Kollegin von Karla Kolumna-Krause: Senor Prenzlauerbergo, ist Ihnen nicht gut? Prenzlauerbergo: Ich sehe Kreise! Lauter bunte Kreise! Und Tortenstücke, überall leckere bunte Tortenstücke! Kollegin von Karla Kolumna-Krause: So früh am Tag schon auf Drogen, Senor? Prenzlauerbergo: Nein, ich hab mir nur gerade die Auswahl der Awardos Argentinos angesehen. Alles so schön bunt! Kollegin von Karla Kolumna-Krause: Schön bunt, ja, aber wer hat denn nun die Awards gewonnen? Prenzlauerbergo: Keine Ahnung. Sie vielleicht? Die Mutter Ihrer Kollegin soll auch auf der Liste gestanden haben, hab ich gehört. Jedenfalls danke ich allen, die an mich geglaubt haben und grüße meine Stiefschlampe in Rosario. Kollegin von Karla Kolumna-Krause: Auf Graf Zahls Liste? Prenzlauerbergo: A propos Drogen und Zahl, was hat wohl der Armanijones wieder für Experimente mit seinem Körper angestellt, dass er auf die Idee kommt, Graf Zahl als Trainer des Jahres zu nominieren? Da könnte man ja
gleich auch noch dem Eigenrauch den Titel „Best of Five- König“ verleihen. Kollegin von Karla Kolumna-Krause: Ach der Armando. Wenn es den nicht gäbe, wäre der ein oder andere Kolumbianer um einiges ärmer. A propos arm, Senor, noch ein Kommentar zur Copa Libertadores? Sie haben noch immer keinen Punkt geholt. Prenzlauerbergo: Das könnte sich ja nun ändern, nachdem für CAI endlich der erste Spieltag ansteht. Kollegin von Karla Kolumna-Krause: Es geht gegen einen Peruaner... Prenzlauerbergo: Sehen Sie, wenigstens 6 Punkte sind also schon mal gebongt... Kollegin von Karla Kolumna-Krause:... einen Uru... Prenzlauerbergo:... 12 Punkte... Kollegin von Karla Kolumna-Krause: und einen Mexikaner. Prenzlauerbergo: Oh, Montezumas Rache. Naja, da schenken wir das Auswärtsspiel ab und begnügen uns mit 15 Punkten. Kollegin von Karla Kolumna-Krause: Wir sprechen uns nächste Woche Prenzlauerbergo: Ich bin sicher, ganz Argentinien freut sich schon drauf.
Die vorzeitige Verlängerung des deutschen Trainers Christian A. Schmidt bei Centro Juventud Antoniana war gestern Abend für El Tribuno Salta (ETS) eine Eilmeldung wert. In einem Telefoninterview wurde nach den Hintergründen gefragt: ETS: Senior Schmidt, Centro Juventud Antoniana ist mit sechs Punkten und Platz 8 in der Primera Divisón von den vier Aufsteigern aus der Nactional B am Besten gestartet. Wie erklären Sie sich das? Schmidt: Die Mannschaft ist eingespielt, in physisch guter Verfassung und zeichnet sich durch ihre Lauffreudigkeit aus. ETS: Was ist das Geheimis dieses Erfolgs? Schmidt: Es klingt jetzt typisch deutsch, aber Pünktlichkeit, Disziplin und vorausschauendes Spielen. Disziplin, weil ich der Trainer bin und dafür sorgen muss, zusammen mit meinem Trainerstab die Spieler auf den Punkt vorzubereiten und fit zu machen. Ich dulde hier keinen Widerspruch von meinen Spielern, was das Training angeht. Pünktlichkeit ist wichtig: Jeder hat pünktlich zum Training zu erscheinen. Weiter muss gerade im Spiel jeder einzelne Spieler korrekt stehen und zur rechten Zeit am rechten Ort sein. Dafür muss der Spieler die
eingeübten Spielzüge situationsbedingt instinktiv abrufen können, also bereits vor dem eigentlichen Spielzug wissen, was jetzt kommt. ETS: Es stehen nunmehr zwei Auswärtsspiele und ein Heimspiel gegen den Mitaufsteiger Atlético Tucumán an. Was erwarten Sie? Schmidt: Das werden alles sehr schwere Spiele: Racing Club und CA Lanús kennen die erste Liga und das Spieltempo; meine Mannschaft muss sich hier als Neuling erst einmal bewähren und zeigen, dass sie mithalten kann. Und der Trainer von Atlético Tucumán steht derzeit enorm unter Druck; Platz 19 ist sicher nicht die Position, die sich der Verein erhofft hat. ETS: Wieso haben Sie bereits jetzt vorzeitig verlängert? Schmidt: Es macht mir Freude und Spaß, mit diesem Trainerstab und diesen Spielern zu arbeiten. Wir wollen den Klassenerhalt und darüber hinaus in der Copa Argentina gut abschneiden. Die vorzeitige Verlängerung verstehe ich auch als Signal und Botschaft, dass ich an die Mannschaft, an jeden einzelnen Spieler und an den gemeinsamen Erfolg glaube. ETS: Vielen Dank für das Interview, Senior Schmidt. Schmidt: Vielen Dank meinerseits!
