Heftig fiel sie aus, die Niederlage bei Manchester United. Ein Tag zum Vergessen. "Wir hätten noch zwei Stunden spielen können, es wäre nicht besser geworden, erläutert bluebiker, vielleicht war es aber auch ganz gut. Zum einen war es ein Dämpfer zum richtigen zu Zeitpunkt und wir haben keine Körner verschwendet."
Ob damit der Meisterschaftszug bereits abgefahren ist? "Gut möglich, so der
Coach weiter, aber solange es rechnerisch möglich ist, werden wir nicht aufstecken. Aber die anderen sicher auch nicht und ManU schon zweimal nicht!"
Vier der sechs verbleibenden Spiele müssen die bluebirds auswärts bestreiten. Die meisten davon bei den Kellerkindern der Liga.
Die Ausgangslage könnte besser sein, aber Herausforderungen wollen angenommen werden, gibt sich bluebiker abschließend kämpferisch!
Entgegen der Erwartung hat sich Manchester United an der Tabellenspitze gefestigt und hält klar Kurs Richtung Premier League. Heute kommt es zum erneuten Duell im Old Trafford, dem Theater der Träume. Einmal bereits konnte Cardiff City hier groß auftrumpfen. Will man den Aufstiegskampf noch einmal spannend machen, wird erneut ein Kraftakt benötigt werden.
Umrahmt wird das Spitzenspiel von den Duellen mit Manchester City und dem FC Arsenal - man gönnt sich ja sonst nichts. Woche der Wahrheit könnte man auch sagen. Was aber bei aller Herausforderung besonders schön ist: Man hat es mit tatsächlichen Gegnern zu tun!
Der englische Fußball durchlebt eine seiner größten Krisen. Doch während alle berichten, Szenarien entwerfen und Meinungen verbreiten geht der Ligaalltag unverändert weiter.
Ähnlich verhält es sich bei Copa, während jedem klar ist das sich etwa ändern muss geht es erstmal munter weiter. Bedenkt die Folgen Eures Handelns möchte man den Verantwortlichen zurufen.
Doch Alarmismus ist nicht angebracht:
Es wird demokratisch eine Lösung gesucht und bestimmt eine gute gefunden. Und zur Demokratie gehört auch das man manchmal etwas entgegen der eigenen Meinung akzeptieren muss.
Es ist endlich zusammengekommen was zusammengehört: Cardiff City, genannt die bluebirds und bluebiker. Schon in früher Jugend, bzw. bei erster Gelegenheit, bei der man einen Nickname benötigt hat ist bluebiker nicht mehr wegzudenken. Dabei ist die Affinität zur Farbe Blau für einen bekennenden BVB-Fan fast schon schwierig. Aber yellowbiker oder gar blackbiker hatten und haben nicht den gewünschten Klang.
Damals, in der Jugend, war der zweite Teil des Namens auf das Mountainbike bezogen. Dies wurde nicht nur oft in den heimischen Wäldern, sondern auch bei dem ein oder anderen Bike-Marathon (Garmisch, Frammersbach und Kirchzarten) möglichst of gefahren. Mit dem Ende der
Ausbildung wurde es weniger und spätestens mit der Geburt der Tochter verlief diese Leidenschaft im Sande.
Fortan konnte man das Bike eher auf Motorräder beziehen, die faszinierten, ohne jemals selbst gefahren zu sein. Die langjährige Tätigkeit bei der Feuerwehr und viele schlimme Verkehrsunfälle mit Motorrädern ließen die Vernunft über die Faszination siegen.
Heute, die Tochter wird kommende Woche 16 und beendet im kommenden Sommer die Schule, steht man mitten im Leben. Und jetzt dieser Zufall: Copa ist back, dazu das Engagement bei Cardiff City und die Freude über die Feststellung das bluebiker versucht die bluebirds in die Premier League zurückzuführen.
Während wahre Cineasten heute noch nicht über den Paten Teil 3 hinweg sind, entwickelt sich der Patenzug in der Championship für die wenigen aktiven Trainer zum Dauerthema. Den tatsächlichen Gegner zu scouten macht wenig Sinn, vielmehr muss man den Stellvertreter und am besten noch dessen Stellvertreter auf dem Schirm haben.
"Der Faktor Glück vervielfältigt sich in einer solchen
Konstellation natürlich, erläutert bluebiker, so ist die Tabelle mit Vorsicht zu genießen. Außer man ist Verantwortlicher bei Manchester United, dann feiert man auch die zwischenzeitliche Tabellenführung. Es sei dem Kollegen gegönnt! Wir wollen, wenn überhaupt am Ende der Saison feiern."
