Herrschte auch längere Zeit Ebbe in der Zeitungslandschaft der Championship, Premier League Absteiger Manchester United brachte etwas Schwung. Auch wenn Coach hercegi selbstkritisch zuletzt anmerkte das er wohl zu großspurig auftrete, immerhin tritt ein weiterer Trainer auch in der Zeitungslandschaft auf!
In Cardiff hat man es gerne mit Manchester United zu tun, beide bisherigen Vergleiche konnte man gewinnen, letzte Wochenende gar 4:1 im altehrwürdigen Old Trafford. Dennoch steht der große Favorit
auf den Wiederaufstieg auf Platz 1 der Tabelle. Die bluebirds haben wieder Anschluss an das obere Tabellendrittel gefunden und wollen sich dort jetzt auch konsequent festsetzen.
Vielleicht kann man ja mit dem großen ManU doch ein wenig um den Aufstieg fighten, klar ein Duell David gegen Goliath aber in der walisischen Hauptstadt macht man die Schleudern schon mal bereit. Und auch mit Steinen ist man bestens ausgerüstet, jetzt gilt es voll konzentriert bei den ganzen trainer- und seelenlosen Klubs dieser Liga zu bestehen.
Am Dienstag war es so weit, der letzte Tag der Transferphase des diesjährigen Sommers, der sogenannte Deadlineday stand an. Ein Tag den man im Vereinigten Königreich zelebriert, schließlich sitzt das Geld bei den Vereinen sehr, sehr locker.
Auch bei Cardiff City wollte man nochmal tätig werden, doch dabei kam es zu einem folgenschweren Missverständnis. Das Talent (dessen Namen aus Gründen der Diskretion nicht genannt wird)
bestieg nebst Manager in seiner Heimat das Flugzeug, um die Vertragsunterschrift und den obligatorischen Medizincheck in Cardiff zu leisten. Doch das Duo kam nie an. Statt in Wales landete man in der Schweiz, genauer im Kanton Wallis. Erst vor Ort fiel der Fehler auf, da war es allerdings zu spät sich noch in die walisische Hauptstadt Cardiff aufzumachen.
Ob der Spieler in der Schweiz möglicherweise unter Vertrag genommen wurde ist nicht bekannt.
Das who-ist-who des englischen Fußballs gibt sich morgen gegen Cardiff City die Ehre. Beide Teams aus Manchester dazu noch der FC Arsenal.
"Für unsere Fans sind das natürlich Festtage, erläutert bluebiker, für das Trainerteam und mich ist es Schwerstarbeit!"
Und so scheint man in der walisischen Hauptstadt tief in die Mottenkiste zu greifen. Statt Viererkette könnte es eine Renaissance des gutem alten Liberos geben. Bevor Loddar Matthäus vor Rührung spontan ein Ticket nach Cardiff erwirbt, verweist bluebiker dieses Gerücht in das Reich der Fabeln: "Wir werden sicher nicht von der Viererkette abweichen!"
Keine Action und dazu noch ein sportliches Wochenende zum Vergessen. Die Stimmung in Cardiff, insbesondere bei bluebiker war schon mal deutlich besser. Dazu war das Wetter auch noch schlecht.
Hatte es vor einigen Wochen noch nach einem längeren Engagement ausgesehen, so scheint die Zeit in Wales inzwischen endlich zu sein. Angeblich haben schwedische, schottische und auch spanische Vereine ihre Fühler nach bluebiker ausgestreckt.
Bestätigen wollte dieser nichts, dementiert hat er aber auch nichts. Wohin geht also die Reise oder hat er es einfach mit einem ordentlichen Spätsommerblues zu tun.
Ihr werdet es erfahren, ihr treuen Leser der Zeitung der englischen Championship.
Der Auftakt ist gemacht, die Championship ist gestartet. Cardiff City begann im Manchester-Sandwich, bei City und gegen Absteiger United. Es ist vielleicht ein Klischee das der Engländer essenstechnisch nicht hinterm Mond, aber schon zurecht auf einer Insel daheim ist. Die doppeldeutige Begrifflichkeit Sandwich (heißt Dreier auf Englisch eigentlich threeer?) fand, sehr zum Leidwesen von bluebiker, auch keine
Anwendung.
So wurde es ein unspektakulärer Auftakt. Ein Sieg, ein Niederlage - beides jeweils verdient. Natürlich hätte man sich bei City ein mutigeres Auftreten gewünscht, aber nach dem Sommer fehlte auswärts noch die Gefährlichkeit. Im Heimspiel machte man auch nicht mehr als nötig, aber es reichte zum ersten Dreier der Saison. So hatte bluebiker letztlich doch noch ein vielsagendes Grinsen ins Gesicht.
