Diesen Satz soll Veria-Trainer Powerkraut kurz vor der heutigen ChampionsLeague-Pressekonferenz zu seinem Kofferträger geraunt haben. Wir haben dafür keine offizielle Bestätigung, aber was der Trainer dann auf dem Podest in die Mikrofone des Landes lieferte, war ein eindeutiger Beleg dafür, dass es diesen Satz wohl wirklich gegeben hat. Denn er hatte absolut nichts Neues zu berichten. Er sprach nicht über die momentane Verfassung seiner Mannschaft, er erwähnte nicht den letzten
Höhenflug in der heimischen Liga, nichtsdergleichen. Powerkraut saß auf dem Podest, schaute gelangweilt in die anwesende Reporterschar und forderte die Schreiberlinge dazu auf, ihm "genehme" Fragen zu stellen. Was er denn unter "genehm" verstehe, kam prompt die erste Frage. "Das werden sie jetzt sehen. Wenn mir eine Frage nicht genehm ist, so wie diese ihre jetzige Frage, dann stehe ich einfach auf und verlasse die PK ohne noch ein Wort zu verlieren. Auf Wiedersehen!"
Das Viertelfinale steht an. Der FC Schaffhausen trifft dort auf den deutschen Vertreter Hansa Rostock.
Beide Teams sind der amtierende Meister ihres Landes und stehen in der Liga auch noch ganz oben drin.
"Hansa Rostock mit Armando Broncas ist ein Team welches nach hinten raus ungeheure Kraftreserven hat. Wir sind dagegen eher ein Team das zu Beginn einer Serie richtig Gas gibt. Das werden mit Sicherheit sehr interessante Duelle", so danfire.
Neben Schaffhausen ist noch der FC Wil in der Champions League weiter vertreten und in der Europa League steht der FC Sion im Achtelfinale. Dies führt dazu, dass die Schweiz aktuell die führende Nation der Fifa-Wertung in Europa (aktuelle Saison) ist.
Noch drei Spiele und das Ouropapokalabenteuer ist schon wieder vorbei. Schließlich hat der Trainer von Best-of keinerlei Ahnung.
Was ist das? „Best-of? Kann man das essen? Führt man sich das ein? Ich kenn das wirklich nicht. Nichtmal vom Hörensagen.“, so versicherte uns freimündig Count van Lezz, Trainer des finnischen Meisters AC Oulu, von seiner Best-of-Ahnungslosigkeit. National geht irgendwie immer. Gruppenphasen auch. Aber Best-of? Nee, das kennt und kann er nicht. „Ich orientiere mich mit meiner Setzweise ein bisschen an meinen Kollegen aus der Veikkausliiga. Vielleicht kann mir der Einar Gehtnochrein ja ausnahmsweise mal seinen Würfel leihen…“
Im Duell mit dem FC Wil ist GAIS nur Außenseiter, zumindest wenn man den Wettquoten von Oddset und William Hill Glauben schenkt. Auf der anderen Seite spricht eine Statistik klar für GAIS: Beim Vergleich bezüglich gewonnener Titel schlägt der frischgebackene schwedische Meister den Schweizer Vize mit 1:0 - in über 20 Jahren Copa ist dem FC Wil noch kein einziger Titelgewinn
gelungen. Sollte dies nun ausgerechnet in der Champions League gelingen? Nicht, wenn der Schlossherr von Markert Manor, dem Schloss aus purem Gold, es verhindern kann - dieser soll sich nach dem überraschenden Weiterkommen in der 2. Gruppenphase jedenfalls bereits eine besonders spektakuläre taktische Finte überlegt haben, um auch die Schweizer zurück in den Ligaalltag zu schicken.
Der FC Wil ist im Viertelfinal gewaltig unter Druck. Die Statistik zeigt auf, dass die Mansnchaft mit drei Heimspielen immer weitergekommen ist. Aus diesem Grund ist man beim FC Wil auch realistisch. Trainer Stoffel: Die Mannschaft muss als erstes die Heimspiele gewinnen. Danach werden wir eine der Auswärtspiele anpeilen. Wir wollen auch für die Nationenwertung spielen. Das heisst, dass die zwei Heimsiege sechs wichtige Punkte geben würden. Alles andere wäre nur Zugabe.
