locker.

Nicht etwa aus taktischen Gründen. Eher aus jener Mischung aus Nervosität, Vorfreude und blankem Respekt, die entsteht, wenn man als Tabellenletzter zu einem Gastspiel reist und gleichzeitig versucht, emotional noch halbwegs auf der Erde zu bleiben.

Die Tabelle ist ein Trümmerfeld. Die Konkurrenz lacht. Die Romanze glüht. Und international läuft es für Mexiko prächtig! Viva México Cabrones!
18.09.2026 21:44 - Don Limòn - Pachuca CF (0.3 TK)
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