Der Saisonstart von Juventus verläuft bislang deutlich holpriger als erhofft. Nach vier Spieltagen steht die Mannschaft mit vier Punkten auf Platz 9 und hat bereits sechs Punkte Rückstand auf Tabellenführer Siena. Besonders die Torbilanz von 3:9 zeigt, wo momentan die größten Probleme liegen.
Damit steht Juventus nach vier Spielen bei einem Sieg, einem Unentschieden und zwei
Niederlagen. Die Mannschaft hat also durchaus gezeigt, dass sie mit den Spitzenteams mithalten kann – die Konstanz fehlt jedoch noch.
Nun wartet mit der AS Roma ein Gegner, der aktuell auf Platz 4 steht und bereits sechs Punkte gesammelt hat. Für Juventus ist die Partie daher richtungsweisend: Ein weiterer Rückschlag würde den Abstand zur oberen Tabellenhälfte weiter vergrößern.
Der Saisonstart des Rekordmeisters hätte kaum härter ausfallen können. Nach dem deutlichen 0:6 bei Siena herrscht in Turin zunächst Ernüchterung. Viel Zeit zum Grübeln bleibt allerdings nicht.
Beim torlosen Remis in Bergamo zeigte Juventus bereits eine andere Seite: kompakt, diszipliniert und darauf bedacht, nach dem Fehlstart nicht noch mehr Boden zu
verlieren.
Nun wartet mit Inter Mailand ein echter Prüfstein, bevor es anschließend gegen Lazio geht. Zwei Partien, in denen sich zeigen dürfte, wie schnell die Mannschaft unter dem neuen Trainer ihren Rhythmus findet.
Unruhe? Davon will man in Turin offenbar noch nichts wissen. Die Saison ist lang – aber die Antwort auf das 0:6 darf ruhig etwas deutlicher ausfallen.
6:0 gegen die Roma, danach 0:4 in Genua – Juventus FC erlebt weiterhin eine Saison voller Gegensätze.
Juventus FC kommt in dieser Saison noch nicht richtig in einen konstanten Rhythmus. Nach dem beeindruckenden 6:0-Heimerfolg gegen die AS Roma am 5. Spieltag musste das Team von Trainer Micha090 nur wenige Tage später einen herben Rückschlag hinnehmen. Bei Sampdoria Genua setzte es eine deutliche 0:4-Niederlage.
Nun richtet sich der Blick nach vorne. Am kommenden Spieltag empfängt Juventus den FC Turin und hat damit die Gelegenheit, vor heimischem Publikum wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Danach wartet mit dem Auswärtsspiel beim FC Bologna die nächste schwierige Aufgabe, ehe am 9. Spieltag der AC Mailand in Turin gastiert.
Die vergangenen Spielzeiten waren von wechselnden Trainern und wechselnden Philosophien geprägt. Mal sollte offensiver Fußball den Erfolg bringen, mal taktische Disziplin – eine wirkliche Konstanz wollte sich zuletzt jedoch nicht einstellen. Nun soll endlich Ruhe einkehren.
Doch der neue Coach möchte zunächst seine eigene Mannschaft formen. „Wir wollen nicht einfach die Vergangenheit verwalten. Wir starten bei null und wollen unseren eigenen Weg gehen.“
Besonders interessant wird sein, ob es Micha090 gelingt, aus dem traditionsreichen Klub wieder eine Mannschaft zu machen, die auch in schwierigen Phasen geschlossen auftritt.
Die Erwartungen in Turin sind jedenfalls klar: Juventus soll wieder Juventus sein.
Noch vor wenigen Wochen schien die AS Roma im grauen Mittelfeld der Serie A festzustecken. Drei Spieltage später hat sich das Bild komplett verändert. Zwei überzeugende 5:0-Heimsiege gegen Torino und Sampdoria sowie der hart erkämpfte 4:3-Auswärtserfolg in Neapel haben die Giallorossi bis auf Rang vier geführt.
Trainer Micha090 wollte den Höhenflug jedoch nicht überbewerten.
„Natürlich freuen wir uns über die Ergebnisse. Aber in dieser Liga ändern sich die Vorzeichen beinahe wöchentlich. Wer heute Vierter ist, kann nächste Woche schon wieder Siebter sein.“
Auffällig ist vor allem die enorme Enge an der Tabellenspitze. Zwischen Tabellenführer Juventus und der Roma liegen nur
zehn Punkte, während der Vorsprung auf Platz acht lediglich drei Zähler beträgt.