Herzlich willkommen in der wohl… ähhh… Ist das euer Ernst? Wirklich? Ok. Herzlichen willkommen im na ja, Großstadtmief von Buenos Aires.
Karla Kolumna-Krause: Buenos dias, Senor Zahl. Graf Zahl: Buenos aires, Senorita Kolumna-Krause. Was zum Teufel suchen wir hier? KKK: Na ja, sie wissen ja. Die Einschaltquoten sinken… GZ: Zum Teufel nochmal! Das hier ist ein Zeitungsinterview. Die Quoten können doch gar nicht.. KKK: … und da kam meine Redaktion auf die Idee, dass wir ja jeden Spieltag eine andere Stadt eines Fußballvereins in Argentinien besuchen könnten. So Reiseformate sind immer sehr begehrt. GZ: Dann ist die Tour ja bald zu Ende. Außer Buenos Aires und La Plata gibt’s da ja
nicht mehr viel… KKK: Seien Sie doch nicht so negativ. Wie finden Sie es hier? GZ: Nicht gut. KKK: Das war’s schon? GZ: Ja. KKK: Sollen wir dem Interview nicht noch eine gesellschaftskritische, humoristische, zynische Note verpassen, damit der Artikel nicht ganz so sinnlos erscheint? GZ: Taten wir das je schon mal?
EILMELDUNG.
GZ: Senorita Kolumna-Krause, Moment! Ihre Mutter war für einen der vier "Awardos Argentinos" nominiert. Was sagen Sie dazu? KKK: Bueno. Das ist aber kein Grund damit aufzhören mir meinen Rücken einzuseifen, Senor "Trainer der Saison". GZ: Das ist aber auch nicht wirklich witzig. KKK: Mir ist heut nicht danach. Ich hab Migräne.
...fragt sich also bloss noch für wen. Der Racing Club scheint sich langsam aber sicher wieder in seine üblichen Gefilde abzuseilen. Dies scheint zwar nicht dem Gusto des heissblütigen Trainers zu entsprechen, ist aber nichts weiter als das zu erwartende Szenario, hat sich doch Racing auf dem Transfermarkt vornehmlich zurückgehalten.
So ist es kaum weiter erstaunlich, dass sich nach der überaus laschen Vorbereitung schon 3 Mittelfeldakteure den Knöchel verstaucht haben. Mit welcher Aufstellung Xerez den ersten 3er.ZAT der Saison in Angriff nehmen will, weiss vermutlich nicht mal er. Im Notfall werden wohl Konservendosen ihren Dienst tun müssen...
Einen guten Start in die argentinische Eliteliga hatte am vergangen ZAT der Nobody von Atletico Tucumán. Die 0:1 Niederlage im Auswärtsspiel beim Racing Club konnte der Aufsteiger gut wegstecken. Im direkten Aufsteigerduell gegen Colon Santa Fe konnten die gewohnt heimstarken Mannen um Trainer wp61_Amerika einen knappen aber verdienten 1:0 Erfolg verbuchen. "Gleich im ersten Heimspiel der erste Primera División Sieg der Vereinsgeschichte", freute sich der Coach über die drei errungenen Punkte. Man darf bereits auf den kommenden Spieltag gespannt sein, bei dem das Team gegen Talleres Cordoba und Gimnasia La Plata antreten muss.
