Es war nur ein kleines Lebenszeichen, aber es zeigte, dass der Caiman zwar angeschlagen ist, aber weiterhin Biss hat: Ein knappes, aber verdientes 1:0 über Stade Mbour konnte die verunsicherten Anhänger etwas beruhigen, die bereits das direkte Aus ihrer Mannschaft befürchtet hatten. Auch wenn man auswärts mit 0:2 unterlag, sieht die Lage für die Caimane aus Kamerun nicht mehr ganz so schlimm aus, wie noch in der vorherigen Woche: "Wir wollen in die nächste Runde einziehen, soviel steht fest!" zu diesen Worte konnte sich auch Trainer Guatemalria2 durchringen. Jetzt müssen die Tagen folgen...
"Ja, wir wollen weiterkommen - so wie wohl auch die anderen Vereine in dieser ersten Gruppenphase" - so Faras2 nach dem letzten Spiel. Es geht um viel, denn schaut man sich die aktuelle Nationenwertung an, so sieht man, dass Kamerun unter Druck steht nicht die wertvollen internationalen Startplätze abzugeben. Dies will Tariner Faras2 mit der Association natürlich verhindern und alles für ein Weiterkommen klar machen. In welche Richtung, also Champion League oder Confed Cup, machte der Trainer sehr klar: "Ich will die Champion League weiterspielen. Letztes Jahr haben wir den Confederation Cup gewonnen, aber wir wollen mehr." Lassen wir uns also überraschen, was da am kommenden ZAT so kommen mag...
Der Meister aus der Elfenbeinküste, Athlétic d'Adjame verabschiedet sich für dieses Jahr aus dem internationalen Wettbewerb, da selbst der 3. Rang nicht mehr erreichbar ist. Das 1:1 im Heimspiel gegen Tanta FC hat Athlétic endgültig das Genick gebrochen. Sehr schade, da es keine Konstellation gibt, bei dem das Erreichen einer zweiten Runde funktioniert hätte. Somit muss man sich zumindest nicht selbst die Schuld an dem
Ausscheiden geben, 15 Gegentore in 4 spielen und kein Spiel ohne Gegentor ist einfach nicht zu korrigieren. Athlétic hat eventuell nächste Saison wieder die Möglichkeit, international zu spielen. Wobei das wohl immer schwieriger wird, da nur 3 Vertreter aus der Elfenbeinküste sich internationale qualifizieren können. Und bei solchen Ergebnissen wie dem von Athlétic d´Adjame wird sich daran in naher Zukunft wohl auch nichts ändern...
In der afrikanischen Champions League Gruppe A darf sich der ASFA Dakar die besten Chancen bezüglich eines Weiterkommens in die zweite Gruppenphase ausrechnen. Dank des besten Torverhältnisses steht man zwei Spieltage vor Schluss auf dem ersten Tabellenplatz. Ein Heimerfolg über Kabwe Warriors aus Sambia dürften die Senegalesen schon fast sicher eine Runde weiter bringen und angesichts der Heimstärke Dakars dürfte dies realistisch, schliesslich wurden die ersten zwei Heimspiele in dieser Gruppenphase bereits deutlich mit 6:0 gewonnen. Der morgige Spieltag kann für den ASFA Dakar also kommen.
In Gruppe A der CAF Champions League ist alles offen und alle vier Mannschaften liegen mit sechs Punkten gleichauf. Einzig und allein die Tordifferenz unterscheidet die Mannschaften. Und die Kabwe Warriors, trainiert von Extreme Enigma, liegen dabei auf dem zweiten Platz.
Das wirft natürlich die Frage auf, ob die Mannschaft die nächste Runde erreichen kann oder ob für sie schon in der ersten Runde Schluss ist. Enigma dazu: "Es werden noch zwei schwierige Spiele, aber wir sind optimistisch, dass es mit dem Einzug in die nächste Runde klappt!"
Nun hatte sich der kleine Robinson, ein Urenkel des großen Robinson, schon so darauf gefreut, dass er sich seine Taschen voll machen kann und mit dem Abakus alle möglichen Konstellationen ausgerechnet und durchkalkuliert und jetzt erfährt er, dass nichts von dem Büffet entwendet werden darf.