„Jetzt beginnt die Phase, in der jede Entscheidung zählt. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben. Deshalb werden wir weiterhin ruhig arbeiten und uns von der Tabelle nicht verrückt machen lassen.“
Mit Siena und Inter warten nun zwei direkte Konkurrenten. Viel mehr wollte der Roma-Coach dazu nicht sagen.
„Es sind interessante Wochen. Wer jetzt zu früh alles zeigen will, macht es seinen Gegnern nur leichter.“
Mehr war aus Micha090 nicht herauszubekommen. Fest steht lediglich: Die Roma ist rechtzeitig zur Schlussphase wieder im Rennen – und scheint noch längst nicht alle Karten auf den Tisch gelegt zu haben.
Während in der Serie A Woche für Woche Schlagzeilen produziert werden, hat sich rund um die AS Roma eine bemerkenswerte Ruhe eingestellt. Keine Skandale, keine Verschwörungstheorien und keine großen Kampfansagen – lediglich konzentrierte Arbeit.
Nach dem vergangenen ZAT wurde Trainer Micha090 gefragt, ob ihn die aktuelle Tabellensituation enttäusche.
Der Coach schüttelte den Kopf.
„Viele betrachten eine Saison wie ein Würfelspiel. Ich eher wie eine Schachpartie.“
Für einen Moment wurde es still im Presseraum.
„Im Schach gewinnt selten derjenige, der als Erster eine Figur opfert. Meist gewinnt derjenige, der den richtigen Zeitpunkt
erkennt.“
Auf die Nachfrage, ob dies bedeute, dass die Roma noch auf ihren Moment warte, lächelte Micha090 diesmal nicht.
„Wer sagt denn, dass wir noch warten? Vielleicht haben wir unseren Zug längst gemacht – nur hat ihn noch niemand bemerkt.“
Mehr war dem Roma-Trainer nicht zu entlocken.
Während die Konkurrenz weiter auf jeden Tabellenplatz und jede Schlagzeile blickt, scheint die Roma einen anderen Weg zu verfolgen. Ob dieser am Ende zum Erfolg führt, wird sich erst in den letzten Spieltagen zeigen. Doch eines steht fest: In einer Liga, in der jede Woche neue Überraschungen geschrieben werden, sollte niemand eine Partie für entschieden erklären, solange noch Züge auf dem Brett übrig sind.
Nach 24 Spieltagen scheint die Serie A auf den ersten Blick eine klare Ordnung gefunden zu haben. Juventus und Siena haben sich an der Spitze etwas abgesetzt, während dahinter eine große Verfolgergruppe um die internationalen Plätze kämpft.
Doch der Eindruck täuscht.
Denn während zwischen Platz eins und Platz sieben inzwischen einige Punkte liegen, trennen die Mannschaften dahinter oft nur einzelne Ergebnisse voneinander. Ein guter Spieltag genügt, um mehrere Plätze gutzumachen. Ein schlechter reicht aus, um wieder nach unten zu rutschen.
Auf der Pressekonferenz wurde Roma-Trainer Micha090 gefragt, wie er die aktuelle Situation einschätzt.
„Die Tabelle ist ehrlich“, antwortete der Coach. „Aber
sie ist nicht vollständig.“
Auf Nachfrage erklärte er, dass viele Beobachter derzeit ausschließlich auf die Punktestände schauen würden.
„Eine Saison besteht nicht nur aus Punkten. Sie besteht auch aus Entscheidungen.“
Mehr wollte der Roma-Trainer nicht verraten.
Mit Blick auf die kommenden Spieltage gegen Lazio, Bologna und Juventus erklärte Micha090 lediglich:
„Es gibt Phasen einer Saison, in denen man reagieren muss. Und es gibt Phasen, in denen man seinen eigenen Weg gehen sollte.“
Damit endete die Pressekonferenz.
In einer Serie A, die sich langsam sortiert, scheint die Roma weiterhin darauf zu setzen, dass die wichtigsten Kapitel der Saison noch nicht geschrieben sind.
Während sich die Aufmerksamkeit vieler Beobachter auf spektakuläre Unentschieden, Privatjets und internationale Verpflichtungen richtet, entwickelt sich die Serie A in dieser Saison immer mehr zu einem Geduldsspiel.
Nach 22 Spieltagen liegen zwischen Tabellenführer Juventus und Platz sechs lediglich acht Punkte. Eine Distanz, die auf den ersten Blick groß erscheint, in einer Liga wie dieser aber schnell schrumpfen kann.
Auf der Pressekonferenz wurde Roma-Trainer Micha090 gefragt, ob er angesichts der engen Tabelle bereits nach oben schaue.
