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Amor clandestino
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Was für ein Comeback! Was für eine Tragödie! Don Limòn ist Letzter. Mit einer Eleganz, die man sonst nur von einem Einkaufswagen mit kaputtem Rad kennt, hat er sich auf den letzten Platz zurückfallen lassen – und wirkt dabei erstaunlich entspannt. Eine Spurensuche
Offenbar hat der gute Mann den Kopf nämlich momentan nicht unbedingt beim Fussball. Gerüchten zufolge beschäftigt ihn seine Romanze mit Anna derart intensiv, dass selbst der Spielbetrieb (in der Liga; A.d.R.) plötzlich wie eine lästige Unterbrechung wirkt. Während die Konkurrenz um Punkte kämpft, schaut Don Limòn aus dem Fenster, lächelt verträumt und scheint gedanklich irgendwo zwischen AufStellungen, Champagner und Bitte nicht stören festzuhängen.
Und genau in diesem Moment kommt Maverick um die Ecke und brilliert, als hätte jemand heimlich den Schwierigkeitsgrad auf Weltklassetrainer gestellt. Angriff, Tempo, Glanz – während Don Limòn vermutlich gerade überlegt, ob man eine taktische Auszeit auch für romantische Angelegenheiten beantragen kann.
Noch besser: Roquo hat plötzlich den Weg aus dem Tief gefunden. Eben noch verschollen im fussballerischen Bermuda-Dreieck, jetzt wieder aufgetaucht und mit einem Gesichtsausdruck unterwegs, der sagt Hola chica, bailamos o follamos? Die Konkurrenz bekommt Schnappatmung, Roquo bekommt Punkte.
Und dann ist da noch Herbster. Er grinst. Einfach nur grinst. Dieses Grinsen |
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eines Menschen, der genau weiss, dass irgendwo gerade jemand anderes ins offene Messer läuft. Und wer könnte dieser jemand sein? Doch nicht etwa Don Limòn, der gerade versucht, seine romantischen Prioritäten mit der Tabellensituation in Einklang zu bringen.
Währenddessen erlebt Pepeke Guevara den vermutlich härtesten Arbeitstag seiner Karriere. Vor lauter Erschöpfung schafft er es nicht einmal mehr, einen Artikel zu veröffentlichen. Der Verleger schaut auf den leeren Bildschirm, Pepeke schaut zurück, und irgendwo im Hintergrund stirbt eine Tastatur leise den Heldentod. Mañana murmelt er. „Ganz bestimmt mañana.“ Dann fällt sein Kopf auf die Schreibtischkante.
Doch das eigentliche Drama kommt erst. Don Limòn steht vor dem Spiegel, betrachtet die Tabelle und erkennt: Letzter Platz. Dann betrachtet er seinen Terminkalender. Zuerst wieder ein verdammter Pate. Dann Santos Laguna. Und danach noch zu Tagträumer El Campeche. Dann schaut er wieder in den Spiegel.
Und plötzlich sitzt die Hose nicht mehr ganz so locker.
Nicht etwa aus taktischen Gründen. Eher aus jener Mischung aus Nervosität, Vorfreude und blankem Respekt, die entsteht, wenn man als Tabellenletzter zu einem Gastspiel reist und gleichzeitig versucht, emotional noch halbwegs auf der Erde zu bleiben.
Die Tabelle ist ein Trümmerfeld. Die Konkurrenz lacht. Die Romanze glüht. Und international läuft es für Mexiko prächtig! Viva México Cabrones! |
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18.09.2026 21:44 -
Don Limòn -
Pachuca CF
(0.3 TK)
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👍 2 👏 1 |
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