Dem Aufsteiger Colon de Santa Fe ist ein Einstand nach Maß gelungen: 4:0 daheim gewonnen und auswärts nur knapp mit 0:1 verloren bedeuten einen zwischenzeitlichen 5. Platz in der Liga: "Wenn wir am Ende der Saison immer noch hier stehen, baut man mir wohl nicht mehr nur eine Statue sondern nennt das Stadion, sämtliche Prachstraßen und natürlich alle Neugeborenen nach mir!" grinste Tommte in die Kameras. Doch bereits in den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob die Mannschaft nicht nur das höhere Tempo der Primera División mitgehen kann sondern auch
in den diversen Pokalen längerfristig mitspielen kann. Der von Cruz de Malta[\i] gesponsorte Juan "Pescado" Guerra hat mit drei Treffern zum Saisonauftakt bereits sein Können unter Beweis gestellt, ist sich aber auch bewusst, dass es in der heute beginnenden SuperCopa Argentina nur um den Sieg gehen kann: "Wir müssen hier ein Wahnsinnstempo gehen, das ist hart aber wir haben die Kraft und den Willen, uns dauerhaft in Argentinien einen Namen zu machen!" Die Gelegenheit bietet sich bereits heute, wenn der amtierende Tabellenführer Arsenal de Sarandi zu Gast ist.
Kollegin von Karla Kolumna-Krause (KKKK): Ach ja, jetzt wo die Entscheidung über den Zeitungsschreiber der Saison bevorsteht, darf ich wieder mal aus dem medialen Schatten treten, ja? Das wird Ihren behaarten Arsch auch nicht mehr retten, dafür habe ich gesorgt. Und Sie können sich aber mal auf scharfe Fragen gefasst machen! Prenzlauerbergo: Wenns was zu beschweren gibt, sprechen Sie es bitte auf meine Mailbox. Die Fragen, bitte ich hab nicht ewig Zeit, ich muss zum Auswärtszug nach Westen. Kollegin von Karla Kolumna-Krause (KKKK): Senor Prenzlauerbergo, Meisterschaft schön und gut, aber das ist ja nun schon wieder Geschichte. Alle haben es schon wieder vergessen... Prenzlauerbergo:... außer dem Weh. Kollegin von Karla Kolumna-Krause (KKKK): Wie gesagt, Schwamm drüber. Aber Ihr internationales Abschneiden ist ja schon wieder mehr als peinlich, noch keinen einzigen Punkt geholt für Argentinien, und das als Meister! Prenzlauerbergo: Ich
gebe Ihnen grundsätzlich recht, und da gibt es auch gar nichts zu beschönigen. Einwerfen möchte ich jedoch, dass schließlich auch noch gar kein Spiel angesetzt war für uns. Kollegin von Karla Kolumna-Krause (KKKK): Faule Ausreden, nichts als Ausreden. Wo soll das denn hinführen, die CONDOMBOL-Wertung... Prenzlauerbergo: Da mache ich mir keine Sorgen, solange der Jähnig nicht von Peruanern entführt wird. Kollegin von Karla Kolumna-Krause (KKKK): Vom leuchtenden Pfad, meinen Sie? Prenzlauerbergo: Das eher nicht, die haben da doch noch gar keine Elektrizität soweit ich weiß. Kollegin von Karla Kolumna-Krause (KKKK): Kommen wir ins Inland. Wer wird denn nun Meister? Prenzlauerbergo: Na die Boca Juniors, wer denn sonst? Graf Zahl etwa? Kollegin von Karla Kolumna-Krause (KKKK): Ja, warum denn nicht? Prenzlauerbergo: Das können Sie sich wohl selbst beantworten. Oder fragen Sie einfach mal Ihre Kollegin.
