Amadora - Erstaunlich unfallfrei hat Estrela Amadora die doppelte Patenrunde zum Beginn der Rückserie überstanden. Dreinull gewonnen, dreinull verloren, Platz 4 gehalten. High Five, kann man da nur sagen, darauf ein Sixpack oder doch lieber nur ein Seven Up, schließlich ist es noch nicht acht Uhr?
Stoppen wir das hier lieber, bevor wir zum neuntenmal vom Hundertsten ins Tausendste kommen. Was wollten wir sagen? Ach ja, das einzige, was die Zufriedenheit etwas trübt ist,
dass man trotz Platz vier hinter den Erzrivalen aus Portimao -die erstmals in ihrer Copahistorie in eigenen Trikots antreten wie man hört- und den Unaussprechlichen aus dem Hinterland liegt. Und man ist darüber hinaus eingeklemmt zwischen denen und den Inselkickern sowie Uniao Leiria. Letztere kommen am Freitag zu Besuch nach Amadora, und es bleibt abzuwarten, ob man dann immer noch die Position halten kann. Immerhin hat man es, erstaunlich genug, mit keinem Paten zu tun. Ein Wunder? Schon wieder?
Nach der kurzen Winterpause ist Uniao Leiria erwartungsgemäß mit einer Auswärtsniederlage und einem Heimsieg in die Rückrunde der portugiesischen Superliga gestartet. Im Auswärtsspiel setzte es beimi Vitória Guimarães eine 0:3-Niederlage. Zu Hause spielten die Mannen von Capo wie ausgewechselt und fuhr gegen den SC Farense einen 6:0-Kantersieg ein.
In der Tabelle steht Uniao Leiria auf einem sechsten Tabellenplatz und wäre Stand heute erneut
für die Europa League qualifiziert. In der aktuellen Europa-League-Saison schieden die Portugiesen unglücklich in der ersten KO-Runde aus. Nach dem überraschenden 4:2-Auswärtssieg beim PSV Eindhoven vergab Uniao Leiria vor heimischer Kulisse mit 0:1 nach Verlängerung den Match. Im alles entscheidenen Spiel spielte die Mannschaft von Capo wie gelähmt und kassierte eine 2:6-Niederlage. Statt Uniao Leiria zog nun der Gegner aus den Niederlanden in die nächste Runde ein.
... wartet mal wieder auf Estrela Amadora, am ersten ZAT der Rückrunde. Statt gemütlich bei Naval 1. Septembro und Rio Ave zu spionieren und abends wieder im schönen Amadora zu sitzen, muss sich Coach Paulo also ins weit entfernte Deutschland aufmachen, um in so schönen Städten wie XXXXXX und YYYYYY die Gegner-Ersätze zu beobachten. Wie diese aufwendigen
Scoutingtrips samt stundenlanger folgender Analyse dann in eindrucksvolle Pleiten umgemünzt werden, hat Paulo ja bereits mehrmals diese Saison demonstriert. Insofern sind Estrelas Konkurrenten berechtigterweise guter Hoffnung, dass sich die Hauptstadtvorstädter mal wieder eine blutige Nase holen. Ob Paulo dann gleich in Deutschland bleibt? Dafür gäbe es vermutlich wenigstens einen A Bolus.
Was für eine Rückkehr für Trainer Jähnig bei seiner Mannschaft SC Campomaiorense. Nachdem man zwei Wochen lang den Co-Trainer die Verantwortung übergab, ging es für den SCC gleich vom 11. Rang auf Platz 5 vor dank 4 Siege in 6 Spielen. Die Möglichkeit war durch zwei Heimspiele gar gegeben, die Hinrunde auf einem noch besseren Platz zu beenden. Doch die Punkte im Heimspiel gegen Boavista Porto mussten mit einem teuren 5:5 geteilt werden und es ging wieder zurück auf die 7. Position. Während des Spiels wurden sogar
erstmalige Sprechchöre "Wir wollen den Co zurück, wir wollen den Co zurück, wir wollen wir wollen, wir wollen den Co zurück" laut. Erstmals scheint Jähnig bei den Fans unten durch zu sein und man befürchtet schon "Jähnig raus"-Rufe. Denn es wurden nicht nur sehr teuer 4 Punkte geholt, sondern vor allem eine gute Ausgangslage für die Rückrunde versiebt. Der anvisierte 3. Rang ist jetzt 3 Punkte und 14 Tore entfernt. Schließlich wollte man die Saison zum 8. Mal in Folge unter den ersten 3 beenden...
Dank des furiosen 6:1-Auswärtserfolgs bei Martimo Funcha am letzten l verbringt Uniao Leiria die kurze Winterpause auf dem fünften Tabellenplatz. Ohne den Sieg wären die Mannen von Capo auf 10. Rang abgerutscht. Zudem feierte man mit dem 5:2-Heimsieg gegen Vitoria Setubal den achten Heimsieg im achten Heimspiel, nachdem Uniao Leiria zuvor im Auswärtsspiel bei Sporting Braga mit 0:5 unterlegen war.
