Mit einem kleinen bisschen Glück, den richtigen Schuhen und einer Taktik, die ihresgleichen sucht, gelang Jinlai Yatai der Sprung in die nächste Phase. Wer am Ende alle Phasen erfolgreich durchlaufen hat, bekommt das Kind (die Trophäe). Bis dahin heißt es Geduld, Aufmerksamkeit und Beruhigungsmittel all you can eat.
Als Idiot verschrien, als Messiahs gefeiert, an Kaugummiautomaten gefesselt und Bierflaschen schluckend: Mc Phillsters Achterbahn kann sich sehen
lassen. Dabei folgen die einzelnen Loopings teilweise nicht nach-, sondern ineinander. Abstürze und doppelte Böden inbegriffen.
Eine Falltür, aus der man nach oben fällt, um am selben Platz wieder herauszukommen, nur auf dem Kopf und mit den Beinen an der Seite. Das wäre ein Spaß für die ganze Familie und die Evolutionsbiologen. Geradezu genüßlich würde man die gewonnen Erkenntnisse verspeißen, ohne auch nur ein Fädchen zu verkotzen.
Nach der großen Enttäuschung des Quizzes macht sich der Trainer Archiebald Moresmo nun daran, seinen Frust in Alkohol und ausschweifende 6-6-Orgien zu ertränken. Der Wodka, der Jägermeister und der GaBiKo liegen schon im Eisfach. Kalt ist es da drin. Genauso kalt wie wie man in der Champions League sein muss, um auch die zweite Gruppenphase zu überstehen. Die besten acht Teams des Kontinents sind dort vertreten. Und die Mannen von Qingdao Jonoon FC sind dabei. Respekt! Und das waren meine 500 Zeichen für heute, zur Sicherheit steht dazu noch dieser letzte Satz, den Sie gerade gelesen haben.
Gegen wen gehts nun? Gespannt wartete man bei den Hindus aus Neu Delhi auf die kommenden Aufgaben. Nach dem Sieg gegen die Japaner aus Fukuoka war klar, dass man auch weiterhin im internationalen Geschäft auflaufen darf.
Die Sightseeing-Tour durch den Kontinent ist also immer noch in vollem Gange, die Stationen dieses Mal lauten erneut Waitakere auf Neuseeland, außerdem irgendwo eine Hyundai Motorenfabrik in Südkorea sowie Singapur. Jetzt werden erstmal die Landkarten gezückt und geschaut, wie man am schnellsten reisen kann. Schließlich steht außer auf Neuseeland immer das Kennenlernen der neuen Kulturen im Vordergrund. Mit Neuseeland im Allgemeinen und Waitakere im Speziellen hat man in diesem Zusammenhang bereits abgeschlossen...
Die gelbe Pigmentstörung Hamma Shon hat es wider der Natur doch geschafft sich für die zweite Runde zu qualifizieren. Es musste lediglich der schwächelnde japanische Meister Khan und ein freundlich-dreinblickender Südkoreaner Ruki-Zuki aus dem Ring geschubst werden und fertig war das Gartenhäuschen.
Nun hat der kleine Halbzwerg mit der löchrigen Kauleiste gar die Ehre
unangenehme Aufgabe als letzter Mohikaner seines Landes die hässliche japanische Fahne in der Champions League hochhalten zu dürfen müssen. Ob und wie weit ihn seine kleinen Füße noch tragen werden und wie hoch er besagte Fahne recken kann, muss man abwarten, denn er selbst meint momentan lediglich das Erreichte mit einem ordentlichen Schuss Eigenurin zu feiern. Wer denkt da schon an morgen? Shon jedenfalls nicht!
Die Fehler nehmen nicht ab. So richtig rund läuft es im AFC immer noch nicht, kleine Missstände warten an allen Ecken und Enden. Beispiel gefällig?
In Gruppe B der zweiten Gruppenphase der AFC Champions League finden sich die Minesota Timberwolves. Seit wann ist eine NBA Mannschaft dazu in der Lage, in der AFC CL mitzukicken? Auf den ersten Blick dachte der für den AFC Verband zuständige Trainerexperte Raven von Dunedin Technical, eine ähnlich
klingende Gurkentruppe aus Dingohausen hätte es geschafft, in die zweite Runde einzuziehen. Aber das kann ja gar nicht sein, da gibt es doch ne ganze Latte Naturgesetze, die sowas untersagen. Bei den "wolves" muss es sich folglich um die erwähnte NBA Mannschaft handeln. Braucht man einen Lückenfüller? Oder hat das Losverfahren für die Gruppenphase die falsche Datenbasis erwischt? Fragen über Fragen, da kommt nach wie vor Arbeit auf den AFC Verband zu...