Ferro Carril Oeste hat den Auftakt diese Saison nicht vergeigt und souverän die Heimpunkte gegen den kommenden Meister (Gesetz der Serie) eingefahren. Nun muss gegen den aktuellen Meister unbedingt nachgelegt werden, denn anonsten ist der Auftaktsieg bedeutungslos und alles wird so wie letzte Saison. In Caballito zittert man, dass genau dies eintrifft. Wird es eines dieser berühmten "Kaninchen vor der Schlange"-Spiele? "Was? Es wird eine dieser berühmten Hitzeschlachten, in der die Fans halbnackt auf den Rängen rumtoben, und die Trainer mit hochroten Köpfen an der Seitenlinie herumtanzen.", so Ferro-Coach Armando Broncas mit seiner eigenen Spielprognose.
So der naechste Stopp heisst Arsenal Sarandi, der Klub der sich noch nicht mal einen eigenen Namen leisten kann, sondern sozusagen der Chinese unter den Argentiniern ist, da er den Namen eines englischen Klubs kopieren muss ... und das bei den schlechten Beziehungen zu Grossbritannien. Eine Schande fuer die ganze Nation. Thomas Magnum und seine KFZ-Mechaniker sind auf ihrer diesjaehrigen "Immer auf die Fresse"-Tour besonders heiss auf das Auswaertsgastspiel, geht es doch um den temporaeren Platz an der Sonne und den wollen natuerlich auch die Jungs von Thomas Magnum erobern. Diese Maulschluessel sind gezueckt und die Schraubenzieher und Spanner einsatzbereit um zum naechsten Schlag auszuholen.
Das ist ein Drehbuch von besonderem Reiz für den CA Lanus. Da hatte die Mannschaft nach einer tollen zweiten Saisonhälfte in Argentinien den absolut unerwarteten dritten Schlussrang erreicht und ist von allen Seiten, von der Presse, von der Klubleitung, von den Fans gefeiert worden. Saisonabonnements gingen weg wie noch nie und dann das, eine peinliche kalte Dusche beim ersten Heimspiel vor ausverkauftem Haus. Eine absolute Pleite. Talleres de Cordoba unter Trainer Thomas Magnum in einer absolut blendenden Frühform verpasst der Mannschaft sechs Gegentore. Man kann sich hier nicht erinnern, dass bei einem Eröffnungsspiel der CA Lanus schon einmal derart vorgeführt worden ist.
Da die internationale Witzveranstaltung (siehe Artikel in der internationalen Zeitung) mal wieder einen herzhaften Lacher aus dem Reverend herauspresst, muss er wenigstens in der Liga einen kühlen Kopf bewahren und dies scheint auch nach dem ersten Zat der Saison 34 geklappt zu haben. Im ersten Heimspiel konnten die Institutionellen mit einem klassischen 3:0 über Huracan Buenos Aires überzeugen und den ersten 3er einfahren! Auswärts bei den alten Herren von Newell´s Altenheim kam die Mannschaft nicht so gut klar und verlor mit 0:1. "Wir sind optimistisch dass wir unseren Weg auch diesmal wieder hinter CAI und Talleres einschlagen werden! Solange die Liga nicht im best-of Modus ausgetragen wird, sollte das möglich sein!" spricht der Reverend.
Nicht nur, dass sich Prenzlbergo und der Jones sich die Meisterschaften abwechselnd hin- und herschieben, auch Gimnasia La Plata hat schon von den Ligakrösusse Aufgaben erhalten. Die Kohlen holen, und zwar aus dem Ausland. Weil das angeblich nur wir können. So kann man die Gegner natürlich auch loswerden, einfach ins Ausland schicken und hoffen, dass sie nicht wiederkommen.
Aber darum muss man sich derzeit noch nicht
kümmern. Vorerst kann man die gesamte Konzentration auf den nationalen Wettbewerb richten. Dabei musste man gegen einen Titelfavoriten und einen selbsternannten Titelfavoriten in den ersten beiden Spielen antreten, mit deren Ausgang man doch sehr zufrieden sein kann. Gegen den letztjährigen 5.-platzierten Newell´s Old Boys gewann man 1:0, gegen den Tabellennachbarn des letztjährigen Tabellenabschlusses setzte es traditionell eine Niederlage.
