Da hat Nublense wohl wirklich ein leichtes Los erwischt. Der Mann der einen Spagat kann und das obwohl er schon im Seniorenalter ist, steht bereits mit drei Beinen im Finale der Copa Americana.
Piotr van Hausen hat dagegen großes Glück. Er darf sich mit einem wahren Gegner messen und so steht es nach den ersten beiden Spielen auch 1:1. Beide Trainer halten, wenn man der Taktik der beiden folgt, nicht hinter dem Berg das sie in Finale einziehen wollen. So gab es zwei Auswärtssieg, was in der Copa Americana wohl eher selten vorkommt, aber dennoch nicht ungewöhnlich ist. Wer nun die besseren Chancen auf ein Finaleinzug hat, darüber scheiden sich die Geister.
Aussagekräftige Zeitungsüberschriften erhöhen das Merkverständnis eines Artikels in der Regel durchaus. Dies kann natürlich auch unweigerlich zur Folge haben, dass die Kreativität etwas ins Hintertreffen gerät. Ein fast nicht zu schaffender Spagat für den ambitionierten Hobbyschreiberling. Dies wiederum ist ein gleich doppeltes Glück für den Verfasser dieser Zeilen. Denn erstens hält er sich selbst nicht für ambitioniert. Und zweitens ist ihm der Spagat sowieso einerlei. Den hat er noch nie geschafft. Also, wozu das Ganze? Ausgefuchste Copatadores werden es verstehen. Arriba!
Pressekonferenz bei CD Universidat Católöica:
Nein, in unserem Verein wissen wir wirklich nix über Defensor Sporting.
Reporterfrage: Wie wollen Sie denn dann eine Taktik entwickeln?
Trainer: Wieso Taktik, wir wollen doch nur spielen Die Spieler gehen jedesmal auf den Platz und versuchen zu gewinnen. Da muss man doch nicht im Vorfeld alles analysieren und zerflücken. Wir haben einfach Spaß und das reicht uns. Bisher sind wir damit ganz gut gefahren, also wird es auch diesmal ein schönes Erlebnis werden. Toll, dass wir noch nationale Mitstreiter haben, vielleicht gibt es ja ein chilenisches Finale. Ich wünsche allen ein gutes Spiel und viel Erfolg. Und wenn es nicht zum gewinnen reicht, muss man eben auch gut verlieren können.
Wieder mal hat die Auslosungsfee Defensor Sporting das geliebte Duell gegen Powerkraut verweigert. Diesmal ist Piotr van Hausen aber nicht traurig, sondern freut sich das er das nächste Kräftemessen trotzdem gegen einen chilenischen Verein bestreiten darf. Nun steht er also unter den letzten vier Mannschaft der Copa Americana. Allein das kann man schon als Erfolg werten. Denn wirklich zu etwas gebracht, hat Piotr van Hausen vorher noch nicht, zumindest was internationale Erfolge angeht. So geht man doch recht entspannt in die kommenden Partien.
Die Fans des CD Nublense sehen ihren Verein bereits sicher in der nächsten Runde. Der Trainer des Vereins sieht seinen Verein noch nicht sicher in der nächsten Runde. Denn noch ist noch nicht einmal das Bergfest erreicht. Dieses ist natürlich nicht zu verwechseln mit der Bergpredigt, auch wenn in beiden Worten Berg vorkommt. Und bevor jetzt einer fragt, was das soll, dem schmettere ich ein festes "Das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen, oder?" entgegen. Denn schließlich sind die Spiele noch nicht gespielt und die Nerven liegen blank.
Piotr van Hausen hat wohl mal wieder einen ganz großen Fettnapf erwischt und wird dafür von seinem Gegner im Viertelfinale, Maverick, vollkommen denunziert. Hatte er doch nur von einem möglichen Halbfinale gesprochen und ist dabei in keinster Weise auf den aktuellen Gegner eingangen.
Dies gehört sich nicht und das müsste der alte Mann eigentlich auch wissen. Aber wie das bei alten Menschen oftmals ist, ignorieren sie gekonnt alles um sie herum. Verkehrsregeln, Höflichkeit und auch das Erinnerungsvermögen leidet da gerne mal.
Diesmal ist es wohl ein Chilene der das Ausscheiden eines der wohl interessantesten und buntesten Vereine dieses Kontinents besiegelt. Einfach cleverer war die Herangehensweise des Kämpfers des Westens. Gerne gebe ich mich geschlagen. Mutig und einfallsreich war der Einsatz des möglichen neuen Titelträgers dieses herrlichen Pokals. In der vergangenen Saison konnte mit dem Halbfinale deutlich mehr erreicht werden. Jedoch stehen hier Mannschaften in diesem Viertelfinale welche absolut Libertadores niveau besitzen.
Das wars wohl für River Plate heuer in der Copa Americana. Damit muss der nächste Klub aus Uruguay die Segel streichen. Jetzt muss es Defensor Sporting alleine richten und die Saison noch irgendwie retten. Zumindest der Aufstieg ins Halbfinale scheint schon fast geschafft, mit zwei Siegen hat man die selbe Ausgangslage wie der Gegner von River Plate. Haller kündigte zumindest an, alles zu versuchen, um dem Gegner möglichst viel TK aus der Tasche zu ziehen, ob das gelingen wird, wissen wir am Freitag. Schließlich möchte man nicht zur Wettbewerbsverzerrung beitragen. Somit werden seine Spieler trotz aussichtsloser Ausgangslage alles versuchen, um sich mit Anstand zu verabschieden.