Der FC Hansa Rostock muss um den Einzug in die nächste Runde zittern - gut, dass mag kein Drama sein, ist aber ärgerlich, angesichts der guten Ausgangslage, mit der die Mecklenburger in dieser 2. Gruppenphase starteten. Doch die Schweden erwiesen sich als zäher Happen und wollen sich nicht geschlagen geben. Nun muss das direkte Duell über das Weiterkommen entscheiden. Schuld ist der Trainer, der absolut einfallslos und ohne jegliches Risiko oder Überraschungselemente seine Taktik plante, so wie in der Liga. "Ach wat, ich finde, die andern haben Schuld.", so Hansa-Coach Broncas, Armando nacht einer Tiefenanalyse der Situation.
Spannender kann es eigentlich nicht zugehen, als es derzeit in der Gruppe D der Fall ist. 2 Spieltage vor Ende der Gruppenphase haben alle 4 Mannschaften 6 Punkte und eine Prognose fällt zum derzeitigen Zeitpunkt verdammt schwer.
"Ehrlich gesagt, scheinen mir alle 4 Mannschaften auf dem gleichen Niveau zu sein und deshalb werden am Ende wohl auch die 2 Teams mit dem gewissen Quentchen Glück weiterkommen. Ich hoffe
natürlich, dass wir dieses Glück irgendwie erzwingen können und dadurch erstmals in der Vereinsgeschichte ins Viertelfinale der Champions-League einziehen. Sollten wir es widererwartend nicht schaffen, dann können wir wenigstens unsere ganze Kraft in den Liga-Alltag stecken, um dort unseren Titel zu verteidigen und dann im nächsten Jahr wieder unser Glück in der Champions-League zu suchen", so Trainer ralle auch.
Was machen die Finnen in der Champions League. Irgendwie wich durchmogeln, ein bisschen rumpimmeln und vielleicht sogar ins Viertelfinale einziehen. Ist doch das Viertelfinale? Oder kommt erst das Achtelfinale? Hmmm, ich könnte nachgucken, aber dafür hab ich doch keine Zeit, wer der Artikel fertig werden muss. Ist doch so ein schönes Thema, Viertel- oder Achtelfinale. Aber wenn die Qualifikation für die nächste Runde nicht klappt, dann sind diese Gedanken um Achtel- oder Viertelfinale sowieso hinfällig. Weil, dann spielt Vaasan Palloseura nicht in besagtem und die Bonus-TK sind auch für die Katz.
Mit 6 Punkten steht der FC Schaffhausen am letzten ZAT und somit den letzten beiden Spielen der 2. Gruppenphase auf dem 2. Platz. Man hat gute Chancen das Ticket für das Viertelfinale zu lösen.
"Ich bin begeistert über die sehr gute Leistung meines Teams. In der Championsleague stehen wir noch mittendrin und haben es selbst in der Hand uns für die KO Runde zu qualifiziern und in der Liga halten wir auch beharrlich den Anschluss an die Tabellenspitze. Man merkt das man nach dem überraschenden Meistertitel in der letzten Saison die Gegner ganz anders gegen uns agieren. In der Championsleague scheint es mir irgendwie leichter, hier herrscht eine gewissen Anonymität", so danfire.
In Griechenland ist die Stimmung mies. Nur beim kleinen Dorfverein, hoch im Norden Griechenlands, fliegen die leeren Ouzo-Gläser nach wie vor mit Schmackes an die Wand. Die Voraussetzungen, das zu Beginn der Saison vorlaut verkündete Ziel des Erreichens des Viertelfinales in der ChampionsLeague, stehen auf gut. AO Veria führt die Gruppe A mit 9 Punkten an und kann im letzten Spiel zuhause gegen die Schotten den Sack
theoretisch zumachen. Aber davor hat man auch schon bei Hansa Rostock die Gelegenheit, die Tickets frühzeitig zu buchen. Coach Powerkraut zumindest freut sich derweil schon, dass er seinen griechischen Landsleuten wenigstens die Freude einer griechischen Mannschaft im Viertelfinale machen kann. Vorausgesetzt natürlich, man erreicht es auch wirklich. Denn wie sagte schon ein alter Grieche, "Ein Spiel dauert 90 Minuten..."
Na, es sah ja von Beginn an nicht verheißungsvoll aus um UD Almeria in der 2. Championsleague Gruppenphase. Doch, dass der spanische Fahnenträger bereits 2 Spieltage vor Schluss kapitulieren muss, kommt doch für Einige unerwartet. Ein schwaches Bild für die vermeintliche großen Ligen aus Spanien und Frankreich, dass ihre letzten in der Championsleague verbliebenen Teams den Meistern der Schweiz und Finnland den Vorzug lassen
müssen. Für Almerias Trainer Dolten stellte es sich im Nachhinein eher als Nachteil heraus, dass man bereits gegen 2 der 3 Gegner in der 1. Gruppenphase angetreten war - zu ausrechenbar war wohl die Taktik der Andalusier. Jetzt hofft Dolten noch wenigstens den 3. Tabellenplatz sichern zu können. War ist er über das Regelwerk im Unklaren, doch könnte dieser u.U. zum Trostpflaster "Europa League" reichen. Wir werden sehen.
