Willkommen in der wohl technikaffinsten Stadt Argentiniens, Rosario.
Geiles Teil! Genau das brauchte ich. Okay, das Vorgängermodell tut's zwar auch. Aber das hier hat so eine schöne weiße Klavierlackoptik. Geil!
Wie war das nochmal? Den Fluxkompensator muss ich auf Gleichstrom umstellen, dann geht das doch schon, oder? Immer noch nichts. Oder liegt es am Anschluss? Sicherlich. Das muss man doch von QUAK auf KOAX umstellen, keine Frage! Also auf ein Neues!
…
Wieso klappt das schon wieder nicht? Das kann doch nicht wahr sein. Wo ist mal ein IT-Nerd, wenn man ihn braucht? Also gut. Verbinden wir den optischen Ausgang mit dem Toslink-Kabel und den sensitiven mit dem HDMI. Vielleicht klappts dann. Na toll… Also Service-Hotline anrufen.
Zehn Minuten und zwei komplette Neuversuche (weil aus der Warteschleife geflogen)
später.
Hallo? Ja. Genau. Natürlich hab ich den Stromstecker drin. Ich bin doch kein… No… ups. Ähm. Noob. Jetzt am besten nicht anmerken lassen, dass es doch der Stromstecker ist. Aber moment! Wissen Sie was? Ich glaube das funktioniert nicht. Lassen Sie mich das Gerät doch einfach zurück zu schicken, okay? NEIN! Es ist nicht der Stromstecker, okay? Ja wirklich. Also bitte zurücksenden. Ja okay, die 5,95 EUR zahle ich. Bevor man mich hier noch als Idioten abstempelt, weil der Stromstecker drin war… Nene. Alles klar! Dann warte ich mal auf die Mail mit dem Rücksendebon! Tschüß.
Technik, die begeistert. Ihr macht mich fertig.
* Diese Begebenheit hat sich so oder so ähnlich, zumindest genauso zugetragen. Nur jegliches Detail wurde verändert. Dem Datenschutz wegen. Und weil Herbie doof ist. So.
In der Liga ist Tiro Federal Argentino mit sechs Punkten aus vier Spielen als Aufsteiger sehr gut gestartet. Und man scheint doch recht gut aufgestellt zu sein.
Doch beschäftigt die Fans auch wieder die näherrückende Copa Argentina. Immerhin schaffte man es in der Vorsaison bei der erstmaligen Teilnahme als Zweitligist ins Viertelfinale, wobei man zugegebenermaßen in der Gruppenphase sehr viel Glück hatte. Nun hofft man als Erstligist wieder auf das Erreichen des Viertelfinals, was aber trotz KO-Runde von Beginn an die Sache nicht einfacher machen wird. Man wird aber wieder das bestmöglichste versuchen.
Der Plan des Reverend scheint zu greifen! In kleinen Schritten will er das Team aus der Tiefe der Liga bewegen und wieder zu altem Glanz zurückfinden! Der erste kleine Schritt ist nunmehr getan, denn mit einem furiosen 1:0 Heimsieg über Centro Juventud Antoniana und den daraus erzielten 3 Punkten verbesserten sich die Instituten um einen Platz in der Tabelle! Man bekleidet nun den 19. Platz und kann nun am nächsten Zat Platz 18 angreifen! Dazu stehen dem Reverend drei Begegnungen zur Verfügung. Auswärts bei CA Los Andes und Gimnasia la Plata und zu hause gegen Huracan Buenos Aires! Zusätzlich muss man noch international antreten, was dem nächsten kleinen Schritt hoffentlich nicht entgegen wirkt!
Während sich im oberen Tabellendrittel schon einige Mannschaften befinden, die auch am Ende um diese Plätze spielen werden, befindet sich Gimnasia La Plata noch im hinteren Mittelfeld, konnte die Abstiegsränge am Freitag bereits verlassen. Aber auch im Mittelfeld und hinten in der Tabelle sind Mannschaften, die ganz andere Ansprüche zu vermelden haben. Und jetzt beginnt wohl erst die Phase, in denen sich langsam abzeichnen wird, wo es hingesehen soll,
die ersten 3er-Spieltage stehen an. Für Gimnasia La Plata stehen dabei Spiele gegen den bisherigen Tabellenführer River Plate und die hinter einem stehenden Mannschaften Centro Juventud Antoniana und Instituo de Cordoba an. Schon alleine diese Mannschaftsnamen zu schreiben berechtigt fast, den kompletten Bonus einzustreichen. Man hat sich diese Saison ein etwas höheres Ziel gesetzt: den Copa Libertadores. Nur die Old Boys haben bisher ein höheres Ziel...