Das war es! SE Palmeiras tritt zwar in dieser Woche noch einmal in der Copa Americana an. Aber realistisch gesehen dürfte das nur noch statistischen Wert haben. Wenn kein Wunder geschieht, ist die internationale Saison beendet. Zwar steht es 1:1 nach Siegen, aber die Reserven sind bereits so im Keller, dass es kaum noch taktische Variationsmöglichkeiten gibt. Keine Chance, auch nicht für einen Trainer-Fux. Das war bereits mit der Auslosung wahrscheinlich und hat sich jetzt bestätigt. Auch rafinierte Gegnerbeobachtung konnte das Blatt nicht wenden und so manifestierte sich einfach der große Vorteil des Gegner. In der Liga hat man aber alle Chancen, sich für die neue Saison erneut zu qualifizieren. Das wird das nächste große Ziel.
Nein, eine beschissene Auslosung ist es nicht,aber auch kein Spaziergang, den CD Universidad Católica erwartet. SE Palmeiras ist eine erfahrene Mannschaft, die international mehr aufzuweisen hat als wir, meinte auch der Trainer. Wir sehen uns nicht als Favorit, dafür müssten erst einmal zwei Spiele gewonnen werden. Natürlich werden wir alles daran setzen, um unsere Farben weiterzubringen. Aber ich habe Palmeira
mehrmals gesehen, da kommt eine ganz kompakte Mannschaft. Wenn mein Team nicht voll konzentriert zur Sache geht, wird es schwer, TK hin oder her. Unsere Fans sind wichtiger als TK, denn sie sind immer unser zwölfter Mann, und den werden wir gebrauchen. Das Stadion ist ausverkauft, die Fernsehsender stehen Schlange, hoffentlich geht das gut aus. Uns fehlt schließlich der Mittelstürmer, also müssen andere in die Bresche springen.
Manchmal fällt es der Pressestelle einfach schwer, einen witzigen, informativen und am Besten noch unterhaltsamen Artikel zu verfassen. Das ist nur natürlich, das ergeht wohl jedem Verein so. Und auch wenn das Viertelfinale eines internationalen Wettbewerbes ansteht, dies ist keine Garantie für einen sinnvollen Artikel. Wie eben dieser Artikel hier beweist. Aber in der Zeitung gilt das gleiche wie im Fußball. Nie die Hoffnung auf Besserung aufgeben. Und auf jedes Tief folgt irgendwann auch wieder ein Hoch. Ja dann, gut Holz!
Immerhin haben es beide Clubs aus Uruguay bis ins Viertelfinale der Copa Americana geschafft, nachdem in der Copa Libertadores alle Starter frühzeitig ausgeschieden sind. Vielleicht können die Zwei die Saison noch ein wenig retten für ihr Land. River Plate freut sich indes nach einer gefühlten Ewigkeit wiedereinmal ein KO-Duell für sich entschieden zu haben, hoffentlich nicht das Letzte in dieser Saison. Nach dem Doppelduell gegen Argentinien geht es jetzt für beide Vertreter Uruguays gegen Mannschaften aus der USA. Apropos USA, im Copa de Copetencia, Urus Ligapokal ist weiterhin auch eine Mannschaft aus der MLS vertreten.
Soso, der feine Herr Piotr van Hausen (Trainer des nächsten Gegners Defensor Sporting) hätte sich lieber mit CD Nublense gemessen und muss jetzt also (quasi als Lückenfüller) mit der New England Revolution vorlieb nehmen. Da wird schon auf ein mögliches Duell im Halbfinale spekuliert...
Nicht nur deshalb wirkt Maverick verschnupft:
"Das kommt uns mehr als gelegen, erklärt dieser, wer uns unterschätzt braucht vielleicht
gar nicht mehr zum Halbfinale antreten! Da fehlt wohl der Respekt, naja wir werden versuchen so aufzutreten das man sich künftig an uns erinnert! Dabei ist es auch völlig egal welche Absonderlichkeiten beim Gegner herumturnen. Ob Hasen mit Rüsseln oder auch Männer mit Pferdeschwanz (Frisur egal!) - wir sind auf alles gefasst!"
Der Coach hat die Rüsselpest vom Beginn der Woche, scheinbar überstanden und fliegt wohl mit nach Uruguay...
Der CD Nublense wurde Montego Bay United zu gelost. Das ist natürlich schon eine harte Nummer. Jedoch schaut man auf das Teilnehmerfeld erkennt man dass es eigentlich egal scheint gegen wen man antreten muss. Alle Mannschaften sowie deren Trainer haben schon ordentliches gemeistert. Es ist das Treffen der eigentlichen Elite dieses Kontinents. Nur Topclubs tummeln sich im diesjährigen Haifischbecken Copa Americana. Wer auch immer dieses Turnier gewinnt kann sich eigentlich Copa Libertadores Gewinner nennen. So sieht es aus.
Da hat die Konkurrenz nicht schlecht gestaunt, aber Piotr van Hausen hat es allen gezeigt und den Trainern Amerikas klar gemacht wo der Hase seinen Rüssel hat.
Es gab nur eine kleine Chance auf die man bei Defensor Sporting gehofft hatte, aber genau diese Chance konnte der Verein nutzen und steht jetzt doch einigermaßen überraschend im Viertelfinale. Nun hatte man gehofft, gegen den Wunschgegner CD Nublense antreten zu dürfen. Die Losfee hat nun aber einen anderen Verein auserkoren und so darf sich Piotr van Hausen frühestens im Halbfinale auf Powerkraut sen. freuen