Der Aufstieg ist den Wollongong City Wolves gelungen. Kein Wunder bei dem Trainer. Jetzt muss man natürlich noch eine Runde weiterkommen. Deswegen wurden den City Wolves einige extra leichte Gegner zugelost. Da ist erstmal das neuseeländische Freilos, Dunedin Technical (hatten wir die nicht schon mal? Keine Ahnung, alle Kiwis schauen gleich aus), Sembawang Sportklub aus Singapur und Qingdao aus China. Also eine machbare Gruppe, um für Australien noch ein paar Punkte in der internationalen Wertung zu sammeln, die schon wieder manipuliert wurde und Australien als vorletzte Nation ausweist.
Ein altbekanntes Problem kommt auch im AFC Cup zur Geltung: Es will einfach kein Sieg in der Fremde gelingen, am vergangenen Wochenende gab es beim FC Seoul in Südkorea sogar eine 2:6-Klatsche. Wieder einmal scheinen sich die Kicker der Hindus mehr mit dem Sightseeing und dem Vergnügungsviertel der Stadt auseinandergesetzt zu haben als mit dem Gegner.
Dagegen flutscht es vor den eigenen Fans. Nach Waitakere gab es in Neu Delhi auch gegen die Young Lions einen Heimsieg. Demnach stehen zwei Spiele vor Schluss der Gruppenphase sechs Punkte auf dem Konto des H.C.N.D., ein Dreier sollte noch dazukommen, will man diese erste Phase überstehen.
Der Traum, die AFC Champions League ein zweites mal in Folge zu gewinnen könnte sich für die Suwon Samsung Blue Wings an Spieltag 4 der ersten Gruppenphase in Luft aufgelöst haben. Mit dem guten Gefühl des 1:0 Heimsiegs gegen Dunedin Technical flog man mal wieder nach China wo der alte bekannte Archiebald M mit seinem Qingdao Jonoon wartete. Trainer Ruki Zuki versucht das Spiel zu beschreiben: "Jesses wir waren halt
alle gut drauf und wollten einfach das Weiterkommen in diesem Spiel perfekt machen. Im nachhinein betrachtet ein großer Fehler. Die 5:4 Niederlage ging letztendlich in Ordnung auch wenn wir noch in der Nachspielzeit die Elfmeterchance zum 5:5 hatten. Jetzt wird es verdammt eng an den letzten beiden Spieltagen. Sollten wir unser Heimspiel gegen verfolger Vegalta Sendai nicht gewinnen sieht es ganz düster aus. Wir werden alles geben."
Mahatma Chrille hat es schon angesprochen, die Situation in der Gruppe B ist etwas kompliziert, da der indische Vasco Sports Club mit einer Nasenlänge die Gruppe anführt und Sembawang etwas, aber nicht entscheidend, in Rücklage ist. Natürlich möchten alle Trainer, nach Möglichkeit, in dieser Sechsergruppe mit ihren Mannschaften in den ersten vier Rängen platziert sein. Darum denke ich, wird es für die Fans sehr spannende Spiele geben.
Meine Mannschaft, Kyoto Purple Sanga aus Japan konnte am vergangenen Wochenende Punkte holen mit einem Sieg gegen das neuseeländische Waitakere United, musste sich aber auf der anderen Seite gegen den indischen Vasco Sports Club geschlagen geben.
Diese Woche gabs mal wieder eine typische Werder-Klatsche in der Champions-League. 4:0 gegen Inter. Gut, Inter ist der Titelverteidiger, aber sowas ...?
Heute muss sich auch Bayer Leverkusen dem Titelverteidiger in ihrem Wettbewerb erwehren. Athlitico Madrid. Dazu kommen noch die Spiele Odense gegen Stuttgart und Dortmund gegen Sevilla. Also zwei feine Leckerbissen mit deutsch-spanischen Duellen und die Schwaben dürfen sich in Dänemark ein wenig frieren.
Viel Erfolg Jungs! Auf dass wir die Italiener überholen!
Schon so alt und immer noch keine Nerven, der Lobanowski. Nur weil sich Dr No aus Langeweile nicht an den ersten Gruppenspielen beteiligt hat, hatte der Kolumnist gleich großen Streß. Dabei genügen doch zwei Spiele für Dr No, um vom letzten auf den ersten Platz vorzustoßen. Die letzten beiden Spiele daheim gegen den südkorea Samsung Klub und auswärts gegen die Kiwitruppe sind daher nur noch Formsache. Übernächste Woche geht der internationale Wettbewerb dann erst richtig los. Wie werden die Paarungen dann aussehen? Bekommt man ein neuseeländisches oder indisches Freilos oder muss man sich mit den ostasiatischen Mannschaften herumschlagen, deren Spieler man eh nicht auseinander kennt?
vasco da Gama - Die Spannung in Gruppe B steigt, denn nur noch ein Spieltag steht in der ersten Runde an und der Vasco SC führt die Gruppe als Tabellenerster mit 3 Punkten Vorsprung an. Allerdings ist das Rest-TK alles andere als groß, weshalb nun das große Rechnen beginnt. Wieviel TK setzt wer in welchem Spiel und was macht er mit dem Rest? Wieviel muss er setzen? Was macht der Gegner? In Gruppe A ist es da leichter, denn da haben alle 6 Punkte. In Gruppe B stehen durch den Auswärtssieg der Inder die Dinge ein wenig komplizierter. Manche geraten nun unter Zugzwang und andere wiederum können dem ganzen Entspannt entgegenblicken. So etwa Mahatma Chrille, der erneut auf einen Auswärtssieg hofft um Gruppe B entgültig zum verwezifeln zu bringen.