Hochspannung in der Gruppe D in der Zwischenrunde der Championsleague! Vor dem letzten ZAT haben alle vier Teams die gleiche Punktzahl und jeweils ihre Heimspiele gewonnen und auswärts verloren. Am letzten ZAT gab es sogar vier mal das gleiche Ergebnis, denn alle Teams haben jeweils 5-0 gewonnen. Es wird wohl auf ein Herzschlagfinale hinaus laufen. Eine entscheidende Partie wird wohl das Auswärtsspiel von Watford in Wien werden, denn
mit diesem Team liegt Watford momentan punkt- und torgleich auf Rang 2. Gut möglich, dass am Ende sogar das Los zwischen diesen beiden Teams entscheiden muss. Aber auch das Heimspiel gegen Göteborg wird wohl alles andere als leicht werden. "Ich hätte mir schon ein weniger nervenaufreibendes Finale gewünscht. Aber wenn man auswärts so schwach auftritt wie wir, muss man halt bis zum Ende hoffen", so der ALte Sack.
Dietmar Harsels erster Auftritt in der europäischen Champions League ist wohl das, was man als durchwachsen bezeichnet: Lief es in der ersten Champions League Gruppenphase noch gut, droht nun das fast sichere Aus. den Ausschlag gibt Turin, das mit einem stattlichen Rest-TK zur Doppel-6 ausholen kann und Den Bosch somit die weitere Teilnahme an der Königsklasse verhageln könnte.
Heißt es also bereits jetzt nach sechs CL-ZATs Abschied nehmen?
Doch der Drahtseilakt findet nicht ohne Netz statt. Sollte der niederländische Meister ausscheiden, wartet immerhin die Europa League. Auch dort kann man sich Ruhm verschaffen.
Die Welt ist nicht genug, heißt es. Ich denke, der Wahlspruch, der das Wappen der Familie Bond - genau Bond - ziert, trifft auch auf die Hybris des Übungsleiters des Schwedischen Lieblingsvereins zu.
Wie genau das Spiel der Spiele ausgehen wird, wie genau die Nemesis den Trainer treffen wird, wie genau die Götter den Frevel bestrafen - keiner weiss es genau, aber es wird so kommen. Die Sterne lügen nicht.
Zugegeben, die Sterne sagen überhaupt nichts, aber im Normalfall sollte es so sein, wenn es noch ein Hauch Gerechtigkeit auf diesem Planeten gibt. Ach scheiße, gibt's ja auch nicht. Also, wenn es der Zufall will, kann der alte haudegen es tatsächlich packen. Wir werden sehen.
Endlich hat man es selber in der Hand! Krusevac und sein Trainer Pellegrini können am letzten Spieltag der 2. Gruppenphase aus eigener Kraft das Viertelfinale erreichen! Nachdem man im Vorjahr noch Lehrgeld zahlte und die Koffer noch in der 1. Gruppenphase gepackt werden mussten, sind die Chancen mehr als intakt, erstmals in der Vereinsgeschichte ins Viertelfinale der Champions League vorzudringen.
Das bisher beste Ergebnis war das Achtelfinale der Euroleague, somit will man sich die historische Chance am nächsten ZAT nicht entgehen lassen. Es wäre Palsam für die gebeutelte Krusevacseele, steht man doch in der Meisterschaft nach wie vor auf einem Abstiegsplatz.
6:6 gegen Oulu - was zu befürchten war, ist eingetreten und damit ist MikeRush mit seinem Team aus der Champions League ausgeschieden. "Wenn kein Wunder passiert, sind wir raus. Wir wollen uns aber noch gut verabscheiden. Schade, es hat einfach nicht gereicht. Wir hatten schon befürchtet, dass Oulu in unserem Heimspiel alles geben würde; wir hatten auch erst eine Taktik gefunden, die genau aufgegangen wäre; aber leider haben wir kurz vor Schluss alles verschlimmbessert und sind jetzt so gut wie raus. Das tut weh - sicher, aber wir müssen einfach akzeptieren, dass wir geschickt ausmanövriert wurden..." so Rush auf der PK.