Amadora - Manchmal ist es wirklich gut zu wissen, dass es sich hier nur um ein virtuelles Spiel handelt. Nicht nur, dass man dem ein oder anderen Kollegen lieber nicht in der Realität über den Weg laufen möchte, auch in sportlicher Hinsicht ist so manche Konstellation in der virtuellen Welt einfacher zu bewältigen.
der Unterschied zwischen echter und Copaswelt wird sehr anschaulich am Beispiel der EL-Gruppe F: Könnte man als insolventer portugiesischer
Vorstadtverein bei den Gegnern FC Bayern, FC Barcelona und FC Chelsea gleich wieder umdrehen und heimfahren, ist das im Internet nicht unbedingt so. Denn es stellt sich die Frage: Wie dreht man im Internet um? Tenretni mu? Wo ist im Internet eigentlich "zuhause"? Und dann ist man vor üblen Klatschen gefeit? Wohl eher nicht. Trotzdem wird Estrela Amadora den Kampf gegen diese großen Namen des Weltfußballs aufnehmen, wäre nicht das erstemal, dass man sich gegen solche durchsetzt.
Nun ist die Katze aus dem Sack. Die, in Gijón, mit Hochspannung erwartete Auslosung der 1. Runde in der UEFA-Europa-League ist durchgeführt. Und unserem Team aus der asturischen Hauptstadt hat die Pokalgöttin folgende 5 Teams beschert: den FC Lustenau aus Österreich, gegen den unser Team gleich zweimal antreten muss, sowie das Team aus dem griechischen Pyrgos. Aber auch international hochkarätige Namen befinden sich im Feld der Gegner: Olympique
Marseille und Sporting Lissabon und last but not least das Team von Borac Cacak mit Copa-Trainerlegende fenris. "Wir gehen mit Respekt aber ohne Angst in die Europacuprunden. Dabei ist der Auftakt gegen Lustenau von ganz entscheidender Bedeutung, um gleich gut in den Wettbewerb zu starten. Wir sind sicher nur Außenseiter in dieser Gruppe, wollen aber dennoch alles versuchen um die nächste Runde zu erreichen," meinte Coach wp61 in einer kurzen Stellungnahme zur Auslosung.
Professor der Einsamkeit oder Doktor der Schizophrenie wird er von Beobachtern genannt, die aus der Ferne das humorlose, triste Treiben der entarteten Amphibie verfolgen. Doch ein Solo kann zumindest eines – sich hochschlafen.
Wie ein grüner kleiner Pilz ist er über den Darmtrakt der portugiesischen Superliga nun bis in die Lungenflügel vorgedrungen, ein für Frösche durchaus angenehmer Platz, findet zumindest Solo und schert
sich daher auch nicht um den Neid der Konkurrenz oder den möglichen Gegentorwind in der Liga. Grund dafür dürfte nicht zuletzt das Lezz‘sche Andenken in Form eines Europa League Tickets sein. Darf Solo doch nun auf den großen Bühnen Europas sein „dazugewonnenes“ Profil vorführen und mit seinem neuen Verein aus Lissabon möglicherweise gar den ein oder anderen zum Deppen machen – hach wird das schön!