Bis dahin wird noch der ein oder Andere Pate aktiv werden. Wem macht er ein Angebot das er nicht ablehnen kann?
Herrschte auch längere Zeit Ebbe in der Zeitungslandschaft der Championship, Premier League Absteiger Manchester United brachte etwas Schwung. Auch wenn Coach hercegi selbstkritisch zuletzt anmerkte das er wohl zu großspurig auftrete, immerhin tritt ein weiterer Trainer auch in der Zeitungslandschaft auf!
In Cardiff hat man es gerne mit Manchester United zu tun, beide bisherigen Vergleiche konnte man gewinnen, letzte Wochenende gar 4:1 im altehrwürdigen Old Trafford. Dennoch steht der große Favorit
auf den Wiederaufstieg auf Platz 1 der Tabelle. Die bluebirds haben wieder Anschluss an das obere Tabellendrittel gefunden und wollen sich dort jetzt auch konsequent festsetzen.
Vielleicht kann man ja mit dem großen ManU doch ein wenig um den Aufstieg fighten, klar ein Duell David gegen Goliath aber in der walisischen Hauptstadt macht man die Schleudern schon mal bereit. Und auch mit Steinen ist man bestens ausgerüstet, jetzt gilt es voll konzentriert bei den ganzen trainer- und seelenlosen Klubs dieser Liga zu bestehen.
Das Wetter wird ungemütlicher in Cardiff, der Herbst ist endgültig angekommen. Ob beim Training oder beim Spiel, die Zuschauer müssen sich wieder wärmer anziehen. Regen, Wind hin und wieder Nebel machen das Fußballerlebnis deutlich ungemütlicher. Umso mehr müssen die Leistungen auf dem Platz die Herzen der Fans erwärmen.
Doch es sind nicht nur die Vorboten des Winters, es gibt auch den Gegenentwurf.
Plötzlich ist die Sonne und das Sommerfeeling zurück, ruckzuck ist man zu warm angezogen und beginnt auf der Tribüne zu schwitzen. Das machen die Spieler auf dem Platz bestenfalls auch.
Das who-ist-who des englischen Fußballs gibt sich morgen gegen Cardiff City die Ehre. Beide Teams aus Manchester dazu noch der FC Arsenal.
"Für unsere Fans sind das natürlich Festtage, erläutert bluebiker, für das Trainerteam und mich ist es Schwerstarbeit!"
Und so scheint man in der walisischen Hauptstadt tief in die Mottenkiste zu greifen. Statt Viererkette könnte es eine Renaissance des gutem alten Liberos geben. Bevor Loddar Matthäus vor Rührung spontan ein Ticket nach Cardiff erwirbt, verweist bluebiker dieses Gerücht in das Reich der Fabeln: "Wir werden sicher nicht von der Viererkette abweichen!"
Am Dienstag war es so weit, der letzte Tag der Transferphase des diesjährigen Sommers, der sogenannte Deadlineday stand an. Ein Tag den man im Vereinigten Königreich zelebriert, schließlich sitzt das Geld bei den Vereinen sehr, sehr locker.
Auch bei Cardiff City wollte man nochmal tätig werden, doch dabei kam es zu einem folgenschweren Missverständnis. Das Talent (dessen Namen aus Gründen der Diskretion nicht genannt wird)
bestieg nebst Manager in seiner Heimat das Flugzeug, um die Vertragsunterschrift und den obligatorischen Medizincheck in Cardiff zu leisten. Doch das Duo kam nie an. Statt in Wales landete man in der Schweiz, genauer im Kanton Wallis. Erst vor Ort fiel der Fehler auf, da war es allerdings zu spät sich noch in die walisische Hauptstadt Cardiff aufzumachen.
Ob der Spieler in der Schweiz möglicherweise unter Vertrag genommen wurde ist nicht bekannt.
Keine Action und dazu noch ein sportliches Wochenende zum Vergessen. Die Stimmung in Cardiff, insbesondere bei bluebiker war schon mal deutlich besser. Dazu war das Wetter auch noch schlecht.
Hatte es vor einigen Wochen noch nach einem längeren Engagement ausgesehen, so scheint die Zeit in Wales inzwischen endlich zu sein. Angeblich haben schwedische, schottische und auch spanische Vereine ihre Fühler nach bluebiker ausgestreckt.
Bestätigen wollte dieser nichts, dementiert hat er aber auch nichts. Wohin geht also die Reise oder hat er es einfach mit einem ordentlichen Spätsommerblues zu tun.
Ihr werdet es erfahren, ihr treuen Leser der Zeitung der englischen Championship.