Nach den ersten beiden Spielen in der ersten Liga gegen die Mitaufsteiger Colon de Santa Fe und CA San Telmo und drei mitgenommenen Punkten wird die Mannschaft von Centro Juventud Antoniana samt Spielerfrauen den Silvesterabend zusammen im 5-Sterne-Hotel ALEJANDRO und anschließend im Rumi feiern: Nach einem Wellness-Nachmittag und 5-Gänge-Menü Abendessen im Restaurant des Hotels hat der Verein die Mannschaft samt Anhang ab 23 Uhr ins Rumi eingeladen, wo bei heißer Musik und Cocktails das neue Jahr gefeiert wird. Hierzu wurde im Club ein separater VIP-Bereich eingerichtet. Der deutsche
Trainer Christian A. Schmidt hingegen befindet sich derzeit im Flieger nach Deutschland, wo er im heimischen und winterlichen Münsterland mit seinen Geschwistern und deren Familien das Jahr 2012 begrüßen wird. Vor seiner Abreise hat er - zusammen mit dem Vorstand des Vereins - auf einer Pressekonferenz vor lokalen Reportern die beiden ersten Spielergebnisse vorsichtig - man spielte bisher nur gegen Mitaufsteiger - kommeniert und allen Mannschaften und Trainern der Primera Divisón und der Nactional B ein frohes neues Jahr mit guten und fairen Spielen gewünscht. In diesem Sinne - guten Rutsch!
Willkommen in der wohl hippsten und humorreichsten Stadt Argentiniens. Rosario.
Karla Kolumna-Krause: Hola Senor Zahl! Graf Zahl: Hola Senorita Kolumna-Krause! Sie sehen heute so besorgt aus? Was gibt es denn? KKK: Es sieht schlecht aus. Wir müssen wirklich beginnen zu kämpfen. GZ: Ach was. Ist doch noch alles drin. Eins verloren, eins gewonnen. KKK: Ich rede nicht von Ihren lächerlich-kläglichen Versuchen die Meisterschaft zu erringen.
GZ: Sondern? KKK: Die Einschaltquoten sinken weiter. Was sollen wir tun? Hmm… GZ: Ist das hier wirklich kein Zeitungsinterview? KKK: … Ich hab’s! Machen wir Stand-Up! Das ist idiotensicher. GZ: Wenn Sie es sagen. KKK: Muy bueno. Erzählen Sie ein Witz. GZ: Der Weh will seinen Worten Taten folgen lassen. KKK: Und weiter? GZ: Das war schon der Witz. KKK: Okay, lassen wir das lieber mit Comedy…
Xerez freute sich sichtlich, nachdem der knappe Auswärtssieg gegen den Himmelblauen in trockene Tücher gewickelt werden konnte. Dass auch noch Atahualpas Nachfahren mit den erfreulichsten aller Copa-Resultate nach Hause geschickt werden konnten, herrschte Volksfeststimmung in Avellaneda! Bei den nächtlichen Steifzügen geriet man mit einigen Sarandi Anhänger ins Gehege...
Eigentlich eine klare Nacht;
voller freudiger Ereignisse und angenehmer Trunkenbolde, welche in Avellaneda die Nacht zum Tag zu machen gedachten. Klarer wäre höchstens der Grappa der Porteños im Hafen von Buenos Aires. Doch um genau diesen entbrannte zu später Stunde im Oja de Agua ein wilder Faustkampf. Da sich Xerez aufgrund distraktiver Begleitung nicht zu erinnern vermag, wäre ein Aufarbeitung des Falles im Rahmen der Kolummne eventuell angebracht...
Gut, daß man sich bezüglich der Ligaergebnisse bei den Boca Juniors nicht auf unangenehme Überraschungen einstellen musste. Es gelang ein Saisonstart, bei dem man locker flockig im Mittelfeld mitschwimmt, nichts riskiert, aber auch nichts verloren hat, weder an Kondition noch an Nerven noch an Punkten. Und wenn es nach Vinnie Armando Jones geht, ist das soweit auch ganz prima:
"Ja, absolut, absolut. Der Fokus muss erstmal darauf liegen, daß wir unser Team irgendwie in die Copa Americana-Gruppenphase bugsieren. Insofern bin ich recht dankbar dafür, daß wir hier nicht schon zu Beginn alles geben mussten. Denn auch Gimnasia hat ja derzeit die Dreifach-Belastung, und das wird auch bei River nicht anders werden."
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
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ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
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