... hat man Christian A. Schmidt. Anders ist die Niederlage bei Argentinos Juniors nicht zu bezeichnen. Schmidt ist sauer! Wieder steht man im Abstiegskampf, zumal am nächsten ZAT zwei Auswärtsspiele anstehen. Da kann Centro Juventud Antoniana am nächsten ZAT noch so gut gegen den amtierenden argentinischen Meister Gimnasia La Plata spielen - nach dem nächsten ZAT ist man unter den letzten Vier! Und was nun?
Nein, keine Wallfahrt nach Salto Grande.
"Hard Rock Hallelujah" heißt das neue Motto. Musik macht lustig, Musik macht froh. Deswegen war dem Verein nichts zu teuer und man hat kurzfristig die finnische Hard-Rock-Band Lordi nach Salta eingeladen. Am Sonntag Abend findet ein Konzert im heimischen Stadion statt, die 20.000 Ticktes sind innerhalb von drei Stunden verkauft worden, so dass aus dieser Hau-ruck-Aktion sogar ein kleiner finanzieller Gewinn bei rumkommen wird. Na dann ... Hard Rock Hallelujah!
Avellaneda - Nach dem Abstieg von Arsenal de Sarandi ist CA Independiente der einzige Fußballverein Argentiniens ohne Lokalderby.Das heißt, man muss sich neue Aufgaben suchen bzw. neue Lieblingsgegner, die man Ärgern kann.
Ganz oben auf der Liste natürlich Gimnasia La Plata, wo man mit dieser Aufgabe schon letzte Saison angefangen hat, mit mäßigem Erfolg leider. Man hätte das am letzten Spieltag gleich
fortsetzen können, aber leider hatte sich CAI-Coach Prenzlauerbergo nicht rechtzeitig vor Saisonbeginn das Tableau der Primera Divisoion angeschaut und gar nicht bemerkt, dass Arsenal auch in die ewigen Zweitligajagdgründe entschwunden ist. Dort hatte man ja eher die Newells Old Boys vermutet, aber die räudige Katze Graf Zahl hat natürlich fünf sieben Leben. Die wird er auch brauchen, um jemals eine Meisterschaft feiern zu können.
Ferro Carril Oeste ist recht ordentlich in die neue Saison gestartet, wobei es in der ersten Spielrunde keine großen Überraschungen gab. Daher ist es auch noch zu früh, eine Saisonpreognose abzugeben, zumindest was die Ziele des Verdolaga betrifft. Doch bei insgesamt acht internationalen Startplätzen träumt natürlich jeder in der Liga, irgendwie auf einen dieser Plätze zu landen. Allerdings bedarf es dazu auch reichloich Auswärtssiege, und was bietet sich da besser an als ein Überraschungerfolg beim amtierenden Meister? In Caballito hat man jedenfalls unter der Woche reichlich Konter geübt.
Lieber bleibt der Ballonfahrer noch etwas am Boden und bereitet seinen Höhenflug in aller Ruhe vor. Vorräte dürfen nicht zu schnell verbraucht werden, die allgemeine Wetterlage der Umgebung muss genau studiert werden und vor allem der Wind und die Richtung, aus der er weht, dürfen nicht unterschätzt werden. In der Ruhe liegt die Kraft, Reserven sollen solche bleiben, es wird nichts überstürzt. Stattdessen bläst man in Ruhe seinen Ballon auf, um dann - wenn die Zeit reif ist - in die Luft zu gehen und Höhenflüge zu genießen, wenn man man auf alles andere herabschauen kann und seinen Weg in die Sonne und den ewigen Ruhm fortzusetzen.