Nach dem großartigen Spiel in Funchal wollen
die Fans wieder mehr, doch Capo bremst wieder auf die Euphoriebremse: "Wir haben ein überragendes Spiel abgeliefert. Aber man muss auch sagen, dass der Gegner an diesem Tag überhaupt nicht anwesend war. Jetzt gilt es darum, dass wir gute Form konservieren und uns in der Rückrunde im oberen Tabellenregion halten." Weil die portugiesische Sonne auch im Winter scheint, geht es am kommenden Freitag bereits mit dem Auswärtsspiel bei Vitoria Guimaraes weiter.
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… möchte man in Richtung Setúbal oder Coimbra rufen, aber natürlich folgt an dieser Stelle nur der übliche wöchentliche Bericht von der Insel. Hier könnte ab der kommenden Woche aber nicht nur ein Artikel stehen, sondern auch Werbung. Genau, Reklame! Denn seit der Sportdirektor von Marítimo Funchal in der Vereinskasse nur noch eine stattliche Hausspinne gefunden hat, ist es auch dem Letzten im Club klar, dass man neue
Einnahmequellen erschließen muss. Also, hier könnte zukünftig auch Ihre Werbung stehen. Und damit das nochmals klargestellt ist: Auf Madeira ist man offen dafür, die Überschriftenzeile für Spirituosen, Lungentorpedos oder dubiose Finanzdienstleistungen freizuräumen. Denn schließlich hat man hier als Offshore-Territorium eine historische Bürde, die es quasi unabdingbar macht, diese schöne Tradition fortzuführen.
Es will irgendwie nicht klappen. Der Sprung auf die internationalen Plätze. "Ein Traum im wahrsten Sinne des Wortes", wird matador zitiert. Zwar lag man ab und zu mitten in der Saison ganz weit oben, gegen Ende der Saisons zeigte sich allerdings stetig ein Negativtrend. So kam am Ende auch nix zählbares raus. "Wir zeigen nun mal keine konstanten Leistungen. Und dann kommt mal ein Spieltag, wo wir mit leern Händen ausgehen und schwuppdiwupp ist der Zug weg. Und wir winken hinterher." Tja Herr matador, wenn die Zugabgabe doch immer so einfach wäre wie die Quizfragen in dieser Woche...
Wir wussten es schon immer: Tiere behindern nur den Fussball. Daher kommen sie bei uns natürlich nur auf den Teller. Ein bisschen Rinderwahn hat noch keinen geschaden, schüchtert stattdessen vielleicht sogar etwas den Gegner ein. Vor allem die gegnerischen Abwehrspieler müssten einmal etwas Angst bekommen. Doch mit 21 Treffern ist der SC Campomaiorense das treffschwächste Team oberhalb des Abstiegsstriches. Gut, dass wir ja nun auf den Ligaliebling Sporting Lissabon treffen. Die haben es doch tatsächlich fertiggebracht, in nur einem Spiel diese Saisos nicht zu treffen. Dass es damit am Ende mit viel Glück erneut bestenfalls zu einem Mittelfeldplatz für Josip S. reichen wird, bekommt auch er sicherlich noch mit.
... bescheuerte Katze jetzt noch ein Drittes mal über die Tastatur läuft und dabei auf irgendeine Tastenkombination tippt bzw. tritt, die "Quellcode anzeigen" oder "Alles markieren und löschen" verursachen, gibts morgen Chinesisches Essen. Wobei zu befürchten ist, dass es den Kindern nicht ganz so gut schmecken wird. Kann das Mistvieh nicht wenigstens eine geniale Taktik für
den letzten Vorrunden-ZAT in die Tasten stapfen, oder eine bis dato geheime, da nur mit vier Pfoten gleichzeitig zu drückende, Tastenkombination entdecken, die dafür sorgt, dass Portimonense alle noch ausstehenden Spiele 5:6 verliert, Estrela Amadora im Gegenzug alle Spiele 2:1 gewinnt, und Hauptsache vor Campomaiorense bleibt?
Wenn sie das schafft, gibts doch Indisch. Dann muss halt der Hund dran glauben.
Zwar konnte Uniao Leiria ihre beiden Heimspiele für sich entscheiden. Gegen Boavista Porto konnten die Mannen von Capo einen 5:0-Erfolg feiern. Dagegen zitterte man sich gegen CD das Aves zu einem knappen 3:2-Sieg. Das Auswärtsspiel beim Spitzenreiter Portimonense SC dagegen ging klar mit 0:5 verloren. In der Tabelle rangiert Uniao Leiria weiterhin auf dem 9. Platz.
Diese momentane Situation geht auch an Capo
nicht spurlos vorbei. Erneut zeigte er sich ein wenig unzufrieden über die spielerische Leistung seiner Mannschaft: "Ich kann der Mannschaft trotzdem keinen Vorwurf machen. Immerhin nehmen sie den Kampf an. Das Problem ist einfach nur, dass von außen Großes von uns erwartet wird. Aber wir sind auch nur Menschen und wollen versuchen, ordentlich Fußball zu spielen und möglichst viele Punkte zu sammeln."