„Man schaut immer auf die Tabelle“, antwortete der Coach. „Die Kunst besteht nur darin, sich nicht von ihr verrückt machen zu lassen.“
Die jüngsten Ergebnisse der Liga hätten erneut gezeigt, wie eng das
Kräfteverhältnis inzwischen sei. Überraschende Auswärtssiege, torreiche Spitzenspiele und ständig wechselnde Verfolgergruppen gehörten inzwischen beinahe zum Alltag.
„Vor einigen Wochen schien manches Team uneinholbar. Heute sprechen wir wieder über neue Konstellationen. Wahrscheinlich wird sich das noch einige Male ändern.“
Zu den kommenden Aufgaben gegen Siena und Inter wollte sich Micha090 nicht näher äußern. Stattdessen verwies er auf einen Umstand, der in den vergangenen Wochen fast etwas in Vergessenheit geraten sei:
„Es wird viel über Titel gesprochen. Dabei ist noch ein großer Teil der Saison zu spielen.“
Mit diesen Worten endete die Pressekonferenz. In Rom scheint man derzeit lieber Punkte sammeln zu wollen als Schlagzeilen.
Die Serie A hat inzwischen die Marke von zwanzig Spieltagen erreicht. Normalerweise beginnt man zu diesem Zeitpunkt, erste Zwischenbilanzen zu ziehen. Doch wer die aktuelle Tabelle betrachtet, merkt schnell: Vieles ist noch offen.
Bei der AS Roma hält man deshalb wenig von vorschnellen Prognosen. Trainer Micha090 wirkte auf der Pressekonferenz entspannt, als er auf die aktuelle Situation angesprochen wurde.
„Manche Mannschaften haben schon viel investiert, andere etwas weniger. Am Ende wird jeder Verein seine eigene Rechnung präsentiert bekommen.“
Nach dem wichtigen 4:2-Erfolg gegen den SSC Neapel hat sich die Roma wieder näher an die oberen Tabellenplätze herangeschoben. Gleichzeitig zeigte die jüngste Vergangenheit aber auch, wie schnell sich das
Bild verändern kann.
„Vor zwei oder drei Spieltagen wurde noch über ganz andere Tabellenkonstellationen gesprochen“, erinnerte Micha090. „Diese Liga hat ein erstaunlich gutes Gedächtnis für Überraschungen.“
Auf die zahlreichen Nebenschauplätze der Liga wollte der Roma-Coach ebenfalls nicht näher eingehen.
„Nationaltrainer, Geschäftsreisen, Ermittlungen und Privatjets überlasse ich gern anderen Kollegen. Wir versuchen weiterhin, unsere Probleme auf dem Rasen zu lösen.“
Zum Abschluss wurde Micha090 gefragt, ob die Roma inzwischen wieder nach oben blicken dürfe.
Der Trainer lächelte kurz.
„Schauen darf man überall hin. Entscheidend ist, wohin man sich bewegt.“
Während in Turin bereits über Herbstmeisterschaften gesprochen wird und andernorts wieder Ermittlungen, Reisen und Verschwörungen die Schlagzeilen bestimmen, hat die AS Roma in den vergangenen Spieltagen eine andere Erfahrung gemacht: Diese Liga bleibt unberechenbar.
Zunächst gelang im Derby ein knapper Sieg gegen Lazio. Es folgte ein Rückschlag in Bologna. Und dann kam jener Abend gegen Juventus, der einmal mehr zeigte, warum Tabellenstände manchmal nur die halbe Wahrheit erzählen.
Auf der Pressekonferenz wurde Trainer Micha090 gefragt, ob das 5:0 gegen den Tabellenführer ein Wendepunkt sei.
Der Coach schüttelte den Kopf.
„Ein Wendepunkt ist etwas, das man erst später erkennt. Im Moment sind es drei
Punkte.“
Tatsächlich liegen zwischen Platz zwei und Platz neun nur wenige Zähler. Fast jede Woche wechselt die Reihenfolge, während kaum eine Mannschaft dauerhaft Konstanz findet.
„Man hat das Gefühl, dass jeder jeden schlagen kann“, erklärte Micha090. „Vielleicht ist genau das die ehrlichste Beschreibung dieser Saison.“
Auf die Frage, ob die Roma nun wieder nach oben schauen dürfe, blieb der Trainer seiner Linie treu.
„Wer ständig nach oben schaut, übersieht manchmal den nächsten Gegner.“
Zum Abschluss wurde Micha090 noch auf die aktuelle Ruhe rund um die großen Skandale der Liga angesprochen.
Der Roma-Coach lächelte kurz.
„Keine Sorge. In Italien hält so etwas selten lange an.“