zu lange zu schmähstad hat sich W.4 alias Trainer der Tausendmalrotweissgestreiften von Los Andes allias Sancho Weh alias Capo der Andinisten verhalten, als dass ihm die worte nur so von der Hand gehen würden. es holpert noch alles und er muss sich mal die Primera-Zeitungslandschaft so ansehen, wer da das grosse wort führt. Er vermutet die immergleichen Maulhelden aus Rosario und Avellaneda, die sich hier als Platzhirschen gebärden und denen man ein wenig paroli bieten
sollte. Und diese unsägliche Interviewerin mit ihrer LiebesSexaffäre mit dem Trainer der Newell's Old Boys. Der allte Newell selbst ist mit einem Koffer angereist um einem anonymen Typen das Handy abzukaufen, mit dem er den Grafen Z. in Pose von einem Prinzen (Harry, Anm.d.Red.) abfotografiert hat und dieses widerliche Stück Pressemist ans SM-Studio in Belgrad verkaufen wollte. Das SM-Studio hätte astronomische Preise bezahlt, doch der alte Newell war schneller...
Start in die neue Saison mit einer total veränderten Mannschaft. Die besten Spieler sind weg gegangen in Mannschaften mit grösserem Namen. Junioren drängten sich auf, die Lücken zu schliessen. Trainingsspiele konnten keine durchgeführt werden in der kurzen Zwischenzeit. So war ich etwas auf Nadeln, wie sich das ganze anlassen könnte. Gegen den CA Independiente geriet die Mannschaft schon in der ersten Hälfte innert drei Minuten mit zwei Toren in Rückstand. Ein schlechtes Omen. Auch gegen die Argentinos Juniors geriet die Mannschaft wider in Rückstand, konnte dann allerdings das Spiel zwischenzeitlich drehen und musste sogar den Ausgleich wieder zulassen. Erst in den Schlussminuten konnten meine Spieler das Spiel noch für sich entscheiden.
Es wird langsam weihnachtlich in Europa und der gemeine argentinische Trainer freut sich über sommerliche Temperaturen anstatt im Schnee her um zu tollen und Schneemänner zu bauen. Jeder argentinische Trainer würde wahrscheinlich liebend gerne seine Strandfussballübunngen gegen harte Trainingseinheiten im Schnee bei eisigen Temperaturen eintauschen und seine verwöhnten Spielermadonnen in Eisige Bergseen scheuchen anstatt sie in den Atlantik wellen hüpfen zu sehen. Aber wir leben ja leider in Argentinien. So ein Pech.
Die letzte Saison hat man auch der 4 beendet - und die Boca Juniors sind auch in der neuen Runde wieder auf dem Zwischenrang angekommen. Doch in dieser frühen Phase der Saison ist dies selten ein Qualitätsmerkmal, sondern eher ein Zeichen dafür, daß man hier und da übers Ziel hinausgeschossen ist. Das weiß auch Vinnie Jones, der mit der Situation aber dennoch zufrieden
ist:
"Doch doch, das passt schon! Heimspiele gegen Gimnasia bedürfen immer der besonderen Aufmerksamkeit, das dürfte spätestens nach der letzten Saison auch dem allerletzten Andengaucho klar geworden sein. Und jetzt entschuldigen Sie mich, ich bin mit Blümchen, Fahrradhelm und Pralinscher auf dem Weg ins Krankenhaus nach Jujuy, Skua besuchen und gute Besserung wünschen!"
Gleich um 16 Ränge ging es für den Meister Gimnasia La Plata nach den ersten beiden Spielen der neuen Saison hinab, bis auf einen Abstiegsplatz. Aber gut, da befindet man sich ja wirklich in lustiger Gesellschaft. Ein Glück, dass es in den Pämpers News nach zwei Spieltagen noch keine Gewinner und Verlierer gibt. Nur ein Verein hat es in den ersten 20 Spielen gewagt, auswärts ordentlich auf die Tube zu drücken, was auch gleich mit der Tabellenführung belohnt wurde. Zum Glück findet unser nächstes Auswärtsspiel ja bei den Old School Boys statt, damit wir gleich hinterherziehen können und nicht den Anschluss verlieren.