Am Kammerton A der Oboe richtet sich bekanntlich das gesamte Orchester aus. Ob Streicher, Holzblasinstrumente oder die Abteilung Percussion, für alle wird die Richtung durch die Vorgabe aus Oboenhausen vorgegeben. Im der portugiesischen Superliga kann dagegen kaum jemand auch nur ansatzweise ein Instrument bedienen, dennoch wird die Pace hier ebenfalls vom A wie Amadora definiert. Da können sich das hohe C aus Campomaiorense
oder das getunte F aus Faro vergeblich strecken, der Ton der die Musik bestimmt, wird in der aschgrauen Vorstadt von Lissabon bestimmt. Im Funchal freut man sich über den anstehenden Besuch der Kulturfreunde aus der Metropolregion, hat man gegen die gefühlte Oboe in den letzten Jahren daheim doch immer ganz ordentlich ausgesehen. Und im Zweifel kann man sich vielleicht bei einem norwegischen Kollegen noch Dimmu-Borgir-CDs ausleihen.
Amadora - Stark anfangen, schwach nachlassen. So oder so ähnlich lautet nicht nur die Bilanz des "Witze"niveaus der A Bola, sondern auch das Motto von Estrela Amadora für die laufende 39. Saison.
Begonnen hatte man erferulich gut, mit sechs Punkten am ersten ZAT. Unendlich lange scheint das her. Dann kamen die Unentschieden. 4:4, 5:5, 6:6, 7:7... jedenfalls teure Unentschieden. Und heute wiederum
wäre man froh, sich wenigstens über Unentschieden beschweren zu können. Aber mit sowas gibt sich ein Paulo doch nicht zufrieden, nein, es muss schon eine Steigerung her, es muss ja unbedingt eine dämlich teure Pleite bei einem Paten sein, dessen Namen wir hier aber nicht nennen. Denn Eigenrauch stinkt bekanntlich. Wie auch immer, wie die nächsten Spiele ablaufen werden, kann man sich in Amadora gut ausmalen.
Trainer matador war trotz des Unentschiedens gegen Maritimo Funchal vor heimischer Kulisse sichtlich zufrieden: "Die Jungs haben tapfer gespielt. Zwar haben wir zu Hause 2 Punkte liegen lassen, aber dafür Auswärts gepunktet. Zudem haben wir an diesem Spieltag nicht verloren. Das kommt nicht immer vor." Das stimmt so. Wenn man bedenkt, dass die Manschaft am vorigen Spieltag herbe Rückschläge einstecken musste, kann man diesen Spieltag in der Tat als positives Signal werten. Viel hat es dennoch nicht gebracht. Der FC Porto weilt weiterhin auf Platz 14. Gerade mal 3 Punkte weg vom 16. Rang.
Mit 3 Siegen hat der SC Campomaiorense den Anschluss an die Tabellenspitze wiederherstellen koennen. Gegen Naval 1 de Maio, fast also ein Namensvetter, sowie gegen Uniao Leiria konnte man sich in den Heimspielen mit 1:0 durchsetzen, ehe es beim FC Rio Ave einen 1:5-Erfolg zu bestaunen gab. Gegen die trainerlosen Vereine bleibt man damit also weiterhin sehr erfolgreich. Tabellenfuehrer bleibt Portimonense SC, die beim FC Porto leicht mit 1:2 die Punkte mitnehmen konnten. Wenn das bei einer Mannschaft in der Superliga gelingt, dann beim FCP. Hat der SCC natuerlich auch versucht, aber selbstverstaendlich 6 Gegentore bekommen. In 4 der 5 Heimspielen gelang Porto nur ein Tor, ausser gegen uns. Er liebt mich halt. Ich sehe es aber als Anerkennung.
In der Vorwoche konnte Uniao Leiria lediglich das Heimspiel gegen Benfica Lissabon mit 4:0 gewinnen. Dagegen gingen die Auswärtspartien beim CF Belenenses (0:5) und SC Campomaiorense (0:1) verloren. In der Tabelle musste die Mannschaft von Capo sogar den Absturz auf den 9. Platz verkraften. Auch der Tatsache geschuldet, dass man ein Auswärtsspiel mehr bestritten hat als die Spiele vor heimischer
Kulisse.
"Abgerechnet wird immer am Ende. Es interessiert keinen, wievielter du nach dem 11. oder 23. Spieltag warst. Es zählt immer nur das Ende.", sagte Capo nur soviel dazu. Ansonsten beschäftigt er sich in dieser Woche sehr intensiv mit seiner Mannschaft, da die Mannschaft zuletzt Schwächen im Spielaufbau zeigte. Und auch das Verschieben der Defensive wurde wieder näher beigebracht. Es wartet also noch viel Arbeit auf ihn...
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