Die Rucksäcke waren schon ganz genau zusammen gepackt, jede Tupperdose war verteilt und dann die
Nachricht. Schade ist das Ganze schon, denn wer so lange auf einer einsamen Insel gewohnt hat und nur Kokosnüsse, Ziegenmilch und Lamahoden zu sich nehmen konnte, der hätte doch gerne mal wieder was mit nach Hause genommen.
Wie dem auch sei, der junge Robinson hat mit seinem selbst gebauten Floß "Meknes" alle Klippen genommen und wird mit seinem Freitag sicher in den Hafen der Ehe einfahren können.
Recht ereignislos verlief für Titelverteidiger Tanta FC der Start in die neue Runde der Champions League. Neben einer Auswärtspleite gab es im Heimspiel vor den Augen von Sahar El-Hawary, Verbandsverantwortliche für den Frauenfußball in Ägypten, immerhin auch einen Sieg. Und Grautvornis macht keinen Hehl daraus: „Ich würde mit ihr gerne weiter auf Erfolge in der CL
anstoßen.“ Auf dem Weg dahin stehen nun aber die Athleten aus d’Adjame im Weg. Grautvornix weiß: „Mit Keule Jähnig haben die einen echten Trainerfuchs auf der Bank, der die Konkurrenz gerne in Sicherheit wiegt – und dann zuschlägt.“ Der TFC-Coach kündigt an: „Wir werden auf der Hut sein.“ Die angekündigten Akzente müssten warten…
Vinnie Jones hat es tatsächlich geschafft, alles falsch zu machen, was man falsch machen konnte. NUr ein Sieg aus 4 SPielen - und es scheint, als würde da keiner mehr dazu kommen.
Jones bitter enttäuscht: "Ja, DAS war ja nun wirklich mal gar nichts. Taktik falsch eingestellt, Gegner falsch bewertet, Team falsch aufgestellt, Südafrika falsch vertreten, überhaupt: Nichts richtig gemacht. Da wird es mal höchste Zeit, daß wir uns grundsätzlich mal überprüfen, alles in Frage stellen. Kann ja auch mal recht hilfreich sein!"
Wie bereits in der letzten Saison gilt es jetzt für die Association unter Trainer Faras2 nicht umzufallen trotz des hohen Stress in der Liga. Dort hängt der Trainer um einiges hinter der Spitzengruppe und ist nun gefragt. International läuft alles eigentlich ganz gut und das Team spielt erfolgreich. Immer noch gärt es ein wenig hinter den Kulissen, den der Confederation Cup Sieger Trainer hatte der WM Qualifikation abgesagt und konzentriert sich nur auf die Association. Auf jeden Fall wird dies noch ein Nachspiel haben, den sollte Kamerun in der Qualifikation scheitern wird Faras2 eine Mitschuld gegeben und sollte Kamerun sicher weiterkommen wird sein Marktwert erheblich sinken, denn andere Trainer sind wohl auch nicht schlecht...
Athlétic d'Adjame ist schwach in die CAF Champions League gestartet. Zwar gelang zum Auftakt ein 6:3 gegen Caïman de Douala, doch auswärts setzte es ein 6:0 bei Stade Mbour. 9 Gegentore in 2 Spielen, da ist die 2. Gruppenphase der CAF Champions League eigentlich schon garnicht mehr zu erreichen. Aber mal sehen, vielleicht kann man am Ende zumindest Guatemalria2 vom aktuellen Tabellenführer Caïman de Douala hinter sich lassen. Denn dann kann man auch weiterhin versuchen, für die Elfenbeinküste internationale Punkte zu sammeln, wenn auch "nur" im Confederation Cup.
Mit einem souveränen 6:0 Heimerfolg ist der ASFA Dakar halbwegs erfolgreich in die Champions League gestartet, denn mit diesem deutlichen Erfolg über Dynamos übernimmt man vorläufig die Tabellenführung. Allerdings haben in den ersten zwei Spielen alle Mannschaften jeweils einen Sieg feiern können, so sind die momentanen Platzierungen anhand der Torverhältnis zu erklären. Da der ASFA Dakar im Auswärtsspiel gegen die Kabwe Warriors den Schaden mit einer 0:3 Niederlage in Grenzen halten konnten, kommt ihnen die Ehre des ersten Tabellenführers der Gruppe A zu.