Der doppelte japanische K.O. in der Champions League Gruppe A ist möglich, gar wahrscheinlich und speziell für Shon unerträglich.
Wie konnte es nur dazu kommen, dass gerade Australier und Neuseeländer vor einem stehen? Diese, im Fußball-Uterus nur als unnötiger Überschuss der Plazenta mit ins Leben ausgeschiedenen Individuen können doch normalerweise
nicht links von rechts, Frau von Schaf oder Bier von Pisse unterscheiden. Wie können diese Nulpen nun vor den Japanern stehen, den Elite-Asiaten, den Edel-Trainern des Kontinents? Alles Kungelei oder pures Glück? Shon kennt die Antwort bisher nicht, aber eines hat er sich geschworen, bei der kleinsten Möglichkeit, einen Wadenbiss ansetzen zu können wird er es tun, denn die Rache ist sein.
Upps, das war nichts. Dieser Schachzug, die eigene B-Jugend zu schicken, ging mal wieder nicht auf. Die Jungschen kamen mit zwei Niederlagen im Gepäck zurück, ließen sich im fernen Osten (okay, aus neuseeländischer Sicht eher Norden) blauäugig die Butter vom Brot nehmen. Da müssen die gestandenen Profis der ersten Mannschaft wohl doch wieder ran. Obwohl... Ein nächster Gegner heißt ja Olllelullubullelullu
oder so ähnlich von den Wilden aus dem Westen. Da könnte sich ja die B Jugend rehabilitieren.
Ansonsten ist die Lage in der Gruppe völlig offen, jeder hat noch alle Chancen. Es geht auch um Punkte fürs eigene Land. Vielleicht wird es Zeit, mal kurz das ganze ernsthaft anzugehen und in die nächste Runde einzuziehen. Sicher keine schlechte Idee, auch nicht für so einen größenwahnsinnigen Trainer wie Raven.
Der Trainer von Changchun Jinlai Yatai ist zwar weder tot, noch verrückt, noch ein Handlungsreisender (schöne Übersetzung), aber dennoch hat er manches mit diesem gemeinsam. Er ist auch ein Mann, er hat ebenfalls links nur einen Arm und Haare auf dem Kopf. Ende der Gemeinsamkeiten. Gegensätze: Mc Phillster verkauft keine Waren, für ihn ist auch der Fußball keine Ware, sondern ein Gefühl, das nicht gekauft werden kann. Nicht von einem Scheich und nicht von einem Unternehmer aus Heidelberg.
Entweder man hat es, oder man hat es nicht. Zwei Zustände, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Hat man es nicht, dann
kann man es auch nicht mehr bekommen. Hat man es, ehrlich und aufrichtig, dann kann man es nicht mehr verlieren, selbst wenn der Tod scheidet.
Frustrierend muss das auf jemanden wirken, der es mit aller Macht haben möchte und dafür das Gut einsetzt, das auf der Erde am meisten stinkt, aber einsehen muss, dass alles zahlen nicht reicht. Herz: unbezahlbar. Seht es ein ihr Hampelmänner und Marionetten, werdet euch eurer Schnüre bewusst und zerschneidet sie oder hängt ewig daran bis euch der Henker damit erdrosselt.
"I think you will find, when your death takes its toll, all the money you made will never buy back your soul."
Ist Dunedin Technical gut in die CL gestartet? Auf den ersten Blick sicherlich. Zwei Spiele, sechs Punkte. Mehr geht nicht. Hat man aber gar sein Pulver zu früh verschossen?
"Papperlapapp, wir haben noch gar nicht angefangen. Wir sind wie alte Diesel, wir gehen auf Langstrecke. Keine Sorge, da kommt noch einiges."
Klare Worte von Teamchef Raven. Klar, jetzt wo die WM ein wenig verschoben wird, hat er richtig Zeit für seine Kicker aus dem Süden. Er sollte sie sorgsam auf die kommenden Partien vorbereiten. Denn der sichere Sieg gegen den Wombat kommt erst am nächsten ZAT, den kann man hier leider noch nicht für diesen ZAT planen. Macht aber nichts, denn Raven hält immer das eine oder andere Ass in der Hinterhand.