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Die Zen-Prüfung des Nakata Gutschi
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Der Morgen über Shonan begann wie immer mit dem sanften Rauschen der Wellen und dem leisen Knirschen von Kieselsteinen unter den Schuhen von Nakata Gutschi, Cheftrainer, Hobbyphilosoph und selbsternannter Nachfahre einer langen Linie stolzer Samurai-Trainer, die allesamt – historisch belegt – nie auf einem neunten Platz geendet hatten. Zumindest behauptete das Nakata.
Er hob einen Stein auf, betrachtete ihn nachdenklich und warf ihn ins Wasser.
„Zwei Siege. Zwei Tore. Zwei Mal Null."
Er nickte weise. Ein Tor pro Spiel. Nicht mehr, nicht weniger. Die Kunst des minimalen |
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Tores.
Eine Philosophie, so elegant wie ein Kirschblütenblatt, das auf einen frisch gemähten Rasen fällt.
Aber schon steht das nächste Spiel bei den purplelosen Kyoto Sanga mit Trainer Powerkraut jr. an. Wie wird die Taktik im ersten Auswärtsspiel aussehen und wird Nakata es vielleicht sogar wagen im dritten Heimspiel wieder nur ein Tor zu setzen?
Er schloss die Augen. Der Wind flüsterte durch die Bambushalme. Ein Koi-Karpfen planschte im Teich. Dann öffnete Nakata Gutschi die Augen, lächelte still. Shonan Bellmare. Platz zwei. Und die Saison war noch jung.
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18.08.2026 13:29 -
Nakata Gutschi -
Shonan Bellmare
(0.3 TK)
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