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SCHUBKARREN-TAKTIK
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Kénitra – Es gibt Wochen, da versteht selbst der weise Wüstenwind die Welt beim KAC Kénitra nicht mehr. Die Truppe von Möchtegern-Meistertaktiker Nqila liefert derzeit ein emotionales Achterbahn-Spektakel ab, das die Fan-Kurve zwischen Ekstase und kollektiver Schnappatmung hin und her wirft. In der Zehner-Tabelle rangiert der des Westen-Hauptstadtklub aktuell auf dem unberechenbaren 7. Tabellenplatz – und die jüngsten Ergebnisse liefern die perfekte Erklärung für diese skurrile Berg- und Talfahrt.
Da wäre zunächst das Heimspiel-Gesicht des KAC, das in diesen Tagen eher an eine feierliche Audienz bei Helala Boys erinnert: Im fast heimischen Hexenkessel in der Nachbarstadt Salé brannte der Rasen lichterloh. Mit einer furiosen Gala und einem eiskalten 5:0-Kantersieg schoss man den Gegner förmlich aus dem Stadion. Nqilas Jungs spielten wie aufgetreht, während das neugewonnene Dienstkamel „Issa |
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Diop“ gemütlich am Spielfeldrand kaute und bei jedem Tor zufrieden mit den Ohren wackelte.
Doch wehe, der KAC verlässt die schützenden Stadtmauern von Kénitra! Sobald der Mannschaftsbus den Auswärts-Highway betritt, scheint Nqilas angebliche Taktiktafel auf wundersame Weise komplett gelöscht zu sein. Jüngstes Negativ-Highlight: Ein herbes 0:4 in der Fremde, bei dem die Mannschaft wirkte, als hätte man sie mitten in der marokkanischen Westsahara ohne Kompass ausgesetzt.
Während die Konkurrenz in der Liga noch rätselt, ob Kénitra nun ein verkappter Favorit oder ein fahrender Zirkus ist, gibt sich Nqila weiterhin gewohnt gewichtig. Auf die Frage, wie der Möchtegern-Meistertaktiker diese extreme Auswärts-Schieflage korrigieren will, schmunzelte er trocken: „Auswärts packen wir nächstes Mal eben zwei Kamele vor den Bus – vielleicht zieht das die Karre schneller über die Ziellinie!“ |
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21.10.2026 23:06 -
Nqila -
KAC de Kénitra
(0.3 TK)
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