Das Trainingslager auf Island hat Eindruck hinterlassen, nicht nur den konditionellen bei der Mannschaft, sondern auch was die Naturgewalten Islands, insbesondere die Vulkane betrifft, beim Trainer. Immer wieder lässt er in seinen Teammeetings entsprechende Fachbegriffe fallen. Möge Cardiff City der (noch) schlummernde Vulkan sein, de in der neuen Saison ausbricht und ins Aufstiegsrennen um die Premier League mitmischt. Lang hatte man gehofft das diese erweitert wird und man so direkt in Englands Oberhaus agieren kann. Es kam anders; und jetzt da bluebiker erstmals eine ganze Saison in Wales arbeiten kann (inklusive Transfers und Vorbereitung) darf man gespannt sein, wohin die Reise abkommendem Freitag gehen wird. Dem Trainer schwebt wohl ein Lied aus Eis und Feuer vor…
Der Drache ist das einzige mystische Wesen im chinesischen Horoskop; das kann doch kein Zufall sein. Außerdem hatte bluebiker gestern im chinesischen Lokal seiner Wahl, die achtzehn, aber extra scharf. Und es war scharf, soviel sei gesagt. In der Nacht hat er fast mehr getrunken als in den schwülwarmen Tagen zuvor. Was das alles mit der möglichen Aufstockung der Premier League zur neuen Saison zu tun hat? Nichts und auch das wir im chinesischen Jahr den Feuerpferdes leben wird weder das Saisonfinish, noch eine mögliche Aufstockung Englands höchster Spielklasse beeinflussen. Bluebiker wird weiter seinen Durst stillen und dann mal schauen wohin die Reise geht.
Er hat sich also eingelebt in Cardiff, bluebiker fremdelte zunächst, ist aber inzwischen angekommen (wir berichteten). Also alles paletti? Eher nicht - die Zeitungslandschaft in der Championship ist eher mau. Einzig Roquinho von den Queens Park Rangers berichtet regelmäßig, wird aber nach menschlichem Ermessen den Aufstieg in die Premier League schaffen. Damit könnte in der kommenden Saison bluebiker der Einzige sein, der regelmäßig von den Belangen und Belanglosem im Copa-Alltag berichtet. Dieser Artikel ist also auch ein Appell; an alle aktuellen und künftigen Trainer der Championship: Make the newspaper great
again!
Doch genug der Apelle, die Saison neigt sich dem Ende entgegen. Cardiff City möchte sich noch im oberen Drittel der Tabelle platzieren. Schwierig bei all den trainerlosen Kontrahenten, da fällt die Einschätzung natürlich schwer. Doch statt zu jammern wird der Rechenschieber bemüht. Doch egal wie man es dreht und wendet, eines scheint bereits ziemlich klar zu sein. Die Queens Park Rangers werden wohl Meister erden und damit an die Geldtöpfe der Premier League herankommen. Doch gratulieren will man Roquinho aus Cardiff noch nicht: Das könnte Unglück bringen, erläutert der Trainer mit einem Schmunzeln auf den Lippen.
Die meisten Beobachter sahen bluebikers Engagement bei Cardiff City eher als vorübergehend an, keinerlei Berührungspunkte hatte der Coach zuvor mit dem Traditionsklub gehabt. Doch nach einigen Wochen in der walisischen Hauptstadt hört man andere Töne. "Wir fühlen uns hier sehr wohl, erklärt bluebiker, ich würde sagen wir sind angekommen. Privat wie auch beruflich."
Die Tendenz zeigt auch sportlich nach oben, man
befindet sich auf dem richtigen Weg. Und ein ganze neues Szenarie bringt bluebiker selbst ins Spiel, wohl auch inspiriert von der Copa-WM, wie auch der Fußballweltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko:
"Nationaltrainer von Wales, das hätte schon was, schwärmt er, eine Aufgabe die ich mir sehr gut vorstellen könnte. Und wer, wenn nicht der Coach von Cardiff City könnte den Roten Drachen besser repräsentieren?
Kalt erwischt wurde Cardiff City im Heimspiel gegen den FC Everton. Nach zuletzt stabilen Leistungen in der Defensive kassierte man vergangenen Freitag fünf Gegentore. Glücklicherweise erwies sich die eigene Offensive treffsicher, so das man sich nach viermaligem (!) Rückstand am Ende 5:5 trennte. "Unterm Strich haben wir dank unserer Moral einen Punkt gewonnen, analysierte bluebiker, unsere Gäste haben nicht nur zwei Punkte verloren, sondern auch ordentlich Körner gelassen. Das wird sich langfristig rächen. Für unsere Fans war es sicher ein fantastisches Spiel,
als beteiligter Trainer sieht man das natürlich nicht so."
Das zweite Spiel der Woche bei Tabellenführer Stoke City konnte man auswärts mit 4:2 für sich entscheiden. Zwei frühe Tore ebneten den Weg, bereits zur Halbzeit führte man 4:1. Obwohl die Gastgeber ein offensives Feuerwerk abbrannten, musste man nur spät in der Nachspielzeit noch das 2:4 hinnehmen. "Unser Keeper hat sich heute Bestnoten verdient, so bluebiker, um dieses Spiel zu gewinnen musste er mehr als einen unhaltbaren halten. Die Mannschaft wird sich sicherlich erkenntlich zeigen."