Diese Woche stehen die Duelle in Hin- und Rückspiel gegen die Kameruner Association Multi-Sports Ebolowa an, wo man die Tabellenspitze festigen möchte.
Brennende, tropfende Fackeln im Wind, mehr aus als an, mehr tot als lebendig, Kerzen vergleichbar, stehen an dem alten Feigenbaum, der schon hunderte von Jahren keine Früchte mehr trug. Die letzten Geister einer vergangenen Zeit harren hier noch auf den Erlöser, der den Baum bestäubt. Aufrichten soll er ihn zu einem goldenen Zeitalter. Und wenn nun keiner kommt?
Dann rennen wir eben nicht, denn das ist nur recht und billig. Diese alte Geschichte vom schwarzen
Mann, Geschichten von hängenden Katzen an der Kellertür, Kinderschreck in der Nachbarschaft. Dieser glänzende Buckel im Wind, diese Tonpfeife, die niemals ausgehen wollte. Wäre der Ball doch nur einmal in die Scheibe geflogen.
Gelogen hat er schon als Kind, er war nie wahrheitsliebend. Was man drauß dreht ist was man drauß macht. So wie ein Bindfaden durchaus nützlich ist, beim Nähen, aber in einer fahrenden Zelle auch die letzte Station sein kann.
Nach dem ersten Zat der CL Gruppe A stehen alle relativ ausgeglichen da. Jeder hat sein Heimspiel gewonnen und damit 3 Punkte auf dem Konto. Die Dynamos haben sich auf dem 3. Tabellenplatz eingereiht und noch ist absolut alles drin. Am Freitag stehen zwei Spiele gegen die Kabe Warriors aus Sambia an, wobei die Dynamos zuerst Heimrecht haben. Aber in der Gruppenphase ist dies ja noch völlig unerheblich, sodass man für keine Mannschaft einen Vorteil erkennen kann. Beim zweiten südafrikanischen CL Teilnehmer Arcadia Shepherds sieht der Start nicht sehr rosig aus, daher lastet schon ein gewisser Druck auf den Dynamos die zweite Gruppenphase zu erreichen. Aber Eigenrauch will sich nicht stressen lassen und gewohnt lässig an die Spiele ran gehen.
Es scheint fast so. Null Punkte, zwei Niederlagen - und tschüss für die Schäferhunde. Vinnie Jones demoralisiert: "Oha, das ist natürlich wahnsinnig bitter. Wir hatten uns da offenbar eine Taktik zusammengelegt, die dann aber sowas von nach hinten losgegangen ist. In Sambia wurden wir von den Nilpferden überrollt und dann haben wir zuhause zu allem Überfluss auch noch von den Ägyptern einen eingeschenkt bekommen. Da heißt es jetzt fast schon, sich anständig zu verabschieden. Unglaublich. Es tut mir wahnsinnig leid für Südafrika. Peinliche Vorstellung, sorry - aber was kann man schon machen. Die anderen Teams sind halt diesmal offenbar einen Tick cleverer!"
Hoffentlich geht’s international für Nils Nilpferd und Nkwazi so weiter. Der nächste Gegner ist der südafrikanische Vertreter Arcadia Shepards. Die sind bereits halb ausgeschieden. Also brandgefährlich, denn die müssen alles riskieren. Nkwazi muss also konzentriert an die ganze Sache rangehen, wenn man aufsteigen will. Die Chancen für einen Aufstieg stehen auch relativ gut. Denn über Paltz drei könnte man immer noch im internationalen Geschäft bleiben. Und wo Nils Nilpferd Punkte für Sambia holt, ist dann ja egal. Hauptsache er kann noch weiter Punkte für die internationale Wertung holen.
Sensationell hat sich das senegalesische Team Stade Mbour noch für die 1. Gruppenphase der CAF Champions League qualifiziert. Nach zwei Auftaktniederlagen gelangen drei Siege in Serie und damit der Sprung ins internationale Geschäft. Nun ist man als krasser Außenseiter mit drei Meisterteams in einer Gruppe und muss sich mit Vertreter Ägyptens, der Elfenbeinküste und Kameruns messen. Trainer Tumetot hofft auf die Heimspiele vor ausverkauften Rängen: "Wir werden unseren Fans etwas bieten, sie haben uns zu den Siegen gepeitscht, nun wollen wir uns von ihnen weiter auf Wolke 7 tragen lassen."