Welch ein katastrophaler Saisonstart für den Reverend und sein Institut! Nach dem ersten Zat steht man mit 0 (in Worten "Null") Punkten am Tabellenende! Und zwar als einziges Team! "Eine Schande ist das!" schreit der Reverend bei der Morgenandacht in die Fankurve! Sowas hat dem Verein gerade noch gefehlt, hat man eine Saison 36 mit Höhen und Tiefen und dem verschenkten Copa Libertadores Sieg hinter sich! "Aber man soll positiv denken und das tun wir auch! Nun kann es nicht mehr schlimmer kommen und wir können das Feld von Hinten aufrollen!" ruft der Reverend die neue Marschroute aus! Am Freitag warten dann Centro Juventud Antoniana und CA San Telmo auf die Instituten!
Mit drei Punkten aus den ersten zwei Spielen fällt für Tiro Federal Argentino die erste Woche in der Primera División gut aus.
Dass man bisher "nur" gegen zwei Mitaufsteiger gespielt hat, soll die Freude über den guten Saisonstart dabei nicht allzu sehr trüben. "Jeder Erfolg wird bei uns gefeiert, als ob es der letzte wäre", ließ Trainer PrimaDrauf
deshalb durchblicken. Weiterhin sagte er: "Wir geben uns nicht irgendwelchen Illusionen hin. Wir spielen unser Spiel und haben Spaß dabei. Alles andere liegt nicht in unserer Hand. Fußball ist unsere Leidenschaft, die manchmal auch Leiden schafft."
Mit diesen letzten Worten verschwand der Trainer in den Katakomben und erlöste die sichtlich verwirrten Reporter von seinem Phrasengewäsch.
Auf den Tag genau sechs Jahre und ein Tag ist her, dass folgende unscheinbare Schlagzeile Amerikas Ticker kurz geprägt hat:
Newells Old Boys verpflichtet Graf Zahl
Es war der Beginn einer einzigartigen Liebesgeschichte in Argentinien, die wohl ihresgleichen sucht und vielleicht noch am ehesten mit den Chacarita Juniors und pitufino zu vergleichen ist. Jenem Paar, das seit Anbeginn der Zeiten in Argentinien vorzufinden ist, Auf- und Abstiege gemeinsam mit erlebt und auch einen kolossalen Gegentorrekord (123 in der 30. Saison, Anm. d. Red.) verkraftet hat. Aber gleich danach kommen die Los Leprosos, die gebrechlichen, alten Jungs des Grafen.
Fulminant schoss man in der 23. Saison auf dem letztmöglichen Aufstiegsplatz in die Primera Division und ist seitdem ununterbrochen erstklassig. Das sind vierzehn Saisons erste Liga Argentinien. Vierzehn Saisons schlechte Witze über die Old Boys. Saisons mit einem vergessenen, da mittlerweile entmachteten Vereinspräsidenten Alessandro de la Puerte y Rostalinez, unlustigen Lamas (gute Besserung an Skua!), dem
Glücksritter der tragischen Gestalt Don Zahlote, der eifrigen Reporterbiene Karla Kolumna-Krause und einer Abschiedstournee ohne Abschied.
Vierzehn Saisons pures Mittelmaß mit Ausrutschern nach unten und auch nach oben. Im Mittel wurden die Old Boys Achter (wurden sie aber in der Realität noch nie) und weisen eine Standardabweichung von 3,3 Tabellenplätzen auf. Das passt. Häufig genug wurden sie Fünfter und auch gefühlt viel zu oft Elfter. Auch interessant ist, dass sie im Schnitt 60 Punkte pro Saison holen. In rund 68 Prozent aller Saisons holten sie zwischen 57 und 63 Punkte. Aber das ist eben alles nur reine Statistik.
Letzte Saison durften der Graf und seine alten Jungs den statistischen Ausrutscher nach unten erleben. 53 Punkte. Platz 16. Und so verdammt wie sicher abgestiegen. Aber eben nicht ganz. Nun ist man wieder um Erfahrung reicher und darf sich neben dem Kuriosum der Vierfach-Fünf um einen so was von knallharten Nichtabstieg freuen. 104 Gegentore und trotzdem drin geblieben. So leicht machen wir es euch jeden Fall nicht. Wir haben noch lange nicht fertig.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
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Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
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